Bundeswehr im Einsatz Armee der Unverstandenen

Vom Kosovo bis Somalia: Die Bundeswehr kämpft weit entfernt von der Heimat. Dabei zählt sie heute nur halb so viele Soldaten wie 1989. Kann das gut gehen? Ja. Eine Inspektionsreise

In Dschibuti am Horn von Afrika, wo man nicht immer auf den ersten Blick unterscheiden kann, ob die Menschen, die reglos am Straßenrand im Müll liegen, nur schlafen oder schon verhungert sind, hat der Oberstleutnant eine Polizeistation aufgebaut. Das ist wörtlich gemeint: Zusammen mit örtlichen Polizisten haben drei Kameraden und er einen Rohbau errichtet, Mauern verputzt, Duschen und Toiletten eingebaut, eine verrottete Autowerkstatt auf Vordermann gebracht, alte deutsche Fahrzeuge auf dschibutisches Polizeiblau umlackiert und versucht, den einheimischen Kollegen einige Standards deutscher Polizeiarbeit nahezubringen. Sie tun dies im Rahmen des »Ausbildungshilfsprogramms« der Bundeswehr. Sechs solche Beratergruppen gibt es in Afrika.

Natürlich sind das keine klassischen Bundeswehraufgaben. Man kann sich auch mit einigem Recht fragen, ob Dschibuti nicht ganz andere Hilfe dringender brauchte. Als Teil eines Tauschhandels ist die Hilfe aus deutscher Sicht aber sinnvoll: Die vergleichsweise wenig aufwendige Polizeiunterstützung ist eine freundliche Geste an die Regierung des Landes, die ihrerseits den Überseehafen für mehrere große Marineeinsätze geöffnet hat. Zum Beispiel für die EU-Mission Atalanta gegen Piraten vor der somalischen Küste und die Operation Enduring Freedom (OEF) zur Bekämpfung des internationalen Terrorismus.

Anzeige

An beiden Missionen ist die Bundeswehr mit jeweils einer Fregatte, zurzeit mit der Emden und der Augsburg, beteiligt. Etwa 700 deutsche Soldaten sind in Dschibuti und vor der afrikanischen Küste im Einsatz. Im Gegensatz zu den Kameraden in Afghanistan hätten sie es einigermaßen leicht, den Sinn ihrer Aufgabe Freunden und ihren Familien zu erklären, finden die Besatzungsmitglieder der Emden: Jeder könne verstehen, dass sichere Seewege darüber entschieden, ob der DVD-Spieler aus Fernost zu Hause 80 oder 180 Euro koste.

Auf Schiffen wie der Emden ist zu besichtigen, wie sich das Handwerk der Armee gegenüber den Zeiten des Kalten Krieges verändert hat. 1989 hatte die Bundeswehr 495.000 Soldaten, und ihr ebenso extremes wie exklusives Einsatzszenario war der Dritte Weltkrieg, der, wenn, dann aller Wahrscheinlichkeit nach auf deutschem Boden ausgetragen worden wäre.

Heute ist die Truppe halb so groß und jeder Einsatzraum weit weg von Deutschland – dafür finden diese Einsätze tatsächlich statt.

Zugleich wird unsere wohlhabende und individualistische Gesellschaft immer ziviler. Kämpfen, verwundet werden, töten, sterben und das Kameradengerede – das sind Themen fürs Kino. Jeder Zeit- und Berufssoldat an Bord der Emden hingegen hat seinen Beruf in dem Bewusstsein ergriffen, dass die Zeit des früher gern verspotteten »Wehrbeamtentums« unwiderruflich vorbei ist und dass die Arbeit bei der Bundeswehr Dienst in einer globalisierten Armee bedeutet – auf dem Balkan, in Afghanistan oder eben hier in Dschibuti. Mit allem, was das an Unbequemlichkeit, Risiko und Zumutungen für die Familie mit sich bringen kann.

Andererseits waren die bisherigen Marineeinsätze nicht übermäßig gefährlich – und vermutlich interessanter als manche Gammelverwendung in der Altbundeswehr West. »Weil es mir Spaß macht«, so begründen junge Soldaten in den unterschiedlichsten Ausbildungseinrichtungen der Bundeswehr ihre Berufswahl – was angesichts der Aufgabe, Piraten ihre Waffen, Enterleitern, Ersatzaußenbordmotoren und Navigationssysteme wegzunehmen und ins Wasser zu werfen, immerhin nachvollziehbar ist.

Leser-Kommentare
  1. kann ich gut verstehen. In Regionen tätig zu werden z. B. Afghanistan und von den Politikern belogen zu werden. Zumal es den normalen Bürgern mit falschen Informationen füttert.

    Soldaten wissen wir sind leider unverzichtbar. Ohne beißenden Ordnugsfaktor mit dem Grundgesetz conform sind wir Menschen wie hungrige Löwen.

  2. kallewestrich - Die Einsätze vor Afrika haben einen klaren Hilfs-, aber auch einen Beteiligungscharakter. Unlängst hat eine deutsche Fregatte einen Einsatz gegen somalische Piraten unterstützt. Da dieses Schiffeaufbringen der Piraten unter aller moderner Würde ist, war es Zeit für Aktionen. Wir sind an drei Krisenherden, der dritte harmloser, beteiligt und zeigen unsere internationale Verantwortung.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • joG
    • 06.03.2010 um 11:12 Uhr

    ....thematisiert. Fragen nach der notwendigen Aufgaben, die man als ex Exportweltmeister zur Durchsetzung und zum Erhalt der internationalen Sicherheit und als Volk von ca 80 Millionen übernehmen müsste, damit man von Verantwortung sprechen könnte danach, wie man internationale Sicherheit überregional organisieren sollte, wie man mit großen Zahlen Gefangener umgehen sollte, aus welchen Töpfen man die notwendigen Finanzmittel (immerhin muss man mit einer Verdopplung wenn nicht Verdreifachung der heutigen Ausgaben rechnen) kommen sollen usw werden noch kaum gestellt.
    Natürlich ist es richtig, dass Kampf unerprobte Ausbilder wenig zu erzählen haben. Aber wie viele Soldaten mit richtiger Kampfbeteiligung hat Deutschland? Schon, es gibt einige, die in gepanzerten Fahrzeugen an der Strasse entlang führen oder amerikanische Jets anforderten, um Terroristen wegzublasen, die Bezin klauen wollten.... Aber sonst? Wohl weniger als 1.000?
    Genauso gibt es viele weitere Hemmschuhe. Man hat einfach keine Erfahrung. Weder politisch, organisatorisch, institutionell noch sonstwie. Man hatte sich gedrückt.
    Also ist der Artikel gut, da er wenigsten anfängt das Problem zu benennen.

    • joG
    • 06.03.2010 um 11:12 Uhr

    ....thematisiert. Fragen nach der notwendigen Aufgaben, die man als ex Exportweltmeister zur Durchsetzung und zum Erhalt der internationalen Sicherheit und als Volk von ca 80 Millionen übernehmen müsste, damit man von Verantwortung sprechen könnte danach, wie man internationale Sicherheit überregional organisieren sollte, wie man mit großen Zahlen Gefangener umgehen sollte, aus welchen Töpfen man die notwendigen Finanzmittel (immerhin muss man mit einer Verdopplung wenn nicht Verdreifachung der heutigen Ausgaben rechnen) kommen sollen usw werden noch kaum gestellt.
    Natürlich ist es richtig, dass Kampf unerprobte Ausbilder wenig zu erzählen haben. Aber wie viele Soldaten mit richtiger Kampfbeteiligung hat Deutschland? Schon, es gibt einige, die in gepanzerten Fahrzeugen an der Strasse entlang führen oder amerikanische Jets anforderten, um Terroristen wegzublasen, die Bezin klauen wollten.... Aber sonst? Wohl weniger als 1.000?
    Genauso gibt es viele weitere Hemmschuhe. Man hat einfach keine Erfahrung. Weder politisch, organisatorisch, institutionell noch sonstwie. Man hatte sich gedrückt.
    Also ist der Artikel gut, da er wenigsten anfängt das Problem zu benennen.

