Schülerüberwachung per Laptop Wir spicken euch!

Was dabei rauskommt, wenn Lehrer sich zu gut mit Technik auskennen.

Zwei Schulen im US-Bundesstaat Pennsylvania haben insgesamt 2300 Schüler mit Laptops ausgerüstet, angeblich, um sie mit der Technik vertraut zu machen und um ihre Lernleistung zu verbessern. Was die Schüler nicht wussten: Sie wurden mithilfe der eingebauten Kameras von ihren Lehrern bespitzelt. Was die Lehrer nicht mehr wissen: Was genau sie herausfinden wollten. Wie vergangene Woche bekannt wurde, begann die Aktion bereits im November. Die ZEIT zitiert (übersetzt) nun erstmals und exklusiv aus den Überwachungsprotokollen:

»Objekt: Bob, 5. Klasse, Harriton Highschool, Bob neigt zu leichtem Übergewicht und zeigt während des Unterrichts oft eine negative Grundeinstellung zum System Schule. Trotzdem sind seine Noten noch befriedigend.

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13.11.2009, 16.30 Uhr:

Objekt hat eben Laptop eingeschaltet und stellt eine braune Papiertüte auf den Tisch. Alkohol? Verlässt das Zimmer. Ist die Nackte auf dem Poster über dem Bett eigentlich Vanessa Hudgens, warum kann man mit diesen Dingern nicht zoomen? Müssen unbedingt noch einmal mit unserem Haustechniker reden.

16.43 Uhr: Objekt zurück im Zimmer, öffnet Papiertüte. Ah, Happy Meal und extragroße Cola. Mal mit den Eltern über Ernährung reden. Seine Haut sieht auch ganz schlecht aus (Kamera?).

17.15 Uhr: Objekt schon geraume Zeit über irgendwas gebeugt. Nur Haare im Bild. Ist Bob im Sitzen eingeschlafen?

17.30 Uhr: Objekt legt ein Buch auf den Tisch. Es ist dick und schwarz. Murmelt irgendwas vor sich hin. Wiederholt Sätze. Handelt es sich bei dem Buch möglicherweise um den Koran?

17.45 Uhr: Legt das Buch weg. Titel ist jetzt lesbar: Grundwortschatz Französisch. Mein Gott, wann passiert hier mal was?!

17.46 Uhr: Da: Objekt nimmt große Tablette. Eifriges und ausdauerndes Tippen auf Tastatur.

18.30 Uhr: Objekt tippt immer noch. Wer verkauft diese Pillen bei uns an der Harriton High?

19.00: Ältere Person, männlich, betritt das Zimmer. Dealer? Er nimmt das Buch in die Hand. Scheint Fragen zu stellen. Doch der große Bruder, der Vokabeln abfragt. Bob greift in die Schublade, bietet eine Pille an! Halsbonbons. Ist das öde!

19.01 Uhr: Die auf dem Poster ist gar nicht Vanessa Hudgens, das ist Botticelli. Verdächtige Vorliebe für das alte Europa. Woher hat B. das?

19.10 Uhr: Objekt starrt in die Kamera und nähert sich dem Bildschirm. Ahnt der was? B. drückt mit beiden Zeigefingern auf der Nase herum. Oh nein, Pickel! Bild verschwimmt. Observation abgebrochen.« IM LEMPEL

 
Leser-Kommentare
  1. Wo ist denn das Original zu finden, bitte?

    Danke im Vorraus.

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    • cojoh
    • 07.03.2010 um 11:17 Uhr

    Ist hier einem Zeit-Mitarbeiter langweilig gewesen? Als Autor "IM Lempel" anzugeben hat ja irgendwie nur begrenzten Heiterkeitswert...

    • cojoh
    • 07.03.2010 um 11:17 Uhr

    Ist hier einem Zeit-Mitarbeiter langweilig gewesen? Als Autor "IM Lempel" anzugeben hat ja irgendwie nur begrenzten Heiterkeitswert...

