Doku-Soaps Der produzierte ProletSeite 3/3
Das Nachmittagsfernsehen also als moderne Negativfolie zur Selbstbeobachtung und gleichzeitigen sozialen Abgrenzung von Verlorenen, die noch Verlorenere verlachen? Scripted Reality als Zementierung des Abgehängtseins von Menschen am unteren Ende der gesellschaftlichen Leiter, die Tag für Tag stundenlang in die Welt des Trashs abtauchen, aus der sie selber entstammen?
Die Clips der Sendungen, die sich der Zuschauer auf dem stark genutzten Internetportal der Sender im Nachhinein abrufen kann, sprechen für sich. Der Vorgang, in den YouTube-ähnlichen Einheiten des Onlinemenüs aufgefächert in sämtliche Spielarten, ist immer derselbe: das Ausstellen kaputter Menschen. In der Galerie der im Internet erhältlichen Mini-Sozialpornos wird jede voyeuristische Präferenz bedient: Wer gerne die stille Verwahrlosung einsamer, sozial inkompetenter Menschen beobachtet oder gerade andersherum die rasende Verzweiflung verschuldeter Spielsüchtiger oder die gewaltsame Eskalation von Eifersuchtsdramen präferiert, wird hier fündig. Schier unendlich ist die aus vermeintlicher Normalität bestehende Datenbank.
Die Unglücklichen gieren nach dem Schicksal noch Unglücklicherer
Doch welche Botschaft und welche Folgenhaftigkeit steckt in einer Normalität, in der Menschen nur noch Problemfälle darstellen, in der Kommunikation nur noch als Kriegshandlung betrieben wird, in der Aggressivität, körperliche Gewalt, Betrug, Lethargie und Respektlosigkeit als Standards des zwischenmenschlichen Kontakts inszeniert werden?
In der Scripted Reality existiert Interaktion nur noch als ein Set einiger weniger Verhaltenscodes. Durch die Wiederholung entstehen tradierte Codes zugespitzter Emotionalität, die einem ewig gleichen Muster der unkontrollierten Gefühlsausbrüche folgen. Zwischen Ausrasten, Zusammenbrechen, gegenseitigem Beschimpfen und höhnischem Verachten gibt es keine Zwischentöne mehr.
Es sind dieselben Verhaltenscodes, die bei Castingshows wie Dieter Bohlens Gesangswettbewerb zu beobachten sind. Die Körpersprache und die Wortwahl der beim Casting zusammenbrechenden, dem Moderator Rache für das Ausscheiden schwörenden aggressiven Jugendlichen sind mit denen der in der gescripteten Hochhausrealität ausflippenden Darstellern identisch. Es sind eben diese Verhaltenscodes, die beim Casting für die Pseudo-Dokus sofort gebucht werden. Und genau diese Verhaltensweisen, die Lehrer und Eltern bei den immer brutaler miteinander umgehenden jugendlichen Zuschauern beklagen. Nur schwer ist auszumachen, was in dieser Rückkoppelungsspirale als Erstes da war: die mediale Aufbereitung oder das Verhalten selber.
Wo in den Castingshows zumindest inhaltlich durch die Situation eines öffentlichen Wettbewerbs gewisse Grenzen gesetzt sind, scheint es in den geschriebenen Dokus keine natürlichen Beschränkungen zu geben. Die Pseudo-Wirklichkeit ist mit der Zeit immer lauter, kaputter und grausamer geworden. Und die Reizspirale des inszenierten Trashs scheint sich immer weiter zu drehen: Die Probleme der Akteure werden immer schwerwiegender, die Plots immer kaputter und absurder.
