iPad-Alternativen Jedem sein Tablett
Es scheint, als sei das iPad der einzige Computer mit Touchscreen. Dabei gibt es interessante Alternativen. Wir zeigen vier davon.
© Andreas Rentz/Getty Images

Das WePad gibt es noch nicht, doch der Hersteller ist zuversichtlich, dass er es bald auf den Markt bringen kann
Que
Das Display des »Que« ist komplett aus Kunststoff und dadurch leicht, dünn, unzerbrechlich und flexibel. Theoretisch ließe sich damit eine elektronische Zeitung herstellen, wie manche sie sich wünschen: zum Zusammenrollen und In-die-Tasche-Stecken. Trotzdem hat sich Produzent Plastic Logic aus Dresden der besseren Lesbarkeit wegen für ein starres Gehäuse entschieden. Es ist acht Millimeter dick und groß wie ein Blatt Papier. Der Que soll Geschäftsleuten den Inhalt ihrer Aktentaschen ersetzen: Dokumente, Zeitungen, Bücher, Korrespondenz. Er kann online gehen, gängige Formate wie Word oder PDF darstellen. Die Bedienung ist simpel, das Design elegant, das Display schafft zwar nur schwarz-weiß, stellt die Seiten dafür aber gestochen scharf dar. Ursprünglich sollte das Gerät schon 2009 auf den Markt kommen, doch Wirtschaftskrise und technische Probleme verzögerten den Start. Vom Sommer an wird der Que zunächst in den USA erhältlich sein. Mit 649 Dollar kostet er mehr als das günstigste iPad. Markus Albers
- Datum 24.04.2010 - 10:00 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 22.04.2010 Nr. 17
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Scheinbar muss man zur Zeit alle zwei Tage einen Artikel über Tablets schreiben. Aber hier werden Äpfel mit Birnen verglichen. Am Anfang des Artikels wird behauptet das hier über Ipad Alternativen geschrieben wird. Und dann werden Reine EBook Reader in den Vergleich mit einbezogen. Dieser Vergleich hat für den Kunden der sich bisher für das Ipad interessiert hat nun wirklich keinen Nährwert.
Weiterhin ist die Aufzählung der " Alternativen" bei weitem nicht vollzählig. Was ist zum Beispiel mit dem Nook oder dem Adam von Notion Ink was sogar die Vorteile beider Geräteklassen miteinander vereint. Es gibt wahrscheinlich noch 15 weitere Geräte die hier erwähnenswert sind aber nicht genannt werden.
Es überrascht mich immer wieder wie in den Medien kommentarlos die Tatsache verschwiegen wird, daß jedes Gerät, wenn man Flash darauf benutzt, mindestens die Hälfte wenn nicht mehr seiner Batterielaufzeit einbüsst. Es stimmt, das iPad kann kein Flash, aber eben nicht weil der böse Steve Jobs Adobe "zerstören" will sondern weil Flash, zumindest in seiner derzeitigen Version, veraltet ist und nicht für mobile Geräte taugt. Wenn ein Gerät dann laut Hersteller Angaben eine Batterie Laufzeit von 6 Stunden hat, dann gilt dies nicht wenn der Benutzer zum Beispiel Filme im Flash-Format ansehen will. Und ein mobiles Gerät mit 2-3 Stunden Laufzeit ist nicht wirklich mobil.
Ich sehe nämlich keinen logischen Grund, warum eine Flash-Animation mehr Rechenleistung (und damit Strom) verbrauchen sollte, wie eine vergleichbar (!!!) komplex gestaltete DHTML-Animation.
Natürlich ist das Argument sowieso nicht stichhaltig, denn wenn ich eine Funktion haben will, dann ist es mir lieber sie für die Hälfte der Zeit zu haben, als gar nicht. Wer Flash auf einem Flash-unterstützenden Gerät dann aus Batteriegründen nicht oder nur wenig nutzen will, kann das ja immer noch tun.
Nur der Flashplayer unter MacOS und IPhoneOS ist so ressourcenhungrig. Unter Windows, Android, Linux usw klappt das alles ganz gut.
...überlässt der "gute" Steve nicht jedem User selber wie lange er mit der Akku-Öeistung auskommen möchte? Es ist immer wieder erschreckend, wie sich Benutzer von Apple-Produkten bevormunden lassen und dass ganze dann auch noch als Feature hinstellen. Für mich ist das ein Grund auf solche Produkte zu verzichten - auch wenn es sicherlich auch Argumente dafür geben würde. Aber ICH etnscheide gerne für MICH was ich brauche, ich brauche keinen Firmenführer, der das Denken für mich übernimmt...
Es ist falsch, dass Flash nicht unterstützt wird, weil es um offene Standards geht oder um die Akkulaufzeit.
Es gibt wohl kaum eine Firma, die sich weniger um offene Standards kümmert, als Apple. Sei es bei den Anschlüssen am Gerät (zur Erinnerung: Kein USB), sei es beim Video-Codec für HTML5 oder bei Entwicklungs-Technologien für die Software.
Jede Anwendung, die etwas macht, benötigt Prozessorzeit und damit Strom. Als Benutzer möchte ich selbst entscheiden können, welche Software ich auf meinem Gerät laufen lasse.
Der entscheidende Punkt ist, dass sich mit Flash Anwendungen am Appstore vorbei auf das Gerät bringen ließen. Oder dass ein Entwickler für das iPad entwickeln könnte, ohne sich in Apple-Technologien einzuarbeiten und sich durch diese Investitionen in eine Abhängigkeit zu begeben.
Apple geht es darum, abhängige Entwickler zu haben und den Software-Vertrieb zu kontrollieren (und ziemlich gut daran zu verdienen).
Ich persönlich erachte Flash als Pest des WWW und wäre froh, würde Flash schon heute statt morgen verschwinden. Insofern begrüße ich auch Apples Maßnahmen gegen Flash. Aber ich weiß auch, dass da keine technischen Hintergründe ausschlaggebend sind.
Und ich mir auch nie ein Produkt kaufen, dass meine Freiheit, die Software auszuführen, die ich ausführen will, derart einschränkt wie der Tablet von Apple.
Ich sehe nämlich keinen logischen Grund, warum eine Flash-Animation mehr Rechenleistung (und damit Strom) verbrauchen sollte, wie eine vergleichbar (!!!) komplex gestaltete DHTML-Animation.
Natürlich ist das Argument sowieso nicht stichhaltig, denn wenn ich eine Funktion haben will, dann ist es mir lieber sie für die Hälfte der Zeit zu haben, als gar nicht. Wer Flash auf einem Flash-unterstützenden Gerät dann aus Batteriegründen nicht oder nur wenig nutzen will, kann das ja immer noch tun.
Nur der Flashplayer unter MacOS und IPhoneOS ist so ressourcenhungrig. Unter Windows, Android, Linux usw klappt das alles ganz gut.
...überlässt der "gute" Steve nicht jedem User selber wie lange er mit der Akku-Öeistung auskommen möchte? Es ist immer wieder erschreckend, wie sich Benutzer von Apple-Produkten bevormunden lassen und dass ganze dann auch noch als Feature hinstellen. Für mich ist das ein Grund auf solche Produkte zu verzichten - auch wenn es sicherlich auch Argumente dafür geben würde. Aber ICH etnscheide gerne für MICH was ich brauche, ich brauche keinen Firmenführer, der das Denken für mich übernimmt...
Es ist falsch, dass Flash nicht unterstützt wird, weil es um offene Standards geht oder um die Akkulaufzeit.
Es gibt wohl kaum eine Firma, die sich weniger um offene Standards kümmert, als Apple. Sei es bei den Anschlüssen am Gerät (zur Erinnerung: Kein USB), sei es beim Video-Codec für HTML5 oder bei Entwicklungs-Technologien für die Software.
Jede Anwendung, die etwas macht, benötigt Prozessorzeit und damit Strom. Als Benutzer möchte ich selbst entscheiden können, welche Software ich auf meinem Gerät laufen lasse.
Der entscheidende Punkt ist, dass sich mit Flash Anwendungen am Appstore vorbei auf das Gerät bringen ließen. Oder dass ein Entwickler für das iPad entwickeln könnte, ohne sich in Apple-Technologien einzuarbeiten und sich durch diese Investitionen in eine Abhängigkeit zu begeben.
Apple geht es darum, abhängige Entwickler zu haben und den Software-Vertrieb zu kontrollieren (und ziemlich gut daran zu verdienen).
Ich persönlich erachte Flash als Pest des WWW und wäre froh, würde Flash schon heute statt morgen verschwinden. Insofern begrüße ich auch Apples Maßnahmen gegen Flash. Aber ich weiß auch, dass da keine technischen Hintergründe ausschlaggebend sind.
Und ich mir auch nie ein Produkt kaufen, dass meine Freiheit, die Software auszuführen, die ich ausführen will, derart einschränkt wie der Tablet von Apple.
Ich sehe nämlich keinen logischen Grund, warum eine Flash-Animation mehr Rechenleistung (und damit Strom) verbrauchen sollte, wie eine vergleichbar (!!!) komplex gestaltete DHTML-Animation.
Natürlich ist das Argument sowieso nicht stichhaltig, denn wenn ich eine Funktion haben will, dann ist es mir lieber sie für die Hälfte der Zeit zu haben, als gar nicht. Wer Flash auf einem Flash-unterstützenden Gerät dann aus Batteriegründen nicht oder nur wenig nutzen will, kann das ja immer noch tun.
Nur der Flashplayer unter MacOS und IPhoneOS ist so ressourcenhungrig. Unter Windows, Android, Linux usw klappt das alles ganz gut.
Asus bereit für die Computex diesen Sommer in Taiwan die Vorstellung seines EEE Pads vor.
http://www.digitimes.com/...
Dann werden die Karten wieder neu gemischt.
Es soll Windows sowie Google Android Betriebssysteme unterstützen.
man vergleicht Systeme, die es bereits gibt. ich glaube eher an die Wiederkehr des Mahdi oder Messias als an die Ankunft des TXTR.
Es gibt einen sehr naheliegenden Grund für die zahlreichen Beiträge über IPad und Co. in den Online-Medien. Man möchte die Leser schon mal an die Geräte heranführen mit deren Hilfe die Verlage über den Verkauf von Abonnements die Verluste der letzten Jahre wieder wettmachen wollen. So gesehen ist das immer nur Werbung für die eigene Sache. Ehrlicher wäre es, das gleich als Anzeige zu kennzeichnen
Die zum Vergleich herangezogenen Geräte sind mE nicht geeignet, Alternativen zum iPad darzustellen. Schwarz/Weiß eInk-Displays können vlt. einige Dinge abdecken, hängen der Funktionalität doch stark hinterher.
Ob mit Flash oder Ohne ist Glaubensfrage. Flash ist sehr wohl auch auf PCs extrem Leistungshungrig. Es reicht, eines der vielen Flashgames zu öffnen und es dauert nicht lange, bis der Lüfter hochdreht. Auf Netbooks ist es auch gut zu beobachten, wie Flash die CPU konstant strapaziert und das geht direkt auf die Laufzeit.
Bei Alternativen zum iPad geht es weniger darum, dass man doch USB, nen Kartenslot oder andere zusätzliche Funktionen hat, sondern die Kunst der Reduktion auf das Wesentliche und einfache Bedienung betreibt. Denn die Masse der Benutzer lässt die Geräte verstauben, wenn sie nicht so einfach zu bedienen sind, wie ein iPad. Und das ist der Trumpf, der Apple seit Jahren Wachstum bescheert - die Konkurrenz ist zu blöd.
Ein paar Momente später fing das Hirn an zu rotieren, der Titel ging mir durch den Kopf und ich komme zu dem Schluss, dass mein Kommentar unsinnig ist.
Die Geräte sind sehr wohl Alternativen zum iPad. Bei Alternativen geht es nicht unbedingt darum eine Kopie herzustellen, dann bräuchte ich keine Alternative. Sie sollten alternative Funktionen und Nutzungsmöglichkeiten bieten, was diese Geräte auch tun. Sie decken andere Benutzungsprofile ab und damit erfüllt sich auch der Titel "Jedem sein Tablet".
Der eingeworfene Absatz über Flash und das Urteil über die Kopie-Konkurrenz kann aber genau so stehen bleiben 8o)
Ein paar Momente später fing das Hirn an zu rotieren, der Titel ging mir durch den Kopf und ich komme zu dem Schluss, dass mein Kommentar unsinnig ist.
Die Geräte sind sehr wohl Alternativen zum iPad. Bei Alternativen geht es nicht unbedingt darum eine Kopie herzustellen, dann bräuchte ich keine Alternative. Sie sollten alternative Funktionen und Nutzungsmöglichkeiten bieten, was diese Geräte auch tun. Sie decken andere Benutzungsprofile ab und damit erfüllt sich auch der Titel "Jedem sein Tablet".
Der eingeworfene Absatz über Flash und das Urteil über die Kopie-Konkurrenz kann aber genau so stehen bleiben 8o)
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