Rauchverbot in Österreich Der Nikotinkrieg

Zum 1. Juli müssen Gastwirte Raucher in die Schranken weisen. Die Gesundheitsapostel haben gesiegt. Ein Abgesang

Klack. Schon wieder. Eine Hand schiebt sich schützend vor die Flamme des Feuerzeugs. Tabak knistert. Schon kräuselt sich der blaue Dunst. Ein tiefer Lungenzug aus der Lucky Strike. Ohne Rauch geht’s nie, schon gar nicht in der amerikanischen Fernsehserie Mad Men . Die spielt in einer Werbeagentur im New York des Jahres 1960 und gibt Auskunft über eine Zeit, in der alles anders war. Ganz anders.

Die männlichen Protagonisten schwelgen unwidersprochen im Alltags-Chauvinismus, die Frauen gefallen sich als adretter Aufputz mit Spitztüten-BH. Allen gemeinsam ist jedoch der permanente Griff zum Glimmstängel. Gleichgültig ob im Büro, im Aufzug, im Kinderzimmer oder im Bett, ob hochschwanger oder kurz nachdem ein Herzinfarkt den Süchtigen beinahe dahingerafft hätte. Unverschämt feiert Mad Men, mit drei Golden Globes ausgezeichnet, die Droge. Dass die Schauspieler keine Luckies, sondern Kräuterzigaretten verglimmen – in Kalifornien ist Nikotin am Arbeitsplatz und damit auch am Film-Set streng verboten – zeigt, dass sich in den vergangenen Jahrzehnten doch einiges verändert hat. Nach teils hysterisch geführten Kreuzzügen wurde in den USA Tabakgenuss konsequent aus dem öffentlichen Leben verbannt und geächtet. Nun ist auch in Österreich bald Schluss mit dem hemmungslosen Qualmen in der Öffentlichkeit.

Anzeige

Das Land spaltet ein Konflikt zwischen Rauchern und Nichtrauchern

Im Visier des Gesetzgebers befinden sich jetzt die rund 70.000 Gastronomiebetriebe des Landes, bislang noch ein Hort des blauen Dunsts. Bis zum 1.Juli müssen sich die Besitzer kleiner Lokale entscheiden, ob sie die Aschenbecher wegräumen. In größeren Gaststätten darf Rauch nur noch in abgetrennten Räumen aufsteigen. Die seit 1. Jänner 2009 laufende Übergangsfrist konnten die Wirte dazu verwenden, ihre Gaststätten umzubauen. Raucher und Nichtraucher nutzten hingegen die Zeit, um sich am Wirtshaustisch, in Internetforen, auf Leserbrief- und Kommentarseiten gehässige Auseinandersetzungen zu liefern.

Selbst ernannte Antiraucher-Sheriffs decken Wirte mit Anzeigen ein. Nichtraucher beklagen das angeblich zu milde Gesetz und fordern ein totales Verbot. Asoziale Hedonisten würden, so der gängige Vorwurf, das Gesundheitssystem belasten. Die Qualmer – immerhin ein Drittel der Bevölkerung – kontern wenig zimperlich und wähnen missionarische Eiferer am Werk, die ihnen, getrieben von Genussneid, ihr Vergnügen missgönnten. Sollen sie doch daheim bleiben, die verbiesterten Gesundheitsapostel! Seit Monaten durchzieht, quer durch alle Bildungs- und Einkommensschichten, ein Riss das Land. Raucher gegen Nichtraucher – ein unversöhnlicher Konflikt.

Rauchen ist vor allem tödlich. Es verkürzt, besagen alle Studien, die durchschnittliche Lebenserwartung um mehrere Jahre. Das Risiko, mit Lungen-, Herz- oder Kreislauferkrankungen dahinzuvegetieren, steigt. Die Haut altert rascher, die körpereigenen Abwehrkräfte schwinden, Männern droht außerdem eher Impotenz. Gewiss: Rauchen ist schädlich. Alkohol übrigens auch. Zu viel Fett nicht minder. Dennoch wird das Land nicht von einer Kampagne gegen Wein und Bier überzogen. Auch »Dieses Schweinsbratl kann tödlich sein«-Warnschilder sind bis dato nicht bekannt.

Stattdessen haben sich Experten, Politiker und Bedenkenträger zusammengefunden, um mit Kontrollwut gegen ein Laster vorzugehen, das in seiner Geschichte immer wieder zum Ziel von Verfolgung wurde. So stellte Sultan Murad IV. im Jahr 1633 Tabakkonsum im Osmanischen Reich unter Todesstrafe. Eine Feuersbrunst nahm der Tyrann zum Anlass, 25.000 Raucher zu massakrieren. Etwa zur gleichen Zeit ließ in Russland Zar Michael Qualmern Lippen und Nasen aufreißen. Auch die Kirche bannte – der Vergnügungssucht naturgemäß abhold – das die Sinne benebelnde Nikotin. Im 17. Jahrhundert erließen die Päpste Urban VIII. und Innozenz X. Bullen, die bei Strafe der Exkommunikation untersagten, in Kirchen dem Laster zu frönen. Jesuitenpater wetterten gegen die »trockene Trunkenheit«, für die sie Kau- und Schnupftabak verantwortlich machten. Doch auch der sakrale Bann konnte nicht verhindern, dass kaum hundert Jahre später Pfeife und Zigarre zum Savoir-vivre der Oberschicht gehörten.

Während der Napoleonischen Kriege machten schließlich spanische Hilfstruppen die Sitte, den Tabak in kleine Papierstücke einzurollen, in Frankreich bekannt. Doch die kleine Zigarre, die Zigarette, sollte erst während der Industriellen Revolution ihren Siegeszug antreten. Und das nicht nur, weil sich die Glimmstängel ideal zur Massenfertigung eigneten. Jederzeit verfügbar und rasch zu konsumieren, wurden sie zum Begleiter durch eine Epoche, in der Innovationslust und politische Umbrüche auf der Tagesordnung standen.

Die Zigarette vereinte alle, die ihr huldigten, zu einer ubiquitären Gemeinschaft. Sie half, Kriege zu gewinnen. »Tabak ist wichtiger als tägliches Brot«, forderte etwa General John Pershing, Befehlshaber der amerikanischen Truppen im Ersten Weltkrieg: »Wir brauchen sofort tausend Tonnen davon.« Sie wurde sogar zu einem Symbol für die Emanzipation der Frauen: Die qualmende Femme fatale war die Ikone der Moderne.

Zigaretten waren billig. In Zeiten großen Mangels dienten sie hingegen als Ersatzwährung. Manchmal waren sie sogar wertvoller als Gold: Im Sammellager Drancy bei Paris kostete in der Zeit der Nazi-Besetzung eine Zigarette 150 Franc. Deportationsopfer kauften sich, bevor sie in die Waggons nach Auschwitz gepfercht wurden, für zehn Franc einen einzigen Zug aus einer Zigarette. »Zehn Franc«, erinnert sich Denise Aimé, »für einen letzten Zug der Freiheit und der Träume.«

Nein, eine Zigarette ist mehr als nur ein mit fermentiertem, getrocknetem und gehäckseltem Tabak gefülltes Röllchen. Mehr als der Hauptinhaltsstoff, das Nervengift Nikotin, das binnen sieben Sekunden ins Gehirn schießt und dort eine verstärkte Ausschüttung des Hormons Adrenalin sowie der Neurotransmitter Dopamin und Serotonin anregt. Sie ist eine Droge mit enormem Suchtpotenzial. Nur Alkohol gilt unter den legalen Rauschmitteln als gefährlicher.

Nikotin ist ein universelles Suchtmittel, das die kulturellen Unterschiede der Völker zu einem betörenden Massenritual nivelliert. Die Müden, Verzagten werden erquickt. Die Gestressten, Verängstigten entspannt. Bis zum frühen Tod. Dennoch sind alle Kreuzzüge gegen den blauen Dunst gescheitert. Und das nicht, weil die Gerechten keine überzeugenden Argumente hätten, sondern weil Eskapismus und Grenzüberschreitung Teil der menschlichen Existenz sind.

Tabakgenuss passt nicht in eine effiziente Leistungsgesellschaft

Die moderne Raucherjagd ist das Produkt einer Wohlstandsgesellschaft, in der das Riskante und das Unvorhersehbare unter Generalverdacht stehen. Sicherheit ist der Schlüsselbegriff der Zeit. Aus Abenteuer wird Event-Kultur. Der mit zehn Airbags bewehrte Wagen, die ausgeklügelte Alarmanlage, der Ortungs-Chip an Flockis Halsband. Ein Renegat, wer mit Anfang 30 noch keine private Pensionsvorsorge abgeschlossen hat. Für eine Leistungsgesellschaft, die sich darauf verständigt hat, Lebensabläufe zu optimieren und die Menschen zu perfekt schnurrenden Ich-AGs auszubauen, ist der Raucher ein unkalkulierbares Risiko. Ein irrlichternder Selbstzerstörer. Faul obendrein. Wer sich während der Arbeit drei Mal täglich für die Zeit einer Zigarettenlänge aus dem Getriebe fortstehle, verringere seine Lebensarbeitszeit um ein Jahr, rechnen Betriebswirte vor.

Zeit unproduktiv verrinnen zu lassen will nicht in eine Dekade passen, in der, einer Managerregel folgend, alles ökonomischen »Sinn machen« soll. Bezeichnenderweise waren es die Dichter und Schriftsteller – diese seit je grundverdächtigen Querköpfe –, die über den Zauber (oder das Unglück) des Tabakgenusses nachgrübelten oder ihre Romanhelden über die Sucht sinnieren ließen. »Ich verstehe nicht, wie jemand nicht rauchen kann, – er bringt sich doch um des Lebens bestes Teil und jedenfalls um ein ganz eminentes Vergnügen!«, sagt Hans Castorp in Thomas Manns Zauberberg . Als Quell der Inspiration wollten Intellektuelle den Tabak nicht missen. Robert Musil meinte: »Ich behandle das Leben als etwas Unangenehmes, über das man durch Rauchen hinwegkommen kann.« Und Anton Wildgans gestand: »Schreiben, dichten, arbeiten ohne Rauchen? Unmöglich!«

Der Dichter Théodore de Banville, Schöpfer des Begriffs l’art pour l’art, erblickte gar das Menschenideal der Belle Époque in einem Zigaretten-Dandy. »Ist es nicht ein wunderschönes Dandytum, sein Leben an eine grausame, unersättliche und vollkommen nutzlose Leidenschaft hinzugeben?«, fragte der Poet, der mit der Figur des schicken Beau nicht zuletzt die elegante Ästhetik des Rauchens verband. Erst die Art, mit der er mit galanter Geste eine Zigarette aus dem Etui zieht, macht einen Gentleman zum Dandy, dem Männerideal der Epoche. Besser als tausend Worte charakterisiert die Zeichensprache des Rauchens ein Gegenüber.

Wie einer den Glimmstängel an die Lippen führt, ob er die Kippe nervös zwischen den Fingerspitzen dreht oder schützend vor den Oberkörper hält, wie er gierig am Filter saugt oder die Zigarettenglut im Aschenbecher spielerisch zu einem Kegel formt, die Zigarette liefert ein Fülle an Signalen: panische, erotische, behagliche. Ein Repertoire, aus dem sich die Drehbuchautoren der Traumfabrik stets bedienten: James Dean mit lässig zwischen den Lippen eingehängtem Glimmstängel. Clint Eastwood mit abgekautem Stumpen im Mundwinkel. Vorbei. Wenn heute ein Darsteller in einem Hollywoodfilm zur Zigarette greift, ist er meist ein Bösewicht, der im Finale sein Leben aushauchen muss.

Der Genussmensch, der seinen Gedanken im sich kringelnden, kräuselnden Rauch eine Auszeit gönnt, passt nicht mehr in eine Zeit, in der Freiheit und Individualität von steriler Gleichförmigkeit und Verordentlichung eingeengt werden. Der Raucher muss (wieder einmal) seiner Sucht entwunden werden. Andere Vergnügen stehen bereits zur Heilung an. »Pass bloß auf, Zoyd«, lässt Thomas Pynchon eine Figur in seinem 1990 erschienenen Roman Vineland räsonieren. »Wird nicht mehr lange dauern, dann sind sie hinter allem her, nicht nur Drogen, sondern auch Bier, Zigaretten, Zucker, Salz, Fett – was du willst. Alles, was auch nur entfernt geeignet ist, die Sinne zu erfreuen, müssen sie kontrollieren. Und sie werden es kontrollieren.«

 
Leser-Kommentare
    • promi1
    • 15.04.2010 um 8:59 Uhr

    Ist der Autor wieder von Tabakindustrie bezahlt?
    Oder gehört er zu den verblendeten Menschen, die Sucht und Leid aus Gründen puren Profits gerne romantisch verklären mit Begriffen wie Freiheit, Risiko, Abenteuerlust?

