USA Die Verlierer seid ihr!
Wirtschaftskrise hin oder her: Unser Land, die USA, bleibt das wohlhabendste, lebendigste und ideenreichste Land der Welt, und ihr in Europa habt das Nachsehen. Eine Vision von Joel Kotkin
Als 2008 die Finanzkrise zuschlug, kamen viele Beobachter schnell zu dem Schluss: Womöglich ist das europäische Wirtschaftssystem doch anpassungsfähiger als das amerikanische. Inzwischen muss man aber sagen: Diese Theorie sollte beerdigt werden. Die Folgen für den Arbeitsmarkt waren in Europa teilweise größer als in den USA – auch wenn sie beispielsweise in Deutschland durch teure Subventionen für Kurzarbeit verdeckt werden. Die Unruhen in Griechenland oder Spanien sprechen für sich. Die Europäer, nicht die Amerikaner haben die schwersten Folgen der Krise erlebt.
Leider sind auch die künftigen Chancen für einen wirtschaftlichen Aufstieg Europas nicht rosig.
Europa war ja schon bisher nicht sonderlich erfolgreich. Seit 1970 ist der Anteil der 15 Kernländer Europas an der Weltwirtschaft von 35 Prozent auf etwa 27 Prozent gefallen, während der Anteil der USA bemerkenswert stabil bei 27 Prozent geblieben ist. Das amerikanische Wirtschaftswachstum war in den vergangenen zehn Jahren deutlich kräftiger als das in Deutschland. In diesem Jahr sieht es wieder danach aus.
Viel ist in den vergangenen Monaten davon geredet worden, dass Europas Institutionen, sein Steuersystem und seine Aufsichtsstrukturen Vorteile hätten. Deutschland und andere Länder im Norden Europas können wirklich manche Erfolge im Bereich der Ausbildung und im Ausbau ihrer Exportfähigkeit vorweisen. Doch das ist auf Dauer von geringem Wert. Es sind nämlich vor allem zwei Faktoren, die in den kommenden Jahrzehnten die unterschiedlichen Schicksale Europas, der USA und Ostasiens bestimmen werden: Kultur und Demografie.
Der Arbeitsmarkt für die so gründlich ausgebildeten Kräfte in Deutschland wird demnächst dramatisch austrocknen. Mehr und mehr Arbeitssuchende werden dann Migranten sein, deren Integration alles andere als perfekt ist. Auch ist überhaupt nicht klar, ob künftige Generationen von Deutschen (oder Dänen, Schweden, Niederländern) eine ähnliche Arbeitsmoral an den Tag legen werden wie frühere. In Schweden zum Beispiel setzen sich heute manche Endzwanziger als Arbeitsunfähige zur Ruhe. Und das deutsche Exportwunder? Einige Stammkunden an der Peripherie Europas werden sich künftig weit weniger leisten können. Neue Mächte wie China und Indien konkurrieren hart um hochwertige Marktsegmente.
Konservativ gerechnet, werden 2050 mindestens 400 Millionen Menschen in den USA wohnen. In Europa und im Großteil Ostasiens wird die Bevölkerung dagegen stagnieren oder abnehmen. Ob eine rapide alternde Gesellschaft wie die deutsche wohl gut für das Wirtschaftswachstum, für die Vitalität der Gesellschaft ist? Es stimmt natürlich, dass auch in den USA die Bevölkerung im Durchschnitt altert, aber langsamer. 2050 werden wohl an die 40 Prozent der Menschen in Japan und Deutschland älter als 65 Jahre sein, in den USA rund 25 Prozent. Auch die Bevölkerung Chinas wird dann älter sein als die der USA, und das in einem Land mit einem kaum entwickelten Rentensystem.
Noch eine andere Berechnung: Die für die wirtschaftliche Entwicklung und für die Entfaltung einer neuen Dynamik besonders wichtige Altersgruppe zwischen 15 und 44 Jahren dürfte von 2000 bis 2050 in den USA um 44 Prozent wachsen. In der EU schrumpft sie aber wohl um 25 Prozent, in Japan um mehr als 40 Prozent, und in China um zehn Prozent.
- Datum 01.04.2010 - 15:23 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 31.03.2010 Nr. 14
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Nun machen Sie sich und Ihre USA mal nicht so wichtig.
Ich möchte hier 4. Thesen Ihrem Plamphlet entgegenstellen.
These 1: Die USA hat viele Ideen aus Europa requriert und Spitzenforscher importiert.
