Missbrauchsskandal "Der Zorn ist richtig"
Missbrauch in der katholischen Kirche: Was wird aus den Tätern und Vertuschern? Ein Gespräch mit Pater Klaus Mertes, dem Rektor des Berliner Canisius-Kollegs
DIE ZEIT: Pater Mertes, nach drei Monaten Kampf gegen Missbrauch und Vertuschung: Was ist Ihre größte Kritik an den deutschen Bischöfen?
Pater Klaus Mertes: Die Angst ist das Hauptproblem. Ich kenne sie auch von mir. Die Bischöfe, die sich selbst als Opfer darstellen, diskreditieren die gesamte Kirche.
ZEIT: Was ist Ihre größte Kritik an der Kurie?
Mertes: Dass sie ein Raumschiff ist, das den Bodenkontakt zu verlieren droht.
ZEIT: Ihre größte Kritik am Papst?
Mertes: Ich habe großen Respekt vor Benedikt XVI., weil er in der Frage des Missbrauchs keine Angst vor der Wahrheit gezeigt hat. Ich wünsche ihm, dass er in Kritik an der Kirche noch mehr auch Liebe zur Kirche entdecken kann.
ZEIT: Ihre größte Kritik an Walter Mixa?
Mertes: Wir dürfen Opfer nicht diskreditieren, wie er es tat.
- Am Anfang war ein Brief
Zu Beginn dieses Jahres informierte Pater Klaus Mertes, der Leiter des Berliner Canisius-Kollegs, Absolventen der siebziger und achtziger Jahre über Fälle von Patres, die Schüler sexuell missbraucht hatten – und ermutigte weitere Opfer, sich ihm anzuvertrauen. Zwei Lehrer sollen insgesamt mehr als 50-mal Kinder belästigt haben. Mit dem Canisius-Kolleg begann die Missbrauchsaffäre der katholischen Kirche in Deutschland, von der seitdem weitere Schulen, Klöster und Chöre betroffen sind.
- Pater Klaus Mertes
Mertes kam im Jahr 1994 an die Schule, die er seit 2000 leitet. Zuvor hatte der in Paris und Moskau aufgewachsene Diplomatensohn Slawistik, klassische Philologie, Philosophie und Theologie studiert. 1977 trat er dem Jesuitenorden bei, 1986 wurde er zum Priester geweiht. Seit 2007 sitzt er im Zentralkomitee der deutschen Katholiken.
ZEIT: Im Januar haben Sie an Ihrer Schule erstmals Missbrauchsfälle aus den siebziger und achtziger Jahren öffentlich gemacht. Wie schauen Sie auf den Sturm, der daraus erwachsen ist?
Mertes: Voll Erstaunen. Ich denke mir manchmal, so läuft Geschichte von unten. Gerade weil sie nicht geplant ist, entwickelt sie eine ganz besondere Dynamik. Das Thema des Missbrauchs enthält alle wesentlichen Fragen der christlichen Spiritualität.
ZEIT: Was meinen Sie damit?
Mertes: Das erste große Thema, das dort anklingt, ist das Thema Vertrauen. Und damit das Thema Glauben, denn Glauben ist Vertrauen. Darüber hinaus handelt es sich um Missbrauch durch Priester. Da ist die Fallhöhe höher als bei Missbrauch durch einen Sportlehrer, denn der Priester handelt nach katholischem Verständnis in persona Christi. Und damit ist natürlich das Verhältnis zu Christus berührt.
Die Bischöfe, die sich selbst als Opfer darstellen, diskreditieren die gesamte Kirche
Pater Klaus Mertes
ZEIT: Sie haben gleich damals im Januar gesagt, dass die Kirche eine »Täterinstitution« sei. Außer Ihnen ist niemand so weit gegangen. Die Gegenposition dazu lautet: Die Kirche ist heilig, sie kann daher per definitionem nicht schuldig werden.
Mertes: Für den Begriff der »Täterinstitution« halte ich nicht meinen Kopf hin. Jedoch: Wenn ich die Kirche als etwas Ganzes verstehe, kann ich mich nicht von einem Teil distanzieren. Der Hinweis auf »die da« und »damals« funktioniert nicht – weder technisch noch theologisch. Ich kann mich nicht von den Tätern distanzieren, denn sie sind meine Brüder.
ZEIT: Das sagen die Vertuscher aber auch!
Mertes: Die sind auch meine Brüder. Um mit einem praktischen Argument zu antworten: Ich kann den Opfern doch nur signalisieren, dass ich der richtige Ansprechpartner bin, weil ich mit der Tat etwas zu tun habe. Es gibt die stellvertretende Übernahme von Schuld. Dass sich jemand als schuldig bekennt, ist doch die entscheidende Voraussetzung für einen Versöhnungsprozess! Wie könnte ich sonst eine Entschuldigung aussprechen?
ZEIT: Wenn wir über Macht sprechen: Wo ist in dieser Hinsicht der blinde Fleck der Kirche?
Mertes: Dass sexueller Missbrauch immer der Missbrauch von Macht ist. Das verbindet die sexualisierte Gewalt mit den sadistischen Prügeltaten.
ZEIT: Was wäre ein adäquater Umgang mit kirchlicher Macht?
Mertes: Macht muss der Freiheit dienen, im Sinne des Freiheitsgesetzes vom Sinai (Moses erhielt dort der Überlieferung nach die Zehn Gebote, Anm. d. Red.). Ein Gegenbeispiel dafür wäre: Es steht keinem Menschen zu, einem anderen Menschen in der Autorität Gottes zu sagen, was er zu tun und zu lassen hat.
ZEIT: Das darf auch kein Priester?
Mertes: Auch kein Priester.
ZEIT: Auch kein Papst?
Mertes: Auch kein Papst.
ZEIT: Da fängt der Missbrauch an?
Mertes: Mir fällt zu dieser Frage ein Symbol für die Spiritualität der siebziger Jahre ein, das mich immer zutiefst befremdet hat: Die aus Kriegstrümmern geborgenen Christuskörper, denen die Arme fehlen. Darunter stand immer: »Ich habe keine anderen Arme als die deinen.« Es ist aber nicht die Aufgabe des Priesters oder des Christen, durch seine Person Gott zu ersetzen. Dieses aktivistische Christentum ist falsch.
ZEIT: Ist das nicht der Abschied von einem politischen Christentum, das Sie womöglich einmal sehr angesprochen hat?
Mertes: Da ist meine Geschichte anders. Ich stamme aus einer Diplomatenfamilie und bin in der Sowjetunion aufgewachsen. Dort habe ich erlebt, was eine politische Religion ist, die das Reich Gottes auf Erden realisieren will. Mich hat der Marxismus an diesem Punkt sehr befremdet, auch der Marxismus der Befreiungstheologie. Ich bin erst später zu einem politisch verstandenen Christentum gekommen.
ZEIT: Wie sah das aus?
Mertes: Viele Jesuiten sind in die Flüchtlingslager gegangen. Unseren Dienst dort verstanden wir aber nicht als einen Dienst für die Flüchtlinge, sondern mehr als ein Dasein mit den Flüchtlingen. Ich habe ein halbes Jahr in Kalkutta im Slum gewohnt. Dort ist mir ganz klar geworden: Es ist eben ein Unterschied, ob ich eine Hilfsorganisation aufbaue, die etwas für die Armen tut, oder ob ich selbst arm werde. Mutter Teresa wollte aus einer Mystik der Armut heraus mit den Armen zusammenleben. Aus dieser Situation sind ihre Hilfswerke entstanden, nicht aus dem Wunsch, von oben nach unten etwas durchzureichen.
ZEIT: Was unterscheidet Sie vom linken Aktivisten-Christentum?
Mertes: Dass die Begegnung mit den Armen mich beschenkt, nicht umgekehrt. Darin besteht politische Mystik.
ZEIT: Das sieht Joseph Ratzinger wahrscheinlich sehr ähnlich.
Mertes: Das weiß ich, und das freut mich.
ZEIT: Was unterscheidet Sie vom Theologen und Politiker Ratzinger?
Ratzinger neigt dazu, die Moderne schlechtzureden
Pater Klaus Mertes
Mertes: Seine radikale Skepsis gegenüber einer angeblichen »Diktatur des Relativismus«. Er neigt dazu, die Moderne schlechtzureden. In seiner Sprache wird manchmal eine Verletztheit von der Welt sichtbar, die mich schmerzt. Das macht ihn schwerhörig dafür, dass Gott auch durch die säkulare Welt zur Kirche spricht.
ZEIT: In den vergangenen Monaten hat sich viel verändert. Was fehlt noch?
Mertes: Wir sind in der konkreten Kommunikation mit den Opfern noch mitten im Prozess. Kirchlich gesehen fehlt noch eine geistliche und theologische Reflexion dessen, was geschehen ist. Was will Gott der Kirche in dieser Situation eigentlich über die Kirche sagen? Müssen wir die Lehre nicht weiterentwickeln? Doch wir stellen die Machtfrage noch nicht frei. Wir stellen die Frage nach Sexualität noch nicht frei.
ZEIT: Haben Sie dafür ein Beispiel?
Mertes: Einer der Übergriffe am Canisius-Kolleg hat mit Masturbation zu tun. Die ist im Kontext der kirchlichen Lehre für die Betroffenen mit überwältigenden Schuldgefühlen verbunden gewesen. Die Fragen an die Lehre, die von Opferseite her nun kommen, müssen wir zulassen. Vielleicht müssen wir das Verhältnis von Leidsensibilität und Sündensensibilität neu austarieren.
ZEIT: Was bedeutet das?
