"Das weiße Band" auf DVD Teuflische Unschuld
Jetzt als DVD, auch ohne Oscar – Michael Hanekes Film "Das weiße Band". Das Meisterwerk quält den Zuschauer mit der Erkenntnis, wie die Gewalt in unser Leben kommt
Es gibt Filme, die sind mit so vielen Preisen bedacht worden, dass selbst ein Oscar ihren Ruhm kaum mehr steigern kann. Bei Michael Hanekes Film Das weiße Band ist das der Fall. Er wurde mit Lob überschüttet, er gewann in Cannes die Goldene Palme, erhielt den Europäischen Filmpreis und in den USA einen Golden Globe – nur bei der Oscar-Preisverleihung ging er leer aus. Die eingefleischten Fans von Haneke werden es womöglich als Kompliment verstehen. Ihnen war ohnehin unbehaglich dabei zumute, dass ein Regisseur, dessen widerborstige Filme in den USA nur in den Katakomben der Off-Kinos gezeigt wurden, plötzlich den elastischen Geschmack einer Hollywood-Jury getroffen haben sollte. Hatte Haneke, der Verächter von Konfektion und Mainstream, etwas falsch gemacht? War der Österreicher sich selbst untreu geworden?
In der Tat scheint Das weiße Band ganz untypisch für Haneke zu sein. Der Film verzichtet, zumindest auf den ersten Blick, auf jede ästhetische Brechung und entfaltet eine scheinbar glatte Narration mit einem Anfang und einem logischen Ende. Der handwerklich grandios gemachte Schwarz-Weiß-Film, den der X-Verleih nun als DVD herausgebracht hat, erzählt von mysteriösen Vorkommnissen, die sich am Vorabend des Ersten Weltkriegs in einem imaginären Kaff, im norddeutschen Eichwald, ereignen. Der Dorfarzt stürzt mit seinem Pferd über ein heimlich aufgespanntes Seil, bei einem Unfall im Sägewerk kommt eine Arbeiterin ums Leben, Kinder werden entführt und gequält, eine Scheune geht in Flammen auf. Gewalt herrscht auch in den Familien selbst. Wenn nicht gebetet wird, dann wird geprügelt, gequält oder sadistisch geschwiegen. Eichwald ist eine Welt aus Misshandlung und Demütigung, die Brutstätte des autoritären Menschen. Hier pervertiert die christliche Liebesreligion zu einer Gewaltreligion, die den höchsten Preis fordert, das menschliche Glück. So lautet denn auch die erste Botschaft des Films: Die Kinder, denen die Eltern unter der Fuchtel des Staatsprotestantismus die Seele zertreten, sind Täteropfer und damit jener deutsche Typ, der Hitler die Stiefel ablecken wird. Eichwald, das ist die semantische Schnittmenge aus Eichmann und Buchenwald, und im großen Krieg erlöst sich die misshandelte deutsche Seele.
Gemessen an Hollywoods Maßstäben, kommt Das weiße Band aus einer anderen ästhetischen Galaxie. Das Schwarz-Weiß wirkt wie ein metaphysischer Schock; es macht die Erzählung nicht nur rätselhafter, sondern auch abstrakter und geschichtsloser. In dieser Enthistorisierung steckt das Abgründige, für manche auch Problematische des Films. Denn das artifizielle Schwarz-Weiß verleiht dem Weißen Band etwas Modellhaftes und erweckt den Eindruck, als benutze Haneke seine Dorfgemeinschaft für ein Experiment, das in parabelhafter Zuspitzung nicht von spätwilhelminischen Zuständen, sondern von etwas Zeitlosem erzählt – nämlich von einer unheilbaren menschlichen Gewalt, die sich als finstere Macht schicksalhaft durch die Geschichte wälzt.