Während die Kommunikationsforscher im Tonfall der Hoffnung auf eine Art gesunde Grenze des Aushaltbaren aufseiten des Zuschauers und auf vormalige Abnutzungseffekte von Shows wie Big Brother verweisen, erfreuen sich die Produzenten immer noch steigender Einschaltquoten. Die Spitze des Erfolges von Scripted Reality sei noch nicht erreicht, so Tom Sänger, Unterhaltungschef bei RTL. Die Firma Filmpool gibt an, bereits Formate ins europäische Ausland verkauft zu haben und im nächsten Schritt in die Prime Time des Abendprogramms einziehen zu wollen.
- Datum 09.08.2010 - 12:53 Uhr
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- Quelle DIE ZEIT, 05.08.2010 Nr. 32
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"Das neue Format, mit dem RTL mit *fiktiven Problemen* von *fiktiven Personen* wie Elli seit rund einem Jahr bahnbrechende Quotenerfolge am Nachmittag verbucht, heißt Scripted Reality."
Schlimm ist es, dass damit Politik gemacht wird.
Wann ist da eigendlich die Grenze zur Hetze überschritten?
Die neuen Freakshows. *Kopfschüttel*
...ist ein sehr zu empfehlender, amüsanter Film (mit Moritz Bleibtreu) zum Thema Präkariatsfernsehen und darüber, wie man das System umkehrt: Man muss nur die Quoten manipulieren und Arte, 3sat und Phoenix 30prozentige Zuschaueranteile für Themenabende über Fassbinder, Wagners Ring oder den Historischen Materialismus zuschanzen. Dann zeigen auch die Präkariatssender wieder sinnreiche Sendungen - Hauptsache die Quote stimmt!
Moin,
hier haben wir es eigentlich mit einem einfachen Problem zu tun, das auf der Ebene der einfachen aufsichtlichen Verwaltung nachhaltig zu lösen wäre. Die Landesmedienanstalten sind die Aufsichtsbehörden für die Privatsender, zuständig jeweils für die Sender mit Sitz im entsprechenden Bundesland. Auf dem Wege einer einfachen Verfügung, einer simplen Anordnung, ließe sich das Format demaskieren. Ähnlich der Einblendung "Dauerwerbesendung" kann eine über die gesamte Sendung sichtbare Einblendung "Spielszene" oder "gespielte Handlung" angeordnet werden, wenn es denn nicht ggf. auch wieder am Rückgrad der Verantwortlichen fehlen könnte, die den Wirtschaftsfaktor des Senders nicht behindern wollen. Wie lahm der Pflichtaufgabe Aufsicht oft nachgegangen wird, kann man am Umgang mit den Quizsendern, den Quizsendungen nachvollziehen.
Alleine schon durch eine Kennzeichnung der fiktiven Inhalte ist deren Ziel, der Falschinformation und Beeinflussung der öffentlichen Meinung, soweit hintertrieben, dass die beabsichtigte Wirkung ausbleiben dürfte. Und es ist gleichzeitig kein Verbot dieses Formats. Dieses Format lässt sich auch ganz klar von anderen fiktiven Formaten abgrenzen. Damit wäre das Eingreifen der Aufsichtsbehörden überschaubar, einfach umzusetzen und wirksam. Die könnte bis zum Ende der Wochde durchgesetzt sein. Also frisch ans Werk.
Beste Grüße
Grabert
...ist ein sehr zu empfehlender, amüsanter Film (mit Moritz Bleibtreu) zum Thema Präkariatsfernsehen und darüber, wie man das System umkehrt: Man muss nur die Quoten manipulieren und Arte, 3sat und Phoenix 30prozentige Zuschaueranteile für Themenabende über Fassbinder, Wagners Ring oder den Historischen Materialismus zuschanzen. Dann zeigen auch die Präkariatssender wieder sinnreiche Sendungen - Hauptsache die Quote stimmt!
