Islam-Debatte Glaube und Wahn

Es ist nicht rassistisch, auf den Zusammenhang von Islam und Islamismus hinzuweisen. Eine Erwiderung auf Carolin Emcke

Eine muslimische Besuchergruppe im deutschen Bundestag

Eine muslimische Besuchergruppe im deutschen Bundestag

Rassismus und politischer Liberalismus schließen sich grundsätzlich aus. Schon der Titel von Carolin Emckes Text »Liberaler Rassismus« (ZEIT Nr. 09/10) ist daher widersinnig. Aber das Bestreben der Autorin ist offenkundig, sich der Angriffsfront gegen »die« Islamkritiker anzuschließen, die sich seit einigen Wochen in den Feuilletons formiert hat.

Emcke behauptet, »jeder einzelne Muslim« werde »verantwortlich gemacht für Suren, an die er nicht glaubt, für orthodoxe Dogmatiker, die er nicht kennt, für gewalttätige Terroristen, die er ablehnt, oder für brutale Regime in Ländern, aus denen er selbst geflohen ist. Muslime müssen sich distanzieren von Ahmadineschad in Iran, den Taliban in Afghanistan, von Selbstmordattentätern und Ehrenmördern, und diese Distanzierung glaubt ihnen doch keiner, weil alles gleichgesetzt wird: Islam und Islamismus, Glaube und Wahn, Religiosität und Intoleranz, Individuum und Kollektiv.«

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Ich kenne keinen liberalen Kritiker, der all das von jedem einzelnen Muslim verlangt. Gleichwohl ist es richtig, in der Auseinandersetzung mit extremistischen Varianten des Islams nach Suren zu fragen, auf die sich Islamisten und Dschihadisten beziehen. Es ist richtig, den Einfluss der Extremisten auf die muslimischen Gemeinschaften abzuschätzen. Es ist richtig, den eliminatorischen Antisemitismus des Holocaust-Leugners Ahmadineschad zu verurteilen. Und es wäre sehr hilfreich, wenn Muslime selbst diese Zusammenhänge kritisch diskutierten – was viele erfreulicherweise ja auch tun.

Leider bleibt aber gerade der in Verbänden organisierte Islam, der »den« Islam in Deutschland zu repräsentieren in Anspruch nimmt, hier sehr blass. Das zeigt beispielsweise der Verlauf des »Gesprächskreises Sicherheit und Islamismus« der Deutschen Islamkonferenz. Nur weil ich hartnäckig gefordert habe, über den Begriff und das Phänomen »Islamismus« zu sprechen, stimmten die muslimischen Verbandsvertreter einer solchen Diskussion schließlich zu – bezeichnenderweise in der letzten Sitzung eines dreijährigen Diskussionsprozesses, dessen eigentliches Thema doch der Islamismus sein sollte. Und nicht zufällig wurde die geforderte Auseinandersetzung dann überwiegend von einer apologetischen Abwehr des Begriffes geprägt. Der Vertreter der Milli Görüş versuchte sogar, bereits die Verwendung des Begriffes als »islamophob« zu denunzieren.

Emcke behauptet weiter, »…heute gelten dumpfe Vorurteile als ›Angst, die man ernst nehmen muss‹«. Allerdings: Auch hinter »dumpfen Vorurteilen« kann sich Angst verbergen, die man in der Tat ernst nehmen muss. Der Ausgang des Volksentscheids zum Minarett in der Schweiz und die Erfolge von Geert Wilders Bewegung in den Niederlanden zeigen, wohin es führt, wenn solche Ängste nicht ernst genommen werden: Sie finden ein Ventil in rechtskonservativen, rechtspopulistischen Bewegungen.

