Europapolitik Im Namen der Reisefreiheit

Die Europäische Union verwechselt Einreise mit Einwanderung – und schottet sich unnötig ab

Boote vor dem Brandenburger Tor, vormals benutzt von Flüchtlingen. Ein Werk des Künstlers  Kalliopi Lemos.

Boote vor dem Brandenburger Tor, vormals benutzt von Flüchtlingen. Ein Werk des Künstlers Kalliopi Lemos.

Mit der »Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte« schrieb die UN-Vollversammlung am 10. Dezember 1948 in Paris Menschheitsgeschichte. Einige der dort erstmals garantierten Grundrechte aber gerieten bald aus dem Blick, die Reisefreiheit beispielsweise: »Jeder hat das Recht, jedes Land, einschließlich seines eigenen, zu verlassen und in sein Land zurückzukehren.« Auch wegen dieses dreizehnten Artikels der Deklaration verweigerten Ende 1948 die osteuropäischen Staaten, allen voran die Sowjetunion, ihre Zustimmung zur Menschenrechtserklärung. Ostdeutsche können davon erzählen, wie das Menschenrecht Reisefreiheit in der DDR mit Füßen getreten wurde. Die DDR-Reisegesetze – zementiert in der Mauer – teilten Familien. Den Mauerfall erlebten viele als überwältigendes Freiheitserlebnis. Zum Wort des Jahres wurde 1989 »Reisefreiheit« gewählt.

Zwanzig Jahre später ist das grenzenlose Reisen in der Europäischen Union zur Grunderfahrung einer Generation geworden, ja zum Kern einer transnationalen europäischen Identität. Für das Europa des 21. Jahrhunderts ist Reisen eine konstitutive Freiheitserfahrung. Interrail, Schnäppchenflüge und Erasmus gelten als Selbstverständlichkeiten des European Way of Life. Als dank des Abkommens von Schengen 1995 die Grenzposten zwischen den Staaten ihre Funktion verloren, war dies ein Meilenstein der europäischen Integrationsgeschichte. Der schrankenlose Reiseverkehr ist neben dem Euro der spürbarste Akt der europäischen Einigung. Facebook gibt es auf der ganzen Welt, grenzenloses Reisen nur in Europa.

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Die Grenzen aber, die das Schengener Abkommen im Innern abbaute, wuchsen nach außen. Sicherheitsbedenken – angesichts der verminderten Kontrollen im Innern durchaus berechtigt – verselbstständigten sich. Die Migrations- und Visa-Politik der EU wurde zunehmend von sicherheitspolitischen Aspekten dominiert und mündete in ein ausgefeiltes System der Abschottung, das im Mittelmeerraum katastrophal versagt. Noch immer kennt die EU keine menschenrechtlich tragfähige Antwort auf das Flüchtlingsproblem. Am Rande unseres »europäischen Traumes« des grenzenlosen Reisens herrscht der Albtraum: Seit 1995 starben an der maritimen Südgrenze der EU weitaus mehr Menschen als jemals am Eisernen Vorhang.

Jenseits der innereuropäischen Landgrenzen schaffen die Visa-Bestimmungen der EU ein eklatantes Freiheitsgefälle. Eine westukrainische Rentnerin, die unweit der polnisch-ukrainischen Grenze lebt, sieht sich nicht mehr in der Lage, ihre Schwester in Ostpolen zu besuchen, weil sie die Tagesreisen nach Kiew zu einer EU-Botschaft überfordern. Ein Professor im bosnischen Tuzla, der eine Konferenz in München besuchen möchte, muss mehrmals in die Hauptstadt Sarajevo zur deutschen Botschaft reisen, statt seine Studierenden zu betreuen. Die Forderung nach Reisefreiheit, die vor zwanzig Jahren auf den Straßen von Berlin, Magdeburg und Leipzig erklang, ist in Sarajevo, Tirana, Istanbul oder Lwiw noch immer zu hören. Für viele Europäer, die nicht der Europäischen Union angehören, ist »Schengen« keineswegs ein Symbol der Freiheit, sondern eines der Exklusion.

Für einen Antrag auf Einreise verlangt die EU Bürgschaftserklärungen, Hotelrechnungen, Flugtickets, Kontoauszüge sowie Lohn-, Arbeits- oder Urlaubsbestätigungen vom Arbeitgeber. Die Antragsprozedur ist aufwendig, kostspielig und entwürdigend. De facto werden die Reisewilligen mit Reisebeschränkungen konfrontiert, die an die Reise(un)möglichkeiten von DDR-Bürgern in den achtziger Jahren erinnern. Das Botschaftspersonal bewilligt einen Reiseantrag, wenn die »Rückkehrindikatoren« überzeugen. In der DDR war ein solcher Rückkehrindikator die politische Loyalität oder eine familiäre Bindung. Im Zeitalter von Schengen ist es die ökonomische Potenz des Antragstellers am Heimatort oder ein Bürge am Ziel der Reise.

Es scheint, dass die EU Einreise mit Einwanderung verwechselt. Während wir unseren europäischen Traum leben, begegnen wir unserem europäischen Nachbarn mit einem pauschalen Betrugsverdacht, obwohl Sicherheitsexperten immer wieder darauf hinweisen, dass Kriminelle auch ohne Visum über die Grenze kommen. Auf manchen Familienfesten in Deutschland fehlen deshalb immer wieder Gäste aus dem Ausland, aus der (ersten) Heimat des Geburtstagskindes oder des Hochzeitspartners. Selbst im Todesfall eines in der EU lebenden Verwandten muss ein Reisewilliger mit klaren Rückkehrindikatoren überzeugen. Wenn alle Unterlagen vorliegen, ist die Beerdigung meist schon vorbei.

Es ist höchste Zeit für eine Überarbeitung der Reisegesetze der EU, die die Perspektive der Reisewilligen mitdenkt. Nirgendwo stellt sich diese Frage drängender als auf dem Balkan. Pünktlich zum Weihnachtsfest 2009 sind Makedonien, Serbien und Montenegro in den Genuss der Reisefreiheit gekommen, nachdem die von Brüssel geforderten Reformprojekte erfolgreich realisiert worden sind. Doch während Skopje mit einem Feuerwerk die neue Freiheit begrüßte und Belgrad und Podgorica Flugreisen für Studierende nach Brüssel und Rom verschenkten, wartet Bosnien und Herzegowina seit Monaten auf einen Termin für die Visa-Liberalisierung.

Leser-Kommentare
  1. Der Balkan ist das Sorgenkind Europas seitdem Ende der Sowjet Union 1991.
    Die NATO hat zwar dazu beigetragen Jugoslawien mit den Kofliktnationen zu zerschlagen, aber doch zuerst aus Eingeninteresse.
    Weder Bosnien noch Kosovo haben in der EU ein gutes Image.
    "Man hat die Konfliktträger auf ihren Raum konzentriert" o.k.!
    Sie wollten es ja unbedingt so!
    Dass Serbien das Kosovo und die Albaner als Feind betrachtet, ist ja nur natürlich.
    Das Kosovo ist ja praktisch immer n0ch ein Protektorat der NATO.
    Wenn das Kosovo heute als einzig praktikable Alternative einen Staatenbund mit Albanien eingehen würde analog dem alten verfassten Jugoslawien, dann würde die Isolation des Kosovos z.T. aufgehoben und würde Unterstützung der EU und NATO erfahren, aber mehr soll nicht drin sein.
    Die EU-Bevölkerung will heute nach dem Jugoslawienkrieg und dem NY 11.Sep.2001 keine muslimischen Staaten mehr Zugeständnisse machen als unbedingt nötig:
    Bosnien-Sarajewo; Kosovo; Albanien; Türkei müssen draußen bleiben.
    So ist es leider.
    Es wird sich kein Staat in der EU finden, der das ändern wollte und Brüssel wird sich nicht mehr auf Experimente einlassen.

    • Lutz1
    • 27.02.2010 um 10:19 Uhr

    Schreiben sie mal über die Einreisebedingungen der USA.

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    Im Teaser wird deutlich, dass es um die Europäische Union geht. Warum um Gottes Willen sollte es dann im Artikel um die Einreisebedingungen der USA gehen?

    • joG
    • 27.02.2010 um 13:28 Uhr

    ....auf Andere zu deuten und "Haltet den Dieb!" zu brüllen. Nun nicht den eigenen Dreck weg machen.

    Im Teaser wird deutlich, dass es um die Europäische Union geht. Warum um Gottes Willen sollte es dann im Artikel um die Einreisebedingungen der USA gehen?

    • joG
    • 27.02.2010 um 13:28 Uhr

    ....auf Andere zu deuten und "Haltet den Dieb!" zu brüllen. Nun nicht den eigenen Dreck weg machen.

  2. Wir sind Mörder!

    Die Menschen wollen doch nicht ohne Grund in die EU. Jeden Tag sterben mehr als 20.000 Menschen an Hunger. Der von uns Europäern verursachte Klimawandel dürfte diese Situation sogar noch verschärfen.

    Integration funktioniert nicht, wenn man eine europäische Identität errichtet, die ganze Bevölkerungsgruppen ausschließt. Wir sollten viel mehr eine menschliche Identität fördern, welche grundsätzliche und für uns universelle Werte zur Basis hat: Menschenrechte, Demokratie, Pressefreiheit, etc.

    Auch wenn Europa ein Vorzeigeprojekt im Bereich transnationale Politik ist, so müssten wir eigentlich schon längst damit beginnen die europäische Idee auf die gesamte Welt zu übertragen, denn die Welt ist zusammengewachsen. Wir sind wirtschaftlich vernetzt, wir sind mit globalen Problemen konfrontiert, wir besitzen die nötigen Kommunikationsmittel, etc.

    Globale Demokratie wird nicht nur für mehr Gerechtigkeit sorgen, sonder in erster Linie die Summe aus Staats- und Marktversagen minimieren, was zu Wohlstand, Nachhaltigkeit, Freiheit und Frieden führen wird.

    Anfang dieser Woche wurde hierzu im Europäischen Parlament die "Brüsseler Erklärung zu globaler Demokratie" präsentiert: http://de.unpacampaign.or...

    Welchen entwicklungspolitischen Effekt der Abbau von Grenzen haben kann, wird unter anderem in diesem akademischen Youtube-Video erläutert: http://www.youtube.com/wa... "The Biggest Idea in Development that No One Really Tried"

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    Sprechen Sie für sich.

    Das Thema Einwanderung/Einreisebedingungen kann man nicht auf Basis von Pathos oder schlechtem Gewissen betrachten sondern auf Basis von Fakten und Pragmatismus. Im Übrigen geht mir schon immer der deutsche Helferkomplex auf den Keks, dieses "wir sind so böse und schuld an allem Übel in der Welt" verbunden mit der Selbstüberschätzung "...und wir können die Welt retten, so wir nur wollen".

    Sprechen Sie für sich.

    Das Thema Einwanderung/Einreisebedingungen kann man nicht auf Basis von Pathos oder schlechtem Gewissen betrachten sondern auf Basis von Fakten und Pragmatismus. Im Übrigen geht mir schon immer der deutsche Helferkomplex auf den Keks, dieses "wir sind so böse und schuld an allem Übel in der Welt" verbunden mit der Selbstüberschätzung "...und wir können die Welt retten, so wir nur wollen".

    • mwiede
    • 27.02.2010 um 10:54 Uhr

    Wie man vor der Hintergrund der sozialen Probleme der bisherigen Massenzuwanderung von einer weiteren Liberalisierung der Einwanderung sprechen kann, bleibt mir schleierhaft.

    Dem Autor sind die Zustände in den Ghettos, die hohe Belastung der Sozialsysteme und die erhöhten Kriminalitätsraten durch Zuwanderer wohl nicht bekannt.

