Integration Ministerin für Missverständnisse

Aygül Özkan ist hundert Tage im Amt – und kämpft gegen die Blamage an.

Sie war die Erste. Seit gut 100 Tagen ist sie Ministerin und hat sich gleich zweimal blamiert – oder? Drei Monate nach Amtsantritt steht Aygül Özkan vor allem als Ministerin für Missverständnisse da. Als sie in Niedersachsen als erste türkischstämmige Ministerin Deutschlands vereidigt wurde, war das etwas sehr Besonderes, für Alt- und Neu-Deutsche. Und nun, vor einigen Tagen, glaubte sie wirklich, die Medien in Sachen Integration auf eine gemeinsame Linie mit ihrem Ministerium verpflichten zu können.

Der ehemalige Ministerpräsident Christian Wulff hatte die 38-jährige Bürgerschaftsabgeordnete aus Hamburg entdeckt und als Sozial- und Integrationsministerin in sein Kabinett geholt. Wulff konnte zeigen, dass er sich etwas traut. Doch viel wichtiger als Wulffs Imagepolitur war, dass mit Özkan auch eine Deutschtürkin in der Politik für etwas stehen konnte: dafür, dass es auch Kinder von Gastarbeitern in die Elite des Landes schaffen können. Dass es sich lohnt, sich für das Land anzustrengen und nicht einfach die Hände aufzuhalten.

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Das erste »Missverständnis« hat viele in der Partei genervt. In einem Interview sagte sie, dass das Kruzifix nichts an staatlichen Schulen zu suchen hab e. Am Ende waren alle verlegen, Özkan entschuldigte sich, und Wulff präsentierte die Äußerungen als Missverständnis. Und jetzt das zweite »Missverständnis«: Den Chefredakteuren der niedersächsischen Regionalzeitungen legte sie eine »Mediencharta für Niedersachsen« vor. Sie sollten sich unter anderem verpflichten, über die »Herausforderungen der Integration zu berichten, eine kultursensible Sprache anzuwenden« und »die interkulturelle Öffnung« zu befördern. Zu Recht erzürnten sich die Journalisten. Zensur! Sprachregelung! Die Ministerin entschuldigte sich, nichts liege ihr ferner, als die Unabhängigkeit der Medien zu berühren.

Zwischen den beiden Missverständnissen liegt aber ein fundamentaler Unterschied. Der Kruzifix-Fauxpas war vielleicht politisch ungeschickt – und dennoch steht er dafür, dass Aygül Özkan nichts anderes getan hat, als zu sagen, was sie denkt. Er hat gezeigt, dass sie eine andere Erziehung und Denkweise als die meisten ihrer Parteifreunde mitbringt, eine türkisch-laizistische nämlich. Das ist ungewohnt. Özkan hat frei von Angst, Parteiprogramm und Erwartungen von Konsequenz gesprochen und dabei souverän und sicher auch etwas naiv an vermeintlichen Gewissheiten gerüttelt. So wie es wohl nur Neulinge mit einer anderen Erziehung und Denkweise können. Erwartet man das nicht von einer guten deutschen Demokratin?

Jetzt liegt der Fall anders. Die Mediencharta ist als Anliegen weder souverän noch mutig. Und es bleibt rätselhaft. Wozu ein feierliches Bekenntnis zu Selbstverständlichkeiten? Und warum ist im Nachhinein von einem Entwurf die Rede, wenn zuerst vorgesehen war, dass die Chefredakteure ihn öffentlichkeitswirksam unterzeichnen sollten? Sicher, eine faire Berichterstattung über Minderheiten ist ein begrüßenswertes Ziel. Und klar, Redaktionsstuben sind immer noch personell sehr homogen – das wird sich aber nicht ändern, wenn Chefredakteure ein Arbeitspapier eines Ministeriums unterschreiben.

Aygül Özkan steckt in einem Dilemma. Als Ministerin mit Migrationshintergrund will sie Integrationspolitik machen. Darum hatte sie Christian Wulff gebeten, der Bereich war vorher dem Innenministerium zugeteilt. Aber immer als »Integrationstante« wahrgenommen werden, nur weil sie Migrantin ist, das will sie auch nicht. Und so gibt es einen tieferen Grund für ihre aktuell missliche Lage. Nach 100 Tagen fehlt Özkan ein Herzensprojekt, das man mit ihrem Namen verbindet. Die »Mediencharta« ist ein Zeichen für die verkrampfte Suche nach einem innovativen Projekt, die mächtig schiefgegangen ist.

