DEUTSCHLANDKARTE Kampfhunde in Deutschland
Wann ist ein Hund gefährlich? Wie unterschiedlich das von den einzelnen Bundesländern gesehen wird, zeigt unsere Karte
Natürlich kann niemand wissen, welche Hunderassen wirklich böse sind und welche eher gut. Die Karte zeigt , wie unterschiedlich in den Bundesländern über die Gefährlichkeit der Hunderassen gedacht wird – nämlich überall anders, so als würde Kampfhund-Bingo gespielt.
Was "gefährlich" bedeutet, ob ein gefährlicher Hund an die Leine muss oder einen Maulkorb braucht, ist in jedem Land ebenfalls unterschiedlich geregelt. All dies wäre dann gute Politik, wenn Hunde in Bremen anders ticken würden als in Bayern. So ist es aber ja sehr wahrscheinlich nicht. Immer wenn ein Mensch von so einem Tier totgebissen wird, heißt es überall, das Problem seien nicht die Hunde, sondern die Besitzer. Kann ja sein.
Aber weil besonders Menschen, die ein schweres Problem mit sich selbst haben, Tiere anschaffen, vor denen die Nachbarn Angst haben, wäre es zwar nicht in jedem Fall gerecht, aber für das Allgemeinwohl besser, wenn keine Hunderasse mehr gehalten werden dürfte, die ab und zu Menschen tötet. Fürs Erste sei Hundephobikern am ehesten Mecklenburg-Vorpommern empfohlen.
- Datum 07.07.2010 - 16:13 Uhr
- Serie Deutschlandkarte
- Quelle ZEITmagazin, 08.07.2010 Nr. 28
- Kommentare 8
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Solche Artikel ist man eigentlich von den üblichen, ach so geplagten, "sterbenden" Mainstream Prin-Medien gewohnt, um ihre Auflagen zu erhöhen. Hat solche nun auch die Zeit nötig?
Vor allem zu einem Thema zu dem eine laaange Recherche erforderlich wäre, um festzustellen, daß man sich vielleicht besser wieder Themen zuwenden sollte, von denen man Ahnung hat.
Übrigens steht in der Besstatistik an erster Stelle kein sog. Kampfhund, sondern das "Nationaldenkmal" der Deutsche Schäferhund, ach ja und der Rauhaardackel! Noch ein Tipp, vielleicht für später... Nicht nur Hunde verhalten sich so wie ihre Menschen, sondern auch Kinder, wie ihre Eltern. Auch hierzu gibt es übrigens wissenschaftliche Arbeiten!
Ich bin übrigens wegen der Recherchen, die zwar Geld kosten, aber Qualität bedeuten, noch, Zeit Leser!
Astrid Ebenhoch
www.houndsandpeople.com
werden die ansonsten sehr informativen Zeit-Infografiken endlich in einer lesbaren Schrift- und Bildgroesse praesentiert?
Ich bin sicher nicht der einzige, der jedes einzelne Mal seine Bildschirmvergroesserung aktivieren und sie danach wieder zuruecksetzen muss. Ist das wirklich noetig?
(Wohlgemerkt bin ich unter 40, habe laut meinem Augenarzt vorzuegliche Augen und trage keine Brille. Wie erst wird es anderen Zeit-Lesern gehen?)
Dazu kommt, dass auch das Anklicken der Graphik nicht eine vergroesserte Sicht ausloest - das waere intuitiv eindeutig. Nein, stattdessen, muss man immer erst den rot hinterlegten, auf vielen Computerbildschirmen schlecht erkennbaren Link anklicken und dann vegroessern.
Liebe Zeit, vieles ginge hier benutzerfreundlicher!
Ich fasse es nicht, dass die Medien, hier ZeitOnline sich GEGEN den Tierschutz wenden. Wie kann man nur so unreflektiert über so genannte "Kampfhunde" sprechen? ES GIBT KEINE KAMPFHUNDE! Sogar Huskys gelten als Kampfhunde, obwohl sie zuM Schlittenziehen primär gezüchtet worden sind, und solche Hunde die zuM Schafehüten gezüchtet wordens ind gelten ebenfalls als Kampfhunde.
Sollange der Halter nicht in der Lage sit verantowrtungsbewusst mit seinem Tier umzugehen sit jedes Tier potentiel eine Gefahr für den Menschen. Slebst Katzen können für Kleinkinder gefährlich werden, wenn sie sich Nachts auf ihre Gesichter legen un diese ersticken. ist schon mehrfach vorgekommen. Da handeln die Halter fahrlässig. Zu frodern, dass alle Hunde die aggresiv werden können nicht mehr gezüchtet werden sollen sit zum einen gut weil KEIN HUND gezüchtet werden sollte.Kein Tier kann in menschlicher Obhut artgerecht gehalten werden, und Zuchten sind mehr als überflküssig weil Tierheime überlaufen und Straßenhunde jeden tag elendig verhungern, verdrusten oder an der Hitze oder der Kälte sterben.Es sit aber zum anderne totaler Unsinn, weil nicht die Rasse über die Agression etnscheidet sondern der charakter eines individuellen tieres. Wegen solcher unbedachter Artikel werden jeden tag immer mehr "Kampfhunde" in Tierheimen abgegeben, obwohl sie keiner Fliege etwas zu Leide tun könnten.
Ich finde hier sollte sich der Schreiberling was Schämen und mal im Tiuerheim aushelfen um zu sehen was er anrichtet.
Wenn wir alle Hunderassen verbieten, die ab und zu Menschen töten - dann werden wir in bald keine Hunde mehr haben. Wir fangen bei den sogn. "Kampfhunden" an - und machen nach jedem neuen Vorfall bei Huskys, Schäferhunden - ja sogar dem Labi, Retriever und Co weiter.
Es gehört überaus wenig dazu aus jedem beliebigen Hund ein gestörtes Vieh werden zu lassen. Das Wenige kann man idR zusammenfassen: 1) Haltungsfehler, 2) Unbändige Dummheit beim Halter. Und ehrlich: auch der Jack Russel Jagdterrier kann ein Kleinkind töten wenn 1 2 zusammenkommen.
Viel zielgerichteter wäre es 1 2 auszumerzen. Zum Beispiel Hundesteuer Versicherung Pflicht werden zu lassen. Wie beim Auto: Ohne Versicherung keine Steuer. Ohne Steuer keine Hundemarke. Ohne Hundemarke in der Öffentlickeit: Owi bis Strafanzeige...
Unglücklicherweise gehen Kommunen dazu über die Hundemarke wegzurationalisieren. Aus Kostengründen. Und schaut man sich die Klientel nach 1 2 an: die Versicherung für einen "Kampfhund" ist schweineteuer. Da wird dann darauf verzichtet. Und auf die Steuer auch. Und keiner kümmert sich drum. Das Versagen beginnt beim Ordnungsamt. Die Regeln sind schon da.
Und wenn wir weitermachen wollen: Um 1 2 auszumerzen könnte man problemlos den "Hundeführerschein" einführen. Für alles >30cm / kg.
Usw. pp.
Pauschales Verbieten ist (sorry) dumm und wenig zielführend. Sonst können wir auch Autos, Motorräder, Messer und Leitern verbieten. Bekanntermaßen töten die auch - bei dem einen oder anderen.
... ich hab den Artikel eher als Sarkasmus/Kritik aufgefasst und sehe mich nach nochmaligem lesen darin bestärkt.
In meinen Augen zeigt dieser Artikel vielmehr auf, wie sinnfrei sich scheinbar um diese Thematik gekümmert wird. Das Hunde von klein auf Böse sind, ist wohl genauso abwegig wie die Annahme das sich ihre Gesinnung an der Ländergrenze ändert.
Das ganze ist eher ein Beispiel für Aktionismus und Föderalismus in Reinform - und ich finde es richtig, dass Herr Stolz sich dazu geäußert hat.
Der Artikel erhebt gar nicht den Anspruch den Begriff "Kampfhund" zu definieren, dennoch ist er deshalb nicht gleich als Boulevard einzuordnen.
Der Kritik bezüglich der Grafiken, schließe ich mich aber zu 100% an ....
...Mir scheint als wollte der berühmte "Kartograph" eine seiner Karten mit unreflektierten Worten umschmücken um das sommerloch zu füllen. Satire in allen Ehren, aber nicht alles, was dümmlich ode runernst wirkt kann direkt ironisch sein. Ich jedenfalls glaube, dass derartige Artikel das Bild vom "Kampfhund" in der Öffentlichkeit srätken und viele liebevolle Wonneproppen in Tierheime Landen und dort ein jämmerliches Lebenf risten, während woanders schön weiter gezüchtet bzw. vermehr wird.
...Mir scheint als wollte der berühmte "Kartograph" eine seiner Karten mit unreflektierten Worten umschmücken um das sommerloch zu füllen. Satire in allen Ehren, aber nicht alles, was dümmlich ode runernst wirkt kann direkt ironisch sein. Ich jedenfalls glaube, dass derartige Artikel das Bild vom "Kampfhund" in der Öffentlichkeit srätken und viele liebevolle Wonneproppen in Tierheime Landen und dort ein jämmerliches Lebenf risten, während woanders schön weiter gezüchtet bzw. vermehr wird.
...Mir scheint als wollte der berühmte "Kartograph" eine seiner Karten mit unreflektierten Worten umschmücken um das sommerloch zu füllen. Satire in allen Ehren, aber nicht alles, was dümmlich ode runernst wirkt kann direkt ironisch sein. Ich jedenfalls glaube, dass derartige Artikel das Bild vom "Kampfhund" in der Öffentlichkeit srätken und viele liebevolle Wonneproppen in Tierheime Landen und dort ein jämmerliches Lebenf risten, während woanders schön weiter gezüchtet bzw. vermehr wird.
Ironie kann ich nicht erkennen.
Hätte den Beitrag so im Fokus erwartet, aber nicht im Zeit Magazin.
Der Ansatz ist an und für sich richtig. Föderalistisch wie wir sind hat jedes Bundesland etwas anderes zur "Befriedung" der Bevölkerung unternommen. Diese Gefahrhundeverordnung - egal welches Bundesland - ist nicht geeignet erneuten Unfällen, gleich welcher Art, vorzubeugen.
Das ist deutlich zu erkennen im Jahr 2010. Mit jedem Unfall müssten derartige Listen auf Hunde weiter Rassen ausgeweitet werden.
In der Nachbarschaft, der Schweiz, wird derzeit vorgeführt wie eine wirklich funktionelle Unfallverhütung Hund aussehen könnte. Es wäre sicher keine Schande, durchdachte "Unfallverhütung" mit Hunden bei den Eidgenossen abzukupfern. Zeit für die Zeit das Thema tiefer zu recherchieren.
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