Kommando Spezialkräfte Unter Kriegern
Sind Elitesoldaten auf geheimer Mission die Zukunft der Bundeswehr? Ein Besuch beim Kommando Spezialkräfte.
© dpa

Soldaten der Kommando Spezialkräfte (KSK) auf dem Truppenübungsplatz Hammelburg, 2008
Natürlich halten sie sich für geile Macker«, sagt Brigadegeneral Hans-Christoph Ammon, Kommandeur des Kommandos Spezialkräfte (KSK) der Bundeswehr in Calw, über seine Männer. »Und obwohl ich normalerweise heroische Begriffe meide – sie gehören tatsächlich zu den Besten der Besten, es ist richtig, sie als Elite zu bezeichnen.«
Fünf Mitglieder dieser Elite treffe ich zum Gespräch in der Calwer Graf-Zeppelin-Kaserne. Keiner von ihnen trägt die übliche Skimütze, mit der KSK-Soldaten normalerweise bei den seltenen Interviews oder bei Übungen ihre Identität schützen. Alle stellen sich mit Klarnamen vor. Das ist ein großer Vertrauensbeweis. Der Pressesprecher schreibt mit Kugelschreiber »Verschlusssache – geheim« auf den Merkzettel zum Sitzplan. Das ist nur bedingt witzig gemeint. Wenn nicht vertrauliche Militärdokumente durch Geheimnisverrat an die Öffentlichkeit gelangen, wie es gerade bei den Amerikanern passiert ist (siehe Seite 4), sind Identität und Auftrag der Spezialkämpfer für die Berichterstattung weitgehend tabu.
Die »geilen Macker«, die mir hier gegenübersitzen, könnten so etwas wie das politische Rollenvorbild einer radikal verkleinerten, ausschließlich einsatzorientierten Profiarmee werden. Denn es ist ja nicht nur so, dass Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) in diesen Sommerwochen Sparszenarien für eine Truppenreduzierung um bis zu 40.000 Zeit- und Berufssoldaten und für die Abschaffung der allgemeinen Wehrpflicht (minus 60.000 Soldaten) durchrechnen ließe. In Interviews, wie zuletzt mit der Süddeutschen Zeitung, verweist der Minister auch immer wieder auf die wichtige Rolle, die Nachrichtendienste und Spezialkräfte als Nachsorgeelemente in Afghanistan spielen könnten. Der Vorteil für die Bundesregierung wäre auf jeden Fall, dass beide Institutionen auftragsgemäß im Verborgenen operieren: die Geheimagenten wie auch die Geheimsoldaten. Die amerikanischen Verbündeten setzen darüber hinaus noch geheime Drohnen ein, zur Aufklärung und »Wirkung« gegen terroristische Ziele, wie es heißt – und in den jüngst öffentlich gewordenen Dokumenten reichlich nachzulesen ist.
Es ist bekannt, dass Guttenberg die Strukturen der »Restbundeswehr« (so nennen manche der 1000 KSK-Angehörigen gern scherzhaft ihre 249.000 weniger speziellen Kameraden) nicht flexibel und effizient genug erscheinen. Das sieht man hier, am Standort der Avantgarde, natürlich ähnlich. Und deshalb ist die ohnehin erhebliche Guttenberg-Verehrung, die in der gesamten Bundeswehr anzutreffen ist, in Calw noch einmal intensiviert: Hier hoffen viele, dass er die veraltete Armee so richtig umkrempeln werde. Im Stile der Spezialkräfte?
- KSK
Das Kommando Spezialkräfte (KSK) wurde 1996 geschaffen und sollte sich an den Fähigkeiten der amerikanischen und der britischen Spezialkräfte orientieren. Es besteht aus etwa 300 Kommandosoldaten und 700 Unterstützungskräften. Die Kommandosoldaten sind im Schnitt 34 Jahre alt. Sie kommen zu zwei Dritteln aus der Truppe, ein Drittel sind Ungediente, die zunächst drei Jahre zum Feldwebel ausgebildet werden. Erst dann absolvieren sie ihren Eignungstest.
- Ausbildung
Kommandosoldaten verpflichten sich für sechs Jahre. Sie erhalten zwei Jahre Basisausbildung bis zur Einsatzbereitschaft, danach parallel weitere Spezialausbildung. Sie bekommen zum Sold eine Erschwerniszulage von rund 1000 Euro monatlich. Einsätze dauern in der Regel viereinhalb Monate; mit Ausbildungszeiten im Ausland bringen es die Soldaten auf sieben Monate Abwesenheit von zu Hause pro Jahr.
- Einsatzgebiete
KSK-Soldaten waren im Einsatz in Bosnien, im Kosovo, im Kongo, Libanon und Afghanistan. Zu ihren Aufgaben gehören Nachrichtengewinnung, Befreiung deutscher Staatsbürger aus Geiselhaft, Abwehr terroristischer Bedrohungen, Festsetzen von Zielpersonen im Ausland, Durchführung verdeckter Operationen, Kampfeinsätze.
- Einsatzregeln
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Für die Spezialkräfte gelten die deutschen Einsatzregeln, auch dann, wenn sie unter internationalem Befehl operieren. Jede Operation muss mit dem Kommando Führung Operationen Spezialkräfte (FOSK) in Potsdam abgestimmt werden. Das KSK unterliegt voller politischer Kontrolle, aber nur eingeschränkter parlamentarischer Berichterstattungspflicht.
Bisher hat keine Frau den KSK-Eignungstest bestanden.
Das KSK hat es nicht immer leicht mit der demokratischen Öffentlichkeit. Kommandosoldaten mussten sich in jüngster Vergangenheit gleich vor zwei Untersuchungsausschüssen des Bundestages rechtfertigen. Immer wieder wird der Verdacht geäußert, KSK-Leute könnten in Einsätzen ihre Kompetenzen überschreiten; immer wieder wird (auch aus der Restbundeswehr) die Frage laut, wer die Spezialkräfte eigentlich führt und was sie in den abgeschotteten Bereichen gemeinsamer Feldlager tun.
Mysteriös macht sie der unvermeidbare Zwang zur Geheimhaltung. Es ist ja tatsächlich nicht sinnvoll, die »Zielpersonen« von KSK-Operationen vorher durch übertriebene Öffentlichkeitsarbeit davor zu warnen, dass ein »Hausbesuch« (KSK-Jargon) bevorsteht. Und der Kommandeur der Spezialkräfte ist ernsthaft besorgt um den Schutz der Soldaten und ihrer Familien in der Heimat. Sie könnten etwa durch terroristische Racheakte bedroht sein (auch wenn so etwas bisher in Deutschland noch nicht vorgekommen ist). Strukturell stehen Spezialkräfte und demokratische Öffentlichkeit in einem Spannungsverhältnis.
Deshalb strengt man sich an. Nach einigen Wochen und Vorgesprächen gibt es eine Einladung zu den Besten der Besten. Calw ist eine freundliche Kleinstadt an den Hängen des Vorschwarzwaldes. Wer von hier aus disco- oder kneipentechnisch etwas erleben möchte, und das wollen manchmal auch Elitesoldaten, der muss ins knapp 50 Kilometer entfernte Stuttgart fahren.
- Datum 31.07.2010 - 18:55 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 29.07.2010 Nr. 31
- Kommentare 87
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Den Taleban kann's egal sein, wenn die Spezialkraefte so wahnsinnig abgeschirmt sind und nicht zu ihren erfolgreichen Kommandounternehmen mit Taleban-Eliminierungen etc. stehen wollen. Auszubaden haben's dann halt die weniger elitaeren, weniger gut zum Toeten und Ueberleben ausgebildeten und ausgeruesteten Gemeinen der Rest-Bundeswehr, an die man einfacher herankommt. Die Opferzahlen unter denen sprechen fuer sich.
Da sollte sich die Frage nach dem vermeintlichen Heldentum der Elitaeren eigentlich etwas anders stellen...
"Der Vorteil für die Bundesregierung wäre auf jeden Fall, dass beide Institutionen auftragsgemäß im Verborgenen operieren: die Geheimagenten wie auch die Geheimsoldaten. " wenn es einmal darum geht sich gegen Unwissende Minoritäten durchzusetzen. Wenn bspw es mit Ankauf gestohlener Daten nicht weiter geht, hat man da eine geschmeidige Kavallerie, die keiner kontrolliert und deren Tun im Schatten bleibt.
"Der Vorteil für die Bundesregierung wäre auf jeden Fall, dass beide Institutionen auftragsgemäß im Verborgenen operieren: die Geheimagenten wie auch die Geheimsoldaten. " wenn es einmal darum geht sich gegen Unwissende Minoritäten durchzusetzen. Wenn bspw es mit Ankauf gestohlener Daten nicht weiter geht, hat man da eine geschmeidige Kavallerie, die keiner kontrolliert und deren Tun im Schatten bleibt.
Beim Spiegel macht man nicht nur hübsche Interviews mir den "geilen Maklern" (O-Ton ZEIT), sondern schriebt auch Kartext, was die "Geilen Macker" so machen:
"Die Bundeswehr ist stärker in die Einsätze zur gezielten Tötung von Aufständischen in Afghanistan verwickelt als bisher bekannt. Nach SPIEGEL-Informationen hat Deutschland mehrere Namen auf die Jagdliste setzen lassen. Mindestens ein Taliban-Kommandeur wurde danach von US-Spezialkräften getötet."
http://www.spiegel.de/pol...
Beihilfe zu rechswidrigen gezileten Tötungen.
Von denen geht ein unheimliches Aggressionspotenzial gegen uns aus. Und da gilt der erste Gedanke dem eigenen Überleben.« Insofern, da ist sich die Runde weitgehend einig, sei die abstrakte Rede über das Töten fast belastender als jede konkrete Situation: Da gehe es um Selbstverteidigung und legitime militärische Ziele. Und: »Wir sind in Afghanistan, weil wir von der Politik einen Auftrag haben.«
Einen Auftrag hat die andere Seite ebenso, zumal auf eigenem Boden agierend gegen ausländische Aggressoren.
Das Aggressionspotential ist auf beiden Seiten vorhanden - niemand will freiwillig verletzt werden oder gar sterben (auch nicht als muslimischer Fundalist).
Welches "legitime Ziel" wird also am Hindukusch verfolgt? Was haben wir dort überhaupt zu suchen oder verloren?
Ausser das wir an einem aus fadenscheinigen Gründen von den USA angezettelten sinnlosen Krieg zusammen mit großen Teilen der NATO als US-Vasallen unterstützend teilnehmen (müssen).
Dazu paßt gerade gut der folgende FAZ-Artikel:
FAZ: Traumatisierte Soldaten - Durchs Rost gefallen
Ein Elitesoldat wird in Afghanistan verletzt und als „vorübergehend dienstunfähig“ aus der Bundeswehr entlassen. Inzwischen lebt er von Hartz IV und manchmal auch im Wald. Wen kümmert's?
Dieser Satz ist erläuterungsbedürftig.
Wenn dies aus Gründen der Funktionsfähigkeit dieses Truppenteils erforderlich ist, ist natürlich klar, dass wir ein Übungfeld wie Afghanistan brauchen, denn wo soll sonst dieses offenbare Grundbedürfnis geübt werden.
Typisch ist natürlich auch, dass hinter dem Ganzen ein katholischer Pfarrer stehen muss, der den Soldaten erklärt, dass und warum für ihn das Gebot: "Du sollst nicht töten" nicht gilt, da die ansonsten möglichen Gewissensbisse die Einsatz- und Kampffähigkeit entscheidend beeinträchtigen.
wir dürfen an der ksk nicht das festmachen, was uns an der politik missfällt. sie verkauft die bundeswehr als strassen- und brückenbauer, entsprechend schlecht vorbereitet und ausgerüstet müssen die soldaten antreten.
die lüge kostet leben und gesundheit.
das geht bei der ksk nicht. sie sind ausschließlich auf töten spezialisiert und dafür ausgebildet. und das machen sie.
wer das ändern will, muss die politik ändern.
[entfernt. Bitte verzichten Sie auf NS-Vergleiche und diffamierende Aussagen. Vielen Dank. Die Redaktion/ew]
Anders kann man ihren Kommentar nicht bezeichnen. Anhand der zitierten Äußerungen der KSK-Soldaten "faschistoide-nazistische Tendenzen" erkennen zu wollen oder solche zu unterstellen, ist schon ein starkes Stück.
Die allergrößte Frechheit steht allerdings ein Satz zuvor. Die vollkommen richtige Darstellung des Soldaten, warum er in Afghanistan im Einsatz ist, zu benutzen um einen Vergleich zur NS-Zeit zu konstruieren ist nicht nur absolut unfair sondern geschmacklos sondergleichen.
Aus ihrem Geschreibsel ist vor allem eins zu erkennen: Sie haben ein gestörtes Verhältnis zur Bundeswehr bzw. dem Militär. Oder vielleicht auch zur Demokratie? Aber wie man an ihren Schreibfehlern sehen kann, nehmen sie es mit der Sorgfalt wohl nicht so genau.
Um einmal auf eine unsachliche und polemische Ebene herabzusteigen, wie Sie es tun: Wohl ein wenig dünn angerührt, wie?
Anders kann man ihren Kommentar nicht bezeichnen. Anhand der zitierten Äußerungen der KSK-Soldaten "faschistoide-nazistische Tendenzen" erkennen zu wollen oder solche zu unterstellen, ist schon ein starkes Stück.
Die allergrößte Frechheit steht allerdings ein Satz zuvor. Die vollkommen richtige Darstellung des Soldaten, warum er in Afghanistan im Einsatz ist, zu benutzen um einen Vergleich zur NS-Zeit zu konstruieren ist nicht nur absolut unfair sondern geschmacklos sondergleichen.
Aus ihrem Geschreibsel ist vor allem eins zu erkennen: Sie haben ein gestörtes Verhältnis zur Bundeswehr bzw. dem Militär. Oder vielleicht auch zur Demokratie? Aber wie man an ihren Schreibfehlern sehen kann, nehmen sie es mit der Sorgfalt wohl nicht so genau.
Um einmal auf eine unsachliche und polemische Ebene herabzusteigen, wie Sie es tun: Wohl ein wenig dünn angerührt, wie?
Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Die Redaktion/cs
Nur dazu ist der Soldat da. Ganz gleich, ob in Rest-Bundeswehr oder KSK. Wer das nicht will, muss die Bundeswehr abschaffen bzw. sich für deren Abschaffung einsetzen.
Wer eine Bundeswehr will, sollte sich daran erinnern, dass sie ihrem Sinn und Zweck nach ausschließlich der Landes- und Bündnisverteidigung gegen einen militärischen Angriff dient. Keinesfalls jedoch zum Einsatz als Bürgerkriegsarmee wo auch immer auf der Welt.
Dazu folgendes richterliche Zitat: «Der Einsatz der Bundeswehr ‹zur Verteidigung› ist mithin stets nur als Abwehr gegen einen ‹militärischen Angriff› (‹armed attack› nach Art. 51 UN-Charta) erlaubt, jedoch nicht zur Verfolgung, Durchsetzung und Sicherung ökonomischer oder politischer Interessen.»
Quelle: Bundesverwaltungsgericht: Urteil des 2. Wehrdienstsenats vom 21. Juni 2005 – BVerwG 2 WD 12.04, S. 30
Und weiter: «Ein Staat, der sich – aus welchen Gründen auch immer – ohne einen solchen Rechtfertigungsgrund [gemeint sind Kap. VII und Art. 51 der UN-Charta] über das völkerrechtliche Gewaltverbot der UN-Charta hinwegsetzt und zur militärischen Gewalt greift, handelt völkerrechtswidrig. Er begeht eine militärische Aggression.»
Quelle: Bundesverwaltungsgericht: Urteil des 2. Wehrdienstsenats vom 21. Juni 2005 – BVerwG 2 WD 12.04, S. 73
Unser Soldatengesetz sagt in § 11 Abs. 2: «Ein Befehl darf nicht befolgt werden, wenn dadurch eine Straftat begangen würde. Befolgt der Untergebene den Befehl trotzdem, so trifft ihn eine Schuld nur, wenn er erkennt oder wenn es nach den ihm bekannten Umständen offensichtlich ist, dass dadurch eine Straftat begangen wird.» Ein Verstoß gegen das Völkerrecht ist nach dem Völkerstrafrecht eine Straftat und daher nach dem Soldatengesetz verweigerungspflichtig.
§ 10 Abs.4 des Soldatengesetzes sagt zu den Pflichten eines Vorgesetzten: «Er darf Befehle nur zu dienstlichen Zwecken und nur unter Beachtung der Regeln des Völkerrechts, der Gesetze und der Dienstvorschriften erteilen.»
Das Soldatengesetz gilt für die gesamte Bundeswehr, d.h., auch das KSK.
Nur dazu ist der Soldat da. Ganz gleich, ob in Rest-Bundeswehr oder KSK. Wer das nicht will, muss die Bundeswehr abschaffen bzw. sich für deren Abschaffung einsetzen.
Wer eine Bundeswehr will, sollte sich daran erinnern, dass sie ihrem Sinn und Zweck nach ausschließlich der Landes- und Bündnisverteidigung gegen einen militärischen Angriff dient. Keinesfalls jedoch zum Einsatz als Bürgerkriegsarmee wo auch immer auf der Welt.
Dazu folgendes richterliche Zitat: «Der Einsatz der Bundeswehr ‹zur Verteidigung› ist mithin stets nur als Abwehr gegen einen ‹militärischen Angriff› (‹armed attack› nach Art. 51 UN-Charta) erlaubt, jedoch nicht zur Verfolgung, Durchsetzung und Sicherung ökonomischer oder politischer Interessen.»
Quelle: Bundesverwaltungsgericht: Urteil des 2. Wehrdienstsenats vom 21. Juni 2005 – BVerwG 2 WD 12.04, S. 30
Und weiter: «Ein Staat, der sich – aus welchen Gründen auch immer – ohne einen solchen Rechtfertigungsgrund [gemeint sind Kap. VII und Art. 51 der UN-Charta] über das völkerrechtliche Gewaltverbot der UN-Charta hinwegsetzt und zur militärischen Gewalt greift, handelt völkerrechtswidrig. Er begeht eine militärische Aggression.»
Quelle: Bundesverwaltungsgericht: Urteil des 2. Wehrdienstsenats vom 21. Juni 2005 – BVerwG 2 WD 12.04, S. 73
Unser Soldatengesetz sagt in § 11 Abs. 2: «Ein Befehl darf nicht befolgt werden, wenn dadurch eine Straftat begangen würde. Befolgt der Untergebene den Befehl trotzdem, so trifft ihn eine Schuld nur, wenn er erkennt oder wenn es nach den ihm bekannten Umständen offensichtlich ist, dass dadurch eine Straftat begangen wird.» Ein Verstoß gegen das Völkerrecht ist nach dem Völkerstrafrecht eine Straftat und daher nach dem Soldatengesetz verweigerungspflichtig.
§ 10 Abs.4 des Soldatengesetzes sagt zu den Pflichten eines Vorgesetzten: «Er darf Befehle nur zu dienstlichen Zwecken und nur unter Beachtung der Regeln des Völkerrechts, der Gesetze und der Dienstvorschriften erteilen.»
Das Soldatengesetz gilt für die gesamte Bundeswehr, d.h., auch das KSK.
Was nützen Elitesoldaten,die im Einsatz versagen!Nach der
Darstellung von der Nato kämpft sie erfolgreich in AGN,aber
die Realität sieht anders aus,nur die Fremdenlegion hat sich
in ihrem Einsatz Respekt verschafft!Wer nicht an seine Sache
glaubt und überzeugt ist,sollte auch nicht dafür Kämpfen!In
Deutschland steht kein Politiker hinter dem Krieg,wenn er
dafür seine Karriere dafür aufs Spiel setzen muss,also steht
die Bundeswehr auf verlorenem Posten in AGN!Blauäugigkeit und Propanda stehen im Vordergrund der Politik,die im Ver-
gleich zu den Leistungen der Bundeswehr nicht passen.Ob mit
der Kaiserarmee oder Wehrmacht,Waffen-SS,keine Armee war so
abhängig von der Politik wie die Bundeswehr und von ihren
Verbündeten Amerika,wo nur die Politik der Amis hinter ihrer
Armee steht.Wer solange Krieg führt und keine Erfolge vorzu-
weisen hat,sollte besser nach Hause gehen!Die Wehrmacht verlor wegen Personal-und Materialüberlegenheit des Gegners
den zweiten Weltkrieg,erzielte aber immer wieder Erfolge an
den Fronten durch Kampfeswillen in vielen Schlachten,die Nato gewinnt trotz Personal-und Materialüberlegenheit keine
Schlacht,nur in Holywood in Kriegsfilmen!
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