Mertes: Vornehmlich sündensensibel, das ist eine alte Versuchung jeglicher Frömmigkeit, vor Gott mit reiner Weste dazustehen, weil man keine Regel gebrochen hat. Das aus dieser Sicht Schlimmste ist eine Sünde, also ein Regelübertritt. Aber Jesus übertritt Regeln, weil er merkt, dass die absolute Geltung bestimmter Regeln Leid verursachen kann. Das bedeutet Leidsensibilität.
ZEIT: Ist Pädophilie Sünde oder Krankheit?
Mertes: Es gibt Täter, die halten das, was sie taten, nicht für eine Sünde. Dennoch sind sie schuldig. Der Begriff der Krankheit hebt das Schuldhafte der Tat nicht auf. Und es gibt den Täter, der sich mit seiner Geschichte auseinandersetzt und Reue empfindet. Dem ist es wichtig, dass ich ihm nicht einrede, er sei eigentlich nur krank. Was oft passierte, ist: Der Täter wurde von innen als Kranker gesehen. Deswegen hat man ihn gedeckt und ihn sogar nach außen als Gesunden präsentiert. Dann hat man nach dem Therapeuten statt dem Staatsanwalt gerufen…
ZEIT: …also in guter Absicht das Falsche getan.
Mertes: Mitleid mit dem Kranken ist etwas anderes als Mitleid mit dem Sünder. Da hat eine Verwechslung stattgefunden. Das Mitleid mit dem Kranken führt zu dem Impuls zu helfen. Die richtige Reaktion auf den Sünder ist hingegen erst einmal Zorn. Gott ist zornig auf den Sünder! Dem reuigen Sünder gebührt Mitleid.
Die Fragen stellten Georg Fahrion und Patrik Schwarz
- Datum 14.04.2010 - 16:25 Uhr
- Seite 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | Auf mehreren Seiten lesen
- Quelle DIE ZEIT, 15.04.2010 Nr. 16
- Kommentare 63
- Versenden E-Mail verschicken
- Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
- Artikel Drucken Druckversion | PDF
-
Artikel-Tools präsentiert von:






Ich hätte mir gewünscht, die Bischöfe hätten die Sichtweise von Pater Mertes gehabt. Dann wäre die ganze Sache nicht so eskalliert.
"Was will Gott der Kirche in dieser Situation eigentlich über die Kirche sagen?.."
Die Botschaft kann nur sein: Es gibt keine Menschen, die Gott näher sind, als andere. Ergo ist die Institution Kirche den gleichen Regeln des Daseins unterworfen, die für alle Menschen und menschengemachte Organsationen gilt: Volle irdische Verantwortung für tägliches Handeln.
"Die Botschaft kann nur sein: Es gibt keine Menschen, die Gott näher sind, als andere."
Das, bitteschön, ist eine dezidiert protestantische Haltung (die ich teile), die der katholischen Auffassung genau gegenüber steht: In der römisch-katholischen Kirche verleiht nämlich das Weihesakrament Diakonen, Priester und Bischöfe eine neue Qualität, sie werden näher an das göttliche Heil gebracht. Nach dem evangelischen Amtsverständnis sind dagegen Pfarrer nichts anderes als besonders beauftragte ("ordinierte") Personen, sie müssen keine besseren Menschen sein (und wenn sie betrunken über eine Ampel fahren, hat das keine theologische Relevanz).
Das andere katholische Amtsverständnis begründet ja, wie auch Herr Mertes ausführt, die besondere Fallhöhe bei den aktuellen Missbrauchsfällen.
"Die Botschaft kann nur sein: Es gibt keine Menschen, die Gott näher sind, als andere."
Das, bitteschön, ist eine dezidiert protestantische Haltung (die ich teile), die der katholischen Auffassung genau gegenüber steht: In der römisch-katholischen Kirche verleiht nämlich das Weihesakrament Diakonen, Priester und Bischöfe eine neue Qualität, sie werden näher an das göttliche Heil gebracht. Nach dem evangelischen Amtsverständnis sind dagegen Pfarrer nichts anderes als besonders beauftragte ("ordinierte") Personen, sie müssen keine besseren Menschen sein (und wenn sie betrunken über eine Ampel fahren, hat das keine theologische Relevanz).
Das andere katholische Amtsverständnis begründet ja, wie auch Herr Mertes ausführt, die besondere Fallhöhe bei den aktuellen Missbrauchsfällen.
.. erfrischend, dass es noch gerades Denken in der Kirche gibt, im Gegensatz zu einem Mixa, der das Geld fuer Stiche und Teppiche ausgibt und von Kinderheimen stiehlt, statt den Armen zu helfen ..
sondern kommt in allen geschlossenen Systemen mit Kindern vor (wie etwa in Internaten, Erziehungs-, Kultur- und Sportvereinen etc.), am meisten vermutlich aber in Familien vor. Keiner kennt die Dunkelziffer.
Was im Zusammenhang mit der aktuellen Kirchenkritik aber immer deutlicher wird, ist die Tatsache, dass am delikaten Aufhänger dieses Themas ein offenbar systematischer A n g r i f f auf die katholische Kirche und insbesondere auch auf den Hl. Stuhl im Gange ist.