    Zuwanderung kann keine Lösung sein. Stattdessen sollten die Probleme in den Herkunftsländern der Elendsflüchtlinge gelöst werden, statt sie in europäische Sozialsysteme einwandern zu lassen.

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    • Ranjit
    • 27.02.2010 um 11:29 Uhr

    "...die hohe Belastung der Sozialsysteme und die erhöhten Kriminalitätsraten durch Zuwanderer wohl nicht bekannt."
    - mwiede

    Mir ebenfalls nicht und dass als angehender Sozialwissenschaftler. Das mag darin begründet liegen, dass die Zuwanderer mehr in die Sozialkassen einzahlen, als sie aus ihnen beziehen.
    Was die Kriminalitätsraten betrifft, so sind Zuwanderer auch nicht krimineller als Deutsche, wenn man Einkommen, Bildung und Lebensumfeld kontrolliert. Nicht die türkische oder russische Kultur machen kriminell, sondern die schlechten Lebensbedingungen in die Zuwanderer hierzulande häufig gezwungen werden. Die "Ghettoisierung" geht nicht nur von den Zuwanderern aus.

    Deutschland hat, um Arbeitermangel auszugleichen, niedrig qualifizierte Gastarbeiter aus Italien und der Türkei ins land gehohlt. Doch auch als sich abzeichnete, dass man Menschen, die hier ihr Leben und ihre Familien aufgebaut hatten, nicht einfach wieder herauswerfen kann, hat man weiterhin versäumt sie zu integrieren und für Chancengleichheit zu sorgen.
    Der Rest der deutschen Bevölkerung profitiert derweil von dem Wirtschaftlichen Aufschwung, den die Gastarbeiter (und heute Zuwanderer generell) erst möglich gemacht haben.

    Deutschland muss sich entscheiden, ob es ein bedeutungsloser Staat einer schrumpfenden Zahl rassisch Deutscher sein möchte, oder ein wohlhabender, moderner Staat von Wahldeutschen jeglicher Ethnien.

    • Ranjit
    • 27.02.2010 um 11:29 Uhr

    "...die hohe Belastung der Sozialsysteme und die erhöhten Kriminalitätsraten durch Zuwanderer wohl nicht bekannt."
    - mwiede

    Mir ebenfalls nicht und dass als angehender Sozialwissenschaftler. Das mag darin begründet liegen, dass die Zuwanderer mehr in die Sozialkassen einzahlen, als sie aus ihnen beziehen.
    Was die Kriminalitätsraten betrifft, so sind Zuwanderer auch nicht krimineller als Deutsche, wenn man Einkommen, Bildung und Lebensumfeld kontrolliert. Nicht die türkische oder russische Kultur machen kriminell, sondern die schlechten Lebensbedingungen in die Zuwanderer hierzulande häufig gezwungen werden. Die "Ghettoisierung" geht nicht nur von den Zuwanderern aus.

    Deutschland hat, um Arbeitermangel auszugleichen, niedrig qualifizierte Gastarbeiter aus Italien und der Türkei ins land gehohlt. Doch auch als sich abzeichnete, dass man Menschen, die hier ihr Leben und ihre Familien aufgebaut hatten, nicht einfach wieder herauswerfen kann, hat man weiterhin versäumt sie zu integrieren und für Chancengleichheit zu sorgen.
    Der Rest der deutschen Bevölkerung profitiert derweil von dem Wirtschaftlichen Aufschwung, den die Gastarbeiter (und heute Zuwanderer generell) erst möglich gemacht haben.

    Deutschland muss sich entscheiden, ob es ein bedeutungsloser Staat einer schrumpfenden Zahl rassisch Deutscher sein möchte, oder ein wohlhabender, moderner Staat von Wahldeutschen jeglicher Ethnien.

  3. Im Teaser wird deutlich, dass es um die Europäische Union geht. Warum um Gottes Willen sollte es dann im Artikel um die Einreisebedingungen der USA gehen?

