Deutsch-Türkische Privatschule Die Streber Allahs

Eine weltweite muslimische Bewegung propagiert den großen Bildungsaufbruch – und baut in Deutschland Schulen auf

Dschihad kann vieles heißen. Heiliger Krieg, strebendes Bemühen, glühende Frömmigkeit. Für Fethullah Gülen bedeutet das Schlüsselwort des Islams vor allem eines: Bildung. »Baut Schulen statt Moscheen«, ruft der Meister seinen Anhängern zu. »Unser großer Dschihad ist die Bildung.« Und Millionen Muslime folgen ihm. Mit großem Eifer lernen sie nicht nur die Suren des Korans, sondern Mathematik und Englisch, Physik und Deutsch. In Deutschland kennt den geistlichen Führer bislang kaum jemand. Dabei hat er ein muslimisches Massenphänomen angeschoben. Wann immer derzeit Türken irgendwo auf der Welt eine Schule eröffnen, einen Kindergarten oder eine Nachhilfeeinrichtung, ist dies mit hoher Wahrscheinlichkeit auf ihn zurückzuführen, den Hocaeffendi, den »verehrten Lehrer«: Fethullah Gülen.

Was ist das für ein Prediger, für den der ärgste Feind des Islams nicht der Unglaube ist, das Christentum oder gar die USA, sondern die eigene Ignoranz der Muslime? Und was bewegt Gülens Anhängerschaft, die als Gruppe ebenso einflussreich wie schwer greifbar ist? Die Fethullahcis, wie man sie nennt, vereinen scheinbar Gegensätzliches: Sie sind fromm und interessieren sich für moderne Wissenschaft, Medien und Ökonomie. Sie folgen einerseits treu dem Koran, predigen andererseits den Dialog mit anderen Religionen und die Integration in ihren neuen Heimatländern. Doch obwohl die Bewegung mittlerweile Millionen Anhänger zählt, verbindet sie keine Organisation, keine offizielle Gemeinde, sondern nur das Denken ihres Meisters (siehe Kasten). Was steckt hinter diesem muslimischen Aufbruch?

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Die Antworten kann man in Istanbul oder Ankara suchen, in Sydney, New York, in Stuttgart, Hannover – oder in Berlin-Spandau. Dort, auf einem ehemaligen Kasernengelände der britischen Armee, steht heute das Tüdesb-Gymnasium, eine jener Privatschulen, die sich unter bildungsbewussten Deutschtürken wachsender Beliebtheit erfreuen. Mehr als neunzig Prozent der Schüler stammen hier aus Migrantenfamilien – so wie zum Beispiel Seynab Sarris, die vor zwei Jahren von einer staatlichen Schule kam. »Meine damaligen Lehrer hatten mich aufgegeben«, sagt sie. Sieben Fünfen verunzierten ihr Zeugnis. Heute ist ihre schlechteste Note eine Drei, und Seynab ist Schulsprecherin. Begeistert schwärmt sie vom Tüdesb-Gymnasium. Klein seien die Klassen, selten lernten mehr als 15 Schüler in einem Raum. Und wer im Unterricht etwas nicht verstanden habe, könne bei der Hausaufgabenbetreuung nachfragen. Dafür nimmt sie einiges in Kauf: Anderthalb Stunden fährt die 17-Jährige quer durch Berlin zu ihrer »Traumschule«. Und als ihre Mutter das Schulgeld nicht bezahlen konnte, ging sie selbst jobben.

Am Tüdesb-Gymnasium hört man viele solcher Geschichten. Die Schule ist eine von einem Dutzend ähnlicher Einrichtungen in Deutschland. Fast alle gehören zur Gülen-Bewegung, und fast alle berichten von reger Nachfrage. Wenn in diesen Tagen an der Berliner Tüdesb-Schule die Aufnahmegespräche beginnen, werden wohl wieder auf jeden Platz drei Bewerber kommen – trotz Gebühren von rund 4000 Euro im Jahr.

