Forschungsreaktor Iter Sonnenfeuer auf Sparflamme

Das Weltprojekt Kernfusion stockt: Die Europäer geizen, die Asiaten liebäugeln mit der brisanten Kernkraft

Noch liegt die Baustelle brach: Eigentlich sollte der Bau der Anlage bereits 2009 beginnen

Noch liegt die Baustelle brach: Eigentlich sollte der Bau der Anlage bereits 2009 beginnen

Dort soll der Forschungsreaktor Iter Atomkerne verschmelzen . Und nach 50 Jahren Grundlagenforschung endlich zeigen, dass nach dem Prinzip Sonne (aus zwei Wasserstoffkernen wird ein Heliumkern) auch auf der Erde Energie zu gewinnen ist. Dieser Menschheitstraum von unerschöpflichem, sauberem Strom müsste in Zeiten von wachsendem Energiehunger, Brennstoffknappheit, Klimawandel und Ölpest eine größere Verheißung sein denn je.

Bevor es ihr gelingt, die ersten Kerne zu fusionieren, könnte eine der teuersten Forschungsallianzen der Geschichte auseinanderfliegen. Ein energiehungriger Klub aus Staaten, die rund die Hälfte der Weltbevölkerung repräsentieren, will in Südfrankreich das Sonnenfeuer zähmen:

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Doch im französischen Cadarache ist immer noch nichts zu sehen als penibel planierter Baugrund. Eines der größten Forschungsprojekte der Welt stockt, womöglich steht es sogar auf der Kippe. Weil sich die Entwicklung als fortgesetzte Geduldsprobe entpuppt. Und auch weil das Geld nicht fließt. Jetzt wird der Koloss mal wieder teurer: 15Milliarden Euro soll er kosten, dreimal so viel, wie ursprünglich geschätzt. Allein die EU muss nun 7,2 Milliarden aufbringen, Deutschland bis zu 1,2 Milliarden – in Zeiten umstrittener Sparpakete.

Grenzenlose Energiequelle: Dieser offizielle Kurzfilm stellt das Milliardenprojekt Iter vor (in englischer Sprache)

In Shanghai tagt am Mittwoch und Donnerstag dieser Woche der Iter-Rat, das Aufsichtsgremium des Projekts. Die Zukunft der Energiemaschine steht auf der Agenda. Bereits seit Ende Mai diskutieren die EU-Staaten, wie sie mehr Geld zusammenkratzen könnten. Bisher konnten sie sich noch nicht einigen, ein Vorschlag wird frühestens für die kommende Woche erwartet. Bundesforschungsministerin Annette Schavan betonte bereits öffentlich, die deutsche Regierung wolle Iter »nicht um jeden Preis«. Möglicherweise müsse am Reaktor gespart werden. »Die Kosten müssen transparent und gedeckelt werden«, fordert ihr Forschungsstaatssekretär Georg Schütte. Auch weitere europäische Staaten verweigern den Blankoscheck. Einige Mitglieder sollen sogar schon bei der EU-Kommission angefragt haben, wie teuer ein Ausstieg würde.

Zumindest ist dies ein politisches Signal: Anders als bei den Kostenexplosionen so vieler Großprojekte greift diesmal nicht die Logik eskalierenden Engagements.

Wie soll die Kernfusion im Forschungsreaktor Iter funktionieren? Klicken Sie hier für eine Infografik

»Das ist eine echte Krise«, sagt Stephen Dean, Präsident der Fusion Power Associates . Die US-amerikanische Gruppe propagiert den schnellen Übergang von der Grundlagenforschung zu wettbewerbsfähigen Kraftwerken. Nun müsse man sich jedoch fragen, ob die Fusionsenergie überhaupt bezahlbar sei, meint Dean. »Das ist sicher ein schwieriger Augenblick«, findet auch Karl Lackner vom Max-Planck-Institut (MPI) für Plasmaphysik in Garching . Als Ende der neunziger Jahre die Projektkosten schon einmal auf einen zweistelligen Milliardenbetrag geschnellt waren, wurde es den USA zu viel. 1998 stiegen sie aus Iter aus. Jahrelang warb und lockte Lackner damals. Die Amerikaner kamen erst zurück, nachdem die Kosten gestutzt worden waren und die Größe des Fusionsreaktors halbiert. »Ich glaube nicht, dass jemand aussteigt«, betont Lackner heute, fügt aber hinzu: »Iter braucht dringend ein effizienteres Management. Dann könnte die aktuelle Diskussion auch eine Chance sein.«

