Hedgefonds-Besitzer Soros "Der Kollaps des Euro ist möglich"Seite 3/3
ZEIT: Dann reden wir doch über Ihre Rolle. Sie als Hedgefonds-Besitzer fördern mit viel Geld Demokratie und soziale Anliegen: Spekulant und Philanthrop – wie passt das zusammen?
Soros: Sie müssen das unterscheiden. Als Marktteilnehmer will ich natürlich im Rahmen der Gesetze meinen Profit maximieren. Wenn es aber darum geht, neue Regeln zu setzen, habe ich das Gemeinwohl im Blick. Da engagiere ich mich im Zweifel sogar so, dass es meinen individuellen Interessen schadet.
ZEIT: Es passt für Sie zusammen, Europas Integration zu fördern und gleichzeitig gegen den Euro zu wetten?
Soros: Als ich beispielsweise in den Neunzigern gegen das britische Pfund spekulierte, wollte ich damit nicht den Briten schaden. Ich wollte Geld verdienen. Hätte ich es nicht getan, hätte es jemand anders gemacht. Bis heute ist es schwer zu sagen, ob ich Großbritannien damals geschadet oder geholfen habe.
ZEIT: Machen Sie sich nicht etwas vor, wenn Sie den Spekulanten vom Philanthropen trennen? Wenn George Soros heute gegen ein europäisches Land spekuliert, bewegt er doch Märkte und schadet der EU.
Soros: Ich habe es mir zur Regel gemacht, Märkte nicht zu beeinflussen. Das ging auch bis zu meiner erfolgreichen Attacke gegen das Pfund ganz gut. Danach entstanden tatsächlich Konflikte. Ich spekuliere deswegen heute nicht mehr selbst.
ZEIT: Sind Spekulanten an der Euro-Krise schuld? Die Bundesregierung macht sie, und die Kreditausfallversicherungen sind für die Probleme verantwortlich.
Soros: Ich bin sehr für eine Regulierung von solchen Kreditderivaten. Ich glaube aber nicht, dass sie in der Euro-Krise eine große Rolle gespielt haben. Der Euro war vor der Krise überbewertet, auch wenn es unmöglich ist, den korrekten Wert zu bestimmen. Und im Übrigen hilft dessen Abwertung nun der Wirtschaft. Die Spekulanten tun den Europäern letztlich etwas Gutes.
ZEIT: Also können wir die Finanzmärkte getrost sich selbst überlassen?
Soros: Nein. Die Annahme, die Märkte seien effizient und würden die Realität nur widerspiegeln, ist falsch. Die Marktpreise zu einem bestimmten Zeitpunkt können ihrerseits die Realität beeinflussen. Deshalb kann die Spekulation zu einer Vorhersage werden, die sich selbst erfüllt. Wenn zum Beispiel gegen eine Bank oder ein Land spekuliert wird, verunsichert das viele Menschen. Das wiederum führt dazu, dass Investoren und Kunden ihre Gelder abziehen. Ich habe diese Theorie in meinem neuen Buch ausführlich dargestellt.
ZEIT: Was ziehen sie für Schlussfolgerungen?
Soros: Die Zentralbanken und Aufsichten müssen Blasen an den Finanzmärkten bekämpfen. Bisher haben sie das unterlassen, weil sie fälschlicherweise an die Effizienz der Märkte glaubten.
ZEIT: Was sollen sie künftig tun?
Soros: Man müsste die Geschäftsbanken beispielsweise in Boomzeiten dazu zwingen, mehr Geld als Mindestreserve bei der Zentralbank zu hinterlegen. Das würde die Kreditvergabe dämpfen.
ZEIT:Die Bundesregierung hat in der Krise die Leerverkäufe verboten .
Soros: Ich glaube, das ist kontraproduktiv. In bestimmten Situationen kann es hilfreich sein – zum Beispiel, wenn Investoren den Kurs eines Wertpapiers auf diese Weise aktiv nach unten treiben. Aber solche Geschäfte bringen auch oft erst Missstände ans Licht. Es gab einmal eine Regel, wonach Leerverkäufe in einer Hausse erlaubt sein sollen. Die war gar nicht so schlecht.
ZEIT: Am Wochenende wird die Bundeskanzlerin beim G-20-Treffen in Toronto für eine Bankenabgabe werben. Eine gute Idee?
Soros: Wenn die Banken unterkapitalisiert sind, sollte man ihnen kein Kapital wegnehmen. Mittelfristig ist es aber sinnvoll, die Banken zu besteuern. Sie haben eine Menge Schaden angerichtet, warum sollten andere dafür bezahlen?
ZEIT: Was halten Sie von einer Steuer auf Finanztransaktionen ?
Soros: Die sollte man ernsthaft prüfen. Vielleicht wäre es gar nicht schlecht, wenn es weniger Liquidität auf den Märkten gäbe. Und warum sollte sich der Staat nicht durch solch eine Steuer neue Geldquellen erschließen. Schließlich erhebt er sonst ja auch eine Mehrwertsteuer.
ZEIT: Kann eine Regierung all das im Alleingang?
Soros: Leider nicht. Dann würden die Geschäfte nur verlagert. Die Deregulierung hat sich von Land zu Land wie ein Virus verbreitet. Bei der Regulierung müssen die Staaten hingegen zusammenarbeiten. Und das ist schwierig, denn sie haben alle unterschiedliche Interessen.
ZEIT: Allein kann ein Staat nicht, gemeinsam klappt es nicht. Keine rosigen Aussichten.
Soros: Leider nicht.
Das Gespräch führten Petra Pinzler und Mark Schieritz
- Datum 23.06.2010 - 18:02 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 24.06.2010 Nr. 26
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"Als Marktteilnehmer will ich natürlich im Rahmen der Gesetze meinen Profit maximieren. Wenn es aber darum geht, neue Regeln zu setzen, habe ich das Gemeinwohl im Blick. Da engagiere ich mich im Zweifel sogar so, dass es meinen individuellen Interessen schadet."
Haha, lange nicht so gelacht. Soros macht auf Wolf im Schafsfell...
setzen Sie vor jede Empfehlung und Schlußfolgerung von Soros ein Minnuszeichen und alles läuft in eine halbwegs richtige Richtung...
....ist lediglich das, was wir alle manchmal sollten. Er zeigt eine Dichotomie in sich auf, die viele von uns gar nicht in sich erkennen. Es ist aber recht wichtig, wenn man sich selbst kennen will, seine Motive differenzierend zu betrachten. Geben Sie sich einen Stoß.
setzen Sie vor jede Empfehlung und Schlußfolgerung von Soros ein Minnuszeichen und alles läuft in eine halbwegs richtige Richtung...
....ist lediglich das, was wir alle manchmal sollten. Er zeigt eine Dichotomie in sich auf, die viele von uns gar nicht in sich erkennen. Es ist aber recht wichtig, wenn man sich selbst kennen will, seine Motive differenzierend zu betrachten. Geben Sie sich einen Stoß.
Soros hat gegen das Pfund und die D-Mark gewettet und hat daran ordentlich verdient. Dasselbe gilt für die Asienkrise und die aktuelle Krise. Auch wenn er sich gegen die Wiederwahl G.W.Bushs engagiert hat, ist und bleibt er einer der schlimmsten Bankster.
.....damit sein Geld zu verdienen Politiker zu zwingen realistisch zu handeln? Wenn das "einer der schlimmsten Bankster" ist, dann brauchen wir ihrer mehr.
.....damit sein Geld zu verdienen Politiker zu zwingen realistisch zu handeln? Wenn das "einer der schlimmsten Bankster" ist, dann brauchen wir ihrer mehr.
Einige Jahre lang gab es an den Hochschulen der DDR die
"Roten Wochen" - geballte Propaganda zu Semesterbeginn.
Kleine Kostprobe von heute:
"Schauen Sie nur mal nach Spanien. Dort war der Staatshaushalt vor der Krise in Ordnung. Dann ist eine Spekulationsblase auf dem Immobilienmarkt geplatzt."
Peng ! Ich fühle mich intellektuell beleidigt.
....intellektuell beleidigt? Was er sagt ist zwar etwas verkürzt und vereinfacht aber im Wesentlichen ist es richtig. Die wirtschaftlichen Probleme, die wir nun haben, gehen in der Hauptsache auf dysfunktionale Regelsetzung durch die Regierungen und Bürokratien sowie auf schlechte Fiskal- und Sozialpolitiken zurück. Wo ist die Beleidigung Ihrer Intelligenz, wenn man das feststellt?
....intellektuell beleidigt? Was er sagt ist zwar etwas verkürzt und vereinfacht aber im Wesentlichen ist es richtig. Die wirtschaftlichen Probleme, die wir nun haben, gehen in der Hauptsache auf dysfunktionale Regelsetzung durch die Regierungen und Bürokratien sowie auf schlechte Fiskal- und Sozialpolitiken zurück. Wo ist die Beleidigung Ihrer Intelligenz, wenn man das feststellt?
Der Euro wird nie "kollabieren". Es ist Zeit endlich europäisches Selbstbewusstsein zu zeigen, die Angelsachsen arbeiten daran unsere Lebensgrundlage zu zerschlagen. Ich war nie, nie, ein Freund des Euro und schon gar nicht von der Vernationalstaatlichung des europäischen Kontinents ("Ich fühle mich nicht als Deutscher sondern als Europäer" und ähnlicher Käse).
Aber nun haben wir diese Währungsunion und müssen damit leben, denn genauso wenig bin ich ein Nationalist der bloß um wieder eine deutsche Währung zu haben die wirtschaftliche Depression dieses Kontinents provozieren würde! Das wäre nämlich die Konsequenz. Der Euro war von Anfang an eine Einbahnstraße. Da gibt es schlicht kein zurück, wir haben die Brücken hinter uns abgebrannt. Die Verflechtungen sind zu tief. Und: die EU ist der _größte_ Wirtschaftsraum dieses Planeten, die Eurozone hat mehr Einwohner als die USA - der Währungsraum des US Dollar.
Und wir lassen uns von den Weltfinanzmärkten dermaßen vorführen??? Das will mir nicht in den Kopf. Es fehlt nicht an Einflußmöglichkeiten Europas sondern an Handlungswille der Regierungschefs in Paris, Berlin und anderswo! Dies ist unsere Währung und nur wir - nicht die Angelsachsen oder asiatische Börsen - werden entscheiden ob und wann wir diese, in geordneter Weise, wieder auflösen oder nicht. Europa, was bist du alt und müde geworden!
... immer ein Zurück. Die Frage ist imho vielmehr ob die europäische Depression nicht viel eher MIT dem Euro stattfindet, als OHNE:
http://www.heise.de/tp/r4...
"Die Verflechtungen sind zu tief."
Ach was. Natürlich sorgen politische Sprünge auch immer für wirtschaftliche Verwerfungen, aber gerade das ist für mich ein Grund die Sache gut geplant anzugehen, anstatt bis zum Kollaps zu warten. Und der muss, auf die ein oder andere Weise, kommen, wenn D nicht einlenkt (und danach sieht es nicht aus) oder wenn kein ein Wunder im Ausland passiert und Staaten wie Spanien konkurrieren D plötzlich nieder (auch danach sieht es nicht aus).
"Und wir lassen uns von den Weltfinanzmärkten dermaßen vorführen?"
Das ist in der Tat lächerlich. Unglaublich lächerlich. Da kann ich nur 100%ig zustimmen. Die Politik hat sich, ganz im neoklassisch/monetaristischen Sinne, teilweise selbst entmachtet, in dem naiven Glauben, nur dadurch gäbe es mehr Wohlstand. Tja, Pech gehabt, leider ist der Weg zurück hier ebenfalls alles andere als einfach. Vermutlich wird nur ein globaler Crash Fakten schaffen und die Politiker zu Handlungen zwingen.
"Europa, was bist du alt und müde geworden!"
Leider nicht weise :-) Aber lieber eine lahme dumme EU, als eine dauer-kriegsführendes Gebilde wie die USA oder eine brutale Diktatur wie China...
... immer ein Zurück. Die Frage ist imho vielmehr ob die europäische Depression nicht viel eher MIT dem Euro stattfindet, als OHNE:
http://www.heise.de/tp/r4...
"Die Verflechtungen sind zu tief."
Ach was. Natürlich sorgen politische Sprünge auch immer für wirtschaftliche Verwerfungen, aber gerade das ist für mich ein Grund die Sache gut geplant anzugehen, anstatt bis zum Kollaps zu warten. Und der muss, auf die ein oder andere Weise, kommen, wenn D nicht einlenkt (und danach sieht es nicht aus) oder wenn kein ein Wunder im Ausland passiert und Staaten wie Spanien konkurrieren D plötzlich nieder (auch danach sieht es nicht aus).