Moin,
hier haben wir es eigentlich mit einem einfachen Problem zu tun, das auf der Ebene der einfachen aufsichtlichen Verwaltung nachhaltig zu lösen wäre. Die Landesmedienanstalten sind die Aufsichtsbehörden für die Privatsender, zuständig jeweils für die Sender mit Sitz im entsprechenden Bundesland. Auf dem Wege einer einfachen Verfügung, einer simplen Anordnung, ließe sich das Format demaskieren. Ähnlich der Einblendung "Dauerwerbesendung" kann eine über die gesamte Sendung sichtbare Einblendung "Spielszene" oder "gespielte Handlung" angeordnet werden, wenn es denn nicht ggf. auch wieder am Rückgrad der Verantwortlichen fehlen könnte, die den Wirtschaftsfaktor des Senders nicht behindern wollen. Wie lahm der Pflichtaufgabe Aufsicht oft nachgegangen wird, kann man am Umgang mit den Quizsendern, den Quizsendungen nachvollziehen.
Alleine schon durch eine Kennzeichnung der fiktiven Inhalte ist deren Ziel, der Falschinformation und Beeinflussung der öffentlichen Meinung, soweit hintertrieben, dass die beabsichtigte Wirkung ausbleiben dürfte. Und es ist gleichzeitig kein Verbot dieses Formats. Dieses Format lässt sich auch ganz klar von anderen fiktiven Formaten abgrenzen. Damit wäre das Eingreifen der Aufsichtsbehörden überschaubar, einfach umzusetzen und wirksam. Die könnte bis zum Ende der Wochde durchgesetzt sein. Also frisch ans Werk.
Beste Grüße
Grabert
Hallo,
diese Soups und andere imitierte Dokus werden also von einige Millionen Menschen gesehen, verarbeitet und unreflektiert in deren Realität integriert.
Nun, jetzt wundert mich nicht mehr, dass meine Kolleginnen den Inhalt dieser Werke der Informations und Pressefreiheit für wahr halten. Die erzählen mir kurz den Inhalt und sagen mir dann, das das so ist. Und halten verbissen an ihr Weltbild fest.Leider ist dieses immer negativ, von verwahrlosten Kinder überall bis hin zum Untergang der Menschheit. Dabei zeigen diese Menschen unglaubliche Ängste, vor dem Leben im Allgemeinen.
So, und das alles um Geld zu verdienen.
Denkt man sich diese Entwicklung weiter, müssen die konsumierenden ( westlichen ) Gesellschaften in Jahren oder Jahrzehnten, wer weiß, zu einem sozial nicht funktionierenden, angsterfüllten und paranoiden Haufen von Egozentrikern verkommen. Ständig bedroht und mit Angst erfüllt zu werden zermürbt doch wohl.
Nun ja, jeder hat auch dort Eigenverantwortung und muss das Richtige tun ;-). TV aus ?
Oder muss man Einflüsse, die Gesellschaften bedrohen , nicht doch rechtzeitig eliminieren?
Ich weiss es nicht.
ist nur eine weitere Bestätigung für mich, dass ich in 1999 (im letzten Jahrtausend) nichts falsch gemacht habe, als ich den Fernseher für mich privat abgeschafft habe. So viel Volksverblödung ist nicht zu ertragen und zeigt einmal mehr wie auch der Zuschauer im Niveau sinkt. Denn wenn so ein „Sch…" überhaupt noch eine Qoute erreicht, dann muss ja deutlich was falsch sein in der Republik. Aber die Liste der Volksverdummungsformate ließe sich sicherlich noch um einiges verlängern. Beängstigend!
Ich verstehe nicht, warum Sie hier kommentiert haben.
Wenn ich bedenke, dass es jede Menge schwachsinnige Internetseiten gibt, die einen zwangsläufig blöd machen, setzen Sie sich ja selber größter Gefahr aus. Werfen Sie lieber schnell Ihren Router aus dem Fenster, hauen sie Ihr Modem mit einem Vorschlaghammer zu Brei und zünden Sie Kioske an, die die BILD-Zeitung verkaufen.
ODER: Sie versuchen mal zu selektieren.
Und ja: Rechtschreibung ist selbstverständlich viel wichtiger als Inhalt. Weshalb man auch in seinem eigenen Kommentar nur auf den Fehlern der Anderen rumreiten sollte, anstatt etwas zum Thema beizutragen.
