Afghanistan Eine Armee wird zermahlenSeite 3/3

Die Nato richtete von 2003/2004 an in verschiedenen Regionen sogenannte PRTs, provincial reconstruction teams, ein. Sie sollten zweierlei erreichen: Sicherheit schaffen und den Wiederaufbau in Gang bringen. Zivilmilitärische Zusammenarbeit, dafür stehen die PRTs. Es war das erste von mehreren Modellen, die den Westen tiefer in Afghanistan hineinzogen. In den Dokumenten spiegelt sich das in Zahlen wider. 2004 setzten die Taliban insgesamt 308 »IEDs« ein. Im Jahr 2009 waren es 7155. Der Westen verstärkte Jahr für Jahr sein Engagement: mehr Soldaten, mehr Geld und immer wieder neue Anläufe, das Land in den Griff zu bekommen. Zunächst konzentrieren sich die Bemühungen vor allem auf Kabul, auf eine Stärkung der Zentralregierung. Gleichzeitig aber nimmt das Geräusch des Krieges im Süden und im Osten des Landes zu, immer häufiger werden die Berichte über Bombenanschläge, Selbstmordattentate, Attacken.

Die Nato pumpt weiter Soldaten ins Land, sucht nach neuen Strategien, versucht es zum Beispiel damit, sich mit den Machthabern in den Regionen zu verbünden. Doch der Krieg weitet sich aus, selbst nach Norden, wo die Deutschen Verantwortung tragen. In den Dokumenten ist ein Stakkato täglich wachsender Bedrohung zu vernehmen – und es sind Versuche dokumentiert, die Hand nach neuen Partnern auszustrecken.

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Im Juni 2007 trafen sich etwa Isaf-Offiziere mit einer Versammlung von Mullahs im Osten des Landes. Es ging darum, die Geistlichen für die Regierung in Kabul und für die Nato-Mission zu gewinnen. Der Vorsitzende Mullah Ansar erklärte: »Wir brauchen eine engere Zusammenarbeit. Aber die Regierung in Kabul muss die Korruption bekämpfen. Nur so kann man die Menschen gewinnen. Wir unterstützen euch, und ihr unterstützt uns.« Irgendwann machte Mullah Ansar deutlicher, was er meinte: »Jeder Minister hat einen Wagen, wir sollten auch einen bekommen!« Es geht ziemlich lange so hin, die Mullahs gestehen irgendwann ein, dass sie den Einfluss auf die jungen Männer verloren haben: »Wir sind gegen Selbstmordattentate. Aber sie hören nicht auf uns.« Man spürt förmlich, wie der berichtende Offizier die Hoffnung fahren lässt. In der abschließenden Beurteilung schreibt er: »Obwohl es sehr nützlich war, die Rolle des Mullahs im Kampf gegen die Aufständischen zu besprechen, wurde sehr schnell klar, dass sie nur gegen Geld und Schutz aus der Deckung kommen würden.« Es brauchte noch mehr Soldaten, noch mehr Geld.

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Leser-Kommentare
  1. vor ein Strafgericht. Sie vernichtet Milliarden Euro an Volksvermögen
    und nimmt den Tod unzähliger Bürger in Uniform hin.

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    Es besteht immer noch die Chance, das dieses ganze fiese Schattengeschachere eines Tages doch noch auf"gearbeitet" wird.

    Und auf "Aufarbeitung" sind wir doch alle versessen oder?

    • joG
    • 29.07.2010 um 10:45 Uhr

    ....die Regierung die Bestimmungen des parlamentarischen Mandats überschritten hat, also die Bundeswehr eingesetzt hätte in einer Weise, die ihr durch das Mandat untersagt war. Leider wurde bisher nicht untersucht, ob dies geschehen ist, obwohl bereits im Fall Oberst Klein dieser Verdacht gestützt wurde.

    Es besteht immer noch die Chance, das dieses ganze fiese Schattengeschachere eines Tages doch noch auf"gearbeitet" wird.

    Und auf "Aufarbeitung" sind wir doch alle versessen oder?

    • joG
    • 29.07.2010 um 10:45 Uhr

    ....die Regierung die Bestimmungen des parlamentarischen Mandats überschritten hat, also die Bundeswehr eingesetzt hätte in einer Weise, die ihr durch das Mandat untersagt war. Leider wurde bisher nicht untersucht, ob dies geschehen ist, obwohl bereits im Fall Oberst Klein dieser Verdacht gestützt wurde.

  2. ebendort unseren eigenen Untergang erleben1

    Nachdem ich mich über 25 Jahre mit den Ländern Afghanistan und Irak beruflich auseinandersetzen musste, sehe ich seit Jahren mit Entsetzen den vergeblichen und letztlich sinnlosen Einsatz von Gesundheit und Leben unserer Soldaten. Am Hindukush - ein Gebirge in Afghanistan - verteidigen wir ebensowenig unsere Freiheit, Sicherheit und Menschenrechte, wie wir es in Somalia, Elfenbeiküste oder Nigeria tun würden. Was die Menschen dort brauchen ist der gezielte Einsatz von Entwicklungshelfern, die auf zwei Ebenen arbeiten müssen: a) Soforthilfe, um das gegenwärtige Leben gerade der Kinder zu erleichtern - b) Ausbildung Einheimischer in lebenswichtigen Berufen, so dass das Land nach Jahren mit eigenen Staatsangehörigen daas tägliche Leben bewältigen kann.

    Was jetzt? Langsamer, stätiger Abzug des MIlitärs in den nächsten 24 Monaten - verstärkte Ausbildung von afghanischen Staatsangehörigen in wichtigen Berufszweigen auch gerade auf dem Gebiet Deutschlands.

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    das bringt, wenn man es sich einfach mal mit seinem gesunden menschenverstand vor auge führt, ganz einfach die allein schon geographische situation mit sich.

    die einheimischen vor ort und somit auch die taliban, kennen das gebirgige land mit all seinen unterschlüpfen und höhlen natürlich so gut wie ihre eigene haut.

    sind 10 talibans "abgeknallt" formieren sich 10 andere halt wieder in einem anderen geheimen schlupfwinkel.

    andere kultur, andere sprache, EIGENE geograpie.

    es ist ein sisyphus-einsatz. das ist einfach FAKT.

    niemand wird dort jemals militärisch siegen können. ausserdem - genau - brauchen die leute dort bildung und aufbau von strukturen - was nützt ihnen alles andere?

    das bringt, wenn man es sich einfach mal mit seinem gesunden menschenverstand vor auge führt, ganz einfach die allein schon geographische situation mit sich.

    die einheimischen vor ort und somit auch die taliban, kennen das gebirgige land mit all seinen unterschlüpfen und höhlen natürlich so gut wie ihre eigene haut.

    sind 10 talibans "abgeknallt" formieren sich 10 andere halt wieder in einem anderen geheimen schlupfwinkel.

    andere kultur, andere sprache, EIGENE geograpie.

    es ist ein sisyphus-einsatz. das ist einfach FAKT.

    niemand wird dort jemals militärisch siegen können. ausserdem - genau - brauchen die leute dort bildung und aufbau von strukturen - was nützt ihnen alles andere?

  3. ... sendet Soldaten für die Befreiung von Unschuldigen und Unterdrückten. Im Wirtschaftsteil dieser Zeitung wird stehts der Altruismus gefordert, der hier mit Füßen getreten wird. Es geht nur um die eigenen Leute, um das eigene Geld. Nicht um die leidenden Afghanen. Vor der Regierung ziehe ich meinen Hut, dafür, dass Sie diesen naiven Unkenrufen nicht folgt. Gerade wir Deutschen sollten kein Mittel zur Befreiung eines Volkes scheuen. Das sind wir auch der Geschichte schuldig.

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    Wenn Sie sich schuldig fühlen, dann zahlen Sie doch. Die Geschichte interessiert das einen SChe***dreck.

    Wenn es für Kriege überhaupt eine Ratio gibt, dann nur diese
    1. Ein Staat wird in seinem Territorium angegriffen und kann sich mit Aussicht auf Erfolg wehren.
    2. Ein Staat hat gewichtige Gründe, ein fremdes Territorium zu annektieren und kann dies realtiv risikolos durchsetzen.
    3. Keinesfalls zu rechtfertigen sind militärische Konflike mit unklarer Gegnerlage oder unklarer Zielsetzung.

    Der AFG Krieg ließe sich wohl nur dann gewinnen, wenn die NATO gegen AFG mit der gleichen Rücksichtslosigkeit vorginge wie die Allierten gegen das Deutsche Reich und Japan. Klare Gegnerlage, klare Zielsetzung und keine Rücksichten, draufhauen, bis der Gegner nicht mehr zuckt (vgl. Hamburg, Dresden, Hiroshima) Die Mandatsbedingungen der UNO lassen in AFG eine solche STrategie nicht zu. Folglich hätte man diesen Konflikt erst gar nicht mit militärischen Mitteln führen dürfen.

    Also kapitulieren Sie lieber ohne auch nur irgendetwas erreicht zu haben. Sehr heroisch. Für selbsternannte Querdenker wie Sie: In Afghanistan werden Frauen gesteinigt, misshandelt, Mädchen im Analalphabetismus separiert, junge Männer in Koranschulen gezwogen. Das alles im Namen Gottes. Und Sie wollen nicht kämpfen, weil Sie keine Atombombe schmeißen können. Die Gegnerlage ist anders als von Ihnen beschrieben klasklar: Es sind solche, die die Humanität mit Füßen treten und solche, die sich nicht an die Genfer Konventionen halten. Sie sehen im Krieg eine Steuermittelverschwendung. Das ist arm. Und ja: Wir schulden es der Geschichte. Damit meine ich nicht ein Buch, sondern Sie schulden es der Geschichte Iherer Freiheit und Ihres Wohlstandes. Allen planerischen Desastern in Afghanistan zum Trotz.

    spricht der Betroffenheitskult des Gutmenschen ...

    die Tibeter auch.
    Warum helfen wir da nicht?
    Achja richtig, wir machen mit den Unterdrückern einfach bessere Geschäfte....

    Wenn Sie sich schuldig fühlen, dann zahlen Sie doch. Die Geschichte interessiert das einen SChe***dreck.

    Wenn es für Kriege überhaupt eine Ratio gibt, dann nur diese
    1. Ein Staat wird in seinem Territorium angegriffen und kann sich mit Aussicht auf Erfolg wehren.
    2. Ein Staat hat gewichtige Gründe, ein fremdes Territorium zu annektieren und kann dies realtiv risikolos durchsetzen.
    3. Keinesfalls zu rechtfertigen sind militärische Konflike mit unklarer Gegnerlage oder unklarer Zielsetzung.

    Der AFG Krieg ließe sich wohl nur dann gewinnen, wenn die NATO gegen AFG mit der gleichen Rücksichtslosigkeit vorginge wie die Allierten gegen das Deutsche Reich und Japan. Klare Gegnerlage, klare Zielsetzung und keine Rücksichten, draufhauen, bis der Gegner nicht mehr zuckt (vgl. Hamburg, Dresden, Hiroshima) Die Mandatsbedingungen der UNO lassen in AFG eine solche STrategie nicht zu. Folglich hätte man diesen Konflikt erst gar nicht mit militärischen Mitteln führen dürfen.

    Also kapitulieren Sie lieber ohne auch nur irgendetwas erreicht zu haben. Sehr heroisch. Für selbsternannte Querdenker wie Sie: In Afghanistan werden Frauen gesteinigt, misshandelt, Mädchen im Analalphabetismus separiert, junge Männer in Koranschulen gezwogen. Das alles im Namen Gottes. Und Sie wollen nicht kämpfen, weil Sie keine Atombombe schmeißen können. Die Gegnerlage ist anders als von Ihnen beschrieben klasklar: Es sind solche, die die Humanität mit Füßen treten und solche, die sich nicht an die Genfer Konventionen halten. Sie sehen im Krieg eine Steuermittelverschwendung. Das ist arm. Und ja: Wir schulden es der Geschichte. Damit meine ich nicht ein Buch, sondern Sie schulden es der Geschichte Iherer Freiheit und Ihres Wohlstandes. Allen planerischen Desastern in Afghanistan zum Trotz.

    spricht der Betroffenheitskult des Gutmenschen ...

    die Tibeter auch.
    Warum helfen wir da nicht?
    Achja richtig, wir machen mit den Unterdrückern einfach bessere Geschäfte....

  4. Irgendwie erinnern mich bestimmte Beschreibungen aus Afghanistan an Mutter Courage und den 30jährigen Krieg.

    Die Menschen in Afghanistan, ob Taliban oder nicht leben vom Krieg. Die können gar nicht mehr ohne Krieg 'leben'. Da werden Minen 20 mal verkauft, egal an wen. Der Opiumanbau dient anscheinend auch nur zur Finanzierung des Krieges.

    9 Jahre ist der Westen jetzt dort ohne erkennbaren Fortschritt. Fehlen noch 21 Jahre bis zu den 30. Ob es je zu einem 'westfälischen Frieden' kommen wird ?

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    ...dann auf jeden Fall. Ethnische Säuberungen und Neugliederung des Landes in kleine, übersichtliche Gebiete (ähnlich dem westfälischen Frieden ;-)).

    http://www.hintergrund.de...

    ...dann auf jeden Fall. Ethnische Säuberungen und Neugliederung des Landes in kleine, übersichtliche Gebiete (ähnlich dem westfälischen Frieden ;-)).

    http://www.hintergrund.de...

  5. "Trotzdem, das wirklich Neue, das aus den Dokumenten hervorgeht, ist auf den ersten Blick nicht leicht erkennbar, denn es kommt nicht sensationell daher, sondern leise: Es ist der Grundton der Vergeblichkeit dieses Krieges."

    Es ist schon richtig, dass für den, sich abseits der Mainstream- bzw. Systemmedien informierenden Bürger, nicht wirklich Neuigkeiten dabei sind. Hier sollte allerdings dann die Frage erlaubt sein, wie es dem Nullachtfünfzehn-Bürger erging, der sich vorher nur den oben benannten Medien informierte und glaube, gut informiert zu sein. Auch Sie, werte Zeit-Redaktion, haben, neben sämtlicher anderer deutscher Massenmedien, wenig bis gar nichts zur Wahrheitsfindung beigetragen...und nun derartige Statements? Heisst das, dass Sie es bereits vor der Veröffentlichung der Wikileaks-Dokumente wussten und wenn ja, wo waren Ihre Berichte zu finden?

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    ...Ihr Vorwurf trifft sicherlich Josef Joffe, keinesfalls aber Ulrich Ladurner.

    http://www.zeit.de/2010/1...
    http://www.zeit.de/politi...
    http://www.zeit.de/politi...
    http://www.zeit.de/politi...
    http://www.faz.net/s/Rub0...
    http://www.zeit.de/2010/1...
    http://www.zeit.de/2010/0...

    Wie Sie selbst sagen, wer lesen konnte konnte sich (auch durchaus im Mainstream) korrekt informieren.

    Wenn man natürlich nur unseren Staatspropagandasend...., äh Öffentlich Rechtlichen Sendern lauscht, dann hat man zweifelsohne verloren.

    "Trotzdem, das wirklich Neue, das aus den Dokumenten hervorgeht, ist auf den ersten Blick nicht leicht erkennbar, denn es kommt nicht sensationell daher, sondern leise: Es ist der Grundton der Vergeblichkeit dieses Krieges." über diesen Satz bin ich ebenso verwundert wie Sie.

    Diese Dokumente sind auch Beweise für die Richtigkeit bzw. Plausibilität der Hypothesen aufgeklärter, kritischer und objektiv urteilender Bürger, die den Mainstreammedien misstrauen und wie sich wieder zeigt, vollkommen zu recht.

    Trotz aller Verschleierung, Vertuschung, Falschinformation und Geheimhaltung, an der auch Medien wie die Zeit vollkommen kritiklos teilnahmen, zeigt die dauernd große Anzahl kritischer Kommentare zum Krieg in Afghanistan, daß nicht nur auch der informierte kritische Normalbürger zu richtigen Schlüssen geraten kann, sondern anscheinend nur der informierte kritische Normalbürger.

    Ansonsten belegen diese Dokumente auch das vollkommene Versagen der angeblich freien Presse.

    Dieser Artikel versucht mit dem oben zitierten Satz vom eigenen Versagen abzulenken und den Dokumenten die Brisanz abzusprechen.

    ...Ihr Vorwurf trifft sicherlich Josef Joffe, keinesfalls aber Ulrich Ladurner.

    http://www.zeit.de/2010/1...
    http://www.zeit.de/politi...
    http://www.zeit.de/politi...
    http://www.zeit.de/politi...
    http://www.faz.net/s/Rub0...
    http://www.zeit.de/2010/1...
    http://www.zeit.de/2010/0...

    Wie Sie selbst sagen, wer lesen konnte konnte sich (auch durchaus im Mainstream) korrekt informieren.

    Wenn man natürlich nur unseren Staatspropagandasend...., äh Öffentlich Rechtlichen Sendern lauscht, dann hat man zweifelsohne verloren.

    "Trotzdem, das wirklich Neue, das aus den Dokumenten hervorgeht, ist auf den ersten Blick nicht leicht erkennbar, denn es kommt nicht sensationell daher, sondern leise: Es ist der Grundton der Vergeblichkeit dieses Krieges." über diesen Satz bin ich ebenso verwundert wie Sie.

    Diese Dokumente sind auch Beweise für die Richtigkeit bzw. Plausibilität der Hypothesen aufgeklärter, kritischer und objektiv urteilender Bürger, die den Mainstreammedien misstrauen und wie sich wieder zeigt, vollkommen zu recht.

    Trotz aller Verschleierung, Vertuschung, Falschinformation und Geheimhaltung, an der auch Medien wie die Zeit vollkommen kritiklos teilnahmen, zeigt die dauernd große Anzahl kritischer Kommentare zum Krieg in Afghanistan, daß nicht nur auch der informierte kritische Normalbürger zu richtigen Schlüssen geraten kann, sondern anscheinend nur der informierte kritische Normalbürger.

    Ansonsten belegen diese Dokumente auch das vollkommene Versagen der angeblich freien Presse.

    Dieser Artikel versucht mit dem oben zitierten Satz vom eigenen Versagen abzulenken und den Dokumenten die Brisanz abzusprechen.

  6. 6. bring

    bring the boys back home!

  7. Der Grundton die Vergeblichkeit des Krieges sollen die Dokumente widerspiegeln? Möglicherweise ist das wieder ein Verwirrspiel der Militärs um so die Talibans leichter auf den Leim zu führen?
    Die Pakistanis schlucken jede Menge Hilfsgelder und danken es mit militärischer Hilfestellungen ihrer Glaubensbrüder der Talibans? Kann ich mir im großen nicht vorstellen.

    Nehme mal an das Friedennobelpreisträger Obama noch einen großen Haufen Soldaten nach Obama hinschicken wird. Vielleicht sind sie auch schon dort, denn der Iran ist der wirkliche Feind und auf den militärischen Flughäfen in Afghanistan warten die Flugzeuge auf ihren Einsatz und möglicherweise liegen hier auch die Jets der Israelis auf der Lauer zum Einsatz.

    • WiKa
    • 28.07.2010 um 15:34 Uhr

    Ist das die gespaltene Zunge? Wir bekommen diesen Krieg doch fortwährend als nötige Aktion zur Sicherung unserer Freiheit verkauft. Die ganzen Widersprüche die uns in dieses Desaster gebracht haben werden auch nicht wirklich aufgezeigt. Umso beängstigender, dass man uns sicherlich auch weiterhin das ganze Ausmaß verschweigen wird. Haben wir dafür Volksvertreter, die als erstes Geheimhaltungsklauseln unterschrieben müssen wenn sie ihren Dienst antreten? Sie sehen der die Auswirkungen reichen noch weiter als das was uns von dort verschwiegen wird.

    Wir entfernen uns nur weiter von einer Demokratie hin zu einem Konzerngebilde der Macht in dem der einzelne Mensch nichts mehr wert ist, diese Lehre muss man daraus ziehen. Gut, solange sich immer noch wieder genügend Freiwillige finden die dort unter vorgeschobenen Gründen mitmachen, solange geht die Rechnung der Mächtigen doch auf.

    Der Sumpf ist so groß, wer soll dagegen antreten, wenn sich schon unsere Volksvertreter verweigern und doch eher den Interessen der Kriegstreiber dienen. Sei es aus blinder Gefolgschaft, wegen Dummheit oder falscher Lobby. Noch beängstigender ist allerdings wie sich Krieg seit dem definieren lässt. Mit dem Argument einer asymmetrischen Kriegsführung wird jetzt auch in den Demokratien die Präventivtötung hoffähig gemacht und nach dem ersten Aufschrei kann es fröhlich weitergehen. Wehe die kommt irgendwann in erprobter Form nachhause …

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    Ich habe gestern schon den bissigen und leicht polemischen Artikel zur Präventivtötung in einem Kommentar von Ihnen gelesen. Spassig, erfrischend und zugleich etwas beängstigend.

    Vielen Dank für den Link!

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    Vielen Dank für den Link!

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