Seit Mitte der achtziger Jahre gründen die Fethullahcis im großen Stil private Oberschulen und Universitäten. Erst in der Türkei, später auf dem Balkan, in den Nachfolgestaaten des Sowjetreiches, dann auf allen anderen Kontinenten. Viele Absolventen schafften es auf die besten Universitäten ihres Landes – und gründeten wieder neue Schulen. In Berlin und anderswo begannen die Gülen-Anhänger mit Hausaufgabenbetreuung. Später kamen Kindergärten hinzu, dann Schulen. Heute verfügt das Tüdesb Bildungsinstitut Berlin-Brandenburg über vier Kitas, sechs Nachhilfezentren sowie jeweils ein Gymnasium, eine Grund- und Realschule in der Hauptstadt. Der Verein bietet Integrationskurse und Elternschulungen an. Erst kürzlich kamen 500 deutsch-türkische Mütter und Väter im Audimax der TU Berlin zusammen, um etwas über die »10 häufigsten Fehler der Erziehung« zu lernen.

Obwohl die Gülen-Bewegung mittlerweile weltweit für Bildungsehrgeiz und hohe Lernqualität steht, spielt die Person von Fethullah Gülen im Alltag der Lerneinrichtungen so gut wie keine Rolle. An der Spandauer Schule sagt nicht einmal sein Name den Schülern oder den meisten Lehrern irgendetwas. Und wer im Gymnasium ein Bild des Mannes vermutet, kann lange suchen. »Wir sind keine Bekenntnisschule«, sagt Schulleiterin Sabrina Leberecht bestimmt und führt den Besucher durch Gänge und Klassenzimmer. Hier hängen keine Koranverse, sondern Gedichte von Hesse und Kästner sowie binomische Formeln. Auf dem Schulhof bewerfen sich Mädchen mit Schneebällen, einige tragen ein Kopftuch, andere, wie Schulsprecherin Seynab, nicht.

»Calvin« der Türkei: Fethullah Gülen

Fethullah Gülen ist derzeit der berühmteste Prediger der Türkei – und der umstrittenste. Laizistische Kritiker werfen dem 68-Jährigen vor, er wolle die Türkei islamisieren, Islamisten bezeichnen ihn als zu unpolitisch und liberal. Seine Besuche beim Papst und anderen nichtmuslimischen Religionsführern brachten ihm den Vorwurf ein, vom Westen gesteuert zu sein. Der Mann, der hinter einer heute weltweiten Bewegung steht, wurde 1941 als Sohn eines Imams geboren und entwickelte eine Lehre, die den Islam mit der modernen Welt versöhnen will. Dabei tritt Gülen nicht als theologischer Modernisierer auf. Den Koran lässt er unangetastet. Mit der vollständigen Anerkennung der Darwinschen Lehre hat er ähnlich Probleme wie manche christliche Kirche. »Gülens Schriften zielen vielmehr auf die Glaubenspraxis«, sagt der Islamwissenschaftler Bekim Agai. Nach Gülen soll der Mensch sein Schicksal nicht passiv annehmen, sondern die Welt zum Besseren verändern. Weltliche Arbeit sei eine Art Gottesdienst, Ineffizienz und Faulheit gelten als unislamisch. Diese Ethik vergleichen Religionswissenschaftler mit der strengen Arbeitsmoral der Calvinisten.

Ideologie der Mittelschicht

Gülens Lehre ist mittlerweile zur Ideologie der aufstrebenden muslimischen Mittelschichten in der Türkei und anderswo geworden. Auch die Erdoğan-Regierung ist von ihr beeinflusst. Weltweit werden der Bewegung Fernsehsender, Radiostationen und Printmedien wie etwa die Tageszeitung » Zaman« (»Zeit«) zugerechnet. Außerdem betreiben Gülens Anhänger Banken, Hotels und Krankenhäuser, die einen Teil ihrer Gewinne der muslimischen Sache zukommen lassen. 1999 reiste Gülen, der bei seinen Predigten immer wieder in Tränen ausbricht, in die USA – wahrscheinlich um einer Festnahme zu entgehen. Ein Video war aufgetaucht, in dem Gülen seine Anhänger aufforderte, »sich in die Institutionen einzuschleichen, um die Macht im Staat zu übernehmen«. Gülen bezeichnete die Aufzeichnungen als »manipuliert«, später wurde er von allen Vorwürfen freigesprochen. In seine Heimat ist der mittlerweile schwerkranke Gülen bisher nicht zurückgekehrt.

Wie fast alle ihre Kollegen unterrichtete Leberecht zuvor an einer Regelschule. Dass die Unterrichtssprache am Tüdesb-Gymnasium Deutsch ist, »das versteht sich von selbst«, sagt sie. Aber der Sportunterricht? »Da trennen wir von Klasse sieben bis zehn Mädchen und Jungen«, sagt die Schulleiterin und fügt hinzu: »Wie in vielen Berliner Schulen.« Religionsunterricht steht für die 300 Schüler übrigens nicht auf dem Lehrplan, dafür Ethik. An dem Gymnasium, das in Mannheim zur Gülen-Bewegung gehört, lehrte das Fach bis vor Kurzem gar ein evangelischer Pfarrer.

Leser-Kommentare
  1. Aus persönlicher und wissenschaftlicher Perspektive kann ich die im Artikel geschilderten Beobachtungen im Wesentlichen bestätigen. Wobei ich der Auffassung bin, dass sich die Gülen-Bewegung besser mit dem christlichen Pietismus als mit dem Calvinismus vergleichen lässt. Zu Organisations- und Finanzstrukturen hat die US-Soziologen Helen Ebaugh auch eine neue Studie vorgelegt: ""The Gülen Movement: A Sociological Analysis of a Civic Movement Rooted in Moderate Islam". Schön, dass einige Wissenschaftler und Medienvertreter (wie Martin Spiewak) nicht unkritisch, aber differenziert und sachlich über religiöse Minderheiten informieren.

  2. Bei der Draufsicht scheint das positiv zu sein.
    Bei der Durchsicht wird ein Potential an Zweifeln sichtbar.
    Und bei der Einsicht in die Realitäten wird einem Angst und Bange.

    Die monarchistischen Eliteschulen, wie das Gymnasium Regium Joachimicum u.v.a.m., die Burg Allenstein, Krössinsee, Vogelsang und Sonthofen mit ihren Elitebildungsstätten für die Elite des Führers, und dann auch noch die Parteihochschule der SED, die Bezirksparteischulen (BPS) und Kreisparteischulen (KPS) die der Heranbildung des neuen, des sozialistischen Menschen dienten, sprechen eine ganz eigene Sprache, wenn es um "Bildungsaufbruch" geht.

    Wer ist der Organisator, wer der Finanzier und wer der Betreiber dieser "neuen muslimischen Schulen". Wer sich mit der Geschichte all dieser "glückseeligmachenden" Religionen beschäftigt hat und sich ein tiefes und originäres Informationsbild verschafft hat, der sieht da eine ganz neue Version von Koranschulen heraufziehen.

    Der orthodoxe und fundamentalistische Ansatz der Schulen wird durch die Identifikaton der Organisatoren, der Finanziers und der Betreiber entweder widerlegt oder aber bestätigt.

  3. Im Falle der Bestätigung wären diese "Eliteschulen Allahs" wegen der Unfähigkeit für das jederzeitige Eintreten für unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung zu schließen und alle Beteiligten von sämtlichen öffentliche Funktionen und Aufgaben auszuschließen. Der Unterschied zwischen der DKP, der KPD und den Grauen Wöfen (egal unter welchem neuen Namen sie sich in die Heerde eigeschlichen haben) ist: Null.

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    • paul21
    • 13.03.2010 um 21:19 Uhr

    Ich verstehe ihre Panik nicht.
    Haben sie einen konkreten Anlass zu Sorge?
    Haben sie je etwas bedrohliches von den Schulen vernommen?
    Oder finden sie religiös motiviertes Streben generell bedrohlich?

    Sie werfen den Schulen und Einrichtungen der Gülen Bewegung vor, dass sie harmlos aussehen, aber in wirklichkeit böse Absichten hätten.
    Sie verstehen nicht, wie sie sich finanzieren und schon vermuten sie böse Geldgeber im Hintergrund.
    Sie Begründen die angebeliche Gefährlichkeit ganz einfach damit, dass es andere ideologische und religiöse Bildungsbewegungen gab, die tatsächlich unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung angegriffen haben.
    Sie stellen damit in den Raum, die Gülenbewegung sei so gefährlich wie Kaderschmieden der KDP oder der grauen Wölfe oder sonstiger verfassungsfeindlicher Bewegungen. Wenn sie sich allerdings genauer informiert hätten, würden sie wissen, dass die Gülenbewegungen vom Verfassungsschutz als nicht verfassungswidrig und harmlos eingestuft ist.
    Vielleicht wissen Sie mehr als wir alle?
    Wann hat es in diesen Einrichtungen je verfassungsfeindliche Hetze oder ähnlichen gegeben? Ihr Vorwurf ist für mich daher absolut unbegründet.
    Nur weil auch Nazis, Kummunisten und Faschisten Schulen gegründet haben, sind doch nicht alle privaten, ideologisch oder religiös Motivierten Schulen gefährlich und mit unseren Werten unvereinbar.

