Religionskritik in Frankreich Minirock gegen Burka

Ganz gleich, ob rechts oder links: Frankreich hat seine neuen Feinde gefunden – fromme Muslime, die sich einem nichtreligiösen Staat verweigern

Die muslimischen Schleier Hijab, Niqab (links), Tschador und Burka (rechts). Komplettverhüllungen sollen in Frankreich verboten werden

Die muslimischen Schleier Hijab, Niqab (links), Tschador und Burka (rechts). Komplettverhüllungen sollen in Frankreich verboten werden

Die Burka ist ein Projekt der Faschisierung. Wir müssen es von Anfang an zerschlagen.« Fadela Amaras kämpferische Sprüche kamen gut an bei ihrem Publikum im Zisterzienserkolleg zu Paris. Es waren keine Konservativen, die Sarkozys muslimischer Staatssekretärin für Stadtentwicklung da Beifall klatschten; zu der Diskussionsveranstaltung hatte der Nouvel observateur eingeladen, ein linkes Wochenmagazin. Doch »links« und »rechts«, das sind Begriffe, die keinen Sinn haben in jener Debatte, die Frankreich zurzeit über den Islam, den Staat und dessen »Laizität« führt – den Verfassungsgrundsatz, dass die Religionen frei, aber privat sind, ohne Rolle im öffentlichen Raum.

Ausgerechnet in jenem Land, das den Staat penibel von allen Religionsdingen fernhält, wird noch einmal über ein Verbot spiritueller Bekleidungen gestritten. Mitte Juni 2009 hatte ein kommunistischer Abgeordneter der Nationalversammlung die Debatte angestoßen, unverzüglich sprang ihm die rechte Regierungsmehrheit bei, und schon war die Erregung nicht mehr aufzuhalten. Sie reicht weit über die plappernde Klasse hinaus. »Schockierend« sei der Anblick einer Burka, eines Niqabs und anderer Vollverschleierungen, so ist es landauf, landab zu hören. Auch wenn sich die Gesprächspartner nicht daran erinnern können, wann sie die letzte Begegnung dieser Art hatten. Das Innenministerium schätzt die Zahl der Komplettverhüllten auf 2000 im ganzen Land. Die bedeutendste Konzentration von Vollverschleierungen findet sich rings um das Ministerium an der Place Beauvau in Paris: In dieser schicken Gegend kaufen die Gattinnen arabischer Prinzen Schmuck, Uhren, Schuhe.

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Aber um sie geht es nicht. Das gespenstisch wirkende Habit ist für die Verbotsfraktion nur ein Zeichen, das auf ein ganzes Ensemble von Alltagserfahrungen hinweist. Man begebe sich beispielsweise freitags in den Pariser Stadtteil Barbès und suche die beiden Gassen auf, die zum Mittagsgebet gesperrt werden – nicht von Polizisten, sondern von Ordnern der Al-Fath-Moschee. Auf der Fahrbahn liegen Teppiche, aus Lautsprechern klingt arabischer Singsang, und auf einmal sieht man nur noch Männerhintern.

Nun ließe sich sagen: Na und. Die Behinderung des Verkehrs ist vorübergehend, alles verläuft friedlich, und warum soll die Polizeiwache keine Abmachung mit der Moschee treffen? Doch das ist ein Denken, das der französischen Vorstellung von der Republik zuwiderläuft. Ihr ist der Staat die einzig legitime Verkörperung des Allgemeinen. In Barbès hingegen besetzt eine religiöse Teilgesellschaft den öffentlichen Raum.

Und das ist im geschichtsbewussten Frankreich ein Skandal. Hatte nicht Kardinal Richelieu im frühen 17.Jahrhundert die südwestfranzösische Hafenstadt LaRochelle ausgehungert, weil die Hugenotten aus ihr einen Staat im Staate gemacht hatten? Gegen den König sollte niemand Souveränität beanspruchen können. Die Revolution übertrug dieses absolute Staatsprinzip auf die Moderne, und dann dauerte es noch rund 130 Jahre, bis auch die katholische Kirche anerkannte, dass der Staat nicht ihre Sache sei.

Laizität ist kein kämpferisches Konzept. Sie fixiert die friedliche Koexistenz des Staates mit einer wohlvertrauten, auf dem Rückzug befindlichen Restkultur, dem Katholizismus. Der einwandernde Islam indes ist dynamisch, baut Moscheen, fordert die Rücksichtnahme auf seine Ernährungsregeln in den Schulen sowie für Frauen reservierte Stunden in Schwimmbädern. Das soll der Staat zulassen? Wo ist die Grenze?

Schon kursieren Begriffe wie »München«, »Appeasement« und »Vichy«. In ihnen offenbart sich Invasionsangst. Wenn es bloß um die paar Meter in Barbès ginge! Aber es gibt Stadtviertel, in denen die algerische Fahne häufiger weht als die Trikolore. Fußballspiele, zu deren Beginn gepfiffen wird, wenn die Marseillaise ertönt. Dafür kursiert ein Rap, der »Fick Frankreich« heißt. In einigen Gegenden werden die »Scheißfranzosen« attackiert. Dort dürfen Mädchen keine Miniröcke tragen – und das in einem Land, für dessen Nationalsymbol, die Marianne, einst eine entzückend leicht bekleidete Brigitte Bardot Modell stand. Heute trauen sich die Lehrer mancher Schulen nicht mehr, Sexualkunde zu lehren. Es gibt Mietskasernen, die in der Hand von Rauschgifthändlern sind. Straßenzüge, in denen Barrikaden errichtet werden, wenn sich die Polizei nähert.

Leser-Kommentare
  1. Hierzulande ist man es nicht gewöhnt, für die Freiheit zu kämpfen, und verwechselt Liberalismus mit 'anything goes' und hält eine Kapitulation vor der Inhumanität für links, vorausgesetzt diese Unmenschlichkeit ist irgendwie religös begründet und kommt aus der Fremde.

    In Frankreich, dem (Wieder-)Geburtsland der europäischen Demokratie, sehen das viele Menschen (auch Muslime übrigens!) gottseidank anders. Das ist nicht populististisch, das ist das ein Zeichen für den Zivilisationsgrad einer Nation und durchaus vorbildlich! Der Vergleich mit Vichy trifft nämlich ins Schwarze: der heutigen 'religiösen' Vermummung enstpricht die Unterstützung einiger Kleriker wie Kardinal Baudrilliart für die Hitler-Verbündeten. Beides ist und war gegen das humanistische Menschenbild gerichtet.

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    • Kelhim
    • 28.02.2010 um 10:30 Uhr

    Hast du nur das gelesen, was dir gefällt?

    "Doch aus Versehen hatte sie ausgerechnet jene vier Wochen gewählt, in denen der Streit um die Ganzkörpertracht losbrach. Auf einmal schien alles erlaubt zu sein, berichtet Lefranc. Sie wurde beschimpft, gekniffen, angespuckt: Das sind ihre Erfahrungen mit einem Verbotsvorhaben, das angeblich die Frauen beschützen soll."

    Der Artikel ist wohltuend differenziert, und es wäre schön (aber nicht wahrscheinlich), wenn hier nicht bloß die bekannten Fronten "laizistisch, zivilisiert" und "islamisch

    Das erspart mir selber einen zu schreiben. vielen Dank!

    • Kelhim
    • 28.02.2010 um 10:30 Uhr

    Hast du nur das gelesen, was dir gefällt?

    "Doch aus Versehen hatte sie ausgerechnet jene vier Wochen gewählt, in denen der Streit um die Ganzkörpertracht losbrach. Auf einmal schien alles erlaubt zu sein, berichtet Lefranc. Sie wurde beschimpft, gekniffen, angespuckt: Das sind ihre Erfahrungen mit einem Verbotsvorhaben, das angeblich die Frauen beschützen soll."

    Der Artikel ist wohltuend differenziert, und es wäre schön (aber nicht wahrscheinlich), wenn hier nicht bloß die bekannten Fronten "laizistisch, zivilisiert" und "islamisch

    Das erspart mir selber einen zu schreiben. vielen Dank!

  2. brauche ich nur vor die Tür gehen. Da kann der Autor nicht so tun, als ob es die islamische "Ghettokultur" hier nicht genauso gibt. Bei uns stecken die Politiker und Journalisten fast alle den Kopf in den Sand, und kommen nur in Fahrt, wenn Sie Islamkritiker beschimpfen können. Sehr mutig.

    • Kelhim
    • 28.02.2010 um 10:30 Uhr

    Hast du nur das gelesen, was dir gefällt?

    "Doch aus Versehen hatte sie ausgerechnet jene vier Wochen gewählt, in denen der Streit um die Ganzkörpertracht losbrach. Auf einmal schien alles erlaubt zu sein, berichtet Lefranc. Sie wurde beschimpft, gekniffen, angespuckt: Das sind ihre Erfahrungen mit einem Verbotsvorhaben, das angeblich die Frauen beschützen soll."

