Justiz Die Ruhestörerin
Sie war Deutschlands bekannteste Jugendrichterin. Vergangene Woche hat sie sich das Leben genommen. Was bleibt von Kirsten Heisig?
Es kann nicht sein. Das ist der erste Impuls.
Es kann nicht sein, dass sich eine Frau wie Kirsten Heisig das Leben nimmt.
Eine starke, energische Frau, Deutschlands bekannteste Jugendrichterin. Eine 48-Jährige, die sich gegen Routine und Desinteresse aufgelehnt hat. Die nicht mit ansehen wollte, wie ein Stadtviertel in Straßenkriminalität und Gewalt versinkt. Und die Erfolg damit hatte. Deren Ideen sich gerade durchzusetzen begannen. Eine solche Frau kann nicht einfach zusammenklappen.
Es kann nicht sein. Fast alle ihre Freunde haben zuerst so reagiert, ihre Kollegen, auch die Medien.
Dann, für zwei, drei Tage, die Sorge, die Spekulation, Kirsten Heisig sei etwas angetan worden. Ein Racheakt vielleicht. Sie hatte sich exponiert, auch politisch. Und einige ihrer »Kunden«, wie sie zu sagen pflegte, die Jugendlichen, denen sie den Prozess machte, waren harte Burschen. Manche stammten aus weitverzweigten, schwer kriminellen Familienclans. Ob da jemand durchgedreht sein könnte?
Wahrscheinlich war es hysterisch, so zu denken. Aber es fand sich kein Abschiedsbrief. Nur Kirsten Heisigs Auto, ein kleiner silberner Mazda, abgestellt auf einem Waldparkplatz im Norden Berlins. Und jeder, der sie kannte, wusste, dass Kirsten Heisig als gefährdet galt. Sie selbst wusste das auch. Polizeischutz aber lehnte sie ab. »Dauernd zwei Begleiter? Na, vielen Dank!«
Das unerschrockene Äußere, die Energie, wie passt das zu diesem Tod?
Schließlich, als Kirsten Heisigs Leiche gefunden worden war, als der Suizid feststand, die Erkenntnis: Es gibt Gefährdungen, gegen die kein Polizeischutz hilft.
Und es bleibt die Frage: Wie konnte das sein? Etwas will da partout nicht zusammenpassen. Das unerschrockene Äußere, der Humor, die scheinbar nie versiegende Energie. Und daneben die verzweifelte Labilität einer Frau, die nicht mehr kann. Plötzlich machten Gerüchte die Runde, die Richterin habe schon länger unter Depressionen gelitten, habe psychiatrischen Beistand gehabt, in der Familie habe es Spannungen gegeben.
Spätestens seit dem Freitod des Bundesliga-Torwarts Robert Enke wissen wir, dass eine metallisch schimmernde Fassade nichts sagt. Selbst ein Nationaltorhüter kann verzweifeln bis zur Ausweglosigkeit, kann unter dem Druck zusammenbrechen. Jeder Suizid ist etwas Höchstpersönliches, etwas Unerklärliches. Aber wie der Selbstmord von Robert Enke nicht zu denken ist ohne den Hochleistungssport Fußball, so ist der Freitod von Kirsten Heisig wohl kaum zu begreifen ohne die enormen Belastungen, die sie sich als berufstätige Mutter, als Richterin und als Kritikerin der Neuköllner Verhältnisse aufgeladen hat.
- Datum 08.07.2010 - 07:01 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 08.07.2010 Nr. 28
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Natürlich wissen wir nichts über die Motive für den Suicid.
Oft lässt einen der Tod verstummen, als wäre Weiterdenken dann respektlos.
Ich meine, im Gegenteil, wenn dieser Tod eine Bedeutung haben soll, dann als Anlass,gründlicher über ein Problem nachzudenlen.
