Thilo Sarrazin »Da kam ein Anruf vom Wowereit«Seite 3/3
Sarrazin: Ja, ohne Affekt läuft gar nichts. Es braucht die Verbindung von Analyse und plötzlich in einem Wortbild aufscheinendem starkem Gefühl.
ZEITmagazin: Hatten Sie je eine Lebenskrise?
Sarrazin: Nun, über persönliche Dinge will ich hier nicht reden. Jeder hat seine Rückschläge zu verkraften. Wenn ich den persönlichen Bereich ausklammere, dann war mein berufliches Leben krisenfrei. Dass ich mich immer für das eingesetzt habe, was ich für richtig hielt, hat meiner Karriere eher genutzt.
Das Gespräch führte Ijoma Mangold
- Datum 10.07.2010 - 22:24 Uhr
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- Serie Das war meine Rettung
- Quelle ZEITmagazin, 08.07.2010 Nr. 28
- Kommentare 144
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Auf Seite #2 sind die Namen vertauscht.
LG
Liebe Leser, auf Seite 2 und 3 waren die Namen Sarrazin und ZEITmagazin vertauscht. Jetzt stimmt alles.
Beste Grüße,
Markus Horeld
Liebe Leser, auf Seite 2 und 3 waren die Namen Sarrazin und ZEITmagazin vertauscht. Jetzt stimmt alles.
Beste Grüße,
Markus Horeld
Auf Seite #3 auch.
[entfernt. Bitte verzichten Sie auf Polemik und formulieren Sie Ihre Diskussionsbeiträge sachlich und höflich. Vielen Dank. Die Redaktion/ew]
Sozialrassistisch? Seit wann ist die Religion eine Rasse?
Herr Sarrazin hat völlig recht, das Kopftuch gehört nicht in eine moderne Gesellschaft und zu einem modernen Frauenbild, das auch die Erwerbstätigkeit einer Frau beinhaltet. Frauen, die sich verhüllen, finden so gut wie keine Erwerbsarbeit, beziehen aber zu einem sehr hohen Anteil Sozialleistungen.
vorwerfen Anhänger des "Sozialdarwinismusses" zu sein...
*gelle? einfach mal kalt duschen und die Fenster zu...*
Das als SPD-Mitglied zeigt schon bedenkliche Spuren von Arroganz.
Zum anderen kann man Ihm durchaus Xenophobie unterstellen.
Denn der "türkische Obst- und Gemüsehändler, der laufend Kopftuchmädchen *produziere*" arbeitet (nicht wenig und bestimmt zu ungünstigeren Zeiten als T. S) in Deutschland und hat vermutlich den deutschen Pass und zahlt hier seine Steuern.
Zudem kritisiere ich bei der Zeit, das nicht nach der Korruptionsaffäre Golfplatz ein (wie aus dem Interview herausgeht) Hobby von T. S. ist.
Zum Thema "Mitteleuropäisch" könnte ich jetzt auch etwas sagen, würde aber a) berechtigterweise moderiert werden und b) möchte ich mich nicht unbedingt auf T. S.'s Niveau herablassen.
Btw. Interessant: Erst Finanzminister im überschuldeten Berlin jetzt bei der DB... Wäre es nicht mal zeit den "geraden" Nagel Korruption und Vetterleswirtschaft deswegen einzuschlagen? hm? Mein ja nur. Lässt man mal alle Fünfe gerade sein und schwupps... Sieht man ja.
Mir wäre es auch lieber wenn es die harten Aussagen von Sarrazin nicht gäbe. Allerdings hat Sarrazin immer harte Fakten parat, bevor er solche Aussagen macht.
Wenn uns seine Aussagen nicht gefallen müssen wir also die Fakten ändern. Das wäre zum einen durch bessere Integration und zum anderen durch gezielte Bildung (z.B. Deutsch lernen im Vorschulalter).
Inzwischen verlassen mehr gebildete Türken Deutschland in Richtung Türkei als umgekehrt einwandern.
Das findet sich auch bei anderen Untersuchungen zur Auswanderung aus Deutschland. Deutschland ist weiterhin ein unattraktives Land für Gebildete (hohe Sozialabgaben und Steuern) und ein zu attraktives Land für den Zuzug von gering Qualifizierten (die statistisch gesehen besonders häufig Transfer-Leistungsempfänger sind).
@3. mofateam
Zitat:
"..die sog. Unterschicht (bzw. Muslime, Arbeitslose und andere sog. Sozialschmarotzer).."
Danke. Jetzt weiß ich wenigstens, wer mit der Unterschicht gemeint ist. Bisher hatte ich immer den einen oder anderen Unterbelichteten, der hier postet, dafür gehalten
Daher zitiere ich Ihre Aussage nochmals.
"Herr Sarrazin, Herr Westerwelle und das in seiner unterschichtsdiffamierenden Art fast "Der Stürmer"-hafte Nachmittagsprogramm der Privaten haben eines gemeinsam: das propagandistische Ziel nämlich, die Mittelschicht gegen die sog. Unterschicht (bzw. Muslime, Arbeitslose und andere sog. Sozialschmarotzer) aufzuhetzen, um so von den wahren Ungerechtigkeiten in unserem Land abzulenken: der skandalösen Ausplünderung des Mittelstandes durch die Oberschicht bzw. durch das obere Fünftel, auf welches mittlerweile 67% des Vermögens entfällt - und die in diesem Punkt als Erfüllungsgehilfe verbündete grosse Koalition Schwarzgelbrotgrün."
was für ein erbärmlich jämmerlicher Kommentar. Ist so was überhaupt erlaubt?
...zahlen Sie Einkommenssteuer oder beziehen Sie Transferleistungen? Im Letzteren Fall kann ich Ihre Angst irgendwie verstehen. Gott zum Gruße, Herr Gutmensch!
Sozialrassistisch? Seit wann ist die Religion eine Rasse?
Herr Sarrazin hat völlig recht, das Kopftuch gehört nicht in eine moderne Gesellschaft und zu einem modernen Frauenbild, das auch die Erwerbstätigkeit einer Frau beinhaltet. Frauen, die sich verhüllen, finden so gut wie keine Erwerbsarbeit, beziehen aber zu einem sehr hohen Anteil Sozialleistungen.
vorwerfen Anhänger des "Sozialdarwinismusses" zu sein...
*gelle? einfach mal kalt duschen und die Fenster zu...*
Das als SPD-Mitglied zeigt schon bedenkliche Spuren von Arroganz.
Zum anderen kann man Ihm durchaus Xenophobie unterstellen.
Denn der "türkische Obst- und Gemüsehändler, der laufend Kopftuchmädchen *produziere*" arbeitet (nicht wenig und bestimmt zu ungünstigeren Zeiten als T. S) in Deutschland und hat vermutlich den deutschen Pass und zahlt hier seine Steuern.
Zudem kritisiere ich bei der Zeit, das nicht nach der Korruptionsaffäre Golfplatz ein (wie aus dem Interview herausgeht) Hobby von T. S. ist.
Zum Thema "Mitteleuropäisch" könnte ich jetzt auch etwas sagen, würde aber a) berechtigterweise moderiert werden und b) möchte ich mich nicht unbedingt auf T. S.'s Niveau herablassen.
Btw. Interessant: Erst Finanzminister im überschuldeten Berlin jetzt bei der DB... Wäre es nicht mal zeit den "geraden" Nagel Korruption und Vetterleswirtschaft deswegen einzuschlagen? hm? Mein ja nur. Lässt man mal alle Fünfe gerade sein und schwupps... Sieht man ja.
Mir wäre es auch lieber wenn es die harten Aussagen von Sarrazin nicht gäbe. Allerdings hat Sarrazin immer harte Fakten parat, bevor er solche Aussagen macht.
Wenn uns seine Aussagen nicht gefallen müssen wir also die Fakten ändern. Das wäre zum einen durch bessere Integration und zum anderen durch gezielte Bildung (z.B. Deutsch lernen im Vorschulalter).
Inzwischen verlassen mehr gebildete Türken Deutschland in Richtung Türkei als umgekehrt einwandern.
Das findet sich auch bei anderen Untersuchungen zur Auswanderung aus Deutschland. Deutschland ist weiterhin ein unattraktives Land für Gebildete (hohe Sozialabgaben und Steuern) und ein zu attraktives Land für den Zuzug von gering Qualifizierten (die statistisch gesehen besonders häufig Transfer-Leistungsempfänger sind).
@3. mofateam
Zitat:
"..die sog. Unterschicht (bzw. Muslime, Arbeitslose und andere sog. Sozialschmarotzer).."
Danke. Jetzt weiß ich wenigstens, wer mit der Unterschicht gemeint ist. Bisher hatte ich immer den einen oder anderen Unterbelichteten, der hier postet, dafür gehalten
Daher zitiere ich Ihre Aussage nochmals.
"Herr Sarrazin, Herr Westerwelle und das in seiner unterschichtsdiffamierenden Art fast "Der Stürmer"-hafte Nachmittagsprogramm der Privaten haben eines gemeinsam: das propagandistische Ziel nämlich, die Mittelschicht gegen die sog. Unterschicht (bzw. Muslime, Arbeitslose und andere sog. Sozialschmarotzer) aufzuhetzen, um so von den wahren Ungerechtigkeiten in unserem Land abzulenken: der skandalösen Ausplünderung des Mittelstandes durch die Oberschicht bzw. durch das obere Fünftel, auf welches mittlerweile 67% des Vermögens entfällt - und die in diesem Punkt als Erfüllungsgehilfe verbündete grosse Koalition Schwarzgelbrotgrün."
was für ein erbärmlich jämmerlicher Kommentar. Ist so was überhaupt erlaubt?
...zahlen Sie Einkommenssteuer oder beziehen Sie Transferleistungen? Im Letzteren Fall kann ich Ihre Angst irgendwie verstehen. Gott zum Gruße, Herr Gutmensch!
da ist was falsch herum bei den zuweisungen des gesprochenen im artikel.
kein kommentar mehr meinerseits zu sarrazin. oder doch ein satz: ich sähe die steuergelder lieber an einen weltbürger verschleudert als an einen gartenzwergpopulisten.
Das klingt, als wolle sich da jemand durch moderate Wortwahl rehabilitieren. das ändert aber nichts an der Tatsache, dass er sich mit Minderheiten unterhalb der Gürtellinie auseinandersetzt und dabei auf Stammtisch-Niveau Ressentiments schürt. Solche Politiker waren in Deutschland sehr lange merhheitsfähig. Hoffentlich ändert sich das mal, indem mehr Leute fragen "Großvater warum hast Du so große Zähne?
Das so ein Hetzer in der sogenannten "Sozialdemokratischen" Partei Deutschland eine politische Heimat hat, sagt alles ueber diesen Verein aus. August Bebel wurde sich im Grabe umdrehen. Und das die ZEIT diesem eliitaeren Politrowdy mit dem leichten Sprachfehler eine Buehne verschafft, spricht ebenfalls Baende.
leute wie sarrazin sind wichtig, weil nur über diesen weg der verbalen zuspitzung tatsächlich gesellschaftliche diskussionen losgetreten werden.
selbstverständlich geht es vielen migranten nur um einen sozialtransfer. das ist ein problem, weil es weder ihnen noch unserer gesellschaft nützt. andere länder verfolgen da eine deutlich kontrolliertere einwanderung. wer in ein land kommt, muss dieses land auch wollen und mögen. das darf er dann ausdrücken in dem er zunächst mal die sprache gut beherrscht.
viele bringen schon den willen gar nicht auf, da können wir den rest vergessen.
...und unterstützen Sie auch die Äusserungen Sarrazins über jüdische Einwanderer, die seiner Ansicht nach genetisch über einen höheren IQ verfügen als Araber? Zwischen Sarrazins Äusserung und NS-Rassenlehre passt wirklich nicht mehr sehr viel Papier.
Das Problem ist, dass komplexe Probleme wie Arbeitslosigkeit oder Unterschichtmilieus auch differenziert diskutiert werden sollten, wenn man tatsächlich Lösungen anpeilt. Darum geht es Hetzern wie Sarrazin aber nicht. Ich habe jedenfalls keinen Lösungsvorschlag von ihm gehört, und das ist auch gar nicht intendiert. Dafür sind Sarrazins Äusserungen aber ein sicheres Indiz für den Klassenhass unserer Eliten. Divide et impera. Und auch die ZEIT spielt da ihre wie so oft unrühmliche Rolle.
Bin hier gerade in Kanada, und mehr als einmal ist es mir passiert, dass ich mit Angestellten, auch in Bereichen mit hohem "Kundenkontakt" wie Servicehotlines oder Bekleidungsgeschäften, zu tun hatte, die deutlich schlechter Englisch sprachen als ich, wobei mein Englisch alles andere als fließend ist. Ist hier kein Problem, weder für Arbeitgeber noch Arbeitnehmer oder Kunden.
Und ja, das Einwanderungsland Kanada hat eine andere Migrationsgeschichte als das Einwanderungsland Deutschland. Das heißt aber nicht, dass man aus den kanadischen Verhältnissen nichts lernen kann.
schon bezeichnend und wahrscxheinlich indikator für die nächsten schritte der regierung, dass dieser kommentar ein empfohlener ist. ich denke im gegensatz, dass wir miteinander leben und besser leben sollten, als diesem leitkulturquark aufzusitzen und und das leben gegenseitig schwer zu machen. das geld haben nicht die kopftuchmädchen geklaut, alles weitere ist ... ich spar mir die zensur.
Bemühen Sie sich um einen weniger agressiven Tonfall und wenden Sie sich für Fragen oder Kritiken zur Empfehlung von Artikeln an community@zeit.de. Danke, die Redaktion / mh
...und unterstützen Sie auch die Äusserungen Sarrazins über jüdische Einwanderer, die seiner Ansicht nach genetisch über einen höheren IQ verfügen als Araber? Zwischen Sarrazins Äusserung und NS-Rassenlehre passt wirklich nicht mehr sehr viel Papier.
Das Problem ist, dass komplexe Probleme wie Arbeitslosigkeit oder Unterschichtmilieus auch differenziert diskutiert werden sollten, wenn man tatsächlich Lösungen anpeilt. Darum geht es Hetzern wie Sarrazin aber nicht. Ich habe jedenfalls keinen Lösungsvorschlag von ihm gehört, und das ist auch gar nicht intendiert. Dafür sind Sarrazins Äusserungen aber ein sicheres Indiz für den Klassenhass unserer Eliten. Divide et impera. Und auch die ZEIT spielt da ihre wie so oft unrühmliche Rolle.
Bin hier gerade in Kanada, und mehr als einmal ist es mir passiert, dass ich mit Angestellten, auch in Bereichen mit hohem "Kundenkontakt" wie Servicehotlines oder Bekleidungsgeschäften, zu tun hatte, die deutlich schlechter Englisch sprachen als ich, wobei mein Englisch alles andere als fließend ist. Ist hier kein Problem, weder für Arbeitgeber noch Arbeitnehmer oder Kunden.
Und ja, das Einwanderungsland Kanada hat eine andere Migrationsgeschichte als das Einwanderungsland Deutschland. Das heißt aber nicht, dass man aus den kanadischen Verhältnissen nichts lernen kann.
schon bezeichnend und wahrscxheinlich indikator für die nächsten schritte der regierung, dass dieser kommentar ein empfohlener ist. ich denke im gegensatz, dass wir miteinander leben und besser leben sollten, als diesem leitkulturquark aufzusitzen und und das leben gegenseitig schwer zu machen. das geld haben nicht die kopftuchmädchen geklaut, alles weitere ist ... ich spar mir die zensur.
Bemühen Sie sich um einen weniger agressiven Tonfall und wenden Sie sich für Fragen oder Kritiken zur Empfehlung von Artikeln an community@zeit.de. Danke, die Redaktion / mh
"Ja, darin liegt eine negative Emotionalität, die ich auch empfinde. Meine mitteleuropäische Herkunft prägt mein Schönheits- und Werteideal. Deshalb finde ich keinen Gefallen an einer gesellschaftlich-religiösen Norm wie dem Verhüllen der Frauen."
"Negative Emotionalitäten" (Ressentiments) sollten in einer sachlichen Debatte nichts zu suchen haben.
"Meine mitteleuropäische Herkunft prägt mein Schönheits- und Werteideal."
Meiner mitteleuropäischen Herkunft habe ich eine aufgeklärte Denkweise zu verdanken.
Im Übrigen: Widern Herr Sarrazin auch alte Frauen mit Kopftüchern an? Immerhin wurden die früher auch von "deutschen" Frauen getragen ...
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