Denn alle tun so, ob sexueller Missbrauch primär etwas mit dem Zölibat oder katholischen Homosexuellen zu tun haben "muss".
Und was ist besser dazu angetan, endlich mal auf die Kirche anhand eines solchen Themas loszugehen. Fast schon nach dem Motto: Das haben wir doch schon immer gewusst, dass an den verklemmten Gestalten in schwarzer Sutane und ihrer frömmelnden Art was faul sein muss.
Und auch der Papst, die Kirchensteuer, das ganze katholische Getue, die "Frauenfeindlichkeit", die bigotte Sexualmoral. Und überhaupt: Das Ganz gehört am besten abgeschafft.
So klingt es jedenfalls nur allzu oft aus den kreischenden Mäulern allzu vieler Medien.
Aber das kann's nicht sein.
Ja, was dann? Und wer eigentlich könnte ein wie immer geartetes Interesse an der fortgesetzen Diffamierung von Papst, Klerus und Kirche haben?
Oder wie sonst soll man diese Hetzkampagne - und das ist sie mittlerweile - erklären?
Die Argumentation, dass sich Pädophilie durch die ganze Gesellschaft hinzieht, ist schon richtig. Aber speziell die katholische Kirche kann nicht mit der übrigen Gesellschaft verglichen werden. Sie ist die Institution, die vorgibt, für die Regeln von Anstand, Moral und Ethik zuständig zu sein, die in Predigten die Gläubigen für ihre Sünden geißelt und auch behauptet, Gottes Vergebung nach einer Beichte deklarieren zu können.
Die Kirche ist eine Institution, mehr nicht. Eine Institution, in welcher Heuchelei besonders tief verwurzelt ist. In den 90er Jahren wurden mannigfaltige Missbrauchsfälle der Kirche in den USA aufgedeckt, aber wirklich zur Verantwortung gezogen wurde niemand. Die Leute wurden versetzt (wie hier z. T. auch) und bekamen wieder Aufgaben, in welchen sie ihre makabren Spielchen fortsetzen konnten.
Es war höchste Zeit, dass diese Bigotterie endlich mal bekannt wurde. Sie verhöhnen mit Ihren Aussagen die Opfer.
Stattdessen hätten Sie mal ernsthaft die Frage stellen sollen, wie viel Schuld die Eltern der missbrauchten Kinder haben, denn es ist anzunehmen, dass Kinder versucht haben, ihre Eltern von manchen Vorfällen in Kenntnis zu setzen. Wie viele Eltern haben dann wohl ihre Kinder beschimpft, den Herrn Pfarrer so unverschämt zu beschuldigen mit dem Satz: "Unser Herr Pfarrer tut so etwas nicht" und sicherlich wurde so manches Kind dann noch zusätzlich bestraft, weil die Eltern ihrem Kind kein Wort glaubten. Auch das ist ein Mantel des Schweigens.
Sie scheinen wohl nichts aus der ganzen Diskussion gelernt zu haben und verschanzen sich hinter dem Begriff Hetzkampagne. Merken Sie eigentlich, wie Sie den Opfern des schändlichsten Handelns Geistlicher erneut Schaden zufügen?
des Vertrauensmißbrauchs gerade durch kath. Priester, denen vertraut wurde, daß sie nach ihrer Ethik und Moral auch lebten, noch nicht verstanden? Wollen Sie den Opfern weiterhin in ein Schweigegelübde pressen? Oder gehören Sie zum Täterkreis?
von Herrn Pfarrer Mertes! - Herzlichen Dank. - Die kath. Kirche muß sich zum einen ehrlich und deutlich mit den Opfern befassen und aufarbeiten, zum anderen an Haupt und Gliedern erneuern; das wird ein weltweiter Weg, der hoffentlich begangen nicht auf halber Strecke beendet wird; denn es gehört dazu, daß es "keinem Menschen zu(steht), einem anderen Menschen in der Autorität Gottes zu sagen, was er zu tun und zu lassen hat." - keinem, auch dem Papst nicht.
Sie haben leider nichts verstanden.
Es wird schon längst nicht mehr kritisiert, dass es in der Katholischen Kirche zu Missbrauchsfällen gekommen ist - es wird kritisiert, wie Bischöfe, Kardinale und der Vatikan damit umgegangen sind und immer noch umgehen.
Es wird zwar von Aufklärung gesprochen, tatsächlich ist davon aber nur wenig zu merken. Stattdessen werden die Opfer diffamiert und beleidigt (Mixa), wieder einmal eine Homosexuellenhatz eröffnet (siehe jüngste Kardinalsäußerungen aus Rom) und Kritiker eben dieses Verhaltens in die Nähe von Naziz gestellt (siehe Karfreitag-Äußerungen).
Wer hier eine Hetzkampagne gegen die Kirche sieht, hat das Problem, in das sich die Kirche selbst manövriert hat, nicht einmal ansatzweise verstanden.
Kirchenfunktionären würden genau so ausfallen, wenn diese einsichtig, reumütig, demütig, bescheiden, lernfähig aufträten?
Oder wenn sie es sogar wären?
Ich möchte Ihnen ja nicht zu nahe treten, aber an Ihrem Kommentar kann man leicht festmachen, daß hier apostolische Weichspüler wie Unkraut aus dem Boden schießen, um "die Kirche" irgendwie in Schutz zu nehmen, in dem man verallgemeinert.
Guter Mann, das brauchen Sie nicht. Pater Mertes macht das besser, als Sie oder der Papst es jemals könnten. Solche Leute sind es, die die Kirche braucht. Die die Sache an der Wurzel (=Wahrheit) packen und so das Vertrauen zurück gewinnt, das durch die unsägliche Erstarrung der Bischöfe eingetreten ist.
In einfachen Worten: Tausche einen Mixa gegen einen Mertes, und es wird wieder was mit der kath. Kirche.
Danke, sie sprachen mir förmlich aus dem Herzen. Die Kirche, der Papst und der gesamte Klerus der katholischen Kirche hat kein Interesse daran, dass dieser Skandal noch größer wird. Die Haltung der Kirche (vorallem die Äußerung von Bischhof Mixa) halte ich nicht für besonders hilfreich. Trotzdem darf nicht das Syndikat der Pädophilie auf der Kirche lasten!
Entsetzen, Entrüstung, Erschütterung ist nicht angebracht?
Natürlich ist Kindemißbrauch kein kirchentypisches Delikt, auch wenn Ich persönlich glaube, daß die Struktur der kath. Kirche Mißbrauch und Mißhandlungen fördert. Dort wo natürliche Bedürfnisse eines Menschen unterdrückt werden, sei es durch falsche Moral (betrifft auch die ev. Kirchen) oder Zöllibat, suchen sie sich andere Wege und diese sind in den seltensten Fällen gute Wege.
Die aktuelle Diskussion wird von der kath. Kirche fehlinterpretiert. Es handelt sich nur in den wenigsten Fällen um einen systematischen Angrif auf die Kirche. Aber dadurch, das die kath. Kirche derzeit eine Wagenburgmentalität an den Tag legt und die Kritik als systematischen Angriff von Kirchenhassern abtut sorgt sie tatsächlich dafür, daß eine differenziertere Kritik kaum noch möglich wird.
Das ist ein Problem, das in der Geschichte und dem Selbstverständnis der kath. Kirche begründet liegt. Da sich nach wie vor viele kath. Würdenträger überaus autoritär und über den Dingen stehend, als etwas Besseres definieren und gleichzeit die Probleme verleugnen, sorgen sie natürlich für Entrüstung, die auch verständlich ist. Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall. Das können Sie wunderebar am Bischof Mixa beobachten: Der stellt sich immer noch hin und behauptet, das die Probleme irgendeiner weltlichen Unsitte entspringen. Dabei ist die Kirche nichts anderes als eine Ansammlung von Menschen auf der Suche nach Vergebung. Und keiner dieser Menschen ist fehlerfrei.
Die Argumentation, dass sich Pädophilie durch die ganze Gesellschaft hinzieht, ist schon richtig. Aber speziell die katholische Kirche kann nicht mit der übrigen Gesellschaft verglichen werden. Sie ist die Institution, die vorgibt, für die Regeln von Anstand, Moral und Ethik zuständig zu sein, die in Predigten die Gläubigen für ihre Sünden geißelt und auch behauptet, Gottes Vergebung nach einer Beichte deklarieren zu können.
Die Kirche ist eine Institution, mehr nicht. Eine Institution, in welcher Heuchelei besonders tief verwurzelt ist. In den 90er Jahren wurden mannigfaltige Missbrauchsfälle der Kirche in den USA aufgedeckt, aber wirklich zur Verantwortung gezogen wurde niemand. Die Leute wurden versetzt (wie hier z. T. auch) und bekamen wieder Aufgaben, in welchen sie ihre makabren Spielchen fortsetzen konnten.
Es war höchste Zeit, dass diese Bigotterie endlich mal bekannt wurde. Sie verhöhnen mit Ihren Aussagen die Opfer.
Stattdessen hätten Sie mal ernsthaft die Frage stellen sollen, wie viel Schuld die Eltern der missbrauchten Kinder haben, denn es ist anzunehmen, dass Kinder versucht haben, ihre Eltern von manchen Vorfällen in Kenntnis zu setzen. Wie viele Eltern haben dann wohl ihre Kinder beschimpft, den Herrn Pfarrer so unverschämt zu beschuldigen mit dem Satz: "Unser Herr Pfarrer tut so etwas nicht" und sicherlich wurde so manches Kind dann noch zusätzlich bestraft, weil die Eltern ihrem Kind kein Wort glaubten. Auch das ist ein Mantel des Schweigens.
