Schulfach Sozialer Unterricht Eine Stunde MiteinanderSeite 2/2
Dass eine Stunde pro Woche fest für den Sozialen Unterricht eingeplant ist, sei eine große Erleichterung für die Klassenlehrer, meint Staschewski. Normalerweise bekomme man nicht genug mit von den Schülern. Durch den Sozialen Unterricht erfahre man mehr über sie und könne bei Problemen viel früher eingreifen.
In der 5b gab es einen Mobbingfall, den hat die Klasse inzwischen weitgehend in den Griff bekommen. »Ein Kind war ausgeschlossen. Wir haben darüber gesprochen, und jetzt geht es besser«, erzählt ein Mädchen in der Pause. »Obwohl – manche wollen immer noch nicht so viel mit ihm zu tun haben.« Ob sie es denn komisch fänden, im Unterricht über persönliche Sachen zu sprechen? »Nöö, eigentlich nicht«, ist die einhellige Meinung auf dem Pausenhof. »Ist immer noch besser als Mathe.«
Dass das soziale Lernen fest im Stundenplan verankert ist, dafür hat sich Orientierungsstufenleiter Rainer Wagner eingesetzt. Etliche Schüler kämen aus Moisling, einem Stadtteil, der als Problemviertel gelte, erzählt er. Als er 1994 an die Schule kam, sei sie für ihren rauen Umgangston bekannt gewesen. Ehemalige Kollegen hätten ihn damals gefragt: »Warum gehst du denn dahin?« Die Religionslehrer hatten zu dem Zeitpunkt schon gute Erfahrungen mit den Lions-Quest-Materialien gemacht, deswegen wurden sie Grundlage für den Sozialen Unterricht. Eine feste Stunde pro Woche zum Reden und zur Auseinandersetzung mit Schwierigkeiten habe dem Schulklima gutgetan, erzählt Wagner.
Christine Staschewski kam vor neun Jahren an die Schule, sie unterrichtet Deutsch und Biologie, auch wenn sie sich nicht in erster Linie als Fachlehrerin sieht. »Mein Schwerpunkt ist die Arbeit mit den Schülern«, sagt sie und erklärt, warum der Soziale Unterricht auch in anderen Fächern nutzt: »Auf der Sachebene kann man erst richtig arbeiten, wenn die Beziehungsebene stimmt.«
Auch was der Soziale Unterricht nicht leisten kann, ist Christine Staschewski bewusst. »Wenn die Schüler sich außerhalb der Klasse streiten, wird keiner kommen und sagen: Du sollst aber keine Fertigmacher-Sprüche benutzen, sag doch lieber mal was Aufbauendes.« Aber ein bisschen bleibe eben doch hängen, glaubt sie. Die Kinder merkten zumindest, wann sie die Grenze zwischen Spaß und Ernst überschritten. Eine Stunde pro Woche könne sensibilisieren, alles andere sei zu viel verlangt. »Die Kinder lernen, worauf sie achten müssen. Ob sie es dann umsetzen oder nicht, das ist eine andere Sache.«
- Datum 24.02.2010 - 07:42 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 18.02.2010 Nr. 08
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Würde mich freuen wenn jedwege Schule solch ein Programm übernimmt. Mein Vorschlag: Vergesst getrennte Klassen für Religion und stattdessen halb halb Sozialunterricht und später Ethik.
Wieder mal so ein lächerliches Frauenfach.
Das Problem an den Schulen ist der Umstand, dass inzwischen 70 Prozent Frauen die Lehrerzimmer bevölkern.
Einigen Frauen gelingt ihr Unterricht sehr gut, dazu gehört auch, dass man die KLasse im Griff hat.
Da allerdings viele Lehrerinnen völlig überfordert sind eine Klassen zu leiten, übernehmen die Schüler die Herrschaft im Klassenzimmer und das führt dann zu katastrophalem Benehmen-bis hin zu Amokläufen...
diese Fähigkeiten, die vielen Männern und Jungs abhanden kommt. Vielleicht kann man sowas nach Geschlechtern getrennt machen, damit man direkt auf die Bedürfnisse der Jungs und Mädchen eingehen kann. Grundsätzlich fehlt es aber ganz vielen an Selbstreflexion, weil sie das nie gelernt haben, ihre eigenen Handlungen zu hinterfragen. Ihre Kritik a la "lächerliches Frauenfach" ist unqualifiziert und sinnlos.
