Liebeskolumne Hat sie ein Recht auf Zerstreutheit?
Jede Woche beantwortet der Paartherapeut Wolfgang Schmidbauer eine große Frage der Liebe. Diesmal: Sind ständige Missgeschicke duldbar?
Die Frage: Helga und Xaver sind ein meist glückliches Paar und inzwischen schon so vertraut, dass Helga beim Frühstück ihre Träume erzählt. Helga war vor Xaver lange mit Karl zusammen. Manchmal, wenn Xaver sie anmotzt, weil sie mal wieder vergessen hat, wo ihr Hausschlüssel liegt, sagt sie sogar Karl zu ihm – Karl hatte nämlich auch immer ihre Zerstreutheit kritisiert.
Lesen Sie hier alle bisherigen Ratschläge von unserem Paartherapeuten Wolfgang Schmidbauer
An einem Sonntagmorgen erzählt Helga einen langen Traum, in dem sie zusammen mit Karl unterwegs ist. Es passiert ihr ein Missgeschick nach dem anderen, sie hat keine Schuhe an, verirrt sich auf dem Rückweg von der Toilette, "Und immer", setzt sie hinzu, "stand Karl dabei, hat den Kopf geschüttelt, genauso wie du!" – "Soll ich dir jetzt auch noch dankbar sein, dass du solche Sachen von Karl träumst und nicht von mir?", fragt Xaver.
Wolfgang Schmidbauer antwortet: Helga sollte sich nicht davon abbringen lassen, ihre Träume zu erzählen. Vor allem müsste sie aber energischer darum kämpfen, dass sie ihr Tempo behalten darf; vielleicht macht sie die vielen Fehler vor allem deshalb, weil sie sich den Männern zuliebe mehr beeilt, als es ihr guttut. Sie wirkt auf den ersten Blick wie ein Kind, das von den Partnern, die den Überblick haben und alles auf die Reihe bringen, gescholten wird.
Auf den zweiten Blick hingegen entdecken wir eine selbstironische Person, die souverän mit ihren Schwächen und auch mit der Kritik der Männer an ihnen umgeht. Indem sie das Typische an der männlichen Besserwisserei herausarbeitet, startet sie eine Gegenkritik an Xaver, die dieser mit Humor zu nehmen wissen sollte.
Wolfgang Schmidbauer ist einer der bekanntesten deutschen Paartherapeuten. Was er in seiner täglichen Praxis erfährt, lesen Sie im Interview mit ZEIT ONLINE.
Haben Sie auch eine "große Frage der Liebe"? Schicken Sie eine Mail an liebeskolumne@zeit.de
- Datum 21.06.2010 - 15:42 Uhr
- Serie Liebeskolumne
- Quelle ZEITmagazin, 24.06.2010 Nr. 26
- Kommentare 7
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ACTIO = REACTIO. Druck erzeugt Gegendruck und Gegenkritik ruft logischerweise wieder Gegenkritik hervor: Wie du in den Wald hinein rufst, so hallt es heraus.
In in der Ich-kann-Schule gilt nicht: "Geh mit den Talenten des anderen möglichst genauso schlecht um wie er!" sondern: "Wenn ich mit deinen Talenten BESSER umgehe als dur, dann mögen sie mich und folgen mir lieber als dir." Nicht mit Essig fängt man Fliegen sondern mit einem einfachen Marmeladenbrot, da gehen so 7 auf einen Streich, wenn man ein Schneider ist.
Als Ich-kann-Schule-Lehrer gehe ich aus purem Egoismus mit den Talenten des anderen GUT um, ich achte und anerkenne sie, ich interessiere mich für ihre gute Entwicklung, ich setze auf sie: auf Helgas Talente, die wachsen und stark werden sollen, ebenso wie auf die, die bei Xaver sich weiterentwickeln sollen. Wenn jemand seine kräfte nicht gut genug behandelt und entwickelt, muss ich ihm doch diesen Fehler nicht nachmachen. Es ist in der Regel ziemlich leicht und meist auch vergnüglich, die noch schwachen Talente von jemand zu stärken durch gute Behandlung. Wenn mans ausprobiert, weiß man bald ganz praktisch, wie´s und dass es geht. Guten Erfolg also!
Franz Josef Neffe
ich habe gerade diesen Artikel mit sehr grossem Interesse zu lesen begonnen - war dann aber von der "Mickrigkeit" der Problemlage enttaeuscht. In vielen Beziehungen, in denen ein Partner zerstreut und desorganisiert ist, und der andere (darum? oder ist es umgekehrt?) immer mehr Organisationsaufgaben uebernimmt, stellt sich das viel greosser dar.
