Reise nach Nordirland Belfast Child

Immer nur raushalten ist feige, dachte sich Annette Pehnt. Also reist sie 1986 nach Nordirland, um sich dem Krieg auszusetzen. Dort begreift sie, dass Schminke und Flitterkram ein Schutzanzug sein können

Eine Fußgängerin vor einem Wandgemälde im Westen der Stadt

Eine Fußgängerin vor einem Wandgemälde im Westen der Stadt

Ich will reisen. Ich will keinen Urlaub (Italien, Griechenland mit Schlafsack, Spanien mit dem VW-Bus), auf keinen Fall Sonne, keinerlei Erholung oder Belohnung (für das Abitur, das Erwachsenwerden, den neuen Lebensabschnitt), keine Liebeleien, bloß kein Händchenhalten, keine Mitbringsel, keinen Millimeter braune Haut. Ich will mich nicht ausruhen (vom Abitur, für den neuen Lebensabschnitt), mich nicht auf die faule Haut legen, keinen draufmachen. Das habe ich schon gemacht, das sollen die anderen machen, das kann ich machen, wenn ich alt bin. Was ich vorhabe: eine Reise in den Krieg.

Ich habe Jahre damit zugebracht, Krieg in jeglicher Form öffentlich zu verabscheuen. Die wildesten und buntesten Partys der letzten Jahre waren Friedensmärsche, Ostermärsche, Kirchentage, Schweigemärsche, gegen Aufrüstung, Apartheid, Mittelstreckenraketen, atomare Bedrohung. Ich war eine von Tausenden, singend, schweigend, Hand in Hand, zottelig und sehr vergnügt. Nun ist Schluss damit. Das war ein Spiel, eine Einübung, Aufwärmzeit.

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Die Autorin

Annette Pehnt, 42, Kölnerin,  studierte nach  ihrem Jahr in Irland Anglistik, Keltologie und Germanistik, promovierte über irische Literatur und begann zu schreiben. Vergangenes Jahr wurde sie mit dem Italo-Svevo-Preis und dem Thaddäus-Troll-Preis ausgezeichnet. 2007 erschien der Roman »Mobbing«, zuletzt der Erzählband »Man kann sich auch wortlos aneinander gewöhnen das muss gar nicht lange dauern« (Piper). Pehnt lebt mit Mann und drei Kindern in Freiburg im Breisgau

Information Belfast

Anreise: Lufthansa und British Airways fliegen täglich von Frankfurt am Main über London-Heathrow nach Belfast. Aer Lingus bietet Flüge ab München an

Unterkunft: Das Hotel Europa spiegelt die Geschichte Nordirlands. Rund 30-mal war das Haus, das zahllose Präsidenten, Premierminister und Staatschefs beherbergte, das Ziel von Anschlägen. Es gilt deshalb als das »meistbombardierte Hotel der Welt«. 1994 wurde das Luxushotel komplett renoviert. Great Victoria Street, Tel. 0044-28/90271066, www.hastingshotels.com/europa/, DZ ab 90 Euro Sehr angenehm wohnt man in Belfasts Universitätsviertel, zum Beispiel im Benedicts of Belfast, einem Drei-Sterne-Haus im Boutique-Stil. 7–21 Bradbury Place, Tel. 0044-28/90591999, www.benedictshotel.co.uk, DZ ab 80 Euro

Kriegsschauplätze: Mehrere Taxiunternehmen bieten »trouble tours« durch Westbelfast an. Anderthalb bis zwei Stunden dauert die Fahrt durch die Viertel rund um die katholische Falls Road und die protestantische Shankill Road, zu sehen gibt es unter anderem berühmte politische Wandgemälde, die Mauern der »peaceline« und den IRA-Friedhof an der Falls Road. Die Preise variieren je nach Teilnehmerzahl zwischen 12 und 40 Euro. Belfast City Taxi Tours, Tel. 0044-7849/738239, www.belfastcitytours.com; Belfast Black Cab Tours, Tel. 0044-28/90315777, www.taxitrax.com; World Famous Belfast Black Taxi Tours, Tel. 0044-28/90642264, www.belfasttours.com

Auskunft: Irland Information, Tel. 069/66800950, www.discoverireland.com

Ich setze eine Zäsur und beobachte mich dabei. Es ist ungewohnt und aufregend, mich selbst bei Beschlüssen über mein Leben zu beobachten. Andere (meine Eltern, mein Bruder, meine Freunde) beobachten mich auch, und ich spüre Anwandlungen von Neid, die mich beflügeln und meine Entschlusskraft stärken, denn nicht alle machen Ernst mit sich, aber ich bin, so scheint es, besser als erwartet im Ernstmachen, ich liebe den neuen Ernst in meinen Augen, er verdunkelt meine Pupillen, ich glaube, dass er mir gut steht.

Reise meines Lebens
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Auf der Reise meines Lebens werde ich ernst machen mit mir und dem Krieg. Es gibt wenige Länder in nicht allzu großer Entfernung, in denen echter Krieg herrscht. In diesem Europa des Jahres 1986: nur Nordirland. Die besorgten Blicke meiner Eltern, die Zeitungsausschnitte über die letzten Unruhen dort beflügeln mich. In Belfast findet ein Krieg statt, es gibt Täter (die Protestanten, Engländer, Unionisten, Brits), Opfer (die Katholiken, echten Iren, Underdogs), Rebellen (die IRA), und dorthin werde ich reisen, um mich dem Krieg auszusetzen (immer nur raushalten ist feige) und um am Frieden mitzuarbeiten (Ihr seid das Salz der Erde). Wenn mir etwas passiert, habe ich mit vollem Einsatz gespielt.

Bist du von allen guten Geistern verlassen? Wie naiv bist du eigentlich? Was, meinst du, kannst du dort ausrichten? Eine kleine Abiturientin aus einem Kölner Vorort? Belfast ist nicht der Bonner Hofgarten. Du kannst da keine Liedchen singen. Da ist Militär, verstehst du. Die erschießen sich da gegenseitig. Kneecapping, schon mal gehört? In die Kniescheibe. So werden Verräter abgeknallt. Warum fährst du nicht einfach in Urlaub? Interrail? Die haben dort nicht auf dich gewartet.

Doch, denke ich, das haben sie, auch wenn sie es noch nicht wissen.

Und den Fotoapparat nehme ich auch mit. Euch werde ich es schon zeigen.

Mein Zimmer in Belfast: in einer Schule für behinderte Kinder. Die suchen immer Freiwillige, da kann ich mitarbeiten am Frieden. Denn wahrhaftiges Reisen bedeutet: Arbeit, Teilhabe, Ernstmachen. Die Fenster meines Zimmers, das direkt neben der Internatsküche liegt, sodass täglich dreimal fettige Schwaden hindurchziehen (bacon und baked beans am Morgen, meat, spuds and two veg mittags und abends), sind mit einem durchsichtigen Tesaraster beklebt.

Kann ich das abmachen, frage ich eine Betreuerin. Sie lacht über meine Ahnungslosigkeit. Die Klebestreifen bewahren mich vor den Glasscherben, die im Falle eines Bombenanschlags auf unsere Schule in den Raum spritzen würden. Sie schaut mir ins Gesicht. Ich nicke, den neuen Ernst in den Augen. Dies ist eine Prüfung, und ich werde nicht durchfallen.

Lauf nicht einfach so draußen herum, gewöhn dich erst mal ein, dann weißt du, wo es gefährlich ist.

Touristen wollen immer den Krieg sehen, das finden sie geil.

Ich sage nichts. Ich finde Krieg nicht geil, ich will ihn abschaffen. Aber dazu muss ich ihn sehen, und hier ist er nicht. Ernst beuge ich mich über die Kinder in unserem Speisesaal, gieße Orangensaft in Schnabeltassen, wische versabberte Münder ab, verstehe kein Wort, weil sich das vernuschelte irische Englisch mit den Schreien der Spastiker, dem Murmeln der MS-Kinder und dem Quietschen der Rollstühle zu einem undurchdringlichen Lärmangriff verstrickt.

Tony, der seine Finger kaum bewegen kann, besteht darauf, dass ich ihm die Haare mit Gel hochzupfe. Seamus donnert abends, wenn ich in meinem Zimmer irische Romane lesen will, den Ball durch den Flur, den er mit seinen abgeknickten Füßen selten trifft. Brian hängt mit durchgebogenem Oberkörper über seinem Essen, ich schiebe seine Schultern nach hinten, einen Moment lang sitzt er aufrecht, bevor er wieder in sich zusammensackt. Im Werkraum bauen sie kleine Holzstühle mit hohen Lehnen, auf denen niemand sitzen kann. Damit sich niemand in die Arme sägt, hockt neben jedem Kind einer, der die Hände festhält. Ich lebe in einer friedlichen Miniatur, die mich alle Kraft kostet.

Bist du katholisch, frage ich Tony.

Draußen schon, sagt er.

Ich muss nach draußen. Ich stecke den Fotoapparat, meinen Schreibblock und eine Flasche Wasser in meinen Rucksack und laufe los.

Die Schule liegt in einem Park, umgeben von Mauern, in einem neutralen Stadtteil. Ich drifte von der Hauptstraße weg, lasse die großzügigen Gärten, die weitläufigen Steinhäuser hinter mir, auf der Suche nach dem Krieg, der sich immer in Siedlungen abspielt, zwischen Hochhäusern und billigen Reihenhäuschen, Müll in den Vorgärten, das weiß ich aus den Nachrichten, und es ist auch hier so, und jetzt will ich die IRA-Männer sehen, die gegen die englischen Unterdrücker kämpfen, und die Kinder in den Gassen, die ihre Sprache nicht sprechen dürfen, und die Mauer, die sich durch die Stadt zieht, mit Mauern kenne ich mich aus, sie müssen zum Einsturz gebracht werden (Schwerter zu Pflugscharen).

Es regnet leicht, und auch das habe ich gewollt, in der Sonne liegen kann jeder, ich arbeite mich vor ins Herz der Finsternis, ich kenne alle Metaphern, ich habe alles gelesen, bin mit Symbolen und Liedern gewappnet, an Corner-Shops vorbei, die immer geöffnet sind, Müll schon genug auf den Straßen, ich komme dem Krieg näher, haufenweise Kinder, in den Hinterhöfen brennt etwas, stinkender Gummiqualm vermischt sich mit Brikettgeruch, die Bordsteinkanten sind angemalt, die Garagen auch, mit muskulösen Kämpfern, Schwertern und Fahnen. Ich bin mir nicht mehr sicher, ob ich hier die IRA-Kämpfer treffe oder die anderen, wem gehört noch mal welche Farbe?

Belfast Telly, schreit ein Junge und schwenkt Zeitungen, der gellende, rhythmisch wiederholte Schrei hängt in der Luft, und auf einmal merke ich, dass mir Blicke folgen, dass ich angestarrt werde, die Kinder, die an den Straßenecken herumhängen, sind älter, als ich dachte, die Hände haben sie in den Taschen, und ich weiß nicht, was sonst noch, und woher sollen sie wissen, dass ich ihren Kampf unterstütze, wenn es überhaupt die richtigen sind.

Ein Militärjeep rollt langsam vorbei, hinten auf der offenen Ladefläche hocken sechs Soldaten, Maschinengewehre auf den Knien, die behelmten Köpfe ständig in Bewegung, als seien sie nicht richtig verschraubt. Einer starrt mich an, der Jeep bremst ab. Ich bleibe auch stehen, mir wird plötzlich die Luft knapp, zu viele Blicke auf mir, ein Kreuzfeuer.

Geh nach Hause, Mädchen, ruft der Soldat.

Ich öffne den Mund, um schlagfertig zu antworten, mich brauche niemand nach Hause zu schicken, ich sei genau dort, wo ich hinwolle, im Herzen des Geschehens, das sei eben der Zweck meiner Reise, aber wie soll ich das so schnell auf Englisch sagen, und sie sind sowieso schon weitergerollt, ich bin nicht wichtig, einer hat die Hand ans Gewehr gelegt, und ich drehe um und gehe rasch, bis die Gärten wieder grüner werden und der Gummigeruch sich verzogen hat.

Warst du bei den prods oder den taigs?

Keine Ahnung.

Du spinnst. Zu Fuß solltest du da sowieso nicht rumlaufen.

Wenigstens Fotos werde ich machen. Den Krieg zu zeigen bedeutet auch, ihn aus dem Vergessen zu holen, ich werde ihn dokumentieren und denen vorlegen, die die Augen verschließen. Ich gehe mit dem Fotoapparat an der Klinik vorbei, die spezialisiert ist auf Knieoperationen aller Art. Kneecapping eben. Ein Foto. Die Peace Wall, die ich zum Einstürzen bringen möchte, ein Foto.

Bist du verrückt? Willst du, dass die sich alle die Köpfe einschlagen? Das ist ein Schutzwall.

Warum heißt sie dann Peace Wall?

Den Frieden muss man eben schützen.

Auch mit Soldaten?

Genau.

Auf welcher Seite stehst du eigentlich?

Das fragt man nicht. Das hört man.

Wieso?

An meinem Akzent. Meinem Namen. Meinem Nachnamen. Lauter Hinweise. Eine geheime Sprache.

Die kenne ich aber nicht.

Eben. Deswegen sollst du dich raushalten.

Die Polizeistationen: umgeben von turmhohen Betonwällen, Flutscheinwerfern, Stacheldraht.

Die müssen sich schützen. Was meinst du, wie viele von denen älter als dreißig werden?

Aber sie sehen aus wie Festungen.

Klar. So ist das eben im Krieg.

Ja, das verstehe ich, das habe ich ja gewusst, so ist das, du kannst dich im Schneidersitz davorsetzen und für den Frieden schweigen, es wird niemanden interessieren, denn so einfach ist das nicht im echten Krieg, den ich nicht geil finde, aber interessant. Ein Foto. Ich drücke ab, gehe weiter, und während ich noch darüber nachdenke, wie sich ein Polizist in dieser Betonfestung fühlen muss, der ahnt, dass er vielleicht nicht älter wird als dreißig, und wie sich ein IRA-Kämpfer fühlen muss, der diesen Polizisten umlegen soll, und ob ich diesen IRA-Kämpfer wirklich bewundern oder eher verachten soll, kommt direkt neben mir ein Wagen zum Stehen, wieder eines dieser gedrungenen, stahlgrauen Militärfahrzeuge. Unwillkürlich gehe ich schneller, ich weiß nicht mehr, ob diese Soldaten, die mich schon wieder anstarren, mich schützen oder angreifen wollen, da springen zwei mit einem Satz vom Wagen herunter, hinter mir her, schlagen mir den Fotoapparat aus der Hand, als wäre er eine Waffe, rupfen die Filmrolle heraus und ziehen daran, bis der halb belichtete Film wie eine welke Spirale herunterhängt, meine Fotos, meine Kriegsdokumentation.

Geh nach Hause, Kleine.

Mach Fotos von deiner Mama, von deinem Arsch, aber hier nicht, kapiert.

Kriege ich den wieder, frage ich zittrig und zeige auf den Film.

Klar, sagt der Soldat und schleudert den Film auf den Bürgersteig. Ein anderer tritt noch darauf. Dann springen sie in den Wagen und fahren davon, sie lachen, ich weiß nicht, warum. Ich könnte umdrehen, mich in mein fettiges Zimmer setzen, mit Seamus im Gang Fußball spielen, im Werkraum Stühle lackieren, wo es egal ist, wer auf welcher Seite steht.

Stattdessen gehe ich langsam weiter in die Innenstadt, zerknautsche in meiner Jackentasche den Film und zähle mein Geld. Ich werde mir etwas kaufen, ein TShirt, ein Paar Ohrringe, eine Kassette mit irischer Harfenmusik, etwas Hübsches, einfach ein bisschen Geld ausgeben.

Belfast Telly, gellt der Ruf der Zeitungsjungen durch die Einkaufsstraßen. Am Rathaus prangt ein riesiges Banner: Ulster says No. Ich werde nicht darüber nachdenken, wer aus welchen Gründen wozu Nein sagt. Ich werfe den Film in einen Papierkorb und gehe durch die Absperrung, mit der sich die Innenstadt vor Autobomben schützt. Die Auslagen der Modekaufhäuser sind übertrieben glänzend, als wollte man die Schäbigkeit der Vororte wieder aufwiegen, alles in Lila mit nuttigem Glitzer, Nieten und Perlen, ich könnte so etwas versuchen zu tragen, wie die irischen Mädchen, die in unserer Schule arbeiten und nicht schlechter sind, nur weil sie glitzern, vielleicht hilft das Geglitzer, eine Tarnkappe, ein Schutzanzug, aussehen wie die Mädchen von hier (schminken lernen), so sprechen wie sie (aber wie welche Seite? Prod oder taig?), so lachen wie sie (sehr hoch und schrill), wässriges Bier trinken oder starken Apfelwein, teuer ist hier nichts, und ich trete aus dem Nieselregen in den Wärmedunst des erstbesten Kaufhauses, da reißt jemand an meinem Ärmel.

Taschenkontrolle. Bitte öffnen Sie Ihre Tasche.

In meiner Tasche ist der Fotoapparat, ich will ihn nicht schon wieder hergeben, ich lasse nicht dauernd an mir herumzerren, ich werde die Tasche nicht öffnen.

Hallo? Öffnen Sie die Tasche. Die Kontrolleurin am Eingang hält mich mitten im schwülen Gebläse der Heizung, das meine Haare durcheinanderwirbelt wie ein falscher Sturm, schmerzhaft am Handgelenk. Da kommen mir die Tränen.

Ich bin doch nur Touristin, murmele ich, ich mache Ferien hier.

Ferien? Die Frau lässt unwillkürlich meinen Arm los. Ferien in Belfast? Na dann, have fun, Kleine. Sie schaut mir nach, fassungslos, amüsiert.

Ich tauche ein in die überheizte Kauflust der irischen Mädchen, kein Mann zu sehen, kein Junge, die Mädchen kaufen glänzende Hemdchen und schminken sich aus den Probiertuben, und ich gehe mit verheulten Augen herum und habe die Reise meines Lebens verraten.

Hast du etwas Schönes gekauft?

Nein, sage ich trotzig, es gibt nichts. Die Betreuerinnen kichern, nicht boshaft, nur ein wenig belustigt, dass das deutsche Mädchen in ganz Belfast nichts Schönes findet, dann kochen sie Tee und bringen Plätzchen und machen den Fernseher an, und ich schenke mir eine Tasse ein, lots of milk, two sugar, und schaue den Kindern zu, die vorgefertigte Weihnachtssterne mit Glitzer beschmieren, Caroline hat Klebstoff im Haar, Seamus schlägt die Wasserfarben vom Tisch, alles sehr friedlich, und als die Nachrichten kommen, gehe ich hinüber in mein fettiges Zimmer und schreibe Ansichtskarten nach Hause.

 
Leser-Kommentare
    • Temmu
    • 17.03.2010 um 13:52 Uhr

    Wollte die Autorin automatisch "hassen", so als naive Frieden-über-alles Tante.
    Hat leider nicht ganz so funktioniert, wie es gerne zu meinen Vorurteilen gepasst hätte.
    Kann nicht mal sagen, WAS genau mir an ihrem Artikel gefallen hat, ausser vielleicht, das sie bereit war zuzugeben, dass sie nicht alles weiß.
    Egal. Ich sag nur, schreiben Sie weiter. Was sie sagen, geht so ein bisschen unter die Haut.
    Meine perönliche Meinung. Wer eine andere Meinung hat, darf sie behalten. :-P

    Eine Leser-Empfehlung

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