Vielleicht führt auch das "immer stark sein"-Mantra für Männer zu den Amokläufen? Mindestens eine genauso vom Himmel gefallene These wie die ihrige..
diese Fähigkeiten, die vielen Männern und Jungs abhanden kommt. Vielleicht kann man sowas nach Geschlechtern getrennt machen, damit man direkt auf die Bedürfnisse der Jungs und Mädchen eingehen kann. Grundsätzlich fehlt es aber ganz vielen an Selbstreflexion, weil sie das nie gelernt haben, ihre eigenen Handlungen zu hinterfragen. Ihre Kritik a la "lächerliches Frauenfach" ist unqualifiziert und sinnlos.
Vielleicht führt auch das "immer stark sein"-Mantra für Männer zu den Amokläufen? Mindestens eine genauso vom Himmel gefallene These wie die ihrige..
Hauptsache ihr könnt in der 5.Klasse schön ruhig sitzen und alles geordnet mind-mappen, ausdiskutieren und good vibrations haben.
Und kommt mir jetzt nur nicht mit Fußball und so Schmuddelkram. Und haltet Lions-Quest bloß nicht für ein adventure, es geht um die Schlagworte.
Liebe Kinder, eigentlich tut ihr mir leid, ihr seid leider ca. 50 Jahre zu spät geboren, um noch den richtigen wilden Spass zu haben. Außer die paar auf dem Land vielleicht, da geht noch was.
Hier noch der passende Artikel, was passiert, wenn Jungen jetzt zum Unterrichtsfach "Zuhören und Reden" müssen:
http://www.zeit.de/gesell...
Welche Eltern tun so etwas ihren Söhnen an...
diese Fähigkeiten, die vielen Männern und Jungs abhanden kommt. Vielleicht kann man sowas nach Geschlechtern getrennt machen, damit man direkt auf die Bedürfnisse der Jungs und Mädchen eingehen kann. Grundsätzlich fehlt es aber ganz vielen an Selbstreflexion, weil sie das nie gelernt haben, ihre eigenen Handlungen zu hinterfragen. Ihre Kritik a la "lächerliches Frauenfach" ist unqualifiziert und sinnlos.
Vielleicht führt auch das "immer stark sein"-Mantra für Männer zu den Amokläufen? Mindestens eine genauso vom Himmel gefallene These wie die ihrige..
ist kein Männer-Mantra, stark sein werden wohl auch die Frauen müssen, wenn sie tatsächlich ihre 50% Anteil an diesem und jenem (allem?) haben wollen. Und das nicht nur gegenüber den Männern, sondern auch gegenüber den weiblichen Wettbewerberinnen.
Irgendwann ist halt Schluss mit dem geschützten von Pädagoginnen betreuten Bereich und es geht und Ergebnisse, Leistung, Wettbewerb und auch ganz schnöde um die Kohle.
Mal schauen, wie das dann so läuft mit den Frauen.
Nur eins ist klar, fürs "gut trösten können" gibts den Job ganz vorn auch unter Frauen nicht.
ist kein Männer-Mantra, stark sein werden wohl auch die Frauen müssen, wenn sie tatsächlich ihre 50% Anteil an diesem und jenem (allem?) haben wollen. Und das nicht nur gegenüber den Männern, sondern auch gegenüber den weiblichen Wettbewerberinnen.
Irgendwann ist halt Schluss mit dem geschützten von Pädagoginnen betreuten Bereich und es geht und Ergebnisse, Leistung, Wettbewerb und auch ganz schnöde um die Kohle.
Mal schauen, wie das dann so läuft mit den Frauen.
Nur eins ist klar, fürs "gut trösten können" gibts den Job ganz vorn auch unter Frauen nicht.
ist kein Männer-Mantra, stark sein werden wohl auch die Frauen müssen, wenn sie tatsächlich ihre 50% Anteil an diesem und jenem (allem?) haben wollen. Und das nicht nur gegenüber den Männern, sondern auch gegenüber den weiblichen Wettbewerberinnen.
