Helene Hegemann An meine KritikerSeite 3/3

Ich habe Briefe von Personen zwischen 14 und 80 bekommen. Die Anteile derer, die mein Buch gut finden, verteilen sich gleichmäßig auf alle in dieser Spanne liegenden Altersgruppen, was mir beweist, dass die Grundregel, es ginge bei der Kommunikation immer auch um Geburtsjahrgänge, ein Mythos ist. Gleichzeitig wurden gegenstandslose Unterschriftensammlungen gegen mich durchgeführt und Hetzkampagnen ausgerufen, von erwachsenen Menschen, denen es nicht um ein ernsthaftes Anliegen hat gehen können, sondern um die platte, faschistische »Rebellion« gegen jemanden, der ANDERS ist als sie. Durch diese Gegenstandslosigkeit wurde es mir extrem leicht gemacht, alle daran Beteiligten im Vorbeigehen abzustechen, und das ist doch das, was sie so unbedingt wollten: von mir umgebracht werden, warum auch immer, und Spaß gemacht hat mir das auch nicht, leider. Das Ganze entwickelt sich zu einem Machtkampf, den ich von vorneherein aufgeben muss – alles, was ich sage, so differenziert ich es auch versuche auszudrücken, wird zu dem Futter einer Meute übel gelaunter Menschen, die daraus machen, was sie wollen, und währenddessen mit Dartspfeilen auf in ihrem Büro angebrachte Fotos von mir zielen. Das muss man ausblenden und mit Fassung tragen. Trotzdem wollte ich mich zu diesem ganzen Exzess verhalten. Um mir selber wieder ein Stück Unbefangenheit anzutrainieren und rauszutreten aus dieser unerträglichen Bewusstlosigkeit, die einem aufgedrückt wird, und um jedem, der sich ernsthaft mit Intertextualität oder »Sampling« beschäftigen will, dazu zu raten, das anhand eines anderen Buches zu tun (denn, wie oben ausführlich erwähnt, unterscheidet sich Axolotl Roadkill in seiner Machart kaum von anderen, nicht unter der Fuchtel irgendeines Copy-and-Paste-Skandals stehenden Romanen). Und natürlich auch, um allen, die jemals in gute Berliner Clubs kommen wollen, klarzumachen, dass die sogenannte Türpolitik anders und weniger nach der mainstreamkompatiblen Auffassung des Wortes »Subkultur« funktioniert, als sich das eine Reihe von Redakteuren so vorstellt.

Ich kann mich an dieser Stelle nur noch bei meinen Freunden (keine Sorge, es sind auch Teenager dabei) bedanken, die so viel wichtiger und toller sind als die ständige Angst davor, in der öffentlichen Wahrnehmung als irgendetwas zu gelten, das man nicht ist. Annika, Coco, Jonas, Leo, Jan, Tjorven, Janine, Kathrin, Vincent, Tina, Maria, Lukas, Tobi, Petra, René, der mir auf den Satz »Die Kräfte des Zerfalls und der Zerstörung haben gesiegt« entgegnete: »Ich kannte auch mal ’ne Kraft des Zerfalls und der Zerstörung, die ist aber zwei Wochen später gestorben.« (Und er hatte so recht!!!) Danke, Sophie Rois, danke, Dirk von Lowtzow, danke, Christoph Schlingensief.

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Und ganz zum Schluss muss ich wahrscheinlich noch zwei Fragen beantworten, die sich einige Leute unbedingt stellen wollen werden nach diesem Artikel:

1. Natürlich wurde all das hier von meinem wahnsinnig einflussreichen Vater geschrieben, mit dem ich übrigens auch nur noch über das gegenseitige Zusenden unserer Autogrammkarten verkehre. Genau wie mein Buch, genau wie mein Film, wie könnte das auch anders sein, mit 18 sind die meisten Kinder schließlich noch nicht mal dazu in der Lage, einen Satz zu formulieren, der mehr als drei Wörter und nicht das Wort Porno beinhaltet. (Ich musste verständlicherweise erst mit ihm schlafen, damit er das für mich macht. War aber super.)

2. Ich bin nicht 18, ich bin 26.

Bis später, H.

 
Leser-Kommentare
  1. entfernt. Bitte bleiben Sie im Rahmen des guten Geschmacks. Danke, die Redaktion/vv

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    Was haben Sie gegen Kühe/Kuhställe ?? Kühe erzeugen seriösen Mist !!

    Ich hatte schon gehofft dass dieser unerträgliche Hype sich endlich totgelaufen hat, nein jetzt muss die Zeit das Ganze wieder "aufwärmen". Meinen Sie dieser journalistische Sado-Masochismus erhöht Auflage ?

    ...Axolotl Roadkill löschen. Geschmackshalber.

    Fremdscham:
    "Hinter dem Phänomen »fremdschämen« steht ein Einfühlungsprozess, in dem eine Person A sich an Stelle einer anderen Person B schämt. Person B ist sich der schämenswerten Situation nicht bewusst, Person A aber durchaus. Aus dieser peinlichen Berührtheit für die Situation, in der Person B sich unwissend befindet, schämt sich Person A also stellvertretend für diese."
    Diese Def. trifft genau das, was das lesen der Seite 2 und 3 verhindert hat. Schade nur das die Zeit.de soviel Platz vergibt wo es doch für solche Beiträge soviel Raum im Netz in Blogs (etc.) gibt.
    Glück Auf!

    Was haben Sie gegen Kühe/Kuhställe ?? Kühe erzeugen seriösen Mist !!

    Ich hatte schon gehofft dass dieser unerträgliche Hype sich endlich totgelaufen hat, nein jetzt muss die Zeit das Ganze wieder "aufwärmen". Meinen Sie dieser journalistische Sado-Masochismus erhöht Auflage ?

    ...Axolotl Roadkill löschen. Geschmackshalber.

    Fremdscham:
    "Hinter dem Phänomen »fremdschämen« steht ein Einfühlungsprozess, in dem eine Person A sich an Stelle einer anderen Person B schämt. Person B ist sich der schämenswerten Situation nicht bewusst, Person A aber durchaus. Aus dieser peinlichen Berührtheit für die Situation, in der Person B sich unwissend befindet, schämt sich Person A also stellvertretend für diese."
    Diese Def. trifft genau das, was das lesen der Seite 2 und 3 verhindert hat. Schade nur das die Zeit.de soviel Platz vergibt wo es doch für solche Beiträge soviel Raum im Netz in Blogs (etc.) gibt.
    Glück Auf!

  2. Ich bin kein Kulturhoheits Priester, nur ein einfacher, normaler Mensch, der aber immerhin recht genau sagen kann, was genau er an einem Buch von Paul Auster oder Muriel Barbery, um einfach irgendwas wahllos aus dem Ozean guten Schrifttums herauszupicken, gut findet und was nicht.

    Der einfach hinschaut, nachdenkt, vergleicht und sich langsam ein Urteil bildet. Als solcher bin ich schon ziemlich erschüttert, womit hier wertvoller Buchstabenplatz vollgeramscht wird. Wieso soll mich das interessieren? Es tut es nicht. Ich finde da rein gar nichts exemplarisches, geschweige denn transzendentes. Nur Palaver. Trash. Wer's mag, gibt mehr von sich zu erkennen als ihm lieb sein sollte

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    Als Palaver möchte ich es nicht bezeichnen. Mir fallen auf Anhieb einige Jugendliche oder Anfang Zwanzigjährige ein, die in demselben Tenor schreiben. Sie reden dauernd von Euch, Gesellschaft, Menschheit, und so fort.

    Außerdem teile ich nicht den 8. Kommentar: Denn diese sehr persönliche Selbstzerfleischung ist doch das, was ich an Schriftstellern oder Künstlern, im Gegensatz zu Politikern, Journalisten oder Angestellten, schätze, nicht wahr? Und aus denselben Gründen war der Chefredakteur von Die Zeit erpicht darauf, den Text zu drucken. Er liebt die Show.

    Aber ich bin weder mit dem Roman zufrieden, noch mit der bisherigen Berichterstattung, noch mit der Richtigstellung von Hegemann hier.

