Deutschlandkarte Verschwundene Dörfer
Wenn Braunkohle unter der Erde liegt, kann kann das zum Verhängnis ganzer Dörfer werden. Unsere Karte zeigt, wie viele Ortschaften seit fast 100 Jahren vom Tagebau zerstört wurden
Der geologische Zufall wurde mehr als zweihundert Dörfern zum Verhängnis. Liegt dicht unter der Erde Braunkohle, dann ist es gut möglich, dass riesige Bagger kommen, die das Dorf abtragen und nur Sand übrig lassen. Dörfer verschwanden in der Weimarer Republik, in der DDR, in der alten BRD, und sie tun es noch heute. Zwischendurch war vom Ausstieg die Rede, aber das ist vergessen, Energie für alle geht vor Heimat für wenige. (Um die Karte zu vergrößern, klicken Sie bitte hier).
Gerade warten drei Dörfer im Tagebau Jänschwalde auf ihr Ende. Die Genehmigung dauert immer ein paar Jahre, am Schluss verlieren die Bewohner Haus und Heimat an die Tagebaue, die teils harmlose Namen tragen (Zukunft, Treue, Erika). Die Bewohner werden umgesiedelt in neue Dörfer, die den alten ähneln sollen. Es sind dann symbolträchtige Bilder in den Zeitungen. Der Ort wird für einen Moment berühmt, kurz vor seinem Ende.
Quelle: "Heimat auf Zeit" von Peter Benedix und eigene Recherchen
Ein Interview mit dem Dokumentarfilmer Peter Benedix lesen Sie hier
- Datum 10.03.2010 - 18:29 Uhr
- Serie Deutschlandkarte
- Quelle ZEITmagazin, 11.03.2010 Nr. 11
- Kommentare 2
- Versenden E-Mail verschicken
- Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
- Artikel Drucken Druckversion | PDF
-
Artikel-Tools präsentiert von:






irgendwie liegt, wenn ich die Karte vergrößere, das Werbebanner in der rechten Seitenleiste, noch über der Karte. ist natürlich Super. Auf anderen Seiten ist dies ähnlich.
Das ganze unter Safari 5 auf OS X 10.6.
Werbung lässt sich, inzwischen auch für geneigte Safari-Nutzer, ganz gut ausblenden ;)
Werbung lässt sich, inzwischen auch für geneigte Safari-Nutzer, ganz gut ausblenden ;)
Werbung lässt sich, inzwischen auch für geneigte Safari-Nutzer, ganz gut ausblenden ;)
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren