Indien Die Macht wird weiblich
Frauen werden in Indien diskriminiert, auch wenn viele in Spitzenpositionen arbeiten. Nun erkämpfen Politikerinnen eine Quote für das Parlament – unter verdächtigem Beifall der Männer
© Sam Panthaky/AFP/Getty Images

Frauen auf einer Demonstration in Ahmedabad anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März
Indiens Frauen stehen ganz oben. Sonia Gandhi ist die mächtigste Politikerin des Landes, sie führt die regierende Kongresspartei an. Pratibha Patil ist Staatspräsidentin des Ein-Milliarden-Volkes. Und Indra Nooyi ist erfolgreiche Chefin von Pepsi, eines riesigen globalen Konzerns. Aber Indiens Frauen stehen auch ganz unten: 400 Millionen Frauen sind unterernährt. In keinem anderen Land sterben so viele Frauen während Schwangerschaft und Geburt: Jeden Tag sind es dreihundert. Nach einem neuen Bericht des Weltwirtschaftsforums (WEF) steht Indien, was die Gesundheit und Überlebenschancen seiner Frauen betrifft, an letzter Stelle einer langen Liste von 134 Ländern. Nun aber haben die Frauen einen Sieg errungen, mit dem sie vieles verändern könnten.
14 Jahre lang kämpften indische Frauen für eine Frauenquote in den Parlamenten auf nationaler und regionaler Ebene. Dafür hätte die Verfassung geändert werden müssen, aber nie in diesen langen Jahren gab es dafür eine Mehrheit – bis jetzt.
Geht alles gut, dann bekommt die größte Demokratie der Welt eine Frauenquote von 33 Prozent. Es ist das ambitionierteste Frauenförderprogramm in der Politik, das es je auf Erden gab. 180 Mandate in Delhi und über 1000 in den Regionalparlamenten sollen künftig für Frauen vorbehalten bleiben.
Die Stunde der Frauen schlug im Parlament von Neu-Delhi pünktlich zum 8. März. »Welch ein Geschenk wäre es für die Frauen Indiens, wenn unser Parlament das Frauengesetz am historischen 100. Frauentag verabschieden könnte«, sagte Sonia Gandhi und ließ die Verfassungsänderung am Montag im indischen Oberhaus, der zweiten Parlamentskammer, einbringen. Zunächst stieß sie auf den üblichen männlichen Widerstand. Seit ihrer ersten Vorlage im Jahr 1996 haben kleine, kastenorientierte Parteien im Parlament jeden Versuch, die Verfassung zu ändern, scheitern lassen. Warum sollten sie auch darauf eingehen? In ihren Reihen gibt es kaum weibliche Politiker, umso mehr fürchten sie, bald schon in einem Drittel der Wahlkreise chancenlos zu sein, in denen in Zukunft nur noch Frauen antreten sollen. Deshalb probten ihre Abgeordneten auch diese Woche wieder den Aufstand. Sie entrissen dem Sprecher des Oberhauses das Mikrofon, zerrissen seine Papiere und streuten Konfetti während der laufenden Parlamentssitzung. Vergeblich. Seit den Wahlen im Mai ist Sonia Gandhis Partei mächtig genug – sie braucht zwar noch immer Koalitionspartner, aber die Zahl kleiner Parteien ist so groß, dass die Kastenparteien kaum Einfluss haben.
Dienstagabend dann die erste Abstimmung – und ein klares Ergebnis: 186 von 233 Oberhausmitgliedern stimmten für die Verfassungsänderung, bei nur einer Gegenstimme. Die Gegner hatten da schon längst unter Protestgeschrei das Parlament verlassen. Neben der Kongresspartei stimmten auch die beiden größten Oppositionsparteien dafür: die hinduistische Bharatiya Janata Party (BJP) und die marxistische Kommunistische Partei Indiens, CPI (M). Premierminister Manmohan Singh sprach im Oberhaus von einem »riesigen historischen Schritt für die Frauenemanzipation«. Der BJP-Fraktionsvorsitzende im Oberhaus, Arun Jaitley, glaubte gar, »eine Revolution einzuläuten«. »Millionen von Frauen werden für die politischen Parteien aktiv werden, eine breite, horizontale Frauenbewegung wird das ganze Land erfassen«, sagte Jaitley. Nun waren es auf einmal die großen Männer, die so taten, als stünden sie an der Spitze der indischen Frauenbewegung.
In Wirklichkeit aber wird sie von Frauen wie der 46-jährigen ehemaligen Bankangestellten Yellasiri Neerajamma aus der Kaste der Unberührbaren angeführt. Neerajamma bekam am Montag während der Parlamentsdebatte einen Anruf. Ein Mädchen in ihrer Stadt Naidupet im südindischen Bundesstaat Andhra Pradesh war von vier Männern auf der Straße sexuell belästigt worden. Die Polizei nahm die Anzeige gegen die Männer nicht auf. Also ging Neerajamna noch am gleichen Tag mit dem Mädchen zur Polizei. Neerejamna ist Vorsitzende einer Frauen-Selbsthilfegruppe. Sie drohte den Beamten mit Protesten – prompt fügte sich die Polizei und nahm die Anzeige auf. »Das ist es, was ich tue. Wir wehren uns gegen die Gewalt gegen Frauen«, sagt Neerajamma. Sie macht sich jetzt große Hoffnungen. »Wir haben 14 Jahre lang auf die Frauenquote gewartet. Es muss etwas Gutes dabei herauskommen. Irgendwann müssen Belästigung, Diskriminierung und Gewalt gegen Frauen aufhören. Alles muss sich ändern«, sagt Neerajamma.
Laut Regierung stieg die Zahl der Vergewaltigungen und anderer Schwerverbrechen gegen Frauen in Indien zwischen 1996 und 2007 um 40 Prozent – obwohl sich die Zahl der Verbrechen insgesamt nur um 16 Prozent erhöhte. Die Zeitung Times of India sieht darin ein Zeichen, dass die Männer mit Aggressionen auf das neue Selbstbewusstsein der Frauen reagieren.
»Die Frauenquote ist nur ein Anfang«, sagt denn auch Aruna Roy, die im Bundesstaat Rajasthan in Westindien eine der erfolgreichsten Bürgerrechtsorganisationen Indiens führt. Ihr gelang es mit einer gewaltfreien, außerparlamentarischen Bewegung nach dem Vorbild Mahatma Gandhis im Parlament in Neu-Delhi ein neues Verfassungsrecht auf Information durchzusetzen. Das war im Jahr 2005. Seither ist Aruna Roy eine der bekanntesten Frauen in der indischen Politik. Sie ist eine vehemente Befürworterin der Frauenquote. »Unsere Sozialstruktur erlaubt es Frauen nicht, ohne Quoten in den öffentlichen Raum zu treten. Dann würde das Patriarchat unverändert andauern«, sagt Roy. Wie mächtig das Patriarchat ist, zeigt eine schockierende Statistik. Auf 1000 Männer kommen heute in Indien im Schnitt nur mehr 933 Frauen zur Welt, weibliche Föten werden öfter abgetrieben. Roy sagt auch, dass bis heute nur ein kleiner Prozentanteil der indischen Frauen den Quotenbeschluss überhaupt verstehe. Die große Mehrheit kämpfe völlig entkoppelt von der Politik ums schiere Überleben.
Fragt man den Psychoanalytiker Sudhir Kakar aus dem südindischen Goa nach der Frauenquote, dann klingt seine Antwort positiv. Kakar hält die sich wandelnde Rolle der Frau für die größte Veränderung in der indischen Gesellschaft seit der Unabhängigkeit 1947. Indische Familien aller Schichten achteten heute auf die Schulerziehung ihrer Töchter. Frauen seien heute im Berufsleben auch außerhalb ihrer traditionellen Berufe wie Lehrer und Krankenschwester akzeptiert. Auch die Hinduisten hätten das begriffen, weshalb die konservative BJP für die Frauenquote stimmen konnte. Der Wandel zeige: Indien sei reif für mehr Frauen in der Politik, sagt Kakar.
Doch was für Frauen werden in die neuen Quotenämter vorstoßen, und was werden sie tun? »Mit der Frauenquote wird das Parlament noch mehr Mitglieder oberer Kasten und Klassen zählen«, befürchtet Nivedita Menon, Professorin an der Delhi-Universität. Die Politologin teilt die Kritik der kleinen Kastenparteien. Hinter der plötzlichen Begeisterung der großen Parteien für die Quote sieht sie einen Konsens der alten Machteliten in Delhi, die auf diese Weise die Vielzahl neuer, kleiner politischer Kräfte wieder aus dem Parlament drängen wollten. Zudem würden auch andere Minoritäten wie Muslime von der Frauenquote benachteiligt. Menon glaubt nicht an den Feminismus der politischen Parteien: »Jede neue Frau im Parlament wird unter strenger männlicher Parteiorder stehen.«
Noch radikaler ist die Kritik der bekannten indischen Schriftstellerin Arundhati Roy. »Die Frauenquote ist keine Zauberkur«, sagt Roy. Frauen hätte es in der indischen Politik schon immer gegeben. Siehe Indira Gandhi. Sie seien alle keine Feministinnen gewesen. In Wirklichkeit übersehe man, dass Indiens demokratisches System – »egal, ob es Männer oder Frauen führen« – heute mithilfe der großen Unternehmen gegen die Armen arbeite, sagt Roy. »Die demokratische Maskerade versteckt das wahre Leiden der Frauen.«
Doch so scharf die Rede mancher Feministin, so groß ist der Jubel des politischen Establishments. Die Medien stimmen ein. Sie kritisieren den Parlamentsboykott der kleinen Parteien und rühmen Sonia Gandhi: Erstmals habe sie ein Vorhaben mit vollem Risiko durchs Parlament gepeitscht.