  2. tagtäglich vor

    das sind genau die dinge, die passieren, wenn der totale überwachungsstaat erst mal existiert, dann geht es nicht nur ein paar amerikanischen schülern so, dann geht es uns allen so

    einfach widerlich so was

  3. Offenbar sind die Menschen gar nicht grundsätzlich schlecht, so wie es z.B. Hobbes und Machiavelli ihrer Staatstheorie zu Grunde gelegt haben. Schließlich hat sich der Alkohol als Happy Meal, der Koran als Wörterbuch, das P0rn-Poster als Botticelli-Poster und die Drogen als Halsbonbons herausgestellt.
    Es ist anscheinend eher so: Der Mensch sieht in den Menschen nur das Schlechte. Und um sich davon zu überzeugen, scheut er vor keinem Mittel zurück. Und damit schließt sich der Kreis zu Machiavelli.

    • oooo
    • 06.03.2010 um 19:43 Uhr

    Ich kann das irgendwie nicht glauben. Ein Spitzel mag derartige Gedanken haben, aber würde man ein Protokoll auf diese Weise führen?
    Ich vermute einen Scherz der Redaktion. Der ganze Artikel klingt ein bisschen danach.

    • Rewolt
    • 06.03.2010 um 19:46 Uhr

    Liebe Zeit- Redaktion,
    was bitte habt ihr denn da für einen Mist veröffentlicht?
    Glaubt ihr nicht, dass das Thema interessant genug für einen ordentlichen Beitrag ist?
    Hab selten so einen Schrott gelesen.

    [Anm.: Bitte formulieren Sie Ihre Kritik sachlich und gönnen Sie ihr ein paar konstruktive Argumente. Vielen Dank. /Die Redaktion pt.]

  4. ... wenn die Protokolle echt wären, würden die meisten Leute kein Problem damit haben. Wenn sie sich vorstellen, es seien die eigenen Kinder, dann vielleicht schon. Bei anderen, potentiell gefährlichen Kindern (Oh Gott, Moslems! Und überhaupt alle außer unserm Kevin-Maria.) kann es natürlich gar nicht zuviel Überwachung geben.

    • Rewolt
    • 06.03.2010 um 20:20 Uhr

    Mir ist des Öfteren zu Ohren gekommen, dass es bei MacBooks zu Problemen mit den Webcams gekommen sei. Es ging bei der Problembeschreibung meist darum, dass die Kontroll- LED neben der Webcam einfach zu leuchten begann. Es gibt wohl mehrere Lösungsvorschläge dieses Problem zu beheben, die allesamt mit der Photobooth- History- Datei zu tun haben. Photo-Booth ist das Programm, welches zur Überwachung der Schüler eingesetzt wurde.
    Dies wiederum legt den Verdacht nahe, dass es sich evtl. nicht nur um ein US- Problem handelt.

    • Rewolt
    • 06.03.2010 um 22:37 Uhr

    Liebe Zeit- Redaktion,
    in diesem Artikel, den ich als "Mist" bzw. "Schrott" bezeichne, handelt es sich um einen Artikel, welcher dem gewohnten Niveau der "Zeit" wohl kaum gerecht wird. Woher habt ihr diesen Artikel und warum wird ein solch flacher Artikel überhaupt veröffentlicht?

    "Objekt hat eben Laptop eingeschaltet und stellt eine braune Papiertüte auf den Tisch. Alkohol? Verlässt das Zimmer. Ist die Nackte auf dem Poster über dem Bett eigentlich Vanessa Hudgens, warum kann man mit diesen Dingern nicht zoomen?"
    "...Ah, Happy Meal und extragroße Cola."

    "Objekt legt ein Buch auf den Tisch. Es ist dick und schwarz. Murmelt irgendwas vor sich hin. Wiederholt Sätze. Handelt es sich bei dem Buch möglicherweise um den Koran?"
    "..Legt das Buch weg. Titel ist jetzt lesbar: Grundwortschatz Französisch."

    "Objekt nimmt große Tablette. Eifriges und ausdauerndes Tippen auf Tastatur."

    "Ältere Person, männlich, betritt das Zimmer. Dealer?"
    "...Bob greift in die Schublade, bietet eine Pille an! Halsbonbons."

    "...Ist das öde!"

    Nachdem dann alle "Alpträume" der heutigen Zeit abgedeckt wären, (Islamismus, Pornographie und Drogen/ Alkoholsucht) endet der Observationsbericht damit, dass sich ein Pickel ausgedrückt wird.
    Wer bitte denkt sich so etwas aus und vor allem wer würde ein solches Protokoll auch nur irgendwo abgeben/ veröffentlichen?

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