Beruf Hebamme Notfall Hebamme
Wenn bei der Geburt etwas schiefgeht, ist sie dran. Wegen des hohen Risikos fürchten die selbstständigen Geburtshelferinnen um ihre Existenz.
Diese Stunden wird sie nie vergessen. Das Warten und das In-sich-Hineinhorchen. Die Angst und die Schmerzen. Am Ende der erlösende Schrei. Einen halben Tag und eine ganze Nacht dauerte es, bis Corinna Koch ihr erstes Kind zur Welt gebracht hatte. Nicht nur ihr Mann stand ihr bei. Auch ihre Hebamme wich der werdenden Mutter nicht von der Seite, volle 16 Stunden lang. Die persönliche Geburtshelferin versorgte sie mit Entspannungstees, gab die Kommandos fürs Pressen und Atmen, und schaffte es, das Baby kurz vor der Entbindung im Bauch noch einmal zu drehen – und so einen sonst vielleicht notwendigen Kaiserschnitt zu verhindern. »Ich habe Lotte völlig vertraut«, sagt Koch. Schließlich kannte sie ihre Geburtshelferin bereits seit Monaten.
Lotte Gostischa ist eine sogenannte Beleghebamme im Berliner Sankt-Joseph-Krankenhaus. Sie begleitet Frauen von den ersten Monaten der Schwangerschaft bis zum Wochenbett. Gostischas Service, der die individuelle Betreuung mit der Sicherheit einer Klinik verbindet, ist äußerst beliebt. Fünfmal mehr Anfragen erhält die Hebamme, als sie Frauen bei der Geburt helfen kann. Als Corinna Koch im vergangenen Jahr ihr zweites Kind erwartete, meldete sie sich sofort wieder an und machte die gleichen guten Erfahrungen.
Ein drittes Mal wird es vielleicht nicht mehr geben. Die Hebamme spielt – ähnlich viele ihrer Kolleginnen – mit dem Gedanken, die Geburtshilfe nach zwanzig Jahren aufzugeben. »Kinder auf die Welt zu bringen, lohnt sich für mich kaum noch«, sagt Gostischa. Der Grund sind die extrem gestiegenen Haftpflichtkosten in der Geburtsmedizin, die sowohl Frauenärzte wie auch Hebammen treffen. Seit 2003 haben sich die Versicherungsprämien verdoppelt. Zum 1. Juli machen die Beiträge erneut einen Sprung um 56 Prozent. Dann muss Lotte Gostischa rund 3700 Euro Versicherungsbeitrag im Jahr zahlen – so viel wie sie in zwei Monaten netto einnimmt.
Für einen minimalen Lohn steht die Hebamme Tag und Nacht bereit
Für eine Geburt bekommt die Berlinerin gerade einmal 240 Euro. Dafür steht sie Tag und Nacht auf Abruf. Sie kann nicht ins Schwimmbad mit ihrem Sohn gehen, im Wasser hört man kein Handy. Auch Kino oder Theater kann sie kaum genießen. Jederzeit könnte ein Anruf kommen. Innerhalb einer halben Stunde muss sie dann bei der Schwangeren sein. Die freie Hebammentätigkeit ist ein verantwortungsvoller Beruf mit einem Gehalt wenig über dem Mindestlohnniveau.
In Stuttgart, Hamburg, Erfurt und Köln haben deshalb vergangenen Mittwoch Hebammen vor Rathäusern und Kliniken protestiert. Lotte Gostischa war vor der Berliner Charité dabei. Die Geburtshelferinnen – Männer gibt es fast nicht in dem Beruf – demonstrieren gegen die hohen Haftpflichtprämien, für höhere Gehälter und Honorare. Hier geht ein Berufsstand auf die Straße, der sich professionalisiert hat und der starken Medikalisierung der Geburt selbstbewusst eigene Konzepte der Entbindungsmedizin entgegensetzt.