    In Österreich herrscht überhaupt kein Nichtraucherschutz. Das ist die Wahrheit und die wird sich auch nach dem Juli nicht grundlegend ändern. Hier geht es gar nicht darum, was sich ein Mensch selber antun will. Es geht um den Schutz der Nichtraucher. Um deren Freiheit und Gesundheit.

    "Die Gesundheitsfaschisten werden scheitern" meint der Autor. Und mischt dabei wieder allerhand Dinge durcheinander (wer bitte will den Menschen Bier verbieten??). Mal sehen, wer am Ende scheitert. Wenn der Kampf gegen diese Art von Sucht lange dauert, dann auch wegen solch lächerlicher Trotz-Artikel.

    Niemand ist nach Bier süchtig. Nach Zigaretten sind es Milliarden von Menschen. Eben das ist das Problem.

    Aber um die Sucht der Menschen geht es beim Nichtraucherschutz eigentlich nicht, wie schon erwähnt.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Ich war kürzlich in England, einem Land, von dem die Tabakkontrolle freudestrahlend berichtet, das totale Rauchverbot in der Gastronomie funktioniere. Ja, in den allermeisten Gaststätten funktioniert es. Aber zu welchem Preis? Ständig rennen die Leute vor die Türe um zu Rauchen, im Anhang ihre Nichtrauchenden Freunde. Die Menschen kommen durch den blockierten Gehsteig kaum mehr durch, müssen auf die Straße ausweichen, was Unfälle provoziert. Die Lärmbelästigung durch das Reden und Lachen ist für Anwohner unerträglich.

    Und wer wirklich glaubt, mit einem totalen Rauchverbot in der Gastronomie sei es getan, der unterschätzt die WHO, die sich ja die "tabakfreie Welt" auf ihre Fahnen geschrieben hat und dafür auch lügt - wie sie es bei der Vogel- und Schweinegrippe auch getan hat. Bei der Schweinegrippe wird mal schnell die Definition der Pandemie solange verbogen, bis man eine völlig harmlose Grippe als Pandemie bezeichnen kann, bei den Rauchverboten wird die Passivrauchlüge erfunden.

    Aber zurück nach England: Die Systemgastronomie beginnt bereits, das Rauchen in den Außenbereichen zu verbieten. Klar, man will keine Gäste die sich wohlfühlen, sondern schnell neue Kunden. Alkohol ist an vielen öffentlichen Plätzen bereits verboten. Ein Rauchverbot in Autos und Wohnungen wird diskutiert.

    Der Artikel beschreibt die Situation sehr gut, auch wenn das militanten Antirauchern selbstverständlich nicht gefällt. Denn mit der Wahrheit haben es diese Gruppen eh nicht, sonst würden sie nicht ständig die Passivrauchlüge verbreiten. Das relative Risiko, durch Passivrauch an Krebs zu erkranken ist geringer als durch Milchtrinken Krebs zu bekommen. Wobei beide Werte weit unter der Grenze liegen, mit der seriöse Epidemologen überhaupt arbeiten.

    Selbst wenn man die von manchen Antirauchern verbreiteten Horrorzahlen, dass Passivrauchen das Risiko an Krebs zu erkranken verdoppeln würde, glaubt, so sind die Werte so gering, dass sie nicht relevant sind. Stellen Sie sich vor, Sie füllen einen Lottoschein aus. Um 6 Richtige Zusatzzahl zu erhalten, haben Sie eine Chance von 1:140 Millionen. Kaufen Sie einen weiteren Schein, haben Sie die Chance verdoppelt. Sie ist aber dennoch verschwindend gering. Genauso verhält es sich mit der Chance, durch den sogenannten Passivrauch an Krebs zu erkranken. Aber das interessiert militante Antiraucher nicht, denn ihnen geht es nicht um Gesundheit, sondern um Verbote, Gängelung und Macht. Und das ist das widerliche an diesen Organisationen.

    • M.T.
    • 16.04.2010 um 18:35 Uhr

    ..bei jemandem der, anscheinend sogar ernstgemeint, so eine Feststellung trifft, kann ich mich nur kopfschüttelnd abwenden.

    Ich war kürzlich in England, einem Land, von dem die Tabakkontrolle freudestrahlend berichtet, das totale Rauchverbot in der Gastronomie funktioniere. Ja, in den allermeisten Gaststätten funktioniert es. Aber zu welchem Preis? Ständig rennen die Leute vor die Türe um zu Rauchen, im Anhang ihre Nichtrauchenden Freunde. Die Menschen kommen durch den blockierten Gehsteig kaum mehr durch, müssen auf die Straße ausweichen, was Unfälle provoziert. Die Lärmbelästigung durch das Reden und Lachen ist für Anwohner unerträglich.

    Und wer wirklich glaubt, mit einem totalen Rauchverbot in der Gastronomie sei es getan, der unterschätzt die WHO, die sich ja die "tabakfreie Welt" auf ihre Fahnen geschrieben hat und dafür auch lügt - wie sie es bei der Vogel- und Schweinegrippe auch getan hat. Bei der Schweinegrippe wird mal schnell die Definition der Pandemie solange verbogen, bis man eine völlig harmlose Grippe als Pandemie bezeichnen kann, bei den Rauchverboten wird die Passivrauchlüge erfunden.

    Aber zurück nach England: Die Systemgastronomie beginnt bereits, das Rauchen in den Außenbereichen zu verbieten. Klar, man will keine Gäste die sich wohlfühlen, sondern schnell neue Kunden. Alkohol ist an vielen öffentlichen Plätzen bereits verboten. Ein Rauchverbot in Autos und Wohnungen wird diskutiert.

    Der Artikel beschreibt die Situation sehr gut, auch wenn das militanten Antirauchern selbstverständlich nicht gefällt. Denn mit der Wahrheit haben es diese Gruppen eh nicht, sonst würden sie nicht ständig die Passivrauchlüge verbreiten. Das relative Risiko, durch Passivrauch an Krebs zu erkranken ist geringer als durch Milchtrinken Krebs zu bekommen. Wobei beide Werte weit unter der Grenze liegen, mit der seriöse Epidemologen überhaupt arbeiten.

    Selbst wenn man die von manchen Antirauchern verbreiteten Horrorzahlen, dass Passivrauchen das Risiko an Krebs zu erkranken verdoppeln würde, glaubt, so sind die Werte so gering, dass sie nicht relevant sind. Stellen Sie sich vor, Sie füllen einen Lottoschein aus. Um 6 Richtige Zusatzzahl zu erhalten, haben Sie eine Chance von 1:140 Millionen. Kaufen Sie einen weiteren Schein, haben Sie die Chance verdoppelt. Sie ist aber dennoch verschwindend gering. Genauso verhält es sich mit der Chance, durch den sogenannten Passivrauch an Krebs zu erkranken. Aber das interessiert militante Antiraucher nicht, denn ihnen geht es nicht um Gesundheit, sondern um Verbote, Gängelung und Macht. Und das ist das widerliche an diesen Organisationen.

    • M.T.
    • 16.04.2010 um 18:35 Uhr

    ..bei jemandem der, anscheinend sogar ernstgemeint, so eine Feststellung trifft, kann ich mich nur kopfschüttelnd abwenden.

  1. Anfangs angekündigt als "Nichtraucherschutz" haben sich diese "Gesetze" mittlerweile entfaltet als absurde und diktatorische Gesetzgebung. Mit anscheinend als Hauptmotiv nur noch: „ Ich finde, dass es stinkt“ Dabei wäre es doch so einfach. Ein Schild “Raucher” oder “Nichtraucher” würde doch reichen. So könnten Erwachsenen selber entscheiden und auch das Personal hätte die Wahl "hier arbeite ich ja oder nicht". So hätte man auch noch Abermilionen an Steuern bei der Gesetzgebung und vor allem bei der Kontrolle des Vollzugs sparen können.
    Wie weit gehen die Bemühungen der Regierungen noch ? Eine neue Idee wäre ein Aufkleber auf jeder Bratwurst "Diese Wurst ist fett und kann daher Tödlich sein"
    Ich rate die verantwortlichen Gesetzgebern, und den hier so stark vertretenen Verbotsfanatikern, zehn Minuten in einer geschlossenen Garage zusammen mit einem laufenden Motor zu verbringen, so lernt man was, im Gegensatz zu ein bisschen harmlosen Tabakrauch, wirklich gefährliche Abgase sind.(Nicht tun natürlich denn es ist wirklich tödlich)

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    BRUAHHAHAHA! Sie nennen es eine "diktatorische Gesetgebung" wenn ein Gesetz seit 2005 nicht exekutiert wird? In den Einkaufszentren in Österrauch (mit Ausnahme des MAXI-Markt) werden nach wie vor Kleinkinder niedergeraucht, mitten in der Mall stehen die Schwarzlüngler und blasen den Vorbeigehenden ihren Giftodem in`s Gesicht, die Behörden schauen weg - Anzeigen seit Anfang 2009, erfolgte Lokalaugenscheine und Erkenntnisse der UVS bleiben ohne Wirkung, Wirte zahlen die - wenn überhaupt - verhängten Strafen aus der Portokasse, Raucher klopfen sich auf den - wenn überhaupt vorhandenen - RV-Schildern in Haltestellenüberdachungen die Zigaretten an und hüllen die Wartenden in tödliche Wolken - die Diktatur geht von den Rauchern und der Tabakmafia aus - es herrscht offene Anarchie - die Tötung von Nichtrauchern geht unvermindert weiter! Diktatorische Gesetzgebung??? Bruahhahaha...

    BRUAHHAHAHA! Sie nennen es eine "diktatorische Gesetgebung" wenn ein Gesetz seit 2005 nicht exekutiert wird? In den Einkaufszentren in Österrauch (mit Ausnahme des MAXI-Markt) werden nach wie vor Kleinkinder niedergeraucht, mitten in der Mall stehen die Schwarzlüngler und blasen den Vorbeigehenden ihren Giftodem in`s Gesicht, die Behörden schauen weg - Anzeigen seit Anfang 2009, erfolgte Lokalaugenscheine und Erkenntnisse der UVS bleiben ohne Wirkung, Wirte zahlen die - wenn überhaupt - verhängten Strafen aus der Portokasse, Raucher klopfen sich auf den - wenn überhaupt vorhandenen - RV-Schildern in Haltestellenüberdachungen die Zigaretten an und hüllen die Wartenden in tödliche Wolken - die Diktatur geht von den Rauchern und der Tabakmafia aus - es herrscht offene Anarchie - die Tötung von Nichtrauchern geht unvermindert weiter! Diktatorische Gesetzgebung??? Bruahhahaha...

  2. 192, wovon 185 Nichtraucher können sich in Kopenhagen im völlig rauchfreien Kongresszentrum nicht einigen über die Weltbedrohenden CO2 Emissionen.
    Und trotzdem gibt es Menschen die sich aufregen über ein bisschen Rauch in Gaststätten die sie auch noch ganz einfach meiden können. Es gibt in Bayern sogar eine sich selber Ökopartei nennende Gruppe die anstatt sich mit Ökologie zu beschäftigen eine ungeheuere Menge Energie verschwendet(warum wohl) bei einem Versuch die Welt, via einem Volksbegehren, fastfoodreif zu machen, eine ganze Kultur zu vernichten und Millionen Mitbürger die Lust auf einen gemütlichen Abend zu entnehmen. . Ich erlebe fälle, wobei Menschen die ihre Kneipe, Stammtisch als zweites Zuhause betrachten, verboten wird, obwohl auch der Inhaber, sein Personal und 90% der Kundschaft raucht, zu rauchen. Ich finde es unbegreiflich das in einer Demokratie eine kleine Mehrheit eine kleine Minderheit so meint Regieren zu können, obwohl es sehr gute Alternative gibt.". Ich habe, geschäftlich, auch "grün" motiviert, viel sehr viel mit der Bahn gereist, wunderschön, gemütlich viele Menschen begegnet, vor allem im Restaurant und Bar, ich könnte darüber einen Roman schreiben. Seit dem Rauchverbot, auch hier würde es gute alternative geben, gibt es diese spezielle "Bahn"Atmosphäre nicht mehr. Mir sind eine Anzahl von Menschen bekannt die jetzt lieber fliegen oder selber fahren(oder sich fahren lassen)

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Ein Zugschaffner hat in der Kleine Zeitung gepostet...
    Er ist jahrelang in den verrauchten Abteilen seinem Job nachgegangen, jetzt hat man ihm einen Lungenflügel entfernt...
    Er raucht jetzt nicht mehr - wird aber sonst auch nicht mehr sehr aktiv sein...

    Ein Zugschaffner hat in der Kleine Zeitung gepostet...
    Er ist jahrelang in den verrauchten Abteilen seinem Job nachgegangen, jetzt hat man ihm einen Lungenflügel entfernt...
    Er raucht jetzt nicht mehr - wird aber sonst auch nicht mehr sehr aktiv sein...

  3. Ich hätte nicht gedacht in der "Zeit" einen derartigen Artikel lesen zu müssen.

    Der Nichtraucherschutz in Österreich ist doch bis dato überhaupt nicht vorhanden, da so gut wie keine Wirte bisher umgebaut haben

    #####################################################
    Liebe Österreicher - nutzt eure Chance und
    nehmt am Volksbegehren "Nichtrauchen in Lokalen" teil

    Unterstützungserklärungen und weitere Infos unter:
    http://www.nichtrauchenin...

    #####################################################

    P.S -- Nach dem Satz "Stattdessen haben sich Experten, Politiker und Bedenkenträger zusammengefunden, um mit Kontrollwut gegen ein Laster vorzugehen, das in seiner Geschichte immer wieder zum Ziel von Verfolgung wurde"
    erübrigt sich das Weiterlesen dieses armseligen Artikels.

  4. BRUAHHAHAHA! Sie nennen es eine "diktatorische Gesetgebung" wenn ein Gesetz seit 2005 nicht exekutiert wird? In den Einkaufszentren in Österrauch (mit Ausnahme des MAXI-Markt) werden nach wie vor Kleinkinder niedergeraucht, mitten in der Mall stehen die Schwarzlüngler und blasen den Vorbeigehenden ihren Giftodem in`s Gesicht, die Behörden schauen weg - Anzeigen seit Anfang 2009, erfolgte Lokalaugenscheine und Erkenntnisse der UVS bleiben ohne Wirkung, Wirte zahlen die - wenn überhaupt - verhängten Strafen aus der Portokasse, Raucher klopfen sich auf den - wenn überhaupt vorhandenen - RV-Schildern in Haltestellenüberdachungen die Zigaretten an und hüllen die Wartenden in tödliche Wolken - die Diktatur geht von den Rauchern und der Tabakmafia aus - es herrscht offene Anarchie - die Tötung von Nichtrauchern geht unvermindert weiter! Diktatorische Gesetzgebung??? Bruahhahaha...

    Antwort auf "NICHTRAUCHERSCHUTZ"
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Äusserst diktatorische Gesetzgebung sogar.

    • Yuudai
    • 15.04.2010 um 11:49 Uhr

    @Karllinz
    Schwarzlüngle?
    werden nach wie vor Kleinkinder niedergeraucht?
    Haltestellenüberdachungen die Zigaretten an und hüllen die Wartenden in tödliche Wolken?
    u.s.w

    Noch mehr übertreiben hast du nicht geschaft?
    Und du lebst im Wald fährst kein Auto ziehst nur selbst gewobenes Hanfgewand an. Und benutzt kein technisches Gerät.
    Oder was glaubst du was du an personen vielleicht schon gefährtet hast mit Sachen die aus 3Ländern stammen wie viele Tonnen Ozongas hast du rausgepustet mit deinem Auto, ohne mal die vielen anderen Tödlichen Gase? Und vergiss vorallem nicht das gefährliche essen!

    Äusserst diktatorische Gesetzgebung sogar.

    • Yuudai
    • 15.04.2010 um 11:49 Uhr

    @Karllinz
    Schwarzlüngle?
    werden nach wie vor Kleinkinder niedergeraucht?
    Haltestellenüberdachungen die Zigaretten an und hüllen die Wartenden in tödliche Wolken?
    u.s.w

    Noch mehr übertreiben hast du nicht geschaft?
    Und du lebst im Wald fährst kein Auto ziehst nur selbst gewobenes Hanfgewand an. Und benutzt kein technisches Gerät.
    Oder was glaubst du was du an personen vielleicht schon gefährtet hast mit Sachen die aus 3Ländern stammen wie viele Tonnen Ozongas hast du rausgepustet mit deinem Auto, ohne mal die vielen anderen Tödlichen Gase? Und vergiss vorallem nicht das gefährliche essen!

  5. Äusserst diktatorische Gesetzgebung sogar.

    • Yuudai
    • 15.04.2010 um 11:39 Uhr

    Einiges ist im Alttäglichen Leben gefährlich und mit manchen Gefährden wir auch die Umgebung. Und das nicht in geringen Ausmaße.
    Aber was kommt noch als Verbot oder kann man durch einschränkungen nicht Leisten?

    Alkohol?
    Verschieden Sportaktivitäten weil die Krankenkasse bald das auch nicht mehr das voll übernimmt?(Siehe Deutschland)
    Rauchen?
    und was noch alles?

    Tja dann wird es halt so Ausschaun das nur mehr der was was ist und dadurch Geld hat dieses machen darf!

    Sozusagen die neuen Adligen!

    Eu ist und bleibt mal eine Struktur das um Witschaftliche Macht und vermehrung der Reichtümer weniger da ist.
    Da spielen wir *Normal Sterblichen* eine untergeordnete *Sklaven*rolle. Und die erworbene Freiheit und Selbstverantwortung wird immer kleiner!

  6. Sehr geehrter Herr Stefan Schlögl!
    Derart dümmliche Vergleiche wie Tabakrauch mit Fett, Alkohol, Autoabgasen, Schweinsbraten, Süßigkeiten etc. sind mir nur aus den Postings der KRONENZEITUNG geläufig. Ich bin - auch wie ein anderer Leser hier - erstaunt, dass hier ein Redakteur zu Wort kommt, aus dessen Artikel die psychpathogene Wirkung des Nikotin zutage tritt. Tabakrauch beinhaltet Substanzen der Klasse "Chemischer Kampfstoff" - haben Sie gewusst, dass auch das radioaktive Element Polonium 210 enthalten ist - ein Krebsauslöser ersten Ranges! Aber nicht nach 100 oder 1.000 Packerl - sondern von einem Lungenzug zum anderen! Der Artikel ist geeignet einen aufhörwilligen RaucherIn von seinem Vorhaben abzuhalten, sein selbstzerstörerisches Tun zu bagatellisieren und vor allen Dingen den KRIEG weiterzuführen! KRIEG gegen seine Mitmenschen (es werden jählich in Österrauch ca. 1.000 Nichtraucher getötet) und ca. 11.000 Raucher geben verfrüht das Feuerzeug ab. Kürzlich hat sich in OÖ wieder ein Schwarzlüngler selbst abgefackelt!
    Die höchsten Feinstaubwerte werden nicht auf der Straße, sondern in Raucherlokalen gemessen - und ich habe noch nie auf der Leber eines anderen meinen GV getrunken! MfG karllinz

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • Yuudai
    • 15.04.2010 um 12:05 Uhr

    Herr Karllinz

    Haben sie schon mitbekommen das sie sich nicht mal informiert haben?

    1000 Tode?
    Diese Zahl ist mehr als Unrealistisch wenn man die Deutschekrebsforschungsstudie als Vergleichsstatistik ranzieht. Wie meist übertrieben.
    Auserdem geht es bei Rauchverbot in Lokalen nicht um Rauchertode sondern rein um Passivtode. Wobei es kaum einen stört zu 95% gehts rein um Geruchsbelästigung.
    Und was den selbstabfackeln betrift. Wie viele technofreaks züngeln sich und die umgebung ab ohneZigaretten?

    • Yuudai
    • 15.04.2010 um 12:05 Uhr

    Herr Karllinz

    Haben sie schon mitbekommen das sie sich nicht mal informiert haben?

    1000 Tode?
    Diese Zahl ist mehr als Unrealistisch wenn man die Deutschekrebsforschungsstudie als Vergleichsstatistik ranzieht. Wie meist übertrieben.
    Auserdem geht es bei Rauchverbot in Lokalen nicht um Rauchertode sondern rein um Passivtode. Wobei es kaum einen stört zu 95% gehts rein um Geruchsbelästigung.
    Und was den selbstabfackeln betrift. Wie viele technofreaks züngeln sich und die umgebung ab ohneZigaretten?

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren

Service