Die Belege für den vermeintlichen »neuen Rassismus« der Liberalen, die Emcke anführt, sind sehr dürftig. Sie nennt lediglich die Einbürgerungstests in Baden-Württemberg und Hessen, die vermeintlich diskriminierende Kopftuchdiskussion und eine angebliche Tendenz zum »Zwangsatheismus«. Emckes Argumentation verfolgt eine hinlänglich bekannte Strategie der Verharmlosung: Es werde, so die Behauptung, ständig ungerecht auf die Defizite bei Muslimen hingewiesen – Homophobie, Patriarchalismus, Machismo –, aber gezielt übersehen, dass es ähnliche Überzeugungen auch im konservativen Lager gegeben hat oder immer noch gibt.

Solche Immunisierungsversuche habe ich schon in zahllosen »Dialogrunden« und Talkshows erlebt und finde sie nur noch ärgerlich. Denn die historische Konstellation etwa der fünfziger und sechziger Jahre in Deutschland ist überhaupt nicht mit den autoritären Regimen in der islamischen Welt zu vergleichen: Dort ist Opposition lebensgefährlich, während es natürlich schon zu Adenauers und Erhardts Zeiten in der deutschen Gesellschaft massiven Widerspruch gegen die repressive Sexualmoral der CDU gab. Widerspruch, der zur Liberalisierung der Gesellschaft erheblich beigetragen hat.

Leser-Kommentare
  1. Für die "normale" Bevölkerung, die für das im Artikel verwendete Wort "degoutant" - französisch für abstoßend - im Duden nachschlagen müssen(ich auch),ist dieser Artikel nicht notwendig.

    Die Einsichten dieses Artikels müssen die für Deutschland maßgeblichen Personen - unsere sogenannte Elite - erreichen. Diese scheinen mir davon jedoch Lichtjahre entfernt.

  2. Entfernt. Verzichten Sie auf durchgehende Großbuchstaben, die als lauter Tonfall verstanden werden können. Die Redaktion/sh

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    ich habe ein Bild vorliegen,auf dem eine Steinigung eines
    Mannes zu sehen ist ,desweiteren eines auf dem eine
    verletzte Frau nach einem Bombenanschlag in Afghanistan
    zu sehen ist,schreckliche Bilder,angesichts derer Grausam-
    keiten kann man schon Angst bekommen ,dass so etwas auch bei
    uns möglich wäre.Diese berechtigte Angst wird gerne von
    Islamisten als Islamphobie verschrieen, hier wird Kritik
    mit Phobie verwechselt,absichtlich.
    Im Artikel wird von Diskussionen über den Islamismus
    die im bürgerlichen Zentrum als was völlig Neues gesehen werden,geschrieben
    dazu ist anzumerken,dass es diese Diskussionen schon
    lange gibt ,nur wurden sie bisher unter vorgehaltener
    Hand ausgeübt,das hat sich verändert,es wird zusehends
    mehr öffentlich darüber gesprochen,das müßte auch dem
    Großteil der Muslimen ,die mit dem Islamismus nicht am
    Hut haben , recht sein ,da es auch sie betrifft,

    Liebe Zeit-Online Admins: unlängst habe ich in eine Eurer Kommentarforen zu einem anderen Thema ausschließlich in Großbuchstaben geschrieben udn wurde vollständig wegzensiert mit der Begründung, dass dies einem untragbar lauten Ton entspräche.

    Warum wird jenicey nicht zensiert? Er/Sie verstößt gegen die selbe Regel!!

    Bitte wenden Sie sich bei Fragen oder Hinweisen an community@zeit.de. Vielen Dank. Die Redaktion/cs

    nach Sakrates, ich weis, dass ich nichts weis.
    Die Sonne scheint auf alle Kreaturen ohne Wahrheitsanspruch.

    ich habe ein Bild vorliegen,auf dem eine Steinigung eines
    Mannes zu sehen ist ,desweiteren eines auf dem eine
    verletzte Frau nach einem Bombenanschlag in Afghanistan
    zu sehen ist,schreckliche Bilder,angesichts derer Grausam-
    keiten kann man schon Angst bekommen ,dass so etwas auch bei
    uns möglich wäre.Diese berechtigte Angst wird gerne von
    Islamisten als Islamphobie verschrieen, hier wird Kritik
    mit Phobie verwechselt,absichtlich.
    Im Artikel wird von Diskussionen über den Islamismus
    die im bürgerlichen Zentrum als was völlig Neues gesehen werden,geschrieben
    dazu ist anzumerken,dass es diese Diskussionen schon
    lange gibt ,nur wurden sie bisher unter vorgehaltener
    Hand ausgeübt,das hat sich verändert,es wird zusehends
    mehr öffentlich darüber gesprochen,das müßte auch dem
    Großteil der Muslimen ,die mit dem Islamismus nicht am
    Hut haben , recht sein ,da es auch sie betrifft,

    Liebe Zeit-Online Admins: unlängst habe ich in eine Eurer Kommentarforen zu einem anderen Thema ausschließlich in Großbuchstaben geschrieben udn wurde vollständig wegzensiert mit der Begründung, dass dies einem untragbar lauten Ton entspräche.

    Warum wird jenicey nicht zensiert? Er/Sie verstößt gegen die selbe Regel!!

    Bitte wenden Sie sich bei Fragen oder Hinweisen an community@zeit.de. Vielen Dank. Die Redaktion/cs

    nach Sakrates, ich weis, dass ich nichts weis.
    Die Sonne scheint auf alle Kreaturen ohne Wahrheitsanspruch.

  3. Die Meisten Muslimischen Länder (auch die Türkei die in die EU will) tretten für sogenannte
    „Kairorer Erklärung der Menschenrechte“ ein,

    die das Ziel verfolgt alles unter Scharia-Vorbehalt zu stellen, also den Islam als oberste Instanz etablieren will.

    Diese wiederum ausdrücklich Menschen in drei verschiedene Wertekategorien unterteilt:

    Gläubige (nur Muslime)
    Halbgläubige (Juden, Christen deutlich eingeschränkte Rechte)
    Ungläubige (fast keine Rechte)

    Selbst Muslimische Frauen haben nur eingeschränkte Rechte.

    Ich will nicht das meine persönlichen Freiheitsrechte. Meinungsfreiheit, Pressefreiheit, Religionsfreiheit, Rechtstaatlichkeit,Gleichbehandlung von Mann und Frau.
    vermindert werden durch den Islam, so einfach ist das.

    Wenn man sich den diesbezüglichen traurigen Zustand der Muslimischen Länder ansieht, verbunden mit dem Wissen
    Das die bisherigen Erfahrungen der Europärer mit dem Islam fast nur schlecht waren, nach einer ca
    Tausendjährigen Kriegerischen Expansion gegen die Europäer,
    durch Raubkriege und Kolonialismus...

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    @3 Danke für Ihr Posting. Dieser Aspekt wird leider oft übersehen. Der Islam ist die einzige Religion, die eine eigene Deklaration der Menschenrechte fordert.

    Ich möchte in keinen Gottesstaat leben (egal ob christlich, muslimisch, etc). Nur stellt sich die FRage wie es der Islam bzw. seine Rechtsschulem mit der Trennung von Religion und Staat halten.

    In der Türkei gilt nicht die Scharia, wussten Sie das? Zudem gibt es keine nennenswert große Gruppierung in Deutschland, die die Einführung der Scharia fordert oder betreibt. Wussten Sie das? Ihr Wunsch, Ihre Grundrechte nicht zugunsten der Scharia aufgeben zu müssen, ist also zwar verständlich, aber überflüssig. Denn es gibt weit realere Bedrohungen der Grundrechte - nicht nur in Deutschland, sondern weltweit, als den hochgejazzten radikalen Islam, dessen Auswirkungen im Gegensatz zu dem, was immer behauptet wird, eben nicht drastischer sind als die Auswirkungen anderer religiöser Fanatiker (Hindus, Christen, Juden etc.).