Träge und kompliziert ist die Organisation des Mammutprojekts. Sie gilt neben gestiegenen Materialkosten (Metallpreise!) und Nachbesserungen bei den alten Reaktorentwürfen (teure Spezialspulen!) als Kostentreiber. Inzwischen beteiligen sich sieben Partner an Iter, außer den Gründungsmitgliedern USA, Europa, Japan und Russland auch China, Indien und Südkorea. Statt aber aus einem Topf eine zentrale Konstruktion zu bezahlen (wie beim Forschungszentrum Cern), entwickelt und baut jeder selbst an Reaktorteilen – um die eigene Forschung und Wirtschaft anzukurbeln und später einmal über wichtiges Know-how zu verfügen. Doppelarbeit und Abstimmungsprobleme sind programmiert.

Leser-Kommentare
  1. »Wenn Fusionskraftwerke irgendwann machbar sind, gibt es für sie womöglich gar keinen Platz mehr im Energiemarkt«

    Das ist nicht anzunehmen. Wenn Kernfusion funktioniert - und das ist allem Anschein nach absehbar - dann wird sich jedes Land der Welt um ein Fusionkraftwerk bemühen. Bei dem derzeitig veranschlagten Potential dieser Energiequelle wird wahrscheinlich auch eines ausreichen.

    Leider ist diese Perspektive auch der Grund für die mangelhafte Kooperation. Jedes Land wittert in der Kernfusion eine unglaublich lukrative Technologie. Doch statt für sich jetzt, in einem frühen Anfangsstadium der Technologie, für die Förderung dieser Technik zusammenzuschließen, sichert sich jeder bereits ein Teil des Kuchens.

    Das Projekt Iter braucht mehr internationales Engagement! Es ist ein Menschheitsprojekt - genauso wie die bemannte Marsmission.

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    ... gegenüber den Erneuerbaren Energien steht durchaus in den Sternen.

    Ein Fusionsreaktor dürfte keinesfalls günstiger zu haben sein, als ein heutiges, modernes AKW. Beim heutigen AKW sind die problematischen Aspekte wie Endlagerung ja ohnehin nicht einkalkuliert und auf den Staat und die Gesellschaften der nächsten 1 Mio. Jahre abgewälzt. Auch der Brennstoff spielt über die gesamte AKW-Laufzeit nur mit 10-20% der Gesamtkosten rein. Die Abrißkosten von 1 Mrd. Euro pro AKW sind ohnehin schon sehr niedrig angesetzt.

    Entsprechend kann man durchaus annehmen, dass die Wirtschaftlichkeit mit einem AKW heute vergleichbar ist... und kein AKW auf der Welt ist ohne Subventionen betreibbar.

    Im Gegenteil dazu sinken die Kosten für die Erneuerbaren Energien immer weiter. Haben diese nun noch 20, 30 oder 50 Jahre Zeit sich weiter zu entwickeln, dürfte die Kostenreduktion geradezu atemberaubend sein.

    Dazu kommt die schon heute erkennbare Überlastung des Strommarktes bei Sturm. Da muss dem Stromkunden tatsächlich bis zu 13 ct/kWh bezahlt werden, damit dieser den Strom abnimmt. Mit immer mehr Erneuerbare Energien wird diese Situation immer kritischer... vor allem für unflexible Grundlastkraftwerke wie Kohle, Atom und Fusion.

    Die Forschung an der Kernfusion unterstütze ich durchaus, schließlich geht es hierbei eher um "peantus". Aber es wäre naiv anzunehmen, dass mit der Kernfusion ein zeitalter billiger Überflußenergie anbricht.

    ... gegenüber den Erneuerbaren Energien steht durchaus in den Sternen.

    Ein Fusionsreaktor dürfte keinesfalls günstiger zu haben sein, als ein heutiges, modernes AKW. Beim heutigen AKW sind die problematischen Aspekte wie Endlagerung ja ohnehin nicht einkalkuliert und auf den Staat und die Gesellschaften der nächsten 1 Mio. Jahre abgewälzt. Auch der Brennstoff spielt über die gesamte AKW-Laufzeit nur mit 10-20% der Gesamtkosten rein. Die Abrißkosten von 1 Mrd. Euro pro AKW sind ohnehin schon sehr niedrig angesetzt.

    Entsprechend kann man durchaus annehmen, dass die Wirtschaftlichkeit mit einem AKW heute vergleichbar ist... und kein AKW auf der Welt ist ohne Subventionen betreibbar.

    Im Gegenteil dazu sinken die Kosten für die Erneuerbaren Energien immer weiter. Haben diese nun noch 20, 30 oder 50 Jahre Zeit sich weiter zu entwickeln, dürfte die Kostenreduktion geradezu atemberaubend sein.

    Dazu kommt die schon heute erkennbare Überlastung des Strommarktes bei Sturm. Da muss dem Stromkunden tatsächlich bis zu 13 ct/kWh bezahlt werden, damit dieser den Strom abnimmt. Mit immer mehr Erneuerbare Energien wird diese Situation immer kritischer... vor allem für unflexible Grundlastkraftwerke wie Kohle, Atom und Fusion.

    Die Forschung an der Kernfusion unterstütze ich durchaus, schließlich geht es hierbei eher um "peantus". Aber es wäre naiv anzunehmen, dass mit der Kernfusion ein zeitalter billiger Überflußenergie anbricht.

  2. Durch dieses Projekt besteht die Möglichkeit, unsere Energieprobleme effizient zu lösen, auch wenn die Gefahr besteht, dass man dann wieder evrschwenderischer mit der Energie umgeht.
    ITER muss weiter unterstützt werden!

  3. ... die Sonne. Es wäre ein machbares Projekt, den Welt-Strombedarf über Solarthermie zu decken. Ferner könnten alle Süd-Dächer bei uns mit Photovoltaik bestückt werden und die Offshore Windenergie ausgebaut werden. Zusammen mit Energieeffizienz als bestimmendes Konstruktionsmerkmal zukünftiger Geräte könnte so die Weltenergie gedeckt werden. Dies hätte den Vorteil sehr viele Arbeitsplätze zu schaffen, dezentral und mit relativ wenigen Gefahren verbunden zu sein. Abgesehen, dass niemand vorhersehen kann ob und zu welchen Kosten eine Kernfusion auf der Erde durchführbar wäre, stellen die geschilderten "Mischreaktoren" im Falle einer Explosion sozusagen gewaltige schmutzige Bomben dar.

  4. ... gegenüber den Erneuerbaren Energien steht durchaus in den Sternen.

    Ein Fusionsreaktor dürfte keinesfalls günstiger zu haben sein, als ein heutiges, modernes AKW. Beim heutigen AKW sind die problematischen Aspekte wie Endlagerung ja ohnehin nicht einkalkuliert und auf den Staat und die Gesellschaften der nächsten 1 Mio. Jahre abgewälzt. Auch der Brennstoff spielt über die gesamte AKW-Laufzeit nur mit 10-20% der Gesamtkosten rein. Die Abrißkosten von 1 Mrd. Euro pro AKW sind ohnehin schon sehr niedrig angesetzt.

    Entsprechend kann man durchaus annehmen, dass die Wirtschaftlichkeit mit einem AKW heute vergleichbar ist... und kein AKW auf der Welt ist ohne Subventionen betreibbar.

    Im Gegenteil dazu sinken die Kosten für die Erneuerbaren Energien immer weiter. Haben diese nun noch 20, 30 oder 50 Jahre Zeit sich weiter zu entwickeln, dürfte die Kostenreduktion geradezu atemberaubend sein.

    Dazu kommt die schon heute erkennbare Überlastung des Strommarktes bei Sturm. Da muss dem Stromkunden tatsächlich bis zu 13 ct/kWh bezahlt werden, damit dieser den Strom abnimmt. Mit immer mehr Erneuerbare Energien wird diese Situation immer kritischer... vor allem für unflexible Grundlastkraftwerke wie Kohle, Atom und Fusion.

    Die Forschung an der Kernfusion unterstütze ich durchaus, schließlich geht es hierbei eher um "peantus". Aber es wäre naiv anzunehmen, dass mit der Kernfusion ein zeitalter billiger Überflußenergie anbricht.

  5. Statt sie unmittelbar zu nutzen, erfinden wir Menschen Dinge, die die Fusion auf der Sonne imitieren. Um den Prozeß zum Laufen zu bringen, wird ein Wahnsinnsaufwand betrieben, Milliarden schlicht verschleudert. Stattdessen wäre es sinnvoll, das zu tun, was jetzt schon funktioniert: Ereuerbare Energien. Das setzt vielleich mehr Zusammenarbeit zwischen Menschen voraus. Das sollte möglich sein.
    wenn die menschliche Rasse untergeht, hat sie es nicht besser verdient. Untergegangen an ihrem Hang zur Gigantomanie, dem zu folgen sie vorzog, statt Dinge zu tun, die funktionieren.

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    Windenergie ! Im Meer vielleicht! Aber nicht bei uns !
    Wasserkraft ! Bei den Chinesen ! Aber nicht bei uns !
    Geothermie ! Löcher und Absackungen !Nicht bei uns !
    Solarenergie ! In der Sahara ! Und bitte bezahlt !

    "Die Sonne leifert 15.000 Mal mehr Energie als wir brauchen"

    und nur 5000 mal soviel könnte man maximal gewinnnen wenn man jeden Quadratmilimeter der Erdoberfläche mit den teuersten Solarpanelen mit 30% AUsbeute belegen würde. Mit nur 30% Landmasse gegenüber 70% Ozean sinds grade noch 1500mal soviel. Mit Hochgebirgen, Regenwäldern und sonstigen ungünsitgen oder "schützenswerten" Regionen bleibt vielleicht die Möglichkeit grade mal genausoviel Energie zu erzeugen, wie wie brauchen. Dann müssten aber auch alle Straßen Solarzellen-Überdacht sein.

    ... wären wir immernoch dabei Stöcke aneinanderzureiben um Feuer zu machen. Ich halte zwar einiges von erneuerbaren Energiequellen, dennoch müssen diesa ja nicht das Optimum darstellen (zumal Solarzellen etc auch erst längere Zeit laufen müssen um ihre Produktionskosten wieder einzuspielen).

    Windenergie ! Im Meer vielleicht! Aber nicht bei uns !
    Wasserkraft ! Bei den Chinesen ! Aber nicht bei uns !
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    "Die Sonne leifert 15.000 Mal mehr Energie als wir brauchen"

    und nur 5000 mal soviel könnte man maximal gewinnnen wenn man jeden Quadratmilimeter der Erdoberfläche mit den teuersten Solarpanelen mit 30% AUsbeute belegen würde. Mit nur 30% Landmasse gegenüber 70% Ozean sinds grade noch 1500mal soviel. Mit Hochgebirgen, Regenwäldern und sonstigen ungünsitgen oder "schützenswerten" Regionen bleibt vielleicht die Möglichkeit grade mal genausoviel Energie zu erzeugen, wie wie brauchen. Dann müssten aber auch alle Straßen Solarzellen-Überdacht sein.

    ... wären wir immernoch dabei Stöcke aneinanderzureiben um Feuer zu machen. Ich halte zwar einiges von erneuerbaren Energiequellen, dennoch müssen diesa ja nicht das Optimum darstellen (zumal Solarzellen etc auch erst längere Zeit laufen müssen um ihre Produktionskosten wieder einzuspielen).

  6. Windenergie ! Im Meer vielleicht! Aber nicht bei uns !
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    "Die Sonne leifert 15.000 Mal mehr Energie als wir brauchen"

    und nur 5000 mal soviel könnte man maximal gewinnnen wenn man jeden Quadratmilimeter der Erdoberfläche mit den teuersten Solarpanelen mit 30% AUsbeute belegen würde. Mit nur 30% Landmasse gegenüber 70% Ozean sinds grade noch 1500mal soviel. Mit Hochgebirgen, Regenwäldern und sonstigen ungünsitgen oder "schützenswerten" Regionen bleibt vielleicht die Möglichkeit grade mal genausoviel Energie zu erzeugen, wie wie brauchen. Dann müssten aber auch alle Straßen Solarzellen-Überdacht sein.

    Eine Leser-Empfehlung
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    ... Sie reden Unsinn, weil Sie offenbar keine Ahnung haben worüber Sie reden.