Vielleicht, es ist eine Spekulation, hat diese Richterin die Ohnmacht des Rechts nicht erleben wollen. Sie wollte Verhältnisse, wie sie in Normen suggeriert werden. Alles geordnet. Das Leben ist nicht so. Daran kann man verzweifeln. Alle Wertvorstellungen, die den Normen zugrundliegen, gelten mehr oder weniger,oftmals weniger, überall, Normtreue, von wegen. Gerechtigkeit, von wegen.
Daran können Menschen verztweifeln, die nicht wahrhaben wollen, ja mental, fast körperlich daran leiden, dass es in der Wirklichkeit anders zugeht. Das führt Menschen u.a. in den Terrorismus, wenn die Gewalt nach aussen gewendet wird, oder in den Suicid, wenn die Gewalt nach innen wirkt.
Ob die vorgestellte Abschreckung wirkt, die Frau Heisig hier propagiert, ist sicher weiterer Untersuchungen wert. Die Menschen sind nicht deswegen kriminell, weil der Druck von aussen fehlt, und es ist sehr zweifelhaft, ob der Druck von aussen sie dauerhaft zu anderem Handeln bewegen würde.
Warum träumen wir immer wieder von solchen Verhältnissen. Dikaturen aller Art behaupten, es gebe weniger Kriminalität.
Der Druck ist gross, der Preis sehr gross. Frau Heisig hat ihren Preis für dieses Modell bezahlt.Gewalt gegen sich selbst.
Nein, der allgegenwärtige Realtivismus und die Beliebigkeit, die Sie hier propagieren hat doch unsere Gesellschaft dahin gebracht, wo sie ist: Eine zerfallende, in der sich Menschen nach ihrer Herkunft definieren und gegen die jeweils anderen Kämpfen.
Der Mensch als soziales Wesen - als "Herdentier" - richtet sein Verhalten nach Regeln aus. Und es ist Lehrbuchweisheit, dass die Kriminalitätsraten mit der Entwicklungsstufen der jeweiligen Kulturen korrelieren. Entweder es gelingt uns, die Türken und Araber und Albaner in die deutsche Gesellschaft (Kultur) einzubinden oder unsere Gesellschaft "fliegt uns um die Ohren" und wir werden ein Fiasko erleben, wie weiland in Jugoslawien u.a. Vielvölkerstaaaten.
Die Mitläufen und Steigbügelhalter dieser Entwicklung sind die "Allesversteher" und "Allesrealtivierer".....
Frau Heisig scheint, als ihr "sicherer Hafen" - ihre Familie - zerbrach, selbst zerbrochen zu sein. Man kann nicht gegen die Beliebigkeit und Verantwortungslosigkeit in der Gesellschaft (Politik, Justiz) und dem kriminellen Sumpf von Kulturfremden ankämpfen ohne jeglichen "sicheren Hafen" im Rücken.
Ihr tragisches Schicksal sollte verdammt nochmal die verantwortungslosen Kulturrelativierer und Beliebigkeitsfanatiker zum Nachdenken anregen. Denn ihr seid die Wegbereiter des "neuen Faschismus". Der kommt nicht mit dem Hakenkreuz sondern mit dem Kopftuch für die Frau, der kommt mit mittelalterlicher Kultur.....
Nein, der allgegenwärtige Realtivismus und die Beliebigkeit, die Sie hier propagieren hat doch unsere Gesellschaft dahin gebracht, wo sie ist: Eine zerfallende, in der sich Menschen nach ihrer Herkunft definieren und gegen die jeweils anderen Kämpfen.
Der Mensch als soziales Wesen - als "Herdentier" - richtet sein Verhalten nach Regeln aus. Und es ist Lehrbuchweisheit, dass die Kriminalitätsraten mit der Entwicklungsstufen der jeweiligen Kulturen korrelieren. Entweder es gelingt uns, die Türken und Araber und Albaner in die deutsche Gesellschaft (Kultur) einzubinden oder unsere Gesellschaft "fliegt uns um die Ohren" und wir werden ein Fiasko erleben, wie weiland in Jugoslawien u.a. Vielvölkerstaaaten.
