Brettspiel Schach

Ich bin dem ehemaligen Turnweltmeister und zweifachen Sportler des Jahres Eberhard Gienger mehrfach begegnet: zum ersten Mal, als wir vom damaligen Bundespräsidenten Walter Scheel das »Silberne Lorbeerblatt« als Spitzensportler (ja, Schach ist Sport!) erhielten. Danach bei Schachveranstaltungen des Fernsehens, wo ich mich unter anderem im Simultanspiel meiner Haut gegen ihn erwehrte. Einmal beim ZDF in Mainz staunte ich nicht schlecht, als er plötzlich auf dem Schachbrett einen Handstand machte. Dies geschah auf Bitten des Fernsehens, normalerweise behält er den Kopf beim Schach wohl oben. Als eine ganz andere Perspektive bot er mir auch an, huckepack mit ihm einen Fallschirmsprung (seine Leidenschaft) zu machen. Nun, ich bin nicht so mutig wie Ines Kuba, die Miss Germany von 1992, und komme ihm lieber beim Schachspiel oder sonst wo nahe.

Seit 2002 sitzt Eberhard Gienger als Abgeordneter im Deutschen Bundestag, als solcher nahm er auch am letzten Politikerschachturnier in Berlin teil. Dabei setzte er Norbert Meisner mit der Dame auf h7 matt, wobei des ehemaligen Finanzchefs von Berlin Worte: »Das war wohl etwas zu gierig!«, aus dessen Munde etwas sonderbar klangen.

Anzeige

Leider habe ich keine Kombination Giengers, sehr wohl aber eine des ebenfalls mitspielenden stellvertretenden Botschafters Schwedens, Jan Lundin, allerdings vom vorherigen Großmeisterturnier in Berlin.

Mit welchem Opferschlag kam Lundin als Weißer gegen Großmeister Robert Rabiega entscheidend in Vorteil?

Schachlösung

Lösung aus Nr. 9:
Wie gewann Schwarz am Zug trotz der weißen Dame mehr? Indem er den Weißen matt setzte! Nach 1…Se3+! gab dieser schon auf, weil das Matt durch 2.Kg1 Tb1+ nicht zu vereiteln ist – der Läufer e5 nimmt »im Fallen« dem weißen König die Fluchtfelder g3 und h2

 
Service