Schulübertritt in Bayern Elternwille: FehlanzeigeSeite 2/2

Es ist März geworden, drei Schulwochen sind es noch bis zum »Tag der Verkündung am 3. Mai«, wie die Lehrer die Ausgabe der Übertrittszeugnisse leicht genervt nennen. Fünf Proben müssen noch geschrieben werden. In der Eingangshalle der Schule wirbt ein Plakat des Kultusministeriums damit, dass in Bayern 32 Wege zum Abitur führen, aber viele dieser Wege sind offenbar so verschlungen, dass sie die Eltern kaum überzeugen. Im Klassenzimmer von Frau Ruthenkolk haben Eltern die Wünsche für ihre Kinder in Form eines Kleeblatts an die Wand gehängt. »Viel Glück, viel Spaß, das schaffst du schon« steht da oder »Wir glauben an dich«. Auf einem steht: »Gutes Zeugnis, guter Übertritt, gute Schule, gute Noten«. Aus den Parallelklassen hört man von Eltern, die gar nicht mehr erst mit den Lehrern sprechen, sondern gleich zur Rektorin rennen, wenn es um notenentscheidende Punkte geht. Eine Mutter hat dabei gleich einen Anwalt eingeschaltet.

Der Stoff habe angezogen, sagt Manuela Wedlich, es gehe jetzt weniger ums Reproduzieren, mehr um Anwendung des Gelernten. Die Schüler werden nervös, sie rechnen ständig ihren Schnitt aus, die Mütter rechnen mit. Und werden panisch. Auch Eltern, deren Kinder mit einem Schnitt von 1,8 eigentlich auf der sicheren Seite wären, werden aufgeregt. Und es wird nachgeholfen. Nach einer Schulstudie aus dem Jahr 2006 bekommen knapp 15 Prozent der Viertklässler Nachhilfe in Deutsch, 13 Prozent in Mathe. In Deutschland geben Eltern jährlich 143 Millionen Euro aus für Nachhilfe – allein im Grundschulbereich. Viele schlüpfen selbst in die Rolle des Nachhilfelehrers. Und wenn alles nichts hilft, soll der Anwalt helfen. Laut bayerischem Lehrerverband ist der Anteil der Eltern, die wegen Noten juristisch gegen die Schule ihrer Kinder vorgehen, rasant gestiegen. Die soziale Gerechtigkeit, die dieses System eigentlich fördern will, ist längst ausgehebelt. In Bayern ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kind aus einem Akademikerhaushalt aufs Gymnasium geht, sechsmal so groß wie bei einem Arbeiterkind.

Heute ist auch noch Elternsprechtag. Das sei maßlos anstrengend, sagt Manuela Wedlich. Mit den Beschimpfungen ist es bisher zwar nicht so schlimm gekommen, wie der Satz der Rektorin am Anfang des Schuljahres befürchten ließ, aber man spüre bei den Eltern eine große Anspannung. Die viele Lehrer auf sich beziehen. Paolas Vater sagt, das Schulsystem baue Frontstellungen auf zwischen Lehrern und Eltern, die keiner wolle. Es wollen ja alle das Beste fürs Kind. Und Margot Ruthenkolk erzählt: »Ich weiß schon vorher, wenn sich beide Eltern angemeldet haben, dann wollen sie um Punkte feilschen.« Dann zuckt sie die Schultern und sagt: »Was soll ich einem Kind das Gymnasium verweigern? Wenn es nach mir ginge, soll doch der Elternwille entscheiden«, und spricht damit aus, was viele ihrer Kollegen in Bayern denken.

Im April erzählt die Mutter von Noah, wie froh sie sein wird, wenn dieser Endspurt vorbei ist, wenn eine Vier wieder eine Note ist und kein Weltuntergang. Wenn das Kind wegen einer Erkältung auch mal zu Hause bleiben kann ohne die Sorge, entscheidenden Stoff zu verpassen. Und Paolas Vater sagt: »Wir glauben in der Zwischenzeit, dass die Realschule die bessere Lösung ist, wir hatten in den letzten Wochen doch sehr viel Stress, Paola war ein wenig kränklich, wir haben uns alle nicht wohlgefühlt.« Sie haben viel zusammen gelernt an den Wochenenden, in den Ferien, der Vater hat Übungshefte mitgebracht. Das Maß an Hausaufgaben sei sehr hoch gewesen. Wenn Paola aufs Gymnasium ginge, müsste sie ihre Hobbys aufgeben.

Am 3. Mai, dem »Tag der Verkündung«, blühen die Kastanien vor der Schule. Margot Ruthenkolk steht vor ihrer Klasse. Sie erklärt, dass auf jedem Übertrittszeugnis die Schularten angekreuzt sind, auf die die Schüler gehen können. Manche haben drei Kreuze, manche nur eins, das bedeutet Hauptschule. Sandro hat heute ein braunes Kapuzenshirt an, er hat drei Kreuze, ganz fest hält er das Blatt mit beiden Händen. »Ich dachte in den letzten Wochen, ich komm auf die Realschule«, sagt er. HSU 2, Mathe 3, Deutsch 2, steht auf seinem Blatt, mit einer Ergänzung: »Note HSU neigt zu 3«. Es ist ihm egal. Benedikt reibt sich vor Freude die Hände, Deutsch 2, Mathe 3, HSU 2. Er könnte aufs Gymnasium gehen, wahrscheinlich aber geht er auf die Realschule.

Bei zwei Mädchen ist es nicht so gut gelaufen, sie haben nur ein Kreuz auf ihrem Blatt, für die Hauptschule. Die eine zuckt nur mit den Achseln, die andere weint. Frau Ruthenkolk nimmt sie in den Arm und sagt: »Komm, du hast dich so verbessert, jetzt gibst du noch mal Gas, dann schaffst du es bald auf die Realschule.« Zwei Stockwerke weiter oben, bei Frau Wedlich in der 4a, dringen »Zeugnis! Zeugnis!«-Rufe durch die Tür. »Mit Austeilen der Übertrittszeugnisse ist das Schuljahr nicht vorbei«, mahnt die Lehrerin, »wir lernen durchaus noch was, was für Klasse fünf nützlich sein könnte.« 22 in der 4a können aufs Gymnasium, zwei auf die Real-, zwei kommen auf die Hauptschule. Paola sitzt still da und studiert ihr Zeugnis, die 2,33 hat sie geschafft. Nach den Noten könnte sie aufs Gymnasium, aber sie geht lieber auf die Realschule. Noah hat eine 2,0. »Wenn ich’s schon kann, dann geh ich auch aufs Gymnasium« sagt er.

Margot Ruthenkolk ist froh, dass der Probenwahnsinn für dieses Jahr ein Ende hat. Und Manuela Wedlich, die zwei sechsjährige Töchter hat, erzählt, dass sie oft zu ihrem Mann sagt: »Lass uns für die nächsten 13 Jahre in den Norden ziehen. Und erst wieder nach Bayern kommen, wenn die Kinder aus der Schule sind.«

 
Leser-Kommentare
    • Chali
    • 02.08.2010 um 14:40 Uhr

    ... in ein paar Jahrzehnten wird es gewiss einen Film analog "Das weisse Band" geben, der sich mit den heute lebenden Kindern beschäftigt ...

    Es ist doch furchtbar - 0 Jahre und das Leben schon vorbei!

  1. Und in Deutschland wehren sich Eltern gegen ein Schulsystem, welches die Kinder bis zur 6. Klasse zusammenhalten will, mit dem Vorteil, dass man dort wesentlich besser die Leistungen und Möglichkeiten der Kinder einschätzen kann. Aber sich dann hier beschweren. Teilweise keine 10 Jahre und keine Zeit zum spielen...

    Gekürzt. Bitte bleiben Sie sachlich. Die Redaktion/cs

    • QUOTE
    • 02.08.2010 um 14:50 Uhr
  2. Entfernt. Bitte verzichten Sie auf provokante Polemik und beteiligen Sie sich mit sachlichen Beiträgen an der Diskussion. Die Redaktion/cs

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    ... bitte Ihre Polemik. Bayern ist nicht das einzige Bundesland mit dieser Problematik. Lediglich in Rheinland-Pfalz können die Eltern selbst wählen.

    • Hickey
    • 04.08.2010 um 7:43 Uhr

    Also bei mir vor etwa 16 Jahren war alles anderes, da gabs noch Kreuze auf den Zeugnissen die mir sagen welchen Schultyp ich jetzt besuchen kann...Bin mit nem 3er Schnitt und einer zusätzlichen Aufnahmeprüfung noch aufs Gymnasium gekommen...

    Aber das was die da heute veranstalten ist unter aller sau, das ist Massenabfertigung, aber keine gute Ausbildung.

    ... bitte Ihre Polemik. Bayern ist nicht das einzige Bundesland mit dieser Problematik. Lediglich in Rheinland-Pfalz können die Eltern selbst wählen.

    • Hickey
    • 04.08.2010 um 7:43 Uhr

    Also bei mir vor etwa 16 Jahren war alles anderes, da gabs noch Kreuze auf den Zeugnissen die mir sagen welchen Schultyp ich jetzt besuchen kann...Bin mit nem 3er Schnitt und einer zusätzlichen Aufnahmeprüfung noch aufs Gymnasium gekommen...

    Aber das was die da heute veranstalten ist unter aller sau, das ist Massenabfertigung, aber keine gute Ausbildung.

  3. ... bitte Ihre Polemik. Bayern ist nicht das einzige Bundesland mit dieser Problematik. Lediglich in Rheinland-Pfalz können die Eltern selbst wählen.

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    ... in Hessen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein, wenn ich mich nicht irre.

    ... in Hessen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein, wenn ich mich nicht irre.

  4. ...weniger, dass man den Schulzugang an den Leistungen festmacht, als den Umstand, dass eine Drittelnote zwischen Hauptschule und Gymnasium entscheidet. Wer besser ist als 2-, gilt als gymnasiumstauglich, aber ab einem Schnitt von 3 muss man auf die Schulart, die in anderen Bundesländern als wenig mehr als Verwahranstalt gilt (eine solche Abgrenzung impliziert doch, dass die Note "befriedigend" genau das gar nicht ist)? Die Logik darf man mir erst einmal erklären...

  5. Es geht nicht nur um den Elternwillen, sondern in erster Linie um die Leistung und den Leistungswillen.
    Sinn der Differenzierung nach der 4. Klasse ist doch, dass die Kinder leistungsgerecht beschult werden.
    Die Differenzierung kann deshalb nicht entsprechend den Wünschen der Eltern erfolgen. Auch der Professor muss sein Kind zur Hauptschule schicken, wenn sein Kind die geistigen Fähigkeiten nicht mitbringt.
    In manchen Bundesländern gibt es sogar noch ein Losverfahren. Das ist der größte Affenzirkus.

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    Mir haben die Lehrer damals bescheinigt, dass ich das Gymnasium nie schaffen würde, ich wäre zu nervös und hibbelig. Leider haben meine Eltern auf sie gehört. Nach Jahren kam raus, dass ich das Gymnasium mit Links hätte geschafft, ich war einfach nur unterfordert...

    Soviel zur Selektion und dazu, dass Lehrer unfehlbar sind...

    ""der Professor muss sein Kind zur Hauptschule schicken, wenn sein Kind die geistigen Fähigkeiten nicht mitbringt""

    DAS GLAUBEN SIE DOCH WOHL SELBST NICHT.

    Der Professor schickt sein Kind auf die Privatschule und stellen Sie sich vor - mit Geld geht alles

    Mir haben die Lehrer damals bescheinigt, dass ich das Gymnasium nie schaffen würde, ich wäre zu nervös und hibbelig. Leider haben meine Eltern auf sie gehört. Nach Jahren kam raus, dass ich das Gymnasium mit Links hätte geschafft, ich war einfach nur unterfordert...

    Soviel zur Selektion und dazu, dass Lehrer unfehlbar sind...

    ""der Professor muss sein Kind zur Hauptschule schicken, wenn sein Kind die geistigen Fähigkeiten nicht mitbringt""

    DAS GLAUBEN SIE DOCH WOHL SELBST NICHT.

    Der Professor schickt sein Kind auf die Privatschule und stellen Sie sich vor - mit Geld geht alles

  6. "Sie sagt, sie habe in den letzten Monaten kaum mehr Zeit zum Spielen, außer Lernen gebe es ja noch Klavierspielen und Geräteturnen. Noah erzählt, dass seine Mutter Arbeitsblätter mit typischen Probearbeiten ausgedruckt hat. "

    Warum sind die Eltern nicht in der Lage zu akzeptieren das ihre Kinder nicht die notwendigen Fähigkeiten/Spass am Lernen haben um aus eigener Kraft aufs Gymnasium zu kommen. Nein , stattdessen werden die Kinder lieber gequält und müssen dann oft genug nach 2maligen Sitzenbleiben doch auf die Real- oder Hauptschule wechseln. Und dann sind sie erst recht mit dem Verlierer Stigma gekennzeichnet.
    Und was den Eltern-Willen angeht.

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    Anscheinend nicht. Denn sonst wüssten Sie dass das Kind sehr wohl das Zeug zum Gymnasium hat, die Messlatte aber so hoch gelegt wird, dass Kinder mit normalem Lernpensum da nicht rankommen. Das System ist pervers aber die Eltern sind drann schuld? Auch eine Logik...

    nicht gefällt, kann sie in der Deutschprobe schon mal den Punkt übersehen, der zum Übertritt gereicht hätte.
    Außerdem hat sie während ihres Studiums gar keine Fähigkeiten erworben, Kinder auf Intelligenz zu testen.

    Deutschland ist in Sachen Selektion schon ein Fall für sich, dass muss diesem Land noch einer nachmachen können.
    Der UNO-Sonderberichterstatter, der Deutschlandand wg. der zu frühen Sortiererei und der zusätzlichen Diskriminierung der Migrantenkinder bei dem Übertritt auf eine weiterführende Schule gerügt hat, konnte auch keine Änderung herbeiführen

    "Warum sind die Eltern nicht in der Lage zu akzeptieren das ihre Kinder nicht die notwendigen Fähigkeiten/Spass am Lernen haben um aus eigener Kraft aufs Gymnasium zu kommen. Nein , stattdessen werden die Kinder lieber gequält und müssen dann oft genug nach 2maligen Sitzenbleiben doch auf die Real- oder Hauptschule wechseln. Und dann sind sie erst recht mit dem Verlierer Stigma gekennzeichnet.
    Und was den Eltern-Willen angeht."

    Zustimmung. Dieses Gejammer über das angeblich so schlechte und selektierende Schulsystem soll verdecken, daß es nicht die diskriminierenden Lehrer, sondern die Fähigkeiten und Leistungen der Kinder sind, die über den Zutritt zum Gymnasium entscheiden. Die seit Jahren besseren Schulergebnisse bayrischer Gymnasien kommen auch nicht daher, daß Bayern das bessere Schulsystem, sondern die besseren Schüler hat.

    Was soll es denn bringen, wenn die ehrgeizigen Eltern mit vielen Nachhilfestunden ihre Kinder auf das Gymnasium prügeln, um dort festzustellen, daß diese nicht mit dem geforderten Niveau mithalten können? Ist es überhaupt notwendig, daß 40 % eines Jahrgangs das Abitur machen? Man jagt in der Schulbürokratie anscheinend der ideologischen Chimäre nach, daß man durch ausreichende Förderung jedes Kind zu Spitzenleistungen bringen könne und ignoriert in eklatanter Weise die unterschiedlichsten intellektuellen Voraussetzungen. Lieber stellt man die Lehrer unter Generalverdacht der Diskriminierung, als diese elementare Tatsache anzuerkennen.

    Anscheinend nicht. Denn sonst wüssten Sie dass das Kind sehr wohl das Zeug zum Gymnasium hat, die Messlatte aber so hoch gelegt wird, dass Kinder mit normalem Lernpensum da nicht rankommen. Das System ist pervers aber die Eltern sind drann schuld? Auch eine Logik...

    nicht gefällt, kann sie in der Deutschprobe schon mal den Punkt übersehen, der zum Übertritt gereicht hätte.
    Außerdem hat sie während ihres Studiums gar keine Fähigkeiten erworben, Kinder auf Intelligenz zu testen.

    Deutschland ist in Sachen Selektion schon ein Fall für sich, dass muss diesem Land noch einer nachmachen können.
    Der UNO-Sonderberichterstatter, der Deutschlandand wg. der zu frühen Sortiererei und der zusätzlichen Diskriminierung der Migrantenkinder bei dem Übertritt auf eine weiterführende Schule gerügt hat, konnte auch keine Änderung herbeiführen

    "Warum sind die Eltern nicht in der Lage zu akzeptieren das ihre Kinder nicht die notwendigen Fähigkeiten/Spass am Lernen haben um aus eigener Kraft aufs Gymnasium zu kommen. Nein , stattdessen werden die Kinder lieber gequält und müssen dann oft genug nach 2maligen Sitzenbleiben doch auf die Real- oder Hauptschule wechseln. Und dann sind sie erst recht mit dem Verlierer Stigma gekennzeichnet.
    Und was den Eltern-Willen angeht."

    Zustimmung. Dieses Gejammer über das angeblich so schlechte und selektierende Schulsystem soll verdecken, daß es nicht die diskriminierenden Lehrer, sondern die Fähigkeiten und Leistungen der Kinder sind, die über den Zutritt zum Gymnasium entscheiden. Die seit Jahren besseren Schulergebnisse bayrischer Gymnasien kommen auch nicht daher, daß Bayern das bessere Schulsystem, sondern die besseren Schüler hat.

    Was soll es denn bringen, wenn die ehrgeizigen Eltern mit vielen Nachhilfestunden ihre Kinder auf das Gymnasium prügeln, um dort festzustellen, daß diese nicht mit dem geforderten Niveau mithalten können? Ist es überhaupt notwendig, daß 40 % eines Jahrgangs das Abitur machen? Man jagt in der Schulbürokratie anscheinend der ideologischen Chimäre nach, daß man durch ausreichende Förderung jedes Kind zu Spitzenleistungen bringen könne und ignoriert in eklatanter Weise die unterschiedlichsten intellektuellen Voraussetzungen. Lieber stellt man die Lehrer unter Generalverdacht der Diskriminierung, als diese elementare Tatsache anzuerkennen.

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