Deutschlandkarte Kletterwände

Anstieg gen Südwesten: In Stuttgart und Düsseldorf stehen die Kletteranlagen dicht an dicht. Berlin holt aber auf

Anders als dem Skifahren auf künstlichen Hängen haftet dem Klettern an künstlichen Felsen kaum das Image des Lächerlichen an. Der Klettersport ist ein zwar neuer, doch ernst genommener Volkssport, mehr als 300.000 Deutsche gehen ihm nach.
 

Die erste künstliche Kletterwand entstand 1970 aus Spritzbeton am Berliner Teufelsberg, weil die Westberliner von den richtigen Felsen abgeschnitten waren. Weit bis in die Neunziger kletterte an Kunstwänden vor allem, wer für die Natur trainierte. Seit 1992 wird auch in Hallen geklettert, nur anfangs sträubten sich einige Mitglieder des Deutschen Alpenvereins gegen diese Anlagen ( Um die Karte zu öffnen, klicken Sie bitte hier ).

Anzeige
Deutschlandkarten
Alle Deutschlandkarten des ZEITmagazins im Überblick

Alle Deutschlandkarten des ZEITmagazins im Überblick

Im Süden, wo die Alpen nah sind, gibt es mehr Kletterwände, doch der Norden holt gut auf. Köln und Berlin sind besonders kletterfreundlich, hier wohnen viele körperbewusste Akademiker. Wobei erwähnt werden muss, dass die Rheinländer wie die Niederländer das Klettern mit der toprope- Sicherung bevorzugen, dank der man sich kaum noch wehtun kann – eine Variante, die wenigstens in Bayern als Klettern für Flachlandbewohner belächelt wird.

 
Leser-Kommentare
  1. Dass das Klettern im Top-Rope sicherer ist als im Vorstieg liegt in der Natur der Dinge. Aber wo, wenn nicht in der Kletterhalle sollte man den Vorstieg üben? Denn in der Natur wird man keinerlei Routen finden, in denen jemand schon mal ein Seil im Top-Rope hat hängen lassen... insofern ist das Vorsteigen einfach notwendig und in der Halle kann man einfacher und sicherer üben weil da meist deutlich engere Abstände zwischen den Sicherungen sind als im Freien. Mehr zum Thema Klettern: http://www.laufen-kletter...

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren

Service