Pflegepolitik Pflege jetzt, Arbeit später

Familienministerin Schröder macht einen ersten Vorschlag. Er ist gut

Familienministerin Schröder will Arbeitszeitkonten für Menschen einführen, die Angehörige pflegen

Familienministerin Schröder will Arbeitszeitkonten für Menschen einführen, die Angehörige pflegen

Es ist eine eigenartige Debatte, die auf den Vorschlag von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder zur Neuordnung der häuslichen Pflege folgt: eine Idee, die aus dem Nichts zu kommen scheint, die weder an Parteiprogramme noch an Vorarbeiten im Ministerium anknüpft, schon gar nicht an Koalitionsvereinbarungen. Und Reaktionen, die so gedankenlos abgeliefert werden, als seien die Kritiker nicht bei der Sache.

Häusliche Pflege ist ein privates, verschämt beschwiegenes Elend, dessen ungeheures Ausmaß sich gelegentlich in Studien andeutet. Mangelnde Vorkehrungen gegen Wundliegen in vier, falsche Ernährung in drei von zehn Fällen; unzureichende Inkontinenzversorgung in jedem fünften Fall, stellte eine Untersuchung der Krankenkassen fest, die sich auf jene Haushalte erstreckte, die immerhin professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Schon heute geht es um gut zwei Millionen private Pflegefälle; drei Millionen werden es in zwanzig Jahren sein.

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Dem Leid der Gepflegten entspricht die Überforderung der Pflegenden, ihrer Familien – und ihrer Arbeitgeber, in deren Betrieben die zwischen beruflichen und privaten Anforderungen sich aufreibenden Angestellten als Leistungsträger oft ausfallen.

Was tun? Richten wir doch Arbeitszeitkonten ein, schlägt die Familienministerin vor. Wer einen Angehörigen pflegt, arbeitet zwei Jahre lang nur halb, bezieht aber drei Viertel seines Gehalts. Danach kehrt er in die Vollzeitbeschäftigung zurück, arbeitet aber weiter für das verminderte Gehalt, bis das Arbeitszeitkonto ausgeglichen ist.

Natürlich wird dieser Vorschlag das Problem nicht lösen. Die Pflege eines alten Menschen dauert, beispielsweise länger als zwei Jahre. Aber das ist kein starker Einwand. Auf dem Weg in die alternde Gesellschaft hat Deutschland zweifellos noch viele Reformen vor sich. Die Frage kann nur lauten: Ist der Vorschlag der Ministerin ein Fortschritt auf diesem Weg? Wer die reflexhaften Einwände der zahlreichen Kritiker zur Kenntnis nimmt, der muss bezweifeln, dass ihnen das Ausmaß des Problems bewusst ist. Keine weiteren Belastungen für die Wirtschaft!, hört man etwa aus dem Arbeitgeberlager. Belastet die dauerhafte Überforderung einer wachsenden Zahl von Beschäftigten die Wirtschaft etwa nicht?

Aufseiten der SPD wird bemängelt, der Vorschlag der Familienministerin gehe einseitig zu Lasten der Frauen, die normalerweise die häusliche Pflege übernähmen und es nach einer längeren Auszeit schwer hätten, in ihre Berufe zurückzukehren. Das Argument wäre halbwegs nachvollziehbar, wenn Frauen zur Teilzeitarbeit à la Schröder gezwungen werden sollten. Eine zusätzliche Option aber, die vielen von ihnen das Leben erleichtern dürfte, kann man kaum als Verschlechterung ihrer Lage kritisieren.

Schließlich fordern die üblichen Verdächtigen, das Problem dem Staat zu übertragen – als würde dieser nicht längst die häusliche Pflege unterstützen. Natürlich lässt sich die staatliche Pflege in Zeiten voller Kassen ausbauen. Aber das spricht nicht dagegen, Arbeitnehmern auch private Pflegeleistungen so leicht wie möglich zu machen. Und darf das Land die häusliche Pflege schlechter honorieren als die Kindererziehung? Immerhin, könnte man entgegnen, vermindert ein Anreiz, sich für weitere Kinder zu entscheiden, auch die Pflegeprobleme der Zukunft.