Irgendwann ist halt Schluss mit dem geschützten von Pädagoginnen betreuten Bereich und es geht und Ergebnisse, Leistung, Wettbewerb und auch ganz schnöde um die Kohle.
Mal schauen, wie das dann so läuft mit den Frauen.
Nur eins ist klar, fürs "gut trösten können" gibts den Job ganz vorn auch unter Frauen nicht.
"Irgendwann ist halt Schluss mit dem geschützten von Pädagoginnen betreuten Bereich und es geht und Ergebnisse, Leistung, Wettbewerb und auch ganz schnöde um die Kohle."
Das fängt in der Schule doch schon an. Es geht um Ergebnisse, Leistung und Wettbewerb. Der Viertklässler muss in Bayern bitteschön die 1,x - Note haben, um aufs Gymnasium zu gehen. Wenn das mal Kuschelpädagogik ist..
Grund genug um mal einen Kontrapunkt wie dieses Fach zu setzen, in dem die Schülerinnen und Schüler die möglicht haben, sich auf sich und das Klassenklima, ihr miteinander zu besinnen.. In den anderen Fächern gehts genug um schnell und viel Lernen um möglichst bald den nächsten Test zu schreiben..
"Irgendwann ist halt Schluss mit dem geschützten von Pädagoginnen betreuten Bereich und es geht und Ergebnisse, Leistung, Wettbewerb und auch ganz schnöde um die Kohle."
Das fängt in der Schule doch schon an. Es geht um Ergebnisse, Leistung und Wettbewerb. Der Viertklässler muss in Bayern bitteschön die 1,x - Note haben, um aufs Gymnasium zu gehen. Wenn das mal Kuschelpädagogik ist..
Grund genug um mal einen Kontrapunkt wie dieses Fach zu setzen, in dem die Schülerinnen und Schüler die möglicht haben, sich auf sich und das Klassenklima, ihr miteinander zu besinnen.. In den anderen Fächern gehts genug um schnell und viel Lernen um möglichst bald den nächsten Test zu schreiben..
"Irgendwann ist halt Schluss mit dem geschützten von Pädagoginnen betreuten Bereich und es geht und Ergebnisse, Leistung, Wettbewerb und auch ganz schnöde um die Kohle."
Das fängt in der Schule doch schon an. Es geht um Ergebnisse, Leistung und Wettbewerb. Der Viertklässler muss in Bayern bitteschön die 1,x - Note haben, um aufs Gymnasium zu gehen. Wenn das mal Kuschelpädagogik ist..
Grund genug um mal einen Kontrapunkt wie dieses Fach zu setzen, in dem die Schülerinnen und Schüler die möglicht haben, sich auf sich und das Klassenklima, ihr miteinander zu besinnen.. In den anderen Fächern gehts genug um schnell und viel Lernen um möglichst bald den nächsten Test zu schreiben..
"Es sind genau diese Fähigkeiten, die vielen Männern und Jungs abhanden kommt."
Ich verrate Ihnen was: diese Fähigkeit ist nicht abhanden gekommen, es hat sie nie gegeben.
Genauso wenig wie Abstraktionsvermögen und die Fähigkeit zu höherer Mathematik bei Frauen.
Entlarvend ist dieser Satz deshalb, weil er zeigt, warum das Fach eingeführt wurde und warum die 90% Frauen an deutschen Grundschulen ein Schaden für die Kinder sind:
Die ganzen Grundschullehrerinnen kommen mit den Jungen nicht zurecht, verstehen sie nicht und wollen sie deshalb zu Mädchen erziehen: zu guten "Zuhörern und Darüberrednern"
Es ist ja nobel von Ihnen, dass Sie den Jungs immerhin zugestehen wollen, den Kurs "Zuhören und Reden" geschlechtergetrennt absolvieren zu dürfen.
Mal ein richtiger Jungskurs in Raufen und dem Zimmern von Fussballtoren wäre besser, aber bei diesen Lehrerinnen natürlich undenkbar...
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