    Der Artikel ist wohltuend differenziert, und es wäre schön (aber nicht wahrscheinlich), wenn hier nicht bloß die bekannten Fronten "laizistisch, zivilisiert" und "islamisch

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    da werden Sie nicht nur belästigt, da sind Sie Ihres Lebens nicht sicher. Da lernt man: Humanität kann nur mit Härte verteidigt werden!

    Mit dem Islam an sich hat das wenig zu tun. Sondern damit, dass man unmenschlichen Ideologen überlässt, zu definieren, was islamisch ist und was nicht. Das sollte aber kein gläubiger Mensch für seine Religion zulassen. Ich verbitte mir, dass mir Piusbrüder vorschreiben, was christlich ist. Meine muslim. Freunde, mit denen ich auch ihre religiösen Feste feiere, verbitten sich Belehrungen von Muslimbrüdern u. ä..

    da werden Sie nicht nur belästigt, da sind Sie Ihres Lebens nicht sicher. Da lernt man: Humanität kann nur mit Härte verteidigt werden!

    Mit dem Islam an sich hat das wenig zu tun. Sondern damit, dass man unmenschlichen Ideologen überlässt, zu definieren, was islamisch ist und was nicht. Das sollte aber kein gläubiger Mensch für seine Religion zulassen. Ich verbitte mir, dass mir Piusbrüder vorschreiben, was christlich ist. Meine muslim. Freunde, mit denen ich auch ihre religiösen Feste feiere, verbitten sich Belehrungen von Muslimbrüdern u. ä..

    • joG
    • 28.02.2010 um 10:35 Uhr

    ...verbieten hierzulande Französisch zu sprechen. Es ist nämlich die überhebliche Demonstration einer fremden Kultur, die die Übrigbleibsel unserer eigenen gefährdet.

  3. Ghettokulturen sind undemokratisch.Würde er in einer solchen leben, müsste er irgendwelche "Führer" was er publizieren dürfte. Schön nicht?

  4. die Reaktion Frankreichs ist völlig verständlich.
    Ich glaube zwar nicht an ein Burkaverbot, aber ich fände es richtig das Erzwingen Burka zu tragen, auch in Familien, strafbar zu machen, weil es grundrechtswidrig ist.
    Gleiches gilt für Übergriffe von Muslimen gegenüber Einheimischenoder gegenüber Frauen, die sich europäisch kleiden und verhalten. Im Grunde genommen gehört in solche Viertel eine starke Polizeipräsenz. Passiert nichts, ist es ok, falls doch wird es so schnell geahndet, dass es sich nicht durchsetzen oder zu einer Parallelgesellschaft führen kann.
    Das die Strasse vor der Moschee durch eigene Sicherheitskräfte gesperrt wird, halt ich für völlig inakzeptabel.
    Das können auch die Flicks tun, nach Anmeldung, das ist an hohen kirchlichen Feiertagen auch nicht anders.
    Alles andere untergräbt das Gewaltmonopol des Staates.

    H.

    • Pyr
    • 28.02.2010 um 10:47 Uhr

    Laizismus bedeutet, dass die Religion sich nicht in Fragen des Staates einmischt - und umgekehrt! Wenn ich mich dazu entschließe, eine Burka zu tragen - mit welchem Recht will man mir das verbieten? Dann müssen auch im gleichen Atemzug alle anderen religiösen Erkennungszeichen verbannt werden. Also Verbot von Talar, Rabbinergewand, Priesterkutte, umgehängtes Jesuskreuz? Da spielt man mit dem Feuer.

    Weiterhin geht die Diskussion um die Burka an der Debatte vorbei. Man hilft den Frauen ja nicht, weil sie wenn sie jetzt zur Burka gezwungen werden, später dann halt gar nicht mehr nach draußen dürfen. Öffentlich ist das Problem damit erledigt, die Straßen ethnisch gesäubert - man schaut aber faktisch einfach nicht mehr hin.

    Dass eine Kette wie Quick sich aus wirtschaftlichen Gründen dazu entschließt, auch Produkte anzubieten, die Muslime essen können, ist ein super Beispiel für kulturelle Offenheit. Welche Kritik kann man dagegen denn vorbringen? Das sorgt doch nur dafür, dass Konflikte entschärft werden und es allen recht gemacht wird. Ich kann mit meinem muslimischen Kumpel einen Burger essen gehen, ohne dass sich einer von uns darüber Gedanken machen muss.

