Missbrauchsskandal Die Kirche teilt aus

Der Vatikan will von Fehlern wenig wissen und kritisiert seine Kritiker. Er sollte lieber personelle Konsequenzen ziehen

urbi et orbi an Ostern. Bis jetzt hat der Papst noch nicht von eigenen Fehlern gesprochen

urbi et orbi an Ostern. Bis jetzt hat der Papst noch nicht von eigenen Fehlern gesprochen

Was ist der Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche eigentlich nicht mehr? Er ist nicht mehr begrenzt. Nicht mehr lokal, regional oder national begrenzt. Nicht mehr begrenzt auf Täter, die missbrauchten, und Bischöfe, die vertuschten. Der Skandal um den Missbrauch von Menschen, um Macht und Vertrauen trifft inzwischen ins Zentrum der Weltkirche.

Wie aber reagiert dieses Zentrum, also der Vatikan, die Kurie und schließlich die Gemeinschaft der Bischöfe weltweit? Personell chaotisch, regional zersplittert, in der Sache uneins und also wirkungslos. Wäre die Lage nicht so ernst, man wäre geneigt zu sagen: Ein solches Durcheinander galt in Rom bisher als protestantisches Privileg.

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Das Missverhältnis zwischen der globalen Krise der Kirche und der Reaktion der Kurie ist gewaltig. Ostern in Rom hat es offenbart. »Geschwätz des Augenblicks« nannte der Dekan des Kardinalskollegiums, Angelo Sodana, die Kritik der weltlichen Öffentlichkeit. Als »albern«, »unfair«, »nachgeplappert« bezeichnete der Präfekt der Glaubenskongregation und höchste Amerikaner im Vatikan, Kardinal William J. Levada, Berichte der New York Times über den Fall Lawrence Murphy. Der Vatikan hatte den amerikanischen Priester und Schulleiter trotz mutmaßlich 200-fachen Missbrauchs gehörloser Kinder nicht aus dem Priesterstand entfernen lassen wollen. Und als »falsch und verleumderisch« attackierte der Chefankläger des Vatikans, Charles Scicluna, die Berichterstattung der Süddeutschen Zeitung über die Verstrickung des damaligen Erzbischofs Joseph Ratzinger in einen Fall von Vertuschung in München.

Weltkirche gegen Weltpresse – zwei Sorten Weltgewissen prallen aufeinander, ein religiöses und ein säkulares. Beide Seiten appellieren an denselben Juror: eine Weltöffentlichkeit, in der am Ostermontag eine Meldung der ZEIT zum Fall Murphy binnen weniger Stunden von Belgien bis Brasilien, von Italien bis Kanada aufgegriffen wurde. »Verstimmt« sei der Vatikan über den ZEIT-Bericht, wonach nicht Papst Benedikt die Vertuschung des Missbrauchs durch den Direktor der Gehörlosenschule zu verantworten habe, sondern die Nummer zwei im Vatikan, der Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone. »Verstimmt« ist eine der harmloseren Vokabeln, mit denen der Vatikan derzeit gegen missliebige Berichterstatter vorgeht. Das Zentrum der Kirche schlägt um sich und tut dies immer zielloser und undifferenzierter.

Die Wut verblüfft, weil die Kirche seit Jahrhunderten geübt ist, in sich zu ruhen. Und weil die Kritiker sich jeder Häme enthalten haben. Über der Maßlosigkeit der Reaktion ist die Kirche in Gefahr, ihre Mitte zu verlieren, all jene Gläubigen und sogar Glaubensfernen, die ihr zugetan waren, sei es aus persönlicher Frömmigkeit oder politischer Wertschätzung ihrer Wirkung in sozialen Fragen. In diesem Sinne, nicht wegen persönlicher Verstrickungen, zeigt sich Papst Benedikt XVI. bisher der Dimension der Krise und der Größe seiner Aufgabe nicht gewachsen.

Am 19. April begeht der Deutsche auf dem Heiligen Stuhl sein fünfjähriges Jubiläum im Amt. Wenn er wenigstens einen Grund zum Feiern haben möchte, muss er die Wurzelsünde seiner Kirche im Umgang mit dem Missbrauch angehen. Zu lange hat die Kirche einen Gegensatz zwischen ihrer politischen und ihrer pastoralen Rolle konstruiert. Um die Kirche »politisch« vor den Folgen der Verfehlungen ihrer Priester zu schützen, hat sie den Tätern »pastoral« vor allem Schutz und Fürsorge angedeihen lassen. Dazwischen hat sich eine Kluft aufgetan, in die am Ende immer die Opfer gestürzt wurden: Sie verschwanden aus dem Bild. Ihr Leid, ihre Geschichte fielen der doppelten Loyalität des Vatikans zum Opfer – der zu den Tätern und zu sich selbst.

Die Kirche kann aber nicht geistliche und politische Autorität beanspruchen, solange sie die Täter schützt, die Vergewaltiger und die Vertuscher. Wer die Welt teilt in »wir da drinnen« und »die da draußen«, der verrennt sich. Die Alternative ist der gerade Weg von freien Geistern, die offen die Auseinandersetzung mit einer Welt suchen, in die kirchliche Hierarchien genauso wie säkulare gestellt sind.

Der Vatikan verrät ein falsches Verständnis von Seelsorge. Zuwendung, selbst zu Tätern, ist notwendig, und niemand ist dafür besser geeignet als eine Kirche der gebrochenen Helden, die Kirche von Jesus wie Judas, von gekreuzigtem Heiland wie getreuem Verräter. Doch Seelsorge darf nicht mit harten Fragen sparen, bei Tätern noch weniger als bei Opfern.

Benedikt hat in seinem politisch verunglückten Hirtenbrief zum Missbrauch in Irland einen Gedanken versteckt, der zu den geistlichen Goldkörnern zählt, die in seinem oft trüben Pontifikat eben auch zu finden sind. Er rief den Tätern zu: »Erkennt eure Schuld öffentlich an, unterwerft euch der Rechtsprechung, aber verzweifelt nicht an der Gnade Gottes.« Auch an die Not der Täter zu denken, das tut die Psychologie manchmal, eine Zeitung selten und die Polizei nie – das kann nur die Kirche.

Ihre eigene Not hat der Kirche nicht die Welt eingeredet, sie ist selbst geschaffen. Und aus dieser Not kann die Kirche sich nur allein befreien. Dazu gehört der Abschied von belasteten Figuren wie Kardinal Bertone. Dazu muss aber auch ein Bekenntnis von Benedikt persönlich kommen. Wenn er ein starker Papst ist, spricht er sogar von eigenen Fehlern.

Diesen Artikel finden Sie als Audiodatei im Premiumbereich unter www.zeit.de/audio

 
Leser-Kommentare
  1. ein Grund noch, weshalb die Kirche nicht gewinnen kann: nach dem himmelweiten Unterschied zwischen Reden und Taten ist sämtliche moralische Autorität vernichtet. So schlecht kann die Presse nicht schreiben. ;-)

  2. Die "Weltpresse" als "Weltgewissen" zu bezeichnen, ist schon eine besondere Form von Selbstanmaßung. Insbesondere da die Presse ihrer Aufgabe der "4. Gewalt" im Staate schon lange nicht mehr nachkommt, sondern fast ausschließlich nach Auflage heischend jeder Sau hinterher rennt, die gerade durchs Dorf getrieben wird.

    Wir haben in der letzten Generation (30 Jahre) einen Normen- und Wertewandel erlebt, wie er wohl in kaum einer vorherigen Generation stattgefunden hat. Zum Teil waren das begrüßenswerte Reformen, zum Teil aber eben auch Verlust und Werteverfall.

    Erschreckend ist allerdings, dass man im Jahr 2010 offenbar nicht mehr dazu in der Lage ist, Gesellschaft und ihre Funktion von vor 30 Jahren überhaupt noch nachzuvollziehen.

    Denn menschliches Handeln ist nun mal fehlerhaft, auch das der Mitglieder der Kirche.
    Nun aber das Versagen Einzelner und den damals üblichen Umgang mit Versagen in den eigenen Reihen als globalen Skandal hoch schreiben zu wollen, disqualifiziert.

    Nun auch noch mit dem erhobenen Zeigefinger des medialen Scheiberlings auf die 2000 Jahre alte Institution Kirche zu zeigen und mit begrenzten Horizont ja schon fast deren Auflösung zu fordern, erinnert doch sehr an einen alten Spruch:

    "Was stört es die Eiche, wenn sich eine Sau an ihr schubbert."

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    zum Umstürzen bringen. Nämlich dann, wenn diese von innen heraus verfault, vergammelt und hohl ist. Und danach sieht es ja aus.
    Also liebe Säue: Ran an die Eiche!!!!

    "Die "Weltpresse" als "Weltgewissen" zu bezeichnen, ist schon eine besondere Form von Selbstanmaßung." Wie im Artikel beschrieben im Verhältnis zur katholischen Kirche ist sie das ganz gewiss.

    "... sondern fast ausschließlich nach Auflage heischend jeder Sau hinterher rennt, die gerade durchs Dorf getrieben wird." Sicherlich ist die Presse nicht über jeden Zweifel erhaben, aber ihre Funktion als Aufklärer nimmt sie - beispielsweise mit Hinblick auf Missbrauchsfälle oder Kriegsverbrechen - durchaus war ... und vorallem ist sie bei aller Kritik ALTERNATIVLOS. Nur wer nur zu gern die Missbrauchsfälle am liebsten vertuscht und geleugnet sehen möchte, wird der Presse diese Funktion absprechen?
    Wie hätte die Öffentlichkeit denn, wenn nicht durch die Medien, von diese Vorkommnissen erfahren?

    "Wir haben in der letzten Generation (30 Jahre) einen Normen- und Wertewandel erlebt, wie er wohl in kaum einer vorherigen Generation stattgefunden hat." Den Verlust welcher Normen und Werte beklagen Sie denn? Scheiterhaufen, Frohndienst, Kreuzzüge und Ablasshandel?

    "Nun aber das Versagen Einzelner und den damals üblichen Umgang mit Versagen in den eigenen Reihen als globalen Skandal hoch schreiben zu wollen, disqualifiziert." Es gibt tausende Missbrauchsfälle und die Vertuschung het bis hinauf zu den obersten Ämtern und Würdenträgern der Kirche? Ab wann hört es denn auf, 'Einzelfälle' zu sein? Wenn es um die Diffamierung Sozialschwacher geht, wird stets mit der grossen Kelle ausgeteilt, aber bei Kirche, Wirtschaft und Militär handelt es sich seltsamerweise IMMER um Einzelfälle. Seltsam, oder?

    "Nun auch noch mit dem erhobenen Zeigefinger des medialen Scheiberlings auf die 2000 Jahre alte Institution Kirche zu zeigen..." Warum sollte man nicht darauf zeigen?

    "... und mit begrenzten Horizont ja schon fast deren Auflösung zu fordern" Und schon haben Kritiker nur einen begrenzten Horizont. Hm - WAS genau begrenzt denn diesen Horizont? Religiöse Dogmen, christlichen Fundamentalismus und der Glaube an ewig gestriger Märchenfiguren sind es jedenfalls nicht.

    "Was stört es die Eiche, wenn sich eine Sau an ihr schubbert." 'Geschubbert' haben sich wohl vorallem jene Priester und Lehrer an Kindern, Wehrlosen und Schutzbedürftigen. Sie dann auch noch als Schweine zu diffamieren, ist menschenverachtend höhnisch. Und die Kirche als Eiche zu betrachten, ist bar jedweder Realität.

    Mir ist unklar, wie Sie auf die Idee kommen, dass die Aussage, die Weltpresse sei das Weltgewissen, so unglaublich anmaßend sei - die Aussage einer Sekte, ihr Oberhaupt sei der Stellvertreter Gottes finde ich jedenfalls um einiges "Größenwahnsinniger".

    Und auch die kaum noch zu ertragende Litanei der katholischen Sekte (Es waren Einzelne, andere sind viel schlimmer!) hilft nicht mehr.

    Die KS (katholische Sekte) ist lediglich an Macht interessiert - es werden Unsummen verschleudert um sich den Vatkanstaat zu leisten, Unsummen, um pompöse Gebäude zu bauen und zu unterhalten. Mit diesem Geld könnte der sog. dritten Welt tatsächlich geholfen werden - aber zwischen Rede und Tat der KS liegen eben Welten.

    Das alles wäre einfach nur verwerflich - wenn die KS nicht auch noch als oberste Moralbehörde aufspielen würde. Und eben DAS macht den Unterschied.

    Wie ich schon schrieb: Jesus würde weinen ...

    Bitte tragen Sie mit sachlichen Argumenten zu einer konstruktiven Diskussion mit angemessenen Termini bei. Danke, die Redaktion/vv

    zum Umstürzen bringen. Nämlich dann, wenn diese von innen heraus verfault, vergammelt und hohl ist. Und danach sieht es ja aus.
    Also liebe Säue: Ran an die Eiche!!!!

    "Die "Weltpresse" als "Weltgewissen" zu bezeichnen, ist schon eine besondere Form von Selbstanmaßung." Wie im Artikel beschrieben im Verhältnis zur katholischen Kirche ist sie das ganz gewiss.

    "... sondern fast ausschließlich nach Auflage heischend jeder Sau hinterher rennt, die gerade durchs Dorf getrieben wird." Sicherlich ist die Presse nicht über jeden Zweifel erhaben, aber ihre Funktion als Aufklärer nimmt sie - beispielsweise mit Hinblick auf Missbrauchsfälle oder Kriegsverbrechen - durchaus war ... und vorallem ist sie bei aller Kritik ALTERNATIVLOS. Nur wer nur zu gern die Missbrauchsfälle am liebsten vertuscht und geleugnet sehen möchte, wird der Presse diese Funktion absprechen?
    Wie hätte die Öffentlichkeit denn, wenn nicht durch die Medien, von diese Vorkommnissen erfahren?

    "Wir haben in der letzten Generation (30 Jahre) einen Normen- und Wertewandel erlebt, wie er wohl in kaum einer vorherigen Generation stattgefunden hat." Den Verlust welcher Normen und Werte beklagen Sie denn? Scheiterhaufen, Frohndienst, Kreuzzüge und Ablasshandel?

    "Nun aber das Versagen Einzelner und den damals üblichen Umgang mit Versagen in den eigenen Reihen als globalen Skandal hoch schreiben zu wollen, disqualifiziert." Es gibt tausende Missbrauchsfälle und die Vertuschung het bis hinauf zu den obersten Ämtern und Würdenträgern der Kirche? Ab wann hört es denn auf, 'Einzelfälle' zu sein? Wenn es um die Diffamierung Sozialschwacher geht, wird stets mit der grossen Kelle ausgeteilt, aber bei Kirche, Wirtschaft und Militär handelt es sich seltsamerweise IMMER um Einzelfälle. Seltsam, oder?

    "Nun auch noch mit dem erhobenen Zeigefinger des medialen Scheiberlings auf die 2000 Jahre alte Institution Kirche zu zeigen..." Warum sollte man nicht darauf zeigen?

    "... und mit begrenzten Horizont ja schon fast deren Auflösung zu fordern" Und schon haben Kritiker nur einen begrenzten Horizont. Hm - WAS genau begrenzt denn diesen Horizont? Religiöse Dogmen, christlichen Fundamentalismus und der Glaube an ewig gestriger Märchenfiguren sind es jedenfalls nicht.

    "Was stört es die Eiche, wenn sich eine Sau an ihr schubbert." 'Geschubbert' haben sich wohl vorallem jene Priester und Lehrer an Kindern, Wehrlosen und Schutzbedürftigen. Sie dann auch noch als Schweine zu diffamieren, ist menschenverachtend höhnisch. Und die Kirche als Eiche zu betrachten, ist bar jedweder Realität.

    Mir ist unklar, wie Sie auf die Idee kommen, dass die Aussage, die Weltpresse sei das Weltgewissen, so unglaublich anmaßend sei - die Aussage einer Sekte, ihr Oberhaupt sei der Stellvertreter Gottes finde ich jedenfalls um einiges "Größenwahnsinniger".

    Und auch die kaum noch zu ertragende Litanei der katholischen Sekte (Es waren Einzelne, andere sind viel schlimmer!) hilft nicht mehr.

    Die KS (katholische Sekte) ist lediglich an Macht interessiert - es werden Unsummen verschleudert um sich den Vatkanstaat zu leisten, Unsummen, um pompöse Gebäude zu bauen und zu unterhalten. Mit diesem Geld könnte der sog. dritten Welt tatsächlich geholfen werden - aber zwischen Rede und Tat der KS liegen eben Welten.

    Das alles wäre einfach nur verwerflich - wenn die KS nicht auch noch als oberste Moralbehörde aufspielen würde. Und eben DAS macht den Unterschied.

    Wie ich schon schrieb: Jesus würde weinen ...

    Bitte tragen Sie mit sachlichen Argumenten zu einer konstruktiven Diskussion mit angemessenen Termini bei. Danke, die Redaktion/vv

  3. Ein Baum ohne Rinde kann nicht überleben, es sollten sich nicht zuviele Säue daran "schubbern".

  4. ... ,daß ich nach vielen vielen Jahren des Zögerns vor wenigen Wochen endlich ausgetreten bin. Nächsten Monat zahl ich zum erstenmal keine Kirchensteuer mehr. Das hilft wenigstens ein kleines bisschen dabei sich über den Laden nicht mehr allzu sehr aufzuregen.

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    Ich gratuliere Ihnen zu Ihrem Kirchenaustritt. Von der Katholischen Kirche hat man moralisch nichts mehr zu erwarten. Eine Kirche die Homosexuelle Priester exkommuniziert und 200-fache Kinderschänder in Amt und würden belässt, hat für mich jede Glaubwürdigkeit und jede moralische Instanz verloren. Von den Geldern die Sie an Kirchensteuer bezahlt haben kam leider nur sehr wenig bei Bedürftigen an, die Kirche hat eine Verwaltungsquote, mit der sie niemals ein DZI Spendensiegel bekommen würde. Ich hoffe Sie spenden stattdessen etwas Geld, zum Beispiel an Ärzte ohne Grenzen, Lobbycontrol oder SOS Kinderdorf, oder eine andere zertifizierte Einrichtung, am besten eine die Hife nicht mit Glauben und Indoktrination verbindet.

    Gratulation zum Kirchenaustritt.Ich empfand es als erleichternd nicht mehr in der moralischen Mithaftung zu stehen. Diese ständige mediale Öffentlickeitssucht mit ungeheuer selbstgerechten Forderungen an die Moral anderer hat mich immer aufhorchen lassen. Es ist nicht die Kirche der Schwachen, eher die Kirche der machthungrigen alten Männer. Ich bin mir sehr sicher, dass diese Kirche von Jesus so nicht gewollt sein konnte. Good move!!

    Ich gratuliere Ihnen zu Ihrem Kirchenaustritt. Von der Katholischen Kirche hat man moralisch nichts mehr zu erwarten. Eine Kirche die Homosexuelle Priester exkommuniziert und 200-fache Kinderschänder in Amt und würden belässt, hat für mich jede Glaubwürdigkeit und jede moralische Instanz verloren. Von den Geldern die Sie an Kirchensteuer bezahlt haben kam leider nur sehr wenig bei Bedürftigen an, die Kirche hat eine Verwaltungsquote, mit der sie niemals ein DZI Spendensiegel bekommen würde. Ich hoffe Sie spenden stattdessen etwas Geld, zum Beispiel an Ärzte ohne Grenzen, Lobbycontrol oder SOS Kinderdorf, oder eine andere zertifizierte Einrichtung, am besten eine die Hife nicht mit Glauben und Indoktrination verbindet.

    Gratulation zum Kirchenaustritt.Ich empfand es als erleichternd nicht mehr in der moralischen Mithaftung zu stehen. Diese ständige mediale Öffentlickeitssucht mit ungeheuer selbstgerechten Forderungen an die Moral anderer hat mich immer aufhorchen lassen. Es ist nicht die Kirche der Schwachen, eher die Kirche der machthungrigen alten Männer. Ich bin mir sehr sicher, dass diese Kirche von Jesus so nicht gewollt sein konnte. Good move!!

  5. zum Umstürzen bringen. Nämlich dann, wenn diese von innen heraus verfault, vergammelt und hohl ist. Und danach sieht es ja aus.
    Also liebe Säue: Ran an die Eiche!!!!

    Antwort auf "Mediale Anmaßung?"
  6. Natürlich ist der Missbrauch von Kindern schändlich, muss aufgedeckt und bestraft werden. Die Mehrzahl von geschätzten 95 % der Missbräuche findet aber im Familien- und Bekanntenkreis statt. Dort ist die Heimlichtuerei geboren, dort schweigt die Ehefrau, dort kuschen die Geschwister und dort gucken die Bekannten und Verwandten weg.

    Die Kirche in Kombination mit ihrer frömmelnden, selbstauferlegten Keuschheit ist uns nur ein willkommener Anlass, das soziale Überdruckventil mal kräftig durchblasen zu lassen. Die allgemeine moralische Inkonsequenz hat aber nicht die Kirche zu verantworten, sondern die Gemeinschaft, die alle, die öffentlich mit Sexualität zu tun haben, schräg ansieht. Die Täter, die Mitwisser und ebenso die Opfer.

    Das ist für mich der wahrscheinlichste Grund für die allerorts praktizierten Distanzierungen.

  7. Ich war noch nie Kirchenmitglied, doch wie die Journaille sich nun bereits als "Weltgewissen" geriert, sollte jedem halbwegs kritischen Leser zu denken geben. Ekelhaft!

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    ... denn die katholische Sekte spricht sich das Stellvertretertum Gottes zu.

    Das die "Weltpresse" irgendwo auch die Meinung der Welt widespiegelt, das sollte schon so sein, oder?

    Sonst liest das keiner.

    Aber die Weltpresse droht ja auch nicht mit ewiger Verdammnis ...

    ... denn die katholische Sekte spricht sich das Stellvertretertum Gottes zu.

    Das die "Weltpresse" irgendwo auch die Meinung der Welt widespiegelt, das sollte schon so sein, oder?

    Sonst liest das keiner.

    Aber die Weltpresse droht ja auch nicht mit ewiger Verdammnis ...

  8. http://www.spiegel.de/wir...

    http://www.spiegel.de/wir...

    Diese Kirche hat nichts mit dem christl.Glauben gemeinsam.
    Einziges Ziel:
    Erhaltung von Macht, Ehre und Reichtum.

    Matth.6, 24:
    "Niemand kann zwei Herren dienen:
    Entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird an dem einen hängen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon."

    Diese Kirche hat sich längst für den Mammon entschieden.

    In der Bibel ist zu lesen:
    "Satan der Fürst der Welt" ist.
    Jesus aber sagt:
    "Mein Reich ist nicht von dieser Welt".

    Wenn sich der Papst, als Stellvertreter Gottes auf Erden bezeichnet, wessen Stellvertreter ist er dann ?

    Worte von Paulus:
    2. Thess.2,4:
    "Er ist der Widersacher,
    der sich erhebt über alles,
    was Gott oder Gottesdienst heißt,
    sodass er sich in den Tempel Gottes setzt und vorgibt,
    er sei Gott."

    Röm.1,21:
    Denn obwohl sie von Gott wussten,
    haben sie ihn nicht als Gott gepriesen noch ihm gedankt, sondern sind dem Nichtigen verfallen in ihren Gedanken,
    und ihr unverständiges Herz ist verfinstert.

    2.Kor.11, 13-15:
    Denn solche sind falsche Apostel,
    betrügerische Arbeiter und verstellen sich als Apostel Christi.
    Und das ist auch kein Wunder;
    denn er selbst, der Satan, verstellt sich als Engel des Lichts.
    Darum ist es nichts Großes,
    wenn sich auch seine Diener verstellen als Diener der Gerechtigkeit;
    deren Ende wird sein nach ihren Werken.

    Lutherübersetz.

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    noch einmal: unerträglich sind Heuchler wie diese hier!

    noch einmal: unerträglich sind Heuchler wie diese hier!

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