Klimapolitik Fünf nach Kopenhagen

Noch nie stand es so schlecht um den Klimaschutz wie heute.

Selbst wenn es wahr sein sollte: Darf man es aussprechen? Darf man der Welt mitteilen, dass sie auf eine Katastrophe zutreibt und den Zeitpunkt zum Umsteuern verpasst hat? Oder müsste, wer das glaubt, nicht besser schweigen – und sei es nur um einer noch so kleinen Möglichkeit willen, dass er sich vielleicht doch irren könnte?

Yvo de Boer, der scheidende Klimasekretär der Vereinten Nationen, der stille, sachkundige Manager der globalen Umweltdiplomatie, hat soeben erklärt, es werde aus seiner Sicht »keine ausreichenden Ziele für die Minderung von Treibhausgasen« geben. Nicht jetzt, bei der Klimakonferenz in Bonn, wo die Unterhändler in dieser Woche die Scherben von Kopenhagen besichtigen. Nicht beim Klimagipfel Ende des Jahre im mexikanischen Cancún. Und, viel schlimmer, »im nächsten Jahrzehnt« überhaupt nicht mehr.

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Auf lange Sicht, fügte de Boer hinzu, sei er dennoch optimistisch. Doch das ist wohl nur eine Floskel. Die Kosten eines wirksamen Klimaschutzes steigen schnell. Verzögerte die Welt die Trendwende auch nur bis 2020, bedürfte es fortan jedes Jahr aufs Neue einer Anstrengung, die »mit der Mobilisierung der Alliierten während des Zweiten Weltkriegs vergleichbar« sei – das schrieben Experten der Bundesregierung vor Kopenhagen. Kaum vorstellbar, dass dieselben Staaten, denen ein Klimaabkommen heute zu teuer ist, sich in zehn Jahren zu solch einem globalen Kraftakt bereitfinden werden. De Boers Urteil über den Klimaschutz des kommenden Jahrzehnts, sollte es zutreffen, dürfte daher auch weiter gültig sein.

Auf den ersten Blick passt diese Hiobsbotschaft nicht in eine Welt, die Windkraftwerke auf hoher See baut und in der Wüste Solaranlagen plant. Auf den zweiten Blick ist das kein Widerspruch – ein bisschen grün reicht nicht mehr. Die Welt von morgen dürfte, aus heutiger Sicht, ein heterogenes Gebilde werden, hier reich, da arm, hier ökologisch fortschrittlich, dort rückständig, und mit einer Umweltpolitik, die sich eher um regionale als um globale Probleme kümmert. Klingt nicht so übel? Es sind die charakteristischen Eigenschaften eines Katastrophenszenarios des Klimarats. Sollte es so kommen, würde die globale Durchschnittstemperatur am Ende des Jahrhunderts drei bis vier Grad über der heutigen liegen und weiter rasant steigen.

Wenn Yvo de Boer recht hat, dann ist diese Zukunft kaum noch abzuwenden. Nach seiner Deutung ist der Gipfel in Kopenhagen nicht an mangelndem Verhandlungsgeschick und schlechten Vorarbeiten gescheitert, sondern an stabilen nationalen Interessenlagen. In den USA ist selbst das wenige an Klimaschutz, das Barack Obama in Kopenhagen angeboten hat, nicht mehrheitsfähig. China und Indien setzen klare Prioritäten: Das Klima ist wichtig, Wachstum ist wichtiger. Und Europa wird seine Wirtschaft kaum dauerhaft mit Umweltauflagen belasten, wenn der Rest der Welt nicht mitzieht.

Was bedeutet das – ökologisch, ökonomisch, politisch?

Die ökologischen Folgen eines forcierten Klimawandels sind zur Genüge beschrieben, wobei man sich nun wohl an den weniger günstigen Szenarien des Weltklimarats orientieren muss. Die ökonomischen Folgen sind im Prinzip ebenfalls bekannt: Hochwasserschutz, Umsiedlung und andere Anpassungsmaßnahmen werden Ressourcen verschlingen, die für den Klimaschutz nicht mehr zur Verfügung stehen. Und es wäre optimistisch anzunehmen, dass diese Anpassungskosten überall mit Geld zu entrichten sind. In ärmeren Regionen wird es Menschenleben kosten.

Leser-Kommentare
  1. Das Problem der Church of Global Warming ist doch, dass ihre als Wissenschaft verkauften Glaubenssätze aufgeflogen sind. Keiner glaubt ihnen mehr, der Kaiser ist nackt. Die Märchenstunde ist vorüber.

    Nach Climategate kam die Entlarvung der Gletscherlüge.
    Dann bemerkte man, dass es seit Jahren gar nicht wärmer wird, es sich bei derartigen Schlagzeilen um statistische Artefakte handelt.

    Dann diese unsägliche Verringerung der Messstationen. Hatte man 1985 noch etwa 6000 Messstationen, sind es heute nur noch etwa 1500. Das Streichen unliebsamer Daten ist unübersehbar, der systematische Missbrauch des urbanen Wärmeinseleffekts zur Datenmanipulation nur noch erschreckend.

    Dann kam auch noch heraus, dass Bangladesh doch nicht untergeht, sondern wächst. Ein Lieblings- Horrormärchen der Klimahysteriker brach zusammen. Und nun hat auch noch jemand gezeigt, dass die untergehenden Pazifikinseln in Wahrheit wachsen.

    Dann diese rührenden Märchen von sterbenden ertrinkenden Eisbären. Es gibt heute vielfach mehr dieser wilden Raubtiere, als z.B. in den 1960ger Jahren, einer klimatisch eher kalten Zeit.

    Dann zeigte sich auch noch, dass beim CO2-Handel massiv betrogen wird. Dieser kaum überprüfbare Handel mit virtuellen Gütern scheint Trickbetrüger nur so anzulocken.

    Was bleibt also?
    Beeinflusst menschliche Aktivität das Klima?
    Ja, natürlich.

    Ist das ein Problem? Führt das in die Katastrophe?
    Nein! Lediglich Weltuntergangspropheten versuchen, damit das große Geld zu machen.

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    • alkyl
    • 11.06.2010 um 15:59 Uhr

    mir ist nur nicht ganz klar, worauf Sie damit hinaus wollen. Weiter sorglos Auto fahren? Gerne, das Öl ist sowieso irgendwann alle und lange vorher so teuer, daß kaum jemand sich das leisten kann (nur werden wir uns dann kräftig wundern, wozu Öl so alles gebraucht wurde, als es noch vorhanden war). Weiter das ungedämmte Haus und die Luft drumherum heizen, bis die Schwarte kracht? Auch kein Problem, alle anderen fossilen Energieträger sind ebenfalls endlich. Wenn Sie schon nicht an eine Klimaerwärmung glauben, sollten Sie zumindest ein Interesse daran haben, daß Öl, Erdgas, Kohle, Torf länger zur Verfügung stehen als es derzeit die Folge wäre. Die Intention ist eine Andere, das Ergebnis dasselbe. Kleine Anmerkung noch zur Klimalüge: so denken natürlich nur Binnenländer. Hier an der Nordsee haben wir am 2. November 2006 den höchsten je gemessenen Wasserstand gesehen, höher als bei der Sturmflut im Januar 1976, höher als 1962. Das Wasser stand bis zur Deichkrone. So einen Anblick vergißt man nie wieder. Der Sturm dazu war gar nicht mal so heftig, wenn er vomm Kaliber 1962 gewesen wäre, wären wir alle abgesoffen, ganz Friesland, ganz Dithmarschen, ganz Nordfriesland. Halb Hamburg. Schauen Sie sich mal die Inseln an, wie die seitdem aussehen!

    • alkyl
    • 11.06.2010 um 15:59 Uhr

    In den 90er Jahren war praktisch jedes Jahr das Wärmste, das bis dato aufgezeichnet worden war. 2003 habe ich, damals noch im Ruhrpott, etliche Tage mit mehr als 40°C erlebt, dazu mehrere Wochen, in denen es kaum unter 35°C warm war. In den letzten Jahren verheerende Stürme, wer erinnert sich noch an 2007, als an einem Tag der gesamte Bahnverkehr in Deutschland stand? Der gesamte Bahnverkehr! Noch nie dagewesen. Noch nie! Aber so etwas merken Sie ja nicht.