    Was Frankreich tut ist einfach nur eine Förderung der Entstehung von Subkulturen. Frankreich hat auch genau deswegen Probleme mit Ghettos: weil sie so rigoros gegen Ausländer vorgehen, dass diese sich jenseits von Recht und Gesetz dagegen wehren. Das Burkaverbot ist eine tolle Erweiterung dazu.

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    • Prach
    • 28.02.2010 um 13:30 Uhr

    "Dass eine Kette wie Quick sich aus wirtschaftlichen Gründen dazu entschließt, auch Produkte anzubieten, die Muslime essen können, ist ein super Beispiel für kulturelle Offenheit. Welche Kritik kann man dagegen denn vorbringen?"

    Tja, sie bietet ja in Roubaix nicht Produkte zusätzlich an, die "Muslime essen können" (wobei ich den Eindruck hatte, daß sich noch vor 15 Jahren fast kein Muslim in Europa für Helal interessiert hat, vom Tierschutzgedanken mal ganz zu schweigen - betäubungsloses Schächten ist in Deutschland für deutsche Metzger verboten, nicht jedoch für Muslime), sondern sie läßt alles weg, was Muslime offensichtlich ablehnen: keinen Bacon mehr, keinen Salat mit Schinken, kein Ham and Eggs usw. Wo ist da die Toleranz gegenüber Nicht-Muslimen in Roubaix?

    Übrigens bietet ja McDonald's in der Türkei auch keinerlei Gerichte mit Schweinefleisch an, obwohl angesichts von 15 bis 20 Millionen türkischen Aleviten durchaus eine Nachfrage bestünde. Wo ist da die Toleranz?

    Das Problem ist doch nicht, daß es ein Zusatzangebot für Muslime gibt, das Problem ist eher, daß eine immer stärkere Abschottung erfolgt: gehe ich hier in Filderstadt in den türkischen Supermarkt, dann sind die Produkte nur noch auf türkisch ausgezeichnet, es gibt kein türkisches Bier, keine deutschen Zeitungen, nichts mehr dergleichen. Der klassische "Gemüsetürke" scheint zugunsten des abgeschotteten Helal-Ladens auszusterben...

    1. Das oberste Gesetz menschlichen Zusammenlebens in der islamischen Gesellschaft wird "von Gott" bestimmt, alle anderen Gesetze (auch die Verfassung) haben sich dem unterzuordnen. Das ist grob verfassungswidrig, denn in unserer Demokratie bestimmen die Menschen das oberste Gesetz und nicht ein Gott aus dem 7. Jahrhundert, den noch niemand gesehen hat.

    2. Der Islam verstößt gegen die UN-Menschenrechte. Eben darum haben die islamischen Staaten der OIC die allgemeinen Menschenrechte nicht anerkannt, sondern ihre eigenen entwickelt (Kairoer Erklärung der Menschenrechte), die alle wirklichen Menschenrechte der Scharia unterstellen.

    3. Der Islam verstößt gegen das Grundgesetz. Gleiche Rechte für alle - Männer, Frauen, Homo-, Heterosexuelle, Gläubige, Atheisten - gibt es im Islam nicht. Religionsfreiheit gilt nicht, Gaubensabfall: Todesstrafe.

    4. Der Islam hat keinen Anspruch auf die grundgesetzlich gewährte Religionsfreiheit, da er auf die Abschaffung der freiheitlichen Verfassung ausgerichtet ist (”Freedom go to Hell!”) und daher als Verfassungsfeind nicht den Schutz des Grundgesetzes für sich in Anspruch nehmen kann.

    36% der britischen Muslime (16-24 J.) sind der Meinung, dass, wer den Islam verlässt getötet werden sollte. 68% denken, wer den Islam beleidigt, gehört bestraft.* 54% der franz. Muslime wollen die Scharia weltweit eingeführt sehen.

    {Anmerkung: Bitte seien Sie sich des Unterschieds zwischen dem Islam als Religion und seinen diversen Praktizierungsmöglichkeiten bewusst, um Pauschalisierungen und ggf. Missverständnisse zu vermeiden. Danke, die Redaktion/vv}

    • Prach
    • 28.02.2010 um 13:30 Uhr

    "Dass eine Kette wie Quick sich aus wirtschaftlichen Gründen dazu entschließt, auch Produkte anzubieten, die Muslime essen können, ist ein super Beispiel für kulturelle Offenheit. Welche Kritik kann man dagegen denn vorbringen?"