These 2: Die Wirtschafts- und Finanzkrise wurde geschickt von den USA auf die Schultern der verbündeten Europäer verlagert (Bsp.: Leman Brothers) Die Krise ist noch nicht zu Ende,wir befinden uns gerade mal an ihrem Anfang.
These 3: Die USA befinden sich auf dem absteigenden Ast. Der Untergang einer Großmacht geht aber selten von heute auf morgen, aber meistens geht sie dann Pleite.
These 4: Todgesagte leben länger. Warten wir mal ab, wie Europa nach dem Untergang der USA mit den neuen Großmächten in Asien auskommen wird. Als Büttel und Vasalle hat Europa in den letzen 60 Jahren ja genug Erfahrung sammeln können.
Aber der Reihe nach:
zu 1. Richtig genau das ist ja der Vorteil der USA, die besten Kräfte wandern aus der ganzen Welt ein. Speziell aus Deutschland aus.
zu 2. Das ist einfach Unsinn, unsere Exportorientierung und das Staatsdefizit reichen völlig aus, um schlecht dazustehen. Beides macht uns abhängig und unbeweglich.
zu 3. Die USA ist noch weit entfernt von einem Untergang, die momentane Schwäche wird zu einer Erholung und auch Reindustrialisierung führen, in junge Märkte wird immer investiert. Notfalls durch Abschottung der Märkte nach außen.
Im Gegensatz zum überalternden Europa werden die USA einen jungen Markt haben und sie können selbst bestimmen wer daran verdienen darf.
zu 4. Als Büttel oder Vasalle anderer als der USA werden Sie sich noch wundern, wie komfortabel und entgegenkommend diese waren, schlicht weil diese es am wenigsten nötig hatten noch mehr zu verlangen.
H.
Solange Deutschland seine besten Köpfe auf Händen "über den Teich" trägt, werden die USA weiter die Ideen und Spitzenforscher importieren zu Lasten des deutschen Steuerzahlers und zukünftiger Generationen.
2 Beispiele:
Beispiel 1: In jedem Konzern, den ich bisher kennen gelernt habe, ist ein längerer US-Aufenthalt quasi Voraussetzung für die Einstellung eines F&E-Mitarbeiters - mit dem Effekt, dass die besten Leute bereits "nach Probezeit" in den USA verblieben sind und nur noch die 2. Garnitur zurück kommt.
Beispiel 2: Die FH Konstanz organisiert und finanziert für ihre besten Absolventen USA-Fahrten, wo sich die Absolventen auf einer Art Börse den Firmen vorstellen mit dem Ziel, dort Anstellungen zu erhalten.
Wenn sich unsere Einstellung zu Einwanderung UND Auswanderung nicht grundlegend ändert, werden wir unseren wirtschaftlichen Status bald und sehr drastisch verlieren - Demographie hin oder her...
Aber der Reihe nach:
zu 1. Richtig genau das ist ja der Vorteil der USA, die besten Kräfte wandern aus der ganzen Welt ein. Speziell aus Deutschland aus.
zu 2. Das ist einfach Unsinn, unsere Exportorientierung und das Staatsdefizit reichen völlig aus, um schlecht dazustehen. Beides macht uns abhängig und unbeweglich.
zu 3. Die USA ist noch weit entfernt von einem Untergang, die momentane Schwäche wird zu einer Erholung und auch Reindustrialisierung führen, in junge Märkte wird immer investiert. Notfalls durch Abschottung der Märkte nach außen.
Im Gegensatz zum überalternden Europa werden die USA einen jungen Markt haben und sie können selbst bestimmen wer daran verdienen darf.
zu 4. Als Büttel oder Vasalle anderer als der USA werden Sie sich noch wundern, wie komfortabel und entgegenkommend diese waren, schlicht weil diese es am wenigsten nötig hatten noch mehr zu verlangen.
H.
Solange Deutschland seine besten Köpfe auf Händen "über den Teich" trägt, werden die USA weiter die Ideen und Spitzenforscher importieren zu Lasten des deutschen Steuerzahlers und zukünftiger Generationen.
2 Beispiele:
Beispiel 1: In jedem Konzern, den ich bisher kennen gelernt habe, ist ein längerer US-Aufenthalt quasi Voraussetzung für die Einstellung eines F&E-Mitarbeiters - mit dem Effekt, dass die besten Leute bereits "nach Probezeit" in den USA verblieben sind und nur noch die 2. Garnitur zurück kommt.
Beispiel 2: Die FH Konstanz organisiert und finanziert für ihre besten Absolventen USA-Fahrten, wo sich die Absolventen auf einer Art Börse den Firmen vorstellen mit dem Ziel, dort Anstellungen zu erhalten.
Wenn sich unsere Einstellung zu Einwanderung UND Auswanderung nicht grundlegend ändert, werden wir unseren wirtschaftlichen Status bald und sehr drastisch verlieren - Demographie hin oder her...
Die USA sollten erst einmal zeigen, daß sie imstande sind, die stattgefundene Deindustrialierung rückgängig zu machen. Die Produkte der verbliebenen Industrie sind zum großen Teil nicht konkurrenzfähig gegenüber dem Weltmarkt; die Struktur der amerikanischen Exporte gleicht, zieht man bestimmte Erzeugnisse der Soft- und Hardwareindustrie und die Waffenexporte ab, der eines fortgeschrittenen Entwicklungslandes. Die privaten Haushalte und Unternehmen sind verschuldet bis über beide Ohren, auch die Verschuldung des Staates hat exorbitant zugenommen. Allein in diesem Jahr werden faule Anleihen in Höhe von 700 Mrd Dollar fällig, bei denen niemand weiß, woher dieses Geld kommen soll. Die Notenbank druckt fleißig Geld, um die eigenen staatlichen Anleihen kaufen zu können, damit die amerikanische Regierung das riesige Haushaltsdefizit finanzieren kann. Schon denken Ratingagenturen laut darüber nach, die Einstufung der Bonität der USA herabzusetzen, was die Zinsen für die Anleihen der Regierung in die Höhe treiben und deren Möglichkeit, sich am Kapitalmarkt Geld zu verschaffen, drastisch einschränken würde. Der Dollar ist drauf und dran, seine Rolle als Leitwährung zu verlieren.
Also alles in allem mindestens ebensogroße großen Risiken wie Chancen für die zukünftige Entwicklung der Vereinigten Staaten.
Fakt ist, dass man Amerika schon viele Male den drohenden Abstieg prophezeit hat und es seine Hegemonie trotzdem nicht verloren hat.
Dieser Artikel verschweigt aber alle Probleme, die auf Amerika zukommen und sieht nur die positiven Seiten. Das Hauptargument des Autors ist die demographische Entwicklung. Ich halte es für unseriös heute schon so zu tun als würden die Bevölkerungszahlen des Jahres 2050 schon feststehen.
Fakt ist heute: Amerika hat eine sehr hohe Arbeitslosigkeit, ist politisch tief gespalten und der Verursacher der Finanzkrise. Durch den aufgeblähten Finanzsektor in den USA, die gigantischen Finanzunternehmen wir die AIG und die dortige Immobilienblase kam es doch erst zu der jetzigen Krise.
Eine amerikanische Erfolgsgeschichte ist das nicht, mit Verlaub.
....interessant für hiesige Leser zu bedenken, dass die wirtschaftlichen Grunddaten der USA alle etwa so sind wie in Deutschland oder besser. Das entspricht nicht der lokalen Wahrnehmung und setzt die Probleme der USA in eine andere Perspektive als man sie weithin kennt.
So hat der Autor des Artikels nicht unrecht, wenn er auf die Demographie eingeht, die einen relativ berechenbaren Unterschied zu Europa aufzeigt, der sehr große Herausforderungen an diese Gesellschaft stellen wird die USA aber mittelfristig weit anders treffen werden.
....interessant für hiesige Leser zu bedenken, dass die wirtschaftlichen Grunddaten der USA alle etwa so sind wie in Deutschland oder besser. Das entspricht nicht der lokalen Wahrnehmung und setzt die Probleme der USA in eine andere Perspektive als man sie weithin kennt.
So hat der Autor des Artikels nicht unrecht, wenn er auf die Demographie eingeht, die einen relativ berechenbaren Unterschied zu Europa aufzeigt, der sehr große Herausforderungen an diese Gesellschaft stellen wird die USA aber mittelfristig weit anders treffen werden.
@ Michael Psellos
"These 1: Die USA hat viele Ideen aus Europa requriert und Spitzenforscher importiert."
Wo Sie jetzt da einen irgendwie positiv zu bemerkenden Aspekt erkennen, ist wohl Ihr kleines Geheimnis ?
Was die einen importiern, exportiern die anderen, die das dann nicht mehr ihr Eigen nennen können.
Forschungen sind ja nicht ganz so bedeutend wie deren weitere Entwicklung. Die "Lorberen", mit denen sich das Heimatland der Spitzenforscher selbst krönt, weil es eben dieses ist und kein anderes, ist leider wenig bis nichts wert. Verwicklungen der Eitelkeiten sind sicher keine zukunftsträchtige Angelegenheit.
Die anderen Thesen sind auch skuril. Aber wenn Sie meinen.
... Bevölkerungswachstum der slumbewohnenden Randgruppen ein Erfolgsgarant für eine Gesellschaft sei, war mir neu.
Bei uns legen aktuelle Beobachtungen eher andere Schlüsse nahe, aber da lasse ich mich gern belehren.
Die USA zahlen heute den Preis für eine völlig verfehlte Einwanderungspolitik aus Mittelamerika.
....von Einwanderern und Randgruppen war der Stand der Diskussion in den USA etwas auf dem hiesigen Stand, als Johnson noch Präsident war. Es gibt in den USA zwar die Slums, von denen Sie erzählen, aber der gesellschaftliche und wirtschaftliche Erfolg der "benachteiligten" Gruppen war im Verhältnis äußerst dynamisch und ein sehr großer Teil der Wirtschaftsleistung ist gerade diesen Gruppen zuzuschreiben. Die Zahlen zeigen das eindeutig. Natürlich haben auch die USA Probleme mit solchen Aufgaben. Aber sie sind darin erfahrener und weiter als hier.
Die USA zahlen heute den Preis für eine völlig verfehlte Einwanderungspolitik aus Mittelamerika.
....von Einwanderern und Randgruppen war der Stand der Diskussion in den USA etwas auf dem hiesigen Stand, als Johnson noch Präsident war. Es gibt in den USA zwar die Slums, von denen Sie erzählen, aber der gesellschaftliche und wirtschaftliche Erfolg der "benachteiligten" Gruppen war im Verhältnis äußerst dynamisch und ein sehr großer Teil der Wirtschaftsleistung ist gerade diesen Gruppen zuzuschreiben. Die Zahlen zeigen das eindeutig. Natürlich haben auch die USA Probleme mit solchen Aufgaben. Aber sie sind darin erfahrener und weiter als hier.
Wie würde der Autor reagieren, wenn ein "Zukunftsforscher" aus Deutschland das eigene Land derart über den grünen Klee loben und die USA daber als Verlierer bezeichnen würde ? Auf die Prognosen solcher Forscher sollte man nicht viel geben. Vielleicht steckt teilweise Wunschdenken dahinter. Ich erinnere mich noch wie Deutschland als "sick man of Europe" bezeichnet wurde und prognostiziert wurde, dass Spanien Deutschland bei dem pro Kopf Einkommen überholen würde....
Wenn eine steigende Bevölkerungszahl automatisch einen guten Lebensstandard grarantiert, müßte z.B. Mexiko City die Stadt mit dem höchsten pro Kopf Einkommen in der Welt sein.
Zur Behauptung, dass die Integragtion in den USA besser funktioniere sollte man fragen, wie US Intelektuelle wie Mr Kotkin reagieren würden, wenn die BRD ein Einwanderungssystem einführt, das ähnlich restriktiv ist wie das der USA. Immherin schotten wir uns nicht mit Mauern gegen wirtschaftliche schwächere Nachbarländer ab. Bevor Joel Kotkin sich Urteile erlaubt, sollte er sich erstmal genauer mit der Situation in Europa beschäftigen und etwas weniger Arroganz an den Tag legen !!
"Immherin schotten wir uns nicht mit Mauern gegen wirtschaftliche schwächere Nachbarländer ab."
Natürlich tun wir das! In vielen Hinsichten noch restriktiver als die USA! Nicht alle Zäune manifestieren sich durch eine maschendrahtige Struktur. Die europäische Einwanderungspolitik ist im Vergleich zur amerikanischen doch unerbittlich und gleichzeitig unselektiv und ineffektiv. Wo sind denn die gut ausgebildeten Inder, Chinesen, Afrikaner und Latinos? Die Einwanderer, die wir reinlassen, haben doch anscheinend nichts besseres zu tun, als unsere demokratischen Grundwerte zu untergraben. Wo bleiben die Inder, die gerne in unser schönes Land kommen würden? Die Aussiedler, die schon so viel für unser Land getan haben und noch viel mehr tun könnten? Mir ist ein Inder lieber als zehn "Schlauchbootnomaden", die uns, ihr mittelalterliches, rückschrittiges Weltbild-Päckchen huckepack, durch räumliche Gegebenheiten an unseren Küsten vor vollendete Tatsachen stellen.
Es ist verdammt noch mal eine Tatsache, dass die europäische Einwanderungspolitik die schlechteste ist, die man sich vorstellen kann: Unlogische Richtlinien, kein Konzept, und, weiß Gott, keine aktive Einflussnahme!
Dieser Artikel ist eine bittere Pille für all die antiamerikanisch eingestellten Kommentatoren hier, die sich selbst durch steile Thesen ("Die USA befinden sich auf dem absteigenden Ast.") und um sich schlagende, verzweifelte Abwehrreaktionen selbst ins Abseits befördern.
Pragmatismus ist gefragt!
Ich habe selbst einen Migrationshintergrund, und wenn ich mir ansehe, wie so Viele, vor allem Linke, nichts Besseres zu tun haben, als, auf einem der höchsten Niveaus weltweit, unablässig zu klagen, pausenlos unseren "Vater der Demokratie" auf der anderen Seite der Pfütze zu diffamieren und unsre elementarsten Grundwerte mit Füssen zu treten (http://de.wikipedia.org/w...), würde ich am liebsten diese Menschen allesamt rausschmeißen und sie durch einige russlanddeutsche Verwandte, einige Afrikaner, Inder oder südamerikanische Indianer ersetzen, die unsere freiheitliche und pluralistische Werteordnung wenigstens noch zu schätzen wissen!
Dieser ewige, selbstzweiflerische Werte-Relativismus ist doch zum Kotzen! (Tut mir Leid, Redaktion, aber ich komme langsam in Fahrt...) "Das Volk ist mir zum Kotzen!" meinte schon der "alte Fritz", und irgendwie kann ich ihn verstehen. Die USA sind "geil", ein beispielloses Imperium der Freiheit, und die Alternativen sind bescheiden: Wollen wir wirklich unser "goldenes Zeitalter" kampflos dem religiösen Dogmatismus, der Ungleichberechtigung, der Beschneidung von Frauen, der gesellschaftlich etablierten Pädophälie und der züchtigenden "Rechtssprechung" überlassen? Ich bin dagegen!
Ich bin immer noch ziemlich betrunken, aber bei dem Grundtenor, der in diesen Kommentaren vorherrscht, bekäme ich auch stocknüchtern einen Hals von Hier bis in mein nordkaukasisches Heimatdorf!
Nichts für Ungut!
"Immherin schotten wir uns nicht mit Mauern gegen wirtschaftliche schwächere Nachbarländer ab."
Natürlich tun wir das! In vielen Hinsichten noch restriktiver als die USA! Nicht alle Zäune manifestieren sich durch eine maschendrahtige Struktur. Die europäische Einwanderungspolitik ist im Vergleich zur amerikanischen doch unerbittlich und gleichzeitig unselektiv und ineffektiv. Wo sind denn die gut ausgebildeten Inder, Chinesen, Afrikaner und Latinos? Die Einwanderer, die wir reinlassen, haben doch anscheinend nichts besseres zu tun, als unsere demokratischen Grundwerte zu untergraben. Wo bleiben die Inder, die gerne in unser schönes Land kommen würden? Die Aussiedler, die schon so viel für unser Land getan haben und noch viel mehr tun könnten? Mir ist ein Inder lieber als zehn "Schlauchbootnomaden", die uns, ihr mittelalterliches, rückschrittiges Weltbild-Päckchen huckepack, durch räumliche Gegebenheiten an unseren Küsten vor vollendete Tatsachen stellen.
Es ist verdammt noch mal eine Tatsache, dass die europäische Einwanderungspolitik die schlechteste ist, die man sich vorstellen kann: Unlogische Richtlinien, kein Konzept, und, weiß Gott, keine aktive Einflussnahme!
Dieser Artikel ist eine bittere Pille für all die antiamerikanisch eingestellten Kommentatoren hier, die sich selbst durch steile Thesen ("Die USA befinden sich auf dem absteigenden Ast.") und um sich schlagende, verzweifelte Abwehrreaktionen selbst ins Abseits befördern.
Pragmatismus ist gefragt!
Ich habe selbst einen Migrationshintergrund, und wenn ich mir ansehe, wie so Viele, vor allem Linke, nichts Besseres zu tun haben, als, auf einem der höchsten Niveaus weltweit, unablässig zu klagen, pausenlos unseren "Vater der Demokratie" auf der anderen Seite der Pfütze zu diffamieren und unsre elementarsten Grundwerte mit Füssen zu treten (http://de.wikipedia.org/w...), würde ich am liebsten diese Menschen allesamt rausschmeißen und sie durch einige russlanddeutsche Verwandte, einige Afrikaner, Inder oder südamerikanische Indianer ersetzen, die unsere freiheitliche und pluralistische Werteordnung wenigstens noch zu schätzen wissen!
Dieser ewige, selbstzweiflerische Werte-Relativismus ist doch zum Kotzen! (Tut mir Leid, Redaktion, aber ich komme langsam in Fahrt...) "Das Volk ist mir zum Kotzen!" meinte schon der "alte Fritz", und irgendwie kann ich ihn verstehen. Die USA sind "geil", ein beispielloses Imperium der Freiheit, und die Alternativen sind bescheiden: Wollen wir wirklich unser "goldenes Zeitalter" kampflos dem religiösen Dogmatismus, der Ungleichberechtigung, der Beschneidung von Frauen, der gesellschaftlich etablierten Pädophälie und der züchtigenden "Rechtssprechung" überlassen? Ich bin dagegen!
Ich bin immer noch ziemlich betrunken, aber bei dem Grundtenor, der in diesen Kommentaren vorherrscht, bekäme ich auch stocknüchtern einen Hals von Hier bis in mein nordkaukasisches Heimatdorf!
Nichts für Ungut!
Entfernt. Verzichten Sie auf Diskriminierungen und Beleidigungen. Die Redaktion/sh
Tja, Sie meinen wahrscheinlich die mexikanischen Latinos, die den Südwesten der USA – Kalifornien, Arizona, New Mexico – regelrecht überschwemmt haben. 32 Prozent der Bevölkerung Kaliforniens, davon in Santa Ana 76 Prozent (!), setzen sich aus Latinos zusammen, von denen nur einige wenige überhaupt Englisch sprechen und nahezu die Hälfte Schulabbrecher sind. Täglich kommen so etwa tausend Neue hinzu. Dank ihren handverlesenen Qualitäten - gebildet, bester Leumund, finanziell unabhängig, wie Sie schreiben – sind sie als Putzpersonal, in Fastfood-Ketten oder Obstplantagen tätig. Zu einem Stundenlohn irgendwo zwischen 5 und 7 Dollar. Oder habe ich etwas falsch verstanden? Beziehen Sie das "von Hand verlesen" auf die Tätigkeit dieser Zuwanderer in den Obstplantagen...?
Tja, Sie meinen wahrscheinlich die mexikanischen Latinos, die den Südwesten der USA – Kalifornien, Arizona, New Mexico – regelrecht überschwemmt haben. 32 Prozent der Bevölkerung Kaliforniens, davon in Santa Ana 76 Prozent (!), setzen sich aus Latinos zusammen, von denen nur einige wenige überhaupt Englisch sprechen und nahezu die Hälfte Schulabbrecher sind. Täglich kommen so etwa tausend Neue hinzu. Dank ihren handverlesenen Qualitäten - gebildet, bester Leumund, finanziell unabhängig, wie Sie schreiben – sind sie als Putzpersonal, in Fastfood-Ketten oder Obstplantagen tätig. Zu einem Stundenlohn irgendwo zwischen 5 und 7 Dollar. Oder habe ich etwas falsch verstanden? Beziehen Sie das "von Hand verlesen" auf die Tätigkeit dieser Zuwanderer in den Obstplantagen...?
Tja, Sie meinen wahrscheinlich die mexikanischen Latinos, die den Südwesten der USA – Kalifornien, Arizona, New Mexico – regelrecht überschwemmt haben. 32 Prozent der Bevölkerung Kaliforniens, davon in Santa Ana 76 Prozent (!), setzen sich aus Latinos zusammen, von denen nur einige wenige überhaupt Englisch sprechen und nahezu die Hälfte Schulabbrecher sind. Täglich kommen so etwa tausend Neue hinzu. Dank ihren handverlesenen Qualitäten - gebildet, bester Leumund, finanziell unabhängig, wie Sie schreiben – sind sie als Putzpersonal, in Fastfood-Ketten oder Obstplantagen tätig. Zu einem Stundenlohn irgendwo zwischen 5 und 7 Dollar. Oder habe ich etwas falsch verstanden? Beziehen Sie das "von Hand verlesen" auf die Tätigkeit dieser Zuwanderer in den Obstplantagen...?
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