Wenn einer ohne Schuhe aus dem Haus geht, bekommt er eben kalte Fuesse - verliert er aber permanent Schluessel, Geld, vergisst seine PIN Nummer, verpasst wichtige Termine etc. dann ist auch der andere davon stark betroffen. Die Gefahr ist, dass der organisiertere seine Dominanz immer mehr ausbaut (gepaart mit der Wut, nun selbst immer an alles denken zu muessen), der andere sich in die Regression fluechtet (gepaart mit der Wut, vom anderen staendig bevormundet zu werden). Wie kann man eine solche Konstellation aufbrechen - DAS haette mich interessiert. Das Tempo etwas verlangsamen kann es wirklich nicht sein - das ist keine Frage der Geschwindigkeit.
ist es nicht das was Männer an ihren Weibchen lieben
diese Zerstreutheit und das etwas Unbeholfene
das fordert doch den echten Helden
den ,der alles in Griff hat und wieder zurechtrückt
also
wo ist das Problem ?
ist sicher ein schwieriges Problem. Ich komm mit solchen Menschen schon als Bekannte nicht zurecht. Mit "solchen" meine ich, dass Dinge militant andauernd nicht klappen, was ich ausgleichen soll. Die Wortwahl militant zeigt schon, dass ich dabei das Gefühl eines Angriffs habe, sie setzen mir eine Narrenkappe auf und führen mich im Kreis herum... immer um sie herum.
Ich hab so eine Bekannte (sie hat auch ein schwieriges Problem mit ihrem Partner, der sie allerdings sehr dominant kritisiert, sie also in Anfällen regelrecht fertigmacht.) Ich kann nicht verstehen, dass sie in einer Beziehung bleibt, in der sie sich so kleingemacht fühlt, andererseits: Mich bringt sie auch an den Rand meiner sozialen Kompetenz ;)
Sie ruft mich wegen des Inhalts einer Seminarstunde dreimal an. Ich erklärs ihr das erste Mal, dann ruft sie wieder an, entschuldgt sich, dass sie beim ersten Mal nicht richtig zugehört hat, ich erklärs ihr nochmal, dann ruft sie wieder an, weil sie vergessen hat sich die wichtigen Dinge aufzuschreiben.
Bevor sie fehlte, wollte sie, dass ich ihre Unterschrift auf der Anwesenheitsliste fälsche, was ich ablehnte. Als ich aus dem Seminar kam, lag sie auf einer Bank und sonnte sich. Der Seminarplan ist in Flammen aufgegangen (Kerze in der Wohnung), ein Unfall mit dem Rad ließ sie wochenlang leiden, weil sie vergessen hat, die Bremsen zu reparieren usw.
Wie man so eine Beziehung hinkriegen kann, weiß ich nicht, ich bin schon als Bekannte auf Distanz.
...nervt. Noch vor kurzem habe ich aber einen Artikel gelesen, dass man herausgefunden haben soll, dass es einen Zusammenhang zwischen extremer Zerstreutheit und der Zusammensetzung des Blutes gaebe - leider erinnere ich nicht mehr, wo das war.
Ausserdem ist es natuerlich eine Nebenerscheinung verschiedener Erkrankungen wie ADHS, Depressionen oder auch Nebenwirkung verschiedener Medikamente. Fuer all das habe ich Verstaendnis - was ich aber ueberhaupt nicht ausstehen kann ist es, wenn dieses Problem von den Betroffenen kokett zu einer positiven Eigenschaft verklaert werden soll. Bei Frauen haeufig a la "ich krieg nichts geregelt und bin total verpeilt, bin ich nicht niedlich?" bei Maennern oft a la "Mein Kopf ist mit wichtigen (!)Problemen beschaeftigt, da kann man nicht von mir erwarten, dass ich mit auch noch um den Alltag kuemmere".
Ich erlebe dieses Verhalten ebenfalls als Angriff - und zwar als Angriff auf mein eigenes (!) Recht darauf, innerlich auch mal loslassen und mich entspannen zu koennen. Solche Menschen beuten naemlich die Energie ihrer Freunde, Partner und Familienmitglieder aus, indem sie erwarten, dass diese nicht nur deren eigenes sondern auch noch ihr Leben mitorganisieren. Ausserdem erlebe ich es als Respektlosigkeit, wenn die Schusseligkeit Dinge betrifft, deren Konsequenzen man nicht alleine ausbaden muss. Ich wuesste wirklich gerne, ob es besonders erfolgreiche Strategien gibt, damit umzugehen. Leider sagt der Artikel nichts dazu.
...nervt. Noch vor kurzem habe ich aber einen Artikel gelesen, dass man herausgefunden haben soll, dass es einen Zusammenhang zwischen extremer Zerstreutheit und der Zusammensetzung des Blutes gaebe - leider erinnere ich nicht mehr, wo das war.
Ausserdem ist es natuerlich eine Nebenerscheinung verschiedener Erkrankungen wie ADHS, Depressionen oder auch Nebenwirkung verschiedener Medikamente. Fuer all das habe ich Verstaendnis - was ich aber ueberhaupt nicht ausstehen kann ist es, wenn dieses Problem von den Betroffenen kokett zu einer positiven Eigenschaft verklaert werden soll. Bei Frauen haeufig a la "ich krieg nichts geregelt und bin total verpeilt, bin ich nicht niedlich?" bei Maennern oft a la "Mein Kopf ist mit wichtigen (!)Problemen beschaeftigt, da kann man nicht von mir erwarten, dass ich mit auch noch um den Alltag kuemmere".
Ich erlebe dieses Verhalten ebenfalls als Angriff - und zwar als Angriff auf mein eigenes (!) Recht darauf, innerlich auch mal loslassen und mich entspannen zu koennen. Solche Menschen beuten naemlich die Energie ihrer Freunde, Partner und Familienmitglieder aus, indem sie erwarten, dass diese nicht nur deren eigenes sondern auch noch ihr Leben mitorganisieren. Ausserdem erlebe ich es als Respektlosigkeit, wenn die Schusseligkeit Dinge betrifft, deren Konsequenzen man nicht alleine ausbaden muss. Ich wuesste wirklich gerne, ob es besonders erfolgreiche Strategien gibt, damit umzugehen. Leider sagt der Artikel nichts dazu.
...nervt. Noch vor kurzem habe ich aber einen Artikel gelesen, dass man herausgefunden haben soll, dass es einen Zusammenhang zwischen extremer Zerstreutheit und der Zusammensetzung des Blutes gaebe - leider erinnere ich nicht mehr, wo das war.
Ausserdem ist es natuerlich eine Nebenerscheinung verschiedener Erkrankungen wie ADHS, Depressionen oder auch Nebenwirkung verschiedener Medikamente. Fuer all das habe ich Verstaendnis - was ich aber ueberhaupt nicht ausstehen kann ist es, wenn dieses Problem von den Betroffenen kokett zu einer positiven Eigenschaft verklaert werden soll. Bei Frauen haeufig a la "ich krieg nichts geregelt und bin total verpeilt, bin ich nicht niedlich?" bei Maennern oft a la "Mein Kopf ist mit wichtigen (!)Problemen beschaeftigt, da kann man nicht von mir erwarten, dass ich mit auch noch um den Alltag kuemmere".
Ich erlebe dieses Verhalten ebenfalls als Angriff - und zwar als Angriff auf mein eigenes (!) Recht darauf, innerlich auch mal loslassen und mich entspannen zu koennen. Solche Menschen beuten naemlich die Energie ihrer Freunde, Partner und Familienmitglieder aus, indem sie erwarten, dass diese nicht nur deren eigenes sondern auch noch ihr Leben mitorganisieren. Ausserdem erlebe ich es als Respektlosigkeit, wenn die Schusseligkeit Dinge betrifft, deren Konsequenzen man nicht alleine ausbaden muss. Ich wuesste wirklich gerne, ob es besonders erfolgreiche Strategien gibt, damit umzugehen. Leider sagt der Artikel nichts dazu.
Ja man hat das Gefühl, vereinnahmt zu werden. Also ich empfinde im Grund die gleiche Bedrängtheit und Aggression bei solchen Menschen, wie wenn Fremde den 30 cm Abstandsradius in körperlicher Hinsicht überschreiten.
Ich wusste damit umzugehen, als ich mir bildlich vor Augen geführt hab, wie es sich anfühlt... dass da für mich einfach eine Grenze meiner Freiheit und Selbstbestimmung verletzt wird.
Es ist sicher viel schwerer, wenn das in einer Partnerschaft und /oder in der Familie auftritt. Aber ich denke das Dümmste ist, wenn man "mitspielt" und sich bedrängt fühlt. Vor allem, weil das, wie Sie schon gesagt haben, eine Eigendynamik entwickelt, die das Ungleichgewicht weiter verstärkt, bis man am Schluss nicht mehr atmen kann.
Also ich denk jede Kleinigkeit, die man friedlich nicht übernimmt, ist ein großer Schritt in die richtige Richtung. Darüber zu reden macht nach meiner Erfahrung wenig Sinn, man bleibt damit völlig in dem Kreis (wenn das darüber reden vor allem Ausdruck der Bedrängtheit ist). Dann sagt der andere wie Leid ihm das tut, dass er aber leider leider... zum Beispiel einen Radunfall hatte, weswegen er nichts tragen kann, folglich ich, wenn ich kein Unmensch bin... und außer Spesen nichts gewesen.
Für mich ist es komplett unwichtig, ob der andere daran "Schuld" hat oder nicht. Ich helf mal aus, aber ich bin nicht der persönliche Sklave des anderen. Durch welch widriges Schicksal er auch immer in die Situation gekommen ist, einen zu brauchen ;)
Ja man hat das Gefühl, vereinnahmt zu werden. Also ich empfinde im Grund die gleiche Bedrängtheit und Aggression bei solchen Menschen, wie wenn Fremde den 30 cm Abstandsradius in körperlicher Hinsicht überschreiten.
Ich wusste damit umzugehen, als ich mir bildlich vor Augen geführt hab, wie es sich anfühlt... dass da für mich einfach eine Grenze meiner Freiheit und Selbstbestimmung verletzt wird.
Es ist sicher viel schwerer, wenn das in einer Partnerschaft und /oder in der Familie auftritt. Aber ich denke das Dümmste ist, wenn man "mitspielt" und sich bedrängt fühlt. Vor allem, weil das, wie Sie schon gesagt haben, eine Eigendynamik entwickelt, die das Ungleichgewicht weiter verstärkt, bis man am Schluss nicht mehr atmen kann.
Also ich denk jede Kleinigkeit, die man friedlich nicht übernimmt, ist ein großer Schritt in die richtige Richtung. Darüber zu reden macht nach meiner Erfahrung wenig Sinn, man bleibt damit völlig in dem Kreis (wenn das darüber reden vor allem Ausdruck der Bedrängtheit ist). Dann sagt der andere wie Leid ihm das tut, dass er aber leider leider... zum Beispiel einen Radunfall hatte, weswegen er nichts tragen kann, folglich ich, wenn ich kein Unmensch bin... und außer Spesen nichts gewesen.
Für mich ist es komplett unwichtig, ob der andere daran "Schuld" hat oder nicht. Ich helf mal aus, aber ich bin nicht der persönliche Sklave des anderen. Durch welch widriges Schicksal er auch immer in die Situation gekommen ist, einen zu brauchen ;)
Ja man hat das Gefühl, vereinnahmt zu werden. Also ich empfinde im Grund die gleiche Bedrängtheit und Aggression bei solchen Menschen, wie wenn Fremde den 30 cm Abstandsradius in körperlicher Hinsicht überschreiten.
Ich wusste damit umzugehen, als ich mir bildlich vor Augen geführt hab, wie es sich anfühlt... dass da für mich einfach eine Grenze meiner Freiheit und Selbstbestimmung verletzt wird.
Es ist sicher viel schwerer, wenn das in einer Partnerschaft und /oder in der Familie auftritt. Aber ich denke das Dümmste ist, wenn man "mitspielt" und sich bedrängt fühlt. Vor allem, weil das, wie Sie schon gesagt haben, eine Eigendynamik entwickelt, die das Ungleichgewicht weiter verstärkt, bis man am Schluss nicht mehr atmen kann.
Also ich denk jede Kleinigkeit, die man friedlich nicht übernimmt, ist ein großer Schritt in die richtige Richtung. Darüber zu reden macht nach meiner Erfahrung wenig Sinn, man bleibt damit völlig in dem Kreis (wenn das darüber reden vor allem Ausdruck der Bedrängtheit ist). Dann sagt der andere wie Leid ihm das tut, dass er aber leider leider... zum Beispiel einen Radunfall hatte, weswegen er nichts tragen kann, folglich ich, wenn ich kein Unmensch bin... und außer Spesen nichts gewesen.
Für mich ist es komplett unwichtig, ob der andere daran "Schuld" hat oder nicht. Ich helf mal aus, aber ich bin nicht der persönliche Sklave des anderen. Durch welch widriges Schicksal er auch immer in die Situation gekommen ist, einen zu brauchen ;)
...damit umzugehen. Man weiss schlicht nicht, ob hier jeweils ein Unvermoegen bzw. sogar eine Behinderung vorliegt, Gleichgueltigkeit oder sogar Berechnung. Genau darum macht es so aggressiv.
Niemand wuerde einem Querschnittsgelaehmten vorwerfen, dass er nie die Treppe putzt - aber bei Zerstreuten weiss man nie, ob man es nicht mit Simulanten zu tun hat, die Faulheit durch Unvermoegen covern.
Sollten sie jedoch ehrlicherweise sowohl unfaehig sein, sich irgendetwas von alltaeglichem Belang zu merken, NOCH dazu in der Lage sein, kleine Hilfsmittel wie Notizbuecher oder Schluesselketten zu benutzen - will man ihnen doch auch kein Unrecht tun.
Ich habe mal eine extrem schusselige Freundin (die ich dennoch sehr mag) gefragt, warum sie eigentlich keinen simplen Kalender fuehrt, wenn sie staendig alle Termine vergisst. Antwort: "Ich hatte mal einen, aber ich hab immer vergessen, hineinzuschauen!- Und dann war er auch immer in der Tasche, die ich gerade nicht umhatte."
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