Astrophysik Rätselhafte Asymmetrie
Warum gibt es mehr Materie als Antimaterie? Neue Ergebnisse vom Fermilab
© Nasa/Getty Images

Seit dem Urknall gibt es mehr zwischen Himmel und Erde als bloß Materie und Antimaterie, glauben Physiker. Diese Aufnahme des Krebsnebels machte das Weltraumteleskop im Jahr 2005
Stefan Söldner-Rembold hat einen neuen Spitznamen: »Mr. Goosebump« nennen ihn seine Kollegen auf den Fluren des Fermilab, des Teilchenbeschleunigers in der Nähe von Chicago . Söldner-Rembold, Physiker von der Universität Manchester, ist einer der beiden Sprecher des sogenannten DZero-Experiments.
In der vergangenen Woche durfte er verkünden, dass die neuesten Messergebnisse bei vielen der 500 beteiligten Forscher eine Gänsehaut (Englisch goosebumps ) hervorgerufen hätten – angesichts von etwas, das »über das hinausgeht, was die bisherigen Theorien erklären können«.
Physiker sind vorlaut. Sie stellen ihre Ergebnisse meist schon ins Netz, bevor sie den ordentlichen Weg einer wissenschaftlichen Veröffentlichung gegangen sind. In diesem Fall hat sicherlich auch die Konkurrenz zwischen dem amerikanischen Fermilab und dem europäischen Cern zur Eile beigetragen. Etwa nach der Devise: Während alle Welt auf das Cern und dessen neuen Superbeschleuniger LHC schaut, holen die Konkurrenten aus dem 27 Jahre alten Tevatron Collider noch Resultate heraus, die das physikalische Weltbild erschüttern.
- Datum 28.05.2010 - 15:05 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 27.05.2010 Nr. 22
- Kommentare 14
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Es gibt mehr Materie als Antimaterie, weil es UNS gibt...;
schon mal was Anthropischen Prinzip gehört..;
noch Fragen...?!
Schöne Grüße
"Es gibt mehr Materie als Antimaterie, weil es UNS gibt...;
schon mal was Anthropischen Prinzip gehört..;
noch Fragen...?!"
Ja, noch Fragen: Hä?
Mir scheint, die Wissenschaftler haben eine andere Intention, die Frage nach dem Übergewicht der Materie zu beantworten:
Natürlich würden wir als materiehaltige Beobachter nicht existieren, wenn es um uns rum nicht mehr Materie als Antimaterie gäbe; um diese (triviale) Erklärung ging es aber nie (und ein kausaler Zusammenhang a'la: "Nach dem Urknall gab es mehr Materie als Antimaterie, weil knapp 14 Milliarden Jahre später materiehaltige Beobachter existieren" ist halt etwas schwach).
Und zum Ausselektieren hier:
Wenn sie ein wenig länger hierbleiben, dann werden sie darüber froh sein. Es ist ja nicht sooo schwehr im Netz Orte zu finden, wo nach herzenslust beleidigt und gepöbelt werden kann, da gibt es dann sicherlich auch eine Berechtigung für Orte wie diesen, wo das unterbunden wird.
Der liebe Gott hat seinem positiven Daumen ins Geschehen gehalten. Noch Fragen !?
"Es gibt mehr Materie als Antimaterie, weil es UNS gibt...;
schon mal was Anthropischen Prinzip gehört..;
noch Fragen...?!"
Ja, noch Fragen: Hä?
Mir scheint, die Wissenschaftler haben eine andere Intention, die Frage nach dem Übergewicht der Materie zu beantworten:
Natürlich würden wir als materiehaltige Beobachter nicht existieren, wenn es um uns rum nicht mehr Materie als Antimaterie gäbe; um diese (triviale) Erklärung ging es aber nie (und ein kausaler Zusammenhang a'la: "Nach dem Urknall gab es mehr Materie als Antimaterie, weil knapp 14 Milliarden Jahre später materiehaltige Beobachter existieren" ist halt etwas schwach).
Und zum Ausselektieren hier:
Wenn sie ein wenig länger hierbleiben, dann werden sie darüber froh sein. Es ist ja nicht sooo schwehr im Netz Orte zu finden, wo nach herzenslust beleidigt und gepöbelt werden kann, da gibt es dann sicherlich auch eine Berechtigung für Orte wie diesen, wo das unterbunden wird.
Der liebe Gott hat seinem positiven Daumen ins Geschehen gehalten. Noch Fragen !?
...und nachdem nun die Antimaterie ausselektiert wurde...;
nun wäre es GENAUSO produktiv, wenn die verehrte Redaktion
nicht ihre Selektive Ideologie anwendet, indem immer NUR
Beiträge gewährt werden, die GENAU im Spectrum der
ZEITonline liegen...; warum lese ich denn immer wieder
gekürzte Leserbeiträge, das ÄRGERT mich zum Schwarz werden...;
sehr gerne möchte ich SELBER selektieren, was MIR nicht
passt...; die Antimaterie brauchte ER doch auch, um die
Materie zu schaffen...
"Es gibt mehr Materie als Antimaterie, weil es UNS gibt...;
schon mal was Anthropischen Prinzip gehört..;
noch Fragen...?!"
Ja, noch Fragen: Hä?
Mir scheint, die Wissenschaftler haben eine andere Intention, die Frage nach dem Übergewicht der Materie zu beantworten:
Natürlich würden wir als materiehaltige Beobachter nicht existieren, wenn es um uns rum nicht mehr Materie als Antimaterie gäbe; um diese (triviale) Erklärung ging es aber nie (und ein kausaler Zusammenhang a'la: "Nach dem Urknall gab es mehr Materie als Antimaterie, weil knapp 14 Milliarden Jahre später materiehaltige Beobachter existieren" ist halt etwas schwach).
Und zum Ausselektieren hier:
Wenn sie ein wenig länger hierbleiben, dann werden sie darüber froh sein. Es ist ja nicht sooo schwehr im Netz Orte zu finden, wo nach herzenslust beleidigt und gepöbelt werden kann, da gibt es dann sicherlich auch eine Berechtigung für Orte wie diesen, wo das unterbunden wird.
Dieser Artikel überfordert von die meisten Leser. Erst recht die meisten Kommentarschreiber. Aber vielleicht auch etwas den Schreiber des Artikels? Denn der enthält wenig, vor allem wenig über das Neue oder wieso die Aufregung unter den Physikern herrscht. Der "Überschuss" von Materie gegenüber Antimaterie ist jedenfalls schon länger bekannt und eine Folge der Urknall-Theorie innerhalb der kosmologischen Standardmodellen. Auch "Erklärungen" dafür gab es schon. Nach diesem Artikel hätte man nun nichts Weiteres bemerkt, als dass der Mesonenzerfall diesen Theorien Nahrung liefert. Der LHC dürfte meines Wissens momentan kein Experiment fahren, dass diese Beobachtung bestätigt - wozu auch, es war ja nur eine statistsche Feststellung bis hierhin. Das eigentlich Interessante kommt erst danach. Auch nach dem Inhalt dieses Artikels. Ein bisschen mehr wäre hier besser gewesen...
Nun, man wusste, dass es dieses Ungleichgewicht gibt, da das Universum nunmal noch existiert. Bei allen Experimenten ließ sich bislang aber immer beobachten, dass Anti-Materie und Materie in gleicher Menge geschaffen oder vernichtet werden. Man ging aber andererseits davon aus, dass beim Urknall zunächst gleich viel Materie und Anti-Materie entstand (Aufgrund von Messungen der kosmischen Hintergrundstrahlung).
Nun gibt es ein Experiment, bei dem man so ein Ungleichgewicht beobachten kann. Damit besteht überhaupt die Chance eine Erklärung zu finden.
Wichtig ist das ganze nicht nur, da es den Menschen nunmal schon immer beschäftigt, woher er kommt, sondern vor allem, da der Widerspruch auf ein Fehler im bisherigen Teilchenmodell hinweist.
Nun, man wusste, dass es dieses Ungleichgewicht gibt, da das Universum nunmal noch existiert. Bei allen Experimenten ließ sich bislang aber immer beobachten, dass Anti-Materie und Materie in gleicher Menge geschaffen oder vernichtet werden. Man ging aber andererseits davon aus, dass beim Urknall zunächst gleich viel Materie und Anti-Materie entstand (Aufgrund von Messungen der kosmischen Hintergrundstrahlung).
Nun gibt es ein Experiment, bei dem man so ein Ungleichgewicht beobachten kann. Damit besteht überhaupt die Chance eine Erklärung zu finden.
Wichtig ist das ganze nicht nur, da es den Menschen nunmal schon immer beschäftigt, woher er kommt, sondern vor allem, da der Widerspruch auf ein Fehler im bisherigen Teilchenmodell hinweist.
Der liebe Gott hat seinem positiven Daumen ins Geschehen gehalten. Noch Fragen !?
Nun, man wusste, dass es dieses Ungleichgewicht gibt, da das Universum nunmal noch existiert. Bei allen Experimenten ließ sich bislang aber immer beobachten, dass Anti-Materie und Materie in gleicher Menge geschaffen oder vernichtet werden. Man ging aber andererseits davon aus, dass beim Urknall zunächst gleich viel Materie und Anti-Materie entstand (Aufgrund von Messungen der kosmischen Hintergrundstrahlung).
Nun gibt es ein Experiment, bei dem man so ein Ungleichgewicht beobachten kann. Damit besteht überhaupt die Chance eine Erklärung zu finden.
Wichtig ist das ganze nicht nur, da es den Menschen nunmal schon immer beschäftigt, woher er kommt, sondern vor allem, da der Widerspruch auf ein Fehler im bisherigen Teilchenmodell hinweist.
haben gewisse Forscher das Prinzip der Multiversen entwickelt.
Unser Universum hat also genau die Gesetze, Materien und Geschehenisse, was zur Entstehung des Menschen geführt hat. Da es aber Millionen von Universen gibt, ist dies also reiner Zufall und kein göttliches Werk.
Durch die schier undendliche Anzahl von Universen (Multiversen), ist es theorethisch sogar drin, dass es eine Parallelwelt, bzw, ein Paralleluniversum gibt, wo Merkel nicht Bundeskanzlerin der BRD sondern Generalsekräterin der SED in einer Gesamt-DDR ist.
Na denn :D
wir haben es nur noch nicht gemerkt. :)
wir haben es nur noch nicht gemerkt. :)
Daß die Theorien und Modelle der Physiker immer und immer komplexer und unverständlicher werden, zeigt letztendlich die Machtlosigkeit des Wissenschaftlers gegenüber der beobachtbaren Realität. Was, wenn es das "Welt"-Modell gar nicht gibt, geben kann? Wenn auch die Gesetze sich in einem stetigen Fluß befinden oder nur lokal gelten? Wir sind so klein und unwissend.
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