Christa Goetsch Weil sie es besser weiß
Seit zwei Jahren versucht die grüne Schulsenatorin Christa Goetsch die Hamburger von den Vorteilen des längeren gemeinsamen Lernens zu überzeugen. Jetzt wird abgestimmt
Es geschah am Hamburger Flughafen vor ein paar Wochen. Vor der letzten Phase ihres Kampfes um die Schulreform wollte sich Christa Goetsch ein paar Tage in Rom gönnen. Es war der erste Urlaub nach langer Zeit. Vor dem Abflug schlenderte sie durch den Duty-free-Shop, als sich plötzlich ein Mann vor ihr aufbaute. »Sie sind die meistgehasste Frau Hamburgs«, brach es aus dem Fremden heraus. Dann spuckte er auf den Boden. Der Mann war offenbar ein Hamburger Vater. Sein Kind stand an seiner Seite.
Eine Frau spaltet eine Stadt. Seit der schwarz-grüne Senat beschlossen hat, die Grundschule um zwei Jahre zu verlängern, geht ein Riss durch Hamburg. Der Streit entzweit Lehrerkollegien und Parteien, Familien und Zeitungsredaktionen. Am übernächsten Sonntag soll ein Volksentscheid die Mehrheitsverhältnisse in der Frage klären. Das Ergebnis ist völlig offen. Für Schulsenatorin Christa Goetsch ist es der wichtigste Tag in ihrem politischen Leben. Nicht nur die Zukunft der ersten schwarz-grünen Koalition auf Landesebene steht auf dem Spiel, sondern auch die der deutschen Schulpolitik insgesamt.
Gewinnt Goetsch, wird sie die erste Schulpolitikerin seit Jahrzehnten sein, die das gemeinsame längere Lernen für alle Kinder in einem Bundesland durchgesetzt hat. Verliert sie, hat sie gezeigt, dass große Strukturreformen hierzulande nicht durchsetzbar sind. Schon heute jedoch hat Christa Goetsch bewiesen, dass kein anderes Thema bei den Bürgern heftigere Emotionen freisetzt als die Zukunft der Schule. Dass ausgerechnet sie diesen Beweis erbringt, ist kein Zufall. Kaum eine andere Bildungspolitikerin verfügt derzeit über eine ähnliche schulpolitische Expertise und biografische Glaubwürdigkeit wie Goetsch. Gleichzeitig macht ihre Fachkunde die Grüne anfällig für Überheblichkeiten und politische Fehleinschätzungen.
Wer Goetsch kurz vor der Abstimmung trifft, begegnet einer Frau, die mehr denn je glüht für ihre Idee – und bis heute nicht recht verstehen kann, warum sich die große Mehrheit der Stadt ihrer Begeisterung nicht angeschlossen hat. Denn was sind schon zwei Gymnasialjahre, die wegfallen, wenn dadurch das ganze Schulsystem gerechter wird? Was wiegen die Sorgen einer Handvoll humanistischer Oberschulen um ihren Latein- und Griechischunterricht gegen die Chance für Zehntausende Migrantenkinder, in einer längeren Grundschulzeit ihre Deutschdefizite auszugleichen? Und warum soll hierzulande unmöglich sein, was fast in der ganzen Welt üblich ist?
Bis zur Erschöpfung hat die Frau mit dem dunklen Lockenkopf, den stets weit ausholenden Gesten und der fast erdrückenden Begeisterungsfähigkeit in den vergangenen zwei Jahren für ihre Position geworben. Ob katholische Lehrerschaft, der vornehme Übersee-Club oder die Seniorenvereinigung der CDU: Goetsch scheute kein Publikum. »Man hat das Gefühl, dass sie die Auseinandersetzung geradezu braucht«, sagt einer aus ihrem Umfeld. Am liebsten würde sie jeden Zweifler persönlich in eine der Vorzeigeschulen mitnehmen, die das gemeinsame Lernen schon heute erfolgreich vormachen. So wie sie es mit dem Ersten Bürgermeister Ole von Beust gemacht hat oder dem Präsidenten der Handelskammer. »Die Gegner der Reform haben Angst, dass man ihnen etwas wegnimmt. Sie sehen nicht, dass die Primarschule der ganzen Stadt etwas geben wird«, sagt sie.
Es ist Samstag früh. Noch ist kein Café offen, Christa Goetsch hat zu Kaffee und Brötchen nach Hause geladen. Bücherregale reihen sich hoch bis zu den Stuckleisten, auf den glänzenden Holzdielen stapeln sich pädagogische Zeitschriften. Rechts von dem Haus schlägt an vier Tagen in der Woche ein Ökomarkt seine Stände auf, links strömen mehrmals täglich Gläubige in eine Moschee. Seit mehr als 25 Jahren wohnt Christa Goetsch in Hamburg-Altona, dem alternativ-bürgerlichen Zentrum der Stadt. Hier hat sie Anfang der achtziger Jahre den ersten deutsch-türkischen Kindergarten Hamburgs gegründet. Hier unterrichtete sie 22 Jahre lang als Lehrerin an einer Brennpunktschule. Wer wissen will, woher die heute 57-Jährige ihre Überzeugungskraft nimmt, hier wird er fündig.