Die Mitläufen und Steigbügelhalter dieser Entwicklung sind die "Allesversteher" und "Allesrealtivierer".....
Frau Heisig scheint, als ihr "sicherer Hafen" - ihre Familie - zerbrach, selbst zerbrochen zu sein. Man kann nicht gegen die Beliebigkeit und Verantwortungslosigkeit in der Gesellschaft (Politik, Justiz) und dem kriminellen Sumpf von Kulturfremden ankämpfen ohne jeglichen "sicheren Hafen" im Rücken.
Ihr tragisches Schicksal sollte verdammt nochmal die verantwortungslosen Kulturrelativierer und Beliebigkeitsfanatiker zum Nachdenken anregen. Denn ihr seid die Wegbereiter des "neuen Faschismus". Der kommt nicht mit dem Hakenkreuz sondern mit dem Kopftuch für die Frau, der kommt mit mittelalterlicher Kultur.....
Frau Heisig war eine Frau,die aus ihrer Erfahrung als Richterin über die Probleme von jugendlichen Migranten berichtete.Sie hat nichts Beschönigt über die Aussagen vor Gericht.
Sie hat angeprangert,die Paralelgeselschaft in Deutschland,
dafür wurde sie von den Gutmenschen verteufelt.Nach deren Meinung gibt es in Deutschland keine P.Geselschaft.Nach deren Meinung hat der Staat versagt,diese verlangten mehr Geld für die Schulverweigerer.
Frau Heisig hat den Weg gewiesen,wie man diese P.Geselschaft aufbrechen kann,Konsequente Anwendung der Gesetze bei Straftätern und zwar sofort nach der Tat und nicht erst nach Monaten.
Sie hat Jugendämter,Schulen und die Polizei zusammengeführt,
um schon im Vorfeld Auffälligkeiten zu erkennen.Sie hat vor Eltern gesprochen und auf deren Mitarbeit gesetzt und das mit Erfolg.
Wer in Deutschland den Mund aufmacht,um auf Mißstände hinzuweisen wird angefeindet.
anonym - ich danke für diesen relativierenden und klugen beitrag, er spricht mir aus der seele!
getan, was diese "GUUUUtmenschen"Schreier nie wirklich wissen wollen: sie ist mit Freundlichkeit und Entschiedenheit an die Leute heran gegangen, hat nach Ursachen gesucht und war bestrebt, diese Ursachen zu beseitigen. Schon das finden ja diese Sarrazin-Lobhudler völlig überflüssig, man hat den Eindruck, es reiche ihnen, dass "mal endlich einer sagt, was ist" (wie man sieht, geschieht das keineswegs so selten wie behauptet, sonst wären Heisig und Buschkowsky nicht so häufig in Talkshows zu sehen) um dann befreit auf DIE Türken und Araber einzudreschen. Von diesen Herrschaften hört man nichts, wie dieses Problem gelöst werden könnte, geschweige denn, dass sie selber etwas dazu tun. (Lesepate kann jeder werden!)
Dass es Leute gibt, die es anders sehen ist normal in einer pluralistischen Gesellschaft, aber Herrschaften wie die GUUUtmenschenschreier gewinnen keine Freunde und den allzu Vorsichtigen, denn sie bestätigen eigentlich nur das was die befürchten.
Und so kann dann das Spiel der Polarisierungen weiter gehen und die verlorenen Jugendlichen sitzen daneben und rutschen ab.
Bei Heisig scheint es eher ein Problem der Neider gewesen zu sein, man wird halt nicht so gerne überragt.
Sie wollte Verhältnisse, wie sie in Normen suggeriert werden. Alles geordnet. Das Leben ist nicht so.
Mit Verlaub, das ist Quatsch.
Ansonsten, ohne die Regel, dass meine Freiheit an der der Anderen endet (was in unserer individualisierten und egoistischen Gesellschaft allzu oft missachtet wird) funktioniert keine Gemeinschaft.
Und ob Sie es glauben oder nicht, diese Jugendlichen hungern nach Regeln und da sie die nicht in der Familie und nicht in einer weitgehend desinteressierten Gesellschaft finden, ordnen sie sich kriminellen Bandenregeln unter.
Regeln in Verbindung mit Zuneigung erlauben es einem Kind, die innere Struktur aufzubauen, die ihm ein Leben in Freiheit ermöglicht.
Kriminelle Jugendliche sind nicht frei und leben nicht normenlos. Deren Normen sind nur nicht mit einer gesunden Gesellschaft zu vereinbaren.
anonym - ich danke für diesen relativierenden und klugen beitrag, er spricht mir aus der seele!
getan, was diese "GUUUUtmenschen"Schreier nie wirklich wissen wollen: sie ist mit Freundlichkeit und Entschiedenheit an die Leute heran gegangen, hat nach Ursachen gesucht und war bestrebt, diese Ursachen zu beseitigen. Schon das finden ja diese Sarrazin-Lobhudler völlig überflüssig, man hat den Eindruck, es reiche ihnen, dass "mal endlich einer sagt, was ist" (wie man sieht, geschieht das keineswegs so selten wie behauptet, sonst wären Heisig und Buschkowsky nicht so häufig in Talkshows zu sehen) um dann befreit auf DIE Türken und Araber einzudreschen. Von diesen Herrschaften hört man nichts, wie dieses Problem gelöst werden könnte, geschweige denn, dass sie selber etwas dazu tun. (Lesepate kann jeder werden!)
Dass es Leute gibt, die es anders sehen ist normal in einer pluralistischen Gesellschaft, aber Herrschaften wie die GUUUtmenschenschreier gewinnen keine Freunde und den allzu Vorsichtigen, denn sie bestätigen eigentlich nur das was die befürchten.
Und so kann dann das Spiel der Polarisierungen weiter gehen und die verlorenen Jugendlichen sitzen daneben und rutschen ab.
Bei Heisig scheint es eher ein Problem der Neider gewesen zu sein, man wird halt nicht so gerne überragt.
Sie wollte Verhältnisse, wie sie in Normen suggeriert werden. Alles geordnet. Das Leben ist nicht so.
Mit Verlaub, das ist Quatsch.
Ansonsten, ohne die Regel, dass meine Freiheit an der der Anderen endet (was in unserer individualisierten und egoistischen Gesellschaft allzu oft missachtet wird) funktioniert keine Gemeinschaft.
Und ob Sie es glauben oder nicht, diese Jugendlichen hungern nach Regeln und da sie die nicht in der Familie und nicht in einer weitgehend desinteressierten Gesellschaft finden, ordnen sie sich kriminellen Bandenregeln unter.
Regeln in Verbindung mit Zuneigung erlauben es einem Kind, die innere Struktur aufzubauen, die ihm ein Leben in Freiheit ermöglicht.
Kriminelle Jugendliche sind nicht frei und leben nicht normenlos. Deren Normen sind nur nicht mit einer gesunden Gesellschaft zu vereinbaren.
anonym - ich danke für diesen relativierenden und klugen beitrag, er spricht mir aus der seele!
getan, was diese "GUUUUtmenschen"Schreier nie wirklich wissen wollen: sie ist mit Freundlichkeit und Entschiedenheit an die Leute heran gegangen, hat nach Ursachen gesucht und war bestrebt, diese Ursachen zu beseitigen. Schon das finden ja diese Sarrazin-Lobhudler völlig überflüssig, man hat den Eindruck, es reiche ihnen, dass "mal endlich einer sagt, was ist" (wie man sieht, geschieht das keineswegs so selten wie behauptet, sonst wären Heisig und Buschkowsky nicht so häufig in Talkshows zu sehen) um dann befreit auf DIE Türken und Araber einzudreschen. Von diesen Herrschaften hört man nichts, wie dieses Problem gelöst werden könnte, geschweige denn, dass sie selber etwas dazu tun. (Lesepate kann jeder werden!)
Dass es Leute gibt, die es anders sehen ist normal in einer pluralistischen Gesellschaft, aber Herrschaften wie die GUUUtmenschenschreier gewinnen keine Freunde und den allzu Vorsichtigen, denn sie bestätigen eigentlich nur das was die befürchten.
Und so kann dann das Spiel der Polarisierungen weiter gehen und die verlorenen Jugendlichen sitzen daneben und rutschen ab.
Bei Heisig scheint es eher ein Problem der Neider gewesen zu sein, man wird halt nicht so gerne überragt.
für ihren Kommentar, der spricht nun eher mir aus der Seele ;)
beste Grüße, M
Danke!
für ihren Kommentar, der spricht nun eher mir aus der Seele ;)
beste Grüße, M
Danke!
Sie wollte Verhältnisse, wie sie in Normen suggeriert werden. Alles geordnet. Das Leben ist nicht so.
Mit Verlaub, das ist Quatsch.
Ansonsten, ohne die Regel, dass meine Freiheit an der der Anderen endet (was in unserer individualisierten und egoistischen Gesellschaft allzu oft missachtet wird) funktioniert keine Gemeinschaft.
Und ob Sie es glauben oder nicht, diese Jugendlichen hungern nach Regeln und da sie die nicht in der Familie und nicht in einer weitgehend desinteressierten Gesellschaft finden, ordnen sie sich kriminellen Bandenregeln unter.
Regeln in Verbindung mit Zuneigung erlauben es einem Kind, die innere Struktur aufzubauen, die ihm ein Leben in Freiheit ermöglicht.
Kriminelle Jugendliche sind nicht frei und leben nicht normenlos. Deren Normen sind nur nicht mit einer gesunden Gesellschaft zu vereinbaren.
Sie schreiben: "Mit Verlaub, das ist Quatsch.
Ansonsten, ohne die Regel, dass meine Freiheit an der der Anderen endet (was in unserer individualisierten und egoistischen Gesellschaft allzu oft missachtet wird) funktioniert keine Gemeinschaft.
Und ob Sie es glauben oder nicht, diese Jugendlichen hungern nach Regeln "
Ich zitiere Sie: "Mit Verlaub, das ist Quatsch."
Diese Jugendlichen hungern nicht nach Regeln, auch nicht nach Zuwendung, sondern nach Orientierung, nach Berechenbarkeit der Verhältnisse, nach Verständigung mit der Umwelt.
Ihr Kernproblem ist Orientierungslosigkeit. Diese wird verstärkt durch die unterschiedlichen Regeln der unterschiedlichen Milieus, in denen sie leben.
Ich meine, anonym habe in Beitrag #1 die Schwierigkeit einfühlsam und treffend umschrieben:
Wie es anders gehen könnte, zeigt das Beispiels eines 60-jährigen Amtsgerichtsdirektore. Er erzählte, er sei als Kind
kein Unschuldsengel gewesen.
/Zitat
Die Liste seiner jugendlichen Straftaten reiche vom Äpfel stehlen und Bonbons klauen, später Zigaretten, bis zum Fahren ohne Fahrerlaubnis. Erwischt wurde er aber nur ein einziges Mal beim Pflaumenstehlen. Da sei er dann vom Dorfpolizisten ganz ohne ordentliche Gerichtsverhandlung dazu verurteilt worden, Polizeifahrräder zu waschen.(Heidenheimer Zeitung 13.06.1999)
Zitat/
Wer die Probleme nicht löst, wie weiland der Dorfpolizist, steht irgendwann - von Hinz und Kunz und aller Welt gefeiert- vor den Trümmern seiner Illusionen.
Und dann?
Sie schreiben: "Mit Verlaub, das ist Quatsch.
Ansonsten, ohne die Regel, dass meine Freiheit an der der Anderen endet (was in unserer individualisierten und egoistischen Gesellschaft allzu oft missachtet wird) funktioniert keine Gemeinschaft.
Und ob Sie es glauben oder nicht, diese Jugendlichen hungern nach Regeln "
Ich zitiere Sie: "Mit Verlaub, das ist Quatsch."
Diese Jugendlichen hungern nicht nach Regeln, auch nicht nach Zuwendung, sondern nach Orientierung, nach Berechenbarkeit der Verhältnisse, nach Verständigung mit der Umwelt.
Ihr Kernproblem ist Orientierungslosigkeit. Diese wird verstärkt durch die unterschiedlichen Regeln der unterschiedlichen Milieus, in denen sie leben.
Ich meine, anonym habe in Beitrag #1 die Schwierigkeit einfühlsam und treffend umschrieben:
Wie es anders gehen könnte, zeigt das Beispiels eines 60-jährigen Amtsgerichtsdirektore. Er erzählte, er sei als Kind
kein Unschuldsengel gewesen.
/Zitat
Die Liste seiner jugendlichen Straftaten reiche vom Äpfel stehlen und Bonbons klauen, später Zigaretten, bis zum Fahren ohne Fahrerlaubnis. Erwischt wurde er aber nur ein einziges Mal beim Pflaumenstehlen. Da sei er dann vom Dorfpolizisten ganz ohne ordentliche Gerichtsverhandlung dazu verurteilt worden, Polizeifahrräder zu waschen.(Heidenheimer Zeitung 13.06.1999)
Zitat/
Wer die Probleme nicht löst, wie weiland der Dorfpolizist, steht irgendwann - von Hinz und Kunz und aller Welt gefeiert- vor den Trümmern seiner Illusionen.
Und dann?
Ich bewundere Kirsten Heisig für ihren Mut, ihr Engagement, ihre Menschlichkeit.
Ich bedaure ihren Freitod sehr.
Mein Beileid den Angehörigen, besonders ihren Töchtern.
Hatem
für ihren Kommentar, der spricht nun eher mir aus der Seele ;)
beste Grüße, M
Nein, der allgegenwärtige Realtivismus und die Beliebigkeit, die Sie hier propagieren hat doch unsere Gesellschaft dahin gebracht, wo sie ist: Eine zerfallende, in der sich Menschen nach ihrer Herkunft definieren und gegen die jeweils anderen Kämpfen.
Der Mensch als soziales Wesen - als "Herdentier" - richtet sein Verhalten nach Regeln aus. Und es ist Lehrbuchweisheit, dass die Kriminalitätsraten mit der Entwicklungsstufen der jeweiligen Kulturen korrelieren. Entweder es gelingt uns, die Türken und Araber und Albaner in die deutsche Gesellschaft (Kultur) einzubinden oder unsere Gesellschaft "fliegt uns um die Ohren" und wir werden ein Fiasko erleben, wie weiland in Jugoslawien u.a. Vielvölkerstaaaten.
Die Mitläufen und Steigbügelhalter dieser Entwicklung sind die "Allesversteher" und "Allesrealtivierer".....
Frau Heisig scheint, als ihr "sicherer Hafen" - ihre Familie - zerbrach, selbst zerbrochen zu sein. Man kann nicht gegen die Beliebigkeit und Verantwortungslosigkeit in der Gesellschaft (Politik, Justiz) und dem kriminellen Sumpf von Kulturfremden ankämpfen ohne jeglichen "sicheren Hafen" im Rücken.
Ihr tragisches Schicksal sollte verdammt nochmal die verantwortungslosen Kulturrelativierer und Beliebigkeitsfanatiker zum Nachdenken anregen. Denn ihr seid die Wegbereiter des "neuen Faschismus". Der kommt nicht mit dem Hakenkreuz sondern mit dem Kopftuch für die Frau, der kommt mit mittelalterlicher Kultur.....
kaum mehr möglich solche realitäten offen anzusprechen ohne diffamierung
kaum mehr möglich solche realitäten offen anzusprechen ohne diffamierung
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