Zu diesem Trend gehören sowohl die wachsende Zahl von Krankenhäusern, in denen Beleghebammen zum Einsatz kommen, als auch die sogenannten Hebammenkreißsäle in Kliniken, in denen die Geburtshelferinnen das Sagen haben. Die ersten Studiengänge an Fachhochschulen in Osnabrück und Bochum, in denen man den Gesundheitsberuf auf akademischem Niveau erlernen kann, passen ebenso zu dieser Entwicklung. Die Geburtshelferinnen, so ihre Verbandsvorsitzende Martina Klenk, versprechen sich von der Verwissenschaftlichung ihrer Profession unter anderem den Nachweis, »dass die natürliche, von Hebammen geleitete Geburt genauso sicher ist wie die interventionsreiche klinische Entbindung«.
Auch im Geburtshaus Pankow übt man sich in der »hohen Kunst, möglichst nichts zu tun«, wie Klenk das nennt. Statt die Geburt einzuleiten oder zu beschleunigen, wartet man hier ab. Schmerzen werden nicht durch eine Spritze gelindert, sondern durch Akupunktur, Massagen oder eine Wärmflasche. »Entbunden« wird hier niemand, darauf legen die Geburtshelferinnen wert. »Wir unterstützen Frauen, ihr Kind zu bekommen«, sagt Sabine Witt – ob in der Badewanne oder auf dem Gebärhocker, hängend am Gebärtuch oder im sogenannten Vierfüßlerstand, wie es hier die meisten tun.
Vor sechs Jahren hat Hebamme Witt mit drei Kolleginnen das Geburtshaus gegründet, in unmittelbarer Nähe zum kinderreichen Stadtteil Prenzlauer Berg. Die Gesundheit von Mutter und Neugeborenen hat Priorität. Gibt es Probleme, werden die Gebärenden sofort ins nahe gelegene Krankenhaus verlegt. Bei 15 Prozent der Geburten ist dies der Fall. Damit liegen die Berliner im nationalen Schnitt.
Knapp zwei Prozent der Frauen in Deutschland bekommen ihr Kind nicht im Krankenhaus. Seit 1999 werden alle diese Entbindungen von der Gesellschaft für Qualität in der außerklinischen Geburtshilfe (QUAG), deren Beirat auch Universitätsgynäkologen angehören, evaluiert. Danach kommt es bei Entbindungen im Geburtshaus oder im heimischen Bett nicht häufiger zu Komplikationen als bei jenen in der Klinik. Auch die Schäden der Neugeborenen waren nicht höher. In all den Jahren verstarb nur eine Mutter. »Für eine gesunde Frau spricht kein medizinischer Grund dagegen, ihr Kind außerhalb eines Krankenhauses zu bekommen«, sagt Beate Schücking, Ärztin und Gesundheitswissenschaftlerin an der Universität Osnabrück.
Die internationale Forschung gibt ihr recht. So stellte Patricia Janssen von der Universität von British Columbia in Vancouver in der bislang größten vorliegenden Studie die Komplikationen bei Hausgeburten jenen im Krankenhaus gegenüber. Das Alter der Frauen sowie die Geburtsverläufe waren dabei vergleichbar. Die Hausgeburt, so das Ergebnis, gefährdet weder die Gesundheit des Kindes noch die der Mutter. Im Gegenteil: Bei der Mutter treten weniger Blutungen und Infektionen auf, die Neugeborenen benötigen seltener Sauerstoff. Die geringen »Schadensquoten« seien auch auf die verbesserte Kooperation zwischen Geburtshäusern und Kliniken zurückzuführen, sagt Stephan Schmidt, Gynäkologe und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Perinatale Medizin.
Ihre Vorsicht hat den Pankower Hebammen nichts genützt. Auch sie müssen vom ersten Juli an die neuen Haftpflichtprämien begleichen. Auf 15.000 Euro summieren sich die Versicherungskosten, zu viel für die kleine Einrichtung mit ihren rund 40 Entbindungen im Jahr. Als erstes Geburtshaus in Berlin müssen sie aufgeben. In Zukunft wollen sie ihr Geschäft – auch als Zeichen des Protestes – erst einmal auf Dienstleistungen wie Schwangerschaftsyoga oder Babymassage beschränken. Den Frauen, die sich für Juli zur Niederkunft angemeldet hatten, haben die Hebammen abgesagt. »Ein Geburtshaus ohne Geburten, das ist schon traurig«, sagt Sabine Witt.
Dabei sind die Hebammen wie Ärzte Opfer einer Entwicklung, die sie selbst nicht zu verantworten haben. Die Ursachen für die gestiegenen Prämien sind weder in den Kliniken noch in den Geburtshäusern zu finden, sie entstehen vor Gericht. Vorbei die Zeiten, in denen Patienten, die juristisch gegen ärztliche Kunstfehler vorgingen, keine Chancen hatten oder mit lächerlich niedrigen Entschädigungen abgespeist wurden. Jeder zweite Arzthaftungsprozess bei niedergelassenen Medizinern führt mittlerweile zum Erfolg.
Entsprechend mehr Geschädigte trauen sich – unterstützt von spezialisierten Anwälten, abgesichert durch Rechtsschutzversicherungen – zu klagen. Besonders für die Geburtsmedizin trifft das zu. Das liegt nicht daran, dass Hebammen oder Gynäkologen mehr Kunstfehler unterlaufen als ihren Kollegen aus anderen Sparten. Im Gegenteil, die Vorfälle unter der Geburt sind in den vergangenen fünfzig Jahren extrem selten geworden, und ihre Zahl nimmt weiter ab. Aber sie werden heute häufiger vor Gericht gebracht. »Wenn bei der Operation der Großmutter etwas schiefläuft, fragt man nicht so häufig nach. Bei einem kranken Kind ist das anders«, sagt Peter Gausmann von der Gesellschaft für Risikoberatung, der Kliniken auf Sicherheitslücken untersucht.
Obwohl das Kinderkriegen so sicher wie nie zuvor ist, gibt es kein Gespräch mit einem Geburtshelfer, ohne dass irgendwann das Wort »Klage« fällt. Wenn einer Hebamme oder einem Arzt eine Schuld nachgewiesen werden kann, wird es extrem teuer. In keinem Bereich der Heilkunde liegen die Kosten für Folgeoperationen, Rehabilitationsbehandlungen und Schadensersatz so hoch wie in der Geburtsmedizin. Neuerdings sprechen die Gerichte einem Kind, das zum Beispiel unter der Geburt zu wenig Sauerstoff erhalten und einen Hirnschaden erlitten hat, zudem einen Verdienstausfall zu, und zwar ein Leben lang.
Auch die Regressabteilungen der Krankenkassen fahnden seit einigen Jahren aktiv nach Behandlungsfehlern. Die Kassen versuchen, sich die Behandlungsausgaben von den Verursachern zurückzuholen. Der höchste durch eine Hebamme verursachte Einzelfallschaden lag bei 4,5 Millionen Euro. Die wenigen Assekuranzen, die angesichts dieser horrenden Summen noch bereit sind, die finanziellen Risiken der Geburtshilfe zu versichern, müssen hohe Prämien nehmen.
In gewisser Weise ist die technisierte Geburtsmedizin Opfer ihres eigenen Erfolgs geworden: Je mehr die Ärzte den Geburtsvorgang technisch erfassen und beeinflussen können, desto leichter können ihnen Fehler nachgewiesen werden, desto häufiger kommt es zu Prozessen, desto höher wird wiederum der Aufwand an Überwachung und ärztlichen Eingriffen.
Viel zu oft kommen Kinder in der Klinik per Kaiserschnitt auf die Welt
Die Zahl der Entbindungen mit Kaiserschnitt hat sich in Deutschland in knapp zwanzig Jahren verdoppelt, heute liegt sie bei mehr als 30 Prozent. Jede vierte Geburt wird medizinisch eingeleitet, rund jede zweite mit Wehenmedikamenten oder gegen Ende mit einem Dammschnitt beschleunigt. Die Rate der Periduralanästhesien (Rückenmarksbetäubungen) liegt bei 25 Prozent. »Einst zur Beherrschung von Komplikationen entwickelte Eingriffe sind zur klinischen Routine geworden«, kritisiert Gesundheitsforscherin Schücking. Auch die Geburtsmediziner sehen die Kaiserschnittraten mittlerweile kritisch. Krankenhäuser mit hohen Sectio-Raten müssten sich rechtfertigen, sagt Fachgesellschaftspräsident Stephan Schmidt.
Wie jeder medizinische Trend fördert auch dieser einen Gegentrend. In der Geburtsmedizin heißt er Hebammenkreißsaal, eine Art Geburtshaus in der Klinik. Hier bekommen Frauen ihr Kind ohne ärztliche Hilfe allein unter der Aufsicht von Hebammen. Nur für den Notfall warten Ärzte im gleichen Gebäude. Oft haben die Paare das Hebammenteam bereits vor der Entbindung kennengelernt. Zehn Hebammenkreißsäle gibt es mittlerweile in deutschen Krankenhäusern, der erste wurde 2003 in Bremerhaven eröffnet. Weitere folgten in Osnabrück, Hamburg, Stuttgart und im Universitätsklinikum Bonn.
Die Anhängerinnen des Modells erhoffen sich, dass die Kaiserschnittraten sinken und die Zufriedenheit der Paare steigt. Denn gerade Erstgebärende in der Klinik fühlen sich mit ihren Wünschen und Gefühlen oft nicht ernst genommen. Dass dies im Hebammenkreißsaal anders ist, hat ein Forschungsprojekt der FH Osnabrück bestätigt. Unter anderem fanden sich die Frauen besser in die Geburt einbezogen als im ärztlich geleiteten Kreißsaal nebenan. War eine Hebamme verantwortlich, endeten – bei ähnlichen Geburtsvoraussetzungen – 5,4 Prozent der Schwangerschaften mit einem Kaiserschnitt, hatte der Arzt das Sagen, waren es 12,3 Prozent. Zurzeit wird die Untersuchung, die bislang nur einen Hebammenkreißsaal ausgewertet hat, an mehreren Standorten wiederholt. Wie immer sich Frauen entscheiden, ob sie sich unter die Obhut von Hebammen begeben oder medizinisch voll abgesichert niederkommen, ob Paare im Geburtshaus oder in der Klinik ihr Kind bekommen: Wichtig ist, dass sie die Wahlfreiheit behalten. Die gestiegenen Prämien für Versicherungen drohen diese massiv zu beschränken.
Mitte Juni haben die Hebammen einen Termin bei Gesundheitsminister Philipp Rösler. Nötig sei eine politische Lösung des Problems, sagt die Verbandsvorsitzende Klenk: »Die flächendeckende Geburtshilfe ist in Gefahr.« Sie schlägt einen deutschlandweiten Fonds vor, der die Haftpflichtversicherung übernehmen soll – bezahlt aus Steuermitteln. Einige Kliniken lassen durchblicken, dass sie sich an den gestiegenen Kosten ihrer Beleghebammen beteiligen wollen. Darauf setzt auch die Berliner Beleghebamme Lotte Gostischa. »Sonst kann ich meinen Beruf bald zum Hobby erklären.«
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- Datum 05.05.2010 - 15:53 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 06.05.2010 Nr. 19
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...ach so tolles Gesundheitssystem. Menschen, welche große Verantwortung tragen, große Entberungen in der Freizeit auf sich nehmen, werden mit einem Hungerlohn abgespeist. Laut Text würde diese Hebamme run 1850 Euro Netto verdienen. Dafür steht sie rund um die Uhr zur Verfügung. Nur einmal zum Vergleich: Was würde ein Arbeiter in einem Handwerksbetrieb sagen, wenn er ständig diese Arbeitsbedingungen vor sich hätte? Und das für das Geld?
Natürlich hat die Frau es sich selber ausgesucht, aber zu einem Zeitpunkt, an dem ihre Leistung auch gewürdigt wurden.
Wir werden uns alle noch umschauen, wenn wir irgendwann in vielen Dingen nur noch auf uns alleine gestellt sind...aber die Deppen in der Politik brauchen sich ja keine Sorgen machen, sie werden immer weiter gewählt...so etwas macht mir Angst...
Entfernt. Wir ffreuen uns über Ihre Kritik, bitten Sie allerdings, Sie sachlich und in Auseinandersetzung mit dem THema vorzubringen. Danke. Die Redaktion/cs
Die Frauen dürfen sich nicht alles gefallen lassen: Einleitung der Geburt, Beschleunigung der Wehen und den Dammschnitt. Die werdenen Mütter müssen sich dafür einsetzten, dass die Wahlmöglichkeit zwischen Geburt im Krankenhaus, im Geburtshaus oder der Hausgeburt bleibt. Sie müssen sonst weit fahren, um entbunden zu werden ohne etwas zu sagen zu haben und dann wird es sowieso ein Kaiserschnitt.
Die Hebammen können die Vorsorge in der Schwangerschaft übernehmen, nur die Ultraschalluntersuchungen macht ein Gynäkologe http://www.urbia.de/magaz...
Ich habe mein jüngstes Kind zu Hause zur Welt gebracht, da hat mir niemand dreingeredet. Zur Vorsorge war ich bei der Hebammen, da mußte ich nie warten, im letzten Monat ist sie sogar ins Haus gekommen. Einen Arzt braucht man nicht bei einer normalen Geburt.
Ich hoffe die Hebammen erreichen etwas beim Gesundheitsminister. Die Krankenkassen könnten den Hebammenkreissaal fördern, durch die halbierte Kaiserschnittrate sparen sie.
akademischen Dilettanten werden richtig bezahlt. Es lohnt sich in Deutschland kein Beruf mehr unterhalb der akademischen Ausbildung. Zumindest, wenn man von diesem Beruf bescheiden leben möchte, ohne Aufstockung.
Das einzige was hilft, ist eine Organisation, die nicht mehr wie die klassischen Gewerkschaften an dem Frame des Gemeinwohles oder der Sozialpartnerschaft orientiert ist, sondern nur an dem Vorteil des Standes. Ärzte, Fluglotsen, Piloten u. s. w. machen es vor.
Weibliche und männliche Vertreter der Berufe der Krankenpflege, Altenpflege, Geburtshilfe, Arzthilfe, des Rettungswesen und aller Heilberufe "unterhalb" des Arztes, schließt Euch zusammen. Wenn Ihr eine Streikfront bietet, kann auch der Arzt nichts mehr retten. Der ist ohne Eure wertvolle Arbeit hilflos. Jeder Mensch ist in einer arbeitsteiligen Gesellschaft unersetzlich und wertvoll. Selbst Müllabfuhr und Reinigungskraft, das war nicht abschätzig gemeint.
Nur über eine Gewerkschaft, die so asozial agiert wie die der Ärzte, lassen sich in diesem Land noch Löhne und Gehälter durchsetzen von denen man leben kann.
Das darf nicht sein, es ist aber so!
Die nächste riesige Gehaltserhöhung der Ärzte geht wieder zu Lasten des Pflegepersonals.
Was hier mit Euch passiert ist selbst in USA und GB nicht vorstellbar. Selbst dort werden Euere Berufe und Kenntnisse weit höher eingeschätzt als hier.
Bildet endlich eine Gewerkschaft der Heilberufe, pfeift auf Verdi und den ganzen Mist!
„Wenn Euer starker Arm es will, stehen alle Räder still.“ Das gilt noch immer.
das Problem ist nicht, dass die Versicherung zu teuer ist, sondern, dass die Hebammen viel zu wenig verdienen. Wenn jetzt nur der Versicherungsbeitrag subventioniert werden soll sind die keinen Schritt weiter. Die Kieferorthopäden lassen die Eltern erst einen Vertrag unterschreiben, damit sie privat abrechnen können, dann fangen sie mit der Behandlung an.
die 750 Millionen sind für 2010 und 2011, davon gehen 380 Millionen als Milchprämie und Grünlandprämie an die Milchbauern, mit 300 Millionen werden die Beiträge zur landwirtschaftliche Unfallversicherung, der Berufsgenossenschaft, bezuschußt.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Hebammen auf staatliche Hilfen angewiesen sein möchten. Sie demonstrieren für höhere Gehälter und Honorare.
Warum wird in diesem Artikel nicht auf die Online-Petition der Hebammen verwiesen?
https://epetitionen.bunde...
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