Parlamentswahlen im IrakHatte George W. Bush doch recht?

Lange haben die Kriegsgegner in Europa den Irak als hoffnungslosen Fall ignoriert. Nun zeigen die Wahlen, dass die Demokratie Fortschritte macht.

Ex-Präsident George W. Bush stand wegen seinem Irak-Feldzug jahrelang in der Kritik. Bekommt er nun doch noch recht?

Ex-Präsident George W. Bush stand wegen seinem Irak-Feldzug jahrelang in der Kritik. Bekommt er nun doch noch recht?

Hat George W. Bush doch recht gehabt? Die Iraker haben ein neues Parlament gewählt, mit eindrucksvoller Beteiligung trotz massiver Terrordrohungen. Die einheimischen Sicherheitskräfte hatten die Lage weit besser unter Kontrolle, als viele erwartet hatten. In keinem anderen arabischen Land wären solche Wahlen möglich gewesen, Wahlen, auf die es wirklich ankommt; dies ist eine Region der Scheinparlamente und der 90-Prozent-Mehrheiten für Lebenszeitpräsidenten. Es wird jetzt im Irak ein politischer Prozess beginnen: Mehrheitssuche, Koalitionsbildung, Kuhhandel, sicher auch Manipulation und Gewalt – aber niemand kann die Macht einfach mit autoritärer Gebärde für sich beanspruchen. Das ist eine enorme Errungenschaft politischer Kultur. Die Verächter des früheren US-Präsidenten (also mehr oder weniger die ganze Welt) muss das nachdenklich machen. War der Krieg zum Sturz Saddam Husseins vielleicht doch richtig? Bestätigt sich Bushs als Fantasterei abgetane Vision von der Demokratisierung des Mittleren Ostens am Ende doch noch?

Ob der Irakkrieg zu rechtfertigen war, der, die Besatzungszeit mitgerechnet, Zehntausende von Menschenleben gekostet hat, lässt sich nicht allein mit Blick auf seine politischen Ergebnisse entscheiden. Viel spricht bei Militäreinsätzen für den strengen Maßstab: Krieg darf man nur führen, wenn man Krieg führen muss. Nach diesem Kriterium bleibt der Feldzug gegen Saddam unzulässig – denn notwendig, durch schwere konkrete Gefahr erzwungen, war er nicht. Wer damals das Gegenteil behauptete (wie Bush oder sein britischer Waffenbruder Tony Blair), der log oder täuschte sich selbst. Doch das sollte nicht blind für die Größe und Richtigkeit des demokratischen Projekts im Irak machen. Zu lange haben die Kriegsgegner in Europa das Land ignoriert und instinktiv als hoffnungslosen Fall abgeschrieben, als gewissermaßen moralisch mitbeschmutzt von Bushs Politik. Das ist eine unwürdige und kurzsichtige Haltung, die korrigiert gehört. Sobald es in Bagdad eine neue Regierung gibt (was freilich dauern kann), sollte sich auch der deutsche Außenminister zügig dort blicken lassen.

Anzeige

Der wichtigste Fortschritt bei der Abstimmung am vorigen Sonntag war die Mobilisierung der Sunniten, der Minderheitskonfession, die unter Saddam den Ton angegeben hatte und sich danach von der schiitischen Mehrheit an den Rand gedrängt fühlte. Die letzte Parlamentswahl, im Jahr 2005, hatten die Sunniten fast komplett boykottiert, diesmal werden aus ihren Regionen Wahlbeteiligungen von über 60 Prozent gemeldet. Zum ersten Mal ist das gesamte Volk in die politische Willensbildung einbezogen. Die Sunniten haben Partner gefunden in jenen säkular ausgerichteten Schiiten, denen der bisherige Regierungskurs zu fromm oder zu eng an den Nachbarn Iran angelehnt war. Das ist eine kaum zu überschätzende Entwicklung – nichts braucht der Irak mehr als politische Lager, die über die starren Volksgruppengrenzen hinausreichen. Das wäre wirkliches Nation-Building, die Entstehung eines echten Gemeinwesens in diesem zerrissenen Staatsgebilde.

Der Erfolg des Experiments ist mitnichten gesichert. Irak ist noch immer ein gequältes Land, das seinen Bürgern Strom und Wasser so wenig verlässlich bietet wie Recht und Sicherheit. Als Modell für den Mittleren Osten wird seine Demokratie so lange nicht funktionieren, wie sie als amerikanischer Zwangsexport und der Irak als besetztes Territorium gilt. Erst wenn das Stigma dieser Entstehungsgeschichte, der koloniale Makel, verblasst, werden andere Araber und Muslime sich mit den irakischen Erfahrungen identifizieren können. Womöglich beginnt der Prozess der Aneignung bereits: Es waren die Iraker selbst, nicht die weitgehend schon zurückgezogenen Amerikaner, die bei der Wahl Regie führten.

Präsident Bush hat den Irakkrieg mit unwahren Begründungen herbeigeführt und die ersten Besatzungsjahre durch schwere Fehler zu einer verlorenen Zeit werden lassen. Aber die Zerschlagung der Saddam-Diktatur hat überhaupt erst den Raum für eine Besserung der politischen Verhältnisse geschaffen, die Chance für eine menschenwürdige Ordnung, wo vorher nur bleierne Repression herrschte. Es ist nicht sicher, dass die Geschichte, die der Irak in den letzten Jahren so schrecklich durchlebt hat, ein gutes Ende finden wird. Aber es ist möglich. Und heute, wo George W. Bush Vergangenheit ist, sollte man sich frei fühlen, das auch anzuerkennen.

 
Leserkommentare
  1. Ich schlage vor Sie speichern diesen Artikel und holen in in 2012 wieder heraus, nachdem die US-Truppen das Land verlassen haben. Dann werden Sie sich Fragen wie Sie sowas schreiben konnten.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Ich schlage außerdem vor, wir holen mal die Aussagen Herrn Bushs und anderer Neo-Cons in Amerika und auch der Zeitredaktion hervor der letzten 10 Jahre hervor und schauen uns an, was denn da genau versprochen (und angedroht) wurde.

    Ich schlage außerdem vor, wir holen mal die Aussagen Herrn Bushs und anderer Neo-Cons in Amerika und auch der Zeitredaktion hervor der letzten 10 Jahre hervor und schauen uns an, was denn da genau versprochen (und angedroht) wurde.

  2. ob man diese Chance unbedingt mit G.W. Bush verknüpfen sollte.
    Es ist richtig, sollte der Keim der Hoffnung, den diese Wahl bildet, aufgehen, so könnte am Ende sogar die Anzahl der Toten ein geringer Preis gegenüber dem jahrzehntelangen Stillstand mit den ständigen Toten und der weltpolitischen Bedrohung daraus sein und am Ende den Tod des Islamismus zum Segen aller Muslime bedeuten. Auch der Islam lernt durch Fehler, er hat ebenso wenig wie das Christentum ein Privileg auf Fehlerlosigkeit. Aus schmerzvoller Geschichte wissen wir, das solche Fehler immer teuer zu stehen kommen, aber ebenso unvermeidbar sind.
    Das aber als irgendwie gearteten Verdienst Bushs anzusehen ist deshalb aber noch lange nicht gerechtfertigt.

    H.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • joG
    • 12.03.2010 um 13:41 Uhr

    ....der Bushadministration explizit als ein Ziel formuliert. Da hat der Artikel eine Wahrheit angesprochen. Wie wir zwischenzeitlich auch wissen (oder wissen müssten) waren viele Dinge, die Bush damals sagte und tat richtig und wurden angefeindet, weil man die dahinterstehenden Harten Fragen nie hier sich hatte stellen müssen und sich auch nicht zumuten wollte. Wir haben die Piraten schlechter behandelt als Guantanamo bspw.
    Das war schon damals alles klar und Fehler, die Bush machte, unbenommen ist es grober Unfug an den damaligen Vorwürfen festzuhalten. Man kann sich fragen, ob es lohnt ein Volk zu befreien von einem Diktator, dessen Politik jährlich Hundert Tausenden (laut NGO Aussagen als man gegen die Sanktionen agitierte) das Leben kostet. Man kann sich fragen, ob Gefangene nur gemacht werden sollten, wenn man auch gerichtsfähige Beweismittel auch sammeln kann. Man kann sich fragen, ob eine Prozedur, die Tausende Rekruten über sich ergehen lassen mangels Freiwilligkeit Folter ist. Aber man muss erkennen, dass der aller grösste Teil der damaligen hiesigen Aufregung daher kam, dass man einfach unerfahren war und die Vorstellungen aus einem beschützten Leben auf die Zustände in einer gefährlichen Welt glaubte übertragen zu können. Man muss auch erkennen, dass die hiesige Agitation die Position Saddams vorher und der Terroristen und Aufständigen später stärkte und sehr viele Irakis, viele Europäer und Amerikaner starben, weil man sich hier so verhielt, wie man das tat.

    • joG
    • 12.03.2010 um 13:41 Uhr

    ....der Bushadministration explizit als ein Ziel formuliert. Da hat der Artikel eine Wahrheit angesprochen. Wie wir zwischenzeitlich auch wissen (oder wissen müssten) waren viele Dinge, die Bush damals sagte und tat richtig und wurden angefeindet, weil man die dahinterstehenden Harten Fragen nie hier sich hatte stellen müssen und sich auch nicht zumuten wollte. Wir haben die Piraten schlechter behandelt als Guantanamo bspw.
    Das war schon damals alles klar und Fehler, die Bush machte, unbenommen ist es grober Unfug an den damaligen Vorwürfen festzuhalten. Man kann sich fragen, ob es lohnt ein Volk zu befreien von einem Diktator, dessen Politik jährlich Hundert Tausenden (laut NGO Aussagen als man gegen die Sanktionen agitierte) das Leben kostet. Man kann sich fragen, ob Gefangene nur gemacht werden sollten, wenn man auch gerichtsfähige Beweismittel auch sammeln kann. Man kann sich fragen, ob eine Prozedur, die Tausende Rekruten über sich ergehen lassen mangels Freiwilligkeit Folter ist. Aber man muss erkennen, dass der aller grösste Teil der damaligen hiesigen Aufregung daher kam, dass man einfach unerfahren war und die Vorstellungen aus einem beschützten Leben auf die Zustände in einer gefährlichen Welt glaubte übertragen zu können. Man muss auch erkennen, dass die hiesige Agitation die Position Saddams vorher und der Terroristen und Aufständigen später stärkte und sehr viele Irakis, viele Europäer und Amerikaner starben, weil man sich hier so verhielt, wie man das tat.

  3. der irak bald eine musterdemokratie sein sollte, was zu bezweifeln ist, kann man wohl kaum von erfolg reden, wenn dafür eine ausgewachsene invasion, eine jahrelange besatzung, eine nie dagewesene terrorwelle, ein bürgerkrieg, die zerstörung des halben landes und tausende tote soldaten "nötig" waren.
    auf eine solche "demokratisierung" verzichten in zukunft sicherlich sowohl die amerikaner als auch noch so geknechtete untertanen irgendeines diktators...

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • MB-Ing
    • 14.03.2010 um 11:39 Uhr

    Mit dieser von Ihnen formulierten Einstellung hätten Sie sich 1933 bis 1945 verhalten wie Chamberlain zum Quadrat! Für Sie ist Deutschland wohl auch nicht befreit worden, sondern durch Krieg und Besetzung wurden unverhältnismäszig viele Menschen ungerechtfertigt und unnötig gequält und getötet. Nach Ihren Vorstellungen hätte man einen Diktator wie Hitler wohl vor allem ertragen müssen.
    Ich, obwohl zu jung um das 3te Reich erlebt zu haben, bin froh und dankbar, dasz sich die USA dazu entschlossen hat, Hitler zu beseitigen!!

    So viele waren es nämlich sicher, die unter Hussein gefoltert und ermordet wurden. Der Krieg ging völlig daneben, das stimmt.

    Trotzdem war das für diese Barbaren dort unten sicher nicht das Schlechteste, zumindest hat es die Entwicklungen erheblich beschleunigt. Und das ist m.A. nach auch der einzige legitime Grund für Befreiungskriege. Beschleunigung: Ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende. Und Barbaren sage ich vergleichend. Bei allem was hier schiefläuft, werden nicht annähernd in dieser Zahl Menschen misshandelt, wie es im Irak klar der Fall war.

    • MB-Ing
    • 14.03.2010 um 11:39 Uhr

    Mit dieser von Ihnen formulierten Einstellung hätten Sie sich 1933 bis 1945 verhalten wie Chamberlain zum Quadrat! Für Sie ist Deutschland wohl auch nicht befreit worden, sondern durch Krieg und Besetzung wurden unverhältnismäszig viele Menschen ungerechtfertigt und unnötig gequält und getötet. Nach Ihren Vorstellungen hätte man einen Diktator wie Hitler wohl vor allem ertragen müssen.
    Ich, obwohl zu jung um das 3te Reich erlebt zu haben, bin froh und dankbar, dasz sich die USA dazu entschlossen hat, Hitler zu beseitigen!!

    So viele waren es nämlich sicher, die unter Hussein gefoltert und ermordet wurden. Der Krieg ging völlig daneben, das stimmt.

    Trotzdem war das für diese Barbaren dort unten sicher nicht das Schlechteste, zumindest hat es die Entwicklungen erheblich beschleunigt. Und das ist m.A. nach auch der einzige legitime Grund für Befreiungskriege. Beschleunigung: Ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende. Und Barbaren sage ich vergleichend. Bei allem was hier schiefläuft, werden nicht annähernd in dieser Zahl Menschen misshandelt, wie es im Irak klar der Fall war.

    • Midway
    • 12.03.2010 um 13:06 Uhr

    Schauen wir doch erstmal die aktuelle Lage in Irak an!
    Die Amerikaner zogen sich schon sehr lange aus den Städten zurück->Iraker konnten das Sicherheitsniveau teilweise halt, wenn nicht sogar weiter ausbauen.
    Die Menschen sind Hasserfüllt. Auf die Amerikaner? Nein auf die Widerstandskämpfer. ->Kein Halt mehr in der Bevölkerung.
    Dies ist auch der Grund, warum die Iraker so sehr ihre Sicherheitslage ausbauen konnten und nun die Sicherungmauern aus Beton abreißen.
    Eine Prognose, die über ein 1 Jahr hinaus geht, ist sicherlich unglaubwürdig. Ein Trend dagegen nicht. Momentan verläuft dieser Trend in die richtige Richtung.
    In die Richtung, die USA-Hasser und Islamisten als unmöglich darstellten.

    Nun geht es weiter Berg auf und schon wieder heißt es von dieser Gruppe von Menschen: "Ja ihr werdet sehen, alles geht unter!" oder "Ich schlage vor Sie speichern diesen Artikel und holen in in 2012 wieder heraus, nachdem die US-Truppen das Land verlassen haben. Dann werden Sie sich Fragen wie Sie sowas schreiben konnten."

    Häufig ist es so, dass Menschen, die vernarrt an ihrer Ansicht über die Welt & Gott festhalten, anfangen die Realität zu leugnen, wenn sie nicht mehr ihrer Vorstellung entspricht.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Nach Abzug der USArmee aus den Städten ist es der irakischen Armee nicht gelungen eine Serie von Anschlägen gegen staatliche Einrichtungen abzuwehren.
    Nach Ende der Diktatur Saddam Husseins und dem Bürgerkrieg zwischen sunnitischen und schiitischen Milizen 2005/2006 blieben vor allem Sunniten von der politischen Teilhabe ausgeschlossen. Vor der Parlamentswahl wurde die Kandidatur von 511 Politikern wegen ihrer Verbindungen zur gestürzten Baath-Partei verboten.
    US-Vizepräsident empfahl, eine Kandidatenüberprüfung nach der Wahl durchzuführen.
    Dieser Empfehlung ist die IHEC gefolgt. Das kann aber nicht verhindern, dass sich Ressentiments und Misstrauen breit machen. Furcht vor den alten Machthabern bringt eine generelle Ausgrenzung der sunnitischen Bevölkerung die nur Dank der US Truppen nicht in neue Gewalt zwischen Schiiten und Sunniten mündet.
    In Niniveh und Kirkuk müssen US-Soldaten Araber und Kurden auf gemeinsamen Patrouillen begleiten, um einen bewaffneten Konflikt um die Zuständigkeit für die Distrikte einzudämmen.
    Die Frage ob der Zentralismus aus Bagdad gegen den Föderalismus der Kurden – der schon fast an Unabhängigkeit grenzt – bestehen kann ist der Stoff aus Konflikte gemacht werden.
    Dann sind da noch die „Söhne des Iraks“ mit denen sich die Zentralregierung früher oder später wird auseinandersetzen müssen.
    Das ganze ist wie ein brasilianischer Slum den man bunt übermalt hat.
    Schön anzusehen wenn man draussen ist, hineingehen dürfen Sie aber nicht.

    "Nein auf die Widerstandskämpfer. ... Dies ist auch der Grund, warum die Iraker so sehr ihre Sicherheitslage ausbauen konnten und nun die Sicherungmauern aus Beton abreißen." Das ist Unsinn. Noch der Dezember 2009 war einer der blutigsten der letzten Jahre. Die jetzige scheinbare Sicherheit ist einfach dem Wetter geschuldet, den Abzugsplänen der Amerikaner und den Deals zwischen Sunniten und US-Truppen. Jeder Widerstand wartet jetzt nur darauf, bis die Amerikaner weiter abziehen, sodass sie dann nun noch gegen die ungleich schwächeren irakischen Kräfte kämpfen muss. Warum sollte der Widerstand jetzt seine Kräfte gegen US-Truppen vergeuden, wenn er es in eine paar Monaten oder wenigen Jahren viel einfacher haben kann?
    Die Kämpfe im Irak nahmen ab, als sich die US-Truppen mit den Sunniten einliessen und diese explizit gegen die schiitische Mehrheit verteidigten. Nun gibt es mit dem Abzug der US-Truppen zwei Möglichkeiten: Die Amerikaner bewaffnen die Sunniten ungleich stärker als die Schiiten, sodass sie sich behaupten können - dann werden die Sunniten die Stärke ausnutzen, um ihre alte Vormachtsstellung wieder zurückzuerobern. Oder die Amerikaner tun das eben nicht und dann werden die Schiiten über die Sunniten herfallen.

    "Momentan verläuft dieser Trend in die richtige Richtung." Für amerikanische Rüstungskonzere.

    Häufig ist es so, dass Menschen, die vernarrt an ihrer Ansicht über die Welt & Gott festhalten, anfangen die Realität zu leugnen ..." wie Ihr Kommentar zeigt.

    Nach Abzug der USArmee aus den Städten ist es der irakischen Armee nicht gelungen eine Serie von Anschlägen gegen staatliche Einrichtungen abzuwehren.
    Nach Ende der Diktatur Saddam Husseins und dem Bürgerkrieg zwischen sunnitischen und schiitischen Milizen 2005/2006 blieben vor allem Sunniten von der politischen Teilhabe ausgeschlossen. Vor der Parlamentswahl wurde die Kandidatur von 511 Politikern wegen ihrer Verbindungen zur gestürzten Baath-Partei verboten.
    US-Vizepräsident empfahl, eine Kandidatenüberprüfung nach der Wahl durchzuführen.
    Dieser Empfehlung ist die IHEC gefolgt. Das kann aber nicht verhindern, dass sich Ressentiments und Misstrauen breit machen. Furcht vor den alten Machthabern bringt eine generelle Ausgrenzung der sunnitischen Bevölkerung die nur Dank der US Truppen nicht in neue Gewalt zwischen Schiiten und Sunniten mündet.
    In Niniveh und Kirkuk müssen US-Soldaten Araber und Kurden auf gemeinsamen Patrouillen begleiten, um einen bewaffneten Konflikt um die Zuständigkeit für die Distrikte einzudämmen.
    Die Frage ob der Zentralismus aus Bagdad gegen den Föderalismus der Kurden – der schon fast an Unabhängigkeit grenzt – bestehen kann ist der Stoff aus Konflikte gemacht werden.
    Dann sind da noch die „Söhne des Iraks“ mit denen sich die Zentralregierung früher oder später wird auseinandersetzen müssen.
    Das ganze ist wie ein brasilianischer Slum den man bunt übermalt hat.
    Schön anzusehen wenn man draussen ist, hineingehen dürfen Sie aber nicht.

    "Nein auf die Widerstandskämpfer. ... Dies ist auch der Grund, warum die Iraker so sehr ihre Sicherheitslage ausbauen konnten und nun die Sicherungmauern aus Beton abreißen." Das ist Unsinn. Noch der Dezember 2009 war einer der blutigsten der letzten Jahre. Die jetzige scheinbare Sicherheit ist einfach dem Wetter geschuldet, den Abzugsplänen der Amerikaner und den Deals zwischen Sunniten und US-Truppen. Jeder Widerstand wartet jetzt nur darauf, bis die Amerikaner weiter abziehen, sodass sie dann nun noch gegen die ungleich schwächeren irakischen Kräfte kämpfen muss. Warum sollte der Widerstand jetzt seine Kräfte gegen US-Truppen vergeuden, wenn er es in eine paar Monaten oder wenigen Jahren viel einfacher haben kann?
    Die Kämpfe im Irak nahmen ab, als sich die US-Truppen mit den Sunniten einliessen und diese explizit gegen die schiitische Mehrheit verteidigten. Nun gibt es mit dem Abzug der US-Truppen zwei Möglichkeiten: Die Amerikaner bewaffnen die Sunniten ungleich stärker als die Schiiten, sodass sie sich behaupten können - dann werden die Sunniten die Stärke ausnutzen, um ihre alte Vormachtsstellung wieder zurückzuerobern. Oder die Amerikaner tun das eben nicht und dann werden die Schiiten über die Sunniten herfallen.

    "Momentan verläuft dieser Trend in die richtige Richtung." Für amerikanische Rüstungskonzere.

    Häufig ist es so, dass Menschen, die vernarrt an ihrer Ansicht über die Welt & Gott festhalten, anfangen die Realität zu leugnen ..." wie Ihr Kommentar zeigt.

  4. 5. Recht

    gehabt hätte er wenn es Massenvernichtungswaffen gegeben hätte. Und wenn die Amerikaner S. Husein in seiner Zeit als Diktator nie unterstütz hätten.
    Die Möglichkeit das G. Bush recht haben kann, war nie gegeben!

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • joG
    • 13.03.2010 um 15:11 Uhr

    ....und die Entwicklungsprogramme für neue WMD durchaus gegeben. Saddams Generäle glaubten sogar bis kurz vor dem Einmarsch, sie wären noch einsetzbar gegen den Feind.

    PS: So vermittelten die Generäle und das irakische Militär der Zeit, dass Irak WMD hätte. Dass man das von Außen glaubte ist da kaum wirklich ein Wunder.

    • joG
    • 13.03.2010 um 15:11 Uhr

    ....und die Entwicklungsprogramme für neue WMD durchaus gegeben. Saddams Generäle glaubten sogar bis kurz vor dem Einmarsch, sie wären noch einsetzbar gegen den Feind.

    PS: So vermittelten die Generäle und das irakische Militär der Zeit, dass Irak WMD hätte. Dass man das von Außen glaubte ist da kaum wirklich ein Wunder.

  5. JA sgaen wir es frei heraus Bush hatte wohl recht. Die USA haben sich das Ol wieder angeeignet und die neue Demokratie Irak wird nicht mächtig genug sein es wieder für sich zu beanspruchen, alle Amerikanischen Sölnder dort darf die Demokratie dort auch nicht bestrafen und Entschädigungen für die zu unrecht Zerstörten Fabirken, Straßen, Hospitäler und Häuser auch nicht fordern, sondern sie darf das alles von den Amerikanischen Fimren kaufen zu Kondcheititionen die sie nicht selbst bestimmen kann.

    JA er hatte res er sagte wir würden damit durchkommen.

    Nun scheint jeder Vergessen zu haben das Sadam ja von der CIA betzahlt wurde und auh von Amerika mit waffen versorgt wurde, das Amerika auch kein Problem damit hatte ihn Giftgas für sein Kurdenproblem zu lifern. Nein Sadam war böse und die Neue Pro Amerikanische Reierung dort wird gut werden....... nur mal so in den Raum gestellt ..... War Sadam nicht auch Demokratische gewählt wurden ? Hatter der Wesen seine Wahl nicht auch als Fair und vorbildlich gelobt ?

    Und warum blaubt man nun das sich alles so viel bessern würde wenn man nur die REgireung umbenennt weil die Alte es gewagt hatte das Öl für sich selbst zu fordern und fürs Irakische Volk ? Gabs unter Sadam nicht auch schon Frauenbüros ? und Strom und Wasser ?

    Nun Wir man wohl irgentwann in 2-3 Jahren verkünden das die Iraker nun endlich Strom und Wasser haben als Risiger Vortschitt im Land. JA Bush hate recht, nur mit welcher Aussage ?

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • joG
    • 12.03.2010 um 13:44 Uhr

    ....die Fakten schon ansehen, bevor Sie Falschaussagen machen. Da es ja allgemein bekannt ist, wer die Ölförderungzuschläge bekam, könnte sonst jemand glauben Sie würden lügen oder seien dumm. Das wollen wir doch nicht.

    • joG
    • 12.03.2010 um 13:44 Uhr

    ....die Fakten schon ansehen, bevor Sie Falschaussagen machen. Da es ja allgemein bekannt ist, wer die Ölförderungzuschläge bekam, könnte sonst jemand glauben Sie würden lügen oder seien dumm. Das wollen wir doch nicht.

  6. (winnermobil) - Durch eine blutige Zerschlagung der Unterdrückungsinstrumente der alten Machthaber ist jetzt wieder freie Wahl möglich. Wobei nicht klar ist, wer die Wahl überwacht und welche Parteien zu wählen sind. Jedenfalls wird von demokratischen Strömungen gemunkelt.

    • joG
    • 12.03.2010 um 13:41 Uhr

    ....der Bushadministration explizit als ein Ziel formuliert. Da hat der Artikel eine Wahrheit angesprochen. Wie wir zwischenzeitlich auch wissen (oder wissen müssten) waren viele Dinge, die Bush damals sagte und tat richtig und wurden angefeindet, weil man die dahinterstehenden Harten Fragen nie hier sich hatte stellen müssen und sich auch nicht zumuten wollte. Wir haben die Piraten schlechter behandelt als Guantanamo bspw.
    Das war schon damals alles klar und Fehler, die Bush machte, unbenommen ist es grober Unfug an den damaligen Vorwürfen festzuhalten. Man kann sich fragen, ob es lohnt ein Volk zu befreien von einem Diktator, dessen Politik jährlich Hundert Tausenden (laut NGO Aussagen als man gegen die Sanktionen agitierte) das Leben kostet. Man kann sich fragen, ob Gefangene nur gemacht werden sollten, wenn man auch gerichtsfähige Beweismittel auch sammeln kann. Man kann sich fragen, ob eine Prozedur, die Tausende Rekruten über sich ergehen lassen mangels Freiwilligkeit Folter ist. Aber man muss erkennen, dass der aller grösste Teil der damaligen hiesigen Aufregung daher kam, dass man einfach unerfahren war und die Vorstellungen aus einem beschützten Leben auf die Zustände in einer gefährlichen Welt glaubte übertragen zu können. Man muss auch erkennen, dass die hiesige Agitation die Position Saddams vorher und der Terroristen und Aufständigen später stärkte und sehr viele Irakis, viele Europäer und Amerikaner starben, weil man sich hier so verhielt, wie man das tat.

    Antwort auf "Ich weis nicht,"
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    "Es war bereits vor dem Einmarsch von der Bushadministration explizit als ein Ziel formuliert." Das hat die Bushadministration natürlich nicht. Das Argument der Bushadministration war: die USA führt einen VERTEIDIGUNGSKRIEG (Putativnotwehr) gegen die Irak, weil die irakischen Massenvernichtungswaffen die USA bedrohen.
    Eine andere Argumentation gab es nicht - KONNTE es auch garnicht geben, weil die USA immer behauptet hat, sich an die UN-Charta zu halten und in dieser gibt es nun einmal kein Recht auch Entmachtung eines Diktators, sondern nur ein Selbstverteidigungsrecht ... wmoti wir wieder bei den bekannten amerikanischen Lügen und Fälschungen sind.

    "Wie wir zwischenzeitlich auch wissen waren viele Dinge, die Bush damals sagte und tat richtig." Nur für einen fundamental-christlichen Kreuzzügler, der gegen den Islam mit Feuer und Schwert zu Felde zieht.

    "Man kann sich fragen, ob es lohnt ein Volk zu befreien von einem Diktator, dessen Politik jährlich Hundert Tausenden (laut NGO Aussagen als man gegen die Sanktionen agitierte) das Leben kostet." Wenn man sich das fragt, sollte man nicht die Tatsachen dabei vergessen. Die meisten Opfer Hussein wurden unter Mitwirken der Amerikaner ermordet. Es war die USA, die den Irak in einen mörderischen Krieg gegen Hussein hetzte. Der schiitische Widerstand gegen eben diesen Krieg war es, der Hussein zu den grössten Säuberungsaktionen veranlasste.

    Und es war auch die USA, die 1991 die Schiiten zum Aufstand aufstachelte, ihnen Hilfe und Befreiung versprach und sie dann schmählich im Stich liess, weil sie Hussein als Gegenpol gegen die Uran behalten wollten. Und wieder reagierte Hussein mit Säuberungsaktionen gegen die Schiiten.

    "Man kann sich fragen, ob Gefangene nur gemacht werden sollten, wenn man auch gerichtsfähige Beweismittel auch sammeln kann." Mit anderen Worten - wenn der Gefangene auch schuldig ist und nicht ein unschuldig verschlepptes Opfer, von dem die USA BEHAUPTEN, er sei ein Terrorist. Allerdings - was für eine Rechtsauffassung hat jemand, der sich das ernsthaft fragen muss?

    "Aber man muss erkennen ..." Muss man das? Faszinierende Feststellung. Wer nicht Bushs Sichtweise teilt, ist einfach nur unerfahren und zu wohlbehütet. Was für ein Beweis von Bushs Unfehlbarkeit, denn irren kann er ja unmöglich.

    "Man muss auch erkennen, dass die hiesige Agitation die Position Saddams vorher und der Terroristen und Aufständigen später stärkte und sehr viele Irakis, viele Europäer und Amerikaner starben, weil man sich hier so verhielt." Als haben die Schuld am amerinischen Morden im Irak nicht die mordenen US-Truppen und ihre Befehlshaber, sondern jene, die das Morden verurteilten? Ist am Ende die Existenz von Menschenrechtsorganisationen daran Schuld, das es Menschenrechtsverletzungen gibt? Nicht der Täter ist schuld, sondern der Ankläger, der dem Täter seine Verbrechen vorwirft?

    ...der Krieg hat (zusammen mit dem in Afghanistan) bisher 1242 Millarden US$ gekostet. Es besteht die reale Möglichkeit das diese Kosten langfristig dazu führen die USA zu ruinieren.

    Das Sie das KZ in Guantanamo mit dem einem völlig unpassenden Vergleich mit den Gefangenen Piraten versuchen zu relativieren ist bekannt, wird durch Wiederholung aber nicht richtiger.

    Wenn man desweiteren die zivilen Toten betrachtet die rein als Folge dieses Krieges auftraten (ca 1.000.000 Tote), dann hätte Saddam 100 Jahre lang jedes Jahr 10.000 Menschen umbringen lassen können, um auf eine vergleichbare Strecke zu kommen.

    Wenn Sie mal kurz ihre unbedingte Bewunderung allen amerikanischen Tuns abschalten, dann können Sie vielleicht ermessen was der Spruch meint:

    Die Kur war schlimmer als die Krankheit.

    Ach ja, den Aufstieg des Irans zu DER Mittelmacht des Nahen Ostens haben die USA erst möglich gemacht UND sie haben jedem vor Augen geführt, das auch der Macht der USA Grenzen gesetzt sind.

    Perfekt, vollständige Zerrüttung von allem, wofür die USA mal in meinen Augen standen.

    Nochmal für Sie:
    ICH MAG die Amerikaner, deswegen erschüttert mich das endlos dumme und rechtlose Handeln der Regierung Cheney so masslos.

    "Es war bereits vor dem Einmarsch von der Bushadministration explizit als ein Ziel formuliert." Das hat die Bushadministration natürlich nicht. Das Argument der Bushadministration war: die USA führt einen VERTEIDIGUNGSKRIEG (Putativnotwehr) gegen die Irak, weil die irakischen Massenvernichtungswaffen die USA bedrohen.
    Eine andere Argumentation gab es nicht - KONNTE es auch garnicht geben, weil die USA immer behauptet hat, sich an die UN-Charta zu halten und in dieser gibt es nun einmal kein Recht auch Entmachtung eines Diktators, sondern nur ein Selbstverteidigungsrecht ... wmoti wir wieder bei den bekannten amerikanischen Lügen und Fälschungen sind.

    "Wie wir zwischenzeitlich auch wissen waren viele Dinge, die Bush damals sagte und tat richtig." Nur für einen fundamental-christlichen Kreuzzügler, der gegen den Islam mit Feuer und Schwert zu Felde zieht.

    "Man kann sich fragen, ob es lohnt ein Volk zu befreien von einem Diktator, dessen Politik jährlich Hundert Tausenden (laut NGO Aussagen als man gegen die Sanktionen agitierte) das Leben kostet." Wenn man sich das fragt, sollte man nicht die Tatsachen dabei vergessen. Die meisten Opfer Hussein wurden unter Mitwirken der Amerikaner ermordet. Es war die USA, die den Irak in einen mörderischen Krieg gegen Hussein hetzte. Der schiitische Widerstand gegen eben diesen Krieg war es, der Hussein zu den grössten Säuberungsaktionen veranlasste.

    Und es war auch die USA, die 1991 die Schiiten zum Aufstand aufstachelte, ihnen Hilfe und Befreiung versprach und sie dann schmählich im Stich liess, weil sie Hussein als Gegenpol gegen die Uran behalten wollten. Und wieder reagierte Hussein mit Säuberungsaktionen gegen die Schiiten.

    "Man kann sich fragen, ob Gefangene nur gemacht werden sollten, wenn man auch gerichtsfähige Beweismittel auch sammeln kann." Mit anderen Worten - wenn der Gefangene auch schuldig ist und nicht ein unschuldig verschlepptes Opfer, von dem die USA BEHAUPTEN, er sei ein Terrorist. Allerdings - was für eine Rechtsauffassung hat jemand, der sich das ernsthaft fragen muss?

    "Aber man muss erkennen ..." Muss man das? Faszinierende Feststellung. Wer nicht Bushs Sichtweise teilt, ist einfach nur unerfahren und zu wohlbehütet. Was für ein Beweis von Bushs Unfehlbarkeit, denn irren kann er ja unmöglich.

    "Man muss auch erkennen, dass die hiesige Agitation die Position Saddams vorher und der Terroristen und Aufständigen später stärkte und sehr viele Irakis, viele Europäer und Amerikaner starben, weil man sich hier so verhielt." Als haben die Schuld am amerinischen Morden im Irak nicht die mordenen US-Truppen und ihre Befehlshaber, sondern jene, die das Morden verurteilten? Ist am Ende die Existenz von Menschenrechtsorganisationen daran Schuld, das es Menschenrechtsverletzungen gibt? Nicht der Täter ist schuld, sondern der Ankläger, der dem Täter seine Verbrechen vorwirft?

    ...der Krieg hat (zusammen mit dem in Afghanistan) bisher 1242 Millarden US$ gekostet. Es besteht die reale Möglichkeit das diese Kosten langfristig dazu führen die USA zu ruinieren.

    Das Sie das KZ in Guantanamo mit dem einem völlig unpassenden Vergleich mit den Gefangenen Piraten versuchen zu relativieren ist bekannt, wird durch Wiederholung aber nicht richtiger.

    Wenn man desweiteren die zivilen Toten betrachtet die rein als Folge dieses Krieges auftraten (ca 1.000.000 Tote), dann hätte Saddam 100 Jahre lang jedes Jahr 10.000 Menschen umbringen lassen können, um auf eine vergleichbare Strecke zu kommen.

    Wenn Sie mal kurz ihre unbedingte Bewunderung allen amerikanischen Tuns abschalten, dann können Sie vielleicht ermessen was der Spruch meint:

    Die Kur war schlimmer als die Krankheit.

    Ach ja, den Aufstieg des Irans zu DER Mittelmacht des Nahen Ostens haben die USA erst möglich gemacht UND sie haben jedem vor Augen geführt, das auch der Macht der USA Grenzen gesetzt sind.

    Perfekt, vollständige Zerrüttung von allem, wofür die USA mal in meinen Augen standen.

    Nochmal für Sie:
    ICH MAG die Amerikaner, deswegen erschüttert mich das endlos dumme und rechtlose Handeln der Regierung Cheney so masslos.

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren

Service