  3. Der Artikel war lang. Eher ein Besinnungsaufsatz. In Bezug auf die Ziele der Bundeswehr aber nur wenig informativ. Dabei ist die Aufgabenstellung im Kontext zur EU, Nato und UN zu sehen. Nicht ohne Grund schreibt uns Artikel 24 GG (Übertragung von Hoheitsrechten) vor, welche eigenständige Ziele die BRD verfolgen darf.

    Geht man nach dem Ausschließungsprinzip vor, dann muss man ernüchtert feststellen, dass wir an sich keine nationalen Interessen verfolgen sollten / dürfen. Auf diesem Hintergrund können die Ziele nur so ausgerichtet werden, dass wir friedensstiftende Maßnahmen unterstützen, dass wir Natoaufträge erfüllen und dass wir im Rahmen der EU für unsere EU-Mitglieder mitkämpfen müssen.

    Auf diesem Hintergrund müßten wir an sich eine Armee haben, die unterschiedliche Ziele verfolgen kann. Also die Bekämpfung klassischer Armeen, wie auch die Bekämpfung subversiver Strukturen. Das setzt an sich eine andere Bundeswehrgliederung voraus. Die klassische Einteilung nach der Land-Luft-Seestreikräfte-Struktur ist vorbei. Hinzu kommt, die Bundeswehr muss dann auch aufgestockt werden auf etwa 500.000 Soldaten. Ein Horror? Mitnichten! Konsequent.

    • joG
    • 06.03.2010 um 10:30 Uhr

    Folgender Bericht widerspricht meinem Kenntnisstand und anderen Darstellungen. Haben Sie eine Datenreihe, die Ihre Aussage belegt?
    " Seit Juni vergangenen Jahres sind die Aktivitäten der somalischen Piraten stark zurückgegangen, was die Deutschen zum Teil auf die mittlerweile gut eingespielte internationale Kooperation zurückführen. "
    vs
    " HONG KONG — Somali pirates carried out a record number of attacks and hijackings in 2009, despite the deployment of international warships to thwart them and a United Nations Security Council resolution to bring the fight against them to shore." http://www.nytimes.com/20...

  4. Die Unmenschlichkeit der Kriege um Vormachtstellungen hat im "Stillen" grauenhafte Triumphe gefeiert.
    Schon bei dem Bombardement unschuldiger Menschen in Serbien und im Kosovo ist Uranmunition zum Einsatz gekommen, die mit ihren verheerenden Folgen Jahrhunderte lang aktiv bleibt. Hier kann von Genozid gesprochen werden.
    So haben bereits die großmäuligen Scharpings und andere "Verteidiger" der Freiheit ihre unseligen Spuren hinterlassen. Die afghanische Bevölkerung ist wie die irakische schon länger solchen verheerenden Wirkungen ausgesetzt. Die Kalkulation der Machthungrigen lies das Wohl der Menschen immer schon als Fußnote laufen, auf die sie bei Bedarf schnell hinweg sehen können.
    Es wird Zeit, endlich die ganze Wahrheit zu zeigen. Die große Ablehnung, auf die dieses militärische Abenteuer auch in der deutschen Bevölkerung steht, ist von einem bei manchen noch schwer zu fassenden Gefühl genährt, dass wir uns mit einer Zustimmung zum Komplizen einer unmenschlichen Machtgier machen.
    Eine zivilisierte Gesellschaft muss diesem blinden Gehorsam und dem begleitenden selbstherrlichen Gehabe nicht ausgeliefert sein.
    Die Propagandisten des Afghanistan-Einsatzes fallen da, wo sie ihre Rechtfertigung beziehen, mit einer entlarvenden Untätigkeit auf.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • joG
    • 06.03.2010 um 12:37 Uhr

    ....dass damals ("Schon bei dem Bombardement unschuldiger Menschen in Serbien und im Kosovo ist Uranmunition zum Einsatz gekommen, die mit ihren verheerenden Folgen Jahrhunderte lang aktiv bleibt. Hier kann von Genozid gesprochen werden.") Genscher die Sezessionswilligen nicht hätte bestärken sollen. Dann wäre das ganze vielleicht anders verlaufen. So wie es lief hatte Deutschland viel Zeit mit Soldaten das Morden zu verhindern oder zumindest zu stoppen. Das tat Deutschland nicht. Es wartete bis die Amerikaner kamen. Da darf man sich nicht beklagen, dass die dann lieber Bomben verwendeten als ihre eigenen Jungs in Gefahr zu bringen.
    Also nicht schimpfen sondern Verantwortung übernehmen!

    ... bei der immer wieder gern erwähnten "Uranmunition", die von den Amerikanern auf dem Balkan eingesetzt wurde, handelt es sich um Depleted Uranium, kurz: DU-Munition. Dieses Uran ist so stark abgereichert, dass es weniger Strahlung abgibt, als die normale Umgebung an Strahlung aufweist. So wird sie dann auch übrigens mit Messinstrumenten identifiziert: Sonde dranhalten, aha: weniger Strahlung als in normaler Luft, muss "Uranmunition" sein. Sie haben jedoch völlig Recht, auch DU-Munition verursacht körperliche Schäden ohne verschossen zu werden: Wenn Sie sich ein Jahr lang auf eine Kiste mit DU-Munition setzen werden Sie krank. Die Diagnose wird lauten: Hämorrhoiden, weil Sie zu lange auf einer kalten Kiste gesessen haben!

    • joG
    • 06.03.2010 um 12:37 Uhr

    ....dass damals ("Schon bei dem Bombardement unschuldiger Menschen in Serbien und im Kosovo ist Uranmunition zum Einsatz gekommen, die mit ihren verheerenden Folgen Jahrhunderte lang aktiv bleibt. Hier kann von Genozid gesprochen werden.") Genscher die Sezessionswilligen nicht hätte bestärken sollen. Dann wäre das ganze vielleicht anders verlaufen. So wie es lief hatte Deutschland viel Zeit mit Soldaten das Morden zu verhindern oder zumindest zu stoppen. Das tat Deutschland nicht. Es wartete bis die Amerikaner kamen. Da darf man sich nicht beklagen, dass die dann lieber Bomben verwendeten als ihre eigenen Jungs in Gefahr zu bringen.
    Also nicht schimpfen sondern Verantwortung übernehmen!

    ... bei der immer wieder gern erwähnten "Uranmunition", die von den Amerikanern auf dem Balkan eingesetzt wurde, handelt es sich um Depleted Uranium, kurz: DU-Munition. Dieses Uran ist so stark abgereichert, dass es weniger Strahlung abgibt, als die normale Umgebung an Strahlung aufweist. So wird sie dann auch übrigens mit Messinstrumenten identifiziert: Sonde dranhalten, aha: weniger Strahlung als in normaler Luft, muss "Uranmunition" sein. Sie haben jedoch völlig Recht, auch DU-Munition verursacht körperliche Schäden ohne verschossen zu werden: Wenn Sie sich ein Jahr lang auf eine Kiste mit DU-Munition setzen werden Sie krank. Die Diagnose wird lauten: Hämorrhoiden, weil Sie zu lange auf einer kalten Kiste gesessen haben!

    • Ari42
    • 06.03.2010 um 10:51 Uhr

    Oder was sind die Gründe für diese Lobartikel?

    Es gibt soviel das seltsames darin. Ein paar Beispiele sind z.B.

    - Die völlig verfehlte Beschaffung die hier noch in Form des Mungo (Einsatzuntauglich, sollen bzw. werde aus Afghanistan abgezogen), Statt Infanterieausrüstung werden Milliarden in die Luftwaffe investiert die gegen einen imageniären Feind die Lufthoheit erhalten soll

    - Bildungsniveau/Fähigkeiten der Soldaten. Wenn ich schon lese das Offiziere einen Englischkurs machen, eigentlich erwarte ich von einem Offizier mit (Fach)hochschulabschluß das er entsprechend Englisch spricht.

    - Führungschaos: Siehe aktuelle Probleme z.B. in Afghanistan, die Kommandostrukturen sind so verworren das man sich dahinter im Fall eines Fehlers verstecken kann

    - Nichtmal thematisiert: Wehrpflicht und wieviel Berufs/Zeitsoldaten sie im Inland bindet um die männliche Jugend gegen einen imaginären Feind auszubilden.

    - Das die Quellen anonym sind ist ja wohl klar. Meinen sie wirklich das ein Soldat öffentlich riskiert durch seine (berechtigte) Kritik sich viel ärger einzuhandeln?

    Auch meine persönliche Erfahrung aus meiner Wehrpflicht ist, es ist nicht alles schlecht in der BW. Aber so begeistert wie hier die Bundeswehr gelobt verwundert. Von welchen Quellen hat die Autoren den ihre Einsichten auf die BW?

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Susanne Gaschke ist die Ehefrau von Hans-Peter Bartels (Weiteres siehe Wikipedia).

    Susanne Gaschke ist die Ehefrau von Hans-Peter Bartels (Weiteres siehe Wikipedia).

    • joG
    • 06.03.2010 um 11:12 Uhr

    ....thematisiert. Fragen nach der notwendigen Aufgaben, die man als ex Exportweltmeister zur Durchsetzung und zum Erhalt der internationalen Sicherheit und als Volk von ca 80 Millionen übernehmen müsste, damit man von Verantwortung sprechen könnte danach, wie man internationale Sicherheit überregional organisieren sollte, wie man mit großen Zahlen Gefangener umgehen sollte, aus welchen Töpfen man die notwendigen Finanzmittel (immerhin muss man mit einer Verdopplung wenn nicht Verdreifachung der heutigen Ausgaben rechnen) kommen sollen usw werden noch kaum gestellt.
    Natürlich ist es richtig, dass Kampf unerprobte Ausbilder wenig zu erzählen haben. Aber wie viele Soldaten mit richtiger Kampfbeteiligung hat Deutschland? Schon, es gibt einige, die in gepanzerten Fahrzeugen an der Strasse entlang führen oder amerikanische Jets anforderten, um Terroristen wegzublasen, die Bezin klauen wollten.... Aber sonst? Wohl weniger als 1.000?
    Genauso gibt es viele weitere Hemmschuhe. Man hat einfach keine Erfahrung. Weder politisch, organisatorisch, institutionell noch sonstwie. Man hatte sich gedrückt.
    Also ist der Artikel gut, da er wenigsten anfängt das Problem zu benennen.

    Antwort auf "Sinnvolle Einsätze"
    • Atan
    • 06.03.2010 um 11:21 Uhr

    zusammen mit dem Dossier und weiteren Beiträgen zur Bundeswehr war wirklich sehr gut und aufschlussreich. Leider wird der Bundestag sich weiterhin an den berühmten drei Affen orientieren und bedenkenlos noch den unsinnigsten Militäreinsatz genehmigen, solange nur die NATO-Partner mittun. Da diese Einsätze aber nicht die innenpolitische Aufmerksamkeitsschwelle überschreiten dürfen, durch blutige Gefechte oder allzu viele Opfer z.B., muss die Bundeswehr militärische Aktivität überwiegend simulieren und erhält unzureichende Ausrichtung, damit bloss alle in Deckung bleiben. Zynisch ist an so einer Potjemkinschen Politik nur, dass man über die Jahre leider eben schon etliche dutzend Menschenleben opfert (Soldaten und unbeteiligte Zivilisten),

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren

Service