    • alkyl
    • 11.06.2010 um 15:59 Uhr

    mir ist nur nicht ganz klar, worauf Sie damit hinaus wollen. Weiter sorglos Auto fahren? Gerne, das Öl ist sowieso irgendwann alle und lange vorher so teuer, daß kaum jemand sich das leisten kann (nur werden wir uns dann kräftig wundern, wozu Öl so alles gebraucht wurde, als es noch vorhanden war). Weiter das ungedämmte Haus und die Luft drumherum heizen, bis die Schwarte kracht? Auch kein Problem, alle anderen fossilen Energieträger sind ebenfalls endlich. Wenn Sie schon nicht an eine Klimaerwärmung glauben, sollten Sie zumindest ein Interesse daran haben, daß Öl, Erdgas, Kohle, Torf länger zur Verfügung stehen als es derzeit die Folge wäre. Die Intention ist eine Andere, das Ergebnis dasselbe. Kleine Anmerkung noch zur Klimalüge: so denken natürlich nur Binnenländer. Hier an der Nordsee haben wir am 2. November 2006 den höchsten je gemessenen Wasserstand gesehen, höher als bei der Sturmflut im Januar 1976, höher als 1962. Das Wasser stand bis zur Deichkrone. So einen Anblick vergißt man nie wieder. Der Sturm dazu war gar nicht mal so heftig, wenn er vomm Kaliber 1962 gewesen wäre, wären wir alle abgesoffen, ganz Friesland, ganz Dithmarschen, ganz Nordfriesland. Halb Hamburg. Schauen Sie sich mal die Inseln an, wie die seitdem aussehen!

    • alkyl
    • 11.06.2010 um 15:59 Uhr

    In den 90er Jahren war praktisch jedes Jahr das Wärmste, das bis dato aufgezeichnet worden war. 2003 habe ich, damals noch im Ruhrpott, etliche Tage mit mehr als 40°C erlebt, dazu mehrere Wochen, in denen es kaum unter 35°C warm war. In den letzten Jahren verheerende Stürme, wer erinnert sich noch an 2007, als an einem Tag der gesamte Bahnverkehr in Deutschland stand? Der gesamte Bahnverkehr! Noch nie dagewesen. Noch nie! Aber so etwas merken Sie ja nicht.

  2. @Julia09

    Wo hast du den Müll her?
    Warum zitierst du nur die Fehler, anstatt auf die gesicherten, einen Klimawandel eindeutig bestätigenden Fakten hinzuweisen. Der IPCC Report ist durch etliche Wissenschaftler, die weder was mit Weltuntergang noch mit Profit zutun haben bestätigt worden.

    Ich versehe nicht, warum Zeit-online so viele Schwätzer gegen den Klimawandel anzieht. Arbeitest du bei BP?

    • Arie88
    • 11.06.2010 um 15:58 Uhr
    3. Echt?

    @all_over2010

    meinen sie den IPCC Report der voraussagt dass 5 mal so viel Gletscher abschmelzt als überhaupt existiert? Und meinen sie auch die Wissenschaftler die ihre Forschungsgelder nicht verlieren möchten und deshalb stur bei ihren Horrorszenarien verweilen?

    • alkyl
    • 11.06.2010 um 15:59 Uhr

    mir ist nur nicht ganz klar, worauf Sie damit hinaus wollen. Weiter sorglos Auto fahren? Gerne, das Öl ist sowieso irgendwann alle und lange vorher so teuer, daß kaum jemand sich das leisten kann (nur werden wir uns dann kräftig wundern, wozu Öl so alles gebraucht wurde, als es noch vorhanden war). Weiter das ungedämmte Haus und die Luft drumherum heizen, bis die Schwarte kracht? Auch kein Problem, alle anderen fossilen Energieträger sind ebenfalls endlich. Wenn Sie schon nicht an eine Klimaerwärmung glauben, sollten Sie zumindest ein Interesse daran haben, daß Öl, Erdgas, Kohle, Torf länger zur Verfügung stehen als es derzeit die Folge wäre. Die Intention ist eine Andere, das Ergebnis dasselbe. Kleine Anmerkung noch zur Klimalüge: so denken natürlich nur Binnenländer. Hier an der Nordsee haben wir am 2. November 2006 den höchsten je gemessenen Wasserstand gesehen, höher als bei der Sturmflut im Januar 1976, höher als 1962. Das Wasser stand bis zur Deichkrone. So einen Anblick vergißt man nie wieder. Der Sturm dazu war gar nicht mal so heftig, wenn er vomm Kaliber 1962 gewesen wäre, wären wir alle abgesoffen, ganz Friesland, ganz Dithmarschen, ganz Nordfriesland. Halb Hamburg. Schauen Sie sich mal die Inseln an, wie die seitdem aussehen!

