Ölmarkt Welt ohne Stoff

Die Katastrophe im Golf von Mexiko macht das Öl noch knapper. Das könnte eine neue Wirtschaftskrise auslösen.

Die Ölpest könnte auch die Weltwirtschaft nachhaltig negativ beeinflussen

Die Ölpest könnte auch die Weltwirtschaft nachhaltig negativ beeinflussen

Es geht um elf Tote, um verseuchte Küsten, verendende Tiere, strafrechtliche Ermittlungen gegen das britische Traditionsunternehmen BP und seinen möglichen Bankrott. Doch eigentlich geht es bei der Katastrophe im Golf von Mexiko um noch viel mehr – um fast alles nämlich: um die Zukunft der Weltwirtschaft, die 40 Jahre nach der ersten Ölkrise vom Öl so abhängig ist wie von keiner anderen Energiequelle.

Schon lange sprechen Geologen ernste Warnungen aus: Bald und schneller als gedacht, könne nicht mehr so viel Öl gefördert werden wie bisher. Es stecke einfach nicht mehr genug von dem schwarzen Stoff in der Erdkruste. Und schon lange halten Ölgesellschaften dagegen, allen voran BP. Deren Chef Tony Hayward hat dazu einmal selber geäußert: Das Reden vom Ende des Öls sei nichts als ein Mythos. Die offizielle Linie bei BP lautet, dass immer noch mehr Öl als notwendig vorhanden sei. BPs Statistikbroschüre, die in der Branche fast amtlichen Charakter hat, beziffert die Sache ganz genau. Wenn man im gleichen Tempo weiter fördere, dann reiche das Öl noch für 46 Jahre.

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Wer hat nun recht?

Das Problem ist, dass der Optimismus der Ölmultis an einer umstrittenen Annahme hängt: Ihre Fachleute gehen davon aus, dass sich mit den neuesten technischen Methoden in den kommenden Dekaden viel mehr Ölquellen erschließen lassen. Doch ausgerechnet daran nährt das Desaster im Golf von Mexiko nun Zweifel: Ein Großteil der noch vermuteten Ölreserven lagert schließlich tief unter dem Meer und unter extraharten Stein- oder Salzschichten. Dafür ist noch kein Bohrer erfunden, geschweige denn eine verlässliche Technik zur Sicherung der Bohrlöcher.

Und was geschieht, wenn diese Technik doch nicht erfunden wird – oder wenn Regierungen unter dem Eindruck des jüngsten Desasters die Ölförderung unter extremen Bedingungen verbieten? Dann droht ernster Energiemangel. Er könnte schon bald wirtschaftliche Verwerfungen auslösen, die noch gravierender sind als die Finanzkrise.

Vor Amerika wird sechs Monate lang nicht mehr in tiefem Wasser gebohrt

Das Problem wäre nicht, dass es kein Öl mehr gäbe – bis dahin dauert es noch ein paar Jahrzehnte. Doch es könnte nicht mehr wie bisher Jahr für Jahr mehr Öl auf den Markt kommen. Es gäbe kein Wachstum mehr bei der Förderung, ein Novum, denn hundert Jahre lang ist dadurch das Räderwerk der Industriegesellschaften angetrieben worden.

Keine Substanz prägt den Alltag von Abermillionen Menschen so wie Öl . Es steckt in Düngemitteln, Farben, Medikamenten, Kleidung, Möbeln und Matratzen – und es hat im Verkehrssektor sogar ein Monopol: Öl ist die einzige Energie, die die rasch wachsende weltweite Auto-Armada in Bewegung hält. Ohne Öl – und ohne Zuwächse bei der Ölförderung – drohen Stillstand, Arbeitslosigkeit und Rückschläge beim Wirtschaftswachstum. Die Sozialsysteme der demokratischen Staaten würden auf die Probe gestellt, womöglich sogar die Demokratie selbst.

Dass die ungemütlichen Zeiten vielleicht schneller als gedacht beginnen, haben nun ausgerechnet die Optimisten bei BP mit zu verantworten – ausgerechnet jener Konzern, der von einer Ölklemme nie etwas wissen wollte. Die US-Regierung hat Ende Mai ein zunächst sechsmonatiges Moratorium für alle neuen Bohrungen in tiefen Gewässern verhängt, und das war erst der Anfang. Der norwegische Energieminister teilte vergangene Woche mit, vorerst würden keine neuen Genehmigungen für Erkundungsbohrungen in der Tiefsee erteilt. Der neue britische Energie- und Klimaschutzminister Chris Huhne ließ wissen, dass die Plattformen in der Nordsee in Zukunft strenger kontrolliert werden.

Zwei Welten prallen aufeinander. Der Greenpeace -Meeresbiologe Christian Bussau verlangt von der Ölindustrie jetzt: »Raus aus der Tiefsee!« Ohne das Öl aus der Tiefe »geht es nicht«, hält die Berliner Energieökonomin Claudia Kemfert dagegen. Viele Menschen sind in dieser Frage schizophren, den Widerspruch zwischen Ökonomie und Ökologie tragen sie mit sich herum, ihre Beziehung zum Öl ist eine Hassliebe. Der Stoff ist zwar schmutzig, aber er ist eben auch überaus praktisch und deshalb irgendwie unverzichtbar. Verbraucher in den USA beteten vor zwei Jahren sogar an Zapfsäulen – für billigeren Sprit.

Es ist ein Widerspruch, der auch Politiker betrifft, die oft »Weg vom Öl!« riefen, aber ihrer Wirtschaft dann doch keine wahre Entziehungskur verschrieben. Nicht in den USA, dem Land der Energieverschwender, und auch nicht in Deutschland, dem Land der Autobauer. Die Ökosteuer blieb hierzulande eine unvollendete Reform; schon Rot-Grün verabschiedete sich von ihrer konsequenten Fortsetzung. Als Ex-Bundespräsident Horst Köhler vor Kurzem für höhere Benzinpreise plädierte, bezog er öffentlich Prügel. So hängt die Welt am Öltropf und wartet auf Nachschub aus dem Meer – der nun womöglich ausbleibt.

Die Internationale Energie Agentur (IEA) in Paris hat ausgerechnet: Verzögerten sich alle neuen Tiefwasserprojekte im Golf von Mexiko auch nur um ein oder zwei Jahre, fiele die globale Ölversorgung im Jahr 2015 um bis zu 300.000 Fass pro Tag geringer aus. Die weltweite Ölnachfrage könnte zugleich steigen, weil die Weltwirtschaftskrise ja offenbar vorbei ist. Mehr Nachfrage, weniger Angebot, das lässt einen kräftigen Preissprung erwarten. Kürzlich warnte Fatih Birol, der Chefökonom der IEA, bereits eindringlich vor dieser Gefahr.

Es kann noch schlimmer kommen, als die IEA es berechnet. Sollte es aufgrund des BP-Desasters auch in anderen Tiefwasserregionen – vor Brasilien, Nigeria oder Angola – zu Verzögerungen kommen, könnte das Ölangebot sogar täglich um eine Million Fass niedriger ausfallen. So kalkuliert der Hamburger Energie- und Finanzmarktexperte Steffen Bukold. Die Konsequenz der beschleunigt nahenden Verknappung, so der Autor des zweibändigen Werkes Öl im 21. Jahrhundert, wäre »eine Vollbremsung der Weltkonjunktur«.

Ausfälle oder Verzögerungen bei der Ölförderung aus der Tiefsee hätten deshalb derart enorme Konsequenzen, weil der aus Meerestiefen von 500 Metern und mehr gewonnene Rohstoff in den vergangenen zehn Jahren zu einer zentralen Versorgungskomponente geworden ist. Ohne das Tiefwasseröl wäre die Förderung im vergangenen Jahr nicht größer gewesen als im Jahr 2000.

Öl aus der Tiefsee hat für die Industrienationen einen besonderen Charme: Seine Förderung findet unter der Regie der Multis statt, also lockert sie die Abhängigkeit vom Opec-Kartell. Umgekehrt steht und fällt das gesamte Geschäftsmodell ihrer mächtigen Konzerne mit dem Tiefseeöl. Die Regierungen der Opec-Staaten des Nahen Ostens lassen Exxon, Shell, BP & Co. kaum noch in ihre Länder.

Doch schon länger mehren sich unter Experten die Zweifel daran, dass die Versorgung allein mit dem Anzapfen unter dem Meer zu sichern ist. Noch bevor es am 20. April zu der verheerenden Explosion vor Louisiana kam, entstand eine skeptische Studie des Führungsstabs der US-Streitkräfte über die Herausforderungen der Zukunft: Darin steht, die Ära der Ölknappheit werde bereits um das Jahr 2012 herum anbrechen, weil nicht genug in Förderanlagen investiert worden sei.

Zugleich sinkt die Förderung aus existierenden Ölfeldern schneller, als bis vor Kurzem gedacht. Und es werden nicht mehr genug neue Vorkommen entdeckt. »Alle ergiebigen, konventionell ausbeutbaren Ölfelder sind längst entdeckt«, sagt der Bayreuther Geologe Klaus Bitzer.

Selbst IEA-Experten wie Fatih Birol, die jahrelang von bevorstehender Ölknappheit nichts wissen wollten, gehen deshalb mittlerweile davon aus, dass in nur rund zehn Jahren peak oil eintritt; das Fördermaximum wäre dann erreicht. In der zweiten Halbzeit des Ölzeitalters ginge es nur noch bergab. Die Bundesanstalt für Rohstoffe (BGR) rechnet mit dem gefährlichen Wendepunkt schon vom Jahr 2015 an. Nach der Katastrophe im Golf, meint der Ölexperte Bukold, könnte es sogar noch ein Jahr früher sein. Also praktisch morgen.

Und dann? Wenn die Skeptiker recht behalten, wird es beim Ölpreis kein Halten mehr geben, denn ein Ersatz für Öl ist nicht in Sicht. Fast 150 Dollar pro Fass a 159 Liter mussten im Sommer 2008 schon gezahlt werden. Experten wie der auf Energiegeschäfte spezialisierte Bankier Matthew Simmons aus Houston in Texas halten in Zukunft Preise von 300 Dollar und mehr für möglich.

Autofahren würde dann zum Luxus – und ganz ohne ihr Zutun würde sich eine Forderung erfüllen, mit der die deutschen Grünen vor zwölf Jahren Schlagzeilen machten: Der Liter Benzin solle binnen zehn Jahren 5 Mark kosten, forderten sie damals.

Benzin aus Kohle? Benzin aus Mais? Immer leidet die Umwelt

Das meiste Öl wird auf der ganzen Welt im Verkehrssektor verbraucht, und dort ist es kurzfristig praktisch nicht ersetzbar. Der Rohstoff zur Erzeugung von Benzin, Diesel oder Kerosin lässt sich zwar auch aus ölhaltigem Sand oder Schiefergestein gewinnen; das ist aber eine sehr schmutzige und aufwendige Angelegenheit. Unterm Strich ist es ökologischer Nonsens.

Noch schlimmer für die Umwelt wäre es, größere Mengen Kraftstoff aus Kohle herzustellen. Nicht nur müsste die weltweite Kohleförderung dann deutlich ausgeweitet werden; weil bei der Kohleverflüssigung extrem viel Kohlendioxid entsteht, müsste die Politik sich obendrein wohl endgültig von ihrem Bemühen verabschieden, die Erderwärmung zu bremsen.

Wie man es auch dreht und wendet: Schnell und problemlos lässt sich Erdöl durch nichts ersetzen.

Nicht einmal durch Biokraftstoff ? Selbst dieser kann Umweltkatastrophen auslösen. Wie ein solches Desaster aussehen könnte, ließ sich ausgerechnet am Golf von Mexiko erahnen, schon bevor dort die gegenwärtige Ölpest ausbrach: Vor dem Untergang der Deepwater Horizon war in dem Gewässer eine Fläche ungefähr so groß wie Rheinland-Pfalz biologisch tot – wegen Überdüngung. Der Mississippi schwemmt jedes Jahr riesige Mengen Stickstoffverbindungen von den Maisfeldern des Mittleren Westens in den Golf. Dort fördert der Dünger das Wachstum von Algen. Sterben sie nach einiger Zeit wieder ab, wird Sauerstoff verbraucht, der Fischen und anderen Meeresorganismen fehlt.

Biosprit wird in den Vereinigten Staaten hauptsächlich aus Mais gewonnen. Amerikanisches Recht verlangt, die Biosprit- und damit auch die Maisproduktion enorm auszuweiten, sodass die resultierende »Todeszone« in Zukunft wohl noch wachsen wird. Die US-Energiepolitik mache es praktisch unmöglich, das Problem zu lösen, sagt der kanadische Naturwissenschaftler Simon Donner, der die Angelegenheit untersucht hat.

Tatsächlich sehen viele Experten nur einen Weg, um die nahende Ölkrise erträglicher zu machen: weniger verbrauchen. Elektroautos kommen zwar ganz ohne Öl aus, sind aber eine Technik erst für die fernere Zukunft. Seit Langem ist jedoch bekannt, wie sich herkömmliche Autos deutlich sparsamer machen lassen. Das größte Potenzial dafür besteht in Amerika; Benzin wird dort nach wie vor fast gar nicht besteuert, und die Autos fahren entsprechend ineffizient.

Präsident Barack Obama, der sich gerade so vehement mit BP anlegt , bräuchte auch nur einmal einen Blick nach Europa oder nach Japan zu werfen. Dort müssen sich neue Autos mit rund einem Drittel weniger Sprit begnügen als in den USA. Das ist immer noch viel zu viel, aber dorthin zu gelangen wäre für die USA ein gewaltiger Fortschritt. Und ein Zeichen, dass sie aus dem BP-Desaster vor der eigenen Südküste etwas gelernt hätten.

 
Leser-Kommentare
  1. sollten wir nicht endlich aufhören, Krisen herbei zu reden?
    Ist es wieder soweit für eine Endzeitstimmung? Und schon wieder das Wort "Zuwachs". Ich kann es langsam nicht mehr hören. Die meisten herbei geredeten Katastrophen haben sich in Nichts aufgelöst. Die einzige echte Katastrophe ist die jetzige unvorstellbare Ölverschmutzung. Alles andere wird sich ergeben wenn es soweit ist (sagte schon Adenauer: Mer sinn dat wenn et soweit is).

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    Vielleicht kennen Sie folgende Studie noch nicht:

    http://www.feasta.org/doc...

    Mit Adenauer kommen wir diesbezüglich wirklich nicht weiter.

    • yato
    • 18.06.2010 um 18:47 Uhr

    Probleme werden nicht durch ignorieren gelöst.

    Wann Peak Oil war oder ist, das ist nicht das Wichtigste. Unbestritten ist die Tatsache dass wir nicht nachhaltig wirtschaften und dass das Ende von dieser Unvernunft immer näher kommt.

    Wir sollten also so schnell wie möglich auf 99% - 100% regenerative Energieversorgung umstellen. Mehr kann man dazu fast nicht sagen.

    • peku28
    • 19.06.2010 um 9:34 Uhr

    Die Jornalisten wissen ja gar nicht mehr was sie alles schreiben sollen, darum dieser ganze Unsinn und Stimmungmache.
    Anstatt sie gege die Spekulanten vorgehen, schütten sie Oel ins Feuer und der Oelpreis steigt !!!
    Da kann man mal auch wieder die Lobby sehen, schreibt es wird knapp und wir anoncieren.............
    Ihr bekommt Anzeigen................
    etc. etc.
    Funktioniert doch einwandfrei, oder?
    Wenn mir jetzt einer sagt daß das nicht stimmt, der soll mir das Gegenteil beweisen.
    Diese Panikmache.......man kann es nicht mehr höhren.

    Und wo bleibt das Mitgefühl für die Natur, die Tiere und zuletzt auch wir, denn es wird verhehrende Folgen haben für unsere Weltmeere. Das wird totgeschwiegen von der Presse, denn ist ja nicht so aufregend und schockt auch nicht so wie "Oel wird kanpp und teuer".

    Wo gibt es noch gute Jornalisten frage ich mich da ????

    Vielleicht kennen Sie folgende Studie noch nicht:

    http://www.feasta.org/doc...

    Mit Adenauer kommen wir diesbezüglich wirklich nicht weiter.

    • yato
    • 18.06.2010 um 18:47 Uhr

    Probleme werden nicht durch ignorieren gelöst.

    Wann Peak Oil war oder ist, das ist nicht das Wichtigste. Unbestritten ist die Tatsache dass wir nicht nachhaltig wirtschaften und dass das Ende von dieser Unvernunft immer näher kommt.

    Wir sollten also so schnell wie möglich auf 99% - 100% regenerative Energieversorgung umstellen. Mehr kann man dazu fast nicht sagen.

    • peku28
    • 19.06.2010 um 9:34 Uhr

    Die Jornalisten wissen ja gar nicht mehr was sie alles schreiben sollen, darum dieser ganze Unsinn und Stimmungmache.
    Anstatt sie gege die Spekulanten vorgehen, schütten sie Oel ins Feuer und der Oelpreis steigt !!!
    Da kann man mal auch wieder die Lobby sehen, schreibt es wird knapp und wir anoncieren.............
    Ihr bekommt Anzeigen................
    etc. etc.
    Funktioniert doch einwandfrei, oder?
    Wenn mir jetzt einer sagt daß das nicht stimmt, der soll mir das Gegenteil beweisen.
    Diese Panikmache.......man kann es nicht mehr höhren.

    Und wo bleibt das Mitgefühl für die Natur, die Tiere und zuletzt auch wir, denn es wird verhehrende Folgen haben für unsere Weltmeere. Das wird totgeschwiegen von der Presse, denn ist ja nicht so aufregend und schockt auch nicht so wie "Oel wird kanpp und teuer".

    Wo gibt es noch gute Jornalisten frage ich mich da ????

  2. Was im Artikel nicht erwaehnt wurde ist, dass von jedem gefoerderten Fass Oel zukuenftig ein immer groesserer Teil in die Foerderung investiert werden muss. Von einem gefoerderten Fass bleibt dann ein immer kleiner werdender Bruchteil zur anderweitigen Nutzung uebrig. Dies verschaerft die Lage nochmals dramatisch. Man kann nun vortrefflich darueber streiten, ob Peak Oil schon erreicht ist oder nicht. Sicher ist aber, dass uns unsere Sucht nach Oel schon bald Probleme bereiten wird, wogegen uns die Finanzkrise wie ein laues Lueftchen vorkommen wird. Es wird Zeit, an den Entzug zu denken !

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    http://www.spiegel.de/wir...
    > London - Der britische Ölkonzern BP teilte heute mit, dass der Überschuss aufgrund sinkender Gaspreise, von Produktionsausfällen sowie niedrigerer Margen im Raffinerie-Geschäft von 6,231 Milliarden Dollar im Vorjahr auf 4,406 Milliarden Dollar eingebrochen sei. Der Gewinn zu Wiederbeschaffungskosten verringerte sich um 45 Prozent auf 3,867 Milliarden Dollar. <
    Was sind schon 3,867 Dollar? Peanats?
    Rechnen Sie noch mal nach.

    Tut mir leid, aber bis jetzt bleibt mir der Zusammenhang verborgen.

    Naja 3,867 Dollar fuer ein paar Erdnuesse sind schon recht happig :-)

    http://www.spiegel.de/wir...
    > London - Der britische Ölkonzern BP teilte heute mit, dass der Überschuss aufgrund sinkender Gaspreise, von Produktionsausfällen sowie niedrigerer Margen im Raffinerie-Geschäft von 6,231 Milliarden Dollar im Vorjahr auf 4,406 Milliarden Dollar eingebrochen sei. Der Gewinn zu Wiederbeschaffungskosten verringerte sich um 45 Prozent auf 3,867 Milliarden Dollar. <
    Was sind schon 3,867 Dollar? Peanats?
    Rechnen Sie noch mal nach.

    Tut mir leid, aber bis jetzt bleibt mir der Zusammenhang verborgen.

    Naja 3,867 Dollar fuer ein paar Erdnuesse sind schon recht happig :-)

  3. Wirtschaft und Politik haben gleichermassen versagt, die Bevölkerung hat viel zu lange tatenlos zugesehen und den Versprechungen der Politik/Wirtschaft geglaubt. Immer wider besseren Wissens! Das Glas ist nur noch zu 25% voll aber es kommen 75% mehr Trinker, die aus diesem Glase trinken wollen.
    Wie lange geht so etwas gut?
    Warum muss es erst immer richtig krachen, bevor gehandelt wird?
    Unsere Eliten haben schon wieder auf ganzer Linie versagt und wir Konsumenten auch!

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    • joG
    • 27.06.2010 um 16:14 Uhr

    Eine solche Meldung aus der Energiewirtschaft: http://www.angelnexus.com...

    • joG
    • 27.06.2010 um 16:14 Uhr

    Eine solche Meldung aus der Energiewirtschaft: http://www.angelnexus.com...

  4. Vielleicht kennen Sie folgende Studie noch nicht:

    http://www.feasta.org/doc...

    Mit Adenauer kommen wir diesbezüglich wirklich nicht weiter.

    Antwort auf "Lieber Herr Vorholz"
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    Aber es macht keinen Sinn, basierend auf dem BP-Desaster eine solche Katastrophen-Stimmung zu erzeugen. Die jetzige tatsächliche Katastrophe, wie schon gesagt, ist eine Ölverschmutzung unvorstellbaren Ausmaßes und das wird kleingeredet oder mindestens verharmlost. Die betroffenen Regionen machen 40% der Feuchtgebiete der USA aus. Wenn denn also das wirklich verseucht wird dann wird es Einfluss auf das Klima haben. Swamps und Mangroven-Wälder können nicht gereinigt werden. Und das ist jetzt aktuell. Genau das habe ich mit Adenauer gemeint. Beschäftigung wir uns zunächst mit dem Jetzt.

    Aber es macht keinen Sinn, basierend auf dem BP-Desaster eine solche Katastrophen-Stimmung zu erzeugen. Die jetzige tatsächliche Katastrophe, wie schon gesagt, ist eine Ölverschmutzung unvorstellbaren Ausmaßes und das wird kleingeredet oder mindestens verharmlost. Die betroffenen Regionen machen 40% der Feuchtgebiete der USA aus. Wenn denn also das wirklich verseucht wird dann wird es Einfluss auf das Klima haben. Swamps und Mangroven-Wälder können nicht gereinigt werden. Und das ist jetzt aktuell. Genau das habe ich mit Adenauer gemeint. Beschäftigung wir uns zunächst mit dem Jetzt.

  5. http://www.spiegel.de/wir...
    > London - Der britische Ölkonzern BP teilte heute mit, dass der Überschuss aufgrund sinkender Gaspreise, von Produktionsausfällen sowie niedrigerer Margen im Raffinerie-Geschäft von 6,231 Milliarden Dollar im Vorjahr auf 4,406 Milliarden Dollar eingebrochen sei. Der Gewinn zu Wiederbeschaffungskosten verringerte sich um 45 Prozent auf 3,867 Milliarden Dollar. <
    Was sind schon 3,867 Dollar? Peanats?
    Rechnen Sie noch mal nach.

  6. Aber es macht keinen Sinn, basierend auf dem BP-Desaster eine solche Katastrophen-Stimmung zu erzeugen. Die jetzige tatsächliche Katastrophe, wie schon gesagt, ist eine Ölverschmutzung unvorstellbaren Ausmaßes und das wird kleingeredet oder mindestens verharmlost. Die betroffenen Regionen machen 40% der Feuchtgebiete der USA aus. Wenn denn also das wirklich verseucht wird dann wird es Einfluss auf das Klima haben. Swamps und Mangroven-Wälder können nicht gereinigt werden. Und das ist jetzt aktuell. Genau das habe ich mit Adenauer gemeint. Beschäftigung wir uns zunächst mit dem Jetzt.

    Antwort auf "Lieber Herr Bernauheim"
  7. Tut mir leid, aber bis jetzt bleibt mir der Zusammenhang verborgen.

    Naja 3,867 Dollar fuer ein paar Erdnuesse sind schon recht happig :-)

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    Sollte Ihnen aber aufgefallen sein ;-)
    3,867 Mrd USD Gewinn trotz Öl-Kastastrophe
    Sie schrieben - Von einem gefoerderten Fass bleibt dann ein immer kleiner werdender Bruchteil zur anderweitigen Nutzung uebrig. <
    Das habe ich als "Relativ" zu den Gewinnen der Mineralöl-Industrie gesehen. Die Mineralöl-Konzerne haben kein Interesse an Alternativ-Energien und die Aktionäre schon mal gar nicht. Und die großen Aktionäre sind Firmen und Banken. Und diese wiederum haben einen sehr großen Einfluss auf die Gesetzgebung ... usw usw

    Sollte Ihnen aber aufgefallen sein ;-)
    3,867 Mrd USD Gewinn trotz Öl-Kastastrophe
    Sie schrieben - Von einem gefoerderten Fass bleibt dann ein immer kleiner werdender Bruchteil zur anderweitigen Nutzung uebrig. <
    Das habe ich als "Relativ" zu den Gewinnen der Mineralöl-Industrie gesehen. Die Mineralöl-Konzerne haben kein Interesse an Alternativ-Energien und die Aktionäre schon mal gar nicht. Und die großen Aktionäre sind Firmen und Banken. Und diese wiederum haben einen sehr großen Einfluss auf die Gesetzgebung ... usw usw

  8. Sorry, aber einem Tony Hayward glaube ich einfach lieber, als den Geologen, Herr Vorholz. Auch ein Geologe kann nicht in die Tiefen des Gesteins blicken, aber Ölgesellschaften sind die Praktiker.
    Bislang die lautet die akzeptierte Markt-Doktrin "ein knapper Stoff ist teurer" - warum sollten sich die Ölgesellschaften also auf diese Art selbst das Geschäft schlecht reden??? Erklären ließe sich das nur, wenn man damit sagen möchte, dass Konzeren so die Suche nach Alternativen behindern wollen.
    "Out-of-the-box"-Denken ist hier ganz sicher gefragt. Sehen Sie sich mal diese Motoren an: http://quanthomme.free.fr...
    http://www.break.com/user...
    Es handelt sich um praktische Realisationen von zu 80% mit Wasser angetriebenen Motoren... und warum forscht daran keine Uni? Weil die Not offenbar einfach noch nicht groß genug ist.

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    • ddkddk
    • 18.06.2010 um 19:07 Uhr

    Da sind Sie womöglich der einzige Mensch der Welt und können demnächst mit seinem Dankbrief rechnen.

    • ddkddk
    • 18.06.2010 um 19:07 Uhr

    Da sind Sie womöglich der einzige Mensch der Welt und können demnächst mit seinem Dankbrief rechnen.

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