Deutschlandkarte Spenden für Haiti
Amerikaner spenden gerne öffentlich, Deutsche meist im Verborgenen. In welchen Gegenden Deutschlands am meisten für die Opfer des Erdbebens in Haiti gespendet wurde.
Der Mensch hilft nicht gern alleine. Deshalb heißt die Spendenaktion, die für die Erdbebenopfer in Haiti sammelt, "Deutschland Hilft" – damit jeder, der etwas gibt, das Gefühl hat: Alle tun’s. Amerikaner spenden gerne öffentlich, Deutsche meist im Verborgenen. Man soll nicht wissen, wie viel der andere gab, um nicht in einen Großherzigkeitswettbewerb einzutreten. Darum fallen ja die Münzen in der Kirche in dunklen, undurchsichtigen Samt.
Im theoretischen Mittel gab jeder Deutsche 16 Cent für diese Haiti-Hilfe (oft wurden 50 oder 100 Euro gespendet). Die Karte zeigt, wo Deutschland besonders gerne hilft: Das Rheinland um Bonn ist spendabler als München; die Stuttgarter sind tatsächlich nicht besonders großzügig; im Postleitbezirk 22, Hamburg-Blankenese gehört dazu, spendet man am allermeisten. Der Osten hält sich, Potsdam ausgenommen, sehr zurück. Man soll es ihm nicht vorwerfen, denn wer gut verdient, spendet leichter viel: Das Finanzamt übernimmt dann die Hälfte. Außerdem haben die Pfarrer ja recht: Es zählt nicht die Höhe der Gabe, es zählt vielmehr diese selbst.
Quelle: Aktion Deutschland Hilft
- Datum 24.02.2010 - 12:33 Uhr
- Quelle ZEITmagazin, 18.02.2010 Nr. 08
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Gibts die Karte auch in einer Größe die genaues erkennen lässt??
Die Auflösung lässt sehr zu wünschen übrig :(
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