Asyl für Iraner Nur warme WorteSeite 2/2
Soll nur ja nicht der Eindruck entstehen, die schwarz-gelbe Regierung praktiziere eine großzügige Asylpolitik? Der CDU-Außenpolitiker Ruprecht Polenz setzt sich nicht nur aus menschenrechtlichen Gründen für die iranischen Flüchtlinge ein. Für ihn steht die Glaubwürdigkeit der deutschen Iranpolitik auf dem Spiel. Es müsse den Richtern und Staatsanwälten in Iran, die sich an der Unterdrückung der Opposition beteiligt haben, deutlich gemacht werden, »dass wir ihre Schandurteile nicht hinnehmen«, sagt Polenz. Deutschland solle sich an der Lösung des Flüchtlingsproblems beteiligen, um Iran deutlich zu machen, dass man sich durch Teherans Atompläne nicht von den Menschenrechtsverletzungen ablenken lasse.
Im Fall von Flüchtlingen aus dem Irak hat die Bundesrepublik seit 2008 fast 2500 unbürokratisch übersiedelt. Das hängt offenbar mit dem großen C der Regierungspartei zusammen. Zuerst sollten nur Christen Aufnahme finden, die im Irak besonders brutal verfolgt werden. Dann fiel auf, dass dies rechtlich – und moralisch – heikel war: Wie christlich ist es, nur Christen zu helfen? So kamen auch Iraker anderer Religionen in den Genuss der Einreiseerlaubnis.
Die Iraner können darauf nicht hoffen. Schon die geringe Zahl von 20 Flüchtlingen der »grünen Bewegung« löst heftige Abwehrreflexe aus. In der kommenden Woche könnte das richtig peinlich werden. Am 7. Mai nimmt in Hamburg der Iraner Maziar Bahari den Henri-Nannen-Preis in Empfang, den wichtigsten Preis des deutschen Journalismus – stellvertretend für seine iranischen Kollegen, wie es in der Begründung heißt, »die in ihrem Land schwersten Repressalien ausgesetzt sind«. Das ist eine schöne Geste gegenüber Bahari, der selber verhaftet worden war und erst nach vehementen Protesten nach London ausreisen durfte.
Dass Baharis Leidensgenossen – deren Artikeln, Videos, Blogs und Tweets die deutsche Öffentlichkeit ihr Wissen von der grünen Revolution verdankt – gleichzeitig von der deutschen Regierung im Stich gelassen werden, wäre eine bittere Pointe.
- Datum 30.04.2010 - 13:33 Uhr
- Seite 1 | 2 | Auf einer Seite lesen
- Quelle DIE ZEIT, 29.04.2010 Nr. 18
- Kommentare 48
- Versenden E-Mail verschicken
- Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
- Artikel Drucken Druckversion | PDF
-
Artikel-Tools präsentiert von:






dass ihnen nur solange Sympathie entgegengebracht wird, wie sie auf den Straßen Teherans für Tumult sorgen. Seien wir mal ehrlich: Wäre das Regime im Iran nicht dermaßen verhasst im Westen; man würde den Grünen des Iran nicht mehr Aufmerksamkeit schenken als den "Roten" Thailands...
sind so gewaltig, dass sich weder die Kanzlerin Merkel noch die von den einschlägigen Lobbyisten penetrierten Ministerialen und Minister unserer post-demokratischen Feudalbesitzkratur den Wünschen der führenden Kaderfunktionären des Mullah-Regimes widersetzen werden.
Das dies fast identische Züge aufweist, wie die Vorgänge, die zu den extraterretorialen Schlägereinsätzen der Knüppelperser in Berlin anläßlich des Besuchs des iranischen Diktators Reza Pahlewi führten, hat schon extremst-zynische Aspekte.
Deutschland ist heute längst zu einem so besitzständischen Feudalsystem verkommen, dessen Pseudoparlamentarier längst zu Handlangern des deutschen Lobbysystems geworden sind, das im Auftrage der iranischen Geheimpolizei unsere Politik fundamental manipuliert und die letzten Reste demokratischer Strukturen vernichtet.
Und hoch auf dem gelben Wagen,
sitzt Sie beim Schwager vorn,
rossig, die Rosse schnauben,
wütend und trotzig, voll Zorn.
Postillon an der Schenke
Füttert die Rosse mit Blut;
Schäumendes Mullahgetränke
Bringt uns der Wirth im Krug.
Hinter den Fensterscheiben
Lacht ein Pasdaran ganz hold. –
Möchte so gern noch bleiben,
Aber der Wagen rollt.
Sitzt einmal ein Gerippe
Hoch auf dem Wagen vorn,
Trägt statt Peitsche die Hippe,
Stundenglas statt Horn –
Ruf’ sie: „Ade ihr Lieben,
Die ihr hier bleiben wollt;
Gern hätt' ich euch doch geholfen,
Aber der Wagen rollt.