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    als 1976?
    Absoluter Humbug.

    so ganz richtig liegen Sie beide nicht,was die Phänomene angeht. Leider sinkt das Basement welches den Sed-Raum Bangladesh bildet, stetig ab; auch die Nordseeküste sinkt zwischen LB-Massiv im W und dem RKF-Hoch im Osten stetig ab.
    Die Erosion der "Nordseeränder" ist leider permanent.

    Zudem gibt es wirklich keinen "Meeresspiegel" als Äquipotenzialfläche, das ist hypothetisch und die gemessenen Effekte sind schon durch Innenfeldvarianzen problemlos zu bewirken. Tatsächlich betragen die Höchendifferenzen über den Geoiden schon -+ 40 m.
    Zu der Atoll-Hysterie gab es ja auch schon genügend Beiträge.

    Es gibt keinen Anspruch auf konstantes Klima, ist schon die Kontinentaldrift dagegen!

    "Klimalüge" ist zwar unwissenschaftlich, aber trifft den Kern des Katastrophenhypes. Dazu wurde schon zu viel geistige Umweltverschmutzung publiziert und gefressen; seriöser naturwissenschaftlicher Arbeit hat das sicher sehr geschadet. Aber auch egal, das Land verblödet ja angeblich (Sarrazzin 2010).

    MfG Karl Müller

    • Seamus
    • 11.06.2010 um 20:57 Uhr

    Also ich lebe knapp 12 km nach Norden und Westen von der Nordseekueste entfernt und entschuldigen sie, wenn ich ihnen widerspreche aber weder stand das Wasser 2006 bis zur Deichkrone noch gab es irgendeine "besorgniserregende" Hoehe des Wasserstandes, Hooksiel und Wilhelmshaven sahen sich nicht einmal genoetigt die Schleusentore der Innendeiche zu schliessen, also bitte hoeren sie auf solche Horrorgeschichten zu erzaehlen um ihre Klimafantasien zu unterfuettern und unseren ostfriesischen Inseln geht es auch gut und sind nicht einmal im Ansatz abgesoffen...Unsere Deiche sind hoch genug, wenn es so bedrohlich gewesen waere wie sie sagen, haetten die Behoerden wohl Warnungen rausgegeben die Kuestennahen Gebiete zu verlassen, nichts ist passiert wegen Kyrill wurde lediglich eine Sturmflutwarnung abgegeben und nichts geschah im Landkreis Friesland und WHV

    • Hickey
    • 14.06.2010 um 17:22 Uhr

    Man sollte meinen Menschen in Küstenregionen sind nach ihrer Aussage darauf vorbereitet, nur warum tun sie denn nichts aktiv dagegen.

    Wenn meine Heimat in 100 Jahren untergehen zu droht unternehme ich etwas dagegen.

    Da ich allerdings in München lebe, kann mir eine Erhöhung des Wasserspiegels egal sein, ich glaube auch das wir hier immer was zu trinken haben werde.

    Trotzdem, Autofahrer sind die schlimmsten Klimaverschmutzer und da braucht mir keiner mit Katalysatoren oder neuen Techniken kommen, BP hat gezeigt das Öl weit mehr Schaden anrichtet, da man es beschaffen muss, verarbeiten, liefern muss, etc.. Der Auspuff allein ist nicht der Umweltschadensindikator für unser Öl.

    als 1976?
    Absoluter Humbug.

    so ganz richtig liegen Sie beide nicht,was die Phänomene angeht. Leider sinkt das Basement welches den Sed-Raum Bangladesh bildet, stetig ab; auch die Nordseeküste sinkt zwischen LB-Massiv im W und dem RKF-Hoch im Osten stetig ab.
    Die Erosion der "Nordseeränder" ist leider permanent.

    Zudem gibt es wirklich keinen "Meeresspiegel" als Äquipotenzialfläche, das ist hypothetisch und die gemessenen Effekte sind schon durch Innenfeldvarianzen problemlos zu bewirken. Tatsächlich betragen die Höchendifferenzen über den Geoiden schon -+ 40 m.
    Zu der Atoll-Hysterie gab es ja auch schon genügend Beiträge.

