Hamburg hat Brahms und Düsseldorf Schumann, Bayreuth Wagner, Eutin Carl Maria von Weber, und Kassel hat Spohr. Köln rühmt sich seiner Söhne Jacques Offenbach und Max Bruch, Hannover hat Marschner, München Rheinberger und Max Reger. Leipzig aber – Leipzig hatte sie alle! All die großen Komponisten des 19. und frühen 20. Jahrhunderts haben hier studiert oder komponiert, gastiert oder referiert. Denn Leipzig war Deutschlands Musikhauptstadt, mehr noch, es war im 19. Jahrhundert neben Wien und Paris das musikalische Zentrum Europas.

Im Mittelpunkt stand und steht natürlich das Gewandhaus. Hier wurde Beethovens Tripelkonzert uraufgeführt und Schuberts C-Dur-Sinfonie, Brahms’ Violinkonzert und Bruckners Siebte. Bald 230 Jahre ist es nun alt: 1781 hatte sich die Stadt einen eigenen Konzertsaal im Messehaus der Tuchhändler geschaffen – der Name Gewandhaus erhielt sich.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts kam der Aufschwung. Leipzig begeisterte sich für Ludwig van Beethoven. Im Konzertwinter 1825/26 wurden nahezu alle seine Sinfonien gespielt, auch die gerade erst, 1824, vollendete Neunte . Es war der einzige Konzertzyklus zu Lebzeiten des Komponisten überhaupt. Doch die eigentliche Glanzzeit des Orchesters begann etwas später, 1835, als der 26-jährige Felix Mendelssohn Bartholdy die Leitung übernahm.

Leipzig zählte damals etwa 45.000 Einwohner, seit dem Mittelalter gab es hier jährlich große Märkte und Messen. Die Stadt war Deutschlands Buchhandelsmetropole, Sitz zahlreicher Verlage; die Universität, 1409 gegründet, brachte Jugend nach Leipzig. 1839 wurde die Eisenbahnstrecke nach Dresden eröffnet – die erste Fernbahn auf dem europäischen Kontinent. Binnen zweier Jahrzehnte verband ein Schienennetz die stolze Bürgerstadt mit allen bedeutenden Märkten. Prächtige Häuser prägten das Bild. Es gab 78 Hotels und Gasthöfe, 31 Kaffeehäuser, 26Konditoreien, 31 Weinkeller und 289 sonstige Restaurationen. Nicht mitgezählt die zahlreichen dörflichen Ausflugslokale, die man auf Wald- und Wiesenwegen oder mit dem Stechkahn über Elster und Pleiße erreichen konnte.

In den Gärten wurde sommers Musik gemacht, und das durchaus anspruchsvoll. Die Freiluft-Darbietungen zählten zu den Vorbildern von Sir Henry Wood für seine erstmals 1895 in London veranstalteten Promenadenkonzerte, die bis heute so beliebten Proms. Überall in Leipzig war Musik. Mendelssohn schrieb kurz nach der Ankunft im September 1835 an seinen Vater, die Ouvertüre zum Sommernachtstraum werde "im großen Kuchengarten und früh bei den Brunnengästen von vollständigen Orchestern mit Saiteninstrumenten im Freien" aufgeführt. Und der Schriftsteller und Verleger Bartholf Senff notierte 1842 zu Leipzigs sommerlichem Musikvergnügen: "Überall Concert, und überall Publicum."

Die Stadt wuchs rasch. Mitte des Jahrhunderts zählte sie 70.000 Einwohner, um 1900 lebten hier über 600.000 Menschen. Aus der größten Industriestadt Sachsens war die viertgrößte deutsche Großstadt geworden – nach Berlin, Hamburg und München. Besonders das grafische Gewerbe, der Maschinenbau, die Textil- und Chemieindustrie boomten.

Mendelssohn fühlte sich in Leipzig wohl; zahlreiche Briefe belegen das. "Daß ich […] eine große Vorliebe für Leipzig mehr als je empfinde", schrieb er 1841, "kommt daher, weil da wirkliche Musik gemacht wird, Musik, die klingt." Er hatte im Gewandhaus die Trennung zwischen Musikdirektor und Konzertmeister aufgehoben und den Taktstock eingeführt, was die Qualität des Orchesters außerordentlich verbesserte. Bisher hatte der Kapellmeister nur Vokalwerke dirigiert; Instrumentalwerke leitete der Konzertmeister (der Erste Geiger) von seinem Pult aus. Nun stand vor dem Orchester ein interpretierender Künstler.

 Sängerinnen wie Jenny Lind und Maria Malibran verehren Mendelssohn

Mendelssohn förderte Zeitgenossen wie Liszt und Berlioz, hob Schumanns Sinfonien aus der Taufe, dirigierte Werke Louis Spohrs und Heinrich Marschners, des Dänen Niels W. Gade und des Engländers William Sterndale Bennett. Gleichzeitig veranstaltete er "Historische Konzerte" mit Werken von Händel, Gluck und Haydn, von Mozart und Salieri.

Vor allem ist ihm die Renaissance Johann Sebastian Bachs zu danken, war Bach doch selbst in Leipzig, der Stadt seines 27-jährigen Wirkens, bis auf einige Motetten und Kantaten, weitgehend vergessen. Am 9. November 1835 erklang zum ersten Mal ein Werk Bachs im Konzertsaal: Die 16-jährige Clara Wieck spielte gemeinsam mit Mendelssohn und Louis Rakemann das Konzert für drei Klaviere und Orchester d-Moll im Gewandhaus. Im März 1837 stand Bachs Name dann auf einem Programm der Abonnementskonzerte. Mendelssohn gab das Klavierkonzert d-Moll. Den Höhepunkt bildete am 4. April 1841 die Aufführung der Matthäus-Passion erstmals nach Bachs Tod wieder in Leipzig, geleitet von Mendelssohn in der Thomaskirche.

Der junge Komponist wurde rasch zum Mittelpunkt des Leipziger Musiklebens. Alle waren fasziniert von seiner Suggestivkraft, seiner Präsenz, seiner weltmännischen Eleganz. Die Sängerinnen verehrten ihn, Stars wie die spanische Mezzosopranistin Maria Malibran oder die "schwedische Nachtigall" Jenny Lind. 1836, er war noch kein Jahr in der Stadt, erhielt er die Ehrendoktorwürde der Alma Mater lipsiensis. "Wenn Wien von jeher das Herz der Musik war, so konnte Leipzig damals für den Kopf gelten", schrieb der Brahms-Biograf Max Kalbeck.

Zu jener Zeit lebte ein weiterer bedeutender Komponist in Leipzig: Robert Schumann. Mendelssohn hatte 1841 Schumanns Frühlingssinfonie im Gewandhaus aufgeführt und ihm damit zum Durchbruch verholfen. Es waren gloriose Jahre für die europäische Musikgeschichte: Mendelssohn als Dirigent, Pianist und Organisator des Musiklebens, Schumann als Schriftsteller, Kritiker und Redakteur.

1828 war Schumann aus Zwickau zum Studium der Rechte nach Leipzig gekommen. Er nahm Klavierunterricht bei Friedrich Wieck, der gerade seine neunjährige Tochter Clara auf ihr Debüt im Gewandhaus vorbereitete. Der angehende Jurist entschied sich für die Musik. Im April 1833 erklang zum ersten Mal in einem Leipziger Konzert eine Komposition von ihm, der erste Satz der Sinfonie g-Moll. Zu selben Zeit gründete er seine Neue Zeitschrift für Musik, mit der er die Kritik in Deutschland revolutionierte. Das Blatt blickte weit über die Grenzen hinaus, musterte die internationale Produktion und bot Komponisten und Interpreten die Gelegenheit zur Debatte. Schumanns eigene Beiträge überraschen noch heute durch die Sicherheit des Urteils, durch Klarheit und Witz.

Sein kongenialer Mitstreiter Mendelssohn stand ihm in seinem Engagement nicht nach. 1843 gründete er das erste deutsche Konservatorium – älter waren nur die Schulen in Paris und Wien. Mendelssohn verstand sich als Primus inter Pares, gab Gesangs- und Kompositionsunterricht und konnte neben Schumann bedeutende Künstler wie Moritz Hauptmann (Musiktheorie), Ferdinand David (Violine), Ignaz Moscheles aus London (Klavier) gewinnen. Das Konservatorium entwickelte sich rasch zu einer der führenden Ausbildungsstätten in Europa.

1841 gelangte noch eine weitere Sinfonie Schumanns zur Uraufführung, jene in dMoll, die er später überarbeitete und die sein letztes sinfonisches Werk werden sollte. Im Jahr zuvor, am 12. September 1840, einen Tag vor Clara Wiecks 21. Geburtstag, hatten beide gegen den Widerstand von Friedrich Wieck geheiratet. Schumann als Beinahejurist wusste, warum er Clara dazu gebracht hatte, zu prozessieren, um die Eheschließung noch vor der Volljährigkeit gerichtlich durchzusetzen. So ging ihr Vermögen vom Vater direkt an den Ehemann über; bei Volljährigkeit hätte sie selbst darüber verfügen können.

1844 zog die junge Familie nach Dresden, später nach Düsseldorf. Der Abschied fiel nicht leicht. Leipzig sei, so schrieb Schumann, "für die Musik noch immer die bedeutendste Stadt, und ich würde jedem jungen Talente raten, dahin zu gehen, wo man so viel und so gute Musik hört".

Drei Jahr später verlor Leipzig auch Mendelssohn, er starb, erst 38 Jahre alt. Zum Nachfolger berief man Julius Rietz, dann, 1860, wurde der 36-jährige Carl Reinecke Gewandhauskapellmeister. Das "Füchschen", wie ihn die Sängerin Wilhelmine Schröder-Devrient nannte, sollte das Amt bis 1895 innehaben.

 Albert Lortzing und Robert Blum schreiben eine Revolutionsoper

Das Leipziger Gewandhaus um 1870

Reinecke, aus dem damals noch dänischen Altona stammend, stand im Gegensatz zu Mendelssohn gewiss nicht unter Genieverdacht und war anders als jener auch eher von zurückhaltender Wesensart, doch ein brillanter Pianist und Pädagoge. 1884 eröffnete er das neue Gewandhaus. Es war ein prachtvoller Bau, nach Plänen von Martin Gropius und Heino Schmieden errichtet, mit zwei Sälen für insgesamt 2300 Gäste. Damit hatte Leipzig eines der schönsten Konzerthäuser der Zeit.

Reinecke leitete etliche Ur- und deutsche Erstaufführungen von Mendelssohn, Schumann, Brahms, Tschaikowsky, Bruch, Dvořák, Verdi, Grieg, Richard Strauss und anderen. Liszt, Wagner und Berlioz allerdings lehnte er ab. Er schloss sogar etliche Werke grundsätzlich aus, so die Fantastische Sinfonie von Berlioz – wegen des die Hinrichtung andeutenden Beckenschlages. Auch Liszts Orchesterdichtung Mazeppa und sein Es-Dur-Klavierkonzert mussten draußen bleiben, ebenso Camille Saint-Saëns’ Totentanz: Der Einsatz des Xylofons, mit dem das Klappern der Gebeine imitiert wird, erschien ihm schlicht geschmacklos.

Zu jener Zeit hatte auch Leipzigs Oper längst einen Namen. Ihre große Ära begann mit der deutschen Premiere von Webers Oberon am Heiligen Abend 1826, kurz nach der Londoner Uraufführung. Einige Jahre später empfing hier der Studiosus Richard Wagner, geboren in Leipzig 1813, entscheidende Eindrücke, so unter anderem 1832 beim Gastspiel von Wilhelmine Schröder-Devrient als Fidelio. Später hatten es Wagners Bühnenwerke schwer in der Vaterstadt. Erst als 1876 Angelo Neumann die Theaterdirektion übernahm, gehörten sie zum ständigen Repertoire, und das Haus wurde zu Deutschlands wichtigster Wagner-Bühne.

