Atlantik-Brücke Kalter Krieg

In der vornehmen Atlantik-Brücke streiten Friedrich Merz und Walther Leisler Kiep wie die Kesselflicker

Die Transatlantiker, die Pfleger der deutsch-amerikanischen Beziehungen, hatten es zuletzt schwer in Deutschland. Sie mussten George W. Bush über sich ergehen lassen, dazu den Irakkrieg und die »Koalition der Willigen«. Das Verhältnis zu den Vereinigten Staaten, einst eine unverrückbare Säule der deutschen Nachkriegsordnung, hat gelitten – und damit leiden die Transatlantiker. Als ob das alles noch nicht genug wäre, erschüttert jetzt auch noch ein heftiger Streit die vornehmste Gesellschaft, die sich hierzulande um die Verständigung zwischen Deutschland und den USA kümmert: die Atlantik-Brücke.

»Brücken«, so meinte der ehemalige US-Präsident George Bush senior bereits 2002 zum 50. Jubiläum des Vereins, »müssen kunstvoll entworfen, mit Bedacht gebaut und ständig instand gehalten werden.« Sonst böten sie keinen Nutzen, sonst wären sie »in der schleichenden Gefahr zu rosten oder gar plötzlich zusammenzustürzen«. Etwas direkter analysiert das dieser Tage ein erfahrenes Vereinsmitglied: »Das Alleinstellungsmerkmal eines Kaninchenzüchtervereins bleibt immer gleich, jenes der Brücke hat sich aber fundamental geändert.«

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Dabei machte die Atlantik-Brücke bislang eigentlich einen stabilen Eindruck. 1952 wurde sie in Hamburg auf Initiative von Eric M. Warburg gegründet, einem deutschen Juden, der 1938 vor den Nationalsozialisten geflohen war und in US-Uniform zurückkehrte, um seine Heimat zu befreien. Gut 450 Mitglieder zählt der Verein heute, er engagiert sich in Nachwuchsförderung (»Young Leaders«) und Lehrerfortbildungen, bei alledem umhüllt ihn ein gewisser Mythos. Zur Atlantik-Brücke gehören Bankiers, Vorstandsvorsitzende, Bundesminister, ehemalige Spitzendiplomaten (und mehrere ZEIT- Redakteure). Man wird nicht einfach Mitglied, man wird dazu gebeten.

Walther Leisler Kiep , der 84 Jahre alte Ehrenvorsitzende der Atlantik-Brücke (»Mister deutsch-amerikanische Freundschaft«, wie Freunde sagen) hatte den 30 Jahre jüngeren Friedrich Merz vor gut einem Jahr gebeten, sich für den Vorsitz der Atlantik-Brücke zur Verfügung zu stellen. Auf den ersten Blick passte das: Merz gehört derselben Partei wie Kiep an, sie duzten sich, zumindest bis vor Kurzem. Und beide mussten in ihren Karrieren einen Knick erleben. Der Ältere war einmal CDU-Schatzmeister, eine Vergangenheit, die ihn im Herbst 1999 böse einholte, als der Parteispendenskandal publik wurde, weshalb Kiep im Jahr 2000 nach 16 Jahren vom Vorsitz der Atlantik-Brücke in den Ehrenvorsitz wechseln musste. Der Jüngere wiederum hatte es bis zum Fraktionsvorsitzenden der Union im Bundestag geschafft, bevor er sich vergeblich an Angela Merkel abarbeitete und aus der Politik ausschied . Seitdem arbeitet Merz als Rechtsanwalt und wirkt wie einer, der auf eine neue Herausforderung wartet.

Als Merz die Beiträge neu festlegen wollte, eskalierte der Streit

Seine Vorgänger an der Spitze der Atlantik-Brücke, der Unternehmer Arend Oetker sowie Tom Enders (EADS), hatten nur wenig Zeit, um sich um den Verein zu kümmern, sodass Kiep auch als Ehrenvorsitzender das Ruder fest im Griff hielt. Mit Merz aber, da waren sich Kiep und seine Vertraute Beate Lindemann, 67, einig, sollte sich das ändern. »Wir waren glücklich, dass wir ihn hatten«, sagt die Geschäftsführerin, die seit 25 Jahren dieses Amt ausfüllt, im Rückblick. Kiep und sie hätten sich doch einen starken Vorsitzenden gewünscht, beteuert Lindemann: »Es hätte kein Problem gegeben, wenn er den Vorsitz richtig angegangen wäre.«

Man ahnt es, die Geschichte von Merz und Kiep, sie geht nicht gut aus. Merz wurde von den Mitgliedern zwar zum Vorsitzenden gewählt, doch es gab Gegenstimmen und Enthaltungen, zum ersten Mal. Und dann führte Merz den Verein so ganz anders, als Kiep und Lindemann es sich vorgestellt hatten. Merz selbst will sich zu den Vorgängen nicht äußern. Doch es scheint, als sei der Jüngere den Generationswechsel etwas zu robust angegangen. Zunächst wollte der neue Vorsitzende die Vereinsfinanzen sanieren; dass sie marode seien, halten Kiep und Lindemann allerdings für eine Unterstellung. Auch wurde aufmerksam registriert, dass sich der Vorsitzende in den Räumen des Vereins in Berlin-Mitte monatelang nicht blicken ließ. Und schließlich gelang Merz das Kunststück, mit einem einzigen Handstreich selbst einen großen Teil der ihm wohlgesinnten Mitglieder gegen sich aufzubringen. Der Streit eskalierte – da unterscheidet sich die Atlantik-Brücke nicht von einem Kleingartenverein –, als Merz die Höhe der Mitgliederbeiträge neu festlegte. Ging es im System Kiep beinahe sozialistisch zu (der Vorstand legte die Beiträge individuell nach der Höhe des jeweiligen Einkommens fest), so ließ Merz beschließen, dass künftig ein jeder 1000 Euro jährlich zu zahlen habe. Fast jeder: Bundestagsabgeordnete sind schon mit 300 Euro dabei.

Der Rubikon war überschritten. Anfang Mai wandte sich der Ehrenvorsitzende in einem Brief an die »lieben Mitglieder«. Die Sorge um den Verein habe ihn »zu dem für mich schwierigen Schritt bewegt«, Merz aufzufordern, sich bei der nächsten Mitgliederversammlung nicht wieder zur Wahl zu stellen, schrieb Kiep. Offiziell begründete er den Schritt damit, dass Merz sich parteipolitisch zu sehr engagiert habe. Aber: »Zu meiner Überraschung«, so Kiep weiter, »ist Friedrich Merz dem Ansinnen nicht gefolgt.« Seitdem erleben die Transatlantiker beinahe jeden Tag Überraschungen. In immer neuen Rundmails werben Mitglieder für eine Reform des Vereins; fast nie fehlt dabei die Aufforderung, künftig »auf gegenseitige Anschuldigungen in der Presse zu verzichten«.

Wer versucht, den Streit zwischen Kiep und Merz zu verstehen, wer in diesen Tagen mit einfachen Mitgliedern oder Vorständen spricht, der bekommt viel Deftiges zum Rosenkrieg um den Vorsitz zu hören. Da wird am Telefon von »Altersstarrsinn« und »fröhlich-bigotten Lebensverhältnissen« gebellt. Ein anderes Vereinsmitglied diagnostiziert kühl »verknöcherte Strukturen«, »mittelalterliche Erbpacht« und »Machttierverhalten«. Wieder ein anderer versichert sich beim konspirativen Treffen im Restaurant, bevor er »die Schwierigkeiten eines derartigen Change-Management-Prozesses« ausführt, ob man am Tisch auch gefahrlos sprechen könne – »nicht wie bei Gesprächen im Aufzug, wenn Sie verstehen«.

