Familienpolitik Wovor habt ihr Angst?
Mit Geld allein lässt sich die Geburtenrate nicht nach oben treiben
Vielleicht ist es so: Wenn man zu sehr übers Atmen nachdenkt, vergisst man fast, wie es geht. Und wenn man zu viel übers Kinderkriegen nachdenkt, passiert womöglich das Gleiche.
Das Statistische Bundesamt hat vorläufige Geburtenzahlen für das Jahr 2009 veröffentlicht – und dass jetzt alle wieder einmal ganz intensiv übers Kinderkriegen nachdenken werden, ist unausweichlich. Wir tun es ja auch. Denn die Zahl – 650.000 Geburten, nicht mal halb so viele wie 1964, weniger als überhaupt je in der Bundesrepublik – gibt Anlass zu Fragen. Frage eins: Was ist los mit den Leuten, warum will sich diese Gesellschaft kurz und klein schrumpfen? Frage zwei: Wir hatten doch in den vergangenen Jahren viel von einer modernen Familienpolitik gehört, mit Elterngeld, Vätermonaten, Betreuungsplatzausbau. Ist die nun gescheitert, kann man sie mit Roland Koch wegsparen – oder braucht sie einfach mehr Zeit, andere Akzente?
Auf Frage eins gibt es zwei Antwortstränge, die beide etwas für sich haben. Einmal kann man sagen: Nun gut, wir haben 2008 eine der schwersten Wirtschaftskrisen erlebt, die die Welt seit Langem gesehen hatte. Dass da junge Berufsanfänger eine Familiengründung aufschieben, ist nicht wahnsinnig verwunderlich und auch nicht unvernünftig. Zumal die Generation U40, auf die es ja ankäme, zeit ihres Erwachsenenlebens mit Leistungsdruck und sinkenden Löhnen und schwindendem gesellschaftlichem Zusammenhalt konfrontiert war. Sie verzichtet nicht bewusst auf Kinder – aber sie hat eben das Gefühl, sie könne das, was die Gesellschaft von ihr erwartet, besser ohne Kinder erfüllen.
Aus der anderen Perspektive würde man dazu sagen: Habt ihr sie noch alle? Es kann ja wohl nicht wahr sein, dass Menschen in dramatisch viel ärmeren und unsichereren Weltgegenden ganz selbstverständlich Kinder bekommen – und in einem der reichsten Länder der Erde gilt das als Risiko? Aus dieser Perspektive betrachtet, ist die deutsche Kinderlosigkeit die Folge eines westlichen Großtrends, der Individualisierung. Der moderne Mensch, auf jeden Fall der Bundesbürger, ist ein anspruchsvoller Kunde. Nie ist er sich sicher, ob die Partnerbeziehung, die er gerade hat, wirklich schon die beste ist. Im Job gäbe es auch noch dies oder das zu erreichen, bevor man sich an den Wickeltisch fesselt. Und wer garantiert uns eigentlich, dass unser Wunschkind auch wirklich erste Qualität wird?
Beide Antwortstränge legen ernüchternde Schlussfolgerungen für die Antwort auf Frage zwei nahe, die Frage nach dem Nutzen der Familienpolitik. Ernüchternd zumindest für jene Bevölkerungspolitiktechnokraten, die hofften, die Geburtenrate werde sich mit jedem Elterngeld-Euro nach oben bewegen. Jetzt müssen wir feststellen: So uneingeschränkt begrüßenswert gute Kinderbetreuung und eine relativ großzügige soziale Absicherung junger Eltern sein mögen – Weltwahrnehmung und Lebensplanung lassen sich damit offenbar nicht im großen Stil beeinflussen. Die Instrumente überzeugen anscheinend weder diejenigen, die sich vor der Zukunft fürchten, noch diejenigen, die ihren Lebensentwurf bis zum Exzess optimieren.
- Datum 22.05.2010 - 08:42 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 20.05.2010 Nr. 21
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....erinnere, so gibt es hauptsächlich drei Gründe Kinder zu haben: Absicherung im Alter, Fehlende Verhütungsmittel, Das schöne Gefühl Kinder zu haben.
In unserer Gesellschaft fallen die ersten zwei Gründe aus und die Entscheidung reduziert sich darauf, ob man als Frau riskieren will in einer Gesellschaft, die die Vertragssicherheit der Ehe auf ein Minimum reduziert hat, seine Zukunft aufs Spiel zu setzen. Da kauft man sich doch lieber eine Katze.
..schreiben Sie (Ihre Literatur haha). Wer wohl, glauben Sie, wird denn künftig für Ihre Alterssicherung sorgen? Ihre Bank, Ihre Lebensversicherung, Ihr Goldklumpen oder Ihre Datsche in Thailand? Und wie, glauben Sie, werde ich wohl meine Kinder erziehen? Sicher nicht so, daß sie für die Kinderlosen der Republik einst die Rente erwirtschaften. Die werden später dort leben und arbeiten wo Kinder, Familien, neues Leben, Zukunft erwünscht sind. Und nicht in einer wackelköpfigen, katzenbesitzenden Egoistenrepublik.
bleibt dem ehemaligen männlichen Partner nur noch die Zahlrolle.
Rechtswirklichkeit in Deutschland.
Und die deutschen Gerichte müssen erst durch den Europäischen Menschenrechtsgerichtshof auf Einhaltung der Menschenrechte für Väter hingewiesen werden. Wie erst kürzlich.
Eine Korrektur der Haltung der Justiz ist als erstes notwendig!
Ehen sind inzwischen das größte Lebensrisiko für Männer.
Auch mit Katze geht man nicht auf Nummer Sicher. Ich kenne jemanden, der vor einiger Zeit in eine Depression verfiel, weil eine Katze, die er sehr liebte, totgefahren wurde.
Man kauft keine Katze. Das ist doch kein stück Obst. Man adoptiert eine KAtze. Möglichst aus einem Tierheim oder einer pflegestelle.
*Klugscheißermodus aus*
..schreiben Sie (Ihre Literatur haha). Wer wohl, glauben Sie, wird denn künftig für Ihre Alterssicherung sorgen? Ihre Bank, Ihre Lebensversicherung, Ihr Goldklumpen oder Ihre Datsche in Thailand? Und wie, glauben Sie, werde ich wohl meine Kinder erziehen? Sicher nicht so, daß sie für die Kinderlosen der Republik einst die Rente erwirtschaften. Die werden später dort leben und arbeiten wo Kinder, Familien, neues Leben, Zukunft erwünscht sind. Und nicht in einer wackelköpfigen, katzenbesitzenden Egoistenrepublik.
bleibt dem ehemaligen männlichen Partner nur noch die Zahlrolle.
Rechtswirklichkeit in Deutschland.
Und die deutschen Gerichte müssen erst durch den Europäischen Menschenrechtsgerichtshof auf Einhaltung der Menschenrechte für Väter hingewiesen werden. Wie erst kürzlich.
Eine Korrektur der Haltung der Justiz ist als erstes notwendig!
Ehen sind inzwischen das größte Lebensrisiko für Männer.
Auch mit Katze geht man nicht auf Nummer Sicher. Ich kenne jemanden, der vor einiger Zeit in eine Depression verfiel, weil eine Katze, die er sehr liebte, totgefahren wurde.
Man kauft keine Katze. Das ist doch kein stück Obst. Man adoptiert eine KAtze. Möglichst aus einem Tierheim oder einer pflegestelle.
*Klugscheißermodus aus*
"Es gibt aber noch ein anderes Risiko, dem sich gerade jene aussetzen, die glauben, ohne Kinder auf Nummer sicher zu gehen: Ihnen droht das Leben zu entgehen, das sie leben könnten."
Viele Paare scheinen das genau umgekehrt zu sehen:
"Es gibt aber noch ein anderes Risiko, dem sich gerade jene aussetzen, die Kinder bekommen: Ihnen droht das Leben zu entgehen, das sie leben könnten."
Argumentativ ein Teufelskreis.
die deutsche Familienpolitik und -Rechtsprechung Väter (nicht verheiratete noch mehr als verheiratete) im Fall eines Scheiterns der Beziehung alleinverantwortlich macht und die Trennungs- und Scheidungsindustrie sie entrechtet bis auf das Recht, bis über die eigene Pleitegrenze hinaus zu zahlen und ab und an mal die Kinder zu sehen, solange wird auch der ganz bewusste Zeugungsstreik der Männer weiter zunehmen.
Aus dem Herzen gesprochen, zmindest in diesem Aspekt.
Aus dem Herzen gesprochen, zmindest in diesem Aspekt.
..schreiben Sie (Ihre Literatur haha). Wer wohl, glauben Sie, wird denn künftig für Ihre Alterssicherung sorgen? Ihre Bank, Ihre Lebensversicherung, Ihr Goldklumpen oder Ihre Datsche in Thailand? Und wie, glauben Sie, werde ich wohl meine Kinder erziehen? Sicher nicht so, daß sie für die Kinderlosen der Republik einst die Rente erwirtschaften. Die werden später dort leben und arbeiten wo Kinder, Familien, neues Leben, Zukunft erwünscht sind. Und nicht in einer wackelköpfigen, katzenbesitzenden Egoistenrepublik.
....nicht falsch. Sie lösen sich aber in Wohlgefallen auf, wenn man sich eine andere Gesellschaftsstruktur gibt, die wirtschaftlich sinnvolle Lösungen zulassen. Menschen und Wachstum gibt es weltweit weit mehr als genug. Das kann man nutzen. Nur muss man sich von unsinnigen Vorstellungen wie dem Generationenvertrag lösen.
Genau diese Opfermentalität ist es doch, die den jungen Menschen, die sich nicht sicher sind ob sie Kinder wollen oder nicht, die Lust auf den Nachwuchs gänzlich vergällt. Wenn Menschen, statt von ihrem Glück als Eltern zu berichten, mit drohendem Zeigefinger eine "ich habe mich für die Gesellschaft aufgeopfert" Haltung einnehmen.
Mal ganz abgesehen davon, dass es erschreckend viele Paare gibt, die ungewollt kinderlos bleiben: Die Kinderlosen haben die höchste Steuerklasse und zahlen ihr Leben lang für Krippen, Kindergärten, Kindergeld usw. Von denen haben ich darüber aber noch nie eine Klage gehört, die leben selbstverständlich gesellschaftliche Solidarität.
Wollen Sie ernsthaft behaupten, Sie hätten ihren Nachwuchs bekommen um das deutsche Rentensystem aufrecht zu erhalten? Mit Einwanderung ginge das einfacher ...
@ mainzelmännchen (4) möchte "... später leben, wo Kinder, neues Leben, Familien erwünscht sind."
Ein solches Land mit Geburtenüberschuss und exzellentem Erziehungswesen ist Kanada, wohin auch Tausende junger, gebildeter und wohlhabender Chinesen aus diesem Grund übersiedelten, um dem Einkindsystem zu entgehen und Familien zu gründen.
....nicht falsch. Sie lösen sich aber in Wohlgefallen auf, wenn man sich eine andere Gesellschaftsstruktur gibt, die wirtschaftlich sinnvolle Lösungen zulassen. Menschen und Wachstum gibt es weltweit weit mehr als genug. Das kann man nutzen. Nur muss man sich von unsinnigen Vorstellungen wie dem Generationenvertrag lösen.
Genau diese Opfermentalität ist es doch, die den jungen Menschen, die sich nicht sicher sind ob sie Kinder wollen oder nicht, die Lust auf den Nachwuchs gänzlich vergällt. Wenn Menschen, statt von ihrem Glück als Eltern zu berichten, mit drohendem Zeigefinger eine "ich habe mich für die Gesellschaft aufgeopfert" Haltung einnehmen.
Mal ganz abgesehen davon, dass es erschreckend viele Paare gibt, die ungewollt kinderlos bleiben: Die Kinderlosen haben die höchste Steuerklasse und zahlen ihr Leben lang für Krippen, Kindergärten, Kindergeld usw. Von denen haben ich darüber aber noch nie eine Klage gehört, die leben selbstverständlich gesellschaftliche Solidarität.
Wollen Sie ernsthaft behaupten, Sie hätten ihren Nachwuchs bekommen um das deutsche Rentensystem aufrecht zu erhalten? Mit Einwanderung ginge das einfacher ...
@ mainzelmännchen (4) möchte "... später leben, wo Kinder, neues Leben, Familien erwünscht sind."
Ein solches Land mit Geburtenüberschuss und exzellentem Erziehungswesen ist Kanada, wohin auch Tausende junger, gebildeter und wohlhabender Chinesen aus diesem Grund übersiedelten, um dem Einkindsystem zu entgehen und Familien zu gründen.
Susanne Gaschke schreibt:
"Der moderne Mensch, auf jeden Fall der Bundesbürger, ist ein anspruchsvoller Kunde. Nie ist er sich sicher, ob die Partnerbeziehung, die er gerade hat, wirklich schon die beste ist. Im Job gäbe es auch noch dies oder das zu erreichen, bevor man sich an den Wickeltisch fesselt. Und wer garantiert uns eigentlich, dass unser Wunschkind auch wirklich erste Qualität wird?"
Es verdirbt uns die Lebensfreude, wenn unser Mercedes einen kleinen Kratzer hat. Wie könnten wir es da ertragen, dass unser Kind nicht aufs Gymnasium kommt? Leben ist Abenteuer, Kinder auch. Völlig sicher vor solchen Kränkungen sind wir erst im Sarg. Da kränkt uns keiner mehr. Wir sterben aus.
...ob wir dann wohl noch maledivengegerbt, vergrätzt unserem Luxuscabrio entächzen könnten um uns beim Luxusitaliener über das Lachen der Nachbarskinder zu beschweren?
http://www.zeit.de/2010/2...
;D nehmen sie sich die zeit.
...ob wir dann wohl noch maledivengegerbt, vergrätzt unserem Luxuscabrio entächzen könnten um uns beim Luxusitaliener über das Lachen der Nachbarskinder zu beschweren?
http://www.zeit.de/2010/2...
;D nehmen sie sich die zeit.
bleibt dem ehemaligen männlichen Partner nur noch die Zahlrolle.
Rechtswirklichkeit in Deutschland.
Und die deutschen Gerichte müssen erst durch den Europäischen Menschenrechtsgerichtshof auf Einhaltung der Menschenrechte für Väter hingewiesen werden. Wie erst kürzlich.
Eine Korrektur der Haltung der Justiz ist als erstes notwendig!
Ehen sind inzwischen das größte Lebensrisiko für Männer.
Angenommen, Ehepaar ohne Ehevertrag bekommt Kinder.
Szenario 1: beide arbeiten weiter wie bisher > Größerer Anteil an Hausarbeit und Kinderziehung wird meist von der Frau geleistet > enorme Doppelbelastung verbunden mit höherem Risiko für Krankheiten und frühere Sterblihckeit für die Frau. Dabei das Problem, dass auch die Kinder diesem Stress ausgesetzt werden.
Szenario 2: beide stecken beruflich zurück. Wäre wahrschienlich gesamtgesellschaftlich wünschenswert, weil es eh zu wenig Arbeit gibt. Würde wahrscheinlich auch die Ehe stabilisieren. Wäre aber ein enormer Glücksfall, wenn der Arbeitgeber bei beiden mitspielt. Ist also eigentlich Utopie.
Szenario 3: Mann steckt beruflich zurück, Frau macht arbeitet > Ist in meisten Fällen einfach unwirtschaftlich. Der Mann verdienst ja meist mehr, die Familie würde also unötig an Einkommen verlieren. Wer sich umhört, weiß auch dass die meisten "Hausmänner" das nicht aus freien Stücken sind und ihren Job unzufrieden und schlecht erledigen. Ist halt so. Verlierer sind dabei alle.
Szenario 4: Hier zuletzt das Standardmodell, Mann macht arbeitet, Frau steckt zurück. Ist vielleicht erst mal schön und gut. Der Mann bekommt den Rücken freigehalten. Die Frau ist finanziell versorgt und arbeitet im Rahmen der Möglihchkeiten, ohne die Kinder vernachlässigen zu müssen. Sie hat wahrscheinlich regelmäßig auch noch etwas Zeit für sich selbst. Die Kinder werden versorgt, haben eine saubere Umgebung und einigermaßen ausgeglichene Eltern.
Nun kommt es aber doh zur Trennung. Wahrscheinlich bekommt die Frau die Kinder. Nach neuer Gesetzeslage bekommt sie aber nur Unterhalt für die Kinder, nicht für sich selbst. Jeder ist ja erst mal für seinen eigenen Unterhalt selbst zuständig. Konkret bedeutet das, der Mann konnte während der Ehe Karriere machen, die Frau dagegen kaum. Nun wird sie allein für dieses Modell bestraft, das für die ganze Familie funktionierte.
Im übrigen ist der Mann weiterhin gesellschaftlich integriert, geht also vielleicht seiner Arbeit nach, sieht am Wochenende seine Kinder (ja es gibt sie die Mütter die ihre Kinder als Geißel nehmen und den Vater nich sehen lassen, öfter gibt es aber wohl den Vater, der mit seiner alten Familie abschließen möchte, und der die Wochenenden mit den Kindern eher als belastung ansieht, die er minimieren möchte). Sein einkommen wird nach und nach steigen, er hat nur die Balstung des Kindesunterhaltes am Hals. Und an den Wochenenden ohne Kinder geht er wieder auf die Pirsch.
Das Leben der alleinerziehenden Mutter dagegen wird von der Doppelblastung aus (gesetzlich erwarteter) Vollzeitarbeit Kinderbetreuung geprägt. Nach der Arbeit noch mit den Kindern zum Arzt, Gespräche mit Erzieher, Lehrern, etc. Wenn Kinder und Haushalt versorgt sind, fällt sie in Bett.
Dazu kommt das gesundheitliche Risiko, dass jede Schwangerschaft nun mal mit sich bringt.
Jeder Mann, der anderes behauptet, verdreht die Tatsachen und ist wahrscheinlich einfach persönlich frustriert.
Nun ist es aber nichts neues, dass immer weniger Kinder geboren werden.
Grund ist, dass moderne Menschen auch mit dem Kopf entscheiden. Neben den aufgezählten Risiken für potenzielle Mütter (ja, auch für Väter gibt es Risiken, sie sind nur deutlich kleiner, aber immer noch riesig im Verhältnis zu anderen lebensrisieken wie z.B. Jobverlust) gibt es dann noch die Risiken, die nichts mit Trennung zu tun haben. Diese Risiken sie gesellschaftlihcer Art.
Das Bewußtsein, in Zukunft an vielen Plätzen des öffentlihcen Lebens nicht mehr erwünscht zu sein (das ist in vielen weniger modernen Gesellschaften anders).
Dazu heute die Frage der Unsicherheit von Jobs und Einkommen etc etc. Ach ja, und Großeltern, auf die früher so selbstverständlich zurückgegriffen wure, sind heute auch nicht mehr so ohne weitere verfügbar, weil sie woanders wohnen, oder aber ihr eigenes Leben leben möchten.
Diese ganze Diskussion um Egoismus des jeweils anderen ist im Grunde lächerlich. Nachwuchs bekommt niemand um dem Kanzler bzw. der Kanzler ein Kind zu schenken sondern entweder aus Versehen oder aus egoistischen Motiven. Da diese egoistischen Motive aber für die Gesellschaft nützlich sind, ist es Aufgabe der Politik die Eltern und besonders auch die Kinder selbst zu unterstützen. Dadurch wird es aber nicht mehr Kinder geben.
Und doch haben verheiratete Männer nachweislich eine um mehrere Jahre höhere Lebenserwartung als unverheiratete ...
Angenommen, Ehepaar ohne Ehevertrag bekommt Kinder.
Szenario 1: beide arbeiten weiter wie bisher > Größerer Anteil an Hausarbeit und Kinderziehung wird meist von der Frau geleistet > enorme Doppelbelastung verbunden mit höherem Risiko für Krankheiten und frühere Sterblihckeit für die Frau. Dabei das Problem, dass auch die Kinder diesem Stress ausgesetzt werden.
Szenario 2: beide stecken beruflich zurück. Wäre wahrschienlich gesamtgesellschaftlich wünschenswert, weil es eh zu wenig Arbeit gibt. Würde wahrscheinlich auch die Ehe stabilisieren. Wäre aber ein enormer Glücksfall, wenn der Arbeitgeber bei beiden mitspielt. Ist also eigentlich Utopie.
Szenario 3: Mann steckt beruflich zurück, Frau macht arbeitet > Ist in meisten Fällen einfach unwirtschaftlich. Der Mann verdienst ja meist mehr, die Familie würde also unötig an Einkommen verlieren. Wer sich umhört, weiß auch dass die meisten "Hausmänner" das nicht aus freien Stücken sind und ihren Job unzufrieden und schlecht erledigen. Ist halt so. Verlierer sind dabei alle.
Szenario 4: Hier zuletzt das Standardmodell, Mann macht arbeitet, Frau steckt zurück. Ist vielleicht erst mal schön und gut. Der Mann bekommt den Rücken freigehalten. Die Frau ist finanziell versorgt und arbeitet im Rahmen der Möglihchkeiten, ohne die Kinder vernachlässigen zu müssen. Sie hat wahrscheinlich regelmäßig auch noch etwas Zeit für sich selbst. Die Kinder werden versorgt, haben eine saubere Umgebung und einigermaßen ausgeglichene Eltern.
Nun kommt es aber doh zur Trennung. Wahrscheinlich bekommt die Frau die Kinder. Nach neuer Gesetzeslage bekommt sie aber nur Unterhalt für die Kinder, nicht für sich selbst. Jeder ist ja erst mal für seinen eigenen Unterhalt selbst zuständig. Konkret bedeutet das, der Mann konnte während der Ehe Karriere machen, die Frau dagegen kaum. Nun wird sie allein für dieses Modell bestraft, das für die ganze Familie funktionierte.
Im übrigen ist der Mann weiterhin gesellschaftlich integriert, geht also vielleicht seiner Arbeit nach, sieht am Wochenende seine Kinder (ja es gibt sie die Mütter die ihre Kinder als Geißel nehmen und den Vater nich sehen lassen, öfter gibt es aber wohl den Vater, der mit seiner alten Familie abschließen möchte, und der die Wochenenden mit den Kindern eher als belastung ansieht, die er minimieren möchte). Sein einkommen wird nach und nach steigen, er hat nur die Balstung des Kindesunterhaltes am Hals. Und an den Wochenenden ohne Kinder geht er wieder auf die Pirsch.
Das Leben der alleinerziehenden Mutter dagegen wird von der Doppelblastung aus (gesetzlich erwarteter) Vollzeitarbeit Kinderbetreuung geprägt. Nach der Arbeit noch mit den Kindern zum Arzt, Gespräche mit Erzieher, Lehrern, etc. Wenn Kinder und Haushalt versorgt sind, fällt sie in Bett.
Dazu kommt das gesundheitliche Risiko, dass jede Schwangerschaft nun mal mit sich bringt.
Jeder Mann, der anderes behauptet, verdreht die Tatsachen und ist wahrscheinlich einfach persönlich frustriert.
Nun ist es aber nichts neues, dass immer weniger Kinder geboren werden.
Grund ist, dass moderne Menschen auch mit dem Kopf entscheiden. Neben den aufgezählten Risiken für potenzielle Mütter (ja, auch für Väter gibt es Risiken, sie sind nur deutlich kleiner, aber immer noch riesig im Verhältnis zu anderen lebensrisieken wie z.B. Jobverlust) gibt es dann noch die Risiken, die nichts mit Trennung zu tun haben. Diese Risiken sie gesellschaftlihcer Art.
Das Bewußtsein, in Zukunft an vielen Plätzen des öffentlihcen Lebens nicht mehr erwünscht zu sein (das ist in vielen weniger modernen Gesellschaften anders).
Dazu heute die Frage der Unsicherheit von Jobs und Einkommen etc etc. Ach ja, und Großeltern, auf die früher so selbstverständlich zurückgegriffen wure, sind heute auch nicht mehr so ohne weitere verfügbar, weil sie woanders wohnen, oder aber ihr eigenes Leben leben möchten.
Diese ganze Diskussion um Egoismus des jeweils anderen ist im Grunde lächerlich. Nachwuchs bekommt niemand um dem Kanzler bzw. der Kanzler ein Kind zu schenken sondern entweder aus Versehen oder aus egoistischen Motiven. Da diese egoistischen Motive aber für die Gesellschaft nützlich sind, ist es Aufgabe der Politik die Eltern und besonders auch die Kinder selbst zu unterstützen. Dadurch wird es aber nicht mehr Kinder geben.
Und doch haben verheiratete Männer nachweislich eine um mehrere Jahre höhere Lebenserwartung als unverheiratete ...
In unsicheren Zeiten wie Kriegen, wirtschaftlicher Rezession etc. bekommen Frauen weniger Kinder.
Eine Person allein kann heute nur schwer eine Familie ernähren. Dazu kommen die Schwierigkeiten im Beruf, wenn den Erzeihungsurlaub nimmt, etc.
Fazit: Eine Gesellschaft, die den Menschen mehr und meehr als Humankapital betrachtet, eignet sich nicht so besonders für
das Kinderkriegen.
Ich habe beobachtet, dass es heute im Unterschied zu früher die sehr Wohlhabenden sind, die sich mehrere Kinder leisten.
Migrannten sind die Ausnahme.
Wir betrachten Kinder nicht zu sehr als Humankapital, sonden zu wenig. Deshalb sehen wir ihre Aufzucht als Privatsache und überlassen sie den Eltern. Die enormen Früchte dieses Humankapitals aber sozialisieren wir.
Wir betrachten Kinder nicht zu sehr als Humankapital, sonden zu wenig. Deshalb sehen wir ihre Aufzucht als Privatsache und überlassen sie den Eltern. Die enormen Früchte dieses Humankapitals aber sozialisieren wir.
...ob wir dann wohl noch maledivengegerbt, vergrätzt unserem Luxuscabrio entächzen könnten um uns beim Luxusitaliener über das Lachen der Nachbarskinder zu beschweren?
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