Bevor Goetsch nach Hamburg kam, ist sie dagegen eher unpolitisch gewesen. Aufgewachsen in einer streng katholischen Familie – der Vater ist Biologieprofessor, die Mutter Zahnarzthelferin –, zieht die gebürtige Bonnerin dem zeitüblichen Protestieren das Lernen vor: erst auf einem katholischen Mädchengymnasium in München, später im Lehramtsstudium der Biologie und Chemie in Frankfurt. »In manchem Seminar war ich die einzige Nichtmarxistin«, erinnert sie sich. Bürgerlich, das war für Goetsch noch niemals Schimpfwort: Oft sieht man sie in der Oper oder im Ballett, im Winter fährt sie Ski, sommers geht sie Segeln. Einmal kreuzte sie durch die Ägäis bis nach Sizilien und las parallel Homers Odyssee.
- Datum 13.07.2010 - 06:49 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 08.07.2010 Nr. 28
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[...] Auch die ständige und überhebliche Abwertung der Hauptschule durch die Politik ist kaum erträglich. Noch heute sind viele Meister und Unternehmer nichts anderes als ehemalige "Volksschüler", eine handwerklich orientierte Lehre bedeutet heute mehr denn je eine Arbeitsgarantie im globalen Markt. Die akademische Ausbildung wird völlig überschätzt. Wie man täglich erleben kann, endet sie oft genug in der Sackgasse.
Wenn es Defizite im Bereich der Grundversorgung gibt, dann muß Geld in die Hand genommen werden und die Klassengrößen verkleinert bzw. z w e i Lehrkräfte pro Klasse engagiert werden wie in Skandinavien üblich. Das wäre erstmal eine grundlegende Strukturreform, die diesen Namen verdient hat.
Verzichten Sie auf fremdenfeindliche Pauschalisierungen. Die Redaktion/sh
...werfen Sie der Frau vor, was sie doch selber hier amchen: "Besserwisser" sein. Es ist doch wirklich einfach diesen Stempel aufzudrücken und dann selber Vorschläge in die Runde zu werfen. Aber hier geht es nicht um lose Vorschläge sondenr um eine gefestigte Reform. Dass sicherlich zb der Frontalunterricht auch endlich abgeschfft gehört, mehr Lehrpersonal sinnvoll wäre usw ist klar. Aber zb geht mit der Reform ja auch eine verringerung der Klassenstärke einher, die in sogenannten sozialen Brennpunktbezirken weiter gedrosselt werden kann.
Da leider auch viele konservative Medien gegen diese linke Reform sind (die allerdings ja von regiernden Schwarzen mitgetragen wird) ist wirklich schade aber vorhersehbar. Da wird der revolutionäre Anwalt oder arzt gezeichnet, der auf der straße herumläuft und im persönlichen Gespräch für eine "gute" Sache kämpft. Dass dieser Mann im Endefekt nur den vorteil seines eigenes Kindes sehen will, und nicht nach einer für alle Gerechten Reform sucht ist offenkundig. es ist ihm selsbtredent erlaubt, aber ich halte das für einen unpolitischen und falschen ansatz. es muss um alle gehen!
Deutschland ist weltweit einsame Spitze in Sachen des Nichtvermittelnkönnens der deutschen Sprache den wohlgemerkt hier geborenen, hier geborenen, hier geborenen Kindern der 3. Einwanderergeneration.
Wie schafft dieses Land das bloß?
Deutschland ist weltweit einsame Spitze im Nichtvermittelnkönnen/wollen? der deutschen Sprache den wohlgemerkt hier geborenen, hier geborenen, hier geborenen Kinder der 3. Einwanderergeneration. Wie schafft dieses Land das bloß?
Entfernt. Verzichten Sie Ihrerseits auf Beleidigungen. Die Redaktion/sh
Ich habe doch erhebliche Zweifel, das es sich bei "Streichholz" um einen sogenannten "Elitemenschen" handelt. Zumal ich dieses Wort mitlerweile als Beleidigung und Fehlerhaft empfinde.
Nur weil ich studiere und mich voll in mein Studium reinhänge um es in der Regelstudienzeit abzuschließen (was ich in zwei Monaten jetzt auch schaffen werde), möchte ich nicht als Luxuszögling oder boniertes Mitglied der abgehobenen (Geld-)Elite bezeichnet werden.
Ich arbeite hart für das was ich habe und vielleicht später mal haben werde!
[...] Natürlich gibt es viele Ausländer die Probleme in der Schule haben und machen, aber mindestens genauso viele deutsche Jugendlichen.
Deswegen muss gezielt auf die Probleme dieser Jugendlichen eingegangen werden. Es bringt überhaupt nichts sie mit Schülern zusammenzuwürfen, die ohne größere Probleme weitaus komplexere Problemstellungen verstehen können.
Den einzigen Effekt den das haben wird, ist das der Untericht dieser Gesamtschulen sich an dem Lerntempo der schwächeren orientiert und was das für Folgen haben kann, sehen wir an auffälligen Jugendlichen, bei denen erst sehr spät überdurchschnittliche Intelligenz festegellt wird. Sie langweilen sich und fangen an Unruhe zu verbreiten.
[Gekürzt, bitte unterlassen Sie persönliche Angriffe und konzentrieren Sie sich auf eine sachbezogene Debatte. Danke. /Die Redaktion pt.]
Zum Schluss möchte ich sie bitten mir zu erklären, wie sie (angemessen) gleichzeitig einem Gymnasiasten und einem Hauptschüler mit Deutschproblemen (ob deutschstämmig oder mit Migrationshintergrund spielt hier keine Rolle, Jugendliche mit Deutschproblemen gibt es auf beiden Seiten!) hochkomplexe Themen wie z.B. die Bildung eines Integrals oder Ableitung, deren Bedeutung und deren Aussage über die Stammfunktion erleutern wollen, so dass beide es verinnerlichen. (Und zwar gleichzeitig!)
...werfen Sie der Frau vor, was sie doch selber hier amchen: "Besserwisser" sein. Es ist doch wirklich einfach diesen Stempel aufzudrücken und dann selber Vorschläge in die Runde zu werfen. Aber hier geht es nicht um lose Vorschläge sondenr um eine gefestigte Reform. Dass sicherlich zb der Frontalunterricht auch endlich abgeschfft gehört, mehr Lehrpersonal sinnvoll wäre usw ist klar. Aber zb geht mit der Reform ja auch eine verringerung der Klassenstärke einher, die in sogenannten sozialen Brennpunktbezirken weiter gedrosselt werden kann.
Da leider auch viele konservative Medien gegen diese linke Reform sind (die allerdings ja von regiernden Schwarzen mitgetragen wird) ist wirklich schade aber vorhersehbar. Da wird der revolutionäre Anwalt oder arzt gezeichnet, der auf der straße herumläuft und im persönlichen Gespräch für eine "gute" Sache kämpft. Dass dieser Mann im Endefekt nur den vorteil seines eigenes Kindes sehen will, und nicht nach einer für alle Gerechten Reform sucht ist offenkundig. es ist ihm selsbtredent erlaubt, aber ich halte das für einen unpolitischen und falschen ansatz. es muss um alle gehen!
Deutschland ist weltweit einsame Spitze in Sachen des Nichtvermittelnkönnens der deutschen Sprache den wohlgemerkt hier geborenen, hier geborenen, hier geborenen Kindern der 3. Einwanderergeneration.
Wie schafft dieses Land das bloß?
Deutschland ist weltweit einsame Spitze im Nichtvermittelnkönnen/wollen? der deutschen Sprache den wohlgemerkt hier geborenen, hier geborenen, hier geborenen Kinder der 3. Einwanderergeneration. Wie schafft dieses Land das bloß?
Entfernt. Verzichten Sie Ihrerseits auf Beleidigungen. Die Redaktion/sh
Ich habe doch erhebliche Zweifel, das es sich bei "Streichholz" um einen sogenannten "Elitemenschen" handelt. Zumal ich dieses Wort mitlerweile als Beleidigung und Fehlerhaft empfinde.
Nur weil ich studiere und mich voll in mein Studium reinhänge um es in der Regelstudienzeit abzuschließen (was ich in zwei Monaten jetzt auch schaffen werde), möchte ich nicht als Luxuszögling oder boniertes Mitglied der abgehobenen (Geld-)Elite bezeichnet werden.
Ich arbeite hart für das was ich habe und vielleicht später mal haben werde!
[...] Natürlich gibt es viele Ausländer die Probleme in der Schule haben und machen, aber mindestens genauso viele deutsche Jugendlichen.
Deswegen muss gezielt auf die Probleme dieser Jugendlichen eingegangen werden. Es bringt überhaupt nichts sie mit Schülern zusammenzuwürfen, die ohne größere Probleme weitaus komplexere Problemstellungen verstehen können.
Den einzigen Effekt den das haben wird, ist das der Untericht dieser Gesamtschulen sich an dem Lerntempo der schwächeren orientiert und was das für Folgen haben kann, sehen wir an auffälligen Jugendlichen, bei denen erst sehr spät überdurchschnittliche Intelligenz festegellt wird. Sie langweilen sich und fangen an Unruhe zu verbreiten.
[Gekürzt, bitte unterlassen Sie persönliche Angriffe und konzentrieren Sie sich auf eine sachbezogene Debatte. Danke. /Die Redaktion pt.]
Zum Schluss möchte ich sie bitten mir zu erklären, wie sie (angemessen) gleichzeitig einem Gymnasiasten und einem Hauptschüler mit Deutschproblemen (ob deutschstämmig oder mit Migrationshintergrund spielt hier keine Rolle, Jugendliche mit Deutschproblemen gibt es auf beiden Seiten!) hochkomplexe Themen wie z.B. die Bildung eines Integrals oder Ableitung, deren Bedeutung und deren Aussage über die Stammfunktion erleutern wollen, so dass beide es verinnerlichen. (Und zwar gleichzeitig!)
Das Einzige, was Kindern in der Schulzeit wirklich nützt, sind eine ausreichende Zahl von gesunden und motivierten Lehrern, die sich in kleinen Klassen dann auch wirklich um den einzelnen Schüler, der vielleicht gerade nicht so problemlos vorankommt, kümmern kann. - Immer neue Systeme, deren Nutzen überdies auch keineswegs wissenschaftlich erwiesen ist, überfordern Lehrer und Schüler gleichermaßen. Aber nach dem Urteil des Hamburgischen Bürgermeisters müssen wir ja nun glauben, dass die alte Generation, die Deutschland wiederaufgebaut hat, ebenso eine schlechte Schulzeit durchlaufen hat, wie die gegenwärtige Generation der Eltern. Aber vielleicht erziehen wir mit dem neuen Superprogramm von Schulsenatorin und Bürgermeister jetzt eine Generation, die besser mit Geld umgehen kann, denen dann solche Pleiten wie HSH-Nordbank und Elbphilharmonie nicht passieren. Dann hätte dieses ideologisch gefärbte Schulpaket ja noch einen Nutzen!
