Schiffstour Raubtiere der Ostsee
Es gibt wieder Kegelrobben auf Rügen. Mit einem Expeditionsschiff können Tierfreunde sie besuchen.
Niedlich wirken sie, die Kegelrobben, wenn sie im Spiel ihre Köpfe aus dem Wasser heben. Wer sie sieht, kommt kaum auf die Idee, dass vor ihm gerade das größte frei lebende Raubtier Deutschlands aus den Fluten auftaucht.
Im 19. Jahrhundert waren die Kegelrobben in der Ostsee fast ausgerottet. Seit ein paar Jahren aber hat sich die Population, die auf der Robbenbank vor Rügen im Greifswalder Bodden beheimatet ist, erholt. Von April an dürfen sich nun Besucher den neugierigen Tieren nähern. Bei Testfahrten im Dezember haben Naturschützer je zwei bis vier Tiere gesichtet und einen Kodex erarbeitet, wie Robbe und Mensch einander begegnen sollten. Bis auf 400 Meter darf das Expeditionsschiff nun an die Tiere heranfahren – nah genug, um sie mit einem starken Tele zu fotografieren.
Der Biologe Florian Hoffmann, der die Expeditionen leitet, wird nicht nur über das Leben der Kegelrobbe berichten. Er sammelt bei den wöchentlichen Fahrten auch Daten über Zahl und Verhalten der Tiere, die er dann den Naturschutzbehörden zur Verfügung stellt. So soll gesichert werden, dass die gefleckten Säugetiere niemals wieder in der Ostsee vom Verschwinden bedroht sind.
Fahrplan und weitere Informationen unter Tel. 038308/666624 oder www.urlaubsranger.de
- Datum 09.03.2010 - 14:54 Uhr
- Quelle DIE ZEIT, 25.02.2010 Nr. 09
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Na, aber sicher - jedenfalls wenn man Beweisfotos von grauen Strichen auf der Sandbank schön findet. Da empfehle ich dann doch eher Helgoland:
www.vogelwarte-helgoland-...
Die 30 Meter Mindestabstand muss man ja nicht unbedingt ausreizen ...
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