    "Wenn man sich den diesbezüglichen traurigen Zustand der Muslimischen Länder ansieht, verbunden mit dem Wissen
    Das die bisherigen Erfahrungen der Europärer mit dem Islam fast nur schlecht waren, nach einer ca
    Tausendjährigen Kriegerischen Expansion gegen die Europäer,
    durch Raubkriege und Kolonialismus..."

    Oh ja, die armen Europäer, die ja nie kriegerische Expansion, Raubkriege oder Kolonialismus betrieben haben. Europa lag quasi jahrhundertelang in den Ketten islamischer Herrscher, wurde brutal unterjocht, mit Kriegen überzogen, seine Rohstoffe wurden ausgebeutet, mit der Bevölkerung Sklavenhandel getrieben.

    Wenn man auf diese Art die "eigene" (soll heißen, die europäische) Geschichte ausblendet, kann man sich ja nur wundern, warum in vielen Teilen der Welt die Menschen dem Westen gegenüber so voreingenommen sind.

    • sharif
    • 19.04.2010 um 14:52 Uhr

    "Gläubige (nur Muslime)
    Halbgläubige (Juden, Christen deutlich eingeschränkte Rechte)
    Ungläubige (fast keine Rechte)

    Selbst Muslimische Frauen haben nur eingeschränkte Rechte."

    ... und nicht nur das ausgewählte Zitat. Es gibt 5 Stufen und keinen unterschied zwischen Mann und Frau innerhalb dieser!

    Bisher habe ich noch von keinem Islamkritiker richtige Informationen über den Islam gelesen... Geht doch mal in die Moschee und lasst euch erklären, wie die Religion aufgebaut ist. Damit auch wir Muslime mit euch auf Augenhöhe diskutieren können.

    Angst vor dem Islam musst du nicht haben! Solange der Islam in Frieden existieren kann. Wenn man aber sieht was z. B. in Jerusalem oder Afghanistan die tage passiert, dann muss der Islam sich "verteidigen". Wie ist ein anderes Thema, bevorzugt gewaltlos. Aber was, wenn gewaltlosen Muslimen (ihren Unterdrückern) keine Beachtung geschenkt wird??

    Sehr schön finde ich es auch wenn diese beschissenen von England in den 50er Jahren auferlegten Diktaturen mit dem Islam in einem Satz erwähnt werden. Die Menschen Missbilligen ihre "Regierungen" aber unterstützt durch den "Westen" werden die sich auch noch die nächsten Jahrzehnte halten können.

    @3 Danke für Ihr Posting. Dieser Aspekt wird leider oft übersehen. Der Islam ist die einzige Religion, die eine eigene Deklaration der Menschenrechte fordert.

    Ich möchte in keinen Gottesstaat leben (egal ob christlich, muslimisch, etc). Nur stellt sich die FRage wie es der Islam bzw. seine Rechtsschulem mit der Trennung von Religion und Staat halten.

    In der Türkei gilt nicht die Scharia, wussten Sie das? Zudem gibt es keine nennenswert große Gruppierung in Deutschland, die die Einführung der Scharia fordert oder betreibt. Wussten Sie das? Ihr Wunsch, Ihre Grundrechte nicht zugunsten der Scharia aufgeben zu müssen, ist also zwar verständlich, aber überflüssig. Denn es gibt weit realere Bedrohungen der Grundrechte - nicht nur in Deutschland, sondern weltweit, als den hochgejazzten radikalen Islam, dessen Auswirkungen im Gegensatz zu dem, was immer behauptet wird, eben nicht drastischer sind als die Auswirkungen anderer religiöser Fanatiker (Hindus, Christen, Juden etc.).

    "Wenn man sich den diesbezüglichen traurigen Zustand der Muslimischen Länder ansieht, verbunden mit dem Wissen
    Das die bisherigen Erfahrungen der Europärer mit dem Islam fast nur schlecht waren, nach einer ca
    Tausendjährigen Kriegerischen Expansion gegen die Europäer,
    durch Raubkriege und Kolonialismus..."

    Oh ja, die armen Europäer, die ja nie kriegerische Expansion, Raubkriege oder Kolonialismus betrieben haben. Europa lag quasi jahrhundertelang in den Ketten islamischer Herrscher, wurde brutal unterjocht, mit Kriegen überzogen, seine Rohstoffe wurden ausgebeutet, mit der Bevölkerung Sklavenhandel getrieben.

    Wenn man auf diese Art die "eigene" (soll heißen, die europäische) Geschichte ausblendet, kann man sich ja nur wundern, warum in vielen Teilen der Welt die Menschen dem Westen gegenüber so voreingenommen sind.

    • sharif
    • 19.04.2010 um 14:52 Uhr

    "Gläubige (nur Muslime)
    Halbgläubige (Juden, Christen deutlich eingeschränkte Rechte)
    Ungläubige (fast keine Rechte)

    Selbst Muslimische Frauen haben nur eingeschränkte Rechte."

    ... und nicht nur das ausgewählte Zitat. Es gibt 5 Stufen und keinen unterschied zwischen Mann und Frau innerhalb dieser!

    Bisher habe ich noch von keinem Islamkritiker richtige Informationen über den Islam gelesen... Geht doch mal in die Moschee und lasst euch erklären, wie die Religion aufgebaut ist. Damit auch wir Muslime mit euch auf Augenhöhe diskutieren können.

    Angst vor dem Islam musst du nicht haben! Solange der Islam in Frieden existieren kann. Wenn man aber sieht was z. B. in Jerusalem oder Afghanistan die tage passiert, dann muss der Islam sich "verteidigen". Wie ist ein anderes Thema, bevorzugt gewaltlos. Aber was, wenn gewaltlosen Muslimen (ihren Unterdrückern) keine Beachtung geschenkt wird??

    Sehr schön finde ich es auch wenn diese beschissenen von England in den 50er Jahren auferlegten Diktaturen mit dem Islam in einem Satz erwähnt werden. Die Menschen Missbilligen ihre "Regierungen" aber unterstützt durch den "Westen" werden die sich auch noch die nächsten Jahrzehnte halten können.

  4. Es hat sich aber (endlich) etwas geändert im Meinungsmainstream der deutschen Medienlandschaft. Noch vor 10 Jahren war es undenkbar, dass ein sachlicher aber kritischer Artikel zum Islam in der ZEIT erscheint, der den Finger dort hin legt wo es auch in Deutschland weh tut.

    Ich hoffe, dass nun auch der Letzte einsieht, dass es hier ein Problem in Deutschland existiert das gemeinsam gelöst werden muss.

    Leider bin ich skeptisch, was die Wahrscheinlichkeit angeht das Problem wirklich zu lösen, denn ich glaube nicht das eine Aufklärung des Islams von außen induziert werden kann.

    Der Trend der Islamauslegung südlich des Mittelmeers geht leider in den letzten zwei Jahrzehnten zu immer radikaleren Positionen. Besonders prominent wäre da zum Beispiel die Kairoer Erklärung der "Meschenrechte" oder die Herstellung der Sharia Kompatibilität der Verfassungen fast aller muslimisch geprägten Staaten in den letzten zwei Jahrzehnten.
    Von dort ist also kein aufgeklärter Islam zu erwarten. Hier in Europa fehlt den Muslimen wahrscheinlich die religiöse Legitimation um eine deutlich liberalere Islamauslegung zu etablieren.

  5. Bitte bemühen Sie sich um sachliche Beiträge und unterlassen Sie zynische Spekulationen. Die Redaktion/km

  6. Mohammed hatte in Medina und auch in seinen Eroberungs-
    kriegen als Religionsstifter die Konfliktbewältigung gegenüber Andersgläubigen mit grober Gewalt betrieben, - in einer Zeit in der durch den friedlichen Religionsstifter Jesus Christus andere Kenntnisse, die auch schon damals in Richtung des heutigen Grundgesetz gingen, auf der damaligen arabischen Halbinsel vorhanden waren. Folglich sind für mich auch solche politischen und religiösen Entgleisungen die durch Mohammed verursacht wurden mit keiner örtlichen ,zeitlichen oder anderen Begebenheit, Entschuldbar. Ein Islam oder Islamismus, der von Anfang an auf Gewalt setzt ist eine Tragödie für die Menschheit. Eine Gewaltreligion bleibt eine Gewaltreligion und wird auch nie und nimmer reformierbar sein. Da hilft auch jede noch so naive Anmerkung nichts!

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Das, mit Verlaub, halte ich für bloße christliche Propaganda. Wenn Sie sich etwa die Zeit anschauen, in der sich das Christentum im römischen Reich durchgesetzt hat, Staatsreligion wurde und im Zuge dessen andere Religionen unterdrückt hat, werden Sie wohl kaum mehr davon sprechen, dass das "in Richtung des heutigen Grundgesetz" ging.

    Ich bin bestimmt kein Experte in diesen Fragen. Immerhin weiß ich, dass es arabische/islamisch-geprägte Vornamen wie "Kampf" (Dschihad) gibt. Aber: der Träger dieses Namens ist alles andere als ein Islam-Kämpfer und man sagte mir, dass Dschihad als Wort auch für den Kampf gegen sich selbst stehe.
    Was ich z.B. ganz persönlich auch als "gewaltvoll" empfinde: den sehr hohen Fleischkonsum meiner türkischen/arabischen Mitbürger (oh weh, wie drücke ich das so aus, dass es nicht feindselig klingt?). Im Sultans-of-Kebap bin ich fast rückwärts wieder 'rausgefallen: überall sich drehende Dönergrilleisen und Hühnchen - aber das gibt es auch in dt. Imbissen.
    Aber: die katholische und evangelische Kirche war und ist ebenfalls extrem gewaltverherrlichend und brutal in Vorgehen und Anspruch (gewesen). Auf andere Weise, sicherlich. Uneindeutiger, unsichtbarer, subtiler.

    • sharif
    • 19.04.2010 um 17:09 Uhr

    "Mohammed hatte in Medina und auch in seinen Eroberungs-
    kriegen als Religionsstifter die Konfliktbewältigung gegenüber Andersgläubigen mit grober Gewalt betrieben,"

    Falsch, durch Handel hat Mohammed den Islam bis nach China katapultiert. Wenn Könige oder Herrscher den Menschen nicht erlaubt haben den Islam zu praktizieren, dann hat Mohammed Krieg geführt.

    "in einer Zeit in der durch den friedlichen Religionsstifter Jesus Christus andere Kenntnisse, die auch schon damals in Richtung des heutigen Grundgesetz gingen, auf der damaligen arabischen Halbinsel vorhanden waren. Folglich sind für mich auch solche politischen und religiösen Entgleisungen die durch Mohammed verursacht wurden mit keiner örtlichen ,zeitlichen oder anderen Begebenheit, Entschuldbar. "

    Ich lach mich zu Tode bei all dem misst den ich hier lese. Sie wissen schon das Mohammed 500 Jahre nach Christi geboren ist?!

    Es war halt noch nie eine Gewaltreligion und wird es auch nie sein! In einem gebe ich ihnen aber recht, der Islam hat sich nie geändert und wird sich nie ändern! Da er nicht Menschen-feindlich oder gar -verachtend ist, sehen "aufgeklärte" Moslems auch keinen Handlungsgrund. Abgesehen davon das der Koran von einem unfehlbaren Gott gesandt wurde. (genauso wie die Tora und die Bible)

    Widersprechen Sie andereren Lesern bitte mit sachlichen Argumenten und verzichten Sie auf persönliche Angriffe. Die Redaktion/sh

    "Mohammed hatte in Medina und auch in seinen Eroberungs-
    kriegen als Religionsstifter die Konfliktbewältigung gegenüber Andersgläubigen mit grober Gewalt betrieben,"