Nun muss Indiens starke Frau noch eine Zweidrittelmehrheit im Unterhaus finden und dafür vielleicht ihre Regierungskoalition neu ordnen. Aber jetzt sind auch die letzten Zweifel ausgeräumt: Eine Frau regiert das Land.
- Datum 15.03.2010 - 15:29 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 11.03.2010 Nr. 11
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auch wenn nur langsam. Erfreulich ist es, dass es weltweit so viele mutige Persönlichkeiten gibt, die für die Menschenwürde und Gleichheit aller Individuen an forderster front kämpfen. Da kann man in die Zukunft blicken und ächeln.
Sie muessen einen anderen Artikel als ich gelesen haben oder zumindest die zweite Seite ausgelassen.
Hier geht es nicht um die Rechte von Frauen, sondern darum, dass indische Eliten durch diesen Schachzug die politische Vertretung niederer Kasten aus dem Parlament drängen.
pS. Liebe Zeit, auf 1000 Frauen in Deutschland kommen übrigens nicht mehr Männer als es in Indien genau anders herum läuft, ist das jetzt auch schrecklich und statistischer Beweis für die um sich greifende Mysandrie in Deutschland?
Sie muessen einen anderen Artikel als ich gelesen haben oder zumindest die zweite Seite ausgelassen.
Hier geht es nicht um die Rechte von Frauen, sondern darum, dass indische Eliten durch diesen Schachzug die politische Vertretung niederer Kasten aus dem Parlament drängen.
pS. Liebe Zeit, auf 1000 Frauen in Deutschland kommen übrigens nicht mehr Männer als es in Indien genau anders herum läuft, ist das jetzt auch schrecklich und statistischer Beweis für die um sich greifende Mysandrie in Deutschland?
Sie muessen einen anderen Artikel als ich gelesen haben oder zumindest die zweite Seite ausgelassen.
Hier geht es nicht um die Rechte von Frauen, sondern darum, dass indische Eliten durch diesen Schachzug die politische Vertretung niederer Kasten aus dem Parlament drängen.
pS. Liebe Zeit, auf 1000 Frauen in Deutschland kommen übrigens nicht mehr Männer als es in Indien genau anders herum läuft, ist das jetzt auch schrecklich und statistischer Beweis für die um sich greifende Mysandrie in Deutschland?
Timo K. "pS. Liebe Zeit, auf 1000 Frauen in Deutschland kommen übrigens nicht mehr Männer als es in Indien genau anders herum läuft, ist das jetzt auch schrecklich und statistischer Beweis für die um sich greifende Mysandrie in Deutschland?"
Naja, in Deutschland werden keine männlichen Föten abgetrieben, keine männlichen Babys erstickt, ausgesetzt oder ertränkt. In Deutschland ist es nicht die Regel, dass die Mitgift, wenn ein Mann heiratet, eine arme Familie in den Ruin treiben kann...da hinkt der Deutschland/Indien Vergleich etwas.
Timo K "Hier geht es nicht um die Rechte von Frauen, sondern [...] Schachzug die politische Vertretung niederer Kasten aus dem Parlament drängen."
Ja, das ist sicherlich ein Aspekt. Aber wenn man nur auf die negativen Nebeneffekte guckt, dann kann man überhaupt keine grundlegende Veränderung in der Politik schaffen. Aber langfristig wird dies einen sehr positiven Effekt für die indischen Politik haben. Denn, wie schon im Artikel erwähnt, ändert sich ohne Druck in Indien nichts.
Gestern war in der Times of India ein Artikel in dem berichtet wurde, dass die zentralen religiösen Führer der Muslime in Indien folgendes gesagt haben: "Frauen sollen nicht selber in der Politik aktiv sein sonder männliche Kinder kriegen die dann politische Führer werden sollen. Frauen gehören an der Herd." Wenn es diesen Leuten dämmert, dass sie politischen Einfluss verlieren, wenn sie weiterhin die Steinzeit propagieren, dann ist das doch gar nicht so schlecht...
Timo K. "pS. Liebe Zeit, auf 1000 Frauen in Deutschland kommen übrigens nicht mehr Männer als es in Indien genau anders herum läuft, ist das jetzt auch schrecklich und statistischer Beweis für die um sich greifende Mysandrie in Deutschland?"
Naja, in Deutschland werden keine männlichen Föten abgetrieben, keine männlichen Babys erstickt, ausgesetzt oder ertränkt. In Deutschland ist es nicht die Regel, dass die Mitgift, wenn ein Mann heiratet, eine arme Familie in den Ruin treiben kann...da hinkt der Deutschland/Indien Vergleich etwas.
Timo K "Hier geht es nicht um die Rechte von Frauen, sondern [...] Schachzug die politische Vertretung niederer Kasten aus dem Parlament drängen."
Ja, das ist sicherlich ein Aspekt. Aber wenn man nur auf die negativen Nebeneffekte guckt, dann kann man überhaupt keine grundlegende Veränderung in der Politik schaffen. Aber langfristig wird dies einen sehr positiven Effekt für die indischen Politik haben. Denn, wie schon im Artikel erwähnt, ändert sich ohne Druck in Indien nichts.
Gestern war in der Times of India ein Artikel in dem berichtet wurde, dass die zentralen religiösen Führer der Muslime in Indien folgendes gesagt haben: "Frauen sollen nicht selber in der Politik aktiv sein sonder männliche Kinder kriegen die dann politische Führer werden sollen. Frauen gehören an der Herd." Wenn es diesen Leuten dämmert, dass sie politischen Einfluss verlieren, wenn sie weiterhin die Steinzeit propagieren, dann ist das doch gar nicht so schlecht...
Timo K. "pS. Liebe Zeit, auf 1000 Frauen in Deutschland kommen übrigens nicht mehr Männer als es in Indien genau anders herum läuft, ist das jetzt auch schrecklich und statistischer Beweis für die um sich greifende Mysandrie in Deutschland?"
Naja, in Deutschland werden keine männlichen Föten abgetrieben, keine männlichen Babys erstickt, ausgesetzt oder ertränkt. In Deutschland ist es nicht die Regel, dass die Mitgift, wenn ein Mann heiratet, eine arme Familie in den Ruin treiben kann...da hinkt der Deutschland/Indien Vergleich etwas.
Timo K "Hier geht es nicht um die Rechte von Frauen, sondern [...] Schachzug die politische Vertretung niederer Kasten aus dem Parlament drängen."
Ja, das ist sicherlich ein Aspekt. Aber wenn man nur auf die negativen Nebeneffekte guckt, dann kann man überhaupt keine grundlegende Veränderung in der Politik schaffen. Aber langfristig wird dies einen sehr positiven Effekt für die indischen Politik haben. Denn, wie schon im Artikel erwähnt, ändert sich ohne Druck in Indien nichts.
Gestern war in der Times of India ein Artikel in dem berichtet wurde, dass die zentralen religiösen Führer der Muslime in Indien folgendes gesagt haben: "Frauen sollen nicht selber in der Politik aktiv sein sonder männliche Kinder kriegen die dann politische Führer werden sollen. Frauen gehören an der Herd." Wenn es diesen Leuten dämmert, dass sie politischen Einfluss verlieren, wenn sie weiterhin die Steinzeit propagieren, dann ist das doch gar nicht so schlecht...
auch wenn manche Statistiken stimmen mögen, versucht dieser Artikel m.E. ein einseitiges Bild Indiens zu vermitteln. Der erste Satz im Abstract ist eigentlich falsch. Das erkennt man auch daran, dass der Haupttext mit Gegenbeispielen anfängt. Die Infrastruktur in Indien ist noch nicht so gut, dass man in jedem Dorf tolle Ärzte hätte. Deshalb sterben viele Frauen bei der Entbindung, genauso wie Männer oder Frauen, die z.B. eine Krankheit oder einen Unfall hat. Vor 50 Jahren war es hier vielleicht auch nicht anders. Klar, ist das nicht schön. Aber, der Autor bzw die Autorin will hoffentlich doch nicht sagen, dass eine halbe Milliarde Frauen, die in Indien leben, alle ein trauriges Leben führen.
Vor einigen Jahren stand in der Zeit in einem Artikel, dass Inder eigentlich ein gewalttätiges Volk sei und Gandhi nur ein Fabrikfehler gewesen sei. Indien hat nie ein Land angegriffen. Was Deutchland alles veranstaltet hat wissen wir.
Was ist hier wirklich los? M.E. gibt es zwei Möglichkeiten groß zu werden. Entweder macht man den anderen klein oder man arbeitet an sich selbst und versucht selber zu wachsen. Das was ich in der Zeit lese riecht eindeutig nach der ersten Strategie.
da ich selber schon oft in indien war und dort auch ganz anderes erlebte, als das hier in der recht einseitigen berichterstattung geschilderte, schließe ich mich ihrer vermutung, die sie im letzten satz ihres comments äussern, 100%ig an!!!
ansonsten, ganz allgemein zu indien, und was die essenz dieses landes meiner meinung nach wirklich ausmacht (without comment):
.
http://www.youtube.com/wa...
da ich selber schon oft in indien war und dort auch ganz anderes erlebte, als das hier in der recht einseitigen berichterstattung geschilderte, schließe ich mich ihrer vermutung, die sie im letzten satz ihres comments äussern, 100%ig an!!!
ansonsten, ganz allgemein zu indien, und was die essenz dieses landes meiner meinung nach wirklich ausmacht (without comment):
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http://www.youtube.com/wa...
Naja, am meisten hilft man den Ärmsten unter den Indern bestimmt mit guter Infrastruktur und einem gerechten System. Ich glaube nicht das dies passiert, wenn sich Eliten nur weitere Pfründe sichern.
Was mich an diesem, wie auch an vielen Artikeln in der Zeit so stört, dass immer so getan wird als träfen die Probleme immer nur Frauen, so kann man dann wunderbar von echten Problemen ablenken. So bedeutet ja eben auch das Töten weiblicher Föten für einige indische Männer auf ewig Junggeselle bleiben zu müssen.
Timo, Sie haben völlig Recht, dass eine gute Infrastruktur sehr wichtig sei. Die Infrastruktur heute ist schon viel besser als die vor 20 Jahren und damals. Es geht also aufwärts, auch wenn sich Elite immer an ihren Gewinn gedacht haben denn Indien ist nicht ein Haufen von einer Milliarde Analphabeten. Ca. 60% prozent sind gebildete Menschen, was natürlich deutlich weniger als 100% ist, aber immer noch soviel ist dass der Anteil dafür sorgen kann, dass das Land funktioniert. Was Töten weiblicher Föten angeht. Ich denke nicht, dass es so oft passiert dass die Männer in Indien sich Sorgen machen müssten, dass es bald keine Frauen mehr gibt. Es ist ein schlimmes Verbrechen und aus der Sicht des Systems auch verboten. Da muss die Polizei wachsamer werden.
Timo, Sie haben völlig Recht, dass eine gute Infrastruktur sehr wichtig sei. Die Infrastruktur heute ist schon viel besser als die vor 20 Jahren und damals. Es geht also aufwärts, auch wenn sich Elite immer an ihren Gewinn gedacht haben denn Indien ist nicht ein Haufen von einer Milliarde Analphabeten. Ca. 60% prozent sind gebildete Menschen, was natürlich deutlich weniger als 100% ist, aber immer noch soviel ist dass der Anteil dafür sorgen kann, dass das Land funktioniert. Was Töten weiblicher Föten angeht. Ich denke nicht, dass es so oft passiert dass die Männer in Indien sich Sorgen machen müssten, dass es bald keine Frauen mehr gibt. Es ist ein schlimmes Verbrechen und aus der Sicht des Systems auch verboten. Da muss die Polizei wachsamer werden.
Timo, Sie haben völlig Recht, dass eine gute Infrastruktur sehr wichtig sei. Die Infrastruktur heute ist schon viel besser als die vor 20 Jahren und damals. Es geht also aufwärts, auch wenn sich Elite immer an ihren Gewinn gedacht haben denn Indien ist nicht ein Haufen von einer Milliarde Analphabeten. Ca. 60% prozent sind gebildete Menschen, was natürlich deutlich weniger als 100% ist, aber immer noch soviel ist dass der Anteil dafür sorgen kann, dass das Land funktioniert. Was Töten weiblicher Föten angeht. Ich denke nicht, dass es so oft passiert dass die Männer in Indien sich Sorgen machen müssten, dass es bald keine Frauen mehr gibt. Es ist ein schlimmes Verbrechen und aus der Sicht des Systems auch verboten. Da muss die Polizei wachsamer werden.
da ich selber schon oft in indien war und dort auch ganz anderes erlebte, als das hier in der recht einseitigen berichterstattung geschilderte, schließe ich mich ihrer vermutung, die sie im letzten satz ihres comments äussern, 100%ig an!!!
ansonsten, ganz allgemein zu indien, und was die essenz dieses landes meiner meinung nach wirklich ausmacht (without comment):
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