    • paul21
    • 13.03.2010 um 21:21 Uhr

    Oder wollen sie wohlmöglich alle Waldorfschulen schließen oder alle evangelischen oder katholischen Schulen?
    Vielleicht planen die ja auch den großen Umsturz?? Wer weiß, überall Schafe im Wolfspelz??

    Heißt eintretetn für unsere demokratischen Werte von Freiheit nicht eben auch, dass auch Muslime Schulen aufmachen dürfen. Wo kommen wir hin, wenn wir Muslimen generell vorwerfen, dass sie verfassungswidrig wären??

    Lesen sie einmal die Werke Gülens, sprechen sie mit den Gründern und Schülern der Schule und sie werden sehen, dass die eher dem Ideal des gut integrierten Bildungsbürgers entsprechen, als dem Vorurteil des heimlichen Terroristen.
    Dialog und Bildung sind nämlich immer sinnvoller als vorurteilsvolle Panikmache und Abgrenzung.

    Herzliche Grüße,
    paul

    • paul21
    • 13.03.2010 um 21:19 Uhr

    Ich verstehe ihre Panik nicht.
    Haben sie einen konkreten Anlass zu Sorge?
    Haben sie je etwas bedrohliches von den Schulen vernommen?
    Oder finden sie religiös motiviertes Streben generell bedrohlich?

    Sie werfen den Schulen und Einrichtungen der Gülen Bewegung vor, dass sie harmlos aussehen, aber in wirklichkeit böse Absichten hätten.
    Sie verstehen nicht, wie sie sich finanzieren und schon vermuten sie böse Geldgeber im Hintergrund.
    Sie Begründen die angebeliche Gefährlichkeit ganz einfach damit, dass es andere ideologische und religiöse Bildungsbewegungen gab, die tatsächlich unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung angegriffen haben.
    Sie stellen damit in den Raum, die Gülenbewegung sei so gefährlich wie Kaderschmieden der KDP oder der grauen Wölfe oder sonstiger verfassungsfeindlicher Bewegungen. Wenn sie sich allerdings genauer informiert hätten, würden sie wissen, dass die Gülenbewegungen vom Verfassungsschutz als nicht verfassungswidrig und harmlos eingestuft ist.
    Vielleicht wissen Sie mehr als wir alle?
    Wann hat es in diesen Einrichtungen je verfassungsfeindliche Hetze oder ähnlichen gegeben? Ihr Vorwurf ist für mich daher absolut unbegründet.
    Nur weil auch Nazis, Kummunisten und Faschisten Schulen gegründet haben, sind doch nicht alle privaten, ideologisch oder religiös Motivierten Schulen gefährlich und mit unseren Werten unvereinbar.

    • paul21
    • 13.03.2010 um 21:21 Uhr

    Oder wollen sie wohlmöglich alle Waldorfschulen schließen oder alle evangelischen oder katholischen Schulen?
    Vielleicht planen die ja auch den großen Umsturz?? Wer weiß, überall Schafe im Wolfspelz??

    Heißt eintretetn für unsere demokratischen Werte von Freiheit nicht eben auch, dass auch Muslime Schulen aufmachen dürfen. Wo kommen wir hin, wenn wir Muslimen generell vorwerfen, dass sie verfassungswidrig wären??

    Lesen sie einmal die Werke Gülens, sprechen sie mit den Gründern und Schülern der Schule und sie werden sehen, dass die eher dem Ideal des gut integrierten Bildungsbürgers entsprechen, als dem Vorurteil des heimlichen Terroristen.
    Dialog und Bildung sind nämlich immer sinnvoller als vorurteilsvolle Panikmache und Abgrenzung.

    Herzliche Grüße,
    paul

    • paul21
    • 13.03.2010 um 21:19 Uhr

    Ich verstehe ihre Panik nicht.
    Haben sie einen konkreten Anlass zu Sorge?
    Haben sie je etwas bedrohliches von den Schulen vernommen?
    Oder finden sie religiös motiviertes Streben generell bedrohlich?

    Sie werfen den Schulen und Einrichtungen der Gülen Bewegung vor, dass sie harmlos aussehen, aber in wirklichkeit böse Absichten hätten.
    Sie verstehen nicht, wie sie sich finanzieren und schon vermuten sie böse Geldgeber im Hintergrund.
    Sie Begründen die angebeliche Gefährlichkeit ganz einfach damit, dass es andere ideologische und religiöse Bildungsbewegungen gab, die tatsächlich unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung angegriffen haben.
    Sie stellen damit in den Raum, die Gülenbewegung sei so gefährlich wie Kaderschmieden der KDP oder der grauen Wölfe oder sonstiger verfassungsfeindlicher Bewegungen. Wenn sie sich allerdings genauer informiert hätten, würden sie wissen, dass die Gülenbewegungen vom Verfassungsschutz als nicht verfassungswidrig und harmlos eingestuft ist.
    Vielleicht wissen Sie mehr als wir alle?
    Wann hat es in diesen Einrichtungen je verfassungsfeindliche Hetze oder ähnlichen gegeben? Ihr Vorwurf ist für mich daher absolut unbegründet.
    Nur weil auch Nazis, Kummunisten und Faschisten Schulen gegründet haben, sind doch nicht alle privaten, ideologisch oder religiös Motivierten Schulen gefährlich und mit unseren Werten unvereinbar.

    • paul21
    • 13.03.2010 um 21:21 Uhr

    Oder wollen sie wohlmöglich alle Waldorfschulen schließen oder alle evangelischen oder katholischen Schulen?
    Vielleicht planen die ja auch den großen Umsturz?? Wer weiß, überall Schafe im Wolfspelz??

    Heißt eintretetn für unsere demokratischen Werte von Freiheit nicht eben auch, dass auch Muslime Schulen aufmachen dürfen. Wo kommen wir hin, wenn wir Muslimen generell vorwerfen, dass sie verfassungswidrig wären??

    Lesen sie einmal die Werke Gülens, sprechen sie mit den Gründern und Schülern der Schule und sie werden sehen, dass die eher dem Ideal des gut integrierten Bildungsbürgers entsprechen, als dem Vorurteil des heimlichen Terroristen.
    Dialog und Bildung sind nämlich immer sinnvoller als vorurteilsvolle Panikmache und Abgrenzung.

    Herzliche Grüße,
    paul

    Eine Leser-Empfehlung
  4. Wenn nun sogar schon die Muslime wieder mit dem Lernen anfangen, wie sie schon einmal taten (so in den Jahren 800 - 1200, bis die Kreuzfahrer kamen und alles zu Klump schlugen), so gibt es für uns, die nicht Propheten, sondern Profiten folgen, ja wohl nur eine mögliche Schlussfolgerung, die in den maßgeblichen Kreisen freilich schon lange bekannt ist:

    Bildung ist PÖÖSE, und es muss in diesem unserem Land mit aller Härte gegen sie vorgegangen werden! Wie Milan Kundera schon feststellte - ein gesunder Geist stinkt nach Dummheit!

    (Wer Ironie findet, darf sie behalten)

    Eine Leser-Empfehlung
  5. Für viele Leute sieht Gülen harmlos aus, aber die Tatsache ist, dass diese Leute nicht richtig informiert sind. Wie viele von Gülen geschrienenen Büchern haben sie gelesen und was wissen sie über die Beziehung Gülen-Erdogan? Nichts! Turkei ist eigentlich getrennt in Leute, die an Gülen glauben einerseits, und in alle die andere, andererseits.

    Ich bin nicht aus Deutschland und deswegen ist mein Deutsch nicht perfekt, aber ich habe in meinem Heimatland in einer solchen Schule gelernt und die Wirklichkeit ist nicht so, wie es in diesem Artikel beschrieben wird. Über das Zeugnis des an einer normalen Schule benachteiligten Mädchens lässt sich viel diskutieren. Solche Schulen neigen zu Überschätzung der Schülern. Sie haben bessere Noten als die jenige, die eine 'normale' Schule besuchen, obwohl sie weniger als die andere wissen. Und die Lehrer geben immer die Chance, wenn man an einer Prüfung eine schlechte Note bekommt, die selbe Prüfung zu wiederholen (zumindest ist das so, in viele Schulen von Gülen, von vielen verschiedenen Ländern).

    Für die Leute, die ein bisschen Englisch verstehen kann, habe ich ein Artikel... Es zeigt ganz gut die Wirklichkeit.

    http://www.meforum.org/20...

    Ich hoffe nur, dass es nicht zensiert wird.

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