Es wäre "auf dem Rücken der Kinder" wenn weiterhin anch sozialem Status, Bildungsferne ect gesiebt würde! Wennw eiterhin Migranten perse eine Hauptschulempfehlung bekommen und so direkt aufs abstellgleis geraten! Diese REform muss das vrestaubte, alte Deutsche System verändern, wenn auch nur un Hamburg. Wir brauchen bildung für alle, und wir rbauchen Bildung die Chancengleichheit gewährleistet.
Es sit bezeichnend, dass fast ausschließlich solche Bürge rgegen diese Reform arbeiten, die selber ihre Schäfchen im Trockenen haben. Die Reich genug sind um alle ihre Kinder in gymnasien zu wissen. Als wären reiche Kinder mit 9/10 Jahren perse klüger als solche mit ärmeren ode rzugewanderten Eltern. Es ist doch ein himmelschreiendes Unrecht, welches endlich angepackt werden soll.
Dass da sicherlich mehr dazu gehört als eine Primarschule die längeres gemeinsames Lernen ermöglicht mag sein, aber es sit ein guter und solider anfang. Ich hoffe so sehr, dass e sfunktioniert.
Es wäre "auf dem Rücken der Kinder" wenn weiterhin anch sozialem Status, Bildungsferne ect gesiebt würde! Wennw eiterhin Migranten perse eine Hauptschulempfehlung bekommen und so direkt aufs abstellgleis geraten! Diese REform muss das vrestaubte, alte Deutsche System verändern, wenn auch nur un Hamburg. Wir brauchen bildung für alle, und wir rbauchen Bildung die Chancengleichheit gewährleistet.
Es sit bezeichnend, dass fast ausschließlich solche Bürge rgegen diese Reform arbeiten, die selber ihre Schäfchen im Trockenen haben. Die Reich genug sind um alle ihre Kinder in gymnasien zu wissen. Als wären reiche Kinder mit 9/10 Jahren perse klüger als solche mit ärmeren ode rzugewanderten Eltern. Es ist doch ein himmelschreiendes Unrecht, welches endlich angepackt werden soll.
Dass da sicherlich mehr dazu gehört als eine Primarschule die längeres gemeinsames Lernen ermöglicht mag sein, aber es sit ein guter und solider anfang. Ich hoffe so sehr, dass e sfunktioniert.
...dass eine längst überfällige Schulreform von konservativen Snobs blockiert werden könnte, weil die Ihren ehrenwerten Nachwuchs lieber von dem gesindel separieren wollen. Dabei geht es diesen Eltern, die in einer ähnlich isolierten Welt aufwachsen, lediglich um das Wissen, welches die Kinder in der schule erlangen. Dass dabei Sozialkompetenzen, Charakterbildung und das Miteinader verscheidener Menschen und das dadurch zustandekommen von Sympathie und Verständnis für andere Menschen keine Rolle spielen sit zum schreien.
Kleines beispiel:
Ich arbeite ehrenamtlich für eien Aidshilfe. Um unsere Jugendgruppe zu erweitern haben wir an vielen größeren Schulen in unsere kleinen Großstadt geworben. Am ende haben sich aber weder Hauptschüler noch Gymnasiasten doer Realschüler gemeldet. Es waren AUSSCHLIEßLICH Gesamtschüler. Die Kinder die erlbeen, was andersartigkeit bedeutet, was es bedeutet zb mit Behinderten zusammen zu arbeiten, was es bedeutet mit Kindern aus Migrantenfamilien, BIldungsfernen Familien und Dozentenfamilien Zusammenzuarbeiten, zu spielen und zu lernen. Genau das brauchen wir! Wir brauchen keine sterile Bildung für eine Elite. Wir brauchen gemeinsames Lernen einer Bunten Kultur die Fremdenfeindlichkeit und Hass abbaut. Wir brauchen breite gute Bildung. Das ist Grundlage einer Demokratie!
Was die Leute da aber Abziehen ist ein demorkatisches Mittel ausnutzen, welches sie selber vermutlich ablehnen als kosnervative, um das selektive System zu stärken.
Ein kleines Beispiel meinerseits:
Ich war auf einem Hamburger Gymnasium, auf dem der Anteil von Schuelern mit Migrationshintergrund (groessteinteils aus dem osteuropaeischen Raum) mit Sicherheit bei 40% lag. Hier haben wir von der 5.!!! Klasse an gelernt was „Miteinander“ und „Solidaritaet“ bedeutet.
Ob durch soziale Praktika (Behindertentagesstaetten, Altersheime etc.) oder durch jaehrliche von Schuelern iniziierte Projekte, eine Elite, die sich von der Aussenwelt abschottet wurde hier nicht herangezogen, obwohl diese Schule zu einer der Besten in Hamburg gehoert.
Natuerlich ist es wichtig Chancengleichheit zu etablieren und die weniger Priviligierten zu foerden, aber nicht um jeden Preis und ohne Ruecksicht auf Verluste. Die Reformgegner „blockieren keine laengst ueberfaellige Schulreform“, denn ich stimme Ihnen zu, dass es Veraenderungen geben muss, aber wohl ueberlegte...
Aus naiver Sicht könnte man meinen die Gesamtschule würde etwas bringen. Dabei hat die Gesamtschule in Deutschland versagt. Auf Grund des Verzichtes der Leistung hat sich die Gesamtschule nicht etablieren können. In einigen, gutsituierten, Stadtteilen gibt es aber auch Gesamtschulen, die gute Ergebnisse liefern, bloß deren Schülerschaft kommt eben nicht aus problembeladenen Familien. Da ist die soziale Integrationskraft dann auch echt begrenzt.
Der Initiative "Wir wollen lernen" folgen nicht nur Eltern aus Blankenese, sondern das Publikum ist sehr gemischt. Es gibt türkische Eltern aus Wilhelmsburg, Mittelschichtsfamilien aus Billstedt und auch besser Gestellte aus den Walddörfern. Insbesondere der Kommunikationsgau um das Elternwahlrecht wirkt bis heute nach, das nehmen die Leute der Goetsch echt übel. Und das geht von den türkischen Einwanderern über die Mittelschicht bis zu Gutsituierten.
Diese heile Multikultiwelt, die sie da malen gibt es nicht. Der Run auf die Privatschulen wird ungebrochen bleiben und noch stark zunehmen. Es gibt hier ein grundlegendes Problem, Bildungspolitik wie Sozialpolitik fokussiert sich immer nur auf die Leute die Leistungen empfangen, aber nicht auf diejenigen, die die Leistung bereitstellen. Im ildungsbereich heißt das, dass Frau Goetsch das Bürgertum links liegen lässt und sogar Politik betreibt, die gegen sie gerichtet sind. Wenn schon soviel Geld ausgegeben werden soll, sollte doch ein klarer Mehrwert erkennbar sein.
"Dass dabei Sozialkompetenzen, Charakterbildung und das Miteinader verscheidener Menschen (...) keine Rolle spielen ist zum schreien."
Das ist nicht nur zum schreien sondern ein Zeugnis für die Geisteshaltung der Eltern. Den Furor kann man in Bezug auf das Thema nicht mehr Ernst nehmen, ernsthaft fragen muss man sich allerdings:
Wie lange kann sich ein Land eine solche Haltung noch leisten?
Wir leisten uns ein nach gesellschaftlichen Schichten abgeschottetes Schulsystem, das auch wesentliche soziale Kompetenzen nicht zu vermitteln in der Lage ist.
Neben dem Effekt dadurch die Spaltung der Gesellschaft voranzutreiben ist das am Schluß auch der letzte Nagel zum Sarg der Volkswirtschaft.
Die Förderung elitärer Inzucht und die Vermeidung intellektueller Erneuerung verhindert dass die Besten einer Generation aufsteigen.
Die Kosten sind von dieser Warte aus betrachtet unkalkulierbar.
Die Forderung mehr Geld in das vorhandene System zu stecken halte ich für ein weiteres Indiz gedankenloser Verantwortungslosigkeit derer, die sich so unflexibel zeigen.
Im Zweifel sind die elitären Mittelschichtler dann aber gewillt, diese Flexibilität umgehend von jenen dritten einzufordern denen sie vorher selbst systematisch jede Chance auf Bildung erschwert und verweigert haben.
"Ich arbeite ehrenamtlich für eien Aidshilfe. ... Am ende haben sich aber weder Hauptschüler noch Gymnasiasten doer Realschüler gemeldet. Es waren AUSSCHLIEßLICH Gesamtschüler."
Kann man mit den so euphorisch beschriebenen sozialen Kompetenzen Flugzeuge konstruieren, im Operationssaal Transplantationen machen, Textilmaschinen entwickeln oder überhaupt Forschung betreiben? Es gibt Bildungs-Ressourcen, die einerseits dringend benötigt werden, die andererseits nur über ununterbrochene adäquate gymnasiale Schullaufbahnen bereit gestellt werden können. Es geht doch bei Schule nicht nur um Spiel und Spaß für die Kinder und Jugendlichen, sondern um die Schaffung der Voraussetzungen für eine funktionierende Gesellschaft auch in der Zukunft. Das Problem ist hierbei, dass nunmehr die Gesamtschule für alle Kinder Pflichtschule wird, dies stellt eine einseitige krasse politische Richtungsentscheidung dar, die mit hohem Aufwand über Internate und Homeschooling umgangen werden muss. Es ist die kompromisslose Tabula-Rasa-Manier des Parteienblocks, die für viele Menschen keine Wege in die Zukunft offen lässt. Eine Gesellschaft ist auf Höchstleistungen angewiesen - welche allen zu Gute kommen - und diese Leistungen können nur in ununterbrochenen Ausbildungsgängen erworben werden.
dass es Ihrer Argumentation viel zuträglicher wäre, wenn nicht bestimmte prominente Linksgrüne in eigenen Angelegenheiten alles andere als überzeugt von ihrer eigenen Bildungsideologie wären. Offenbar auch Frau Ypsilanti, die ihr Kind auf eine Privatschule schickt, im Hessenwahlkampf aber die reine Lehre vertrat. Aber auch das breite linksgrüne Establishment ziegt gerne aus Berlin-Neukölln/Kreuzberg weg, wenn es der besseren Ausbildung der eigenen Kinder förderlich ist.
Schließlich möchte man ja selbst nicht die eigenen Kinder mit den "Lieblingen" in einer Klasse sehen, und sei es nur die Grundschule...
