Apple iPad Das ganz große Ding
Das iPad weckt wie kein anderes Gerät Hoffnungen. Können sie eingelöst werden?
© David Gannon/AFP/Getty Images

Wollen viele haben: Apples iPad
Bislang ist die Geschichte des Computers durch alle Veränderungen hindurch eine Geschichte zunehmender Individualisierung der Mediennutzung und Sozialisierung seiner Nutzer zugleich: Individualisierung, weil noch jede technische Weiterentwicklung den medialen Aktionsradius der Nutzer erhöht und jedem Einzelnen zunehmend bessere Produktionsmittel an die Hand gegeben hat. Sozialisierung, weil die Geschichte des Computers ohne die Geschichte seiner Vernetzung und damit seiner Nutzer gar nicht denkbar ist. Der bisherige Höhepunkt dieser Geschichte ist die Entwicklung des Web 2.0 – verstanden als Chiffre für eine Vielzahl verschiedener kultureller und sozialer Praktiken, deren Gemeinsamkeit die Tatsache ist, dass sie erst und nur als Resultat der medialen Interaktion vernetzter Computernutzer entstehen. Wikipedia und Facebook, MashUps, Blogs und Twitterwände, die Liste ist lang, und noch wird sie länger.
Doch damit, unken einige, soll angeblich bald Schluss sein. Der Grund sei das iPad – das neueste Produkt aus dem Hause des kalifornischen Computerherstellers Apple, das nun auch in Deutschland erhältlich ist. Apple hat unsere Medienwelten immer wieder stark geprägt und nie stärker als zuletzt mit iPod und iPhone. Als Apple-Chef Steve Jobs Ende Januar das iPad präsentierte, waren nicht nur die Fans begeistert: Die Feuilletons und Wirtschaftsseiten der internationalen Presse widmeten dem Gerät und seinen möglichen Konsequenzen lange Artikel, und als es Anfang April in den USA in die Läden kam, fand es reißenden Absatz und Begeisterung auch bei den meisten Erstnutzern.
Der Hype um das iPad beruhte auf der Erwartung, dass sich mit seiner Verbreitung unsere Art und Weise, Computer zu nutzen, wieder einmal grundlegend ändern werde. Ob das stimmt, wird sich zeigen. Schon heute allerdings ist deutlich, dass das iPad mehr ist als nur ein Gerät. Das iPad ist vor allem eine Idee. Diese Idee lautet: Entspann dich, und genieße die Welt deiner Medien. Das ist ein wenig wie Fernsehen, nur dass die Inhalte aus dem bestehen, was das Internet hergibt. Das iPad ist konzipiert als Mittel des individuellen Konsums von Fotos, Filmen, Musik, Büchern und Magazinen – aber auch um seine Lieblingsbilder, -texte oder -songs an Freunde zu schicken oder in soziale Netzwerke zu posten. »Enjoying and sharing« (Steve Jobs). Man kann mit ihm schreiben, aber Fotos machen kann es nicht. Man wird auf ihm keine Filme schneiden oder Romane verfassen. Als Produktionsmittel ist es zunächst nicht gedacht.
Hält der Erfolg, was die Verkaufszahlen versprechen, dann wird das iPad endlich den Tablet-Computer etablieren – jenen Gerätetypus, dem Bill Gates 2001 bereits fälschlicherweise prophezeite, dass er fünf Jahre später zum meistverkauften Rechner avancieren würde. Vielleicht entwickelt sich mit dem ökonomischen Erfolg eine neue Kultur der Nutzung vernetzter Medieninhalte. Und möglicherweise erschließt das iPad der digitalen Welt neue Bewohner – weil seine programmatische Schlichtheit den Zugang erleichtert. Sicherlich aber wird aus dem iPad am Ende mehr, und wahrscheinlich auch anderes, als die Anfangsidee vermuten lässt. Der Grund dafür ist einfach. Computer sind universell programmierbare Maschinen. Das bedeutet: Sie sind Medien, die prinzipiell alles können. Man muss es ihnen nur sagen. Technischer Fortschritt im Zeitalter digitaler Rechner besteht im Wesentlichen darin, neue Möglichkeiten zu finden, den Computern zu sagen, was sie machen sollen – und dabei neue Ideen zu entwickeln, was wir mit den Computern machen können. Was ein Computer kann, bestimmt seine Software; was wir mit ihm machen können, bestimmt seine äußere Form.
Das iPad ist ein Computer. Apple hat dem iPad seine Gestalt gegeben und es für bestimmte Aufgaben programmiert. Doch weil es ein Computer ist, bleibt es programmierbar und kann neue und andere Aufgaben übernehmen. Zumindest theoretisch gehört dazu auch die Eigenschaft, mediale Inhalte zu produzieren. Die Zukunft des iPad hängt von zukünftigen Programmen ab – und der Frage, was die User aus ihm machen. Anders gesagt: Indem Apple die Möglichkeiten des Computers in das Interface-Design namens iPad gegossen hat, hat das Unternehmen den Spielraum der Nutzung zwar begrenzt; nachdem der Rechner seinen Nutzern übergeben ist, hat Apple die Entwicklungshoheit über die Zukunft seines Geräts aber verloren. Auch das iPad ist eine Idee, deren Potenzial sich durch die Art und Weise, wie seine Besitzer – ob als einfache Nutzer oder als Programmierer – es gebrauchen, erst konkretisieren wird.
Bei Apple weiß man das. Die restriktive Politik des App-Stores, die dem Computerkonzern die Kontrolle über seine Anwendungen sichert, reflektiert auch die Erkenntnis, dass die Apparate mitnichten schon ihre mediale Zukunft sind – deren Gestaltung vielmehr softwaregesteuert wird. Teilen der Netzgemeinde ist die Politik Apples schon lange und zu Recht suspekt. Das iPad verstärkt den vom iPhone angestoßenen Trend der Internetnutzung über ein vorgegebenes System der Applikationen anstatt über die offenen Browser. Daher der Verdacht, dass mit dem Erfolg des iPad die Ära des Web 2.0 zu Ende gehe: Die konsumorientierte Architektur des iPad dränge die partizipatorische Nutzung des Internets zurück. Aus dem interaktiven User werde wieder ein passiver Zuschauer – und das Netz damit vom Medium der Massen zum Massenmedium degradiert.
Dieser Verdacht ist, mit dem amerikanischen Philosophen Harry Frankfurt gesprochen, Bullshit. Er ist ein Pars pro Toto, dessen Pars schon falsch ist. Die Prophezeiung, mit dem iPad würde sich das World Wide Web zurückentwickeln und den Schritt vom interaktiven Partizipationsnetz zur kosumentenorientierten Abspielstätte kostenpflichtiger Medienangebote machen, ist ungefähr so logisch, wie es die Prognose gewesen wäre, mit der Einführung von Cabrios hörten die Menschen auf, im Winter Auto zu fahren. Das iPad wird sich mit Sicherheit auf absehbare Zeit nicht zum einzigen Internetzugang entwickeln. (Selbst bei optimistischen Schätzungen werden kaum mehr als 1,7 Prozent der US-Amerikaner nach Ablauf des kommenden Jahres ein iPad besitzen. Die allermeisten von ihnen aber nicht als einzigen, nicht einmal als primären Rechner.) Für den Untergang des Web 2.0 fehlt hier schlicht die Masse.
- Datum 28.05.2010 - 10:37 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 27.05.2010 Nr. 22
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Trotz aller Schleichwerbung in den Medien, habe ich versucht mich unvoreingenommen damit auseinander zu setzen.
Ich finde beim besten Willen keinen Anwendungsbereich, bei dem ich das Gerät brauche. Bilder und Musik und Filme schaue ich entweder auf dem Smartphone oder meinem Netbook-Convertible (mit Touchscreen). Und auf dem Netti (das kleiner ist und ne größere Auflösung hat) , gibts alles an Apps besser und günstiger.
Ich kapiers einfach nicht.... anscheinend haben die Leute einfach zuviel Geld und wissen nicht wohin damit ;-))
...mit der Benutzerfreundlichkeit kontern...
Dazu eine kleine Anekdote aus dem letzten Urlaub:
Meine Frau wollte ein Hörbuch auf ihrem iPod haben, welches ich auf meinem Cowon-Player hatte. Da ich kein iTunes auf meinem Notebook hatte (warum sollte ich mir diesen Dreck auch installieren) musste ich mit einer saumäßigen Internetverbindung über eine halbe Stunde iTunes runterladen - 90MB. Man hätte ja auch ein kleines "Not-iTunes" direkt auf den iPod machen können, welches entweder von dort aus gestartet oder zumindest installiert werden könnte...oder ein abgespecktes, nur einige MB großes iTunes zum download anbieten, für die, die nur mal eben Daten übertragen wollen. Aber das wäre ja Benutzerfreundlich...Nach 45 Minuten war das ganze dann installiert (aus den 90 wurden fast 400MB in 4 oder 5 Programmen). Dann das File rüberschicken (unendlich lange 20 Sekunden) und dann noch mal fast 45 Minuten um den ganzen Rotz wieder vom System zu bekommen, denn das Teil nistet sich so tief ins System ein, dass eine normale Deisntalation nicht reicht (Übrigens: Ist der Grund, das Apple keine BluRay-Laufwerke verbauen, nicht der, dass sich der Kopierschutz so tief ins System reinsetzt?...lustig...).
Man vergleiche: 90 Minuten für 20 Sekunden Fileübertragung. Ja, sehr benutzerfreundlich. Meine Frau hat sich darauf hin auch einen Cowon gekauft, damit so etwas in Zukunft schneller geht und wir nicht so viel Zeit im Urlaub verplempern. Der Player hat zudem noch Vorteile: Kleiner, braucht keine Software, kann als Massenspeicher verwendet und mit SDHC-Karten erweitert werden und das wichtigste: Er klingt um Welten besser.
Und es ist egal ob es ein iPod, iPad oder iPhone ist: Man ist ständig auf iTunes angewiesen (o.a.) (oder ein anderes Programm zur Übertragung).
Meine Frau hat iTunes sonst übrigens nur zum rippen und taggen benutzt, Dinge, die sie jetzt mit Exact Audio Copy und MP3Tag macht. Tools, die zusammen nicht mal 15MB groß sind und das ganze wesentlich besser bewerkstelligen (besonders MP3Tag ist mit seinen Aktionen einfach nur genial).
Zum iPad: Ich frage mich auch, wofür man es braucht: Wenn es genügend Speicher hätte, einen USB- oder Kartenanschluss, dann könnte ich es brauchen, z.B. für meine Lern-DVDs. Damit gemütlich aufs Sofa...das wäre was. Aber das geht ja nicht: Video2Brain z.B. hat auch öfters Flash in den DVDs.
Wofür brauche ich es dann? Für Musik habe ich meinen kleinen Cowon, wenn ich etwas lesen will, nehme ich ein Buch. Das kann ich mit in die Badewanne nehmen, in die Bahn, kann bei hellem Licht immer noch die Buchstaben erkennen und muss bei Sonne keine Angst haben, dass sich mein Buch überhitzt und zuklappt...
Aber ich sehe es schon: Es wird genügend geben, die sich dass auch noch schön reden...
Frederic Freiherr von Furchensumpf
...mit der Benutzerfreundlichkeit kontern...
Dazu eine kleine Anekdote aus dem letzten Urlaub:
Meine Frau wollte ein Hörbuch auf ihrem iPod haben, welches ich auf meinem Cowon-Player hatte. Da ich kein iTunes auf meinem Notebook hatte (warum sollte ich mir diesen Dreck auch installieren) musste ich mit einer saumäßigen Internetverbindung über eine halbe Stunde iTunes runterladen - 90MB. Man hätte ja auch ein kleines "Not-iTunes" direkt auf den iPod machen können, welches entweder von dort aus gestartet oder zumindest installiert werden könnte...oder ein abgespecktes, nur einige MB großes iTunes zum download anbieten, für die, die nur mal eben Daten übertragen wollen. Aber das wäre ja Benutzerfreundlich...Nach 45 Minuten war das ganze dann installiert (aus den 90 wurden fast 400MB in 4 oder 5 Programmen). Dann das File rüberschicken (unendlich lange 20 Sekunden) und dann noch mal fast 45 Minuten um den ganzen Rotz wieder vom System zu bekommen, denn das Teil nistet sich so tief ins System ein, dass eine normale Deisntalation nicht reicht (Übrigens: Ist der Grund, das Apple keine BluRay-Laufwerke verbauen, nicht der, dass sich der Kopierschutz so tief ins System reinsetzt?...lustig...).
Man vergleiche: 90 Minuten für 20 Sekunden Fileübertragung. Ja, sehr benutzerfreundlich. Meine Frau hat sich darauf hin auch einen Cowon gekauft, damit so etwas in Zukunft schneller geht und wir nicht so viel Zeit im Urlaub verplempern. Der Player hat zudem noch Vorteile: Kleiner, braucht keine Software, kann als Massenspeicher verwendet und mit SDHC-Karten erweitert werden und das wichtigste: Er klingt um Welten besser.
Und es ist egal ob es ein iPod, iPad oder iPhone ist: Man ist ständig auf iTunes angewiesen (o.a.) (oder ein anderes Programm zur Übertragung).
Meine Frau hat iTunes sonst übrigens nur zum rippen und taggen benutzt, Dinge, die sie jetzt mit Exact Audio Copy und MP3Tag macht. Tools, die zusammen nicht mal 15MB groß sind und das ganze wesentlich besser bewerkstelligen (besonders MP3Tag ist mit seinen Aktionen einfach nur genial).
Zum iPad: Ich frage mich auch, wofür man es braucht: Wenn es genügend Speicher hätte, einen USB- oder Kartenanschluss, dann könnte ich es brauchen, z.B. für meine Lern-DVDs. Damit gemütlich aufs Sofa...das wäre was. Aber das geht ja nicht: Video2Brain z.B. hat auch öfters Flash in den DVDs.
Wofür brauche ich es dann? Für Musik habe ich meinen kleinen Cowon, wenn ich etwas lesen will, nehme ich ein Buch. Das kann ich mit in die Badewanne nehmen, in die Bahn, kann bei hellem Licht immer noch die Buchstaben erkennen und muss bei Sonne keine Angst haben, dass sich mein Buch überhitzt und zuklappt...
Aber ich sehe es schon: Es wird genügend geben, die sich dass auch noch schön reden...
Frederic Freiherr von Furchensumpf
Die PC-Revolution beruhte letztlich auf einer offenen (kopierbaren) Architektur und einem verbreiteten lizensierbaren Betriebssystem (DOS/Windows). Auch wenn Apple bei der Durchsetzung von grafischen Benutzerschnittstellen Vorreiter war, waren es erst diese Eigenschaften, die den PC zur billigen Massenerscheinung gemacht haben.
Bei Tablets wird das sehr ähnlich laufen, bloß dass die Architektur noch offener ist (beim PC brauchte es immer noch CPUs von Intel oder AMD, während ARM die Technologie selbst lizensiert, so dass es beliebig viele Hersteller geben kann, die sich gegenseitig unterbieten) und das verbreitete OS (Android) gar nichts kostet.
Das iPad ist der Vorreiter, aber die wirklichen Massen (auch und vor allem außerhalb Europas und den USA) werden spottbillige Android-Tablets kaufen. Schon jetzt gibt es welche für unter $100 und das Ende dieser Entwicklung ist noch gar nicht abzusehen. Geräte ohne bewegte Teile mit hoch integrierbarer Hardware sind ein Traum für Rationalisierung bei Fertigung in hohen Stückzahlen.
Genauso wie die Entwicklung in Afrika die Festnetztelefonie schlicht übersprungen und Mobiltelefone zur Massenerscheinung gemacht hat, werden weltweit gesehen Tablets zur üblichen Computerplattform werden. Apple wird einen gewissen Marktanteil halten, vor allem in den entwickelten Ländern, aber 9 von 10 Tablets werden unter Android laufen. Google wird mächtiger werden als MS es jemals war.
Das iPad ist der Schatten, den große Ereignisse vorauswerfen.
...sollte ich selbst einen kommentar formulieren wenn kollegen sich schon in hervorragender weise die mühe machten?
http://www.zdf.de/ZDFmedi...?
es ist verboten zu verbieten.
...mit der Benutzerfreundlichkeit kontern...
Dazu eine kleine Anekdote aus dem letzten Urlaub:
Meine Frau wollte ein Hörbuch auf ihrem iPod haben, welches ich auf meinem Cowon-Player hatte. Da ich kein iTunes auf meinem Notebook hatte (warum sollte ich mir diesen Dreck auch installieren) musste ich mit einer saumäßigen Internetverbindung über eine halbe Stunde iTunes runterladen - 90MB. Man hätte ja auch ein kleines "Not-iTunes" direkt auf den iPod machen können, welches entweder von dort aus gestartet oder zumindest installiert werden könnte...oder ein abgespecktes, nur einige MB großes iTunes zum download anbieten, für die, die nur mal eben Daten übertragen wollen. Aber das wäre ja Benutzerfreundlich...Nach 45 Minuten war das ganze dann installiert (aus den 90 wurden fast 400MB in 4 oder 5 Programmen). Dann das File rüberschicken (unendlich lange 20 Sekunden) und dann noch mal fast 45 Minuten um den ganzen Rotz wieder vom System zu bekommen, denn das Teil nistet sich so tief ins System ein, dass eine normale Deisntalation nicht reicht (Übrigens: Ist der Grund, das Apple keine BluRay-Laufwerke verbauen, nicht der, dass sich der Kopierschutz so tief ins System reinsetzt?...lustig...).
Man vergleiche: 90 Minuten für 20 Sekunden Fileübertragung. Ja, sehr benutzerfreundlich. Meine Frau hat sich darauf hin auch einen Cowon gekauft, damit so etwas in Zukunft schneller geht und wir nicht so viel Zeit im Urlaub verplempern. Der Player hat zudem noch Vorteile: Kleiner, braucht keine Software, kann als Massenspeicher verwendet und mit SDHC-Karten erweitert werden und das wichtigste: Er klingt um Welten besser.
Und es ist egal ob es ein iPod, iPad oder iPhone ist: Man ist ständig auf iTunes angewiesen (o.a.) (oder ein anderes Programm zur Übertragung).
Meine Frau hat iTunes sonst übrigens nur zum rippen und taggen benutzt, Dinge, die sie jetzt mit Exact Audio Copy und MP3Tag macht. Tools, die zusammen nicht mal 15MB groß sind und das ganze wesentlich besser bewerkstelligen (besonders MP3Tag ist mit seinen Aktionen einfach nur genial).
Zum iPad: Ich frage mich auch, wofür man es braucht: Wenn es genügend Speicher hätte, einen USB- oder Kartenanschluss, dann könnte ich es brauchen, z.B. für meine Lern-DVDs. Damit gemütlich aufs Sofa...das wäre was. Aber das geht ja nicht: Video2Brain z.B. hat auch öfters Flash in den DVDs.
Wofür brauche ich es dann? Für Musik habe ich meinen kleinen Cowon, wenn ich etwas lesen will, nehme ich ein Buch. Das kann ich mit in die Badewanne nehmen, in die Bahn, kann bei hellem Licht immer noch die Buchstaben erkennen und muss bei Sonne keine Angst haben, dass sich mein Buch überhitzt und zuklappt...
Aber ich sehe es schon: Es wird genügend geben, die sich dass auch noch schön reden...
Frederic Freiherr von Furchensumpf
"[...] ist ungefähr so logisch, wie es die Prognose gewesen wäre, mit der Einführung von Cabrios hörten die Menschen auf, im Winter Auto zu fahren."
Ein Cabrio bietet die zusätzliche Option das Verdeck im Sommer zu öffnen. Das iPad bietet dagegen Wer das iPad kauft kann sich nicht entscheiden ob er aus Sicherheitsgründen nur über im geschlossenen iUniversum surft oder sein Gerät auch für andere Anwendungen öffnet.
Obwohl das absolut nichts mit dem Artikel hier zu tun hat, muß ich dazu doch mal etwas sagen: Wenn Sie nicht so einen Apple-Haß hätten, dass Sie iTunes erst im Urlaub installieren und dann sofort wieder deinstallieren, dann wäre das doch überhaupt kein Thema gewesen, oder?
Dass iTunes mittlerweile ein Monster ist, vor allem auf Windows, streite ich ja gar nicht ab. Aber wenn man da ganz pragmatisch rangeht, dann kann man damit durchaus leben, sogar sehr komfortabel leben. Die meisten Leute ziehen ja auch eine Zentralheizung vor, obwohl diese sich tief ins Haus einnistet und nur mit EINEM Brennstoff funktioniert, anstatt jedesmal in einer Zimmerecke ein Lagerfeuer zu entfachen, wenn ihnen kalt ist. Obwohl das natürlich sehr viel naheliegender und universeller wäre, klar. Sogar billiger. Haben Sie eine Zentralheizung?
Egal, es kapiere nicht, warum bei jedem Artikel, in dem "iPad" vorkommt, immer diese Kommentare kommen, in denen Haßtiraden auf Apple losgelassen werden, selbst wenn es in dem Artikel gar nicht um Apple oder das iPad an sich geht. Manche Leute scheinen da einfach dermaßen verunsichert zu sein, dass sie über gar nichts anderes mehr reden können, bloß um sich immer wieder davon zu überzeugen, dass Zentralheizungen Mist sind und ihr Lagerfeuer in der Zimmerecke die allerbeste denkbare Lösung ist. Kindisch.
...zu lesen, wie man direkt zum Apple-Hasser wird, wenn man nicht nur etwas kritisches schreibt, sondern auch etwas reales - zumal manche Menschen, die mit dem Wort "Hass" um sich werfen, nicht wirklich die Bedeutung des Wortes kennen. Auf der anderen Seite ist es genau das Schönreden, von dem ich sprach.
Gegenfrage: Warum soll ich mir iTunes installieren, wenn ich es nicht brauche? Was hat das bitte mit "Apple-Hass" zu tun? Für mich kam u.a. gerade wegen iTunes nie ein iPod in Frage...ich möchte meine Songs einfach so auf meinen Player laden können. Meine Frau hatte dann auch verstanden, warum ich immer dagegen war. Ist meine Frau jetzt plötzlich auch ein "Apple-Hasser" weil sie mir recht gibt? Sie machen es sich etwas zu einfach.
Komfortabel? Wie gesagt, mit den zwei Tools kommt selbst meine Frau schneller und einfacher zum Ziel...
Das mit der Zentralheizung ist blöder Mist wohlgemerkt. Mein Vater ist Heizungsbauer, und wir haben auch eine Zentralheizung, könnten aber jederzeit den Kessel auswechseln und andere Dinge verbrennen. Zudem kann trotzdem für jeden Raum die Temperatur eingestellt werden, man muss sich nicht von jemanden vorschreiben lassen, wie warm es in jedem Raum zu sein hat. Zudem kann das ganze Heizungssystem mit Komponenten verschiedener Hersteller kombiniert werden - es ist also ein offenes System...
...zu lesen, wie man direkt zum Apple-Hasser wird, wenn man nicht nur etwas kritisches schreibt, sondern auch etwas reales - zumal manche Menschen, die mit dem Wort "Hass" um sich werfen, nicht wirklich die Bedeutung des Wortes kennen. Auf der anderen Seite ist es genau das Schönreden, von dem ich sprach.
Gegenfrage: Warum soll ich mir iTunes installieren, wenn ich es nicht brauche? Was hat das bitte mit "Apple-Hass" zu tun? Für mich kam u.a. gerade wegen iTunes nie ein iPod in Frage...ich möchte meine Songs einfach so auf meinen Player laden können. Meine Frau hatte dann auch verstanden, warum ich immer dagegen war. Ist meine Frau jetzt plötzlich auch ein "Apple-Hasser" weil sie mir recht gibt? Sie machen es sich etwas zu einfach.
Komfortabel? Wie gesagt, mit den zwei Tools kommt selbst meine Frau schneller und einfacher zum Ziel...
Das mit der Zentralheizung ist blöder Mist wohlgemerkt. Mein Vater ist Heizungsbauer, und wir haben auch eine Zentralheizung, könnten aber jederzeit den Kessel auswechseln und andere Dinge verbrennen. Zudem kann trotzdem für jeden Raum die Temperatur eingestellt werden, man muss sich nicht von jemanden vorschreiben lassen, wie warm es in jedem Raum zu sein hat. Zudem kann das ganze Heizungssystem mit Komponenten verschiedener Hersteller kombiniert werden - es ist also ein offenes System...
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