    Ich gewinne den Eindruck, als hätte das Feuilleton - auch das von Die Zeit - sich mitreißen lassen, ja, als hätten sie auf eine bestimmte Art und Weise versagt. Am Ende entstand eine moderne Kunstfigur namens Hegemann, die es unter allen erdenklichen geistigen Argumenten aufrecht zu erhalten galt. Bei der seltsam affektierten Berichterstattung, fühle ich mich jetzt wieder an andere Öffentlichkeitsmachungen peinlich erinnert, die dann und wann als Kitsch verdonnert werden.

    Anstatt Dinge richtigzustellen, sollte Hegemann einfach schreiben. Einen Schriftsteller macht die Literatur aus. Je mehr sie schreibt, umso klassischer wirkt sie, umso größer werden die Loggesänge auf sie sein. Massenmedien urteilen bedingt nach Inhalt.

    Wirklich erstaunlich, dass es Artikel gibt, die Sie nicht interessieren... Aber es gibt eine Lösung für dieses Problem: Einfach nicht lesen! Das wäre sinnvoller als den hier so geschätzen Buchstabenplatz mit ihren inhaltslosen Kommentaren zu verschwenden.

    Zum Thema:
    Helena Hegemann nennt einfach nur das Kind beim Namen. Sie wird zu unrecht beschuldigt und rechtfertigt sich, weil sie auf diese PR-Spielchen keine Lust hat. Äußerst sympathisch - meiner Meinung nach.

    Als Palaver möchte ich es nicht bezeichnen. Mir fallen auf Anhieb einige Jugendliche oder Anfang Zwanzigjährige ein, die in demselben Tenor schreiben. Sie reden dauernd von Euch, Gesellschaft, Menschheit, und so fort.

    Außerdem teile ich nicht den 8. Kommentar: Denn diese sehr persönliche Selbstzerfleischung ist doch das, was ich an Schriftstellern oder Künstlern, im Gegensatz zu Politikern, Journalisten oder Angestellten, schätze, nicht wahr? Und aus denselben Gründen war der Chefredakteur von Die Zeit erpicht darauf, den Text zu drucken. Er liebt die Show.

    Aber ich bin weder mit dem Roman zufrieden, noch mit der bisherigen Berichterstattung, noch mit der Richtigstellung von Hegemann hier.

    Ich gewinne den Eindruck, als hätte das Feuilleton - auch das von Die Zeit - sich mitreißen lassen, ja, als hätten sie auf eine bestimmte Art und Weise versagt. Am Ende entstand eine moderne Kunstfigur namens Hegemann, die es unter allen erdenklichen geistigen Argumenten aufrecht zu erhalten galt. Bei der seltsam affektierten Berichterstattung, fühle ich mich jetzt wieder an andere Öffentlichkeitsmachungen peinlich erinnert, die dann und wann als Kitsch verdonnert werden.

    Anstatt Dinge richtigzustellen, sollte Hegemann einfach schreiben. Einen Schriftsteller macht die Literatur aus. Je mehr sie schreibt, umso klassischer wirkt sie, umso größer werden die Loggesänge auf sie sein. Massenmedien urteilen bedingt nach Inhalt.

    Wirklich erstaunlich, dass es Artikel gibt, die Sie nicht interessieren... Aber es gibt eine Lösung für dieses Problem: Einfach nicht lesen! Das wäre sinnvoller als den hier so geschätzen Buchstabenplatz mit ihren inhaltslosen Kommentaren zu verschwenden.

    Zum Thema:
    Helena Hegemann nennt einfach nur das Kind beim Namen. Sie wird zu unrecht beschuldigt und rechtfertigt sich, weil sie auf diese PR-Spielchen keine Lust hat. Äußerst sympathisch - meiner Meinung nach.

  3. ...kannst Dich bei Papi bedanken.

  4. ich konnte schon den "hype" um das buch nicht verstehen. ansichtssache. aber das rumgeheule und nachgetrete jetzt muss auch nicht sein. außerdem liest sich der text, was an sich schon anstrengend genug ist, wie pubertäres schulhofgepetze. Lass ma gut sein, jetzt.