Ein Hinweis noch an alle, die in diesem Zusammenhang von gelungenen Multikultibildungsexperimenten schreiben: Zur Wahrheit gehört auch, dass es sehr wohl einen Unterschied macht, welchen religiösen Hintergrund ein Migrationskind hat. Insofern erscheinen dann die „tollen Berichte“ auf einmal in einem ganz anderen Licht....
Wir brauchen eine Schulform, die sich um geistige und kulturelle Integration aller Kinder aus allen Bevölkerungsschichten bemüht. Die Bevorzugung von leistungsschwächeren SchüleRinnen, von jungen Menschen mit Migrationshintergrund und schlechten Deutschkenntnissen, von schwierigen Jungen und Mädchen und die Vernachlässigung von leistungsstarken SchuleRinnen führt letzten Endes zur Trennung und Selektion und nicht zur angestrebten Integration.
Es ist auch unerträglich, wenn SchüleRinnen an Gymnasien pauschal als hochnäsige Gören von Reichen runtergemacht werden.Mit solch einem geistigen Ansatz kann man über das Thema Schule nicht vernünftig diskutieren.
Erstaunlich ist zudem, wie der Kommentator mit solch miserablen Rechtschreibkenntnissen in solch ein Amt kommen konnte.
Ein kleines Beispiel meinerseits:
Ich war auf einem Hamburger Gymnasium, auf dem der Anteil von Schuelern mit Migrationshintergrund (groessteinteils aus dem osteuropaeischen Raum) mit Sicherheit bei 40% lag. Hier haben wir von der 5.!!! Klasse an gelernt was „Miteinander“ und „Solidaritaet“ bedeutet.
Ob durch soziale Praktika (Behindertentagesstaetten, Altersheime etc.) oder durch jaehrliche von Schuelern iniziierte Projekte, eine Elite, die sich von der Aussenwelt abschottet wurde hier nicht herangezogen, obwohl diese Schule zu einer der Besten in Hamburg gehoert.
Natuerlich ist es wichtig Chancengleichheit zu etablieren und die weniger Priviligierten zu foerden, aber nicht um jeden Preis und ohne Ruecksicht auf Verluste. Die Reformgegner „blockieren keine laengst ueberfaellige Schulreform“, denn ich stimme Ihnen zu, dass es Veraenderungen geben muss, aber wohl ueberlegte...
Aus naiver Sicht könnte man meinen die Gesamtschule würde etwas bringen. Dabei hat die Gesamtschule in Deutschland versagt. Auf Grund des Verzichtes der Leistung hat sich die Gesamtschule nicht etablieren können. In einigen, gutsituierten, Stadtteilen gibt es aber auch Gesamtschulen, die gute Ergebnisse liefern, bloß deren Schülerschaft kommt eben nicht aus problembeladenen Familien. Da ist die soziale Integrationskraft dann auch echt begrenzt.
Der Initiative "Wir wollen lernen" folgen nicht nur Eltern aus Blankenese, sondern das Publikum ist sehr gemischt. Es gibt türkische Eltern aus Wilhelmsburg, Mittelschichtsfamilien aus Billstedt und auch besser Gestellte aus den Walddörfern. Insbesondere der Kommunikationsgau um das Elternwahlrecht wirkt bis heute nach, das nehmen die Leute der Goetsch echt übel. Und das geht von den türkischen Einwanderern über die Mittelschicht bis zu Gutsituierten.
Diese heile Multikultiwelt, die sie da malen gibt es nicht. Der Run auf die Privatschulen wird ungebrochen bleiben und noch stark zunehmen. Es gibt hier ein grundlegendes Problem, Bildungspolitik wie Sozialpolitik fokussiert sich immer nur auf die Leute die Leistungen empfangen, aber nicht auf diejenigen, die die Leistung bereitstellen. Im ildungsbereich heißt das, dass Frau Goetsch das Bürgertum links liegen lässt und sogar Politik betreibt, die gegen sie gerichtet sind. Wenn schon soviel Geld ausgegeben werden soll, sollte doch ein klarer Mehrwert erkennbar sein.
"Dass dabei Sozialkompetenzen, Charakterbildung und das Miteinader verscheidener Menschen (...) keine Rolle spielen ist zum schreien."
Das ist nicht nur zum schreien sondern ein Zeugnis für die Geisteshaltung der Eltern. Den Furor kann man in Bezug auf das Thema nicht mehr Ernst nehmen, ernsthaft fragen muss man sich allerdings:
Wie lange kann sich ein Land eine solche Haltung noch leisten?
Wir leisten uns ein nach gesellschaftlichen Schichten abgeschottetes Schulsystem, das auch wesentliche soziale Kompetenzen nicht zu vermitteln in der Lage ist.
Neben dem Effekt dadurch die Spaltung der Gesellschaft voranzutreiben ist das am Schluß auch der letzte Nagel zum Sarg der Volkswirtschaft.
Die Förderung elitärer Inzucht und die Vermeidung intellektueller Erneuerung verhindert dass die Besten einer Generation aufsteigen.
Die Kosten sind von dieser Warte aus betrachtet unkalkulierbar.
Die Forderung mehr Geld in das vorhandene System zu stecken halte ich für ein weiteres Indiz gedankenloser Verantwortungslosigkeit derer, die sich so unflexibel zeigen.
Im Zweifel sind die elitären Mittelschichtler dann aber gewillt, diese Flexibilität umgehend von jenen dritten einzufordern denen sie vorher selbst systematisch jede Chance auf Bildung erschwert und verweigert haben.
"Ich arbeite ehrenamtlich für eien Aidshilfe. ... Am ende haben sich aber weder Hauptschüler noch Gymnasiasten doer Realschüler gemeldet. Es waren AUSSCHLIEßLICH Gesamtschüler."
Kann man mit den so euphorisch beschriebenen sozialen Kompetenzen Flugzeuge konstruieren, im Operationssaal Transplantationen machen, Textilmaschinen entwickeln oder überhaupt Forschung betreiben? Es gibt Bildungs-Ressourcen, die einerseits dringend benötigt werden, die andererseits nur über ununterbrochene adäquate gymnasiale Schullaufbahnen bereit gestellt werden können. Es geht doch bei Schule nicht nur um Spiel und Spaß für die Kinder und Jugendlichen, sondern um die Schaffung der Voraussetzungen für eine funktionierende Gesellschaft auch in der Zukunft. Das Problem ist hierbei, dass nunmehr die Gesamtschule für alle Kinder Pflichtschule wird, dies stellt eine einseitige krasse politische Richtungsentscheidung dar, die mit hohem Aufwand über Internate und Homeschooling umgangen werden muss. Es ist die kompromisslose Tabula-Rasa-Manier des Parteienblocks, die für viele Menschen keine Wege in die Zukunft offen lässt. Eine Gesellschaft ist auf Höchstleistungen angewiesen - welche allen zu Gute kommen - und diese Leistungen können nur in ununterbrochenen Ausbildungsgängen erworben werden.
dass es Ihrer Argumentation viel zuträglicher wäre, wenn nicht bestimmte prominente Linksgrüne in eigenen Angelegenheiten alles andere als überzeugt von ihrer eigenen Bildungsideologie wären. Offenbar auch Frau Ypsilanti, die ihr Kind auf eine Privatschule schickt, im Hessenwahlkampf aber die reine Lehre vertrat. Aber auch das breite linksgrüne Establishment ziegt gerne aus Berlin-Neukölln/Kreuzberg weg, wenn es der besseren Ausbildung der eigenen Kinder förderlich ist.
Schließlich möchte man ja selbst nicht die eigenen Kinder mit den "Lieblingen" in einer Klasse sehen, und sei es nur die Grundschule...
Ein Hinweis noch an alle, die in diesem Zusammenhang von gelungenen Multikultibildungsexperimenten schreiben: Zur Wahrheit gehört auch, dass es sehr wohl einen Unterschied macht, welchen religiösen Hintergrund ein Migrationskind hat. Insofern erscheinen dann die „tollen Berichte“ auf einmal in einem ganz anderen Licht....
Wir brauchen eine Schulform, die sich um geistige und kulturelle Integration aller Kinder aus allen Bevölkerungsschichten bemüht. Die Bevorzugung von leistungsschwächeren SchüleRinnen, von jungen Menschen mit Migrationshintergrund und schlechten Deutschkenntnissen, von schwierigen Jungen und Mädchen und die Vernachlässigung von leistungsstarken SchuleRinnen führt letzten Endes zur Trennung und Selektion und nicht zur angestrebten Integration.
Es ist auch unerträglich, wenn SchüleRinnen an Gymnasien pauschal als hochnäsige Gören von Reichen runtergemacht werden.Mit solch einem geistigen Ansatz kann man über das Thema Schule nicht vernünftig diskutieren.
Erstaunlich ist zudem, wie der Kommentator mit solch miserablen Rechtschreibkenntnissen in solch ein Amt kommen konnte.
Es wäre "auf dem Rücken der Kinder" wenn weiterhin anch sozialem Status, Bildungsferne ect gesiebt würde! Wennw eiterhin Migranten perse eine Hauptschulempfehlung bekommen und so direkt aufs abstellgleis geraten! Diese REform muss das vrestaubte, alte Deutsche System verändern, wenn auch nur un Hamburg. Wir brauchen bildung für alle, und wir rbauchen Bildung die Chancengleichheit gewährleistet.
Es sit bezeichnend, dass fast ausschließlich solche Bürge rgegen diese Reform arbeiten, die selber ihre Schäfchen im Trockenen haben. Die Reich genug sind um alle ihre Kinder in gymnasien zu wissen. Als wären reiche Kinder mit 9/10 Jahren perse klüger als solche mit ärmeren ode rzugewanderten Eltern. Es ist doch ein himmelschreiendes Unrecht, welches endlich angepackt werden soll.
Dass da sicherlich mehr dazu gehört als eine Primarschule die längeres gemeinsames Lernen ermöglicht mag sein, aber es sit ein guter und solider anfang. Ich hoffe so sehr, dass e sfunktioniert.
Allein maßgebend ist der Umstand, ob wir genug Lehrer haben, die sich individuell um jeden Schüler kümmern können und wollen.
Hamburg hat aber gar nicht das Geld, diesen Zustand herbeizuführen! Ich selbst habe 6 Jahre "Volksschule" erlebt, schlechter Schüler, sog. Spätstarter, kein Lehrer hatte Zeit und Kraft für eine besondere Zuwendung. - Also sitzenbleiben!