Chaos oder geordnete Verhältnisse – nur diese Alternative bleibt noch

Das Bild, das sich aus alledem herausschält, sieht so aus: Merz-Kritiker werfen ihm »stalinistisches Amtsverständnis« vor – oder auch, dass er den Verein gar nicht führe, sondern lediglich die Annehmlichkeiten der vereinseigenen Limousine nutze. Kiep-Kritiker wiederum argwöhnen im Gegenzug, dass der Ehrenvorsitzende und Beate Lindemann die Brücke zuletzt mit »einer Reiseagentur für ihre Klassenfahrten« verwechselt hätten. Und nicht zuletzt sorgen sich manche um die »Zugehörigkeit zu einem von Exklusivität und einem Hauch von Geheimnis gekennzeichneten Verein«. Der Konflikt zwischen Kiep und Merz, »das ist ein ganz persönliches Ding«, sagt ein Mitglied, vor allem wohl eine Geschichte über das Loslassen und Festhalten an einem Lebenswerk.

Anfang Juni gab Friedrich Merz schließlich doch nach und trat zurück. Vorerst jedenfalls. Walther Leisler Kiep spricht heute von »einer großen menschlichen Enttäuschung«: »Ich werfe mir vor, dass ich Friedrich Merz ganz allein ausgesucht habe.«

Am kommenden Dienstag nun treffen sich die Transatlantiker in Berlin zur Mitgliederversammlung, wegen des zu erwartenden Andrangs im Innenhof der Deutschen Bank Unter den Linden. Es steht nicht weniger als die Zukunft der Atlantik-Brücke auf dem Spiel. Chaos oder geordnete Verhältnisse – nur diese Alternative gibt es, das sehen immerhin beide Seiten ähnlich.

Zwei Findungskommissionen sind darauf angesetzt worden, eine geeignete Persönlichkeit für den Vorsitz zu finden. Das sonst so weltgewandte Denken vieler Transatlantiker, es scheint in diesen Tagen ganz auf das Personalproblem fokussiert zu sein. Die eine Kommission, eingesetzt von Geschäftsführerin Lindemann, ist mittlerweile fündig geworden: Ihr Kandidat ist Burkhard Schwenker, 52, der im wirklichen Leben demnächst vom Vorstandschef zum Aufsichtsratschef der Unternehmensberatung Roland Berger wechselt. Bei der anderen Kommission, den Merz-Getreuen aus dem Vorstand, ist noch nicht zu erkennen, ob sie überhaupt einen Gegenkandidaten aufbieten wird. Nicht ausgeschlossen wird auch, dass Merz selbst noch einmal kandidiert. Der Mann, der gleich nach Angela Merkel in der Mitgliederliste der Atlantik-Brücke geführt wird, hat jedenfalls für Dienstag sein Kommen angekündigt.

Wie angesichts des Schlachtengetümmels um die Personalien ein neues »Alleinstellungsmerkmal« für die Atlantik-Brücke gefunden werden soll, ist derzeit kaum auszumachen. Leisler Kiep sieht die Brücke als »eine Art Rocher de Bronze«, als ehernen Felsen in den deutsch-amerikanischen Beziehungen. Aber auch er räumt ein, dass der Blick erweitert werden, der Verein sich neu ausrichten müsse.

Wäre es nach Friedrich Merz gegangen, wäre zumindest die Mitgliederversammlung diesem Dienstag neu ausgerichtet worden – im Hotel Adlon. Ein Automobilkonzern hätte die Veranstaltung freundlich unterstützt. Und abends sollte Außenminister Westerwelle eine Grundsatzrede zum deutsch-amerikanischen Verhältnis halten. Nun aber werden sich die Transatlantiker nach der Wahl des neuen Vorsitzenden im Garten hinter dem Vereinshaus treffen und sich dort an einem Barbecue stärken.

 
Leser-Kommentare
  1. "Zur Atlantik-Brücke gehören Bankiers, Vorstandsvorsitzende, Bundesminister, ehemalige Spitzendiplomaten (und mehrere ZEIT- Redakteure). Man wird nicht einfach Mitglied, man wird dazu gebeten."
    Das hört sich nicht nach einem Verein zur Pflege der Völkerverständigung an, sondern nach einem elitären Klüngel von Lobbyisten. Und genau darum handelt es sich auch bei dieser Clique.
    In Wirklichkeit ist Atlantik-Brücke so eine Art 5. Kolonne für amerikanische Propaganda. Immer, wenn die Amerikaner mal wieder einen Kireg vom Zaume brechen, das Menschenrecht mit Füssen treten, beim Lügen ertappt werden oder hegemoniale Interessen durchsetzen wollen, finden sich die 'Transatlantiker' ein um - ihre Medienmacht ausnützend - darauf hinzuweisen, welche treue Vasallen wir zu sein haben, wie dankbar wir doch sein müssen und welch gemeinsame Interessen und Moralvorstellungen uns mit den Amerikanern verbinden.

    Mal ehrlich - verbinden 'uns' wirklich gemeinsame Moralvorstellungen mit den Folterknechten von Guantanamo und Abu Ghraib oder den Mördern von My Lai und Haditha?
    ... oder mit einem Verein, denn Vorsitzender, dabei ertappt, wie er gegen geltendes Recht verstößt, zum EHRENvorsitzenden wird und das auch noch als Degradierung empfindet?

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    das bei solchen Hinterzimmersystemen überaus selten das Thema Demokratie eigentlich überhaupt nicht vorkommt. Zumindest nicht im Sinne von Demo(kratie) sondern im Sinne von Balast abwerfen auf dem Weg zu schwindelerregenden Profiten...
    Demokratie ist da ja eh nur hinderlich und wird eh schon Stücl fr Stück zu eienr Alibiübung degradiert. Degradiert sofern man gewisse massstäbe erreichen möchte. Aufgwertet wenn die Profitziele einfacher erreicht werden können...
    Die modernen Demokrativerächter sitzen nicht unbedingt nur in den als diktatorisch verrufenen Ländern sondern auch hier, ganz nahe bei uns. Dies äussert sich in dem stetig anschwellenden Haufen von Lobbyisten die sich um nicht's ander in ihrem Leben kümmern als Wege zu finden die Demokratischen Systeme zu umgehen... Ab und zu werden sie dann als Helden unserer Zeit gefeiert die sich persönlich für die Freiheit eingesetzt haben. Leider aber haben die Bürger in der Regel nicht all zu viel davon ausser der Teilhabe in Form der flackernden Börsenticker.

    das bei solchen Hinterzimmersystemen überaus selten das Thema Demokratie eigentlich überhaupt nicht vorkommt. Zumindest nicht im Sinne von Demo(kratie) sondern im Sinne von Balast abwerfen auf dem Weg zu schwindelerregenden Profiten...
    Demokratie ist da ja eh nur hinderlich und wird eh schon Stücl fr Stück zu eienr Alibiübung degradiert. Degradiert sofern man gewisse massstäbe erreichen möchte. Aufgwertet wenn die Profitziele einfacher erreicht werden können...
    Die modernen Demokrativerächter sitzen nicht unbedingt nur in den als diktatorisch verrufenen Ländern sondern auch hier, ganz nahe bei uns. Dies äussert sich in dem stetig anschwellenden Haufen von Lobbyisten die sich um nicht's ander in ihrem Leben kümmern als Wege zu finden die Demokratischen Systeme zu umgehen... Ab und zu werden sie dann als Helden unserer Zeit gefeiert die sich persönlich für die Freiheit eingesetzt haben. Leider aber haben die Bürger in der Regel nicht all zu viel davon ausser der Teilhabe in Form der flackernden Börsenticker.

    • Slink
    • 28.06.2010 um 17:30 Uhr

    Dieser Club der auserwählten Meinungsmacher erinnert mich an die High Society: viel Glimmer, wenig Schimmer... und untereinander stutenbissig bis zum Verbluten.

    Wird halt sehr schwer sein, echte Busenfreunde, wie z.B. Merz und Merkel, auf gemeinsame visionäre Inhalte festzulegen.

    Letztlich ist das aber wohl ein Zeitgeist-Problem:

    Meinungsmache verpufft generell im flüchtigen Äther des Web, die Stimme der ehemals Mächtigen in den Leitmedien verhallt ohne Resonanz.
    Das nenne ich Fortschritt 3.0

    • colca
    • 28.06.2010 um 17:33 Uhr

    Bei der Atlantik-Brücke geht es also auch nicht besser zu als in einer Laubenpiepersparte von Berlin-Moabit.
    Na das ist doch toll. So lang sich diese Herrschaften mit sich selbst beschäftigen, können sie wenigstens nicht der deutschen Politik ihre giftigen Botschaften einflüstern. Schließlich handelt es sich hierbei um einen der gefährlichsten und schädlichsten Lobbyistenvereine, der in der Politik aktiv ist.
    Nett übrigens, dass sich ein Herr Leisler-Kiep nach seinen aufgeflogenen Betrügereien dort ein ruhiges Alterspöstchen sichern konnte. Wäre das nicht auch etwas für Herrn Koch?
    Schon erstaunlich, aber auch bezeichnend, wer sich dort alles tummelt...