Bleibt ein Einwand: Wer die Vorgeschichte des Regierungsvorschlags auf sich wirken lässt, vom Rücktritt des Arbeitsministers wegen einer Verfehlung in der vergangenen Legislaturperiode in einem anderen Amt, über die Rochade im Kabinett bis zur rasanten Karriere einer Nachwuchspolitikerin, die plötzlich entscheiden musste, was sie als Familienministerin erreichen will, der kann nicht umhin festzustellen: Es hat etwas Zufälliges, wie die Regierung dazu kam, sich einem wichtigen Problem des Landes zuzuwenden. Aber das ist nicht Kristina Schröder vorzuwerfen.

 
Leser-Kommentare
  1. Endlich einmal etwas Vernünftiges aus dieser Regierung.

    Wenn die Ausbeuter da gleich wieder herumheulen, dass die Wirtschaft keine weiteren Belastungen vertrage, dann sollte man gleich mal überlegen, ob sich da nicht noch was findet, was nicht so schonend mit den Kapitalinteressen zu vereinbaren ist. Wir müssen endlich wieder die Belastbarkeit der Wirtschaft testen, bis das dreiste Geheule aufhört. Man könnte ja einige Steuergeschenke für das Kapital rückgängig machen.

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    • Hickey
    • 14.03.2010 um 9:30 Uhr

    Leider bringt der Vorschlag Unternehmen die vll. 1-5 Angestellte haben nicht viel, denn meist sind diese für den Unternehmer unverzichtbar. Man stelle sich einen Buchhalter, in einer kleinen Kanzlei vor der mit einer 40 Stunden Woche ausgelastet ist und nun nur noch Halbtags kommt, wer macht denn dann die liegengebliebene Arbeit ?

    Wieder einmal ein nicht zu Ende gedachter Plan unserer Regierung.

    In Großbetrieben sollte das allerdings kein Problem sein

    • Hickey
    • 14.03.2010 um 9:30 Uhr

    Leider bringt der Vorschlag Unternehmen die vll. 1-5 Angestellte haben nicht viel, denn meist sind diese für den Unternehmer unverzichtbar. Man stelle sich einen Buchhalter, in einer kleinen Kanzlei vor der mit einer 40 Stunden Woche ausgelastet ist und nun nur noch Halbtags kommt, wer macht denn dann die liegengebliebene Arbeit ?

    Wieder einmal ein nicht zu Ende gedachter Plan unserer Regierung.

    In Großbetrieben sollte das allerdings kein Problem sein

  2. Frau Schröder darf auch mal ran, sich mit einer fixen Idee zu Wort zu melden !

    Der Idee dürften folgende Gedanken zugrunde liegen:

    1. Entlastung der öffentlichen Kassen zu Lasten der Familien, die als "billige" Arbeitskräfte die Pflege selbst übernehmen dürfen.

    2. Entlastung des Arbeitsmarkts, weil (vermutlich vorwiegend Frauen) dann zuhause bleiben müssen.

    3. Komplettes Aussteuern von Arbeitskräften, nach zwei Jahren Pflege können die dann sehen, wo sie bleiben. Was passiert überhaupt nach zwei Jahren, wenn die/der zu pflegende dann dummerweise immer noch lebt ?

    So ein ausgemachter - wenn auch raffinierter - Blödsinn !

  3. Die Familie ist von Auflösungstendenzen befallen. Jeder, ob Mann oder Frau ist heute sein eigenes „Profitcenter“. Er ist verantwortlich, für den Kapitalaufbau einer ergänzenden oder alternativen Altersversorgung. Es kann auch nicht schaden, für den Pflegefall Rücklagen zu schaffen im Falle einer Trennung der Eheleute gibt es keinen finanziellen Ausgleich für geleistete Familienarbeit.

    Nicht für die Aufzucht der Kinder oder die Pflege der Alten. Mütter zählen offensichtlich nicht zu den „Leistungsträgern“ von denen die Politiker so gerne erzählen, wenn es um ihre Privilegien geht, Mütter werden für ihre Arbeit nicht entlohnt. Ihre Arbeitsleistung ist im Bruttoinlandsprodukt nicht enthalten. In der häuslichen Pflege verhält es sich ebenso.

    Der Vorschlag der Familienministerin ist ein weiterer Versuch, eine billige Lösung für die wachsenden Probleme der Altenpflege zu finden. Offensichtlich hat sie noch nie einen alten, hinfälligen oder dementen Menschen in häuslicher Umgebung gepflegt. Sie wüsste sonst, wie viel Arbeit dabei anfällt, das ist in der Regel kein Halbtagsjob. Fragen sie mal nach „Altentagesstätten“, wo während der Berufsarbeit die Alten „geparkt“ werden können.

    Es rollt eine Welle wachsender Entsolidarisierung auf uns zu. Eine ebensolche von steigenden Kosten für die zunehmende Schar der Hilfsbedürftigen. Frau Schröder erreicht vielleicht mit ihrem Vorschlag die nächste Bundestagswahl, die Probleme löst sie damit aber nicht.

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    und es bringt nichts in diesem Zusammenhang immer wieder die Auflösung alter Strukturen zu beklagen. Vielleicht ist die Zeit der Idee generationen-übergreifender Solidarität einfach vorbei.
    Und das ist das Unmögliche, fast schon Unverschämte an Fr. Schröders Vorschlag. Sie weiss aus empirischen Daten, dass zu 90% die Frauen ihre Eltern, Partner und Kinder pflegen.
    Uu einem grossen Prozentsatz haben diese Frauen halbtages-Jobs, 400,- Euro-Jobs oder gar keinen = Hausfrauen.
    Was soll dann dieser tolle Vorschlag?
    Die Frauen, zumindest aus meinem Umfeld, die gutbezahlte Jobs innehaben können, wollen und werden ihre Angehörigen nicht pflegen. Sie werden versuchen dies über professionelle Hilfskräfte zu organisieren.
    Und das ist gut so. Wer einmal beim Sterben eines Angehörigen in häuslichem Umfeld zugesehen hat, weiss, was ich meine.
    Es ist eine Sache Ingenieur oder Anwalt oder Maschinenschlosser zu sein, eine andere Windel und Katheter zu wechseln und beim Sterben zu begleiten.
    Also der einzig gangbare Weg ist eine finanziell auf solidem Fundament gebaute Vorsorge. Ob das nun aus dem Steuertopf oder Versicherungsmodellen kommt ist mir wurscht.
    Aber Frau Schröder möge sich ihre neue "Inkontinz-Prämie" an denHut stecken.

    und es bringt nichts in diesem Zusammenhang immer wieder die Auflösung alter Strukturen zu beklagen. Vielleicht ist die Zeit der Idee generationen-übergreifender Solidarität einfach vorbei.
    Und das ist das Unmögliche, fast schon Unverschämte an Fr. Schröders Vorschlag. Sie weiss aus empirischen Daten, dass zu 90% die Frauen ihre Eltern, Partner und Kinder pflegen.
    Uu einem grossen Prozentsatz haben diese Frauen halbtages-Jobs, 400,- Euro-Jobs oder gar keinen = Hausfrauen.
    Was soll dann dieser tolle Vorschlag?
    Die Frauen, zumindest aus meinem Umfeld, die gutbezahlte Jobs innehaben können, wollen und werden ihre Angehörigen nicht pflegen. Sie werden versuchen dies über professionelle Hilfskräfte zu organisieren.
    Und das ist gut so. Wer einmal beim Sterben eines Angehörigen in häuslichem Umfeld zugesehen hat, weiss, was ich meine.
    Es ist eine Sache Ingenieur oder Anwalt oder Maschinenschlosser zu sein, eine andere Windel und Katheter zu wechseln und beim Sterben zu begleiten.
    Also der einzig gangbare Weg ist eine finanziell auf solidem Fundament gebaute Vorsorge. Ob das nun aus dem Steuertopf oder Versicherungsmodellen kommt ist mir wurscht.
    Aber Frau Schröder möge sich ihre neue "Inkontinz-Prämie" an denHut stecken.

  4. 4. PR-Gag

    Lösung ? Nein, nur ein halbgarer PR-Gag. Was tun, wenn der zu pflegende Angehörige nach 2 Jahren beharrlich das - von der Politik offensichtlich erhoffte - sozialverträgliche Frühableben verweigert ?

  5. und es bringt nichts in diesem Zusammenhang immer wieder die Auflösung alter Strukturen zu beklagen. Vielleicht ist die Zeit der Idee generationen-übergreifender Solidarität einfach vorbei.
    Und das ist das Unmögliche, fast schon Unverschämte an Fr. Schröders Vorschlag. Sie weiss aus empirischen Daten, dass zu 90% die Frauen ihre Eltern, Partner und Kinder pflegen.
    Uu einem grossen Prozentsatz haben diese Frauen halbtages-Jobs, 400,- Euro-Jobs oder gar keinen = Hausfrauen.
    Was soll dann dieser tolle Vorschlag?
    Die Frauen, zumindest aus meinem Umfeld, die gutbezahlte Jobs innehaben können, wollen und werden ihre Angehörigen nicht pflegen. Sie werden versuchen dies über professionelle Hilfskräfte zu organisieren.
    Und das ist gut so. Wer einmal beim Sterben eines Angehörigen in häuslichem Umfeld zugesehen hat, weiss, was ich meine.
    Es ist eine Sache Ingenieur oder Anwalt oder Maschinenschlosser zu sein, eine andere Windel und Katheter zu wechseln und beim Sterben zu begleiten.
    Also der einzig gangbare Weg ist eine finanziell auf solidem Fundament gebaute Vorsorge. Ob das nun aus dem Steuertopf oder Versicherungsmodellen kommt ist mir wurscht.
    Aber Frau Schröder möge sich ihre neue "Inkontinz-Prämie" an denHut stecken.