Ich verstehe nicht, warum Sie hier kommentiert haben.
Wenn ich bedenke, dass es jede Menge schwachsinnige Internetseiten gibt, die einen zwangsläufig blöd machen, setzen Sie sich ja selber größter Gefahr aus. Werfen Sie lieber schnell Ihren Router aus dem Fenster, hauen sie Ihr Modem mit einem Vorschlaghammer zu Brei und zünden Sie Kioske an, die die BILD-Zeitung verkaufen.
ODER: Sie versuchen mal zu selektieren.
Und ja: Rechtschreibung ist selbstverständlich viel wichtiger als Inhalt. Weshalb man auch in seinem eigenen Kommentar nur auf den Fehlern der Anderen rumreiten sollte, anstatt etwas zum Thema beizutragen.
Letztens Szene im Supermarkt vor mir:
Zwei Frauen diskutieren über Arbeitslose: "Schau Dir doch mal an wie die sind, da brauchste doch nur auf RTl zu gucken, die zeigen wie faul die sind. Die liegen den ganzen Tag vorm Fernseher und unser eins muss arbeiten..."
Vielen dank an RTl für die Defamierung von Millionen von Bürgern in diesem Land...
Mensch, dann geh doch zu denen hin und frage sie ob sie ob sie tatsächlich so naiv sind und alles glauben was in der Volksverblödungsmaschienerie läuft.
Ist die Antwort "Ja", dann weiß man, das dieser Mensch nicht selbstständig Denken kann und vor allem, daraus Schlüsse ziehen kann.
Entfernt. Bitte gehen Sie auf Beiträge anderer User argumentativ ein und verzichten Sie auf orthographische Belehrungen. Die Redaktion/cs
ist mehrheitlich im Besitz von Bertelsmann.
Noch Fragen?
Formulieren Sie bitte ausführliche Thesen und Argumente. Danke. Die Redaktion/sh
Sind die beiden Frauen auch arbeitslos, oder warum haben sie die Zeit, sich diese Sendungen am Nachmittag anzusehen?
Mensch, dann geh doch zu denen hin und frage sie ob sie ob sie tatsächlich so naiv sind und alles glauben was in der Volksverblödungsmaschienerie läuft.
Ist die Antwort "Ja", dann weiß man, das dieser Mensch nicht selbstständig Denken kann und vor allem, daraus Schlüsse ziehen kann.
Entfernt. Bitte gehen Sie auf Beiträge anderer User argumentativ ein und verzichten Sie auf orthographische Belehrungen. Die Redaktion/cs
ist mehrheitlich im Besitz von Bertelsmann.
Noch Fragen?
Formulieren Sie bitte ausführliche Thesen und Argumente. Danke. Die Redaktion/sh
Sind die beiden Frauen auch arbeitslos, oder warum haben sie die Zeit, sich diese Sendungen am Nachmittag anzusehen?
Mensch, dann geh doch zu denen hin und frage sie ob sie ob sie tatsächlich so naiv sind und alles glauben was in der Volksverblödungsmaschienerie läuft.
Ist die Antwort "Ja", dann weiß man, das dieser Mensch nicht selbstständig Denken kann und vor allem, daraus Schlüsse ziehen kann.
... gut zusammengefasst das Thema, gut resümiert. Besonders schön der Ausdruck "Mini-Sozialpornos".
btw: Ich schlage vor, nicht jeden von Produktionsfirmen und Sendern erdachten Marketingbegriff kritiklos zu übernehmen. Es handelt sich hier imo nicht um scripted reality, sondern schlicht um Theater, oder, von mir aus auch, um: Pseudo-Doku. "Pseudo" im Sinne von "scheinbar, vermeintlich".
