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Heutzutage ist der Kimono nicht mehr das meistgetragene Alltagskleidungsstück in Japan. Aber bei festlichen Anlässen greifen Japanerinnen noch immer auf die Tradition zurück. Ihn richtig anzulegen, ist jedoch eine Kunst, die nur wenige beherrschen.

Kimono heißt wörtlich übersetzt "Anzieh-Sache". Das etwa fußknöchellange Kleidungsstück ohne Knöpfe oder sonstige Verschlüsse wird lediglich in der Taille mit einer Schärpe, "Obi" genannt, gebunden. 20 Handgriffe braucht es, um das traditionell japanische Gewand anzulegen. Wie es gemacht wird, zeigt diese Infografik .

Für jeden Anlass, gibt es das passende Modell: Der Komon zum Beispiel ist der Alltagskimono mit einem feinen, sich wiederholendem Muster. Er ist für verheiratete und ledige Frauen geeignet. Für die Teezeremonie hingegen wird zum Iromuji gegriffen. Dieser besitzt außer der Textur des Stoffes kein Muster. Doch die wohl auffälligsten Kimonos sind der Shiromako und der Uchikake – das Hochzeitsgewand. Beide sind bedeutend länger als andere Kimonos und haben eine verstärkte Saumschleppe.

Die unkomplizierte, leichtere und alltäglichere Variante der Kimonos heißt Yukata. Es ist ein traditionelles japanisches Kleidungsstück aus Baumwolle und unterscheidet sich durch material und Accessoires stark von den anderen Kimonos. Dazu werden zum Beispiel auch die hölzernen Sandalen (Geta) getragen – und die Schärpe (Obi) wird nur zu einer einfachen Schleife verknotet.

Die Infografik zeigt, wie man den Kimono korrekt anlegt.

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Quellen: www.sgm.co.jp , www.kanaiya.co.jp