Kanzlerin in der Krise Bloß nicht nach unten schauenSeite 4/4

Vielleicht ist es aber auch nur eine Ausrede. Wenn ausländische Staatschefs zu Gast sind, zumal aus Osteuropa, dann kann man die Begeisterung und Bewunderung in ihren Augen sehen. Merkels Geschichte ist für sie eine Heldengeschichte, ein Freiheitsmärchen. Wenn sie von ihr erzählen, dann geht es einem wie bei den Worten von Gauck: Man ist berührt. Merkel selbst hat den Deutschen ihre eigene Geschichte nie erzählen können, vielleicht mochte sie es auch nicht.

Gauck kann in zehn Minuten Worte für etwas finden, wonach die bürgerliche Koalition seit Monaten vergeblich fahndet: für den Kern bürgerlicher Politik. Die Freiheit, die er meine, sagte Gauck bei seiner Vorstellung, das sei nicht die Freiheit, alles zu konsumieren, was man sich gerade wünsche, keine »Kinderfreiheit«. Die Freiheit, die er meine, das sei die Freiheit der Erwachsenen.

Gauck bringt Merkel an ihre Grenze. Nicht weil er die besseren Rezepte hätte, sondern weil er ihr die Decke wegzieht.

Mitarbeit: Mariam Lau

 
Leser-Kommentare
  1. was "christlich" wirklich bedeutet, so richtig in der Realität, mitten im Leben.
    Da die liebe Frau Angela Merkel die Vorsitzende der CHRISTLICH-demokratischen Union ist - darf ich da hoffen, dass ich endlich einen letztgültigen Maßstab gefunden habe?
    Ich bitte um Mithilfe bei dieser Frage, die mich wirklich sehr beschäftigt.

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    kann im Lichte des tatsächlichen Handelns der Kanzlerin & Konsorten eigentlich nur mehr als "Etikett" gewertet werden. Eine irreführende Werbebotschaft, mit dem die Wähler-Stimmen von etwas unbedarfteren Geistern erschlichen werden können. Im Grunde eine Art von Etikettenschwindel, wie wir es leider auch des öfteren erleben, mit dem Begriff 'Bio', mit dem ebenfalls schon häufiger Schindluder getrieben wurde!

    Tatsächlich ist die CDU ebenso sehr "christlich" (human) intendiert, wie die SPD unter G. Schröder "sozial" war ;-))

    Wer wirklich noch daran glaubt, dass die CDU tatsächlich echte christliche Werte hoch hält und verfolgt - also solche Werte, wie sie dem einstigen christlichen Religionsstifter Jesus von Nazareth zu eigen waren -, der glaubt wohl auch daran, dass Zitronenfalter Zitronen falten!

    Bei einer Politik, die einer echten christlichen Grundhaltung und deren hohen Werten Rechnung tragen würde, wäre etwas dermaßen unausgewogenes, ungerechtes und die für Benachteiligten des Systems verheerendes Handeln, wie es von den herrschenden ChristLiberalen gerade an den Tag gelegt wird, niemals in die Tüte gekommen! Mit Christlichkeit hat das alles rein gar nichts zu tun; Dass krasse Gegenteil ist der Fall!
    Da zählt nicht der Mensch, der Nächste, die Solidarität mit dem Schwächeren, sondern hier wird eindeutig der Geldadel, die Finanz-Industrie, das Spekulantentum hofiert, sowie dem Neoliberalismus und Kapitalismus gehuldigt; und das wohl sicher nicht zum eigenen Schaden....

    kann im Lichte des tatsächlichen Handelns der Kanzlerin & Konsorten eigentlich nur mehr als "Etikett" gewertet werden. Eine irreführende Werbebotschaft, mit dem die Wähler-Stimmen von etwas unbedarfteren Geistern erschlichen werden können. Im Grunde eine Art von Etikettenschwindel, wie wir es leider auch des öfteren erleben, mit dem Begriff 'Bio', mit dem ebenfalls schon häufiger Schindluder getrieben wurde!

    Tatsächlich ist die CDU ebenso sehr "christlich" (human) intendiert, wie die SPD unter G. Schröder "sozial" war ;-))

    Wer wirklich noch daran glaubt, dass die CDU tatsächlich echte christliche Werte hoch hält und verfolgt - also solche Werte, wie sie dem einstigen christlichen Religionsstifter Jesus von Nazareth zu eigen waren -, der glaubt wohl auch daran, dass Zitronenfalter Zitronen falten!

    Bei einer Politik, die einer echten christlichen Grundhaltung und deren hohen Werten Rechnung tragen würde, wäre etwas dermaßen unausgewogenes, ungerechtes und die für Benachteiligten des Systems verheerendes Handeln, wie es von den herrschenden ChristLiberalen gerade an den Tag gelegt wird, niemals in die Tüte gekommen! Mit Christlichkeit hat das alles rein gar nichts zu tun; Dass krasse Gegenteil ist der Fall!
    Da zählt nicht der Mensch, der Nächste, die Solidarität mit dem Schwächeren, sondern hier wird eindeutig der Geldadel, die Finanz-Industrie, das Spekulantentum hofiert, sowie dem Neoliberalismus und Kapitalismus gehuldigt; und das wohl sicher nicht zum eigenen Schaden....

  2. bringt Merkel an ihre Grenzen, sondern ihre eigene Unfähigkeit. Die letzten Monate haben in atemberaubendem Tempo offenbart, dass sie und ihre schwarz-gelbe Laienspielschar es einfach nicht können.

    Und im Rückblick zeigt sich, dass in der vergangenen Großen Koalition nicht die Kanzlerin, sondern die Sozialdemokraten, die sich wieder einmal nicht zu schade waren, die Drecksarbeit für das Kapital zu machen und die Lorbeeren den anderen zu überlassen, die eigentlichen "Leistungsträger" der Regierung waren... so fragwürdig die Ergebnisse dieser Regierung aus dem Blickwinkel des sozialen Ausgleichs auch sein mögen.

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    • ngw16
    • 11.06.2010 um 23:00 Uhr

    Die meisten sPD-Mitglieder in der GroKo mögen ein Parteibuch der SPD haben, aber waren weder sozial, noch demokratisch.

    Demokratie ist z.B. offenbar für Fr. Zypries ein Problem.
    Wie viele ihrer "auf Kante genähten" Gesetze wurden vom BVerfG kassiert?

    Und Einpeitscher, a la Müntefering sind demokratisch angehaucht?

    • ngw16
    • 11.06.2010 um 23:00 Uhr

    Die meisten sPD-Mitglieder in der GroKo mögen ein Parteibuch der SPD haben, aber waren weder sozial, noch demokratisch.

    Demokratie ist z.B. offenbar für Fr. Zypries ein Problem.
    Wie viele ihrer "auf Kante genähten" Gesetze wurden vom BVerfG kassiert?

    Und Einpeitscher, a la Müntefering sind demokratisch angehaucht?

    • lotar
    • 11.06.2010 um 19:38 Uhr

    die dame hat sich bereits selbst überlebt.
    am samstag noch habe ich eine kiste oettinger gewettet das a.merkel am 1.1.2011 keine kanzlerin mehr ist.

    denke das ich die kiste oettinger bereits im juli 2010 genuiessen kann.

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    Wie kann man denn ein Öttinger genießen?`
    Gibt doch kaum ein schlechteres Bier.

    scheinen Sie sich Ihrer Sache aber doch nicht zu sein, denn ansonsten hätten Sie um einen Kasten richtigen Bieres gewettet.

    Wie kann man denn ein Öttinger genießen?`
    Gibt doch kaum ein schlechteres Bier.

    scheinen Sie sich Ihrer Sache aber doch nicht zu sein, denn ansonsten hätten Sie um einen Kasten richtigen Bieres gewettet.

  3. Wie kann man denn ein Öttinger genießen?`
    Gibt doch kaum ein schlechteres Bier.

    Antwort auf "Anfang vom Ende"
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    • lotar
    • 11.06.2010 um 19:55 Uhr

    a) ist das bier gut und definitiv besser als das merkel-gebräu

    b) wer von bier keine ahnung hat........sollte schweigen.
    kannst ja mal googlen zu der qualität von oettinger

    • lotar
    • 11.06.2010 um 19:55 Uhr

    a) ist das bier gut und definitiv besser als das merkel-gebräu

    b) wer von bier keine ahnung hat........sollte schweigen.
    kannst ja mal googlen zu der qualität von oettinger

  4. "viele Frauen, ein Mann im Rollstuhl, ein Homosexueller, ein asiatischstämmiger Niedersachse, ein Adliger"

    Das ist ja alles schön und gut, aber nichts von alledem ist ein Ersatz für oder auch nur eo ipso ein Zeichen von Kompetenz, und die bunte Mischung alleine qualifiziert vielleicht fürs Varieté (deswegen heißt es so), aber noch nicht für die Regierung.

    Frau Merkel ist jetzt da, wo der "Gute Mench aus Ogersheim" so um 1990 war, nachdem er alle Konkurrenten plattgewalzt hatte. Er hatte damals als "lame duck" im amerikanischen Sinne immer noch genügend Schwungmasse für acht weitere Jahre. In diesem Sinne: Richten wir uns auf die zweite Hälfte des Muttilitarismus ein. Merkel bleibt wenigstens bis 2014 - und uns immerhin die Hoffnung, wiewohl nicht die Gewissheit, dass es sich dann überhaupt noch lohnen wird, einen Nachfolger im Kanzleramt zu bestimmen.

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    Zitat: " Richten wir uns auf die zweite Hälfte des Muttilitarismus ein. Merkel bleibt wenigstens bis 2014 -"

    Oder auch nicht.

    In der New York Times war gestern eine Kolumne, nach der bereits seit Anfang Mai in der CDU feststeht, dass man Merkel loswerden muss, bevor der Supergau eintritt.

    Zitat: " Richten wir uns auf die zweite Hälfte des Muttilitarismus ein. Merkel bleibt wenigstens bis 2014 -"

    Oder auch nicht.

    In der New York Times war gestern eine Kolumne, nach der bereits seit Anfang Mai in der CDU feststeht, dass man Merkel loswerden muss, bevor der Supergau eintritt.

  5. Die Frau Merkel die, die Farben von Kameradschaft, Loyalität und Zusammenrauferei nicht kennt wird eines Tages die Rechnung dafür bekommen.

    • lotar
    • 11.06.2010 um 19:55 Uhr

    a) ist das bier gut und definitiv besser als das merkel-gebräu

    b) wer von bier keine ahnung hat........sollte schweigen.
    kannst ja mal googlen zu der qualität von oettinger

    Antwort auf "Ötti´nger genießen?"
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    Oh Gott, ja das Radler ist gut, aber so lange man das Bier durchschmeckt ein einziger Grauen, da ist mir doch die Qualität ralle.

    Oh Gott, ja das Radler ist gut, aber so lange man das Bier durchschmeckt ein einziger Grauen, da ist mir doch die Qualität ralle.

  6. Wulff sei jemand, »der einem Wertesystem verhaftet ist, das auch Orientierung gibt«, sagt Merkel.

    Auch Merkel ist jemand, die einem Wertesystem verhaftet ist. Aufgrund ihrer Sozialisation in einem sozialistischen Wertesystem agiert sie wie eine Staatsratsvorsitzende. Es geht nicht um die Sache, es geht ihr um ihren Machterhalt.
    Erich Honecker lässt grüßen.

    "Selten haben die Eigeninteressen des politischen Betriebs so durchsichtig das Handeln einer Regierung geleitet. Selten war die Empathie für das Land und seine Menschen so gering." http://www.zeit.de/meinun...

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