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    ...lässt die doch nur schreiben. Tun wir ihr den Gefallen. (und ihrem Papi, und ihrem Verlag)

    ...lässt die doch nur schreiben. Tun wir ihr den Gefallen. (und ihrem Papi, und ihrem Verlag)

  5. Was haben Sie gegen Kühe/Kuhställe ?? Kühe erzeugen seriösen Mist !!

    Ich hatte schon gehofft dass dieser unerträgliche Hype sich endlich totgelaufen hat, nein jetzt muss die Zeit das Ganze wieder "aufwärmen". Meinen Sie dieser journalistische Sado-Masochismus erhöht Auflage ?

    Antwort auf "[entfernt]"
  6. ...lässt die doch nur schreiben. Tun wir ihr den Gefallen. (und ihrem Papi, und ihrem Verlag)

    Antwort auf "cold product"
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    ich tu hier niemandem einen gefallen und schon gar nicht, wenn es dabei darum geht, populistische hetze und polemiken über halbwegs talentierte väter halbwegs talentierter tintenfinken zu verbreiten. davon möchte ich mich distanzieren. aber mal(s) abergesehen von den vaterwitzen muss ich ihnen jedoch recht geben: jetzt soll, kurz bevor die gelangweilte gymnasiasten-generation mit ihren anti-autoritären Eltern, die mittlerweile die Aura eines Bankers umgibt, in den Pauschal-Urlaub nach Teneriffa fahren, der verkauf nochmal so richtig angefeuert werden, damit die armen kleinen zwischen den abendlichen liquid-ecstasy-exzessen und dem willenlosen geschlechtsakt mit einer gruppe einheimischer im hinterhof der disko oder auch am strand, wahlweise, damit eben dazwischen die im geistigen tiefflug befindlichen teenager etwas in der hand haben, wenn sie gelangweilt am hotel-pool liegen und darauf warten, dass bitte bitte endlich der tag rumgeht. hoffentlich liest das keiner! wäre schade drum.

    Was soll das heiss/ßen???

    MfG,

    derrezensent

    ich tu hier niemandem einen gefallen und schon gar nicht, wenn es dabei darum geht, populistische hetze und polemiken über halbwegs talentierte väter halbwegs talentierter tintenfinken zu verbreiten. davon möchte ich mich distanzieren. aber mal(s) abergesehen von den vaterwitzen muss ich ihnen jedoch recht geben: jetzt soll, kurz bevor die gelangweilte gymnasiasten-generation mit ihren anti-autoritären Eltern, die mittlerweile die Aura eines Bankers umgibt, in den Pauschal-Urlaub nach Teneriffa fahren, der verkauf nochmal so richtig angefeuert werden, damit die armen kleinen zwischen den abendlichen liquid-ecstasy-exzessen und dem willenlosen geschlechtsakt mit einer gruppe einheimischer im hinterhof der disko oder auch am strand, wahlweise, damit eben dazwischen die im geistigen tiefflug befindlichen teenager etwas in der hand haben, wenn sie gelangweilt am hotel-pool liegen und darauf warten, dass bitte bitte endlich der tag rumgeht. hoffentlich liest das keiner! wäre schade drum.

    Was soll das heiss/ßen???

    MfG,

    derrezensent

  7. Tja, was eigentlich? Die Frau ist anscheinend vollkommen in Schattenkämpfen mit sich selbst beschäftigt.
    Die ganze Zeit versucht sie, mit pseudo Tiefgründigkeit und verkrampften und verklemmten Humor noch irgendwas zu reißen, aber so unterm Strich kommt doch nur ein Punkt durch:
    Ihr Arschlöcher habt mir weh getan!

    Doch das reichte ihr nicht, sie verbindet es mit hohem Sinn und viel, viel, viel Arroganz. Manche Formulierungen, mit denen sie ihre Kritiker, bzw. die Dämonen in ihrem Kopf, attackiert, erinnern sogar an manche zahlreiche Ausfälle in Richard Wagners Anti-Juden Schriften.

    Nur eines verstehe ich nicht. Ich meine, sie wollte und brauchte anscheinend die Öffentlichkeit. Buch mit 17, das geht, aber Film mit 14 mit Produktionsbüro und professioneller Umsetzung, dazu muss man viel Energie reinstecken, also sie hat sich absichtlich in das Rampenlicht gestellt.
    Für "Torpedo" gabs viel Beifall, das war toll, für "Axolotl" das Gegenteil. Der Wind hat sich gedreht, also wird der Wind einfach für böse erklärt.
    Der von ihr (und von mir) so bewunderte Christoph Schlingensief ist da wesentlich konsequenter, bzw. er scheint, so wie ich das wahrnehme, wie jeder Mensch unter schlechter Kritik zu leiden, aber er akzeptiert das als einer der Konsequenzen seiner Arbeit. Arbeit wird öffentlich ausgewertet, Methoden werden ausgewertet, Arbeit bringt Reaktionen, emotionale Reaktionen, die nicht immer nett sind. Ihre Replik, die Kritik der Kritik, ist der beste Beweis dafür.

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    ... so hat die junge Dame einiges erlebt. Wenn sie schreibt "Ihr Arschlöcher habt mir weh getan", dann hat sie ganz recht und warum soll sie das nicht sagen? Wohl der, die mit achtzehn noch merkt, dass es weh tut!

    Mir ist das Thema relativ gleichgültig. Diese Böswilligkeit und Feindseligkeit gegenüber einem Menschen(!) ist mir jedoch als Ressentiment einer Betrachtung schlechtester menschlicher Natur behaftet.
    Jeder will doch nur seinen Scheiß machen, da kann man doch auf derart verletzende Gegenständlickeit verzichten.
    BIG UP (Helene=Kraft)!

    Best Regards,
    Euer gemäßigter Alf Tirpitz.

    • Ansei
    • 05.05.2010 um 1:20 Uhr

    Interessant, dass Sie die Autorin aufgrund ihrer Tiefgründigkeit und Verletzlichkeit kritisieren, als würde Ihnen beides Wehtun. Ist das der Neid? Fehlt Ihnen diese Tiefgründigkeit oder die Verletzlichkeit vielleicht?

    erstaunlicher weise, hat mich die Stellungsname wirklich positiv überrascht!
    und alle Kommentare, die jetzt wieder damit anfangen, was das denn für eine wäre, und lass die kleine doch schreiben, erklären sich doch selbst für nichtig und, Entschuldigung, aber etwas überheblich und bescheuert!
    ich finde es vollkommen richtig und wichtig, dass sie sich nach all den Monaten, in denen über sie geschrieben wurde, als ob sie niemand ernst nimmt und sich dir Kritiker wirklich zu viel erlaubt haben, nun endlich selbst dazu äußert. Und das auf sehr witzige und unterhaltsame Art und Weise
    Danke!

    ... so hat die junge Dame einiges erlebt. Wenn sie schreibt "Ihr Arschlöcher habt mir weh getan", dann hat sie ganz recht und warum soll sie das nicht sagen? Wohl der, die mit achtzehn noch merkt, dass es weh tut!

    Mir ist das Thema relativ gleichgültig. Diese Böswilligkeit und Feindseligkeit gegenüber einem Menschen(!) ist mir jedoch als Ressentiment einer Betrachtung schlechtester menschlicher Natur behaftet.
    Jeder will doch nur seinen Scheiß machen, da kann man doch auf derart verletzende Gegenständlickeit verzichten.
    BIG UP (Helene=Kraft)!

    Best Regards,
    Euer gemäßigter Alf Tirpitz.

    • Ansei
    • 05.05.2010 um 1:20 Uhr

    Interessant, dass Sie die Autorin aufgrund ihrer Tiefgründigkeit und Verletzlichkeit kritisieren, als würde Ihnen beides Wehtun. Ist das der Neid? Fehlt Ihnen diese Tiefgründigkeit oder die Verletzlichkeit vielleicht?

    erstaunlicher weise, hat mich die Stellungsname wirklich positiv überrascht!
    und alle Kommentare, die jetzt wieder damit anfangen, was das denn für eine wäre, und lass die kleine doch schreiben, erklären sich doch selbst für nichtig und, Entschuldigung, aber etwas überheblich und bescheuert!
    ich finde es vollkommen richtig und wichtig, dass sie sich nach all den Monaten, in denen über sie geschrieben wurde, als ob sie niemand ernst nimmt und sich dir Kritiker wirklich zu viel erlaubt haben, nun endlich selbst dazu äußert. Und das auf sehr witzige und unterhaltsame Art und Weise
    Danke!

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