    Es gibt keinen Anspruch auf konstantes Klima, ist schon die Kontinentaldrift dagegen!

    "Klimalüge" ist zwar unwissenschaftlich, aber trifft den Kern des Katastrophenhypes. Dazu wurde schon zu viel geistige Umweltverschmutzung publiziert und gefressen; seriöser naturwissenschaftlicher Arbeit hat das sicher sehr geschadet. Aber auch egal, das Land verblödet ja angeblich (Sarrazzin 2010).

    MfG Karl Müller

    • Seamus
    • 11.06.2010 um 20:57 Uhr

    Also ich lebe knapp 12 km nach Norden und Westen von der Nordseekueste entfernt und entschuldigen sie, wenn ich ihnen widerspreche aber weder stand das Wasser 2006 bis zur Deichkrone noch gab es irgendeine "besorgniserregende" Hoehe des Wasserstandes, Hooksiel und Wilhelmshaven sahen sich nicht einmal genoetigt die Schleusentore der Innendeiche zu schliessen, also bitte hoeren sie auf solche Horrorgeschichten zu erzaehlen um ihre Klimafantasien zu unterfuettern und unseren ostfriesischen Inseln geht es auch gut und sind nicht einmal im Ansatz abgesoffen...Unsere Deiche sind hoch genug, wenn es so bedrohlich gewesen waere wie sie sagen, haetten die Behoerden wohl Warnungen rausgegeben die Kuestennahen Gebiete zu verlassen, nichts ist passiert wegen Kyrill wurde lediglich eine Sturmflutwarnung abgegeben und nichts geschah im Landkreis Friesland und WHV

    • Hickey
    • 14.06.2010 um 17:22 Uhr

    Man sollte meinen Menschen in Küstenregionen sind nach ihrer Aussage darauf vorbereitet, nur warum tun sie denn nichts aktiv dagegen.

    Wenn meine Heimat in 100 Jahren untergehen zu droht unternehme ich etwas dagegen.

    Da ich allerdings in München lebe, kann mir eine Erhöhung des Wasserspiegels egal sein, ich glaube auch das wir hier immer was zu trinken haben werde.

    Trotzdem, Autofahrer sind die schlimmsten Klimaverschmutzer und da braucht mir keiner mit Katalysatoren oder neuen Techniken kommen, BP hat gezeigt das Öl weit mehr Schaden anrichtet, da man es beschaffen muss, verarbeiten, liefern muss, etc.. Der Auspuff allein ist nicht der Umweltschadensindikator für unser Öl.

    • alkyl
    • 11.06.2010 um 15:59 Uhr

    In den 90er Jahren war praktisch jedes Jahr das Wärmste, das bis dato aufgezeichnet worden war. 2003 habe ich, damals noch im Ruhrpott, etliche Tage mit mehr als 40°C erlebt, dazu mehrere Wochen, in denen es kaum unter 35°C warm war. In den letzten Jahren verheerende Stürme, wer erinnert sich noch an 2007, als an einem Tag der gesamte Bahnverkehr in Deutschland stand? Der gesamte Bahnverkehr! Noch nie dagewesen. Noch nie! Aber so etwas merken Sie ja nicht.

  3. "Julia09" zeigt vollkommen korrekt die Unwahrheiten des IPCC auf.

    In der Folge dieser Unwahrheiten kristallisiert sich zudem vermutlich heraus, daß die Herren "Klimaforscher" sehr gut von ihrern "wichtigen" Prognosen lebten. Das Fördergeld rollte nur so über den Tisch der einzelnen Institute. Dazu brauchte man natürlich ein entsprechendes Szenario, also schuf man "Fakten".

    Daß es den Klimawandel gibt, bestreitet keiner, aber die Ursachen sind nur sehr bedingt vom Menschen gemacht.

    Der wirkliche Fehler des IPCC und seiner "Fachleute" lag in der bewußten Ausblendung der Erkenntnisse der Naturwissenschaften. Und das vermutlich mit Absicht.
    Erkenntnisse, wie z.B. zwischen dem Wechselspiel Sonnenflecken und Erdklima wurden diskreditiert. Andere Beispiele gibt es zuhauf.

    Denn nur mit einer "Schuld am Klimawandel" läßt sich der Mensch gängeln.

  4. Mein letztes Waldsterben ist jetzt schon eine Weile her.

    Das war schon sehr traurig als die Wälder gestorben sind.
    Zum Glück haben es wenigstens die Bäume überlebt.

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    • alkyl
    • 11.06.2010 um 16:28 Uhr

    wenn sie einen Sinn ergibt. Sie unterschlagen - ob bewußt oder weil Sie´s nicht wissen (wollen?) - welche ungeheuren Anstrengungen unternommen wurden, um das Waldsterben aufzuhalten. Ohne die Aktivitäten in den 80ern wären Kraftwerke nicht entstickt und entschwefelt worden, gäbe es keine Katalysatoren und Rußfilter für Verbrennungsmotoren. Und Sie wissen offensichtlich nicht, in welchem Zustand der Wald damals war. Er wäre heute nicht mehr da, wenn nichts passiert wäre.

    Im Jahr 2004 Hat die Zeit einen hervorragenden Artikel zum Mythos Waldsterben gebracht.

    Siehe:

    Chronik einer Panik

    http://www.zeit.de/2004/5...

    Ich bin mal gespannt, wann die Wissenschaftredaktion dieser Zeitung wieder dazu in der Lage sein wird, auch selbstkritisch eine "Chronik der Klima- Panik" zu schreiben.

    Es würde langsam Zeit für die Zeit.

    • alkyl
    • 11.06.2010 um 16:28 Uhr

    wenn sie einen Sinn ergibt. Sie unterschlagen - ob bewußt oder weil Sie´s nicht wissen (wollen?) - welche ungeheuren Anstrengungen unternommen wurden, um das Waldsterben aufzuhalten. Ohne die Aktivitäten in den 80ern wären Kraftwerke nicht entstickt und entschwefelt worden, gäbe es keine Katalysatoren und Rußfilter für Verbrennungsmotoren. Und Sie wissen offensichtlich nicht, in welchem Zustand der Wald damals war. Er wäre heute nicht mehr da, wenn nichts passiert wäre.

    Im Jahr 2004 Hat die Zeit einen hervorragenden Artikel zum Mythos Waldsterben gebracht.

    Siehe:

    Chronik einer Panik

    http://www.zeit.de/2004/5...

    Ich bin mal gespannt, wann die Wissenschaftredaktion dieser Zeitung wieder dazu in der Lage sein wird, auch selbstkritisch eine "Chronik der Klima- Panik" zu schreiben.

    Es würde langsam Zeit für die Zeit.

  5. Da ist sie wieder, die "Sie sind doch geschmiert!" Keule.

    Zufällig wird das dann meist von Lobbyisten des Öko- Industriellen Komplexes geäußert.

    Es gibt eben inzwischen sehr viele Menschen, die sehr viel verlieren, wenn der Glaube an eine vom Menschen gemachte Klimakatastrophe schwindet. Wer kauft denn ohne Subventionen schon noch ein Windrad? Solarzellen wären dann gar nicht wettbewerbsfähig. Dabei hat einem das EEG hier eine Gelddruckmaschine beschert, die die Subventionsgewinne eben nicht in Forschung, sondern in private Taschen wandern lässt.

    Nicht zuletzt müssten ja die zahlreichen "Potsdam Institute für kreative Mittelerschleichung" damit rechnen, dass das Budget zusammengestrichen wird. Welch eine Katastrophe. Und die Gipfel-Flugtickets und Sterne- Hotels lassen sich auch kaum noch rechtfertigen, wenn es nicht um den Weltuntergang geht.
    Man hat eben viel zu verlieren, darum wird ja so skrupellos gelogen und betrogen.

    Und dann dieses netten Pauschalisierungen. Was hat sinnvoller sparsamer Umgang mit endlichen Ressourcen mit der Klimahysterie zu tun? Gar nichts.

    Die Klimahysterie führt allenfalls zu Ressourcenverschwendung, siehe CCS-Kraftwerke.

    Dann schon wieder die rührende Nennung von Naturkatastrophen. Es hat schon immer Wetteranomalien gegeben, Klimawandel ist auch nichts Neues. Aber wie im Mittelalter der Hagelschauer mit Hexen in Verbindung gebracht wurde, so soll heute am warmen Sommertag der SUV-Fahrer schuld sein.

    Willkommen im Mittelalter.

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    [Entfernt, bitte verzichten Sie auf persönliche Beleidigungen. Danke. /Die Redaktion pt.]

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