Sie scheinen wohl nichts aus der ganzen Diskussion gelernt zu haben und verschanzen sich hinter dem Begriff Hetzkampagne. Merken Sie eigentlich, wie Sie den Opfern des schändlichsten Handelns Geistlicher erneut Schaden zufügen?
des Vertrauensmißbrauchs gerade durch kath. Priester, denen vertraut wurde, daß sie nach ihrer Ethik und Moral auch lebten, noch nicht verstanden? Wollen Sie den Opfern weiterhin in ein Schweigegelübde pressen? Oder gehören Sie zum Täterkreis?
von Herrn Pfarrer Mertes! - Herzlichen Dank. - Die kath. Kirche muß sich zum einen ehrlich und deutlich mit den Opfern befassen und aufarbeiten, zum anderen an Haupt und Gliedern erneuern; das wird ein weltweiter Weg, der hoffentlich begangen nicht auf halber Strecke beendet wird; denn es gehört dazu, daß es "keinem Menschen zu(steht), einem anderen Menschen in der Autorität Gottes zu sagen, was er zu tun und zu lassen hat." - keinem, auch dem Papst nicht.
Sie haben leider nichts verstanden.
Es wird schon längst nicht mehr kritisiert, dass es in der Katholischen Kirche zu Missbrauchsfällen gekommen ist - es wird kritisiert, wie Bischöfe, Kardinale und der Vatikan damit umgegangen sind und immer noch umgehen.
Es wird zwar von Aufklärung gesprochen, tatsächlich ist davon aber nur wenig zu merken. Stattdessen werden die Opfer diffamiert und beleidigt (Mixa), wieder einmal eine Homosexuellenhatz eröffnet (siehe jüngste Kardinalsäußerungen aus Rom) und Kritiker eben dieses Verhaltens in die Nähe von Naziz gestellt (siehe Karfreitag-Äußerungen).
Wer hier eine Hetzkampagne gegen die Kirche sieht, hat das Problem, in das sich die Kirche selbst manövriert hat, nicht einmal ansatzweise verstanden.
Kirchenfunktionären würden genau so ausfallen, wenn diese einsichtig, reumütig, demütig, bescheiden, lernfähig aufträten?
Oder wenn sie es sogar wären?
Ich möchte Ihnen ja nicht zu nahe treten, aber an Ihrem Kommentar kann man leicht festmachen, daß hier apostolische Weichspüler wie Unkraut aus dem Boden schießen, um "die Kirche" irgendwie in Schutz zu nehmen, in dem man verallgemeinert.
Guter Mann, das brauchen Sie nicht. Pater Mertes macht das besser, als Sie oder der Papst es jemals könnten. Solche Leute sind es, die die Kirche braucht. Die die Sache an der Wurzel (=Wahrheit) packen und so das Vertrauen zurück gewinnt, das durch die unsägliche Erstarrung der Bischöfe eingetreten ist.
In einfachen Worten: Tausche einen Mixa gegen einen Mertes, und es wird wieder was mit der kath. Kirche.
Danke, sie sprachen mir förmlich aus dem Herzen. Die Kirche, der Papst und der gesamte Klerus der katholischen Kirche hat kein Interesse daran, dass dieser Skandal noch größer wird. Die Haltung der Kirche (vorallem die Äußerung von Bischhof Mixa) halte ich nicht für besonders hilfreich. Trotzdem darf nicht das Syndikat der Pädophilie auf der Kirche lasten!
Entsetzen, Entrüstung, Erschütterung ist nicht angebracht?
Natürlich ist Kindemißbrauch kein kirchentypisches Delikt, auch wenn Ich persönlich glaube, daß die Struktur der kath. Kirche Mißbrauch und Mißhandlungen fördert. Dort wo natürliche Bedürfnisse eines Menschen unterdrückt werden, sei es durch falsche Moral (betrifft auch die ev. Kirchen) oder Zöllibat, suchen sie sich andere Wege und diese sind in den seltensten Fällen gute Wege.
Die aktuelle Diskussion wird von der kath. Kirche fehlinterpretiert. Es handelt sich nur in den wenigsten Fällen um einen systematischen Angrif auf die Kirche. Aber dadurch, das die kath. Kirche derzeit eine Wagenburgmentalität an den Tag legt und die Kritik als systematischen Angriff von Kirchenhassern abtut sorgt sie tatsächlich dafür, daß eine differenziertere Kritik kaum noch möglich wird.
Das ist ein Problem, das in der Geschichte und dem Selbstverständnis der kath. Kirche begründet liegt. Da sich nach wie vor viele kath. Würdenträger überaus autoritär und über den Dingen stehend, als etwas Besseres definieren und gleichzeit die Probleme verleugnen, sorgen sie natürlich für Entrüstung, die auch verständlich ist. Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall. Das können Sie wunderebar am Bischof Mixa beobachten: Der stellt sich immer noch hin und behauptet, das die Probleme irgendeiner weltlichen Unsitte entspringen. Dabei ist die Kirche nichts anderes als eine Ansammlung von Menschen auf der Suche nach Vergebung. Und keiner dieser Menschen ist fehlerfrei.
"Nach drei Monaten Kampf gegen Missbrauch..." - Wo bitte gibt es einen Kampf gegen Missbrauch? Nicht ein einziges Mal in diesem Interview gibt es auch nur einen Ansatz für tief empfundenes Mitgefühl für die Opfer dieser sexuellen Gewaltverbrecher. Die Opfer haben ihr ganzes Leben an den Auswirkungen der Untaten dieser Priester zu tragen. "Das Thema des Missbrauchs enthält alle wesentlichen Fragen der christlichen Spiritualität."
- Versetzen Sie sich bitte einmal an die Stelle eines Betroffenen, wenn er dies liest. Fühlen Sie sich bitte nur ein Mal ein und versuchen Sie zu verstehen, wie Ihre Worte von den Betroffenen empfunden werden. "Vornehmlich sündensensibel." - Leere Worthülsen!
"An ihren Worten sollt ihr sie erkennen!" - Wer hatte dies noch einmal gesagt? Wer nur?
Gibt es denn einen Betroffenen des sexuellen Missbrauchs Canisius-Kollegs, der diese Worte als hohl beschrieben hat? Stellvertretergefühle vehement zu äußern hat auch mit Übergriffigkeit zu tun.
Pater Mertes war meiner Kenntnis nach der erste, der gesagt hat: Ich erkenne an, was passiert ist und stelle mich als Vertreter und Gegenüber der Täterorganisation - damit war das CK gemeint - zur Verfügung, wenn Sie als von Missbrauch Betroffener sprechen wollen.
Das ist in meinen Augen viel. Pater Mertes hat sich insofern bemüht, den Opfern Würde zurückzugeben.
Vielleicht ist Mitleid nicht die richtige Kategorie?
Ich möchte Ihnen eine Email zitieren, die ich am 3.2. von Pater Mertes erhielt, nachdem ich ihn auf eine Diskussion bei Zeitonline aufmerksam gemacht hatte, in der ein Nutzer ihn als 'Homosexuellenaktivist' zu etikettieren versuchte:
'Liebe Frau ...,
danke für Ihr mail mit der Information aus dem Leser-Blog von die Zeit. Dazu kann ich Ihnen sagen:
1. Über meine eigene sexuelle Identität mache ich keine öffentliche Aussage.
2. Ich fühle mich geehrt, wenn ich an die Seite der Diskriminierten gestellt werde und nun die Kübel der Homphobie mitspüren darf, die diese täglich spüren müssen. Das ist Schmach, die Ehre ist.
3. Meine Aufgabe ist und bleibt das Signal an die Opfer: Ich habe gehört, worunter ihr leidet.
Sie können diesen text von mir gerne verwenden, überall wo Sie es wollen.
Herzliche Grüße, P. Klaus Mertes SJ'
Pater Mertes ist mit seiner Haltung einer der wenigen, die mir Hoffnung auf Glaubwürdigkeit der Institution RKK und auch auf adäquaten Umgang mit den Betroffenen von sexualisierter/physischer/psychischer Gewalt machen. Wären mehr Schulleiter, Priester, Bischöfe, Kardinäle, Päpste so gestrickt, wären die notwendigen Umgestaltungen nicht so zögerlich (zugunsten der Wahrung des Außenbilds RKK) und der Vertrauensverlust der Öffentlichkeit nicht so groß.
Verwechseln Sie doch die Worte diese klugen Herrn nicht mit einer Wahlkampfrede.
Gibt es denn einen Betroffenen des sexuellen Missbrauchs Canisius-Kollegs, der diese Worte als hohl beschrieben hat? Stellvertretergefühle vehement zu äußern hat auch mit Übergriffigkeit zu tun.
Pater Mertes war meiner Kenntnis nach der erste, der gesagt hat: Ich erkenne an, was passiert ist und stelle mich als Vertreter und Gegenüber der Täterorganisation - damit war das CK gemeint - zur Verfügung, wenn Sie als von Missbrauch Betroffener sprechen wollen.
Das ist in meinen Augen viel. Pater Mertes hat sich insofern bemüht, den Opfern Würde zurückzugeben.
Vielleicht ist Mitleid nicht die richtige Kategorie?
Ich möchte Ihnen eine Email zitieren, die ich am 3.2. von Pater Mertes erhielt, nachdem ich ihn auf eine Diskussion bei Zeitonline aufmerksam gemacht hatte, in der ein Nutzer ihn als 'Homosexuellenaktivist' zu etikettieren versuchte:
'Liebe Frau ...,
danke für Ihr mail mit der Information aus dem Leser-Blog von die Zeit. Dazu kann ich Ihnen sagen:
1. Über meine eigene sexuelle Identität mache ich keine öffentliche Aussage.
2. Ich fühle mich geehrt, wenn ich an die Seite der Diskriminierten gestellt werde und nun die Kübel der Homphobie mitspüren darf, die diese täglich spüren müssen. Das ist Schmach, die Ehre ist.
3. Meine Aufgabe ist und bleibt das Signal an die Opfer: Ich habe gehört, worunter ihr leidet.
Sie können diesen text von mir gerne verwenden, überall wo Sie es wollen.
Herzliche Grüße, P. Klaus Mertes SJ'
Pater Mertes ist mit seiner Haltung einer der wenigen, die mir Hoffnung auf Glaubwürdigkeit der Institution RKK und auch auf adäquaten Umgang mit den Betroffenen von sexualisierter/physischer/psychischer Gewalt machen. Wären mehr Schulleiter, Priester, Bischöfe, Kardinäle, Päpste so gestrickt, wären die notwendigen Umgestaltungen nicht so zögerlich (zugunsten der Wahrung des Außenbilds RKK) und der Vertrauensverlust der Öffentlichkeit nicht so groß.
Verwechseln Sie doch die Worte diese klugen Herrn nicht mit einer Wahlkampfrede.
Es ist für mich als Opfer sehr befremdlich, wie die Kirche um sich schlägt, um Ihr Mißbrauchspotenzial zu relativieren. Natürlich kommt Mißbrauch überall vor, dies sollte nicht vergessen werden. Die Kirche versteht sich jedoch als im Besitz der einzigen Wahrheit zu sein, und muß sich deshalb auch gefallen lassen, das Sie an Ihren eigenen Anspüchen gemeßen wird. Die Angst die in der Kirche umgeht, ist die Angst vor Vertrauens und Machtverlust, der durch die vielen Austritte nun stattfindet. Ich spüre bei den "Oberen" nur diese Angst, um die Opfer geht es Ihnen nur in zweiter Linie.
Es wird Zeit für einen Neuen Weg nach "Canossa". Den sollte das Oberhaupt gehen, damit auch seine Untergebenen merken, wie Ernst die Lage ist. Aber das ist wohl Wunschdenken von meiner Seite.
Die Argumentation, dass sich Pädophilie durch die ganze Gesellschaft hinzieht, ist schon richtig. Aber speziell die katholische Kirche kann nicht mit der übrigen Gesellschaft verglichen werden. Sie ist die Institution, die vorgibt, für die Regeln von Anstand, Moral und Ethik zuständig zu sein, die in Predigten die Gläubigen für ihre Sünden geißelt und auch behauptet, Gottes Vergebung nach einer Beichte deklarieren zu können.
Die Kirche ist eine Institution, mehr nicht. Eine Institution, in welcher Heuchelei besonders tief verwurzelt ist. In den 90er Jahren wurden mannigfaltige Missbrauchsfälle der Kirche in den USA aufgedeckt, aber wirklich zur Verantwortung gezogen wurde niemand. Die Leute wurden versetzt (wie hier z. T. auch) und bekamen wieder Aufgaben, in welchen sie ihre makabren Spielchen fortsetzen konnten.
Es war höchste Zeit, dass diese Bigotterie endlich mal bekannt wurde. Sie verhöhnen mit Ihren Aussagen die Opfer.
Stattdessen hätten Sie mal ernsthaft die Frage stellen sollen, wie viel Schuld die Eltern der missbrauchten Kinder haben, denn es ist anzunehmen, dass Kinder versucht haben, ihre Eltern von manchen Vorfällen in Kenntnis zu setzen. Wie viele Eltern haben dann wohl ihre Kinder beschimpft, den Herrn Pfarrer so unverschämt zu beschuldigen mit dem Satz: "Unser Herr Pfarrer tut so etwas nicht" und sicherlich wurde so manches Kind dann noch zusätzlich bestraft, weil die Eltern ihrem Kind kein Wort glaubten. Auch das ist ein Mantel des Schweigens.
finden Sie auf Freitag.de, wenn Sie in der Suchmaske Volkmar Sigusch eingeben.
finden Sie auf Freitag.de, wenn Sie in der Suchmaske Volkmar Sigusch eingeben.
... diskreditieren die katholische Kirche. Wie wahr! Dieses sollten sich alle Relativierer der Missbräuche an Kindern-und Jugendlichen bei katholischen Einrichtungen hinter die Ohren schreiben. Berechtigte Kritik an dem Verhalten kirchlicher Obrigkeit hat nichts mit Hetzkampagnen zu tun. Die Fallhöhe ist bei Seelsorgern, die sich um die Seelen sorgen und diese nicht töten sollen, ist nun mal gegenüber anderen bedeutend höher. Um die Glaubwürdigkeit in der katholischen Kirche wiederherzustellen sollten allerdings die im Titel genannten Bischöfe den Mut haben, den ihre Kollegin von der anderen Fraktion gezeigt hat. Für eine Erneuerung in der katholischen Kirche nach diesem GAU werden viele Priester vom Format des Pater Mertens benötigt.
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren