Umweltverbände Allianz gegen die Pest
BP und die Folgen: Gemeinsam kämpfen Umweltverbände und die amerikanische Regierung für den Schutz der Meere.
© Chip Somodevilla/Getty Images

Demonstranten protestieren vor der BP-Zentrale in Washington gegen die Umweltverschmutzung durch austretendes Öl
In einem klimatisierten, abgedunkelten Raum am Rand von Houston/Texas, den sie war room, Kriegszentrale, nennen, schöpfen einige Hundert Ingenieure des Ölkonzerns BP derzeit Hoffnung. Auf Bildschirmen verfolgen sie, wie knapp 800 Kilometer weiter östlich tief unten im Golf von Mexiko eine neue, wesentlich wirksamere Auffangglocke montiert wird . Etwa Mitte August wollen sie das gigantische Ölleck mit Hilfe von Entlastungsbohrungen ganz verschließen, die Arbeiten kommen gut voran. Nicht nur BP, alle Ölunternehmen bauen auf den Erfolg, damit sie auch in Zukunft noch schwarzes Gold aus dem Meer fördern können.
In einem klimatisierten Kongressraum, den sie ebenfalls war room nennen, sagen zur selben Zeit drei Abgeordnete und neun Vertreter von Umweltschutzorganisationen dieser Tiefseebohrung den Kampf an. Sie zeigen Bilder von Demonstranten, die im ölverschmutzten Sand singen: »Sag mir, wo die Strände sind…« Sie fordern: Keine Ölbohrungen mehr vor den Küsten!
- Natur in Gefahr
-
Anfangs hieß es noch, dass aus den Lecks unter der explodierten Bohrinsel Deepwater Horizon nach Schätzungen des Ölkonzerns BP und der Behörden täglich rund 5000 Barrel Öl schießen würden. Das sind knapp 800.000 Liter der zähen schwarzen Masse. Mittlerweile hat die US-Regierung ihre Schätzung deutlich nach oben korrigiert. Sie liegt nun zwischen 35.000 und 60.000 Barrel pro Tag. Das wären bis zu 9,5 Millionen Liter. Seit Wochen weisen Forscher auf entsprechende Mengen hin.
Bedroht ist nicht nur die Küstenregion des amerikanischen Bundesstaates Louisiana, wo das Öl bereits auf Land getroffen ist. Nach Angaben der Wetter- und Ozeanografiebehörde der USA (NOOA) kommt es auch zu Auswirkungen für Tiere und Pflanzen entlang der Küsten der Nachbarstaaten Mississippi, Alabama und Florida. Derzeit schätzt NOOA, dass allein in Louisiana zehn Tierschutzgebiete betroffen sind.
Die Sumpflandschaften in der Region sind artenreiche Ökosysteme, die fast 40 Prozent der Feuchtgebiete der USA ausmachen.
- Meerestiere
-
Louisianas Ministerium für Natur und Fischerei sieht 445 Fischarten, 45 Säugetierarten, 32 Amphibienarten und 134 Vogelarten unmittelbar durch den wabernden Ölteppich in Gefahr.
Meeressäuger, wie die Delfinart Großer Tümmler oder der Pottwall können sich im klebrigen Öl verfangen, wenn sie zum Luftholen auftauchen. Der Karibik-Manati, eine bereits gefährdete Seekuhart, wandert entlang der Golfküste in warme Gewässer.
Auch einige Schildkrötenarten könnten unter dem Öl leiden. Gerade beginnt die Zeit, in der sie ihre Eier an den Stränden ablegen und auf Futtersuche sind.
Einige Umweltschützer fürchten sogar, dass der Alligator Schwierigkeiten bekommen könnte, im brackigen Mündungsgebiet des Mississippi-Delta Nahrung zu finden. Viele Fischarten, die auf seinem Speiseplan stehen, könnten vom Öl eingefangen werden.
- Vögel
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Eine Vielzahl an Vogelarten lebt und zieht an der Golfküste entlang, um hier Eier zu legen, Nester zu hüten und nach Futter zu suchen. Allein an der Küste Louisianas zählt man rund fünf Millionen Zugvögel in den Sumpfgebieten.
Der offizielle Vogel des Staates Louisiana, der Braunpelikan, hat gerade angefangen auf den Sandinseln, die parallel zur Küstenlinie verlaufen, zu brüten. Weitere rund hundert Zugvögelarten, darunter Schwalben, Ammern und Waldsänger, legen derzeit einen Zwischenstopp in der Region ein.
Hinzu kommen zahlreiche Vogelarten, die an den Stränden nisten.
- Pflanzen
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Besonders die weitverbreiteten Mangrovenwälder an der Küste des Golfs von Mexiko reagieren sehr empfindlich auf eine Ölverschmutzung. Sie sterben ab, sobald das Öl ihre Luftöffnungen in den Wurzeln verklebt.
Dies ist nicht nur ein ökologisches Problem. Die Mangroven spielen auch eine wichtige Rolle im Küstenschutz. Gerade in der Region vor Louisianas Küste kommt es immer wieder zu starken Hurrikans. Die Mangroven bieten als eine Art natürliche Barriere Schutz für das gesamte Mississippi-Delta.
Künftige Stürme könnten größere Schäden anrichten, weil Mangroven nur langsam nachwachsen.
- Fischerei
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Der Golf von Mexiko ist der einzige Ort, an dem der Blauflossenthun im Westatlantik seine Laichgründe hat. Die Laichzeit hat gerade begonnen und die Meerestiere sind ohnehin eine gefährdete Art. Ihre Eier schwimmen an der Wasseroberfläche und auch die Larven bleiben in den oberen Wasserschichten, die direkt vom Öl verseucht sind.
Auch der Menaden, eine Heringsart, ist direkt vom Öl betroffen. Die Fische ziehen ihre Nahrung aus dem Wasser, indem sie es filtern. So kann das Öl direkt in ihren Organismus gelangen.
In den Gewässern vor der US-Küste leben zudem riesige Mengen Austern, Krabben, Muscheln und weitere Fische.
Noch geht die örtliche Industrie zwar nicht von einem dramatischen Einfluss auf die Fischereibetriebe aus. Dennoch geht die Furcht um. Einige Krabbenfischer haben bereits BP, Transocean und die anderen an dem Bohrvorhaben beteiligten Konzerne Halliburton sowie Cameron wegen Fahrlässigkeit verklagt.
Natur-, Tier- und Umweltschützer setzen damit ein lang ersehntes Zeichen der Gemeinsamkeit, doch noch immer stehen längst nicht alle Verbände hinter dieser Forderung. Ein absoluter Bohrstopp sei wirklichkeitsfremd, sagt etwa der Meeresforscher Michael Gravitz von der Organisation Environment America in Übereinstimmung mit den jüngsten Urteilen der Gerichte. Als Barack Obama einen Monat vor der Explosion der Deepwater Horizon die Ausweitung von Tiefseebohrungen verkündete, in der Hoffnung, damit einige Republikaner für sein Klimaschutzgesetz gewinnen zu können , unterstützten Umweltverbände diese Politik.
Kürzlich wurde bekannt, dass BP dem Verein Nature Conservancy Geld spendet und sich mit ihm für ein Dschungelprojekt in Bolivien einsetzt. Jetzt werfen Gegner dem Verband vor, er sei einen Pakt mit dem Teufel eingegangen. Conservancy-Chef Mark Tercek schoss zurück: Wer die Umwelt bewahren wolle, »muss diese Unternehmen einspannen, damit sie nicht nur ein Teil des Problems sind, sondern auch ein Teil der Lösung«. Doch wo ist die Grenze der Glaubwürdigkeit?
Nur in zwei Punkten sind sich Umwelt- und Tierschützer einig: Ein absolutes Bohrverbot befürworten sie überall dort, wo Obama Ausnahmen zulassen wollte. Zudem wollen auch sie einen einstweiligen Stopp für weitere Probebohrungen, bis man mehr über das Unglück, überhaupt über die Bedingungen der Tiefsee weiß. Die Unkenntnis der Ölkonzerne und Genehmigungsbeamten sei »monströs«, ärgert sich im war room ein Kongressabgeordneter. Umweltschützer Michael Gravitz klagt, man kenne die Oberfläche des Mondes weit besser als den Meeresboden. Tatsächlich erhält die Raumfahrt viel mehr Geld als die Tiefseeforschung.
- Datum 15.07.2010 - 18:20 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 15.07.2010 Nr. 29
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The other oil spill
s.o.
s.o.
Davon abgesehen dass sich das schon lange lange verbraucht hat frag ich mich wer sich freiwillig halbnackt und mit Dreck beschmiert von der Presse ablichten lässt. Da muss meiner Meinung nach schon ein gehöriges Maß an ehm Geltungsbedürfnis dahinterstecken.
Und die Farben mit denen dieses Poster bedruckt wurde stammen ja wohl weniger aus natürlichen Färbepflanzen sondern sind ein Petrochemisches Produkt. Die Unterwäsche enthält mit großer Sicherheit auch Polyesterfasern und Kunststoffe (zB für "Stretch", BH Verschluss, Knopf der Boxershort) somit also auch Erdöl. Baumwollfarben ist die Unterwäsche ebenfalls nicht, also ist auch hier wieder ein Produkt der Petrochemie zur Färbung verwendet worden. Und das leuchtende Blau der Europaflaggen, Wind und Wetter und Sonneneinstrahlung lange trotzend, gibt es natürlich auch nicht mit Farbstoffen aus der Natur.
Solch ein kleines Photo offenbart schon solch große Widersprüche. Wer mit Verve und dem Brustton der Überzeugung "gegen" die Ölindustrie etc. wettert der sollte dann auch entsprechend konsequent sein und diese Industrie nicht durch seinen Lebensstil erst aufbauen. Das Dilemma des modernen Menschen, er suhlt sich in Selbstmitleid aber denkt nicht daran irgendwas an seinem ursächlichen Verhalten zu ändern.
>>Wer mit Verve und dem Brustton der Überzeugung "gegen" die Ölindustrie etc. wettert der sollte dann auch entsprechend konsequent sein und diese Industrie nicht durch seinen Lebensstil erst aufbauen.<<
warum das denn?
ich halte den kapitalismus auch für einen im emphatischen sinne vernunftlosen und einschläfernden mechanismus mit einigem zerstörerischen potential. konsumieren find ich trotzdem ziemlich geil. je mehr und diversifizierter, desto besser. moralisierende pseudokritik nach dem motto: wer die fleischproduktion für ein zu blutiges und stumpfes geschäft hält, soll gefälligst kein schnitzel essen (als sei kritik nur als praktische legitim), ist nur die affirmatve kehrform der kritisierten haltung. beides läuft bloß auf die naive beschwörung der 'verantwortung und veränderungskraft des einzelnen' hinaus. dem 'einzelnen' sollte man dann auch überlassen, ob und wie er protestiert und ob er lieber kunstfasern in aktivisten-unterwäsche zählt.
Dabei muss man auch bedenken, das alle die diese Proteste aufzeichnen und veröffentlichen auch auf Produkte der Petrochemie angewiesen sind.
Am besten sollten nur jene etwas dagegen haben, die sich in Tierfelle gehüllt in Waldhöhlen verkrochen haben ... BP wäre jedenfalls hell auf begeistert.
Haben Sie noch mehr davon? Z.B. das nur Veganer etwas gegen Tierquälerei und nur reine Naturheiler etwas gegen die Pharmazie haben dürfen? Und wir gestatten nur noch den edlen Einsiedlern die Politik zu kritisieren?
Am besten machen wir es wie früher: Oben ein Kaiser und unten beständiges Schweigen...
>>Wer mit Verve und dem Brustton der Überzeugung "gegen" die Ölindustrie etc. wettert der sollte dann auch entsprechend konsequent sein und diese Industrie nicht durch seinen Lebensstil erst aufbauen.<<
warum das denn?
ich halte den kapitalismus auch für einen im emphatischen sinne vernunftlosen und einschläfernden mechanismus mit einigem zerstörerischen potential. konsumieren find ich trotzdem ziemlich geil. je mehr und diversifizierter, desto besser. moralisierende pseudokritik nach dem motto: wer die fleischproduktion für ein zu blutiges und stumpfes geschäft hält, soll gefälligst kein schnitzel essen (als sei kritik nur als praktische legitim), ist nur die affirmatve kehrform der kritisierten haltung. beides läuft bloß auf die naive beschwörung der 'verantwortung und veränderungskraft des einzelnen' hinaus. dem 'einzelnen' sollte man dann auch überlassen, ob und wie er protestiert und ob er lieber kunstfasern in aktivisten-unterwäsche zählt.
Dabei muss man auch bedenken, das alle die diese Proteste aufzeichnen und veröffentlichen auch auf Produkte der Petrochemie angewiesen sind.
Am besten sollten nur jene etwas dagegen haben, die sich in Tierfelle gehüllt in Waldhöhlen verkrochen haben ... BP wäre jedenfalls hell auf begeistert.
Haben Sie noch mehr davon? Z.B. das nur Veganer etwas gegen Tierquälerei und nur reine Naturheiler etwas gegen die Pharmazie haben dürfen? Und wir gestatten nur noch den edlen Einsiedlern die Politik zu kritisieren?
Am besten machen wir es wie früher: Oben ein Kaiser und unten beständiges Schweigen...
s.o.
http://auslandsjournal.zd...
http://auslandsjournal.zd...
entfernt wegen diskriminierenden Aussagen. Die Redaktion/vv
...hat ZEIT ONLINE gerade vor wenigen Tagen berichtet. Im Nigerdelta kämpfen die Menschen jeden Tag gegen austretendes Öl:
http://www.zeit.de/wirtsc...
Gesammelte Artikel und viele weitere Infos zur Ölpest finden Sie auf unserer Themenseite:
http://www.zeit.de/themen...
Grüße aus der Wissen-Redaktion
http://auslandsjournal.zd...
>>Wer mit Verve und dem Brustton der Überzeugung "gegen" die Ölindustrie etc. wettert der sollte dann auch entsprechend konsequent sein und diese Industrie nicht durch seinen Lebensstil erst aufbauen.<<
warum das denn?
ich halte den kapitalismus auch für einen im emphatischen sinne vernunftlosen und einschläfernden mechanismus mit einigem zerstörerischen potential. konsumieren find ich trotzdem ziemlich geil. je mehr und diversifizierter, desto besser. moralisierende pseudokritik nach dem motto: wer die fleischproduktion für ein zu blutiges und stumpfes geschäft hält, soll gefälligst kein schnitzel essen (als sei kritik nur als praktische legitim), ist nur die affirmatve kehrform der kritisierten haltung. beides läuft bloß auf die naive beschwörung der 'verantwortung und veränderungskraft des einzelnen' hinaus. dem 'einzelnen' sollte man dann auch überlassen, ob und wie er protestiert und ob er lieber kunstfasern in aktivisten-unterwäsche zählt.
...vielleicht auch noch inkludiert und prokrastinierend? Anglizismen werden nicht sinnvoller wenn man sie auch noch eindeutscht. Darüber hinaus geht's mir um keine Beschwörungen, ich bin kein Zauberer und darüber hinaus sind mir Umwelt wie auch die meisten meiner Mitmenschen reichlich gleichgültig. Die Leute sollen entweder Taten sprechen lassen oder es lassen, nur darum geht's mir.
Die ganze Protestiererei soll ja schon seit Anno 1968 bloß so eine Art von moderner Ablass sein. "Schau her kosmisches Gleichgewicht, ich trage zwar durch mein Verhalten zur Zerstörung des Planeten bei aber ich setze dabei ein saures Gesicht auf". Davon kann sich Mama Erde auch nix kaufen. Und der soziale Druck, dass man ja so furchtbar ökologisch zu sein hat und so weiter, tut das Übrige.
Trotzdem bleiben solche Aktionen dann so wirkungsvoll wie das x-te "Rock gegen Rechts" Konzert, wo sich Nicht-Rechtsextreme treffen und sich gegenseitig auf die Schulter klopfen und darin bestärken dass es gut ist "gegen Rechts" zu sein (eigentlich ist es eh nur ein Alibi um zu feiern - aber wie schon erörtert muss der "kritische Bürger" dabei ein saures Gesicht aufsetzen, denn nur das Leben zu genießen gilt fast schon als vulgär).
Auch dadurch wird nix bewegt. Aber nach dem ereignisreichen Abend gehen alle erschöpft heim und können sich beim Kater am Tag danach sagen "Boa, jetzt hab ich mich aber mal so richtig "gegen Rechts" engagiert".
Gebracht hat die "Aktion" nur den Medien was, Sommerlochmaterial.
...vielleicht auch noch inkludiert und prokrastinierend? Anglizismen werden nicht sinnvoller wenn man sie auch noch eindeutscht. Darüber hinaus geht's mir um keine Beschwörungen, ich bin kein Zauberer und darüber hinaus sind mir Umwelt wie auch die meisten meiner Mitmenschen reichlich gleichgültig. Die Leute sollen entweder Taten sprechen lassen oder es lassen, nur darum geht's mir.
Die ganze Protestiererei soll ja schon seit Anno 1968 bloß so eine Art von moderner Ablass sein. "Schau her kosmisches Gleichgewicht, ich trage zwar durch mein Verhalten zur Zerstörung des Planeten bei aber ich setze dabei ein saures Gesicht auf". Davon kann sich Mama Erde auch nix kaufen. Und der soziale Druck, dass man ja so furchtbar ökologisch zu sein hat und so weiter, tut das Übrige.
Trotzdem bleiben solche Aktionen dann so wirkungsvoll wie das x-te "Rock gegen Rechts" Konzert, wo sich Nicht-Rechtsextreme treffen und sich gegenseitig auf die Schulter klopfen und darin bestärken dass es gut ist "gegen Rechts" zu sein (eigentlich ist es eh nur ein Alibi um zu feiern - aber wie schon erörtert muss der "kritische Bürger" dabei ein saures Gesicht aufsetzen, denn nur das Leben zu genießen gilt fast schon als vulgär).
Auch dadurch wird nix bewegt. Aber nach dem ereignisreichen Abend gehen alle erschöpft heim und können sich beim Kater am Tag danach sagen "Boa, jetzt hab ich mich aber mal so richtig "gegen Rechts" engagiert".
Gebracht hat die "Aktion" nur den Medien was, Sommerlochmaterial.
Dabei muss man auch bedenken, das alle die diese Proteste aufzeichnen und veröffentlichen auch auf Produkte der Petrochemie angewiesen sind.
Am besten sollten nur jene etwas dagegen haben, die sich in Tierfelle gehüllt in Waldhöhlen verkrochen haben ... BP wäre jedenfalls hell auf begeistert.
Haben Sie noch mehr davon? Z.B. das nur Veganer etwas gegen Tierquälerei und nur reine Naturheiler etwas gegen die Pharmazie haben dürfen? Und wir gestatten nur noch den edlen Einsiedlern die Politik zu kritisieren?
Am besten machen wir es wie früher: Oben ein Kaiser und unten beständiges Schweigen...
s.o.
s.o.
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