Letztlich ist aus meiner Sicht nur entscheidend, dass wir eine ausreichende Anzahl von Lehrkräften haben, die sich intensiv und liebevoll eben auch gerade um die kümmern, die keine Senkrechtstarter sind, um die indiveduellen Begabungen des Einzelnen "herauszukitzeln" und sein Selbstbewußtsein zu stärken.
Allein maßgebend ist der Umstand, ob wir genug Lehrer haben, die sich individuell um jeden Schüler kümmern können und wollen.
Hamburg hat aber gar nicht das Geld, diesen Zustand herbeizuführen! Ich selbst habe 6 Jahre "Volksschule" erlebt, schlechter Schüler, sog. Spätstarter, kein Lehrer hatte Zeit und Kraft für eine besondere Zuwendung. - Also sitzenbleiben!
Letztlich ist aus meiner Sicht nur entscheidend, dass wir eine ausreichende Anzahl von Lehrkräften haben, die sich intensiv und liebevoll eben auch gerade um die kümmern, die keine Senkrechtstarter sind, um die indiveduellen Begabungen des Einzelnen "herauszukitzeln" und sein Selbstbewußtsein zu stärken.
...werfen Sie der Frau vor, was sie doch selber hier amchen: "Besserwisser" sein. Es ist doch wirklich einfach diesen Stempel aufzudrücken und dann selber Vorschläge in die Runde zu werfen. Aber hier geht es nicht um lose Vorschläge sondenr um eine gefestigte Reform. Dass sicherlich zb der Frontalunterricht auch endlich abgeschfft gehört, mehr Lehrpersonal sinnvoll wäre usw ist klar. Aber zb geht mit der Reform ja auch eine verringerung der Klassenstärke einher, die in sogenannten sozialen Brennpunktbezirken weiter gedrosselt werden kann.
Da leider auch viele konservative Medien gegen diese linke Reform sind (die allerdings ja von regiernden Schwarzen mitgetragen wird) ist wirklich schade aber vorhersehbar. Da wird der revolutionäre Anwalt oder arzt gezeichnet, der auf der straße herumläuft und im persönlichen Gespräch für eine "gute" Sache kämpft. Dass dieser Mann im Endefekt nur den vorteil seines eigenes Kindes sehen will, und nicht nach einer für alle Gerechten Reform sucht ist offenkundig. es ist ihm selsbtredent erlaubt, aber ich halte das für einen unpolitischen und falschen ansatz. es muss um alle gehen!
ein Satz der immer dann fällt, wenn altbewährtes hinterfragt wird...."Das war doch schon immer so das muss doch nicht geändert werden" ....aber man vergisst dabei immer wieder das sich die Erde weiter dreht, das alles in Veränderung ist und auch das Schulsystem muss verändert werden - hätte schon lange verändert werden müssen!! Solche Reform-Einschnitte werden immer ganz genau beobachtet und sehr kritisch bewertet und hinterfragt. Ob eine Reform, egal welcher Art wirklich erfolgreich ist - weiß man doch immer erst hinterher - es ist wie im wahren Leben. Das Hamburger Leben ist nicht mehr das gleiche wie vor 30 Jahren und es ist kurzsichtig immer nur an alten Strukturen festzuhalten zu wollen. Für neues braucht es Weitblick und Mut auch mal über den eigenen Tellerrand hinaus zu blicken um nicht nur das eigene Kind wahr zu nehmen sondern ALLE die in Hamburg zur Schule gehen und gleiche Chancen haben sollen. Das (Schul-)LEBEN ist VERÄNDERUNG - Das war doch schon immer so...
Ein kleines Beispiel meinerseits:
Ich war auf einem Hamburger Gymnasium, auf dem der Anteil von Schuelern mit Migrationshintergrund (groessteinteils aus dem osteuropaeischen Raum) mit Sicherheit bei 40% lag. Hier haben wir von der 5.!!! Klasse an gelernt was „Miteinander“ und „Solidaritaet“ bedeutet.
Ob durch soziale Praktika (Behindertentagesstaetten, Altersheime etc.) oder durch jaehrliche von Schuelern iniziierte Projekte, eine Elite, die sich von der Aussenwelt abschottet wurde hier nicht herangezogen, obwohl diese Schule zu einer der Besten in Hamburg gehoert.
Natuerlich ist es wichtig Chancengleichheit zu etablieren und die weniger Priviligierten zu foerden, aber nicht um jeden Preis und ohne Ruecksicht auf Verluste. Die Reformgegner „blockieren keine laengst ueberfaellige Schulreform“, denn ich stimme Ihnen zu, dass es Veraenderungen geben muss, aber wohl ueberlegte...
Allein maßgebend ist der Umstand, ob wir genug Lehrer haben, die sich individuell um jeden Schüler kümmern können und wollen.
Hamburg hat aber gar nicht das Geld, diesen Zustand herbeizuführen! Ich selbst habe 6 Jahre "Volksschule" erlebt, schlechter Schüler, sog. Spätstarter, kein Lehrer hatte Zeit und Kraft für eine besondere Zuwendung. - Also sitzenbleiben!
Letztlich ist aus meiner Sicht nur entscheidend, dass wir eine ausreichende Anzahl von Lehrkräften haben, die sich intensiv und liebevoll eben auch gerade um die kümmern, die keine Senkrechtstarter sind, um die indiveduellen Begabungen des Einzelnen "herauszukitzeln" und sein Selbstbewußtsein zu stärken.
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