So weit, so schlecht. Doch Özkan macht auch Folgefehler. Anstatt sich zu erklären, schirmt sie sich ab, sie will nicht noch mehr falsch machen. Özkan plant immer zwei Schritte im Voraus – und macht gerade deshalb Fehler. Es wäre schade, wenn sie ihre Angstfreiheit verlöre. Die braucht sie nämlich für die wirklich wichtigen Integrationsthemen wie Schulabbrecherquoten, Anerkennung ausländischer Schulabschlüsse oder Antisemitismus unter Zuwanderern. 

Özkans Ministeramt ist ein Experiment, es gibt ihr das Recht, Fehler zu machen. Und sicher schaut das Land bei der ersten türkischstämmigen Ministerin eher mit der Lupe hin als bei anderen. Pionierarbeit zu machen auf einem so komplexen Neuland wie der Integration kann anstrengend sein. Aber die Aufsteigerin Özkan hat auch immer unerschrocken signalisiert, dass Migranten mehr leisten müssen, um gleich zu sein.

 
Leser-Kommentare
  1. "Und nun, vor einigen Tagen, glaubte sie wirklich, die Medien in Sachen Integration auf eine gemeinsame Linie mit ihrem Ministerium verpflichten zu können.

    Zu Recht erzürnten sich die Journalisten. Zensur! Sprachregelung! Die Ministerin entschuldigte sich, nichts liege ihr ferner, als die Unabhängigkeit der Medien zu berühren."

    Wer die Medien auf eine bestimmte, politisch gewünschte Sprachregelung verpflichten will, egal in welche Richtung, betreibt grundgesetzwidrig Zensur.

    "Die Mediencharta ist als Anliegen weder souverän noch mutig. Und es bleibt rätselhaft. Wozu ein feierliches Bekenntnis zu Selbstverständlichkeiten?"

    Wenn damit gemeint ist, daß die Medien ohnhin selektiv berichten und es jetzt schon ein Kartell zum Verschleiern, Beschönigen oder des Verschweigens bestimmter unbequemer Fakten gibt, dann hätte Özkans Vorstoß lediglich eine bereits bestehende fatale Fehlentwicklung öffentlich dargelegt. Die Katze beim Mausen erwischt, würde der Volksmund sagen. Ein Zeichen, daß man der heutigen Elite in Politik und Medien permanent auf die Finger schauen muß. Das Klima der öffentlichen Debatte ist so unfrei, tabuisiert und sprachgeregelt wie wohl noch nie in der Nachkriegsgeschichte.

    "Und warum ist im Nachhinein von einem Entwurf die Rede, wenn zuerst vorgesehen war, dass die Chefredakteure ihn öffentlichkeitswirksam unterzeichnen sollten?"

    Weil Özkan und McAllister jetzt krampfhaft versuchen, zurückzurudern und versuchen zu retten, was nicht mehr zu retten ist.

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    • Buh
    • 01.08.2010 um 8:43 Uhr

    "Wer die Medien auf eine bestimmte, politisch gewünschte Sprachregelung verpflichten will, egal in welche Richtung, betreibt grundgesetzwidrig Zensur."

    Nope, das ist keine Zensur. Entweder versuchen sie hier einfach der Minsiterin zu schaden, oder sie geben sich nicht genug mühe, das ganze Objektiv zu sehen. Sie wollte kein Gesetz druchbringen, dass etwas vverbietet/zensiert, sondern woltle einen Dialog mit den Medien und deren Selbstverpflichtung -Wenn sie wollen! Soetwas gab es schon öfter und auch ohne solche Impulse aus der Politik verpflichten sich die Medien, jedenfalls einige Qualitative, auf gewisse Ausducksweisen. Oder fänden sie es knorke, wenn man von "Kanacke", "Tunte" und "Knasti" spräche? Nein, es sit eine Selbstverpflichtung solche Umganssprachlichen und latent beleidigende Begriffe nicht ernsthaft anzuwenden.

    Die Ministerin wollte, dass andere Ausdrucksweisen, deren unangebrachtheit eventuel noch nicht ausreichend reflektiert sind, in den Mittelpunkt geraten und vermieden werden.

    Hier von zensur zu sprechen missachtet tatsächliche Zensur, wo durch Gesetzeskraft Menschen und Medien unterdrückt werden.

    • Buh
    • 01.08.2010 um 8:43 Uhr

    "Wer die Medien auf eine bestimmte, politisch gewünschte Sprachregelung verpflichten will, egal in welche Richtung, betreibt grundgesetzwidrig Zensur."

    Nope, das ist keine Zensur. Entweder versuchen sie hier einfach der Minsiterin zu schaden, oder sie geben sich nicht genug mühe, das ganze Objektiv zu sehen. Sie wollte kein Gesetz druchbringen, dass etwas vverbietet/zensiert, sondern woltle einen Dialog mit den Medien und deren Selbstverpflichtung -Wenn sie wollen! Soetwas gab es schon öfter und auch ohne solche Impulse aus der Politik verpflichten sich die Medien, jedenfalls einige Qualitative, auf gewisse Ausducksweisen. Oder fänden sie es knorke, wenn man von "Kanacke", "Tunte" und "Knasti" spräche? Nein, es sit eine Selbstverpflichtung solche Umganssprachlichen und latent beleidigende Begriffe nicht ernsthaft anzuwenden.