    Antwort auf "Das ist keine Lösung!"
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    Irrtum, der Staat unterstützt die häusliche Pflege nicht. Die Kosten dieser Dienstleistungen. die von ambulanten Pflegediensten erbracht werden, wird aus einem solidarischen Topf. der Pflegeversicherung finanziert.

    Es handelt sich also um eine „Umverteilungsversicherung“ wie die Rentenversicherung und die Krankenversicherung. Die Gemeinschaft der Versicherten finanziert die, die Hilfe brauchen. Gnade Gott denen, die sich auf neoliberale Sirenentöne einlassen, die auch hier vom Aufbau eines Kapitalstockes faseln. Diese Art der Privatisierung kann mit der Vokabel Entsolidarisierung gleichgestellt werden. Es wird langfristig den Staat zerreißen.

    Ein weiterer Irrtum ist es, dass die Pflegedienste die 24 Stunden Versorgung sicherstellen. Ohne Pflegende, in der Regel Angehörige, funktioniert das auch nicht. Was die ethische Seite angeht, sollte jeder über sein eigenes Sterben nachdenken und sich beantworte, wie er sterben möchte. An der geringen Zahl der Kommentare mögen sie ablesen, wie unangenehm diese Gedanken sind.

    Noch ein weiterer Irrtum. Mit den Leistungen aus der Pflegeversicherung ist die ambulante Pflege in der Regel nicht zu bezahlen. Der zu Pflegende oder die Familie muss, je nach Schwere des Pflegegrades, noch einen guten Batzen Geld zuzahlen. Die Arbeit der häuslichen Pflegepersonen wird gratis geleistet.

    Es ist also durchsaus nicht gleichgültig, wie häusliche Pflege finanziert wird und wie die Pflegenden langfristig abgesichert werden.

    Irrtum, der Staat unterstützt die häusliche Pflege nicht. Die Kosten dieser Dienstleistungen. die von ambulanten Pflegediensten erbracht werden, wird aus einem solidarischen Topf. der Pflegeversicherung finanziert.

    Es handelt sich also um eine „Umverteilungsversicherung“ wie die Rentenversicherung und die Krankenversicherung. Die Gemeinschaft der Versicherten finanziert die, die Hilfe brauchen. Gnade Gott denen, die sich auf neoliberale Sirenentöne einlassen, die auch hier vom Aufbau eines Kapitalstockes faseln. Diese Art der Privatisierung kann mit der Vokabel Entsolidarisierung gleichgestellt werden. Es wird langfristig den Staat zerreißen.

    Ein weiterer Irrtum ist es, dass die Pflegedienste die 24 Stunden Versorgung sicherstellen. Ohne Pflegende, in der Regel Angehörige, funktioniert das auch nicht. Was die ethische Seite angeht, sollte jeder über sein eigenes Sterben nachdenken und sich beantworte, wie er sterben möchte. An der geringen Zahl der Kommentare mögen sie ablesen, wie unangenehm diese Gedanken sind.

    Noch ein weiterer Irrtum. Mit den Leistungen aus der Pflegeversicherung ist die ambulante Pflege in der Regel nicht zu bezahlen. Der zu Pflegende oder die Familie muss, je nach Schwere des Pflegegrades, noch einen guten Batzen Geld zuzahlen. Die Arbeit der häuslichen Pflegepersonen wird gratis geleistet.

    Es ist also durchsaus nicht gleichgültig, wie häusliche Pflege finanziert wird und wie die Pflegenden langfristig abgesichert werden.

  6. Irrtum, der Staat unterstützt die häusliche Pflege nicht. Die Kosten dieser Dienstleistungen. die von ambulanten Pflegediensten erbracht werden, wird aus einem solidarischen Topf. der Pflegeversicherung finanziert.