Schon Wolfzeit (2003, absolut Medien) scheint davon zu handeln, Hanekes apokalyptische Fantasie über die Wiederkehr archaischer Feindschaft nach dem Zusammenbruch der Zivilisation. In Caché (2005, Euro Video) vertreibt ein kleiner Junge ein algerisches Waisenkind vom elterlichen Hof und erzeugt den lebenslangen Wunsch nach Rache und Vergeltung. In anderen Filmen, zum Beispiel im Horrorfilm Funny Games (1997, Concorde Video), fällt die Gewalt buchstäblich vom Himmel, sie ist einfach da und hat kein Motiv. Die geschniegelten Wohlstandsbübchen, die Ferienhäuser überfallen und mit satanischem Vergnügen zwei Familien auslöschen, sie morden, weil sie morden wollen. Ist Haneke also gar kein »Gesellschaftskritiker«? Ist er vielmehr ein Anthropologe der Gewalt, der nur beweisen will, wie wölfisch der Mensch ist?
Das Prädikat, er sei in Gewalt verliebt, ist Haneke oft angehängt worden, vor allem von den Gernegroßkritikern seiner österreichischen Heimat. Tatsächlich aber geht es ihm nicht um Epiphanien der Grausamkeit; es geht ihm um die Bedingungen, unter denen Gewalt »ins Leben tritt«. Gewalt entsteht bei Haneke durch Rivalität; sie entsteht aber auch durch die Trägheit des Herzens – durch Unaufmerksamkeit und Selbstverschließung. Nicht erst seit Benny’s Video (1992, Alive) ist das Nicht-Sehen des anderen das Einfallstor für Gewalt. Hätte die Familie in Funny Games das Flackern der Angst in den Augen der Nachbarn nicht erkennen müssen? Sogar Sprechen ist für Haneke ein Sehen; oft genug lässt er die Worte seiner Figuren »erblinden«, und dann verliert die Sprache ihren Sinn, sie wird zum Code: unbekannt (1999, absolut Medien). Fast immer resultiert das wechselseitige »Übersehen«, die Entfremdung der Figuren, aus Abstiegsängsten und sozialem Bürgerkrieg, und je satter Europas Bourgeoisie ist, desto mehr wird sie von Lebensangst überwältigt. »Was tut man nicht alles, um nichts zu verlieren«, sagt der Literaturkritiker in Caché .
Haneke ist ein unerbittlicher Regisseur, seine Filme verbreiten einen visuellen Schmerz und quälen den Zuschauer durch ihre offenen Rätsel. Haneke ist das sehr recht. Denn wenn den Zeitgenossen etwas unter die Haut geht, dann sind sie noch nicht völlig verdorben. Verdorben wofür? Für die Gabe des Sehens und der Aufmerksamkeit. Denn ein komischer planetarischer Zufall hat uns alle auf diese Erde verschlagen, und Aufmerksamkeit ist das, was wir dem befristeten Leben schuldig sind. »Muss auch ich sterben?«, fragt der kleine Junge im Weißen Band, der eines Nachts durch das dunkle Haus irrt wie durch eine mythische Schlucht. Es sei seine Lieblingsszene, sagt Michael Haneke.
- Datum 10.03.2010 - 13:42 Uhr
- Quelle DIE ZEIT, 11.03.2010 Nr. 11
- Kommentare 8
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Der Film hat eine unlogische Handlung und wartet mit Psycho-Platituden auf. Der Österreicher Haneke projeziert den Ursprung des Nazismus in eine Gegend, die er sich nur als unübersichtliche, verrohte, flache Landschaft vorstellen kann. Vielen gefällt diese Projektion, auch der ZEIT ganz besonderns. Warum? Die Kultur des Norddeutschen Flachlandes ist von Nachsicht in menschliche Schwächen geprägt, von Humor, Naivität... Kennt man sowas in den bergigen Gegenden des deutschen Mitteleuropas? Hanekes Charaktere sind bestenfalls Schwaben, die er mal eben in ein Fachwerkhaus gesetzt hat. Der laut Film und ZEIT fiese Protestantismus hat es mit seinem toleranten Gottesbegriff jedem erlaubt, an den eigenen Gott zu glauben. Deswegen konnten sich zB Juden reinen Herzens assimilieren, und ihre Nachfahren sind heute wir alle! Stinkt das vielleicht einigen? Es bleibt ein Großes Fragezeichen, was am diesem billigen Machwerk so toll sein soll. Immerhin, dem Oscar gab es nicht. Gottseidank.
@1
Haneke hat deutschlandweit nach einem geeigneten Gutshof gesucht, der möglichst den Strukturen und dem Aussehen nach der Zeit vorm ersten Weltkrieg am nächsten kommt. Auch die Schauspieler wurden deutschlandweit gecastet, teilweise auch europaweit, und zwar ebenfalls nicht nach Herkunft, sondern nach Gesichtern, die zu dieser Zeit passten.
Also verstehe ich Ihre Kritik nicht ganz. Den letzten Abschnitt ohnehin nicht.
Die Schauspieler in diesem Film sind grandios. Die Kameraführung ebenfalls. Und die Thematik des Films, dass gewaltsame Erziehung zu Gehorsam nichts Gutes hervorbringt, grandios umgesetzt. Ein Film der nachhaltig wirkt.
Ich glaube auch, der Film stellt die Vergangenheit nicht so dar, wie sie war, sondern wie wir sie uns gerne heute vorstellen. Der Film verspricht, ein kommerzieller Erfolg zu werden, weil er genau die Klischees bedient, die das Ausland gerne sehen will: Deutschland als „Bad Bank“ der europäischen Geschichtsschreibung. Die deutsche Psyche als etwas von Anbeginn an Pathologisches und durch und durch Niederträchtiges, aber dann kamen ja Gott sei Dank die Amerikaner und haben uns endlich mittels „Umerziehung“ so normal gemacht, wie unsere europäischen Nachbarn immer schon waren. Stereotype bestätigen und bloß nicht das Publikum verstören! Wie gut, daß die Welt so einfach ist. Und die Belohnung durch einen Oscar gibt’s obendrein.
eigentlich finde ich,sagt haneke nichts über eine deutsche seele- vielmehr über ein moment deutsch-sozioökonomischer verhältnisse, welche deutsch-autoritäre sozialcharaktere schaffen: haneke erzählt vom protestantismus,der enthaltsamkeit, züchtigung und gehorsam predigt. haben wir unsere humanistische tradition eindeutig dem katholizismus zu verdanken, machten sich protestantismus und regressive tendenzen der aufklärung daran, diese zu demontieren.
und es lässt sich nicht bestreiten, dass eine autoritäre erziehung autoritäre kinder hervorbingt. zumal studien belegen, dass zu jener zeit in deutschland besonders hart erzogen wurde- in krassem gegensatz zum beispiel zu den usa, welche ja dann auch gottseidank ihre soldaten hierher schickten, um der deutschen barbarei einen riegel vorzuschieben. die welt ist nicht einfach, wahrlich nicht, aber ihre begrifflichkeiten diesbetreffend verwundern mich etwas,wage ich euphemistisch anzumerken.
eigentlich finde ich,sagt haneke nichts über eine deutsche seele- vielmehr über ein moment deutsch-sozioökonomischer verhältnisse, welche deutsch-autoritäre sozialcharaktere schaffen: haneke erzählt vom protestantismus,der enthaltsamkeit, züchtigung und gehorsam predigt. haben wir unsere humanistische tradition eindeutig dem katholizismus zu verdanken, machten sich protestantismus und regressive tendenzen der aufklärung daran, diese zu demontieren.
und es lässt sich nicht bestreiten, dass eine autoritäre erziehung autoritäre kinder hervorbingt. zumal studien belegen, dass zu jener zeit in deutschland besonders hart erzogen wurde- in krassem gegensatz zum beispiel zu den usa, welche ja dann auch gottseidank ihre soldaten hierher schickten, um der deutschen barbarei einen riegel vorzuschieben. die welt ist nicht einfach, wahrlich nicht, aber ihre begrifflichkeiten diesbetreffend verwundern mich etwas,wage ich euphemistisch anzumerken.
Thomas Assheuer schreibt:
"So lautet denn auch die erste Botschaft des Films: Die Kinder, denen die Eltern unter der Fuchtel des Staatsprotestantismus die Seele zertreten, sind Täteropfer und damit jener deutsche Typ, der Hitler die Stiefel ablecken wird. Eichwald, das ist die semantische Schnittmenge aus Eichmann und Buchenwald, und im großen Krieg erlöst sich die misshandelte deutsche Seele."
Ich vermute, diese Kurzschluss-Interpretation ist eher die Botschaft Assheuers, und vieler anderer Journalisten, während sich Haneke da zurückhaltender gibt.
Ich bin auch skeptisch, was das Klischee vom deutschen,oder eher norddeutsch-"preussischen" "Staatsprotestantismus" als Ursache der Nazi-Verbrechen angeht. Merkwürdigerweise stammen doch Hitler, Himmler und Goebbels aus den katholischen Milieus Österreichs, Bayerns und des Rheinlandes, der Protestant Göring immerhin aus Bayern.
Einer dieser Filme, die suggerieren sollen, daß die Deutschen bereits Nazis waren, noch bevor Hitler überhaupt geboren wurde.
Das Gegenstück zum von den ZEIT-Feuilletonisten so getauften „neuen deutschen Exkulpationskino“ wäre dann das „deutsch-österreichische Schuld-Maximierungs-Kino“, das dann dementsprechend angepriesen wird.
Es mag ja sein, daß Michael Haneke in seinen Filmcharakteren seine eigenen Großeltern wiedererkennt. Es ist aber unfair, dies auch auf anderer Leute Vorfahren zu projezieren, ja auf eine ganze Generation.
Ich persönlich habe viele Angehörige der Kriegsgeneration als weitaus entspanntere, humorvollere, lebensbejahendere Menschen in Erinnerung als so manchen verklemmten, egozentrischen, karrieregesteuerten Genossen meiner Generation.
Diese Härte die die Menschen in dem Film zeigen entspricht nicht dem suggerieten Millieu. Geographisch wurde schon gesagt. Ansonsten, eine Kleinstadt hätte schon um einiges besser gepasst. Es ist natürlich künstlerische Freiheit. Aber es geht hier eindeutig um Geschichtsschreibung, und da hört der Spass auf.
Um eine Ahnung zu bekommen wie die Leute in der Zeit fühlten, kann ich diesen Artikel http://www.heise.de/tp/r4...,
Titel "Morden und Sterben in aller Welt empfehlen".
Zitat daraus: "Während eines Urlaubs erzählte er einmal ein schlimmes Erlebnis: seine Einheit hatte aus irgendeinem mir entfallenen Grunde als Strafexpedition in einem russischen Ort Menschen deportieren sollen. "Ik konn't nit", sagte er, "wann de Luie emme dann met Tränen in diän Augen ankucket, op diän Knaien liät un de Hänne bittend hauge hiewwet, ik konn't nit – ik sin wiäggohn un hewwe mick im Gebüsk verstiäken." […] Zum Glück für ihn war seine Befehlsverweigerung nicht bemerkt worden!"
Von solchen Quellen lässt sich ein Haneke aber wohl nicht von wahren Weg abbringen.
Diese Härte die die Menschen in dem Film zeigen entspricht nicht dem suggerieten Millieu. Geographisch wurde schon gesagt. Ansonsten, eine Kleinstadt hätte schon um einiges besser gepasst. Es ist natürlich künstlerische Freiheit. Aber es geht hier eindeutig um Geschichtsschreibung, und da hört der Spass auf.
Um eine Ahnung zu bekommen wie die Leute in der Zeit fühlten, kann ich diesen Artikel http://www.heise.de/tp/r4...,
Titel "Morden und Sterben in aller Welt empfehlen".
Zitat daraus: "Während eines Urlaubs erzählte er einmal ein schlimmes Erlebnis: seine Einheit hatte aus irgendeinem mir entfallenen Grunde als Strafexpedition in einem russischen Ort Menschen deportieren sollen. "Ik konn't nit", sagte er, "wann de Luie emme dann met Tränen in diän Augen ankucket, op diän Knaien liät un de Hänne bittend hauge hiewwet, ik konn't nit – ik sin wiäggohn un hewwe mick im Gebüsk verstiäken." […] Zum Glück für ihn war seine Befehlsverweigerung nicht bemerkt worden!"
Von solchen Quellen lässt sich ein Haneke aber wohl nicht von wahren Weg abbringen.
Diese Härte die die Menschen in dem Film zeigen entspricht nicht dem suggerieten Millieu. Geographisch wurde schon gesagt. Ansonsten, eine Kleinstadt hätte schon um einiges besser gepasst. Es ist natürlich künstlerische Freiheit. Aber es geht hier eindeutig um Geschichtsschreibung, und da hört der Spass auf.
Um eine Ahnung zu bekommen wie die Leute in der Zeit fühlten, kann ich diesen Artikel http://www.heise.de/tp/r4...,
Titel "Morden und Sterben in aller Welt empfehlen".
Zitat daraus: "Während eines Urlaubs erzählte er einmal ein schlimmes Erlebnis: seine Einheit hatte aus irgendeinem mir entfallenen Grunde als Strafexpedition in einem russischen Ort Menschen deportieren sollen. "Ik konn't nit", sagte er, "wann de Luie emme dann met Tränen in diän Augen ankucket, op diän Knaien liät un de Hänne bittend hauge hiewwet, ik konn't nit – ik sin wiäggohn un hewwe mick im Gebüsk verstiäken." […] Zum Glück für ihn war seine Befehlsverweigerung nicht bemerkt worden!"
Von solchen Quellen lässt sich ein Haneke aber wohl nicht von wahren Weg abbringen.
Selbst Jens Jessen hat ja mittlerweile eingesehen, daß es langsam albern wird mit der ewigen Vorkriegsdeutschland-als-freudlos-und-böse-Darstellerei:
http://www.zeit.de/2009/0...
Peter Kümmel und Thomas Assheuer hinken der Erkenntnis eben noch ein wenig hinterher.
Um das Geschichtsbild über das protestantisch-norddeutsche, ländliche Milieu nach dem Genuß von Hanekes subtiler (ich unterstelle ja keine böse Absicht; sonst würde ich sagen: perfider) Gehirnwäsche wieder halbwegs ins Lot zu bringen, würde ich Siegfried Lenz‘ „So zärtlich war Suleyken“ empfehlen.
(Es würde mich nicht wundern, wenn das Buch demnächst als „deutsche Exkulpationsliteratur“ wegen Geschichtsrevisionismus, Volksverhetzung und Verharmlosung des Holocausts auf den Index gesetzt würde.)
eigentlich finde ich,sagt haneke nichts über eine deutsche seele- vielmehr über ein moment deutsch-sozioökonomischer verhältnisse, welche deutsch-autoritäre sozialcharaktere schaffen: haneke erzählt vom protestantismus,der enthaltsamkeit, züchtigung und gehorsam predigt. haben wir unsere humanistische tradition eindeutig dem katholizismus zu verdanken, machten sich protestantismus und regressive tendenzen der aufklärung daran, diese zu demontieren.
und es lässt sich nicht bestreiten, dass eine autoritäre erziehung autoritäre kinder hervorbingt. zumal studien belegen, dass zu jener zeit in deutschland besonders hart erzogen wurde- in krassem gegensatz zum beispiel zu den usa, welche ja dann auch gottseidank ihre soldaten hierher schickten, um der deutschen barbarei einen riegel vorzuschieben. die welt ist nicht einfach, wahrlich nicht, aber ihre begrifflichkeiten diesbetreffend verwundern mich etwas,wage ich euphemistisch anzumerken.
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