Umwelt Öl – war da was?
Bislang haben wir bei jeder Umweltkatastrophe dazugelernt. Diesmal nicht
© Joe Raedle/Getty Images

Eine US-Flagge im Ölschlamm im Golf von Mexiko
Die Empörung über die Umweltkatastrophe ist grenzenlos. Protestaktionen gegen Ölfirmen im ganzen Land, in Kalifornien verbrennen Bürger ihre Kreditkarten, mit denen sie an Tankstellen Rabatt bekommen. Der Kongress handelt, der amerikanische Präsident unterzeichnet mehrere radikale Gesetze zum Umweltschutz.
Barack Obama im Jahr 2010? Nein, Richard Nixon im Jahr 1970.
Auch damals ging es um eine Ölkatastrophe (und um verseuchte Flüsse). Das Fernsehen zeigte Bilder von toten Seevögeln, stillgelegten Fischereiflotten und ölverschmierten Stränden – in diesem Fall lagen sie in Kalifornien. Aber die politischen Zeiten waren offensichtlich andere. Vor vierzig Jahren zog der Schock über die ökologischen Folgen des Energiehungers politisches Handeln nach sich, um ebendiese Folgen zu korrigieren. Und er beschleunigte den Aufstieg der amerikanischen Öko-Bewegung.
Erst kommt die Katastrophe, dann der Lernprozess, dann die Politik. Dieser Dreisatz prägte bislang die Geschichte des Umweltschutzes. Bislang. Angesichts des Desasters im Golf von Mexiko , verursacht durch die BP-Ölplattform Deepwater Horizon, zeigt sich der Staat ebenso hilflos wie die Austernfischer in Louisiana. Politischen Aufwind verspüren in den USA offenbar nicht die Befürworter neuer Auflagen zum Schutz von Natur und Klima, sondern deren Gegner.
Das hängt zum einen mit den jahrzehntelangen Frontalangriffen der amerikanischen Rechten auf den mächtigen Staat zusammen. Einen Richard Nixon würden die meisten Republikaner heute als »Sozialisten« teeren und federn.
Zum anderen trägt die Entpolitisierung von Katastrophen Schuld. Seit Jahren erleben wir, wie Politik inszeniert wird. Dahinter verbergen sich keine finsteren Meister der Propaganda, sondern es geht um die ganz alltägliche Wahrnehmung von Kriegen und Desastern als dramatisiertes Infotainment. Es gibt den Bösen, in diesem Fall BP und seinen Chef Tony Hayward, es gibt die Unschuldigen, in diesem Fall die Fischer in Louisiana; es gibt die (hilflos) Empörten, die Senatoren und den Präsidenten. Und am Ende gibt es Entschädigung. Das ist kein Happy End , aber besser als nichts – und in den Augen der meisten Amerikaner besser als ein Moratorium für Ölbohrungen in der Tiefsee .
Mit der Verhängung eines vorläufigen Bohrstopps scheiterte Barack Obama an der amerikanischen Justiz und an der öffentlichen Meinung. Sein Appell an seine Landsleute, unter dem Eindruck der Katastrophe eine neue, nachhaltige Energiepolitik zur nationalen Mission zu machen, verhallte.
- Datum 23.07.2010 - 16:52 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 22.07.2010 Nr. 30
- Kommentare 39
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Die ökologistisch, religiöse Weltgemeinde, mit ihrem neuen Hohepriester Obama, hat natürlich mit allen Mitteln versucht die Ölkatastrophe vom Golf zu ihren Gunsten auszunutzen.
Wenn man es richtig überlegt hat sie die Katastrophe wahrscheinlich inszeniert! Oder warum wurden alle Hilfsangebote von Außen abgelehnt. Warum war BP mit 750000,-$
wichtigster Wahlkampfsponsor Obamas. Warum ist BP treibende Kraft beim Zertifikatehandel und den "Erneuerbaren Energien"!
Genau wielman sich von den Riesensubventionen und staatlich verordneten preisen größere Gewinne erhofft und nebenbei die Ölpreise in den Himmel jagen kann! Und jetzt die
100.000,-$-Frage Tusch: Wer solldas alles bezahlen? Richtig!
Wir die Bürger sollen den IDEOLOGEN ihre Träume bezahlen.
Bleibt die Fage: Was bleibt dem deutschen Bürger nach Bankenrettung, EU_Rettung,Ökologisten-Rettung? Genau 0,0$
Bitte belegen Sie Ihre Theorien oder unterlassen Sie das Posten von weiteren Spekulationen. Die Redaktion/is
@Redaktion: Schaut euch doch mal die Fakten an, habt ihr das Video gesehen auf dem die Explosion UNTER der Bohrinsel zu sehen war?
Habt ihr mitbekommen, dass Tony Howards (BP Chef!) seine Aktien ca einen Monat vor der Explosion abstieß?
Goldman Sachs stießen ebenfalls ihre Aktien nur ein paar Wochen vor dem Unglück ab.
Was für ein glücklicher Zufall, denn die Aktie brach nach dem Unglück um über 30% ein.
Noch mehr "Zufälle"?:
Das Unternehmen "Boots & Coots" gilt als Spezialist für die Bekämpfung solcher Katastrophen. Dieses Unternehmen wurde 10 Tage vor dem Unglück an Haliburton verkauft.
Die Bohrinsel selbst wurde vor dem Unglück hoch versichert und diverse "Betonarbeiten" wurden durchgeführt.
Ich bin sicher Sie wissen das bereits alles, dürfen es nur nicht schreiben. Aber Belege gibt es dafür im Netz. Es wäre ein Leichtes für eine Redaktion dieses Thema genauer zu recherchieren. Aber es ist natürlich sicherer, wenn man nichts sagt, dann kann einem auch nichts passieren.
Wenn sie der Meinung sind es ist bloß eine Theorie, dann recherchieren sie einfach mal, sehen sie genauer hin. Sie wissen, dass es in solch brisanten Aktionen sehr wenige Zufälle gibt. Es mag sein dass das ganze etwas außer Kontrolle geraten ist, aber definitiv hat man schon vorher etwas gewusst bei BP und in anderen Reihen und hat sich darauf vorbereitet.
Übrigens: Der US-VMinister hatte selbst mal eine Firma die Bohrinseln plant & verkauft. Er hatte genug Beziehungen um BP von Anfang an zu helfen
Verzichten Sie auf Beleidigungen gegenüber anderen Usern. Die Redaktion / mh
@Redaktion: Schaut euch doch mal die Fakten an, habt ihr das Video gesehen auf dem die Explosion UNTER der Bohrinsel zu sehen war?
Habt ihr mitbekommen, dass Tony Howards (BP Chef!) seine Aktien ca einen Monat vor der Explosion abstieß?
Goldman Sachs stießen ebenfalls ihre Aktien nur ein paar Wochen vor dem Unglück ab.
Was für ein glücklicher Zufall, denn die Aktie brach nach dem Unglück um über 30% ein.
Noch mehr "Zufälle"?:
Das Unternehmen "Boots & Coots" gilt als Spezialist für die Bekämpfung solcher Katastrophen. Dieses Unternehmen wurde 10 Tage vor dem Unglück an Haliburton verkauft.
Die Bohrinsel selbst wurde vor dem Unglück hoch versichert und diverse "Betonarbeiten" wurden durchgeführt.
Ich bin sicher Sie wissen das bereits alles, dürfen es nur nicht schreiben. Aber Belege gibt es dafür im Netz. Es wäre ein Leichtes für eine Redaktion dieses Thema genauer zu recherchieren. Aber es ist natürlich sicherer, wenn man nichts sagt, dann kann einem auch nichts passieren.
Wenn sie der Meinung sind es ist bloß eine Theorie, dann recherchieren sie einfach mal, sehen sie genauer hin. Sie wissen, dass es in solch brisanten Aktionen sehr wenige Zufälle gibt. Es mag sein dass das ganze etwas außer Kontrolle geraten ist, aber definitiv hat man schon vorher etwas gewusst bei BP und in anderen Reihen und hat sich darauf vorbereitet.
Übrigens: Der US-VMinister hatte selbst mal eine Firma die Bohrinseln plant & verkauft. Er hatte genug Beziehungen um BP von Anfang an zu helfen
Verzichten Sie auf Beleidigungen gegenüber anderen Usern. Die Redaktion / mh
Dann müssen wir eben bis zur nächsten oder übernächsten noch größeren Katastrophe warten.
Die Menschheit ist eben eine primitive Rasse
Da ist er wieder, der Meister der Verschwörungstheorien. Und immer mit Wonne rauf auf die ökologisch (das Wort ökologistisch gibt es nicht, nebenbei bemerkt) denkende Weltgemeinde.
Einfach weitermachen wie bisher, die Umwelt ist sch**ßegal, der Mensch braucht sein Öl, nach mir die Sinnflut usw. Eigentlich ist jedes an Sie gerichtetes Wort eins zu viel.
Wenn ich höre, dass Brasilien in 5000m Tiefe Bohrungen plant, kann man eigentlich nur hoffen, dass es zeitnah zur nächsten Fußball-WM zur nächsten Ölpest kommt. Damit die Welt auch sieht, was dieser Irrsinn bedeutet.
Jeder sollte wissen, dass von dem ausgelaufenen Öl in ein bisschen über einem Jahr schon nichts mehr zu sehen sein wird - Mikroorganismen werden es verstoffwechselt haben, so wie auch die Tonnen von Öl, die jährlich aus den natürlichen Rissen des Gesteins am Meeresgrund sickern.
Natürlich ist das klebrige Öl kurzzeitig schlimm - aber wie gesagt langfristig verkraftbar. Wenn man dagegen sieht, wievielen Milliarden Menschen das Überleben durch Öl ermöglicht wird, ist es einfach nur lächerlich ein Ende der Bohrungen zu fordern.
Leoder liegen sie falsch. Das Öl wird nicht innerhalb eines Jahres abgebaut sein und auch der Vergleich zu natürlich austretendem Erdöl ist nicht richtig.
Erdöl kann von Bakterien abgebaut werden aber nur unter bestimmten Bedingungen. Und der große Unterschied liegt darin dass bei einem solchen Unglück Massen an Öl in kurzer Zeit austreten. Soviele Bakterien gibts da gar nicht um das zu bewältigen. Mal ganz davon abgesehen das solch große Massen eine erhablich kleinere spezifische Oberfläche haben was den Abbau verzögert. Und so weiter...
Ich schätze sie aber so ein das sie zu der Sorte von Menschen gehören die ihre Ansichten nicht ändern nur weil ihre Argumente widerlegt. Also machen sie weiter wie bisher, alles ist gut, Auto steht vor dem Heim, Bier ist kühlgestellt und im Fernsehen läuft die nächste Soap.
Nach dem Lesen des ersten Absatzes freute ich mich echt. Doch der zweite Absatz, soweit, soweit unter der Gürtellinie verhindert, Sie auch nur im Ansatz ernst nehmen zu können. Wenn Diffamierung eine vorangegangene Information in eine Belehrung mit erhobenem Finger verwandelt, einfach traurig und ein untaugliches Konzept. Schade eben.
Leoder liegen sie falsch. Das Öl wird nicht innerhalb eines Jahres abgebaut sein und auch der Vergleich zu natürlich austretendem Erdöl ist nicht richtig.
Erdöl kann von Bakterien abgebaut werden aber nur unter bestimmten Bedingungen. Und der große Unterschied liegt darin dass bei einem solchen Unglück Massen an Öl in kurzer Zeit austreten. Soviele Bakterien gibts da gar nicht um das zu bewältigen. Mal ganz davon abgesehen das solch große Massen eine erhablich kleinere spezifische Oberfläche haben was den Abbau verzögert. Und so weiter...
Ich schätze sie aber so ein das sie zu der Sorte von Menschen gehören die ihre Ansichten nicht ändern nur weil ihre Argumente widerlegt. Also machen sie weiter wie bisher, alles ist gut, Auto steht vor dem Heim, Bier ist kühlgestellt und im Fernsehen läuft die nächste Soap.
Nach dem Lesen des ersten Absatzes freute ich mich echt. Doch der zweite Absatz, soweit, soweit unter der Gürtellinie verhindert, Sie auch nur im Ansatz ernst nehmen zu können. Wenn Diffamierung eine vorangegangene Information in eine Belehrung mit erhobenem Finger verwandelt, einfach traurig und ein untaugliches Konzept. Schade eben.
@Redaktion: Schaut euch doch mal die Fakten an, habt ihr das Video gesehen auf dem die Explosion UNTER der Bohrinsel zu sehen war?
Habt ihr mitbekommen, dass Tony Howards (BP Chef!) seine Aktien ca einen Monat vor der Explosion abstieß?
Goldman Sachs stießen ebenfalls ihre Aktien nur ein paar Wochen vor dem Unglück ab.
Was für ein glücklicher Zufall, denn die Aktie brach nach dem Unglück um über 30% ein.
Noch mehr "Zufälle"?:
Das Unternehmen "Boots & Coots" gilt als Spezialist für die Bekämpfung solcher Katastrophen. Dieses Unternehmen wurde 10 Tage vor dem Unglück an Haliburton verkauft.
Die Bohrinsel selbst wurde vor dem Unglück hoch versichert und diverse "Betonarbeiten" wurden durchgeführt.
Ich bin sicher Sie wissen das bereits alles, dürfen es nur nicht schreiben. Aber Belege gibt es dafür im Netz. Es wäre ein Leichtes für eine Redaktion dieses Thema genauer zu recherchieren. Aber es ist natürlich sicherer, wenn man nichts sagt, dann kann einem auch nichts passieren.
Wenn sie der Meinung sind es ist bloß eine Theorie, dann recherchieren sie einfach mal, sehen sie genauer hin. Sie wissen, dass es in solch brisanten Aktionen sehr wenige Zufälle gibt. Es mag sein dass das ganze etwas außer Kontrolle geraten ist, aber definitiv hat man schon vorher etwas gewusst bei BP und in anderen Reihen und hat sich darauf vorbereitet.
Übrigens: Der US-VMinister hatte selbst mal eine Firma die Bohrinseln plant & verkauft. Er hatte genug Beziehungen um BP von Anfang an zu helfen
Ihre "Alternative" zugrundegelegt, sollen wir also warten, bis noch größere Katastrophen entstehen, sollen wir uns auf Kriege um die Rohstoffe einstellen, sollen wir die Zerstörung unserer Lebensgrundlage in Ruhe anschauen, sollen wir weiter so leben wie bisher, bis das Ende definitiv erreicht ist?
Gott sei dank ist Ihre "Alternative" nicht sonderlich attraktiv für Menschen mit Bewu0ßtsein für das Ganze. Ich vertraue darauf, dass die Menschen sich nicht weiter täuschen loassen.
"Bislang haben wir bei jeder Umweltkatastrophe dazugelernt. Diesmal nicht".
o.k. - offensichtlich will es der Mensch so!
Die Abhängigkeit von Erdöl ist seit 1970 (Hubbert`s Peak)weiter gestiegen.Es gibt zwar Alternativen zu Erdöl doch ist Erdöl noch immer
ein billiger Rohstoff (Benzin ist einer der billigsten Flüssigkeiten die man in den USA kaufen kann,Mineralwasser kostet mehr).Fast die ganze Infrastruktur in den USA ist angewiesen auf billiges Benzin.Nicht selten fahren die Leute aus den Vorstädten sechzig Meilen bis zu ihrem Arbeitsplatz,öffentliche Verkehrsmittel gibt es nicht.
Unter solchen Umständen Maßnahmen zu ergreifen die Benzin teuerer machen müssen scheitern.Entweder die Amerikaner wie der Rest der industriellen Welt gewöhnt sich durch einen langsamen Preisanstieg
an den Gedanken das der Stoff endlich ist oder das Ganze geschieht
bei langem zögern dann sehr schnell,das würde die Weltwirtschaft zur Vollbremsung bringen mit all den negativen folgen für die Menschen die ein Teil des Ganzen sind.Bis jetzt sehen alle Handlungen von Politik nach einer Vollbremsung aus ,weil immer bis zur nächsten Wahl gedacht wird.
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