    Machen Sie sich doch mal ein wenig im Internet schlau, bevor Sie sich noch weiter blamieren.

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  7. ... Sie reden Unsinn, weil Sie offenbar keine Ahnung haben worüber Sie reden.

    Machen Sie sich doch mal ein wenig im Internet schlau, bevor Sie sich noch weiter blamieren.

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    • PGMN
    • 16.06.2010 um 19:32 Uhr

    Die Rechnung elwoods ist zwar nicht haltbar, die Kontraposition allerdings auch nicht ohne Weiteres. Ich demonstriere das einmal:

    Gemessen am weltweiten Energieverbrauch ist die eingestrahlte Energie nicht 15000 mal so groß, sondern 11600 mal. Ich brauche dazu keine einschlägigen Websites zu konsultieren, da ich es auch einfach selbst ausrechnen kann. Atmosphärische Absorbtion schluckt hiervon in etwa die Hälfte. Bleiben 5800. Alle Landmassen der Erde machen etwa 30% der Erdoberfläche aus. Bleiben 1740.
    Bis hier habe ich strikt gerechnet. Für das Weitere muss ich schätzen. Leider sendet die Sonne Ihr Licht in verschiedenen Wellenlängen aus. Von diesen kann nur Solarthermie fast alle nutzen. Photovoltaik ist auf bestimmte Wellenlängen beschränkt. Solarthermie ist allerdings nur auf niedrigeren Breitengraden effizient. Sind wir optimistisch, so bleibt von der Einstrahlung vielleicht 500 mal der Energiebedarf von 2008 übrig. Wollen wir nun nicht einen signifikanten Teil der betreffenden Gebiete mit solaranlagen zupflastern, so könnten wir tatsächlich Platzprobleme bekommen.

    • PGMN
    • 16.06.2010 um 19:32 Uhr

    Die Rechnung elwoods ist zwar nicht haltbar, die Kontraposition allerdings auch nicht ohne Weiteres. Ich demonstriere das einmal:

    Gemessen am weltweiten Energieverbrauch ist die eingestrahlte Energie nicht 15000 mal so groß, sondern 11600 mal. Ich brauche dazu keine einschlägigen Websites zu konsultieren, da ich es auch einfach selbst ausrechnen kann. Atmosphärische Absorbtion schluckt hiervon in etwa die Hälfte. Bleiben 5800. Alle Landmassen der Erde machen etwa 30% der Erdoberfläche aus. Bleiben 1740.
    Bis hier habe ich strikt gerechnet. Für das Weitere muss ich schätzen. Leider sendet die Sonne Ihr Licht in verschiedenen Wellenlängen aus. Von diesen kann nur Solarthermie fast alle nutzen. Photovoltaik ist auf bestimmte Wellenlängen beschränkt. Solarthermie ist allerdings nur auf niedrigeren Breitengraden effizient. Sind wir optimistisch, so bleibt von der Einstrahlung vielleicht 500 mal der Energiebedarf von 2008 übrig. Wollen wir nun nicht einen signifikanten Teil der betreffenden Gebiete mit solaranlagen zupflastern, so könnten wir tatsächlich Platzprobleme bekommen.

  8. Jahren funktionieren. War wohl nix!

    Es gibt eben immer Trottel denen man alles versprechen kann und gerne ihr Geld zum Fenster rauswerfen. Das Problem ist nur dass es auch mein Geld ist. Wenn das jm tun möchte soll er es bitte mit seinem privaten Geld tun o. Spenden sammeln.

    Nachweislich ist es lt. ECF-Studie machbar ohne Mehrkosten bis 2050 100% EE zu erreichen. Wenn an dieser Studie dann auch noch EON, RWE u. Vattenfall mitgewirkt haben geh ich gar davon aus dass es tatsächlich bis 2030 möglich ist. Was sollen also diese Märchen von der Fusion u. der 4.Gen.der AKWs??!

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    • PGMN
    • 16.06.2010 um 19:32 Uhr

    mit welchem zurecht Subventionen für erneuerbare Energien abgelehnt werden sollten.

    • PGMN
    • 16.06.2010 um 19:32 Uhr

    mit welchem zurecht Subventionen für erneuerbare Energien abgelehnt werden sollten.

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