Nee, also würklisch ! Na sagn Se man bloß ! Ditt is ja watt
janz neuett, Mensch ! Wo komm wa denn da hin ? Und ditt
andere Mistzeusch war live ? Also echt, ey ? Booo ey !
Man ey, wia hamm ditt allett als Knigge für'n kleenen Mann
jemomm un uns jenau so benommen. Schon die janze Zeit. Watt
solln wa denn jetzt machen ? Ey ? Ditt is se also, die fülle
zitierte " Menschenbeeinflussung " ? Ick frag mir trotzdem
immer noch... wo da der Fluss is, wa ey ? Wia jehn doch
so jerne ins öffentliche Bad. Weil, da könn wa uns denn so
knigge benehm. Ey ! Jetzt wirds aber jemein, wa ey ? Quiz ?
Menschen in schlechteren Situationen / mit unproduktiven Verhaltensweisen / gescheiterten Lebensentwürfen zu beobachten ist sicher sehr beruhigend. Es lässt einen das eigenen Leben gar nicht so übel erscheinen. Man kann sich selbst in der Sicherheit wiegen: "Es geht mir ja gar nicht so schlecht. Ich brauche mich nicht zu ändern."
Ich habe einmal in die vom Text genannte grässliche Sendung hereingeschaut.
Feststellung: Es werden nur Stereotypen gezeigt die so auch in der Bildzeitung bzw. in derartigen Boulevardblättern veröffentlicht werden.
Islamophobie? Kein Wunder dass sie bei solchen Sendungen charakterisiert wird.
Wir verkommen hier zu einer Gesellschaft, in der offensichtlich nur noch von Ängsten gesprochen wird, doch in Wahrheit handelt es sich um Manipulationen: Man braucht X um glücklich zu sein, Y ist schlecht und Z ist sowieso das Böse überhaupt.
Das ist das Denken was in RTL u.Ä. Medien verbreitet wird. Die Schwarz-Weiss-Färbung gehört nur einer bestimmten Ideologie, die offensichtlich jeglichen Ansatz von kritischer Theorie und vor allem eigenkritischen Handelns oder sogar freien Handelns vollkommen zurnichte machen möchte.
Warum sollte man denn eigenverantwortlich handeln? Denen gehts so schlecht, uns allen geht es ja so unglaublich schlecht dass wir es uns nicht erlauben dürfen, in diesem Moment glücklich zu sein.
Tja, wie im Mittelalter. Früher benutzte man Gewalt oder sozusagen "Schutz" den man dem "einfachen" Volk gewährte, heute stellt man einen Fernseher auf und alle sind glücklich.
Armselig!
Ich habe einmal in die vom Text genannte grässliche Sendung hereingeschaut.
Feststellung: Es werden nur Stereotypen gezeigt die so auch in der Bildzeitung bzw. in derartigen Boulevardblättern veröffentlicht werden.
Islamophobie? Kein Wunder dass sie bei solchen Sendungen charakterisiert wird.
Wir verkommen hier zu einer Gesellschaft, in der offensichtlich nur noch von Ängsten gesprochen wird, doch in Wahrheit handelt es sich um Manipulationen: Man braucht X um glücklich zu sein, Y ist schlecht und Z ist sowieso das Böse überhaupt.
Das ist das Denken was in RTL u.Ä. Medien verbreitet wird. Die Schwarz-Weiss-Färbung gehört nur einer bestimmten Ideologie, die offensichtlich jeglichen Ansatz von kritischer Theorie und vor allem eigenkritischen Handelns oder sogar freien Handelns vollkommen zurnichte machen möchte.
Warum sollte man denn eigenverantwortlich handeln? Denen gehts so schlecht, uns allen geht es ja so unglaublich schlecht dass wir es uns nicht erlauben dürfen, in diesem Moment glücklich zu sein.
Tja, wie im Mittelalter. Früher benutzte man Gewalt oder sozusagen "Schutz" den man dem "einfachen" Volk gewährte, heute stellt man einen Fernseher auf und alle sind glücklich.
Armselig!
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