"Und wir lassen uns von den Weltfinanzmärkten dermaßen vorführen?"
Das ist in der Tat lächerlich. Unglaublich lächerlich. Da kann ich nur 100%ig zustimmen. Die Politik hat sich, ganz im neoklassisch/monetaristischen Sinne, teilweise selbst entmachtet, in dem naiven Glauben, nur dadurch gäbe es mehr Wohlstand. Tja, Pech gehabt, leider ist der Weg zurück hier ebenfalls alles andere als einfach. Vermutlich wird nur ein globaler Crash Fakten schaffen und die Politiker zu Handlungen zwingen.
"Europa, was bist du alt und müde geworden!"
Leider nicht weise :-) Aber lieber eine lahme dumme EU, als eine dauer-kriegsführendes Gebilde wie die USA oder eine brutale Diktatur wie China...
"Soros: Die Zentralbanken und Aufsichten müssen Blasen an den Finanzmärkten bekämpfen."
Also da kommt es ja doch noch. Ein wichtiges Argument mit Blick auf die Imobilienblase in Spanien. Jetzt fehlt nur noch der Verweis auf die eigentlich Verantwortlichen in der Politik.
Warum greifen Sie, Frau Pinzler und Herr Schieritz, nicht mal an ?
Die wahren Motive des Interviewten sind offensichtlich.
Das Bänker Ihre Gewinne gefährdet sehen, wenn bei den Regierungen offenbar die Einsicht reift, dass die Zeit der Staatsschulden Ihr Ende finden muss, ist klar.
Dass "Die Zeit" diesem "Hai" ein so tolles Forum bietet und viele Fragen im Sinne des Interviewten stellt, beweist mal wieder, dass die etablierten Medien stets versagen, wenns drauf ankommt.
.....viele Fragen im Sinne des Interviewten stellt, beweist mal wieder, dass die etablierten Medien stets versagen, wenns drauf ankommt."
Meinen Sie was Sie sagen? Ich empfand die Fragen eher defensiv, die Die Zeit stellte. Als ergriffe sie Partei für die "deutsche" Position.
Was für mich hier eigentlich das Interessante ist, ist die reflexartige Ablehnung einer Meinung, die man als Angriff auf die eigene Gruppe empfindet. Da geht man im Forum nicht einmal auf die sachlichen Argumente und Zusammenhänge ein. Nein, man nennt ihn hier Blutegel, dort Bankster, Hai, Wolf im Schafspelz oder Spekulant. Man verlangt ihm den Mund zu verbieten. Das ist eine wunderbare Demonstration der Meinungsvereinheitlichung, wie sie hier oft abläuft und Ausländer oft beeindruckt.
Ich gebe Ihnen Recht insofern ich anerkenne, dass mein Kommentar nicht sachlich war. Auch die reflexartige Ablehnung gebe ich zu. Dies hat jedoch nichts mit der Person Soros zu tun, sondern mit der Position, die er als Inhaber eines Hedgefonds innehat. Diese Berufsgruppe löst tatsächlich bei mir instiktive Ablehnung hervor. Möglicherweise ist diese Ablehnung fehlgeleitet, müsste ich doch eigentlich die Politik ablehnen, die dazu geführt hat, dass man zB dem Finanzmarkt erlaubt seine Risiken auf die Gemeinschaft abzuwälzen.
Mitunter fällt aber die Unterscheidung schwer.
Zusammenfassend hat mich wohl meine enschiedene Ablehnung der Meinung Soros dazu veranlaßt, dass meine Emotionen mit mir durchgegangen sind. Die Art der Kritik war falsch, meine Meinung ist trotzdem eine ganz andere als die von Soros Vertretene.
Staatsschulden sind Gift für Staat, Bevölkerung und Wirtschaft (ausser einem kleinen Anteil davon). Und damit muss man auch Konsum auf Pump ablehnen!
.....viele Fragen im Sinne des Interviewten stellt, beweist mal wieder, dass die etablierten Medien stets versagen, wenns drauf ankommt."