Und noch ein großer Name verbindet sich mit Leipzigs Oper: Albert Lortzing. Im Sommer 1833 engagierte man ihn – allerdings nicht als Komponisten, sondern als Schauspieler und Sänger. Dennoch wurden neun seiner Opern während des Leipziger Engagements hier uraufgeführt, darunter Zar und Zimmermann und Der Wildschütz . Ihm verdankt das Musiktheater die klassische deutsche Spieloper, oft wunderbar hintergründig und doppelbödig. Allerdings blieb der Demokrat Lortzing, der zusammen mit dem späteren Paulskirchenpolitiker Robert Blum an einer Revolutionsoper arbeitete, ein Außenseiter des akademischen Musiklebens. Auch seine Qualitäten als Sänger waren umstritten. "Lortzing begeisterte wie immer durch sein unbekümmertes Spiel", heißt es in einer Kritik der Neuen Musikalischen Zeitung . "Sein Gesang war nicht störend."

1868 wurde das Neue Theater am Augustusplatz eingeweiht, für den Basler Kulturhistoriker Jacob Burckhardt eines der "phantastischsten von ganz Deutschland". Grandiose Mozart- und Verdi-Abende mit dem Gewandhausorchester sorgten für Begeisterung. 1878 ernannte man den aus Ungarn gebürtigen Arthur Nikisch, der später Reineckes Nachfolger im Gewandhaus (und zugleich Chefdirigent der Berliner Philharmoniker) werden sollte, zum Ersten Kapellmeister. 1884 leitete er die Uraufführung von Anton Bruckners 7. Sinfonie; Zweiter Kapellmeister war übrigens seit 1886 für zwei Jahre Gustav Mahler.

Zu den neuen Traditionen, die sich im 19. Jahrhundert herausbildeten, kamen die alten. Die Thomaner, der im Jahr 1212 gegründete "Schulchor", entwickelte sich zu einer bedeutenden Institution. Neben ihren Auftritten in den beiden Hauptkirchen St. Thomas und St. Nikolai waren die Sänger auch an Konzerten im Gewandhaus beteiligt. Namhafte Musiker wie der Konservatoriumslehrer und Gründer der Bach-Gesellschaft Moritz Hauptmann und der Musikwissenschaftler Ernst Friedrich Richter leiteten den himmlischen Knabenhaufen.

Nicht ganz so weit zurück reicht die Leipziger Tradition der Musikverlage. Immerhin: Breitkopf & Härtel, gegründet 1719, gilt heute als der älteste der Welt. Johann Gottlob Emmanuel Breitkopf erfand den Notentypendruck mit teilbaren und beweglichen Lettern. Christoph Gottfried Härtel, Teilhaber seit 1800, war – auch dies eine nicht ganz unwichtige Premiere – der erste Verleger, der den Komponisten ein Honorar zahlte.

Bei Breitkopf & Härtel erschien die erste Gesamtausgabe von Mozarts Werken. Härtel entwickelte den von Breitkopf erfundenen Notentypensatz weiter. Seit dem Ende der 1890er Jahre gab es unter der Bezeichnung "Edition Breitkopf" auch preiswerte Ausgaben: die Orchesterbibliothek, die Chor-, die Kammermusik- und Partiturenbibliothek. Außerdem veröffentlichte der Verlag die großen wissenschaftlichen Werke von Spitta, Chrysander, Jahn bis hin zu Köchels berühmtem Mozart-Verzeichnis.

 Aus über hundert Pianofabriken gehen Leipziger Flügel in alle Welt

Eine andere technische Verbesserung, der Einsatz der für den Buchdruck entwickelten Schnellpresse zur Partiturenherstellung durch Carl Gottlieb Röder, führte einen weiteren Verlag in kurzer Zeit zu europäischer Bedeutung: die Edition Peters. Wichtigster Mitarbeiter war Alfred Dörffel, den Schumann 1845 zunächst Breitkopf & Härtel empfohlen hatte, für die Bearbeitung der eigenen Klavierarrangements. Wenige Jahre später galt Dörffel als der gefragteste Korrektor, der sowohl große Klassikerausgaben als auch Erstdrucke betreute. Seit 1878 arbeitete er für Peters. Er verfasste auf Schumanns Bitte für die Neue Zeitschrift Rezensionen und Berichte, schrieb in den Leipziger Nachrichten, im Musikalischen Wochenblatt wie in den Signalen für die musikalische Welt und wurde so zu einem prägenden Kritiker der Zeit.

Mit den Noten, Büchern und Zeitschriften lieferte Leipzig auch die Instrumente. Vor allem der Klavierhandel zog mächtig an. Breitkopf verkaufte seit 1770 Wiener Instrumente und nahm 1806 die eigene Fertigung auf; daraus entwickelte sich ein gut gehendes Unternehmen. Im Lauf des 19. Jahrhunderts existierten in Leipzig über hundert Pianofortefabriken, von denen zeitweise zwanzig nebeneinander bestanden. Einige Hersteller waren besonders erfolgreich: Johann Christian Gottlieb Irmler (28.000 Instrumente von 1818 bis 1943), Johann Nepomuk Tröndlin (Clara Schumann und Mendelssohn besaßen einen Tröndlin-Flügel), Alexander Bretschneider.

Das vielleicht wichtigste Unternehmen ist jenes, das 1853 Julius Blüthner gründete. Zunächst baute er Tafelklaviere und Flügel, seit 1864 Pianinos. Zwanzig Jahre später hatte das Unternehmen mit etwa hundert Mitarbeitern bereits 25000 Instrumente verkauft, 1900 waren es 55.000 und 1910 über 80.000. Die Firma überstand die DDR-Zeit und ist heute wieder in Familienbesitz. Auch die 1892 gegründete Firma Ludwig Hupfeld liefert als Pianofabrik Leipzig GmbH & Co KG noch immer Flügel in die Welt.

"Überall Concert, und überall Publicum" – so ist es in Leipzig geblieben. Wenn die Stadt jetzt auf Platz zehn der alljährlichen New York Times -Liste der "31Places to Go" steht, dann verdankt sie das vor allem der Musik. An Leipzigs Musikhimmel funkeln nach wie vor die Sterne. Das Gewandhausorchester wird von Riccardo Chailly geführt; Ehrendirigenten sind Kurt Masur und Herbert Blomstedt. Chefregisseur der Oper ist seit 2008 Peter Konwitschny, Thomaskantor der Dirigent und Komponist Georg Christoph Biller. Als hellster Stern zurzeit aber leuchtet der geniale David Timm, Organist, Pianist, Komponist, Dirigent, Chorleiter, Dozent, begnadeter Jazzer und seit 2005 Universitätsmusikdirektor, dem besonders die Jugend der Stadt zu Füßen liegt. Und ob nun im vergangenen Jahr Mendelssohns 200. Geburtstag gefeiert wurde oder im Sommer Schumanns 200. Ehrentag ansteht wie im März der 100. Todestag Reineckes oder 2012 das 800-Jahr-Fest der Thomaner: Die Tradition bleibt in Leipzig für alle Musiker heute eine große Inspiration.

Die Autorin ist Stellvertretende Direktorin des Stadtgeschichtlichen Museums Leipzig. Mehr zum Thema auch in der Autobiografie Carl Reineckes, "Erlebnisse und Bekenntnisse", die Doris Mundus 2005 erstmals herausgegeben hat (Lehmstedt Verlag, Leipzig; 360 S., 24,90 €)