    Tja, sie bietet ja in Roubaix nicht Produkte zusätzlich an, die "Muslime essen können" (wobei ich den Eindruck hatte, daß sich noch vor 15 Jahren fast kein Muslim in Europa für Helal interessiert hat, vom Tierschutzgedanken mal ganz zu schweigen - betäubungsloses Schächten ist in Deutschland für deutsche Metzger verboten, nicht jedoch für Muslime), sondern sie läßt alles weg, was Muslime offensichtlich ablehnen: keinen Bacon mehr, keinen Salat mit Schinken, kein Ham and Eggs usw. Wo ist da die Toleranz gegenüber Nicht-Muslimen in Roubaix?

    Übrigens bietet ja McDonald's in der Türkei auch keinerlei Gerichte mit Schweinefleisch an, obwohl angesichts von 15 bis 20 Millionen türkischen Aleviten durchaus eine Nachfrage bestünde. Wo ist da die Toleranz?

    Das Problem ist doch nicht, daß es ein Zusatzangebot für Muslime gibt, das Problem ist eher, daß eine immer stärkere Abschottung erfolgt: gehe ich hier in Filderstadt in den türkischen Supermarkt, dann sind die Produkte nur noch auf türkisch ausgezeichnet, es gibt kein türkisches Bier, keine deutschen Zeitungen, nichts mehr dergleichen. Der klassische "Gemüsetürke" scheint zugunsten des abgeschotteten Helal-Ladens auszusterben...

    1. Das oberste Gesetz menschlichen Zusammenlebens in der islamischen Gesellschaft wird "von Gott" bestimmt, alle anderen Gesetze (auch die Verfassung) haben sich dem unterzuordnen. Das ist grob verfassungswidrig, denn in unserer Demokratie bestimmen die Menschen das oberste Gesetz und nicht ein Gott aus dem 7. Jahrhundert, den noch niemand gesehen hat.

    2. Der Islam verstößt gegen die UN-Menschenrechte. Eben darum haben die islamischen Staaten der OIC die allgemeinen Menschenrechte nicht anerkannt, sondern ihre eigenen entwickelt (Kairoer Erklärung der Menschenrechte), die alle wirklichen Menschenrechte der Scharia unterstellen.

    3. Der Islam verstößt gegen das Grundgesetz. Gleiche Rechte für alle - Männer, Frauen, Homo-, Heterosexuelle, Gläubige, Atheisten - gibt es im Islam nicht. Religionsfreiheit gilt nicht, Gaubensabfall: Todesstrafe.

    4. Der Islam hat keinen Anspruch auf die grundgesetzlich gewährte Religionsfreiheit, da er auf die Abschaffung der freiheitlichen Verfassung ausgerichtet ist (”Freedom go to Hell!”) und daher als Verfassungsfeind nicht den Schutz des Grundgesetzes für sich in Anspruch nehmen kann.

    36% der britischen Muslime (16-24 J.) sind der Meinung, dass, wer den Islam verlässt getötet werden sollte. 68% denken, wer den Islam beleidigt, gehört bestraft.* 54% der franz. Muslime wollen die Scharia weltweit eingeführt sehen.

    {Anmerkung: Bitte seien Sie sich des Unterschieds zwischen dem Islam als Religion und seinen diversen Praktizierungsmöglichkeiten bewusst, um Pauschalisierungen und ggf. Missverständnisse zu vermeiden. Danke, die Redaktion/vv}

    • tius
    • 28.02.2010 um 11:04 Uhr

    beanspruchen für sich den umstand der unfehlbarkeit. darin manifestiert sich nur die menschliche gier nach allmacht!
    wer sich nun der religion hingibt und sie als unverzichtbar macht, gibt sich der lächerlichkeit preis, denn, unfehlbarkeit ist nicht real!
    gott und auch der zorn gottes sowie seine liebe, wenn man sich an die regeln hält, sind nur primitve machtinstrumente um andere, kleineren geistes, zu unterjochen.
    im namen von religionen sind weit aus mehr menschen masakriert worden als für anderes. es ist das produkt das auf der welt die meisten toten fordert. die einzigste möglichkeit unsere welt zukunftsfähiger zu machen ist die die religion, egal welche, zu bekämpfen und zu beseitigen!

    auf einer welt auf der 6 milliarden menschen leben, ist glauben einfach zu riskant und möglicherweise ein glatter kollektiver selbstmord! unsere welt und unser dasein wird nur zukunft haben wenn wir wissen werden!

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