Meinen Sie was Sie sagen? Ich empfand die Fragen eher defensiv, die Die Zeit stellte. Als ergriffe sie Partei für die "deutsche" Position.
Was für mich hier eigentlich das Interessante ist, ist die reflexartige Ablehnung einer Meinung, die man als Angriff auf die eigene Gruppe empfindet. Da geht man im Forum nicht einmal auf die sachlichen Argumente und Zusammenhänge ein. Nein, man nennt ihn hier Blutegel, dort Bankster, Hai, Wolf im Schafspelz oder Spekulant. Man verlangt ihm den Mund zu verbieten. Das ist eine wunderbare Demonstration der Meinungsvereinheitlichung, wie sie hier oft abläuft und Ausländer oft beeindruckt.
Ich gebe Ihnen Recht insofern ich anerkenne, dass mein Kommentar nicht sachlich war. Auch die reflexartige Ablehnung gebe ich zu. Dies hat jedoch nichts mit der Person Soros zu tun, sondern mit der Position, die er als Inhaber eines Hedgefonds innehat. Diese Berufsgruppe löst tatsächlich bei mir instiktive Ablehnung hervor. Möglicherweise ist diese Ablehnung fehlgeleitet, müsste ich doch eigentlich die Politik ablehnen, die dazu geführt hat, dass man zB dem Finanzmarkt erlaubt seine Risiken auf die Gemeinschaft abzuwälzen.
Mitunter fällt aber die Unterscheidung schwer.
Zusammenfassend hat mich wohl meine enschiedene Ablehnung der Meinung Soros dazu veranlaßt, dass meine Emotionen mit mir durchgegangen sind. Die Art der Kritik war falsch, meine Meinung ist trotzdem eine ganz andere als die von Soros Vertretene.
Staatsschulden sind Gift für Staat, Bevölkerung und Wirtschaft (ausser einem kleinen Anteil davon). Und damit muss man auch Konsum auf Pump ablehnen!
empfiehlt eine Transfusion.
Honny soit qui mal y pense.....
ein schuldenfinanziertes Geldsystem.
Weitere erläuterungen finden unter 46.
http://blog.zeit.de/herde...
Wenn man der Zinseszinsfalle entkommen will, bleibt nur die Umstellung auf ein Geldgedecktes Geldsystem. Ansonsten wird der Zusammenbruch des Weltwirtschaftssystems, früher oder später, Zwangsläufig erfolgen.
Fragen zum schuldengedeckten Geldsystem wurden Herrn Soros ja nicht gestellt. Sicherlich die interessanteste Frage die Heutzutage gestellt werden kann. Ob die Redaktion diese Frage beim nächsten Interview stellt?
... braucht man nicht. Dafür reicht die ganz normale Umverteilung.
Ein Zinseszinsproblem gibt es nämlich nur im Zusammenhang mit Kapitalkonzentration. Klar muss immer mehr Geld geschöpft werden, aber das inflationiert sich ja praktisch auch von selbst. Außer dass die Zahlen auf den Scheinen immer größer werden, passiert nichts. Und auch das geschieht normalerweise nicht übermässig schnell, da ja die Zinsen (zumindest die an die Banken bei der Geldschöpfung) immer wieder ausgeschüttet werden und in den Markt zurückkommen.
Das Problem ist nämlich: grundlegend neue und weitgehend ungetestete Systeme führen sich nicht so einfach ein. Und du glaubst gar nicht wieviele, mehr oder weniger, verrückte Ideen mittlerweile kursieren.
... braucht man nicht. Dafür reicht die ganz normale Umverteilung.
Ein Zinseszinsproblem gibt es nämlich nur im Zusammenhang mit Kapitalkonzentration. Klar muss immer mehr Geld geschöpft werden, aber das inflationiert sich ja praktisch auch von selbst. Außer dass die Zahlen auf den Scheinen immer größer werden, passiert nichts. Und auch das geschieht normalerweise nicht übermässig schnell, da ja die Zinsen (zumindest die an die Banken bei der Geldschöpfung) immer wieder ausgeschüttet werden und in den Markt zurückkommen.
Das Problem ist nämlich: grundlegend neue und weitgehend ungetestete Systeme führen sich nicht so einfach ein. Und du glaubst gar nicht wieviele, mehr oder weniger, verrückte Ideen mittlerweile kursieren.
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