Missbrauch an der Odenwaldschule "Was habe ich damit zu tun?"Seite 2/2
Das tut er auch zu der Frage, warum die Beschuldigungen erst so viele Jahre später ausgesprochen worden sind. Außer den Opfern weiß das keiner; man ist also auf – möglichst professionelle – Mutmaßungen angewiesen. Ich bin nur ein Laie in dieser Freudschen Gegend. Wenn im 19. Jahrhundert Frauen Krämpfe, Lähmungen, Bewusstseinsstörungen zum großen Meister in Wien trugen, suchte dieser die Ursache unter anderem mit Vorliebe und gutem Grund in unaufgehellten sexuellen Erlebnissen und Wünschen. Daran habe ich mich und den SZ- Gesprächspartner erinnert – und werde deshalb der »Verhöhnung« der Opfer geziehen. Nein, ich nehme diese ernst, habe aber weder die Möglichkeit, ihnen mit irgendeinem Wort zu helfen, noch kann und muss ich jedes von den Zeitungen über ihre Äußerungen kolportierte Wort glauben.
Ein letztes Mal: Was habe ich mit dem zu tun, was als der Odenwaldschulskandal dem Canisius-, Ettal-, Domspatzen- et-cetera-Skandal den Rang abzulaufen beginnt?
Da sei die sogenannte Reformpädagogik mit ihrer nicht immer erfreulichen Genealogie. Ich habe mich nie auf sie berufen, schon weil ich zu wenig von ihr gelesen habe. Meine Schulreform bestand in dem Versuch, die reine Unterrichtsanstalt pädagogisch zu machen. Jede Schule erzieht. Wenn sie sich dies aber nicht bewusst vorgenommen hat, wird sie die Kinder zu kleinen Lernbeamten »erziehen«. Wenn es um Erziehung zu einem vernünftigen und gedeihlichen Leben geht, muss sie ein Lebensraum sein. Abstrakt kann man das nicht lernen. Das Leben in unserer Kultur verlangt, dass wir verantwortungsbewusste Bürger sind. Zu solchen werden wir nicht von Natur, nicht durch Belehrung, nicht in der Familie. Darum sollte der Lebensraum Schule die Erfahrung mit der Gesellschaft enthalten – einer Gesellschaft im Kleinen. Ihr habe ich den Namen »Polis« gegeben. Sie sollte eine politisch denkende und handelnde Lebensgemeinschaft sein und für die Schüler so überschaubar wie die Polis Athen für ihre Bürger (was unsere Republiken für uns nicht sind). Sie ist als Großraum gebaut: Alle sehen immer alles. Ein modernes Internat, in dem man tatsächlich lebt, kann darum die Schule des J. J. Rousseau sein, der wusste, dass die Umstände die wirksamsten Erzieher sind.
Ich habe früh für eine gerichtliche Aufklärung der Fälle plädiert
Entgegen ihrem Ursprung ist diese Schul-Polis nicht einfach – um notwendiger gemeinsamer Lernziele und um der Verwaltbarkeit des Lernens und Lehrens willen – ein »Kollektiv«, sondern eine Ansammlung von so unterschiedlichen Menschen, wie Gott sie gemacht hat. Darum die Hinwendung zum Einzelnen. Die Erzieher und Lehrer sollten sich nicht als Fachinformanten, Coaches, Staatsdiener, sondern als Helfer, Freunde, Vorbilder der Schüler verstehen, die ihre Sache mit Leidenschaft treiben. Platons Sokrates nennt diese Leidenschaft für die Weckung des Guten und das Streben nach Wahrheit »Eros«. In der griechischen Mythologie repräsentiert er das »Verlangen« wie Ares den Streit, Zeus die legitime Macht, Apoll die Sinnhaftigkeit der Verhältnisse, Athene die Klugheit der Menschen, Hermes den Zufall.
Was hat diese Pädagogik mit den Verfehlungen in Ober-Hambach oder Wiesbaden oder sonst wo zu tun? Ein Autor der FAZ antwortet, die Wahl des Wortes »Polis« sei für diese Pädagogik nicht ohne Symptomwert: Die historische Polis sei »dampfend von Opferblut, auf Sklavenhaltung gegründet, päderastisch« gewesen. Erfahrung statt Belehrung, das ergebe dann das Vokabular dieser Reformpädagogen: »der ganze Mensch, das ganze Kind«, »Leben und Individualität«, »Gemeinschaft und Liebe« – ein »Amalgam aus Idealismus, Lebensreform und Sentimentalität«, etwas, das die »Prediger«, die aus Schule mehr machen wollen als Schule, veranlasst, sie »ganzheitlich einzurichten«. Dass die Übersetzung von »ganzheitlich auch totalitär« lauten könne, werde dabei nicht mitgehört, heißt es in dem Artikel. Und was den »pädagogischen Eros« betrifft, da liefere ja die Geschichte des Stefan-George-Kreises gleich das geeignete »Handbuch der Erziehung«. – Mit Verlaub, das ist feuilletonistischer Unfug.
Ich glaube zwar nicht, dass die Vorgänge an der OSO den verschiedenen Formen der »Reformpädagogik« den Garaus machen werden. Aber die aufgeblähte pornografische Berichterstattung, die Schwammigkeit der Anschuldigungen (»mindestens 8 Lehrer, mindestens 33 oder 100 oder 1000 Fälle« – ohne Angabe, wem tatsächlich welche Art von Tat zugerechnet werden kann) und die arglistige anhaltende Verdächtigung meiner Person und meines Werkes beschädigen den deutschen Journalismus. Ich habe früh für eine gerichtliche Aufklärung der Fälle plädiert. Auch eine Untersuchungskommission, wie sie unter Antje Vollmer zur Aufklärung der Vergehen an Heimkindern in der NS- und Nachkriegszeit eingerichtet worden ist, käme infrage: damit es nicht so hysterisch zugehe wie vor dem Tribunal der Medien. Es lassen sich auch gerichtliche Untersuchungen über verleumderische Berichterstattung herbeiführen.
Ein Letztes: Mein Freund bleibt mein Freund.
- Datum 29.03.2010 - 11:04 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 25.03.2010 Nr. 13
- Kommentare 77
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"Das Leben in unserer Kultur verlangt, dass wir verantwortungsbewusste Bürger sind. Zu solchen werden wir nicht von Natur, nicht durch Belehrung, nicht in der Familie."
Auf diesen Grundgedanken ist das von Hentigsche Pädagogikgebäude erbaut.
Es spricht Familien rundweg Fähigkeit und Aufgabe ab, ihre Kinder zu verantwortungsvollen Bürgern zu erziehen.
Im Grundgesetz heißt es:
Artikel 6
(1) Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.
(2) Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft.
Artikel 7
(1) Das gesamte Schulwesen steht unter der Aufsicht des Staates.
Wenn der Staat - in Form von Hentigscher Prämissen in der Pädagogik öffentlicher Schulen - originäre Elternaufgaben zu seinen macht und originär schulische Aufgaben, Vermittlung von schulischem Grundwissen, zu Aufgaben der Eltern werden, handelt er grundgesetzwidrig.
Dank Schulpflicht, die in diesem Land sogar mittels Zwangsmaßnahmen durchgesetzt werden kann, hat der Staat eine besondere Sorgfaltspflicht, nicht übergriffig zu handeln.
Die Reformpädagogik in der von Hentigschen Ausprägung gehört dringend auf den Prüfstand.
it herrn von hentig klar, dass dieser text entlarvender ist als jedes interview?
"....aber nicht an meiner Überzeugung zweifeln ließen, dass Becker nichts (also auch solche Gesten nicht) gegen den Willen eines Schülers ausgeübt habe."
was soll man dazu noch sagen - das ist die gängigste aller ausreden der pädophilen.
und
ein freund, der sich zu hause "etwas ausdenkt" - ok, zum privaten besserfühlen - aber in dieser position - und öffentlich?
und
wenn man von freud usw. nichts versteht (was immer man davon halten mag) sollte man ihn auch nicht zur rechtfertigung verwenden.
und und und
@waldundwiese
<"....aber nicht an meiner Überzeugung zweifeln ließen, dass Becker nichts (also auch solche Gesten nicht) gegen den Willen eines Schülers ausgeübt habe."
was soll man dazu noch sagen - das ist die gängigste aller ausreden der pädophilen.>
Ich finde Ihre Verdachtsrethorik zum Kotzen. "Ich bin unschuldig - das sagen alle Verbrecher" - seit wann folgt daraus, dass jeder, der sich für unschuldig hält, ein Verbrecher ist?
Ich war Schüler in einem Jungeninternat der Franziskaner. Da gab es einen Präfekten, der mich mochte und beim Wecken meistens ein paar Takte mit mir sprach, mir auch mal über die Haare strich. Ich wäre nie auf die Idee gekommen, das als Missbrauch zu sehen, und sehe das auch heute nicht so. Ich mochte den Präfekten nicht, das ganze Internat mit seinen rabiaten Erziehungsmethoden ebensowenig, habe also keinen besonderen Grund zur Milde. Ich kann mir aber sehr gut vorstellen, wie Verdachtsexperten solche Handlungen zu sexuellem Missbrauch aufblasen. Vor allem in dem hysterischen Klima, in dem die Missbrauchsdebatte läuft. Die Unschuldsvermutung wird als Luxus betrachtet, Freundeskreise werden abgeklappert, etc.
Ich befürchte, all diese Verdächtigungsrituale nutzen denen am wenigsten, um die es geht: den Kindern und Jugendlichen. ist am besten mit guter Polizeiarbeit gedient, mit einer besonnenen Wachsamkeit in der Gesellschaft und mit Gesetzen, die wirklich etwas bringen. Darüber könnte man reden, statt mit Herrn von Hentig Hühnchen zu rupfen.
es ging hier nicht darum dass jemand sagt dass er unschuldig ist. sondern darum, wie auch in anderen kommentaren hier, dass die rechtfertigung in richtung freiwilligkeit des opfers zielt.
@waldundwiese
<"....aber nicht an meiner Überzeugung zweifeln ließen, dass Becker nichts (also auch solche Gesten nicht) gegen den Willen eines Schülers ausgeübt habe."
was soll man dazu noch sagen - das ist die gängigste aller ausreden der pädophilen.>
Ich finde Ihre Verdachtsrethorik zum Kotzen. "Ich bin unschuldig - das sagen alle Verbrecher" - seit wann folgt daraus, dass jeder, der sich für unschuldig hält, ein Verbrecher ist?
Ich war Schüler in einem Jungeninternat der Franziskaner. Da gab es einen Präfekten, der mich mochte und beim Wecken meistens ein paar Takte mit mir sprach, mir auch mal über die Haare strich. Ich wäre nie auf die Idee gekommen, das als Missbrauch zu sehen, und sehe das auch heute nicht so. Ich mochte den Präfekten nicht, das ganze Internat mit seinen rabiaten Erziehungsmethoden ebensowenig, habe also keinen besonderen Grund zur Milde. Ich kann mir aber sehr gut vorstellen, wie Verdachtsexperten solche Handlungen zu sexuellem Missbrauch aufblasen. Vor allem in dem hysterischen Klima, in dem die Missbrauchsdebatte läuft. Die Unschuldsvermutung wird als Luxus betrachtet, Freundeskreise werden abgeklappert, etc.
Ich befürchte, all diese Verdächtigungsrituale nutzen denen am wenigsten, um die es geht: den Kindern und Jugendlichen. ist am besten mit guter Polizeiarbeit gedient, mit einer besonnenen Wachsamkeit in der Gesellschaft und mit Gesetzen, die wirklich etwas bringen. Darüber könnte man reden, statt mit Herrn von Hentig Hühnchen zu rupfen.
es ging hier nicht darum dass jemand sagt dass er unschuldig ist. sondern darum, wie auch in anderen kommentaren hier, dass die rechtfertigung in richtung freiwilligkeit des opfers zielt.
Mal abgesehen, daß neben fast jedem Kindsmißbraucher eine Ehefrau steht, die jahrelang nie etwas bemerkt haben will, wie kann jemand sich zum Pädagogen und damit zum Experten für Kinder aufschwingen, der nicht mitkriegt, wenn sie gequält werden? Müssen Pädagogen nicht besonders gute Beobachter sein? Müssen Pädagogen nicht einen aufmerksamen Blick und ein geschärftes Ohr dafür haben, was mit Kindern los ist.
Vollends widerlich ist der Verweis auf die Mißbrauchsfälle bei den katholischen Einrichtungen: Was soll das werden? Die andern haben auch oder die andern haben mehr? Kindesmißbrauch ist normal?
Das Hentigsche Konzept ist eben Guru-Pädagogik: Zwischen Lehrer und Schüler familiäre Beziehungen zu installieren als Gegenentwurf zur Familie ist auch schon ein Übergriff. Ein Internat ist kein SOS-Kinderdorf.
Von Hentig hat sein Konzept als Gegenentwurf zur Familie eben nicht nur an Internaten installiert.
In puncto Übergriffigkeit stimme ich völlig überein, Allein wird die Unterbringung auf Internaten in der Regel von Eltern, die sich das Konzept zuvor anschauen können, frei gewählt.
Via Laborschule Bielefeld wurde das von Hentigsche Konzept aber Bestandteil der Lehrpläne fast aller Bundesländer. Lehrpläne können sich Eltern nicht mehr - oder nur durch Umzug - aussuchen.
Hauptbestandteil elterlicher Klagen ist die mangelnde Schulbildung durch die Schule: die Kinder spielen in der Schule Polis, in das Familienleben wird massiv durch den häuslichen Zwang zur Abarbeitung eigentlich schulischer Aufgaben eingegriffen. Das ist in meinen Augen der eigentliche Skandal.
Ausgerechnet die Bundesländer, die von Hentigsche Komponenten nicht in ihre Lehrpläne übernommen haben, sind konstant PISA- und IGLU-Sieger.
Von Hentig hat sein Konzept als Gegenentwurf zur Familie eben nicht nur an Internaten installiert.
In puncto Übergriffigkeit stimme ich völlig überein, Allein wird die Unterbringung auf Internaten in der Regel von Eltern, die sich das Konzept zuvor anschauen können, frei gewählt.
Via Laborschule Bielefeld wurde das von Hentigsche Konzept aber Bestandteil der Lehrpläne fast aller Bundesländer. Lehrpläne können sich Eltern nicht mehr - oder nur durch Umzug - aussuchen.
Hauptbestandteil elterlicher Klagen ist die mangelnde Schulbildung durch die Schule: die Kinder spielen in der Schule Polis, in das Familienleben wird massiv durch den häuslichen Zwang zur Abarbeitung eigentlich schulischer Aufgaben eingegriffen. Das ist in meinen Augen der eigentliche Skandal.
Ausgerechnet die Bundesländer, die von Hentigsche Komponenten nicht in ihre Lehrpläne übernommen haben, sind konstant PISA- und IGLU-Sieger.
Von Hentig hat sein Konzept als Gegenentwurf zur Familie eben nicht nur an Internaten installiert.
In puncto Übergriffigkeit stimme ich völlig überein, Allein wird die Unterbringung auf Internaten in der Regel von Eltern, die sich das Konzept zuvor anschauen können, frei gewählt.
Via Laborschule Bielefeld wurde das von Hentigsche Konzept aber Bestandteil der Lehrpläne fast aller Bundesländer. Lehrpläne können sich Eltern nicht mehr - oder nur durch Umzug - aussuchen.
Hauptbestandteil elterlicher Klagen ist die mangelnde Schulbildung durch die Schule: die Kinder spielen in der Schule Polis, in das Familienleben wird massiv durch den häuslichen Zwang zur Abarbeitung eigentlich schulischer Aufgaben eingegriffen. Das ist in meinen Augen der eigentliche Skandal.
Ausgerechnet die Bundesländer, die von Hentigsche Komponenten nicht in ihre Lehrpläne übernommen haben, sind konstant PISA- und IGLU-Sieger.
@Johanna Redlich, was meinen Sie, wenn Sie sagen:
"Via Laborschule Bielefeld wurde das von Hentigsche Konzept aber Bestandteil der Lehrpläne fast aller Bundesländer."
Könnten Sie dem bitte ein paar Fakten nachschieben!?
@Johanna Redlich, was meinen Sie, wenn Sie sagen:
"Via Laborschule Bielefeld wurde das von Hentigsche Konzept aber Bestandteil der Lehrpläne fast aller Bundesländer."
Könnten Sie dem bitte ein paar Fakten nachschieben!?
Auch nicht unter Pädagogen.
So gibt es nur zwei Möglichkeiten: Entweder man kann Herrn v. Hentig Teilnahme oder Mitwisserschaft an Straftaten nachweisen; dann sollte man zur Staatsanwaltschaft gehen. Oder man kann nichts nachweisen; dann sollte man schweigen.
Der Pädagoge Hentig hat es nicht gelernt, sauber mit Begriffen zu arbeiten, weil er wohl nicht weiß, was ein Begriff ist:
Er arbeitet in dem Text nur mit innersozialer Symbolik, wie es die alten Griechen taten und vor aller german.- christl. Kultur auch nur konnten. Das ist nun typisch für alle antik- humanistisch Orientierten.
Dennoch nutzt er forsch moderne Begriffe wie
DIE GESELLSCHAFT (seit 1820 erst mehr als die alte unmediale Versammlung der Handwerksgesellen).
Er verwechselt dabei Gesellschaft und Gemeinschaft bzw. setzt diese Gegenpole gleich, hält die antike POLIS für eine Gesellschaft(ist aber ein germanischer Rechtsbegriff), mischt den EU-Bürger unter die Mitglieder des elitären Polis- Verbandes und bereitet so Gedankenchaos:
Und so jemand gilt als Topmann d. Pädagogik!!!
Er spricht davon, dass das Internat hier "als Großraum gebaut" wurde: Räume lassen sich aber nicht bauen, sind kein Bauwerke! Bei "Alle sehen immer alles"- erinnert an George Orwell "1984".
Warum waren große Teile der deutschen Bildungselite von diesem Internat angetan?
Weil diese oft genug esoterisch denkt.
Über Esoterik kann man sich ELITÄR fühlen,die Cohn- Bendits, Frieds, von Weizäckers usw.
Diese Haltung hat sich seit den 80er auch in der akad. Mittelklasse ausgebreitet- ein Volk aus Akademikern ist ein Volk, das voll abgehoben hat.Die Demut hierfür möchte man - oft besonders frau - nicht mehr aufbringen- sie bringt ja keine Kohle und auch kein schnelles Prestige.
Auch Sie sollten Begriffe richtig verwenden. Die moderne Architektur hat den Raum entdeckt! Dieser wird gebaut, der "gebaute Raum" ist das zentrale Thema der zeitgenössischen Architektur. Dieser ist, wie Heidegger feststellt, die Konsequenz unseres Denkens.
Auch Sie sollten Begriffe richtig verwenden. Die moderne Architektur hat den Raum entdeckt! Dieser wird gebaut, der "gebaute Raum" ist das zentrale Thema der zeitgenössischen Architektur. Dieser ist, wie Heidegger feststellt, die Konsequenz unseres Denkens.
Nichtsdestotrotz (um mal die stelzige Ausdrucksweise von Hentig zu versuchen) sagen seine Worte ganz klar, dass er Becker befragt hat, und dass Becker's Aussagen ihn beunruhigt haben 'sollten'!!
.. meine nach Bekanntwerden der Vorwürfe an Becker gerichteten Fragen ergaben AUSSAGEN, die mich 'VIELLEICHT' hätten beunruhigen können (Wecken der Schüler durch eine freundliche Berührung), ..
.. (Wecken der Schüler durch eine freundliche Berührung), aber nicht an meiner Überzeugung zweifeln ließen, dass Becker nichts (also auch solche Gesten nicht) 'GEGEN DEN WILLEN' eines Schülers ausgeübt habe ..
Wenn eine freundliche Beruehrung nicht den Intimbereich betrifft, wieso sollte das dann die Frage aufwerfen, gegen den Willen stattzufinden? Weshalb soll man Hentig glauben? Seine komplizierte Rechtfertigung sagt nicht ein einziges Mal, dass er fuer Regeln ist, die so etwas verhindern!
Und seine komplizierte Aussage wann er wo im welchem Schlafzimmer uebernachted hat, 'dokumentierbar', Unsinn.
Hentig schiesst voll and den Tatsachen vorbei! Hat er schon von dem Spruch gehoert: "Sag mir wer Deine Freunde sind, und ich sage Dir, wer Du bist!" Und es ist sicher die Aufgabe von Journalisten, auch mit 'Freunden' zu reden.
@honnet
"Weshalb soll man Hentig glauben? Seine komplizierte Rechtfertigung sagt nicht ein einziges Mal, dass er fuer Regeln ist, die so etwas verhindern!
Und seine komplizierte Aussage wann er wo im welchem Schlafzimmer uebernachted hat, 'dokumentierbar', Unsinn"
Mich würde interessieren, wie kompliziert *Ihre* Aussagen ausfielen, wenn Horden von Hobbydetektiven eifrig registrieren würden, was Sie alles nicht sagen und Ihnen daraus einen Strick drehten.
@honnet
"Weshalb soll man Hentig glauben? Seine komplizierte Rechtfertigung sagt nicht ein einziges Mal, dass er fuer Regeln ist, die so etwas verhindern!
Und seine komplizierte Aussage wann er wo im welchem Schlafzimmer uebernachted hat, 'dokumentierbar', Unsinn"
Mich würde interessieren, wie kompliziert *Ihre* Aussagen ausfielen, wenn Horden von Hobbydetektiven eifrig registrieren würden, was Sie alles nicht sagen und Ihnen daraus einen Strick drehten.
...das können sich auch die Hohepriester der anderen betroffenen Kirche fragen. Eine ganze Menge. Wer ein falsches Menschenbild propagiert, das letztlich die sexuelle und bürgerliche Autonomie des Einzelnen - auch des jungen Einzelnen - untergräbt, wer um sich herum einen Kult um gewöhnliche Menschen duldet, der Institutionen zur 'Familie' erklärt, der schafft regressive 'elitäre' Strukturen, die den Einzelnen nicht fördern, sondern dem Kollektiv und falschen Autoritäten ausliefern. Gerade, wenn diese 'Hirten' als sanfte oder gar Heilige (Pseudo-)Väter daherkommen, wirds gefährlich.
Witzig ist, dass den Kritikern dieser Heilsbringer gerne 'Spießertum' vorgeworfen wird. Nun, der Spießer war seither ein Verteidiger städtischer und bürgerlicher Freiheit. Spießig währt am Längsten!
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