Das scheint der Kanzlerin Antwort auf die Asylbegehren der Mullahopfer zu sein.
Toll? Nein. Nein. Nein.
"Sarkasmus ON"
Wer hat denn behauptet, dass es bei den Sympathiebezeugungen während der Demonstrationen um die Demonstranten ging?
Die Sympathie macht doch nur Sinn, solange die Menschen auf der Strasse sind und gegen das Regime demostrieren.
Aber so. Was soll man mit Demonstranten anfangen, die nicht mehr demonstrieren können?
Sowas brauchen wir hier auch nicht.Könnte ja sein, die demonstrieren hier bloß weiter und bringen Unruhe in unser Land.
"SarkasmusOFF"
Die Bundesrepublik ist schon jetzt ein Tummelplatz von Aus-
ländern, die sich nicht etwa integrieren, sondern von hier
aus Politik gegen fremde Regierungen machen wollen.
Und diese Leute sind mir lieber als Bürger wie Sie, die sich in saturierter Lethargie ergehen, die sich einen Scheiß um ihre Mitmenschen kümmern.
Sie sollten bedenken, dass Menschen wie diese politisch verfolgten Folteropfer, Menschen also die aufbegehrt, nicht alles hingenommen haben und dies unter Einsatz ihrer Zukunft, ihrer Unversehrtheit oder gar ihres Lebens, dass solche Menschen in den vergangenen Jahrhunderten die Rechte und Freiheiten erkämpft haben, die Sie persönlich heute genießen dürfen.
Und unter diesen Leuten tummelten sich auch zahlreiche 'Ausländer'!
Ich wünsche einen schönen 1. Mai!
Und diese Leute sind mir lieber als Bürger wie Sie, die sich in saturierter Lethargie ergehen, die sich einen Scheiß um ihre Mitmenschen kümmern.
Sie sollten bedenken, dass Menschen wie diese politisch verfolgten Folteropfer, Menschen also die aufbegehrt, nicht alles hingenommen haben und dies unter Einsatz ihrer Zukunft, ihrer Unversehrtheit oder gar ihres Lebens, dass solche Menschen in den vergangenen Jahrhunderten die Rechte und Freiheiten erkämpft haben, die Sie persönlich heute genießen dürfen.
Und unter diesen Leuten tummelten sich auch zahlreiche 'Ausländer'!
Ich wünsche einen schönen 1. Mai!
Solange man das Blog des hier exemplarisch abgebildeten früheren Vize von Khatami samt seinen bewunderungswürdigen Einträgen weiter anklicken kann (http://www.webneveshteha....), habe ich keine allzu großen Sorgen. Die Wortführer der von Lau so genannten Bewegung befinden sich weiterhin auf freiem Fuß. Tehrans Norden und Esfahans Süden machen wieder Business as usual.
Es wäre wünschenswert, wenn man die sicher seriösen Quellen für die beschriebenen Greuel auch verlinken würde, so dass wir alle glauben können, was wir da lesen.
Und diese Leute sind mir lieber als Bürger wie Sie, die sich in saturierter Lethargie ergehen, die sich einen Scheiß um ihre Mitmenschen kümmern.
Sie sollten bedenken, dass Menschen wie diese politisch verfolgten Folteropfer, Menschen also die aufbegehrt, nicht alles hingenommen haben und dies unter Einsatz ihrer Zukunft, ihrer Unversehrtheit oder gar ihres Lebens, dass solche Menschen in den vergangenen Jahrhunderten die Rechte und Freiheiten erkämpft haben, die Sie persönlich heute genießen dürfen.
Und unter diesen Leuten tummelten sich auch zahlreiche 'Ausländer'!
Ich wünsche einen schönen 1. Mai!
Ich schäme mich für unsere Bundesregierung und Leute wie Sie - Hans-Peter Blume!
Ich kann mit Leuten nichts anfangen, die hier im friedlichen Deutschland Konflikte aus anderen Ländern hereintragen.
Die Probleme sind im Iran zu lösen und nicht hier.
Ich schäme mich für unsere Bundesregierung und Leute wie Sie - Hans-Peter Blume!
Ich kann mit Leuten nichts anfangen, die hier im friedlichen Deutschland Konflikte aus anderen Ländern hereintragen.
Die Probleme sind im Iran zu lösen und nicht hier.
Ich schäme mich für unsere Bundesregierung und Leute wie Sie - Hans-Peter Blume!
Ich kann mit Leuten nichts anfangen, die hier im friedlichen Deutschland Konflikte aus anderen Ländern hereintragen.
Die Probleme sind im Iran zu lösen und nicht hier.
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren