Kochrezepte Probier's doch einfach!
Die Sterneköchin Cornelia Poletto verrät, wie man ohne Aufwand gut kocht
KALBSKOTELETT ALLA MILANESE
2 große Kalbskoteletts (à 400 g ohne Fettrand) Salz, Pfeffer aus der Mühle 4 Eier, 100 g Mehl 100 g Paniermehl, 100 g Butter
Die Koteletts mit Salz und Pfeffer würzen. Die Eier in einem tiefen Teller verquirlen. Das Mehl und das Paniermehl ebenfalls in tiefe Teller geben. Die Koteletts zuerst im Mehl wenden, durch die Eier ziehen und im Paniermehl wenden. Dann noch einmal durch die Eier ziehen und wieder im Paniermehl wenden.

Den Backofen auf 180 °C vorheizen. Den Rost auf die mittlere Schiene schieben und darunter ein Abtropfblech stellen. Die Butter klären und in einer Pfanne erhitzen. Die Kalbskoteletts nacheinander in der geklärten Butter auf beiden Seiten goldgelb braten, dabei werden sie immer wieder mit Butter übergossen.
Die Koteletts auf den Rost legen und im Ofen 10 bis 15 Minuten fertig garen. Vom Knochen lösen, in Scheiben schneiden und auf vorgewärmten Tellern anrichten. Dazu passt zum Beispiel Bohnensalat.
- Datum 26.05.2010 - 23:59 Uhr
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- Quelle ZEITmagazin, 27.05.2010 Nr. 22
- Kommentare 11
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...Büffelmozarella und Fleur de Sel sind sicher keine Zutaten, die sich im Aufgebot des normalen "Einfachkochers" finden. Gehts nicht eine kleine Spur simpler? Beim Insalata Caprese verständlicherweise nicht, denn dann wär der ja nur "Tomate-Mozarella" - und das findet man in Deutschland zur Genüge. Gleiches gilt fürs "panierte Kotelett" und das Spaghetti-Scampi-Gericht. Ja, es schmeckt sicher alles besser - die Zutaten sind aber auch deutlich teurer. Insbesondere das "Fleur de Sel" ist meiner Meinung nach den Aufpreis nicht wert. Ein gutes "normales" Meersalz tut es auch...
Mit einfachen, regionalen Zutaten was Raffiniertes hinzubekommen, ist eine Kunst. Mit teuren Edelwaren ein Standardgericht aufzupeppen - wohl eher nicht...
Abgesehen davon sind keine Angaben zu finden, für wieviele Personen man da jetzt kocht. Bei den Koteletts sind es offensichtlich zwei, beim Nudelgericht wohl eher drei bis vier, beim Caprese zwei (nicht zu hungrige) Personen.
Sehr geschickt übrigens auch, bei den Spaghetti das Trockenäquivalent wegzulassen. Weiss ja schliesslich jeder, wieviel trockene Spaghetti man kochen muss, um 400g Endresultat zu erhalten. Ich koche leidenschaftlich gerne, hätte es aber auch nicht gewusst. Deshalb hier der Nachtrag: ungefähr 150-200g trockene Spaghetti sollten es sein - wenn man es denn nachkochen will...
... dürfte auch Beschaffungsprobleme bekommen. Für ein Kalbskotelett muss man sich (oder dem Kalb) in den meisten Regionen Deutschlands schon ein Bein ausreissen. Fleur de sel klingt schick, ist aber in der beschriebenen Weise überflüssig und affig. Den Unterschied kann man in Blindverkostung nicht schmecken! Und last not least wirkt der Büffelmozzarella auch nach mehr Schein als Sein (spätestens in der Dopplung). Von Fleischtomate zu sprechen und dann die Ochsenherz als Beispiel zu nehmen grenzt dann wirklich an Arroganz. Die normale Fleischtomate ist obligatorisch eher sehr fad. Da ist eine sommerreife "holländische" Tomate noch besser im Aroma. Nun ausgerechnet mit Ochsenherz zu kommen, die man wirklich nur im edelsten Delikatessenladen bekommt, ist - wie gesagt - affig. Aroma soll sie haben, die Tomate. Das kann sie auch mit weniger exotisch klingendem Namen. Sinnvoller wäre da ein Hinweis, wie man die gute Tomate erkennt.
... dürfte auch Beschaffungsprobleme bekommen. Für ein Kalbskotelett muss man sich (oder dem Kalb) in den meisten Regionen Deutschlands schon ein Bein ausreissen. Fleur de sel klingt schick, ist aber in der beschriebenen Weise überflüssig und affig. Den Unterschied kann man in Blindverkostung nicht schmecken! Und last not least wirkt der Büffelmozzarella auch nach mehr Schein als Sein (spätestens in der Dopplung). Von Fleischtomate zu sprechen und dann die Ochsenherz als Beispiel zu nehmen grenzt dann wirklich an Arroganz. Die normale Fleischtomate ist obligatorisch eher sehr fad. Da ist eine sommerreife "holländische" Tomate noch besser im Aroma. Nun ausgerechnet mit Ochsenherz zu kommen, die man wirklich nur im edelsten Delikatessenladen bekommt, ist - wie gesagt - affig. Aroma soll sie haben, die Tomate. Das kann sie auch mit weniger exotisch klingendem Namen. Sinnvoller wäre da ein Hinweis, wie man die gute Tomate erkennt.
... dürfte auch Beschaffungsprobleme bekommen. Für ein Kalbskotelett muss man sich (oder dem Kalb) in den meisten Regionen Deutschlands schon ein Bein ausreissen. Fleur de sel klingt schick, ist aber in der beschriebenen Weise überflüssig und affig. Den Unterschied kann man in Blindverkostung nicht schmecken! Und last not least wirkt der Büffelmozzarella auch nach mehr Schein als Sein (spätestens in der Dopplung). Von Fleischtomate zu sprechen und dann die Ochsenherz als Beispiel zu nehmen grenzt dann wirklich an Arroganz. Die normale Fleischtomate ist obligatorisch eher sehr fad. Da ist eine sommerreife "holländische" Tomate noch besser im Aroma. Nun ausgerechnet mit Ochsenherz zu kommen, die man wirklich nur im edelsten Delikatessenladen bekommt, ist - wie gesagt - affig. Aroma soll sie haben, die Tomate. Das kann sie auch mit weniger exotisch klingendem Namen. Sinnvoller wäre da ein Hinweis, wie man die gute Tomate erkennt.
Ich finde Frau Poletto total süss weil sie sich beim Probieren immer so die Backen vollstopft.
Aus der Perspektive eine Sterneköchin mögen das ja einfache, schnelle Gerichte sein. Aus der Perspektive von Otto Normalverbraucher eher nicht - weder von den Zutaten her noch von der Ausführung. Das mag eine persönliche Bildungslücke sein, aber ich musste beispielsweise erst einmal googlen, wie man Butter klärt.
Ich kann die vorgenannten Kritiken nicht verstehen. Was ist denn an den Rezepten so kompliziert? Das meiste ist einfache Basiskochkunst, nur eben in gescheiter Ausführung. Einfach mal im Dr. Oetker Schul-Kochbuch nachsehen, dem ganz alten, das finden sich alle Basics der Kochkunst, inkl. Butterklären. Kritik zu üben, ohne diese simplen Dinge zu kennen, ist schon merkwürdig.
Und wenn eine besonders teure Sorte Tomaten empfohlen wird, heisst das doch nicht, das ich sie auch verwenden muss. Und Büffelmozarella ist die einzig eßbare Variante, alles andere ist doch Plastik und nicht genießbar.
Ich bin Verfechter der regionalen Produkte, aber wenn man es italienisch will, dann muss man eben auch solche Produkte wählen.
Mir erscheinen die Kommentare einfach nur miesepetrig und wenig konstruktiv.
Geht in die Küche kochen üben, fangt mit den einfachsten Dingen an, dann werdet ihr sehen, dass die o.g. Rezepte völlig simpel sind.
Die Rezepte mögen völlig simpel sein, das ist aber was anderes wie einfach.
Gut, Butter klären etc. bekommt man in jedem Basiskochbuch erklärt, immer schon.
Aber Kalbskotelett zu kriegen, dürfte schon schwierig sein, vom Preis mal ganz abgesehen. Und Fleur de Sel? Einfaches Meersalz tut es sicher auch, und das ist auch schon eine Ecke teurer als normales.
Caprese ist einfach nur Tomate mit Mozzarella und die Ochsenaugetomate kann man im Laden lange suchen.
So what? Viel Getue um nichts.
Es ist meist so, aus schlechten Zutaten gelingt kein gutes Essen. Nehmen wir billigstes Schweinekotelett aus Massentierzuchthaltung, geschmacksneutrale Wassertomaten, gummiähnlichen Mozarella billigst von Aldi, garantiert ohne Geschmack..... Paniermehl von Leimer Semmelbrösel mit Geschmacksverstärker und Konservierungsstoffen haltbar bis 2020.... Das wird nichts, aber auch gar nichts!
Also hat Frau Poletto absolut recht: Beste Zutaten für einfachste Gerichte, auch wenn Kalbfleisch erster Güte selten und teuer ist (dann halt 3 Tage kein Fleisch, ist ohnehin nicht nötig!) sorgfältig zubereitet. Und Büffelmozarella hat eine wunderbare Konsistenz und schmeckt auch nach was, sehr verhalten, aber sehr fein! Ergebnis SUPERIORE!!!
Dr. R.T.
"Es ist meist so, aus schlechten Zutaten gelingt kein gutes Essen. Nehmen wir billigstes Schweinekotelett aus Massentierzuchthaltung, geschmacksneutrale Wassertomaten, gummiähnlichen Mozarella billigst von Aldi, garantiert ohne Geschmack..."
Alles Dinge, die ich nie kaufen würde. Aber es gibt ja auch noch gute Ware, die zu vertretbaren Preisen zu kaufen ist. Ein gutes Schweinekotelett aus kontrollierter, artgerechter Haltung, frische Tomaten aus dem lokalen Gewächshaus, und Mozarella von einer regionalen Käserei (der schmeckt auch ohne Büffelmilch nach was). Gibts alles auf dem Bauernmarkt zu kaufen, die Preise sind deutlich niedriger als bei Frau Polettos Vorschlägen und es muss auch nicht durch die halbe Welt geschippert werden.
"Also hat Frau Poletto absolut recht: Beste Zutaten für einfachste Gerichte"
Sieht mir eher aus wie: "Phantasielose Küche, mit extremen Hochpreiszutaten aufgeblasen".
"Es ist meist so, aus schlechten Zutaten gelingt kein gutes Essen. Nehmen wir billigstes Schweinekotelett aus Massentierzuchthaltung, geschmacksneutrale Wassertomaten, gummiähnlichen Mozarella billigst von Aldi, garantiert ohne Geschmack..."
Alles Dinge, die ich nie kaufen würde. Aber es gibt ja auch noch gute Ware, die zu vertretbaren Preisen zu kaufen ist. Ein gutes Schweinekotelett aus kontrollierter, artgerechter Haltung, frische Tomaten aus dem lokalen Gewächshaus, und Mozarella von einer regionalen Käserei (der schmeckt auch ohne Büffelmilch nach was). Gibts alles auf dem Bauernmarkt zu kaufen, die Preise sind deutlich niedriger als bei Frau Polettos Vorschlägen und es muss auch nicht durch die halbe Welt geschippert werden.
"Also hat Frau Poletto absolut recht: Beste Zutaten für einfachste Gerichte"
Sieht mir eher aus wie: "Phantasielose Küche, mit extremen Hochpreiszutaten aufgeblasen".
"Es ist meist so, aus schlechten Zutaten gelingt kein gutes Essen. Nehmen wir billigstes Schweinekotelett aus Massentierzuchthaltung, geschmacksneutrale Wassertomaten, gummiähnlichen Mozarella billigst von Aldi, garantiert ohne Geschmack..."
Alles Dinge, die ich nie kaufen würde. Aber es gibt ja auch noch gute Ware, die zu vertretbaren Preisen zu kaufen ist. Ein gutes Schweinekotelett aus kontrollierter, artgerechter Haltung, frische Tomaten aus dem lokalen Gewächshaus, und Mozarella von einer regionalen Käserei (der schmeckt auch ohne Büffelmilch nach was). Gibts alles auf dem Bauernmarkt zu kaufen, die Preise sind deutlich niedriger als bei Frau Polettos Vorschlägen und es muss auch nicht durch die halbe Welt geschippert werden.
"Also hat Frau Poletto absolut recht: Beste Zutaten für einfachste Gerichte"
Sieht mir eher aus wie: "Phantasielose Küche, mit extremen Hochpreiszutaten aufgeblasen".
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