    Es handelt sich also um eine „Umverteilungsversicherung“ wie die Rentenversicherung und die Krankenversicherung. Die Gemeinschaft der Versicherten finanziert die, die Hilfe brauchen. Gnade Gott denen, die sich auf neoliberale Sirenentöne einlassen, die auch hier vom Aufbau eines Kapitalstockes faseln. Diese Art der Privatisierung kann mit der Vokabel Entsolidarisierung gleichgestellt werden. Es wird langfristig den Staat zerreißen.

    Ein weiterer Irrtum ist es, dass die Pflegedienste die 24 Stunden Versorgung sicherstellen. Ohne Pflegende, in der Regel Angehörige, funktioniert das auch nicht. Was die ethische Seite angeht, sollte jeder über sein eigenes Sterben nachdenken und sich beantworte, wie er sterben möchte. An der geringen Zahl der Kommentare mögen sie ablesen, wie unangenehm diese Gedanken sind.

    Noch ein weiterer Irrtum. Mit den Leistungen aus der Pflegeversicherung ist die ambulante Pflege in der Regel nicht zu bezahlen. Der zu Pflegende oder die Familie muss, je nach Schwere des Pflegegrades, noch einen guten Batzen Geld zuzahlen. Die Arbeit der häuslichen Pflegepersonen wird gratis geleistet.

    Es ist also durchsaus nicht gleichgültig, wie häusliche Pflege finanziert wird und wie die Pflegenden langfristig abgesichert werden.

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    • Hickey
    • 14.03.2010 um 9:54 Uhr

    Darum sind mir Gedanken dieser Art absolut nicht unangenehm.

    Klar will ich meinen Angehörigen mit meinem Tod keine besonderen Mühen machen. Daher will ich auch gar nicht das man mich "künstlich" wie es heutzutage leider üblich ist, ans Bett gefesselt, mit Medikamenten vollgepumpt am sterben hindert. Nein wenn der Tod kommt, soll er kommen, dann ist es eben vorbei. Was soll man schon groß dagegen tun ?

    Also bevor mich jemand in so einen Pflegefall umwandelt, spring ich lieber von der nächsten Klippe(eher unwahrscheinlich) oder stürze mich ne Trepper herunter.

    • Hickey
    • 14.03.2010 um 9:54 Uhr

    Darum sind mir Gedanken dieser Art absolut nicht unangenehm.

    Klar will ich meinen Angehörigen mit meinem Tod keine besonderen Mühen machen. Daher will ich auch gar nicht das man mich "künstlich" wie es heutzutage leider üblich ist, ans Bett gefesselt, mit Medikamenten vollgepumpt am sterben hindert. Nein wenn der Tod kommt, soll er kommen, dann ist es eben vorbei. Was soll man schon groß dagegen tun ?

    Also bevor mich jemand in so einen Pflegefall umwandelt, spring ich lieber von der nächsten Klippe(eher unwahrscheinlich) oder stürze mich ne Trepper herunter.

    • Hickey
    • 14.03.2010 um 9:30 Uhr

    Leider bringt der Vorschlag Unternehmen die vll. 1-5 Angestellte haben nicht viel, denn meist sind diese für den Unternehmer unverzichtbar. Man stelle sich einen Buchhalter, in einer kleinen Kanzlei vor der mit einer 40 Stunden Woche ausgelastet ist und nun nur noch Halbtags kommt, wer macht denn dann die liegengebliebene Arbeit ?

    Wieder einmal ein nicht zu Ende gedachter Plan unserer Regierung.

    In Großbetrieben sollte das allerdings kein Problem sein

    Antwort auf "Ein guter Vorschlag!"
    • Hickey
    • 14.03.2010 um 9:54 Uhr

    Darum sind mir Gedanken dieser Art absolut nicht unangenehm.

    Klar will ich meinen Angehörigen mit meinem Tod keine besonderen Mühen machen. Daher will ich auch gar nicht das man mich "künstlich" wie es heutzutage leider üblich ist, ans Bett gefesselt, mit Medikamenten vollgepumpt am sterben hindert. Nein wenn der Tod kommt, soll er kommen, dann ist es eben vorbei. Was soll man schon groß dagegen tun ?

    Also bevor mich jemand in so einen Pflegefall umwandelt, spring ich lieber von der nächsten Klippe(eher unwahrscheinlich) oder stürze mich ne Trepper herunter.

    Antwort auf "Irrtümer ausräumen!"

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