    ______________

    >>>> Sie schreiben:" dann hat Mohammed Krieg geführt" Also hat Mohammed auch unter anderem hier die Konflikbewältigung gegenüber Andersgläubigen, z.B. Herrschern, mit grober Gewalt betrieben. Das war unter anderem genau meine Aussage wie man es in meinem Text leicht feststellen kann. Genauso sind auch alle meine anderen Aussagen richtig. Deshalb sage ich noch einmal, wie ich es in meinem Kommentartext geschrieben habe: "Der Islam ist eine Gewaltreligion"

    Ein guter Rat: Wenn Sie mit mir in sprachlichen Dialog treten wollen, dann müssen Sie schon meinen Kommentartext richtig erschließen und von Beleidigungen absehen.

    P.S.: Natürlich ist mir die Banalität klar, dass Mohammed erst ca. 600 Jahre nach dem friedlichen Religionsstifter Jesus Christus gelebt hat. Das widerspricht auch meinem
    Kommentartext nicht!

    zu Georg34: das Christentum ist auch keine friedliche Religion wie die Kreuzzüge bewiesen haben. Fanatismus egal welcher Seite wirft ein schlechtes Licht auf Religionen.

    Das, mit Verlaub, halte ich für bloße christliche Propaganda. Wenn Sie sich etwa die Zeit anschauen, in der sich das Christentum im römischen Reich durchgesetzt hat, Staatsreligion wurde und im Zuge dessen andere Religionen unterdrückt hat, werden Sie wohl kaum mehr davon sprechen, dass das "in Richtung des heutigen Grundgesetz" ging.

    Ich bin bestimmt kein Experte in diesen Fragen. Immerhin weiß ich, dass es arabische/islamisch-geprägte Vornamen wie "Kampf" (Dschihad) gibt. Aber: der Träger dieses Namens ist alles andere als ein Islam-Kämpfer und man sagte mir, dass Dschihad als Wort auch für den Kampf gegen sich selbst stehe.
    Was ich z.B. ganz persönlich auch als "gewaltvoll" empfinde: den sehr hohen Fleischkonsum meiner türkischen/arabischen Mitbürger (oh weh, wie drücke ich das so aus, dass es nicht feindselig klingt?). Im Sultans-of-Kebap bin ich fast rückwärts wieder 'rausgefallen: überall sich drehende Dönergrilleisen und Hühnchen - aber das gibt es auch in dt. Imbissen.
    Aber: die katholische und evangelische Kirche war und ist ebenfalls extrem gewaltverherrlichend und brutal in Vorgehen und Anspruch (gewesen). Auf andere Weise, sicherlich. Uneindeutiger, unsichtbarer, subtiler.

    • sharif
    • 19.04.2010 um 17:09 Uhr

    "Mohammed hatte in Medina und auch in seinen Eroberungs-
    kriegen als Religionsstifter die Konfliktbewältigung gegenüber Andersgläubigen mit grober Gewalt betrieben,"

    Falsch, durch Handel hat Mohammed den Islam bis nach China katapultiert. Wenn Könige oder Herrscher den Menschen nicht erlaubt haben den Islam zu praktizieren, dann hat Mohammed Krieg geführt.

    "in einer Zeit in der durch den friedlichen Religionsstifter Jesus Christus andere Kenntnisse, die auch schon damals in Richtung des heutigen Grundgesetz gingen, auf der damaligen arabischen Halbinsel vorhanden waren. Folglich sind für mich auch solche politischen und religiösen Entgleisungen die durch Mohammed verursacht wurden mit keiner örtlichen ,zeitlichen oder anderen Begebenheit, Entschuldbar. "

    Ich lach mich zu Tode bei all dem misst den ich hier lese. Sie wissen schon das Mohammed 500 Jahre nach Christi geboren ist?!

    Es war halt noch nie eine Gewaltreligion und wird es auch nie sein! In einem gebe ich ihnen aber recht, der Islam hat sich nie geändert und wird sich nie ändern! Da er nicht Menschen-feindlich oder gar -verachtend ist, sehen "aufgeklärte" Moslems auch keinen Handlungsgrund. Abgesehen davon das der Koran von einem unfehlbaren Gott gesandt wurde. (genauso wie die Tora und die Bible)

    Widersprechen Sie andereren Lesern bitte mit sachlichen Argumenten und verzichten Sie auf persönliche Angriffe. Die Redaktion/sh

    "Mohammed hatte in Medina und auch in seinen Eroberungs-
    kriegen als Religionsstifter die Konfliktbewältigung gegenüber Andersgläubigen mit grober Gewalt betrieben,"

    ______________

    >>>> Sie schreiben:" dann hat Mohammed Krieg geführt" Also hat Mohammed auch unter anderem hier die Konflikbewältigung gegenüber Andersgläubigen, z.B. Herrschern, mit grober Gewalt betrieben. Das war unter anderem genau meine Aussage wie man es in meinem Text leicht feststellen kann. Genauso sind auch alle meine anderen Aussagen richtig. Deshalb sage ich noch einmal, wie ich es in meinem Kommentartext geschrieben habe: "Der Islam ist eine Gewaltreligion"

    Ein guter Rat: Wenn Sie mit mir in sprachlichen Dialog treten wollen, dann müssen Sie schon meinen Kommentartext richtig erschließen und von Beleidigungen absehen.

    P.S.: Natürlich ist mir die Banalität klar, dass Mohammed erst ca. 600 Jahre nach dem friedlichen Religionsstifter Jesus Christus gelebt hat. Das widerspricht auch meinem
    Kommentartext nicht!

    zu Georg34: das Christentum ist auch keine friedliche Religion wie die Kreuzzüge bewiesen haben. Fanatismus egal welcher Seite wirft ein schlechtes Licht auf Religionen.

  7. Sie bedienen sich, bewusst oder unbewusst, dem Messen mit zweierlei Maß.
    Wenn sie von "evangelikanen Abtreibungsgegnern" sprechen, so meinen Sie damit bewusst eine Teilgruppe des christlichen Glaubens, doch wo bleibt diese Differenzierung wenn Sie von Muslimen sprechen? Wen meinen Sie denn genau? Muss sich ein Shiite für den Terror, unter dem er selbst in Pakistan und Irak leidet, von der salafitisch/wahabitischen Strömung entschuldigen? Was haben Ahmadiyya und Aleviten mit all dem zu tun (letztere Stellen einen nicht unwesentlichen Teil der Muslime in Deutschland)

    Und leider ist Ihnen auch noch ein anderer Fauxpas unterlaufen:
    - Sie kennen keine "Hindu-Fundamentalisten" die eine terroristische Agenda verfolgen? Da sollten sie allerdings noch einmal genau nachforschen...
    Ausser Sie verstehen unter terroristischer Agenda, eine internationale terroristische Agitation. Sollte das so sein, müssen Sie in der Tat überlegen, wo Shiiten, Aleviten, Hanefi Sunniten, Ahmadiyya etc. diesem Kriterium entsprechen.

    Sie haben aber sicher nicht vollkommen unrecht und ein übertriebener Kuschelkurs ist nicht weniger gefährlich als die Verteufelung aller Muslime. Dennoch gibt es einen eindeutigen UNterschied zwischen radikalem Gedankengut und Naivität.

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    Danke für die Richtigstellung. Ich musste auch kurz stutzen beim Ansprechen der angeblich keine terroristische Agenda verfolgenden rabiaten Hindu-Fundamentalisten. Die Situation der Frau ist übrigens in den meisten Regionen Indiens, und das in unterschiedlichen hinduistischen Traditionen, auch mehr als bescheiden.

    Danke für die Richtigstellung. Ich musste auch kurz stutzen beim Ansprechen der angeblich keine terroristische Agenda verfolgenden rabiaten Hindu-Fundamentalisten. Die Situation der Frau ist übrigens in den meisten Regionen Indiens, und das in unterschiedlichen hinduistischen Traditionen, auch mehr als bescheiden.

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