    Die Ministerin wollte, dass andere Ausdrucksweisen, deren unangebrachtheit eventuel noch nicht ausreichend reflektiert sind, in den Mittelpunkt geraten und vermieden werden.

    Hier von zensur zu sprechen missachtet tatsächliche Zensur, wo durch Gesetzeskraft Menschen und Medien unterdrückt werden.

  2. Hallo
    Es gibt keine Missverständnisse bei den Äusserungen von Frau Özkan.
    Sie hat klipp und klar gesagt was sie will.
    Gruss
    Rene

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    • Talor
    • 31.07.2010 um 18:30 Uhr

    Wie auch immer man zu ihren Äußerungen steht: Es ist sehr erfreulich, dass eine Politikerin mal Klartext redet.
    Leider hat sie sich durch ihr von ihrer Partei aufgezwungenes(?) Zurückrudern die Chance sich von der Masse abzuheben verbaut.

    • joG
    • 31.07.2010 um 18:54 Uhr

    ....hatte sie recht.

    Das Christentum und die Meinungsfreiheit sind Hindernisse auf dem Weg zum Kalifat und es ist die Pflicht jedes gläubigen Muslims, dieses anzustreben.

    Zur Pflicht der Errichtung des Kalifates siehe zB: http://www.islam-projekte...

    Zwei 'Mißverständisse' mögen Zufall oder Ungeschicklichkeit sein. Daß es zwei Faktoren westlicher Gesellschaften sind, die auch Islamisten ein Dorn im Auge sind, ist mehr als ungeschickt.

    Daß dabei der Eindruck entsteht, daß sich die deutsche Gesellschaft an die Standards islamischer Lehren (keine Kritik an Religion, insbesondere am Islam, bitte) anpassen soll, ist fatal für die Integrationsbemühungen.

    Es sei denn, man versteht unter gelungener Integration, daß die in Deutschland lebenden nicht-Muslime in ein islamisches Rechtssystem integriert werden, was dann der Errichtung des Kalifates gleich käme. Wer das für eine Übertreibung hält, möge die anderen Inhalte der obigen website studieren.

    • Talor
    • 31.07.2010 um 18:30 Uhr

    Wie auch immer man zu ihren Äußerungen steht: Es ist sehr erfreulich, dass eine Politikerin mal Klartext redet.
    Leider hat sie sich durch ihr von ihrer Partei aufgezwungenes(?) Zurückrudern die Chance sich von der Masse abzuheben verbaut.

    • joG
    • 31.07.2010 um 18:54 Uhr

    ....hatte sie recht.

    Das Christentum und die Meinungsfreiheit sind Hindernisse auf dem Weg zum Kalifat und es ist die Pflicht jedes gläubigen Muslims, dieses anzustreben.

    Zur Pflicht der Errichtung des Kalifates siehe zB: http://www.islam-projekte...

    Zwei 'Mißverständisse' mögen Zufall oder Ungeschicklichkeit sein. Daß es zwei Faktoren westlicher Gesellschaften sind, die auch Islamisten ein Dorn im Auge sind, ist mehr als ungeschickt.

    Daß dabei der Eindruck entsteht, daß sich die deutsche Gesellschaft an die Standards islamischer Lehren (keine Kritik an Religion, insbesondere am Islam, bitte) anpassen soll, ist fatal für die Integrationsbemühungen.

    Es sei denn, man versteht unter gelungener Integration, daß die in Deutschland lebenden nicht-Muslime in ein islamisches Rechtssystem integriert werden, was dann der Errichtung des Kalifates gleich käme. Wer das für eine Übertreibung hält, möge die anderen Inhalte der obigen website studieren.

  3. .. und gibt deshalb eine Meinung wieder? Leider kann ich einen entsprechenden Hinweis nicht entdecken.

    Woher weiß dann der Autor so gut über die Absichten von Frau Özkan Bescheid?

    "Aber immer als »Integrationstante« wahrgenommen werden, nur weil sie Migrantin ist, das will sie auch nicht. Und so gibt es einen tieferen Grund für ihre aktuell missliche Lage. Nach 100 Tagen fehlt Özkan ein Herzensprojekt, das man mit ihrem Namen verbindet."

    Ist das recherchiert, also auch bei Frau Özkan nachgefragt, oder doch das, nach dem es einfach klingt: eine (ach so toll) formulierte Vermutung?

    Die Idee mit dem "Presse-Kodex" finde ich auch falsch, es kann ja nun wirklich nicht sein, dass Politiker den Medien vorschreiben, was und wie sie zu berichten haben. Allerdiings sollten meiner Meinung nach auch Journalisten nicht einfach mal ins Blaue hinein mutmaßen, sondern sich an Fakten orientieren. Und die Absichten eines Menschen kennt wohl immer nur der Mensch selbst, also müsste er/sie wenigstens gefragt werden.

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    ..., dass es sich um einen Kommentar handelt. Der Artikel steht unter der Rubrik "Meinung".

    Beste Grüße

    ..., dass es sich um einen Kommentar handelt. Der Artikel steht unter der Rubrik "Meinung".

    Beste Grüße

  4. Ein bisschen mehr Fairness wäre angebracht.Außerdem zeugt die Kritik von Kleinkariertheit.Der Hinweis auf andere Erziehung und Denkweise von Frau Özkan im Gegensatz zu einer deutschen Demokratin ist auch dicht dran an Diskriminierung. Und diskriminieren wollen wir doch alle nicht, oder?

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    "Er hat gezeigt, dass sie eine andere Erziehung und Denkweise als die meisten ihrer Parteifreunde mitbringt, eine türkisch-laizistische nämlich."

    Aha. Und das BVerfG, dessen Meinung Frau Özkan wiedergegeben hat, hat demnach auch eine "türkisch-laizistische" Denkweise.

    "Er hat gezeigt, dass sie eine andere Erziehung und Denkweise als die meisten ihrer Parteifreunde mitbringt, eine türkisch-laizistische nämlich."

    Aha. Und das BVerfG, dessen Meinung Frau Özkan wiedergegeben hat, hat demnach auch eine "türkisch-laizistische" Denkweise.

    • Talor
    • 31.07.2010 um 18:30 Uhr

    Wie auch immer man zu ihren Äußerungen steht: Es ist sehr erfreulich, dass eine Politikerin mal Klartext redet.
    Leider hat sie sich durch ihr von ihrer Partei aufgezwungenes(?) Zurückrudern die Chance sich von der Masse abzuheben verbaut.

    Antwort auf "Missverständnisse?"
  5. Jeder moechte hoefflich angesprochen. Die Frau Oetzkan war vielleicht in England und wollte gentle manieren auch einigen Journalisten beibring bzw. sie dazu ermutigen.

  6. "Ein bisschen mehr Fairness wäre angebracht.Außerdem zeugt die Kritik von Kleinkariertheit.Der Hinweis auf andere Erziehung und Denkweise von Frau Özkan im Gegensatz zu einer deutschen Demokratin ist auch dicht dran an Diskriminierung. Und diskriminieren wollen wir doch alle nicht, oder?"

    Daß Özkan aber Ministerin eines deutschen Bundeslandes und als solche den Prinzipien des Grundgesetzes verpflichtet ist, ist Ihnen aber bekannt?

  7. Ich haette die Journalisten, die zu viel Sarrazin-Vokabular angehaeuft haben fuer 1 Jahr in den Angelosaechsischen Laendern schicken. Dort koennen sie die von Frau geforderte Sprache durch blosses Fernsehschauen lernen.

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    "Ich haette die Journalisten, die zu viel Sarrazin-Vokabular angehaeuft haben fuer 1 Jahr in den Angelosaechsischen Laendern schicken. Dort koennen sie die von Frau geforderte Sprache durch blosses Fernsehschauen lernen."

    Kann ich mir bei Ihnen sehr gut vorstellen. Wem eine offene Berichterstattung ein Dorn im Auge ist, weil sie bestimmte unbequeme Wahrheiten ans Tageslicht bringt, dem passen solche Maßnahmen in den Kram. Ich hoffe, daß der Widerstand gegen die schleichende Aushöhlung des Grundgesetzes demnächst noch viel stärker werden wird.

    Es soll Frau Oetzkan heissen und nicht Frau. Ich wollte Gentleman-Manieren schreiben.

    "Ich haette die Journalisten, die zu viel Sarrazin-Vokabular angehaeuft haben fuer 1 Jahr in den Angelosaechsischen Laendern schicken. Dort koennen sie die von Frau geforderte Sprache durch blosses Fernsehschauen lernen."

    Kann ich mir bei Ihnen sehr gut vorstellen. Wem eine offene Berichterstattung ein Dorn im Auge ist, weil sie bestimmte unbequeme Wahrheiten ans Tageslicht bringt, dem passen solche Maßnahmen in den Kram. Ich hoffe, daß der Widerstand gegen die schleichende Aushöhlung des Grundgesetzes demnächst noch viel stärker werden wird.

    Es soll Frau Oetzkan heissen und nicht Frau. Ich wollte Gentleman-Manieren schreiben.

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