    Antwort auf "Einseitig"
    • Ranjit
    • 27.02.2010 um 11:29 Uhr

    "...die hohe Belastung der Sozialsysteme und die erhöhten Kriminalitätsraten durch Zuwanderer wohl nicht bekannt."
    - mwiede

    Mir ebenfalls nicht und dass als angehender Sozialwissenschaftler. Das mag darin begründet liegen, dass die Zuwanderer mehr in die Sozialkassen einzahlen, als sie aus ihnen beziehen.
    Was die Kriminalitätsraten betrifft, so sind Zuwanderer auch nicht krimineller als Deutsche, wenn man Einkommen, Bildung und Lebensumfeld kontrolliert. Nicht die türkische oder russische Kultur machen kriminell, sondern die schlechten Lebensbedingungen in die Zuwanderer hierzulande häufig gezwungen werden. Die "Ghettoisierung" geht nicht nur von den Zuwanderern aus.

    Deutschland hat, um Arbeitermangel auszugleichen, niedrig qualifizierte Gastarbeiter aus Italien und der Türkei ins land gehohlt. Doch auch als sich abzeichnete, dass man Menschen, die hier ihr Leben und ihre Familien aufgebaut hatten, nicht einfach wieder herauswerfen kann, hat man weiterhin versäumt sie zu integrieren und für Chancengleichheit zu sorgen.
    Der Rest der deutschen Bevölkerung profitiert derweil von dem Wirtschaftlichen Aufschwung, den die Gastarbeiter (und heute Zuwanderer generell) erst möglich gemacht haben.

    Deutschland muss sich entscheiden, ob es ein bedeutungsloser Staat einer schrumpfenden Zahl rassisch Deutscher sein möchte, oder ein wohlhabender, moderner Staat von Wahldeutschen jeglicher Ethnien.

    • Demora
    • 27.02.2010 um 11:51 Uhr

    für diesen aufrichtigen Beitrag. Abschottung ist doch keine Lösung. Ich kenne keinen Mensch, der gerne für immer sein Land verläßt. Denken wir ein Mal die Tierwelt. Wir alle kennen solchen Tierfilme aus dem Fernseh. Wenn die Tiere nicht mehr zu frässen haben, wandern sie bis 3.000 km Fraß zu suchen. Warum soll es bei den Menschen anders sein. Die Menschen, die uns kommen, sind arm geworden, weil wir sie seit 200 Jahren ausgebeutet haben. Dadurch sind wir reich geworden. Wir beuten andere Länder heute noch aus. ZB. Irak, Afganistan und Afrikanische Länder usw.
    Wir brauchen noch nicht Mal viel für die Menschen tun.
    Es reicht schon wenn wir nur 5% auf unseren Wohlstand verzichten würden. Danach brauchen wir uns gar nicht mehr abzuschotten und die Gelder, die wir für Abschottung ausgeben, können wir wieder für unser Wohlstand verwenden.
    Es ging ja im Beitrag um Einreise nicht die Einwanderung.
    USA ist für mich schlechtes Vorbild. Für uns Europäer gibt niergendswo Einreise Beschränkung(Außer USA). Warum beschränken wir die Einreisefreiheit von den anderen Menschen. Ist das nicht europäeische Arroganz!

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    Sie haben Recht, das klingt wenig, aber wie viel das ist werden sie merken, wenn diese 5% anderswo fehlen und wie viele soziale Stati davon abhängig sind.
    Außerdem was ist denn dieser Wohlstand, ist das wirklich verfügbares Geld?
    Der weitaus größte Teil, sind Bewertungen aufgrund laufender Erträge, die bestenfalls beliehen werden können, aber eben nicht vorhandene Liquidität.

    H.

    Sie haben Recht, das klingt wenig, aber wie viel das ist werden sie merken, wenn diese 5% anderswo fehlen und wie viele soziale Stati davon abhängig sind.
    Außerdem was ist denn dieser Wohlstand, ist das wirklich verfügbares Geld?
    Der weitaus größte Teil, sind Bewertungen aufgrund laufender Erträge, die bestenfalls beliehen werden können, aber eben nicht vorhandene Liquidität.

    H.

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