  2. das bei solchen Hinterzimmersystemen überaus selten das Thema Demokratie eigentlich überhaupt nicht vorkommt. Zumindest nicht im Sinne von Demo(kratie) sondern im Sinne von Balast abwerfen auf dem Weg zu schwindelerregenden Profiten...
    Demokratie ist da ja eh nur hinderlich und wird eh schon Stücl fr Stück zu eienr Alibiübung degradiert. Degradiert sofern man gewisse massstäbe erreichen möchte. Aufgwertet wenn die Profitziele einfacher erreicht werden können...
    Die modernen Demokrativerächter sitzen nicht unbedingt nur in den als diktatorisch verrufenen Ländern sondern auch hier, ganz nahe bei uns. Dies äussert sich in dem stetig anschwellenden Haufen von Lobbyisten die sich um nicht's ander in ihrem Leben kümmern als Wege zu finden die Demokratischen Systeme zu umgehen... Ab und zu werden sie dann als Helden unserer Zeit gefeiert die sich persönlich für die Freiheit eingesetzt haben. Leider aber haben die Bürger in der Regel nicht all zu viel davon ausser der Teilhabe in Form der flackernden Börsenticker.

  3. Gut 450 Mitglieder zählt der Verein heute, er engagiert sich in Nachwuchsförderung (»Young Leaders«) und Lehrerfortbildungen, bei alledem umhüllt ihn ein gewisser Mythos. Zur Atlantik-Brücke gehören Bankiers, Vorstandsvorsitzende, Bundesminister, ehemalige Spitzendiplomaten (und mehrere ZEIT- Redakteure). Man wird nicht einfach Mitglied, man wird dazu gebeten.

    Und ich dachte immer Herr Joffe wäre sowohl Bilderberger wie Transatlantiker und Herausgeber zusammen mit Herrn Schmidt (ex-Bundeskanzler) - von dem ich nach wie vor sehr viel halte ganz im Gegensatz zu Herrn Joffe und seinem Chefredakteur di Lorenzo.

    Über das "Young Leader"-Programm wurde auch ein vor kurzem aus dem OFF auftauchender gewisser Herr von und zu Guttenberg mit Unterstützung des CFR ([German] Council on Foreign Relations (Ableger des US-CFR) und daraus leitet sich die DGAP ab (Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik).

    Alles Lobbyistenverein mit sehr einseitiger und eindeutiger Ausrichtung.

    Hier findet Mensch einen guten Einstieg für weitere Recherchen zu Gruppierungen und Vorgängen:
    Das Guttenberg-Dossier - Teil 1

  4. Belegen Sie solche Aussagen mit seriösen Quellenangaben. Die Redaktion / mh

  5. "Der Ältere [Walther Leisler Kiep] war einmal CDU-Schatzmeister, eine Vergangenheit, die ihn im Herbst 1999 böse einholte, als der Parteispendenskandal publik wurde, weshalb Kiep im Jahr 2000 nach 16 Jahren vom Vorsitz der Atlantik-Brücke in den Ehrenvorsitz wechseln musste."

    Ja, da hätten Sie noch erwähnen können, warum das so übel für ihn ausging: er wurde nämlich für eine Straftat verurteilt. Und jemand, der wegen Falschaussage verurteilt wird, der kann natürlich nur noch Ehrenvorsitzender sein.

    Das ist so ähnlich wie mit dem Ehrenwort von Helmut Kohl.

    http://de.wikipedia.org/w...

  6. ...daß da der Zensor durchgreift.

    Aber ich habe einen schönen Link:

    http://www.heise.de/tp/r4...

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